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Derby-Sonnabend in der Landesliga

Derby-Sonnabend in der Fußball-Landesliga: Der letzte Spieltag für Monate hält noch einmal ein doppeltes Highlight bereit. Bevor es in die Winterpause bis zum 8./9. März geht, sind morgen die hiesigen Vertreter unter sich. Um 14 Uhr erwartet der MTV Treubund im Sportpark Uelzener Straße Eintracht Elbmarsch, um 18 Uhr dann hat der SV Ilmenau die Lüneburger Eintracht zu Gast.

Das Tief ist überwunden, der Fortschritt unverkennbar beim MTV Treubund. „Und das lässt sich nicht nur an den Ergebnissen ablesen, auch fußballerisch geht es aufwärts“, unterstreicht Co-Trainer Marc Bunge diesen Trend erfreut nach dem 3:1 zuletzt in Soltau, dem ersten Sieg nach vier Wochen. „Soltau ging schon recht rustikal zur Sache, unsere Mannschaft hat sich davon aber nicht beeindrucken lassen und ein gutes Spiel abgeliefert. Wir haben uns sehr viele Torchancen erarbeitet, aber leider nicht genutzt und sind dann zwischendurch in Bedrängnis gekommen, weil wir dieses Niveau noch nicht 90 Minuten halten können“, blickt er noch einmal zurück. Bunge betont aber: „Ich will da keinen Negativ-Touch reinbringen, nur ausdrücken, dass wir noch nicht über den Berg sind.“

Bitter an dem Erfolg war nur, dass sich Hartmann bei seinem Comeback in der Startelf nach wochenlanger Verletzungspause wieder eine Blessur einhandelte, die seinen Einsatz morgen stark in Frage stellt. Ansonsten gibt es beim MTV aber keine Personalsorgen – der wieder größere Konkurrenzkampf wirkt sich auch positiv aus. Und nun mit mehr Abstand nach unten spielt es sich auch wieder leichter. Sind das also gute Voraussetzungen für eine Revanche für die 1:3-Hinspielniederlage? Bunge: „Ich nehme gerne mit, was geht. Aber erst einmal steht es 0:0. Und wenn es am Ende auch noch so steht, haben wir zumindest nicht verloren.“

Gegner Eintracht Elbmarsch, seit Wochen ausnehmend gut drauf und fast ohne Personalsorgen, möchte jedoch zum Jahresabschluss auch noch einmal drei Punkte. „Wir freuen uns wie immer auf dieses Derby. Seit unserem Aufstieg waren das immer sehr emotionale Spiele, auch immer mit gutem Fußball“, weiß Manager Philipp Meyn, der Unterstützung von etwa 150 Eintracht-Fans erwartet und ankündigt: „Das wird für uns ein Heimspiel – und in dieser Saison haben wir noch kein Heimspiel verloren…“

Unter Flutlicht (18 Uhr) sucht dann der SV Ilmenau einen guten Jahresabschluss gegen Eintracht Lüneburg. „Wir wollen es denen so schwer wie möglich machen und versuchen, Paroli zu bieten, liefern die Punkte sicher nicht auf dem Silbertablett“, gibt SVI-Trainer Sven Jenßen die Stimmung in seiner Mannschaft wider. Die verkaufte sich zuletzt beim 0:1 gegen den Tabellendritten Heeslingen wieder teuer und „muss in einem Derby ohnehin nicht besonders motiviert werden“, so der Coach, der an das knappe 0:2 im Hinspiel erinnert: „Allerdings sind die seitdem viel stärker geworden.“ Jenßen hat mit Felgner und M. Kusack wieder mehr personelle Alternativen.

Gegner SV Eintracht wollte bis zur Winterpause sein Punktekonto noch auf 30 aufstocken, „und das haben wir fast erreicht“, freut sich Trainer Michael Krienke über 29 Zähler. „Jetzt wollen wir noch das Pünktchen aufs i setzen.“ Seine Mannschaft hat das unverdiente 1:2 gegen Uelzen verdaut. „Sie haben gut trainiert und sind noch gierig auf Erfolge, wissen, dass sie jeden Gegner ernst nehmen müssen,“ so der SVE-Coach. Der setzte gegen Uelzen ganz auf Routine, ließ die Youngster Kennemann und Alak zunächst auf der Bank – jetzt dürfen sie sich wohl wieder bewähren. „Wir wollen den richtigen Mix finden“, heizt Krienke den Konkurrenzkampf weiter an. Kabay muss mit Gelbsperre aussetzen.