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Der Treffer zum 1:2 leitete die LSK-Niederlage gegen Weiche Flensburg ein. Foto :Michael Behns

LSK hält nur eine Halbzeit mit

Fußball-Regionalligist Lüneburger SK verlor im Heimspiel gegen Titelanwärter Weiche Flensburg mit 1:3 (1:0), hielt nur eine Halbzeit mit. Damit rutschten die Lüneburger  auf Tabellenplatz sieben ab.

LSK-Coach Achim Otte zeigte sich nach dem Spiel sehr enttäuscht: „Es ist schwer zu verstehen, warum wir so eine schlechte zweite Halbzeit spielen, so viele individuelle Fehler machen.“

Kunze brachte den LSK nach einer Vobejda-Flanke früh in Führung (4.), doch nach dem Wechsel drehten Empen (46.) und zweimal Ostermann (68., 78.) den Spieß um.

64 Kommentare

  1. Schade! Sehr stark angefangen und dann sehr stark nachgelassen. Scheint also unseren Jungs nicht immer zu helfen, dass „man während des Spiels die Stadionwurst riechen kann“: http://www.ossikiste.de/out/pictures/master/product/1/dbelner-bockwrste-5-stck.jpg

  2. Ich fand es fehlte ein ruhiger Spielaufbau. Kontrollierter Ballbesitz war nicht zu sehen. Die Abwehr wehrte die Bälle eher ab, als das sie sich unter Bedrängnis spielerisch befreite. Der Ball wurde trotz 1:0 Führung immer schnell nach vorne gespielt, landete dabei oft beim Gegner und der Offensive ging dann relativ schnell die Puste aus. Die Gegentreffer waren voraussehbar, Stellungsfehler und keine konsequente Ballbehauptung in der Defensive.

  3. Bedenklich, dass die Defensive mittlerweile zu einer Art „Experimentierbaukasten“ geworden ist. Diese war in der vorigen Saison zweifellos Garant für den Klassenerhalt. Wieso wird hier ständig ohne Not umgestellt bzw. weshalb finden sich jetzt Spieler wie Hunold, Pauer, Pägelow und Ilgner in schöner Regelmäßigkeit auf der Bank wieder? Ich hoffe doch sehr, dass wir bis zum 31.8. nicht noch weitere „Eggert-Fälle“ erleben…

    • Ich sehe die Situation genauso. Herr Otte kann sich den Leistungsabfall in der zweiten Halbzeit nicht erklären, dabei waren die Ansätze dazu schon mehr als deutlich in der ersten Halbzeit erkennbar, ohne daß von der Bank eingegriffen wurde. Hunold und Eden fanden nie eine Bindung zu ihren Gegnern. Büchler irrte im Mittelfeld herum. Über mehr als zwei Anspielstataionen lief selten etwas. Nur mit Pressing – solange die Luft hält – und praktisch ohne Spiel aus dem Mittelfeld wird auf Dauer nicht einmal ein Blumentopf zu gewinnen sein. Warum wird Ilgner ausgewechselt, der anders als Eden – dessen völlig unnötig produzierte Ecke die Führung für Flensburg brachte – oder Hunold ein solides Spiel lieferte und u.a. maßgelblich an der Vorbereitung der Führung für den LSK beteiligt war. Mit der heutigen Vorstellung ebenso wie der gegen Altona sollte man schon für den Abstiieg planen. Das Unentschieden gegen Hildesheim war wohl doch kein Schönheitsfehler. Weitere „Eggert-Fälle“ nicht ausgeschlossen.

    • Pägelow war angeschlagen, stand zumindest im Vorbericht in der LZ. Pauer vielleicht ja auch.

      • Waren sie nicht…

        • Typisch für die Berichterstattung in der LZ. Kein Wort über den totalen Umbau der bis jetzt intakten Hintermannschaft. Kein Wort über verletzte Spieler. Man selbst ist offensichtlich bestens informiert oder überläßt man
          es mal wieder Herrn Mienert Hintergrundinformationen zu streuen.

          • Hast recht, neunmalklug, elf Mal Note 6 auf beiden Seiten. Danke für nichts. Einfach nur ein Grottenkick. Ergebnis wurscht.

            Ein Spiel, an das sich auch unsere Enkel nicht erinnern werden. Am Ende ein verdientes 1:3 für Flensburg. Oder war’s umgekehrt? Auch egal.

          • Sachma neunmalklug glaubst du wirklich der Friedhelm betreibt hier im Hintergrund geheime Informationspolitik? Was sollte er denn damit erreichen wollen/können/sollen? Un für wen?

          • Heimspielkibice

            @neunmalklug: Die LZ schreibt zumindest mehr über Spiele des LSK als der LSK selbst. Dort gibt es keinerlei Berichte oder Ergebnisse.

          • Zunächst einmal Mark. Ich meine nicht, daß Herr Mienert eine geheime Informationspolitik betreibt. spmderm daß von ihm oftmals mehr und frühzeitiger Informationen veröffentllicht werden, für die es bei der LZ dann vielleicht mit einiger zeitlicher Verzögerung eine Bestätigung gibt

            Und nun zu Heimspielkibice. Es mag ja sein, daß die LZ mehr über den LSK schreibt als der LSK selbst. ‚Vielleicht auch das eine Folge nicht verfügbarer Ressourcen beim LSK. Der Informationswert der LZ-Berichte geht aber fast gegen Null. Den gestrigen Bericht hätte auch jemand schreiben können, der nicht dabei war. Schon das heutige Video zeigt, daß die sogenannte „starke“ erste Halbzeit nur deshalb relativ glücklich unbeschadet überstanden werden konnte, weil die Flensburger bei mindestens zwei schon hochkarätigen Chancen – sschon da war die die Hintermannschaft des LSK nicht im Bilde – noch nicht das nötige Zielwasser inhaliert hatten.

            Unserm allseits geschätzten Boris gehört meine ganze Sympathie, weil er den richtigen sorgenvollen Blick für die mehr als konfuse Situation beim LSK hat. Optimismus ist ganz schön und bequem, erspart er doch das Nachdenken.

      • Ich glaube, neunmalklug, es ist zehnmal schwieriger, überzeugende Gründe für eine zuversichtliche Haltung beizuschaffen, als vorbeizulatschen und mal eben alles madig zu schimpfen oder kurz und klein zu schlagen.

        Apokalyptik, wie Boris, dtonal, landkreisfussball und du sie hier betreiben ist die religiöse Form der Weltpreisgabe, wie sie allein in einer Lage entstehen kann, in der sich die Einzelnen und Gruppen nur als ohnmächtige Zuschauer von Machtkämpfen zwischen überlegenen Gewalten (Trainer, Geschäftsführung, Mannschaft, Gegner, Fuballgott, etc.) empfinden.

        »Das Lebensgefühl der Apokalyptiker ist dominiert vom Naherwartungsfieber und der frohen Schlaflosigkeit derer, die für die Welt die Vernichtung, für sich selbst die Verschonung erträumen. Daher können Apokalyptiker über so gut wie alle Mißstände hinwegsehen, nur über einen nicht: daß die Welt nicht daran denkt, ihrer Bestimmung zum Untergang zu gehorchen. Was sich weigert, unterzugehen, wird eines Tages ›das Bestehende‹ heißen. Sich selbst zu erhalten ist das Laster der Welt. Daher das Kennwort unter Eingeweihten: ›Daß es so weitergeht, ist die Katastrophe.‹«

        Peter Sloterdijk: »Zorn und Zeit«. Frankfurt am Main 2006, S. 147

        • Mein lieber Ole, immerhin eine etwas ausführlichere Reaktion eines Angehörigen der optimistischen Fraktion, gleichwohl ein Beleg dafür, daß das Nachdenkliche nicht Sache der Optimisten ist..

          Du räumst zwar ein, wie schwierig es ist, angesichts der konfusen und meines Erachtens vom Trainer mit verursachten Situation beim LSK, Gründe für Zuversicht zu haben, dann aber kommt bei Dir dazu eine Fehlanzeige. Stattdessen öffnest Du eine Schublade – nicht das erste Mal – namens Apokalyptik, in der sich die Fraktion der Kritiker, welche nicht notwendigerweise Pessimisten sein müssen, versammelt findet. Und dazu noch ein Zitat des hochintelligenten Oberschlaumeiers der Nation, der von einer denkenden Welt spricht – was mag das sein – ich dachte, der liebe Gott denkt und lenkt, und dann zu der tiefgreifenden Erkenntnis kommt, daß das, was nicht untergeht, das Bleibende heißen wird. Wer hätte das gedacht. Erstaunlich auch, daß die Welt ein Laster hat? Nun ja, Herr Sloterdijk verdient nicht schlecht an diesen wohlformulierten Worthülsen. Da ziehe ich doch bei weitem meinen alten Freund Clemens vor und seinen Kumpel auf der Brausebrücke mit ihrer Sicht von der „Welt“ und insbesondere des LSK, womit wir wieder beim Thema wären. Seit jenen Tagen, als der LSK noch in der Hamburger Oberliga spielte war ich nicht immer aber fast immer in Wilschenbruch dabei, habe Auf- und Abstiege, das Auseinanderfallen der Mannschaft und den Neuanfang miterlebt. Ich vermute stark, daß auch Herr Sloterdijk an den LSK dachte, als er schrieb, was isich weigert unterzugehen, wird eines Tages das Bleibende heißen. Denn es ist ja wohl klar und ohne Ironie: Aber eins, aber eins, das bleibt bestehen, der LSK wird nicht untergehen .

          Ein Schlußwort zum Trainer: Herr Otte hatte in der Bezirksliga zweifellos seine Erfolge, mir kommen aber einmal mehr Zweifel, ob diese Erfahrung für die Regionalliga reicht. Wie man dort handeln muß, konnten wir ja bei seinem Kollegen aus Flensburg erleben, mit zwei frühzeiitigen Auswechslungen und Umstellungen brachte er sein Team auf Erfolgskurs. Pägelow – ein Garant für die Abwehr – durfte dagegen in der Halbzeit sich ein bißchen aufwärmen. Er war wohl einsatzfäig, wie aus der heutigen Lünepost von dem Apokalyptiker Mienert zu entnehmen ist.

      • Mein lieber neunmalklug,

        was du über Peter, den pausenlos plappernden Philosophiepoeten schreibst, unterschreibe ich. Mit Clemens kann diese präpotent posierende Plaudertasche nicht mithalten. Wo ist dein Freund von der Brausebrücke eigentlich abgeblieben? Haben Boris und landkreisfussball den vergrault? Auch deine Überzeugungen in puncto Liebesbeziehung von Hans LSK und Helene Ewigkeit teile ich. Rührt bei mir aus meiner aktiven Phase zu Verbandsligazeiten her. Was Otte angeht, wäre ich vorsichtiger. Zwar hätte ich an Beckers Stelle an Ostermann festgehalten, aber wir müssen dem Achimle ein paar Wochen zum Kennenlernen der Jungs schon zugestehen. Die Qualitäten eines Pägelow, Ilgner oder Pauer siehst du nicht beim ersten Hingucken. Büchler ist momentan etwas nervös, aber das legt sich bald wieder. Er ist der geborene Chef und strategische Organisator des Haufens. Krottke und Kunze halte ich für ein starkes Tandem, die noch ein, zwei Spiele brauchen, um die nötige Kaltschnäuzigkeit für super-coole Tore zu ergattern. Reus und Götze sind gar nix dagegen. Das Spiel gegen Flensburg war scheiße. Das muss man schon so klar sagen. Aber auf beiden Seiten. Was wir und die an hundertprozentigen Einschussmöglichkeiten versiebt haben, geht auf keine Kuhhaut. Die Partie hätte ebensogut 6:3 wie 1:8 (oder 7:7) ausgehen könnenUnd als Büchler in der ersten Halbzeit – auf Zuruf von Jonas Walter (!) – Fiete Sykora per Kopf den Ball von der Mittellinie direkt und supergenau an den Sechzehner zum Torschuss auflegt, perfekt! Nur eben dem falschen Stürmer serviert. Der Ausgleich von Nico Empen war ein Witz. Solche Geschenke macht man in der zweiten Kreisklasse. Aber passiert eben. Die Führung durch Ostermann wäre okay gewesen, wenn nicht Eden, ein ehemaliger Bundesligaspieler, neben ihm herumgehampelt hätte, als wäre er beim Fliegenfangen. Und der dritte Treffer ist von Friedhelm Frust persönlich durchgelassen worden. Aber die Weichen 08er gelten als Meisterschaftsfavoriten? Ich bitte dich, neunmalklug! Diese Pflaumen? Ich glaube an Otte. Auch Kloppo ist nicht als Mainz-, BVB- oder Liverpool-Coach aus dem Mutterschoß gekrochen. Alles kommt jetzt darauf an, dass Otte Humor mit pädagogischem Geschick mischt und es schafft, unseren Jungs Leichtigkeit und Siegeswillen einzupflanzen. Schnelligkeit und Ballbehandlung stimmen. Wenn die Truppe lässiger, selbstbewusster und einen Tick aggressiver schlenzt, spielen die Ende Mai kommenden Jahres um den Aufstieg mit.

        Übrigens haste mitgekriegt?

        Gibt wat Neues:

        Andreas Möller hatte „vom Feeling her ein gutes Gefühl“, Horst Hrubesch ließ ein Spiel gerne noch mal „Paroli laufen“ und Lukas Podolski meinte entscheidungsstark: „Es überwiegt eigentlich beides.“ Was wäre die deutsche Sprache ohne die Bonmots aus der Fussi-Welt?

        Loddar Matthäus aber gilt als Innovationsinkubator kreativer Kickersprüche. „Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken“, philosophierte er einst. Und, ganz wichtig: „Die Schuhe müssen immer zum Gürtel passen!“ Heute wird er als Experte im Fernsehen wahrscheinlich genau dafür bezahlt, dass er so spricht, wie´s aus ihm spricht.

        Nun hat der deutsche Rekordnationalspieler seiner beachtlichen Sammlung einen neuen, denkwürdigen Satz hinzugefügt: „Wäre, wäre, Fahrradkette!! — So ungefähr“, sagte Matthäus am Samstag beim Fernsehsender Sky in einer Diskussion um einen Elfmeter – und schob dann noch schnell hinterher: „oder wie auch immer“.

        • Mein lieber Ole,
          endlich eine Sicht auf die Situation beim LSK, die für mich die optimistische Grundhaltung nachvollziebar macht. Das alles will ich auch nicht mehr zerreden, denn, um bei unserem gemeinsamen Freund Peter und seinem obigen Zitat zu bleiben, so langsam regt sich bei mir das „Naherwartungsfieber“ auf die kommende Begegnung mit Norderstedt. Allerdings werde ich nicht von der frohen Schlaflosigkeit derer ergriffen, die eine erneute Pleite des LSK (=Untergang) erwarten, sondern vielleicht doch ein Pünktchen, was auch Deinen Optimismus rechtfertigen würde.
          Das Schlußwort zum Verhältnis zwischen der optimistischen und der eher kritischen bis pessimistischen Sichtweise gebührt eindeutig Lukas Podolski: Es überwiegt eigentlich beides.

          Noch ein Wort zu Clemens. Der alte Junge läßt sich von niemandem vergraulen. Nachdem er in der letzten Saison den Klassenerhalt für den LSK mit erstritten hat, sah er seine Aufgabe erfüllt und hat sich auf sein Altenteil zurückgezogen – zu meinem Leidwesen. Vielleicht greift er ja wieder zu den Tasten, wenn sich entgegen Deinen Erwartungen die Situation beim LSK wieder krisenhaft zuzuspitzen beginnt.

          • Ok, und egal, ob’s gut oder schlecht augegangen ist, hinterher, wenn wir überlegen, wie „eigentlich“ das Gegenteil hätte erreicht werden können, nein, müssen, – brüllen wir alle zusammen dreimal im kontrafaktischen Irrealis (vulgo Konjunktiv II) aus der Fülle uns verbliebener Leibeskräfte über den gegnerischen Platz an der Ochsenzoller Straße – wobei natürlich jedes weltanschauliche Grüppchen im Stillen eisern auf dem Seinen beharren wird:

            WÄRE, WÄRE, FAHRRADKETTE !

  4. Halt doch mal die Eier im Nest. Der Trainer wird schon seine Aufstellung nicht nach Lottozahlen bestimmen. Wenn man was finden will, geht immer was. Auch mit Argumenten? ??

  5. Für mich war’s ein typisches Findungs- und Orientierungsspiel vor dem eigentlichen Loslegen. Von Platz 1 bis 18 ist alles ist drin – jedenfalls in der übernächsten Saison in der zweiten Liga.

  6. Das war ein Gegner aus der Kategorie, gegen die Du was holen kannst, aber nicht musst. Die gegnerischen Spieler waren im Schnitt älter, cleverer, robuster. Das wird auch in Norderstedt so sein. Unsere Spieler lernen. Vielleicht geht nächsten Sonntag ja was, aber die wichtigen Wochen beginnen erst danach, wenn nacheinander Egestorf, Hildesheim, Jeddeloh und Drochtersen auf dem Spielplan stehen. Bis dahin sollten wir Fans Geduld und Ruhe zeigen und die Mannschaft ein bisschen an ihrer Zweikampfführung arbeiten, speziell im vorderen Bereich, da wurden etwas zu viele Bälle verloren, weshalb auch die Abwehr viel zu viel zu tun hatte. Wird schon werden!

  7. Ich gebe Bomber recht. Wir müssen der Mannschaft Zeit geben. Neuer Trainer, neues Konzept. Die Abstimmung wird sich bessern. Otte wird schon die richtigen Schlüsse ziehen und an der Feinabstimmung arbeiten.

  8. Man hat ja fast den Eindruck, dass der Fußballexperte Boris Obodda Niederlagen des LSK geradezu herbeisehnt, damit er anschließend den Trainer belehren und ihm wertvolle Tipps geben kann. Das war bei Ostermann schon so und ändert sich auch nicht mehr.

    • Mir geht es nicht um ein verlorenes Spiel, sondern darum, dass mittlerweile aufgrund der angesprochenen und auch anderer Dinge eine erhebliche Unruhe bzw. Verunsicherung im Mannschaftskreis aufgekommen ist.
      Im Übrigen ist gar nichts dagegen einzuwenden, wenn ein neuer Trainer andere Ideen und Vorstellungen hat als sein Vorgänger. Nur scheint es mir sinnvoll, das System den Spielern anzupassen und nicht umgekehrt.

    • Dann stellt sich zwangsläufig die Frage, warum Boris nach den beeindruckenden Auftritten der Mannschaft in Rehden und besonders in Braunschweig hier stumm geblieben ist, wohingegen er schon nach dem ersten (!) Pflichtspiel beim Pokalaus gegen Hildesheim gleich den Trainer angegangen ist. Übrigens in völliger Übereinstimmung mit Friedhelm Mienert:

      „Sehr gute Analyse des Hildesheim-Spiels. Der Reporter scheint Ahnung von der Materie zu haben“.

  9. Nein Dustin, das lässt das Persönlichkeitsprofil von Boris Obodda nicht zu, er suhlt sich in der Dramatik der Katastrophe und in Untergangsszenarien. Sieh es mal so: Es gibt ja auch unverbesserliche Optimisten! Boris wohnt gefühlsmäßig einfach auf der anderen Seite der Medaille, aber er kann genauso wenig aus seiner dünnen Haut, wie der chronisch Lebensfrohe! Ich war schon froh, dass er nach dem Mainz-Spiel ruhig geblieben ist…

    • Am Mainz-Spiel hat mir (und nicht nur mir) nicht gefallen, dass Spieler, die mitgeholfen haben, den DFB-Pokal überhaupt zu erreichen, nicht oder nur kurz eingesetzt wurden. Das aber nur nebenbei.
      Wenn Sie (wieder) nah an der Mannschaft sind, könnten Sie ja mit daran arbeiten, dass bestimmte Dinge nicht erneut in die falsche Richtung laufen. Aber möglicherweise lässt das Ihre Persönlichkeit ja nicht zu…

  10. Es ist schier unglaublich, aber der Vorstand des VfB Oldenburg hat schon nach dem 4. Spieltag die Nerven verloren und den Trainer entlassen.

  11. Jetzt sieht Boris schon Gespenster… Du bist echt ein hoffnungsloser Fall, tut mir leid…

    • Danke, Ihr permanentes Abgleiten ins Persönliche sagt sicher nur Gutes über Sie aus.
      Aber eventuell realisieren Sie ja irgendwann, dass die Leser hier kein nachhaltiges Interesse an Ihren Charakteranalysen anderer User auf dieser Plattform haben.
      Dann gelingt es Ihnen vielleicht in Zukunft auch, Ihre Beiträge auf das Wesentliche zu beschränken, also Themen rund um den LSK.

      Übrigens soll gestern eine Mitarbeiterin des Funktionsteams der 1. Herren freigestellt worden sein. Kennt da jemand die Hintergründe?

      • landkreisfussball

        Ja. Die Liste wird länger. Trainer, Co-Trainer, Betreuer, Physio. Das dürfte die Mannschaft zunehmend verunsichern. Was ist nur im Verein los?

        • Das Ende ist nah, landkreisfussball! Oh weh, oh weh, oh weeeehhhh! So seid nun mäßig und nüchtern zum Gebet. Vor allen Dingen aber habt untereinander eine inbrünstige Liebe; denn die Liebe deckt auch der Sünden Menge. Und begürtet die Lenden eures Gemütes, seid nüchtern und setzet eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch angeboten wird durch die Offenbarungen des Dr. dtonal Boris Obodda esq.

          Lauschet in Demut: https://www.youtube.com/watch?v=JSUIQgEVDM4

  12. Die Abgänge der offensiv starken bzw. kreativen Spieler wie Isitan, Eggert, Kelbel und Pino-Tellez konnten bisher offenbar nicht adäquat ersetzt werden. Da gibt es also sicher noch Handlungsbedarf. Etwas Zeit bis zur Schließung des Wechselfensters ist ja auch noch…

    • Das sehe ich genauso. Aber anscheinend hat das Trainerteam in der Abwehr mehr Handlungsbedarf gesehen. Weshalb ist mir allerdings absolut schleierhaft, denn vorne Drückt ja der Schuh.

      • Bevor Eden geholt wurde, hatten sich wohl die Verhandlungen mit einem Stürmer aus der Regionalliga, der sicher geholfen hätte, zerschlagen.
        Möglicherweise besteht da also ein Zusammenhang, auch wenn er mir nicht logisch erscheint; ist doch die Abwehr der Mannschaftsteil, welcher am wenigsten Verstärkung nötig gehabt hätte. Nichts gegen Eden, ein wirklich guter Spieler, aber wenn dafür dann Hunold oder Pägelow auf der Bank landen, bringt das doch irgendwie nix.

        • Wir dürfen nicht vergessen, das Opalka nicht mehr dabei ist und ein Eden mit seinen Fähigkeiten und seiner Erfahrung als Führungsspieler gebraucht wird. Mal schauen, wie sich alles entwickelt. Ich denke es wird wie jedes Jahr wieder Lösungen geben, wenn sich Problemzonen auftuen, evt. treten plötzlich Spieler in den Vordergrund, mit denen man nicht gerechnet hat.

  13. Einen guten Menschen erkennst Du nicht an dem, was er sagt, antwortete der Meister. Er ist auch nicht an dem zu erkennen, was er zu sein scheint. Du kannst ihn aber erkennen an der Atmosphäre, die durch seine Gegenwart erzeugt wird. Denn niemand ist fähig, eine Atmosphäre zu erschaffen, die seinem Geist nicht entspricht.

    • Und nun ? Hat von euch Schreiberlingen jemals einer höher als Landesliga gespielt oder trainiert? Bevor einer fragt. Ich ja!

      • Ingoh, mein Schatz, must du Schlachtermeister sein, um die Qualität des Koteletts auf deinem Teller beurteilen zu können?

        • Wäre schon gut, wenn man selbst mal Schlachter war. Und mein Schatz verstehe ich jetzt nicht?

          • Ingoh, sei doch froh, wenn du so liebevoll angesprochen wirst. M e i n e Mutter ist eine sehr strenge, cholerische Frau. Als ich noch zu Hause wohnte, schrie sie oft Sachen wie: »Du fauler Sack! Hängst den ganzen Tag nur vor der Glotze, und abends weiß man nie, wo du bist. Such dir endlich ’nen Job oder zieh aus!« Ich hatte dann immer Mitleid mit Papa.

  14. http://www.kicker.de/news/fussball/chleague/qualifikation/champions-league-qualifikation/2017-18/4/4144654/spielbericht_fc-liverpool-512_1899-hoffenheim-3209.html

    Boris! Bitte erkläre uns Ahnungslosen, wie eine BUNDESLIGAMANNSCHAFT nach 20 Minuten 0:3 zurück liegen kann und das in so einem wichtigen Spiel, das gibt’s doch nicht! Wann wachen die Verantwortlichen auf? Wieso hat der Trainer nicht anders aufgestellt? Wieso hat der Kaugummi gekaut während des Spiels?

  15. Liebe Leute,lasst jetzt doch bitte mal die Hetzerei gegen Boris sein.
    Jeder schreibt hier seine Meinung, fast jeder hatte hier auch schon mal seinen Fehltritt und hat was geschrieben,was nicht so gut an kam.
    Aber Boris schreibt hier immer was zum Thema Fußball und beleidigt auch niemanden, es sei denn,Er muss sich mal wieder wehren,dann wird die Zunge auch etwas Spitzer. Ich bin auch nicht immer seiner Meinung,aber deswegen muss man Ihn nicht immer gleich angreifen und lächerlich machen.
    Das ist Mobbing und das ist großer Mist.

    Jeder kriegt hier mal sein fett weg,aber bei Boris ist das schon eine Dauerschlaufe. Schreibt Er was,gibt es gleich wieder blöde Kommentare gegen Ihn.
    Wenn Ihr nicht einverstanden seit,dann kontert doch zum Thema wie Ihr es bei den anderen auch macht,aber lasst das Mobbing sein.

    • Stefan, du hast recht, Mobbing ist nicht akzeptabel. Nach Prof. Dr. Wiki P. Dia steht das Wort „im ENGEREN Sinn für methodischen Psychoterror am Arbeitsplatz mit dem Ziel, Betroffene aus dem Betrieb hinauszuekeln.“ Doch soweit, dass es in diesem Forum Leute gibt, die Boris (inklusive der ungezählten Pseudonyme, unter denen er hier schreibt), an seinem Kommentatoren-Arbeitsplatz psychoterrorisieren mit dem Ziel, ihn aus dem LzOnline-Betrieb hinauszuekeln, würdest, glaube ich, nicht einmal du mit deinen Vorhaltungen gehen. Die „systematische Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen, die Zuweisung sinnloser Arbeitsaufgaben, die Androhung körperlicher Gewalt oder das methodische Abdrängen in die soziale Isolation“ sind mir jedenfalls noch nicht bekannt geworden.

      „Im WEITEREN Sinn“, schreibt Prof. Dia, „bedeutet Mobbing, andere Menschen, in der Regel ständig bzw. wiederholt und mit hoher Frequenz, zu schikanieren, zu quälen und seelisch zu verletzen“. Im Hinblick auf diesen Aspekt würde ich sogar die Frage wagen, ob nicht Boris & Co. die Mehrzahl der LSK-Fans bei LZsport mobbt. Ist nicht er es, der unablässig, ungebeten und stets vom hohen Ross des besser Informierten, des länger Dazugehörenden, des fachlich Versierteren und des schärfer Analysierenden herab seinen Kolleginnen und Kollegen, die hart an den umkämpften Fronten des passionierten, ausführlichen und tiefstschürfenden Fußball- und Vereinsorganisationsräsonnements schuften, die Unerheblichkeit ihrer detaillierten Expertisen bescheinigt? Ist es nicht Boris, der gnadenlos überheblich kritisiert, benotet und in den Senkel stellt? Ist nicht für ihn, den notorischen Oboddafätisten, jedes, aber auch jedes herrlichste Glas honiggülden gleißender Hoffnungssäfte immer – immer – immer schon halbleer — aber niemals vielleicht doch noch halbvoll? Das Problem bei Boris ist, dass jede seiner Hiobsbotschaften im Gewand von Gottesurteilen daherkommt. Man KANN bei ihm nicht „zum Thema kontern“, denn er hat immer schon alles Unglück erkannt, als würde er vom Ende der Weltgeschichte auf das ganze Treiben zurückblicken. Ist so eine Haltung nicht Mitmenschenmobbing „im weiteren Sinne“?

      Wer als Jesus über die Sülzwiesen läuft, muss damit rechnen, veralbert zu werden:

      „Every Son of God gets a little hard luck sometimes, especially when he goes round saying he is the way.“

      Das hat Loudon Wainwright schon 1973 gesungen: https://www.youtube.com/watch?v=NL1EIQyIm1Y

  16. Nur mal drüber nachdenken: Gelegentlich verliert eine Mannschaft ein Spiel nicht nur aufgrund eigener Unzulänglichkeiten oder Fehler des Trainers, sondern weil der Gegner einfach stark ist.

    Weiche Flensburg ist nun einmal keine Laufkundschaft. Das Gesicht der Mannschaft hat sich gegenüber der Vorsaison kaum verändert. Mit den erfahrenen Jürgensen, Sykora, Wulff, Ostermann u.a. sind Spieler in der Mannschaft, die seit Jahren zusammen spielen, so dass Jurgeleit (auch schon seit Ewigkeiten Trainer bei Weiche) da in der Vorbereitung nicht mehr viel einstudieren musste. Vergleiche das allein doch mal mit der Situation beim LSK.

    Nennenswerte Abgänge hatte Weiche nicht und mit Empen und Hartmann sind zwei Spieler dazugekommen, die in ihren vorherigen Vereinen eine tragende Rolle gespielt haben. Wer hätte solche Neuzugänge nicht auch gern beim LSK gesehen?

    Die Niederlage am Sonntag konnte eigentlich niemanden überraschen, weil die gegnerische Truppe seit Jahren zusammen ist und die Spieler im Schnitt wohl mindestens drei Jahre älter und damit erfahrener sind als die Youngster des LSK.

    • So ein Kommentar gefällt mir ! Alles auf den Punkt gebracht.

    • Elena Schünemann

      Jeder, der das Spiel gesehen hat, weiß, dass nicht ein Hauch von Überlegenheit bei den Flensburgern zu erkennen war. Wie Ole oben geschrieben hat: zwei Rumpeltruppen sind am Sonntag aufeinandergetroffen und haben Unterirdisches geboten. Jedes Ergebnis war möglich. Die Weichen hatten einfach mehr Glück. Und beide Mannschaften können sich, das ist auch deutlich geworden, erheblich verbessern, wenn sie demnächst mal versuchen, als Orchester zu musizieren, statt bloß als Haufen von Individualisten zu lärmen.

  17. „Ich habe beobachtet, dass nicht der Mensch, der hofft, wenn andere verzweifeln, sondern der Mensch, welcher verzweifelt, wenn andere hoffen, von vielen als weise bewundert wird“ (John Stuart Mill)

    • War ja klar, dass eine schwarzmalende Unke sich aus der Fülle positiver, dem Menschen Verantwortung aus Zuversicht zutrauender Philosophen einen der gößten Misanthropen heraussucht — und von dem dann natürlich auch noch eine seiner düstersten Verallgemeinerungen hersetzt.

      Alles, was du damit bewiesen hast, Boris, ist, dass der Defätist seine Selbstbestätigung sogar beim Auswählen von Sinnsprüchen findet. Gratuliere!

      Schau dir das Bild des hageren puritanischen Miesepeters an, der – in der Hoffnung, bewundert zu werden! – verzweifelt, wenn andere hoffen: https://www.biography.com/.image/t_share/MTE4MDAzNDEwNjI2ODQwMDc4/john-stuart-mill-9408210-1-402.jpg

      Ein hoffnungstrunkener Jesus ist MIR lieber, als eine untergangssüchtige Kassandra.

      „Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet. Der Gute findet hier sein Paradies, der Schlechte geniesst schon hier seine Hölle.“ (Heinrich Heine)

      Bei Goethe rangierte die Einstellung, um die es an erster Stelle auch unter Fußball-Fans gehen sollte, unter dem Stichwort „Begeisterung“:

      „Wenn dirs in Kopf und Herzen schwirrt, / Was willst du Bessres haben! / Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, / Der lasse sich begraben!“

  18. John Stuart Mill – selbst ein Weiser und Wissender – daher seine tiefe Einsicht. Kann ich nachempfinden. Vermute auch, warum Du – es sei mir gestattet – diese hier noch einmal in Erinnerung rufst.

    • Im Grunde sind Boris, neunmalklug, landkreisfussball, dtonal und wie sie noch alle heißen, wandelnde Illustrationen von maulenden Echokammerinsassen, welche Hans-Herbert Jenckel, der Lüneburger Sloterdijk der Landeszeitung, gerade als „Modethematisierungsexemplare“ eines uralten Phänomens selbstverschuldeter Früh-Vergreisung aufs Korn genommen hat. Auch aus der blinden Blase, in der man steckt, lässt sich über die einseitige Weltsicht der anderen trefflich klagen. Jammern geht eben immer: https://jj12.wordpress.com/2017/08/20/die-filterblase-ein-leidiges-modethema/#more-226

      • Sehr gut lattenknaller!

        Stellt euch neunmalklug und Boris als Motivationstrainer beim LSK vor. Nach zwei Wochen hätten wir soviele Suizide, dass die komplette Mannschaft einschließlich Geschäftsführung, Betreuer- und Trainerteam auf dem Zentralfriedhof an der Soltauer Straße 50 unter der Erde liegen würde.

  19. „Sei begeistert und Du wirst begeistern!“ Soviel zum Thema Motivation… 😉 Da scheiden die vorgenannten Charakterköpfe wohl eher aus als LSK-Motivationstrainer, das hat nick schon auf den Punnkt gebracht… Kann der LSK den beiden bei Betreten der Sülzwiesen nicht gleich Kotztüten reichen?

    • Getroffene Hunde brüllen.

      • Sorry, ist mir auch neu, daß Hunde brüllen. Das heißt irgendwie anders. Aber Ihr wißt schon. Ist schon erstaunlich, wieviel Aggressivität sich unter den Zuversichtlichen im Lande versammelt. Das ist offenbar genau das, was einen guten Motivationstrainer ausmacht. Kräfig Jungs, macht nur weiter so.

        • Getroffene Hunde brüllen, jaulen, quieken, krähen, zischen, muhen, gellen, lärmen, blöken, kreischen – und vor allem unken, unken, unken sie, lieber neunmalklug.

          Was trifft, trifft auch zu! (Jenckel)

          So isses wohl.

          Und die mangelnde Bereitschaft oder Fähigkeit zur Selbsteinsicht fängt schnell an zu schimpfen und der Aggressivität oder Dummheit zu bezichtigen.

          Wie wäre es, mal wieder zum Thema Fußball zurückzukehren, anstatt dass Boris und du hier ständig den Papst und den Inquisitor geben?

  20. Gleichnis

    Dr. Ole Brinkmann: Laut einer Studie der Uni Leipzig ist die Angst vor sozialem Abstieg auf einen historischen Tiefstand gesunken. Nur rund 33 Prozent fürchten sich vor dem Verlust ihres derzeitigen Status.

    Prof. Boris neunmalklug: Sind die übrigen 67 Prozent bereits ganz unten angekommen?