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Schaffen Andreas Bierzahn (l.), Lukas Turek (M.) und Co. endlich ihren ersten Sieg? Foto: be

AEC lechzt nach einem Sieg

Es muss diesmal endlich klappen. Der Adendorfer EC lechzt nach dem ersten Erfolgserlebnis in dieser Eishockey-Saison. Es steuert auf Ende November zu und der Regionalligist hat noch kein Pflichtspiel gewonnen – weder im Pokal noch in der Liga. An diesem Wochenende gibt es in beiden Wettbewerben neue Chancen für den AEC. Am Sonnabend (20 Uhr) empfangen die Heidschnucken im Nordpokal den EC Nordhorn auf eigenem Eis, am Sonntag (18 Uhr) muss der AEC dann in der Liga bei den Salzgitter Icefighters antreten.

„Die Stimmung bei uns ist gut. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Jungs so lange nicht gewonnen haben“, sagt der neue Adendorfer Trainer Waldemar Bartuli, der zusammen mit seinen Co-Trainern Andrej Gorbenko und Paul Rubin die Wende schaffen will. Bartuli freut sich über eine hohe Trainingsbeteiligung und eine ungebrochene Motivation. Vor diesem Hintergrund hat er das Saisonziel des AEC auch noch nicht abgeschrieben: „Wir wollen immer noch unter die ersten Vier kommen.“

Der erfahrene Coach weiß aber auch: Je länger es mit dem ersten Sieg dauert, desto schwerer wird es nicht nur tabellarisch, sondern auch, die Stimmung hochzuhalten. So gesehen ist dieses Wochenende für den AEC sehr wichtig. Eigentlich wollte Bartuli den Pokal nutzen, um einer Reihe von jüngeren Spielern mehr Eiszeit zu geben. Inwieweit dieses Kalkül aufgeht, hängt vor der personellen Situation ab.

„Wir haben immer wieder angeschlagene Spieler oder Ausfälle aus ganz verschiedenen Gründen“, sagt Paul Rubin, der auch unter Falko Kucharek Co-Trainer war. Sicher ist, dass Tom Kluvetasch am Sonnabend aus dienstlichen Gründen fehlt, für den zuletzt verletzten Hendrik Alexander wird es wohl auch noch nicht reichen. Dabei ist gerade die Deckung die Achillesferse des AEC.

Kein Wunder, dass Bartuli sein Hauptaugenmerk zunächst auf das Tore verhindern legt: „Wir müssen die Defensive verstärken, das eigene Drittel sauber halten. Wenn uns das gelingt, können wir weitersehen.“ Diese Marschrichtung setzte der AEC beim ersten Pflichtspiel unter dem neuen Trainerteam in Bremen (1:3) gut um. Nach dem 1:3 im ersten Drittel gab es zwei Abschnitte ohne Gegentor.

Ein guter Anfang also? Das wird sich an diesem Wochenende zeigen. „Wir hatten in Bremen auch einige gute Chancen, aber diese noch nicht genutzt“, sagt Andrej Gorbenko. Das neue Trainerteam ist noch auf der Suche nach den optimalen Formationen. Gorbenko: „Die Reihen stehen noch nicht endgültig fest.“

Sicher ist, dass auf den AEC in beiden Spielen ordentlich Defensiv-Arbeit zukommen wird. Gerade Nordhorn, gegen das der AEC beide Liga-Spiele nur knapp 4:5 verlor, hat mit seinen starken Kontingentspielern Daniel Bogdziul (14 Tore, 10 Vorlagen), Konstantin Ljubobratets (5/13) und Mikhail Berezhnoy (9/3) drei echte Top-Stürmer am Start.

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