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Michael Kobert bringt den LSK hier mit 2:1 in Führung. Letztlich ging das Heimspiel gegen Eutin aber 2:2 aus. Foto: Behns

LSK gibt Sieg aus der Hand

Fußball-Regionalligist Lüneburger SK hat anscheinend das Siegen verlernt. Trotz vieler Chancen kam der LSK im Heimspiel gegen Eutin 08 nicht über ein 2:2 (2:1) hinaus. Somit bleiben die Lüneburger 15., wobei der Abstand zu den Plätzen darüber angewachsen ist, weil überraschend Havelse den HSV II mit 2:1 schlug.

Stahl hatte den Gast in Führung geschossen (14.), ehe Ridel Monteiro per herrlichem Freistoß (32.) und Kobert (37.) den Spieß umdrehten. Doch Rave sorgte mit einem Freistoß-Hammer (84.) für den glücklichen Ausgleich.

„Ganz unzufrieden bin ich nicht“, sagte LSK-Coach Rainer Zobel. Zu den vielen vergebenen Chancen meinter er: „Das ist reine Kopfsache. Aber vieles war auch dem Platz geschuldet.“

79 Kommentare

  1. Hallo Reineke, was ist los bei euch? Fünf Minuten vor Abpfiff macht ihr den Sprung in den Tabellenkeller klar, anstatt den Anschluss an den rettenden Rang 14 zu halten? Eure Mitbewerber um den Klassenverbleib zeigen alle Moral. Eutin hat bei euch einen Punkt abgeholt, Havelse hat Hamburg 2:1 geschlagen (und ist euch nun bereits fünf Punkte vorneweg), Hildesheim hat Braunschweig 2:0 düpiert und Oldenburg hat die Jung-Wölfe 3:0 regelrecht abgeledert. Doch Rainer Zobel zündet sich vor Publikum direkt nach Abpfiff erstmal eine Ziggi an? Um seine Hüfte zu therapieren?

    Meine Jungs in Etelsen haben heute den Spitzenreiter Hagen mit 2:1 nach Hause geschickt. Noch zwei Pünktchen, dann sind wir vor Westercelle und damit raus aus dem Abstiegsschlamassel.

    • Hansa-Dribblanski

      Klasse. Holgi. Neun Punkte aus den drei letzten Begegnungen! Dabei allen anderen mal kurz gezeigt, wie man mit Hagen/Uthlede fertig wird. Das gibt Selbstvertrauen. Chapeau! Und zusätzlich hast du immer ganz genau im Blick, was beim LSK und seinen Regionalliga-Konkurrenten Sache ist. Das nenne ich Überblick. Bist du einer von Jogis DFB-Scouts aus Etelsen oder sowas ähnliches?

    • Hallo Holgi,
      hast Du heute Nacht überhaupt ein Auge zu bekommen? Das ist schon toll, was Eure Etelsener zur Zeit produzieren, ein Sieg gegen den Spitzenreiter, gegen den der lange Zeit als Mitkonkurrent um den Oberligaaufstieg gehandelte MTV nichts gebacken bekam. Alle Achtung, so ist der Klassenerhalt greifbar nahe. Daumen drücken ist jedoch weiter angesagt.

      Daß sich Zobel nach dem gestrigen Trauerspiel erst mal eine Zigarette anzündete, ist selbst für mich als Nichtraucher nur zu verständlich, wenn man von dem Zeug abhängig ist, brauchst Du so etwas wahrscheinlich zur Stressverarbeitung.

      Völlig rätselhaft ist für mich allerdings, daß er mit Pägelow, den besten Mann für die Abwehr einmal mehr auf der Bank schmoren ließ. Sein Vater der Holger, weiß warum. Unsereiner ahnt es, im menschlichen Miteinander scheint es zu liegen. Wer das als Trainer nicht beiseite schieben kann, leistet sich einen Luxus, der in der Situation des LSK völlig fehl am Platze ist. Und dann bringt er wieder seinen Liebling Sakai, der allerdings – das will ich ihm zu gute halten, in der kurzen Zeit seines Einsatzes nicht sonderlich weder zum Guten noch zum Schlechten auffiel.

      Auffällig war allerdings, daß die Eutiner physisch und konditionell deutlilch besser drauf waren. Kurz gesagt, da habe ich gestern zwei Absteiger in einem über weite Strecken ziemlich zerfahrenen Spiel gesehen.

      Charakteristisch für die fehlende spielerische Qualität bei mehreren der LSK-Akteure war eine Szene aus den Schlußminuten. Da erhält Böttcher völlig freistehend auf rechts den Ball. Statt nun damit das Eutiner Tor anzusteuern – der Weg war praktisch frei – rennt er mit allem was er hat – das ist nicht viel – die Außenbahn hinunter bis zu Torauslinie, um dann den Ball ebenfalls völlig ungehindert über dieselbe zu schießen – man kann natürlich das alles mit dem Zustand des Platzes entschuldigen – der wird dann wahrscheinlich auch für den Abstieg verantwortllich gemacht werden. Ein spielerisch versierterer Stürmer wie Kehl, um den sich seinerzeit OJtte so sehr bemüht hatte, kann sich diese Unzulänglichkeiten ebenfalls von der Bank ansehen – und wie lange schon. Dafür kann dann ein Krottke, der mehr oder weniger in der Gegend herumtrabte und die besten Torchancen versiebte, fast bis zum Schluß durchspielen während der wirklich gute Kobert rausgenommen wurde. Versteh wer will.

      Es ist hier schon so oft gesagt worden, Zobel macht die gleichen Fehler wie Otte am Anfang. Er wirbelt den noch besten Teil der Mannschaft, die Hintermannschaft durcheinander – Ergebnis 12 Gegentore in den sechs Spielen unter seiner Regie, bei fünf Punkten.

      Abschließend – es war nicht alles schlecht. Hervorragend und beispielhaft zumindest solange die Kondition reichte, Eden, Monteiro und Kobert, Springer, wie immer zuverlässig.

      Jetzt sind es noch 10 Heimspiele also 30 mögliche Punkte, von denen etwa 21 geholt werden müßten, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen – könnte zu schaffen sein, wenn es da nicht allzuviele Fragezeichen gäbe, angefangen beim Trainer, bei der physischen und konditionellen Verfassung der Spieler, beim mannschaftlichen Zusammenhalt und nicht zu vergessen beim Zustand des Platzes, mit dem die Spieler des LSK offenbar mehr Probleme haben wie die des jeweiligen Gegners. Meine Dauerkarte werde ich gleichwohl auch bis zum wahrscheinlich bitteren Ende abarbeiten. Da kannst Du in dieser Beziehung wohl frohgemuter in die Zukunft schauen – in diesem Sinn eine gute Woche.

    • Hallo Hansa-Dribblanski, danke für die Blumen. Ich werde deine Komplimente an unsere Jungs weitergeben. Nein, für Jogi Löw arbeite ich nicht. Ich bin nur ein kleiner Fleischer mit noch kleinerer Fußballervergangenheit, der aber das Mitfiebern und Träumen nicht lassen kann. (An unserer Warmen Theke gab es auch heute wieder Spezialitäten aus unserer Schlemmerküche: Grobe Rostbratwurst ,,Nürnberger Art“ mit Apfelrotkohl oder Erbsen und Wurzeln dazu Pommes oder Kartoffelpürree mit Röstzwiebelsoße, Portion zu 5,50 Euro; morgen gibt’s: Gefüllte Paprikaschoten in einer pikanten Tomatencremesoße dazu Makkaroni und einen kleinen Sahnegurkensalat, Portion zu 6,30 Euro)

    • Hallo Reineke,
      du hast recht, gestern Nacht war nicht viel mit schlafen.
      Du klingst ziemlich bedient. Leider kann ich zu den einzelnen Persönlichkeiten in eurer Mannschaft nicht viel sagen. Mein Vater hat immer von Helmut Krause geschwärmt. Er meinte das war der beste Torwart im Norden gleich nach Bernd Franke. Er hat Krause auf eine Stufe mit Kargus und Burdenski (dem Sohn des gleichnamigen Werder-Coaches) gestellt.
      Ihr habt noch zehn Spiele, wir noch dreizehn. Dreißig bzw. neununddreißig mögliche Zähler bei zweiundzwanzig (ihr) bzw. ahtzehn (wir) Punkten im Augenblick. Da ist für beide Teams noch alles drin. Bis hin zu einem soliden Platz im Mittelfeld der Tabelle.
      Nur müssen die elementaren Dinge natürlich stimmen. Dass Regionalligaspieler irgendwelche Konditionsprobleme haben dürfen, halte ich für ausgeschlossen. Das Strawberry existiert doch schon seit über zwanzig Jahren nicht mehr, hat mir letztens ein Lüneburger Eintracht-Fan erzählt. Und das Kiffen wird unter Fußballern jenseits der Berzirksklasse seit zehn, fünfzehn Jahren auch nicht mehr toleriert. Also: Mangelnde Fitness kann keine Entschuldigung sein. Genausowenig wie ein verackertes Spielfeld. Darüber wird – jedenfalls bei uns – nicht mehr gejammert. Wer dabei von Nils Goerdel (unser Trainer seit August letzten Jahres) erwischt wird, muss drei Zehn-Kilometerläufe die Woche extra machen. Wir haben das schöne Schloss oberhalb unseres Platzes. Das muss als Quasi-Sahnehäubchen genügen, um in Stimmung zu kommen. Habt ihr nicht neuerdings auch so einen Eye-Catcher in der Stadt? Ich lese immer wieder über die Hundert-Millionen-Euro-Skandale im Zusammenhang mit eurem noch immer nicht bezahlten Hochschulbau. Kann dessen Anblick nicht motivieren? Oder seht ihr den nicht aus eurer Sumpflandschaft?
      Wie auch immer, ein Trainer sollte sich nicht von persönlichen Animositäten leiten lassen. Dass in so einer schwierigen Phase gute Leute aus disziplinatischen Gründen auf die Strafbannk gefesselt werden, geht gar nicht. Ich glaube, jeder, der selbst einmal gekickt hat, weiß, dass nach drei, vier Spielen innerhalb jedes Kaders völlig klar ist, wie die natürliche Hackordnung und damit das optimale Team (gemessen an der Leistungskraft) aussieht. Außerdem weiß jeder, dass Psychologie mindestens 50% der Spielstärke einer Mannschaft ausmacht. Das ist wie beim Wählen auf dem Schulhof. Die ersten sechs Leute auf jeder Seite zusammengenommen, das ist das Beste, was zu haben ist. Die reißen sich gegenseitig mit, weil sie um Anerkennung und Achtung im Rudel spielen. Dadurch entwickelt sich oft eine Erfolgsdynamik, die niemand herbeibeten kann. So muss ein Trainer denken: Wen würden die Jungs aufstellen, wenn die beiden erfahrensten Spieler, sagen wir Springer und Vobejda, wählen dürften.
      Was meinst du?

      • Hallo Holgi,
        meine Stimmungslage hast Du richtig erkannt, obwohl auch hier die Zeit Besserung bringt. Ja, Helmut Krause gehört ganz sicher in den Kreis der Unvergeßlichen. Ich habe ihn während seiner Zeit bei der SV Eintracht und dann beim LSK bis zu seinem Rückzug vom Leistungssport erlebt. Vergangen und Vorüber aber nicht vergessen.
        Mit den ausstehenden Spielen, und mit einer Ausnahme alles Heimspiele, müßte der Klassenerhalt für den LSK zu schaffen sein. Allerdings die bisherige Heimbilanz ist katastrophal – 6 Spiele mit einer Ausbeute von 3 Punkten. Nun kann man sagen, daß ist Vergangenheit. Aber da steht beispielsweise noch ein Gegner wie St Pauli an, der am vergangenen Mittwoch in Eutin einen 5 : 1 Sieg nach Hause gefahren hat. Die anderen sind kaum schwächer, so schwach wie Eutin ohnehin nicht.
        Du hast völlig recht, die elementaren Dinge müssen stimmen, und da hapert’s halt, das siehst Du in den Zweikämpfen, in den Kopfballduellen, in der Fähigkeit den Ball anzunehmen und im Zuspiel selbst auf kürzeste Distanz.
        Mit der Psychologie klappt das bei Euch in Etelsen wohl wesentlich besser als bei uns in Lüneburg. Ich weiß natürlich nicht, wen Springer und Vobejda aufstellen würden, bei so einer Wahl – wie ich sie auch zu meiner Schulzeit immer wieder durchgemacht habe (ich gehörte in der Regel zu den letzten Drei, was immer nervig war)- würde ein Spieler wie Pägelow bei beiden ganz sicher erste Wahl sein. Euer Trainer scheint da jedenfalls den richtigen Zugriff gefunden zu haben.
        Die Ärmel müssen aber weiter hochgekrempelt bleiben.

  2. Man muss es ganz realistisch betrachten: es fehlt hinten und vorn einfach Qualität. Sonst hätte der LSK doch nicht Eutin die Tore praktisch vorgelegt und selbst klarste Chancen verballert. Und das gegen die defensiv wohl schwächste Mannschaft, die ich in vier Jahren Regionalliga hier gesehen habe.
    Ich verstehe aber nicht, wieso Pägelow, in Wolfsburg bester Lüneburger Spieler, 90 Minuten auf der Bank schmort. Und wieso werden in der Winterpause vier Spieler verpflichtet, die überhaupt nicht (mehr) eingesetzt werden (z.B. Capin)?!
    Der grauenhaft holprige Platz mag natürlich eine Rolle spielen, aber damit hat der Gegner auch zu kämpfen.
    Die letzten Drei (Eutin, Hildesheim, Altona) hinter sich lassen und dann in der Relegation auf den Nordmeister hoffen – mehr ist wohl einfach nicht drin…

    • Das es mind. 3 Absteiger gibt, dürfte klar sein. Denn aus der 3. Liga kommt ziemlich sicher Werder II runter. Aber darauf zu hoffen, dass der Meister sich in der Relegation durchsetzt, ist sehr mutig.

      Denn auf den Nord-Meister wartet in der Relegation der Nord-Ost-Meister und das dürfte allem Anschein nach Energie Cottbus sein, und das ist eine ganz andere Nummer.

      Ich gehe deswegen auch von vier Absteigern aus der Regionalliga aus.

      • Alternativ könnte man auch darauf hoffen, dass Braunschweig oder Pauli aus der 2. Liga absteigen. Dann stünde deren Zweitvertretung als Absteiger fest. Oder dass der HSV absteigt und keine Zweitliga-Lizenz bekommt 😉 .
        Ich geh aber auch davon aus, dass es vier Absteiger gibt, wenn der LSK 15. wird. Schon allein, weil in den letzten Jahren der 15. Platz immer gereicht hat, da ist es irgendwie nur logisch, wenn er dieses Jahr dann nicht reicht.

        • Schwätzer!

          Schau dir die Tabelle an: Werder Bremen II hat (gleich nach Erfurt) den schwächsten Sturm und (gleich nach Chemnitz und Erfurt) die schwächste Abwehr. Es sind noch fünf Spiele zu machen (d. h. maximal 15 Punkte zu holen) und Bremen II benötigt – JETZT – schon 13 Punkte, um auf den rettenden siebzehnten Rang zu gelangen, d. h. um den VfL Osnabrück zu verdrängen. Das wiederum bedeutet, wenn der VfL aus den letzten fünf Spielen auch nur DREI Punkte holt (oder Bremen II noch EIN Spiel verliert), DANN ist Bremen II abgestiegen. Die verbleibenden Gegner sind: Zuhause gegen Sonnenhof Großaspach (derzeit 13.), SV Meppen (9.), auswärts gegen Carl Zeiss Jena (16.), RW Erfurt (20.), VfL Osnabrück (17.). Gegen Meppen wird Bremen sicher verlieren. Ergo: Bremen II ist praktisch heute schon abgestiegen. Soviele Wunder, wie zur Rettung dieser Mannschaft nötig wären, kann selbst der Fußballgott bis zum 12. Mai nicht wirken.

    • Hallo achtmalneun, was hältst du davon? Wie verlautet, kündigte LSK-Coach Rainer (Straw-Bär) Zobel für die Zeit nach der WM intern ein Nachdenken über den verstärkten Einsatz modernster Technik bei der »Fußlümmelei« (M. Nahrstedt / U. Mädge) auch im Lüneburger Land an. Neben Chips, Flips und Salzletten im Ball sollen auch Videobeweis, Zuschauereingriffe per Twitter und Klimaanlage diskutiert werden. Doch damit nicht genug. Hier die „angedachten“ kommenden technischen Innovationen:

      – Espressomaschine: bringt bei langweiligen Spielen den Puls von 60 auf 90 (z.B. LSK : Eutin).

      – Blue Tooth Multi Speak Environment: hilft bei der Kommunikation unter Publikumsbeschallung („Kevin, dein Schnürsenkel ist auf!“, „Kochen wir heute was Feines, Tomek?“).

      – iPads mit Google Maps: zeigt geeignete Anspielstationen und die Lücke in der Freistoßmauer. In der nächsten Version kann man auch den Füllstand der Espressomaschine erkennen.

      – iPhones mit Facebook: „Deine Blutgrätsche gefällt mir nicht!“

      – Elektroschocker: direkt mit der heimischen Fernbedienung den Lieblingsspieler motivieren („Lauf, Boettcher, lauf in die richtige Richtung!“).

      – Snackautomaten: falls die Mannschaft von Eutin aufläuft.

  3. Gegen einen direkten Konkurrenten musst du zu Hause gewinnen. Nach dem 2:1 war ich ziemlich zuversichtlich, aber zum Schluss hin fand ich die Mannschaft konditionell ziemlich am Limit. Folgerichtig fiel dann nicht ganz unverdient der Ausgleich. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  4. Rudi – ratlos

  5. 10 Heimspiele sollten ein Vorteil sein! Allerdings machte sich der LSK sowas nicht zu Eigen bisher! Wenn der Luxus, zehnmal nur zuhause zu spielen, nicht reicht, dann wäre es umso bitterer. Allein die Frage bleibt: Wer impft dem LSK Heimspielstärke ein? Dann hätte ich gar keine Sorge um den Klassenerhalt! Aber so…?!

  6. „Wir schaffen das!“

    Jetzt kommen die Wochen der Wahrheit.
    Am Samstag noch das Trainings Spiel beim Tabellenführer HSV und dann geht es los.
    Vorweg was Mut macht.
    Der LSK hat nach Samstag bereits die 5 stärksten Teams hinter sich und spielt dann gegen die Mannschaften aus dem Mittelfeld und Tabellen Keller.
    Und diese Spiele dann alle zu Hause,mit hoffentlich großer Unterstützung der Fans und Zuschauer,denn es ist wohl noch nie schwerer gewesen als in dieser Saison,wo es durch den Abstieg von Werder Bremen und die Aufstiegs Spiele von unserem Meister gegen den wohl übermächtigen Gegner Energie Cottbus wohl zu 99,9 Prozent vier Absteiger geben wird.

    Auch wenn es wieder ein bitteres Ende war,kann man aber sagen,das war gar nicht sooo schlecht.
    Endlich wurden mal wieder mehr als 2 hundertprozentige Torchancen rausgespielt,denn an mehr kann ich mich dieser Saison nicht erinnern.
    Einige wurden fahrlässig vergeben,andere hat der holprige Platz zu nichte gemacht.Und das trotzdem der Platz gewalzt wurde.
    Die erste Halbzeit war doch bis auf das Gegentor endlich mal wieder ein Lichtblick und hat Mut und den Zuschauern Spaß gemacht,denn so einen lauten Torjubel habe ich wohl zuletzt im Wilschenbruch gehört,da spürte man in allen Ecken des Stadions die Erleichterung.
    Leider hat man es in der zweiten Hälfte wieder falsch gemacht und versucht über Konter das dritte Tor zu machen.Oder hat Eutin so stark gedrückt das wir nicht anders konnten? Kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen.
    In der ersten Hälfte hat man den Gegner so beschäftigt,das Er sein Spiel nicht aufbauen konnte und so hätte man dann weiter spielen müssen.
    Wenn man dann das dritte Tor macht,hat man mehr Sicherheit und es macht Klick im Kopf der Spieler und dann trifft man auch beim Kontern.
    Anstatt 3 oder 4-1,steht es dann am Ende ungerechterweise 2-2. So ist das aber beim Fußball.
    Stehst Du unten drin,bekommst Du kurz vor Schluss einen rein.
    Bist Du weit oben in der Tabelle,machst Du einen kurz vor Schluss, oder sogar in der Nachspiel Zeit.
    Beim Fußball ist vieles auch Kopfsache.

    Jetzt heißt es,Kopf frei kriegen bei der Mannschaft und auch bei den Fans,denn das ist schon Hardcore was wir diese Saison bislang erlebt haben,zumindest zu Hause.
    Aber jetzt braucht die Mannschaft,und der Verein auch, die Unterstützung der Fans,um noch das rettende Ufer erreichen zu können.
    Auch wenn es schwer fällt und man nicht gerade Lust auf Fußball hat,müssen wir als Fans zu den Heimspielen gehen,da es jetzt schon finanziell ein großes Minus in der Vereinskasse geben wird,denn ein halbes Jahr ohne Zuschauer Einnahmen kann so ein kleiner Verein nur schwer verkraften.
    Durch die Mittwochs und teilweise auch Samstags Spiele,können aus Erfahrung ca. nur die Hälfte an Fans die Spiele besuchen,da viele noch auf der Arbeit sind.
    Ich denke,damit hat der Verein schwer zu kämpfen,und ist jetzt auf jeden zahlenden Zuschauer angewiesen.
    Habt Ihr Bock auf Oberliga? Also ich nicht.
    Geht bitte ins Stadion wenn Ihr könnt,und unterstützt Euren LSK,damit wir am letzten Spieltag gemeinsam singen können,Niiiie mehr 5.Liga,niiie mehr niiie mehr.

  7. Ich weiß nicht, wann ich hier im Forum zuletzt (oder jemals?) einen so positiven und motivierenden Comment gelesen habe, normaler Weise versammelt sich hier entweder die DSL (Depressive Szene Lüneburg) oder irgendwelche Miesmacher anderer Motivationslagen bis hin zu Spaßvögeln, die ihre hochgeistigen Ergüsse unter das Volk bringen müssen. Dem Comment von „Wir schaffen das!“ kann ich nur beipflichten und allen zurufen, auf zu den Heimspielen, das gesamte Trainer-Team und die Mannschaft bedingungslos unterstützen, am Ende wird abgerechnet, alles andere ist verkehrte Welt!

    • Mann. Mann, Mann, wenn ich nicht wüsste, dasses um Fußball geht …

      Diese ellenlangen Wunschergüsse über frei zusammenfantasierte „Hätte“, „Könnte“, „Würde“ und „Wäre, Wäre, Fahradkette“ mit anschließendem lobhudelndem auf die eigene Schulterschlagen unter falschem Namen kenne ich sonst nur von Alternativen Fakten Dröhnern unter politischen Möchtegern-Bescheidwissern und rechthaberischen Willi Wichtigs die sich aus der Hefe des Volkes nähren …

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass Boris Obodda begeistert davon ist, für welch platt-blöde Schmieren-Show sein Name hier missbraucht wird, ein Name, der normalerweise für gut begründete Skepsis und viel fußballerisches Sach- und Fachwissen steht, aber gewiss nicht für irgendwelche kindischen und unterdurchschnittlich dullen Appelle zum „bedingungslosen“ Abgeben des eigenen Verstandes an irgendwelchen Vereinspforten, wie sie oben von „Wir schaffen das!“ und „BorisO“ propagiert werden …

      Ich möchte nicht wissen, wie heiß der Draht am roten Empörungstelefon bei sportred heute Nacht liefe, wenn sich einer ein solches Fake-Späßchen unter dem frech zugeschwindelten Narrenkäppchen mit – sagen wir zum Beispiel – der Aufschrift „Henning Juhre (Juri)/ Eintracht Lüneburg“ erdreisten würde.

      Ich meine, keiner kann aus seiner Haut. Und wenn du hier für den LSK in dieser gedanklichen Schlichtheit Reklame trommeln möchtest, dann sollst du das tun — aber nicht, indem du die Namen anderer, intelligenterer Kommentatoren (wie Boris etwa) auf dein schales Jubelperser-Niveau hinunterziehst.

      • Gute Reaktion auf diesen billigen, großsprecherischen Animationskäse, Tim. Wir sind hier doch nicht im Indoktrinationskindergarten auf einem Traumfahrtdampfer, wo Sascha Hehn und Barbara Wussow frühvergreiste Fußballjugendliche mit Gruppendynamikkitsch bespaßen und zum gemeinsamen Singen und Strampeln hochpeitschen müssen. Und dann noch unter falschem Namen andersmeinende oder -schreibende Kommentatoren feige und ohne sachliche Begründung in Bausch und Bogen abzuqualifizieren, das geht gar nicht.

    • O Boris,
      als Inhaber einer mir in diesem Kreis zugesprochenen „Schlüsselposition“ erscheint mir bei Euch „Positivisten“ auffällig, es fehlen die Argumente, dafür könnt Ihr Andersdenkende schnell abqualifizieren, wodurch die eigene Weltsicht ungetrübt erscheint – die „verkehrte Welt“ wird ausgeklammert. Es lebt sich leichter, denn „Alles wird gut“. Wäre in der Tat sehr schön. Es ist schon Tag, mein Dienst ist beendet. Guten Morgen.

  8. Nur der LSK!

  9. Heimspielkibice

    Übrigens sind die Chancen das 15. auf Ligaverbleib gestiegen. Durch die Chemnitzer Insolvenz ist Werder II Tabellen-18. in Liga 3. Und der bleibt drin, wenn ein anderer keine Lizenz bekommt. Heißer Kandidat bei Zweitliga-Abstieg: Kaiserslautern. Vielleicht werden das Saisonende und die Tage danach nichts für schwache Nerven.

    • Genau diese Vermutungen habe ich auch! Aber ich würde mir gerne das nachsaisonale Zittern und ständige Studieren der Fachpresse ersparen und nicht auf glückliche Fügungen hoffen müssen.

      Aber es bleibt nach wie vor spannend, heute steht ja auch mal wieder ein interessanter Nachholspieltag mit einigen Kellerduellen auf dem Plan.

  10. Die bisherige Regel ist ungerecht
    Bisher spielen aus den fünf Regionalligastaffeln die ersten beiden der Südwest-Liga, der West-, Nord-, Nordost- sowie der Bayern-Meister in drei ausgelosten Hin- und Rückspielen drei Aufsteiger aus. Für viele gilt diese Regelung als fragwürdig bis untragbar. Weil ein Meister, der mitunter ein ganzes Spieljahr dominiert hat, kein automatisches Aufstiegsrecht bekommt. Alles hängt dann von den K.o.-Spielen ab.
    Waldhof Mannheim, ein Traditionsverein mit breiter Fanbasis aus dem Südwesten, scheiterte so auf tragische Art und Weise zweimal hintereinander. Auch RB Leipzig hatte einst Mühe, diesem Nadelöhr zu entkommen. Reformbedarf ist also durchaus vorhanden.

    • Wieso wird ein Pägelow systematisch demontiert?

      • Diese Frage wird nur hier diskutiert. Die LZ klammert sie in ihrer Berichterstattung aus. Sein Vater will nichts sagen, was zu verstehen ist. Vielleicht weiß der in diesen Kreisen nicht sehr geschätzte Herr Mienert mehr und ist mitteilsam.

  11. Abstiegsrechner

    Das Relegationssystem 1. und 2. und 2. und 3. Liga muss natürlich bleiben.Ist zwar der größte Müll überhaupt, dem Verein aus der unteren Liga gegenüber IMMER komplett unfair und hat einzig und allein den Sinn und Zweck für Spektakel und somit Kohle zu sorgen.Aber hey, genau das brauchts ja.
    Zusätzlicher Pokalwettbewerb muss unbedingt her.
    Hat zwar überhaupt keinen Sinn und Zweck ausser Kohle zu scheffeln. Aber das ist ja alles um was es geht.ob nun 3 oder 4 absteigen wissen wir dann wohl erst im Juni, wenn über Insolvenzenentschieden ist. Der 4letzte ist also nicht automatisch abgestiegen.

  12. „Wir schaffen das!“

    Leute,was ist Euer Problem?
    Warum wird man hier von Euch als Positiv Denkender LSK Fan so scharf angegriffen?
    Was ist an meinem Kommentar so aufreizend,das Ihr hier völlig am ausflippen seid?
    Ich habe nur meine Meinung geschrieben,und den Wunsch geäußert,das man als LSK Fan seinen Verein in dieser schwierigen Lage unterstützen sollte.
    Klar ist das in dieser Situation nicht einfach,auch ich habe meine Zweifel wenn ich mir die Tabelle angucke.
    Ich bin auch kritisch und mache mir mal Luft,das ändert aber nichts daran,das ich die Hoffnung nicht auf gebe,das die Saison noch positiv endet und ich meinen Verein auch weiterhin unterstütze,und sei es nur ein darauf aufmerksam machen,das der Verein auf jeden zahlenden Fan angewiesen ist.
    Der Verein muss am Saison Anfang mit einem bestimmten Zuschauerschnitt rechnen,und dieser wird dieses Jahr mit aller Wahrscheinlichkeit nicht erreicht werden.
    Sowas kann dann ganz schnell in der nächsten Insolvenz enden wenn pro Heimspiel 300- 350 Fans fehlen,denn das ist keine kleine Summe die dann fehlt.
    Ich weiß auch das viele Fehler gemacht wurden,aber wer meint das Er es besser kann,bitte bewerben.
    Gerade in so einer Situation braucht der Verein seine Fans.
    Aber hier wird ja nur alles nieder gemacht,anstatt mal Dankbarkeit zu zeigen,das Vorstand und Ehrenamtliche den Verein unter schwierigsten Bedingungen seit Jahren am Leben halten,das wird immer sehr schnell vergessen.
    Hat von Euch hier schon mal einer die Schaufel in die Hand genommen und geholfen?
    Oder sich Gedanken und weiterhelfende Vorschläge gemacht um den Verein zu unterstützen?
    In die Tasten und noch drauf hauen ist da natürlich viel einfacher.

    Zum Schluss möchte ich noch darauf hinweisen,das ich nichts mit dem Kommentar von Boris O zu tun habe.Wer es nicht glaubt,kann sich das von der LZ bestätigen lassen.
    Ich freue mich aber,das es wenigstens einen gibt,dem mein positiver Kommentar gefallen hat,Danke.

    • landkreisfussball

      Es gibt hier bestimmt niemanden, der dem LSK nicht den Klassenerhalt wünscht. Für das Wetter und dessen Einfluss auf den Spielplan kann niemand was. Es bleiben aber die hausgemachten Nöte. Warum gibt es noch immer nicht mehr als die vage Ankündigung eines Kombitickets? Das müsste doch seit Wochen auf voller Pulle laufen. In Lübeck geht es doch auch! Warum hat der LSK die Zwangspause nicht für andere Aktionen genutzt, um im Gespräch zu bleiben? Wenn im Mai das große Jammern kommt, ist es zu spät.
      Es hatten ja viele Klubs der Liga eine übermäßig lange Pause ohne Heimspiele. Da wird es an vielen Orten in der Kasse fehlen. Vielleicht passiert ja noch Überraschendes im Lizenzverfahren.

      • „Wir schaffen das!“

        Es gibt hier bestimmt niemanden, der dem LSK nicht den Klassenerhalt wünscht.

        Das liest sich hier aber ganz anders.
        Es wird hier immer nur negativ über den LSK und Vorstand geschrieben,und Leute die etwas positiver Denken,werden in der Luft zerrissen.
        Ich kann meinen Verein und Mannschaft kritisieren,aber die ganze Saison über wird nur rum genörgelt und der Untergang herbei geschworen.
        Denken hier alle negativ+negativ ist gleich positiv?
        Wenn ich Fan bin,dann halte ich zu meinem Verein, in guten wie auch in schlechten Zeiten.
        Vielleicht sollte hier lieber mal aufgepasst werden,denn wenn der Vorstand hinschmeißt, ist hier das Gejammer wohl größer wenn keiner diesen undankbaren Job haben will und der Verein aufgelöst wird.

        landkreisfußball, mach doch mal Vorschläge für Aktionen. Es ist immer leicht was zu fordern,zeig doch mal was Du drauf hast. Der Vorstand freut sich über jede kleine Hilfe.
        Übrigens habe ich das Paket Angebot heute auch bei FuPa gesehen.
        Toller Bericht: LSK bietet den Fans ein „Sixpack“
        Acht Spiele sehen, nur sechs bezahlen.
        Der LSK macht sich auch Gedanken und hat was geplant,nicht für die Zuschauer,aber Top.
        Aber dazu darf ich hier nichts schreiben.
        Die Jungs vom Vorstand haben eine Firma oder sind selbständig und müssen dann nebenbei noch einen Regionalligisten führen.
        Wer von Euch traut sich das zu?

    • @ „wir schaffen das“
      Man sollte immer genau hingucken, auf wen oder was sich die sogenannten völlig ausgeflippten Kommentare beziehen. (Oh BorisO, Oh, Oh, Oh.) Hinzukommt, daß Kritik und Auseinandersetzung den Blick für Weiterentwicklung öffnen, Selbstkritik eingeschlossen. Wenn Du Dich über den Kommentar von BorisO freust, bleibt das für immer Deine Sache. (Oh BorisO, Oh, Oh, Oh). Hört Ihr Leute laßt, Euch sagen… Es herrscht Ruhe im Lande. Gute Nacht.

    • Totalbedebbert

      Hallo Reineke,
      auf meinem Weg in die Bäckerstraße mußte ich heute Morgen, von der Post kommend, an einer Fußgängerampel warten. Auf der anderen Straßenseite stand eine vierschrötige Person, die einen großen, altertümlichen Kinderwagen schob. Ich beachtete diese Person aber gar nicht, sondern dachte an ein Erlebnis, das ich vor einiger Zeit an einer anderen Fußgängerampel (es gibt, wie du weißt, mehrere in Lüneburg) gehabt hatte. Es war nach drei Uhr in der Nacht gewesen. Der Straßenverkehr ruhte völlig, weit und breit bewegte sich nichts, nur ein einziger Fußgänger war außer mir noch unterwegs. Er stand am Straßenrand gegenüber und wartete darauf, daß die Ampel von rot auf grün umsprang. Ich näherte mich eiligen Schritts dem zwischen uns liegenden Zebrastreifen und überquerte ihn ganz selbstverständlich. Sowie ich an dem Wartenden vorbeikam, klagte der mich leidenschaftlich an, ich sei ja ein schönes Vorbild für Kinder. Es verschlug mir aus rationalen Gründen die Sprache und ich mußte an mich halten, um nicht in schallendes Gelächter auszubrechen. Da hob ich ganz von ungefähr den Blick zu den oberen Stockwerken der die Straße säumenden Gebäude und erstarrte: Hinter sämtlichen Fensterscheiben drängten sich Kinder, um mit großen Augen zu mir herabzuschauen. 
Diese Erinnerung brach ab, als die Fußgängerampel, an der ich hier und jetzt stand, auf grün umschaltete. Die vierschrötige Person schob ihren Kinderwagen an mir vorüber, und ich erreichte die andere Seite. Von weitem konnte ich mein Ziel bereits sehen und beschleunigte meine Schritte. Im nächsten Moment sprach mich jemand an, ein zwar unauffällig wirkender und auch gar nicht unhöflicher, mir aber nichtsdestoweniger in dieser Situation lästiger Mensch. „Verzeihung“, begann er in makellosem Deutsch. Entschlossen, ihn im Rahmen der gebotenen Hilfsbereitschaft möglichst schnell abzufertigen, blieb ich stehen und hörte mir sein Begehr an. Was er zu sagen hatte, klang wie: „Wurst du welsch von Angesicht?“ „Wie bitte?“ fragte ich daher. Er wiederholte Wort für Wort: „Wurst du welsch von Angesicht?“ Was sollte ich darauf antworten?

      • Hallo Totalbedebbert,
        auch wenn nach dem wirklich grandiosen Erfolg des LSK beim HSV – damit hat wohl außer Zobel niemand gerechnet – die Karawane der schreibenden Anteilnehmenden eine Seite weitergezogen ist und diese Seite sich auf dem Weg des Vergessens befindet, auf die sich in Zukunft nur noch der eine oder andere Historiker verlieren wird, nehme ich mir dennoch ein wenig meiner ohnehin sehr knapp bemessenen Zeit, um einiges von dem aufs Papier zu bringen oder ins Net zu stellen , was mir angesichts Deiner doch bemerkenswerten Erlebnisse so durch den Kopf geht.

        Wenn Du von der Post kamst und zur Bäckerstr. wolltest, kann es sich nur um die Ampel am Stern handeln ,zu der Du in das Tal Deiner Erinnerungen zurückgekehrt warst. Da Du alleine unterwegs gewesen bist, muß das vor Deinem 21. Lebensjahr – also vor Deiner Ehe gewesen sein, denn Du warst ja alleine unterwegs – oder falls danach dann wolltest Du sicher Deine Dir Angetraute von ihrem Karatekurs abholen. Wie dem auch sei, ich sehe in Deinem Erlebnis sehr viel Positives und Bedenkenwertes.

        Also da sind zum einen die vielen Kinder hinter sämtlichen Fensterscheiben – das kann nur drüben auf der anderen Seite in den Häusern der oberen Feldstr. gewesen sein. Diese Kinder zeigen doch, daß sie weder an den Fußballübertragungen von Sky noch an den wohl etwas einfältigen Video-Games sondern an dem wirklichen Leben interessiert waren. Und dieses spielt sich eben auf der Straße ab. Außerdem macht das Geschehen doch sehr schön deutlich – wenn man eine Vorbildfunktion ausüben will, ist das ein Vierundzwanzigstundenjob – das ist Dir wohl inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen. Kannst Du Dich noch erinnern, was sich in dem Kinderwagen befunden hat?

        Nun zu Deiner letzten Begegnung. Soweit ich das sehe, handelte es sich bei Deinem Gesprächspartner um einen Menschen mit Migrationshintergrund, der bei seinen doch schon sehr erfolgreichen Bemühungen um Integration seine inzwischen erworbenen Deutschkenntnisse einem Praxistest unterwerfen wollte. Dabei hat er offensichtlich nicht bemerkt, daß sein Anliiegen irgendwie aus einem größeren Zusammenhang stammen muß, der sich mir leider auch nicht erschließen läßt. Ich hätte ihn bei der Hand genommen und wäre mit ihm zur Bahnhofsmission gegangen. Ich hätte ohnehin in die Richtung gewollt, um den Shuttle zur Arena Lüneburger Land zu nehmen, denn die beiden regelmäßigen Großveranstaltungen im Monat will ich mir auf keinen Fall entgehen lassen.
        Nach dem gestrigen Sieg noch einen schönen ruhigen Sonntag.

        • Hallo Reineke, Bahnhof-Shuttle Shuttle zur Arena Lüneburger Land? Wo parken dort (am Bahnhof) eigentlich die 3.450 Besucher von außerhalb, die nicht, wie du und ich per pedes apostolorum zur Transfer-Drehscheibe im Viereck zwischen Bleckeder und Dahlenburger Landstraße, Pulverweg und Lösegraben gelangen können?

          Gerade lese ich, das Fehlen von ca. zweitausend Parkplätzen an der Lüner Rennbahn sowie das Nadelöhr der Zufahrt un das Fehlen von ca. tausend Parkplätzen am Bahnhof und die hunderttausend ungelösten Fragen der Shuttle-Dienst-Organisation würden durch das Angebot von Gisela Plaschka, Günter Dubber, Henrik Philipp Morgenstern und Manfred Nahrstedt kompensiert, sie alle vier würden mindestens die Hälfte der dreitausendfünfhundert Zuschauer – besonders in den iwäntstarken Wintermonaten – von Amelinghausen aus mit dem Fahrrad direkt vor die hypermoderne Kassenanlage der Arena transportieren. Erste Feldversuche, wie das aussehen könnte, sind bereits (allerdings unter den sehr günstigen Witterungsbedingungen von Anfang letzter Woche) zu Werbezwecken für diese pfiffige Idee per Videostream und Standfotos von der LZ dokumentiert worden. Siehe : https://www.landeszeitung.de/wp-content/uploads/2015/06/494787_.jpg

          Was sagst du zu diesem (wohl direkt aus dem landratsamtlichen Innovationsinkubator stammenden) Vorschlag zur Verkehrsinfarkt-Prophylaxe im schwer umkämpften Grenzgebiet zwischen Lüneburg und Adendorf?

        • Reineke, die beiden regelmäßigen Arena-Großveranstaltungen im Monat wills Du Dir auf keinen Fall entgehen lassen? Da sind die zehn SVG-Heimspiele schon mit dabei, oder? Nahrstedt und Krumböhmer haben sich vergangenen Montagabend (den 9. April) in der Aula der Grundschule Weinbergsweg in Adendorf ja alle Mühe gegeben, den drohenden Schrecken für den Norden Lüneburgs klein zu reden. Wie viele Veranstaltungen in einer Arena Lüneburger Land pro Jahr stattfinden würden, könne „keiner so genau sagen“, raunte erbleichend der Erste Kreisrat Krumböhmer. Seine vage Vermutung nach einem längeren Telefonat mit Opa Schowski: „Zwei große Veranstaltungen im Monat, aber auch das nur im Winterhalbjahr.“ Nur in ganz, ganz seltenen Fällen würde die absolute Höchstgrenze von 3.500 Besuchern – und das auch dann ganz, ganz bestimmt nur vielleicht – erreicht werden –- Verkehr und Parksituation sollten so nur an ganz, ganz wenigen Tagen im Jahr Grund zur Sorge bereiten. (https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/1547982-suche-nach-dem-besten-weg) Mit anderen Worten: Das bisschen Chaos an drei bis 24 Tagen werde doch zu verkraften sein. Ich habe mich gewundert, warum Krumböhmer nicht gleich erklärt hat, insgeheim sei sowieso bloß beabsichtigt, statt der Halle an der Lüner Rennbahn nur eine 40 mal 24 Meter große Plakatwand mit einem Hallenfoto als Selfie-Point für Best Ager als Zielgruppe von Herrn Ulrich von dem Bruch (LHG) aufstellen zu lassen.

          Man baut also eine Arena mit 3.500 Sitzplätzen für Herrn Bahlburg, aber weder dieser noch irgend jemand sonst möchte bzw. kann sie wirklich nutzen. Die mühsam zusammengekratzten fünf-, sechshundert Volleyballfans werden unter den vielen Postboten und Timeprofis zwischen Straßenmeisterei, Tofutown und Mediamarkt gar nicht weiter auffallen. Und nur wenn man das Blatt mal volle Kanne ausreizt, es so richtig krachen lässt und alle avisierten 24 Veranstaltungen innerhalb von zwölf Monaten möglich macht, bringt es die mit Millionen aus Steuermitteln bezuschusste Betreibergesellschaft auf eine Auslastungsquote von annähernd sieben Prozent. Die ist dann immerhin fast doppelt so hoch wie die Quote in „Stadthalle“ numero due, dem Libeskind-Audimax, wo geplant sein soll im Jahre 2038, gleich nach der Fertigstellung jenes zinkplattengepanzerten Jahrtausendbaus, die Vier-Prozent-Marke der theoretisch möglichen Einnahmen zu reißen.

          • Hallo Katsche, hallo Kai,
            ich antworte Euch beiden mal in eins. Eigentlich hat Katsche ja schon alles gesagt. Wobei ich doch etwas enttäuscht bin, bei dem was da alles an Veranstaltungen geplant ist – wobei ich an die Volleyballer gar nicht gedacht habe. Ich war darauf eingestellt, daß die nächste Verleihung des Bambis, der goldenen Kamera, des Echos, des europäischen Filmpreises und Immer wieder Sonntags (gemeint ist hier nicht der LSK) -letztere nur für den Fall, daß es regnet – und nicht zu vergessen „Groß gegen Klein“ in die Arena Lüneburger Land geholt werden würden. Ich finde es schon überraschend, daß Herr Krumböhmer meint, daß niemand vorhersagen könne, wieviel Veranstaltungen pro Jahr tatsächlich in der Arena stattfinden werden. Da lohnt sich schon ein 30 Millionen Blankoscheck, die Kosten für den Shuttle nicht eingerechnet.
            Da entsteht ein Milliongrab und unsere Lokal- und Kommunalpolitiker trotten wie die Lemminge geleitet von den Volleyballern unumkehrbar auf den Abgrund zu – zuversichtlich, daß es kein Untergang wird, denn sie werden ganz sicher von den tumben Steuerzahlern aufgefangen werden. Immerhin für die Sülzwiesen ist ein Kunstrasen für 700.000 geplan t- wahrscheinlich aus dem Verkauferlös in Wilschenbruch – auf dem dann der LSK als Gast und Zahler für die Nutzung spielen darf, falls dann noch die heutige Harmonie zwischen den Führungen der beiden Vereine besteht. Der „Nachtwächter“ würde hier möglicherweise sagen: Gute Nacht Marie… Etwas zuversichtlicher stimmt mich demgegenüber der Blick in die nähere Zukunft – auf den morgigen Abend – Ich hoffe sehr, daß Zobel sich die Norderstedter angesehen hat und die Jungs von Wilschenbruch ähnlich gut einstellen wird wie gegen den HSV. Hoffentlich hat der Sieg mehr das Selbstvertrauen als die Sorglosigkeit gestärkt. Es fehlen noch ca. 18 von z.Z. 30 erzielbaren Punkten. Wir werden sehen.

    • Totalbedebbert

      Richtig, lieber Reineke, es handelte sich um die Ampel beim großen Franz Krügerschen Wohnblock am Stern vis-à-vis vom SaLü, die ich nutzte, um über die Sülztorstraße zu gelangen und mich auf deren rechter Seite in Richtung Wallstraße, Im Timpen und schließlich stadteinwärts, also östlich durch die Ritterstraße zu bewegen. Bei Deinen von fußballerischen Konzepten und Ideen kühn angeleiteten Auslegungen bist du dem, was ich sagen wollte schon recht nahe gekommen, hast aber die Elemente übersehen, die sich dialogisch an die performativen Subtilitäten des Positivdenkens in den drei emotiven Aufrufen von „Wirschaffendas“ anzuschließen suchen. Beachte besonders seine einerseits bedeutendes Insiderwissen verratende, andererseits mit diesem Kenntnisvorsprung beziehungsreich, aber eifersüchtig geizende Zeilen: „Der LSK macht sich auch Gedanken und hat was geplant,nicht für die Zuschauer,aber Top.Aber dazu darf ich hier nichts schreiben.“ Enthält diese kryptische Mitteilung für einen Sportjournalisten und LSK-Fan nicht in nuce (dt.: in einer Nußschale) ebensoviel Geheimnisvolles, wie die zum Nachdenken allen wünschenswerten Anlass gebende Frage des zwar unauffällig wirkenden und auch gar nicht unhöflichen, mir aber nichtsdestoweniger in dieser Situation lästigen Menschen, der in makellosem (!) Deutsch zuerst um Verzeihung bat und dann zweimal zu wissen begehrte: „Wurst du welsch von Angesicht?“ und Wort für Wort wiederholte: „Wurst du welsch von Angesicht?“

      Dazu, was ich darauf (dem einen wie dem anderen von offenkundig privilegierter Mitwisserschaft Begünstigten) antworten sollte, hast Du Dir übrigens gar nichts überlegt.

      • Du läßt ja nicht locker,
        also die geheimnisvollen Anspielungen von „Du weißt schon wer“ hatte ich in der Tat schon vergessen, wahrscheinlich, weil es sich um etwas handelt, das nicht für uns Zuschauer gedacht ist, wahrscheinlich eine interne Fete, bei der die Einnahmen aus dem ersten Heimspiel verjubelt werden – natürlich im Interesse des mannschaftlichen Zusammenhaltes. Aber Du hast Recht, hier wird uns Dummerchen so etwas wie Herrschaftswissen vorgegaukelt – natürlich von einem Insider.
        Nun zu der zweiten für mich eigentlich total verschlüsselten Aussage. Dein Gesprächspartner könnte Dich vielleicht von Deinem Angesicht her, für einen Angehörigen der welschen Völkergemeinschaft gehalten haben. Seid Ihr Euch im Dunkeln begegnet? Ein Teil der Welschen sind doch u.a. für ihre luftgetrockneten Wurstwaren bekannt. Vielleicht erhoffte er sich ein Scheibchen von Dir? Wenn diese Deutung zutrifft, hätte ich ihm beim Stand meiner heutigen Kenntnisse geraten, fahr zu Holgi, da gibt es prima Wurst und grüß ihn von mir.

    • Totalbedebbert

      Hallo Reineke, das ist ja lustig! Genau der gleiche Gedanke schoß mir vorgestern Mittag auch durchs Hirn. „He Who Must Not Be Named“ ist rhetorisch so clever geschult, daß seine eigentlichen Absichten leicht übersehen werden. Unter dem Deckmäntelchen des LSK-Enthusiasten lauert der Wunsch näher an die herzhaft feinen Fleischereiprodukte des romanisch, südländischen Kulturkreises („welsch“ – auch: zum Französisch sprechenden Teil der Schweiz gehörend) heranzurücken. Verräterisch ist der Satz: „Die Jungs vom Vorstand haben eine Firma oder sind selbständig und müssen dann nebenbei noch einen Regionalligisten führen. Wer von Euch traut sich das zu?“ Na klar, es geht gar nicht um Fußball und unsere unterstützungsbedürftigen Jungs während der längsten Heimspielserie seit dem Ende des Paläoarchaikums, es geht um die klandestine Kontaktanbahnung zu deinem Freund Holgi! („Angesicht“!) Es geht um die Wurst! Der Holgi ist selbständig. Er macht den besten luftgetrockneten Hinterschinken zwischen Verden und Bremen. Das ist die Verbindung zwischen dem seltsamen Fremden und „Wirschaffendas“. Darum die vielen Hinweise: „Klick im Kopf“, „beim Fußball ist vieles auch Kopfsache“, „Kopf frei kriegen“. Es geht gar nicht ums Positiv-Denken. Es geht ums gute Essen. „Jetzt kommen die Wochen der Wahrheit“ ist eine Anspielung auf Holgis warme Theke auf seinen Speiseplan vom 16. bis zum 20. April 2018, auf die Spezialitäten aus Holgis Schlemmerküche. Zum Beispiel: Montag – Kleine zarte Schweinesteaks vom Schweinelachs paniert in der Pfanne gebraten dazu geschmorte Pilze und Zwiebeln mit Pommes oder Kroketten in würziger Soße, Portion zu 6,90 Euro; Dienstag – XXL Texas-Burger, d. i. ein großes Rinderhacksteak mit frischem geschmorten Paprika, Speck und Zwiebeln in pikanter Salsasoße dazu Pommes und einen kleinen Tomatensalat Portion zu 6,50 Euro; usw.

      Glaubst du nicht auch, daß dies der wahre Antrieb des hartnäckigen Reklamepoeten von oben ist?

      • Das ist des Pudels Kern. Brainstorming nennt man wohl den Prozeß, der uns dahin geführt hat. Wir waren doch hier schon einmal soweit mit unseren Erkenntnissen, daß sich letztlich nicht alles um das runde Leder – ist es wohl heute gar nicht mehr – sondern um die Mittel zum Leben handelt – mit denen Holgi reichlich ausgestattet ist. Habe direkt Appetit bekommen. Muß mit der Bratwurst wohl bis zum kommenden Mittwoch Abend warten. Das wird wohl wieder eine Nervensache. Immerhin hat Norderstedt gestern in Egestorf gewonnen. Das gelingt nicht jedem in dieser Klasse. Stark im Sturm und relativ solide in der Hintermannschaft, so wie Eutin nur eben noch etwas stärker.

    • Totalbedebbert

      Übrigens Reineke, wer als Fußgänger an einer Ampel wartet, kann sich leicht gekränkt fühlen, wenn ein Neuankömmling auftaucht und abermals den Knopf drückt, womit er zu unterstellen scheint, der Wartende kenne die Funktionsweise einer Lichtsignalanlage nicht. Dabei handelt es sich oft einfach um einen harmlosen Drängeldrücker, der seinerseits glaubt, die Grünphase durch Häufigkeit und Frequenz des Drückens beschleunigen zu können.

      Vielleicht war es dieses Verhalten, was „die Leute“ gegen „Den, dessen Name nicht genannt werden darf“ aufgebracht hat?

      • Eine weitere Möglichkeit – es war ein Drückeberger, der auf dem Rückzug in seine Deckung nicht schnell genug über die Ampel kommen konnte. Vielleicht war er auch ganz einfach in Sorge, daß er den Shuttel – na, Du weißt ja wohin – verpassen würde. Es gibt ja so viele Gründe,, um sich zu verdrücken.

        Sag mal, bei mir wird das daß immer rot unterstrichen. Wird das daß jetzt mit einem großen ß – hab‘ ich gar nicht auf meiner Tastatur – geschrieben?

        Ob die Verlangsamung des Golfstromes – nicht der aus Wolfsburg – den Ausgang des morgigen Spiels beeinflussen wird.

        Ob Zobel morgen wieder den Sakai, auch wenn erst in der 90. Minute bringen wird?

        Fragen über Fragen.

    • Heute um Viertel nach sechs gilt’s, Reineke, du alter klandestiner, achtmalkluger Nachtwächterhase,

      der FC Eintracht Norderstedt von 2003 e. V. wird sich nicht verstecken. Seit dem Lüneburger Wiederaufstieg 2014 gab es sieben Duelle zwischen den beiden Teams. Dabei endeten zwei Spiele Unentschieden, die anderen fünf Duelle endeten jeweils mit 2:0 für die Heimmannschaft – das waren zwei Mal wir und drei Mal die Südschleswiger. In der Hinrunde endete das Spiel – natürlich – , muss man bei diesem Sturmduo sagen, 2:0 für Norderstedt durch einen Doppelschlag von Sinisa Veselinovic und Marin Mandic.

      Main Mandic (4. Gelbe Karte) droht allerdings eine Sperre, ebenso wie Linus Meyer (4. Gelbe Karte) und nach seiner – vorsichtig gesagt – umstrittenen Roten Karte in Egestorf, wird Philipp Koch in Lüneburg fehlen, für Jan Lüneburg (Syndesmoseriß) und Hamajak Bojadgian (Innen- und Kreuzbandriss) ist die Saison bereits beendet. Marlon Stannis (Sprunggelenk) wird wohl nicht auflaufen, doch Vico Meien könnte nach seinem Muskelfaserriss erstmals wieder in den Kader rutschen.

      Dafür sind mit Keeper Ole Springer und Innenverteidiger Linus Büchler gleich zwei ehemalige Norderstedter bei uns im Team. Ein weiterer ehemaliger Spieler aus dem Verein, Thure Ilgner, hat den ehemaligen Bundesliga-Trainer Rainer Zobel bekanntlich in der Winterpause verlassen, um in den USA die Moves von Schweini und Zlatan zu studieren.

      Schiedsrichter wird übrigens Viatcheslav Paltchikov (30) aus Groß-Grönau sein. Seine Norderstedt-Bilanz: Zwei Siege, ein Unentschieden, drei Niederlagen und ein Platzverweis gegen Juri Marxen im Jahr 2015.

      Nach dem grandiosen Last Minute-Sieg in Unterzahl bei Germania Egestorf-Langreder folgt nun die nächste englische Woche – auch Norderstedt, man muss sich das klarmachen, steckt mal wieder in einer engen Taktung. Trotzdem, auf dem Papier eine klare Angelegenheit gegen unsere heimschwachen Fußballvirtuosen, aber es ist eben nur Papier. Der Gegner muss den Ausfall von drei Stammspielern kompensieren. Bekommen die das kräftemäßig hin? Oder kann der LSK aus dem Überraschungssieg beim HSV Kapital schlagen und gegen den Gast aus dem oberen Tabellendrittel nachlegen?

      Wenn es läuft, dann scheint es für Norderstedt zu laufen – seit mittlerweile sieben Spielen sind die Schleswiger Kicker unbesiegt, die letzten vier Partien konnten sie gewinnen – aktuell liegen sie auf Platz 6. Wir dagegen, ich wage kaum, das hinzuschreiben, sind mit fünf Spielen ohne Sieg ganz schwach ins neue Jahr gestartet – konnten aber am vergangenen Wochenende mal eben mit 3:2 beim HSV Spitzenreiter HSV gewinnen. Zudem haben wir das zweit-heimschwächste Team der Liga mit nur einem Sieg aus sieben Spielen. Aktuell bedeutet das eben Abstiegsplatz 15.

      Da in Lüneburg keine Sporttotal.tv-Kamera steht, wird die Live-Übertragung wohl entfallen.

      Dabeisein und mitkreischen ist daher angesagt.

      Ich wünsche uns den nächsten erfreulichen Überraschungscoup.

      Drei von den bei Klose abgeschauten Krottke-Kopfballtoren in den ersten sieben Minuten wie gegen Hamburg II könnten drei Schritte in die richtige Richtung sein. Und gegen Ende dann noch einmal wie ebenfalls Sonntagmittag auf dem Wolfgang-Meyer-Sportplatz zwei Halbfeldsprints mit Torabschluss à la Maradona ’86 – das dürfte genügen.

      Und wenn’s nicht hinhaut, wenn wir nicht so gelungen auftrumpfen wie die Norderstedter, hat’s am Platz gelegen.

      Apropos, bitte nicht auf Videobeweise bauen: Da in Lüneburg keine Sporttotal.tv-Kamera steht, wird die Live-Übertragung wohl entfallen.

      • Messerscharfe Analyse mit bemerkenswert vielen Hintergrundinformationen – die bekommt man halt nur hier.Zu Deinen papiernen Bedenken gegen zu hoffnungsfrohe Erwartungen über den Ausgang des Spiels, will ich noch drei und eine Frage hinzufügen:

        – Bisher war es immer so, daß ein Erfolg des LSK die Erwartungen hochfliegen
        ließ, und es folgte prompt die Pleite

        – Norderstedt gehört zu den robusten, körperbetont spielenden Mannschaften.
        Mit denen kommt der LSK regelmäßig nicht gut klar.

        – dann ist da noch der holprige Platz, wohl mitverantwortlich für die bisherige
        Heimschwäche

        – Welche Rolle wird Zobel für Pägelow vorsehen? Bankdrücker oder
        Innenverteidiger?

        Es fehlen 18 von 30 Punkten mindestens.

  13. Hallo Boris Oh Wirschaffendas,

    nachdem ich im letzten Vierteljahrhundert rund ein Dutzend Kaffeesorten kennengelernt, mehr als 80 Kaffeearten verglichen, auch ein paar Jahre als Barista gearbeitet, vor allem aber weit über 20 000 Tassen dieses »Getränks der Götter« getrunken habe, steht für mich eins fest: Das Zeug schmeckt nicht.

  14. Auf geht es Leute, holt schon mal die Fanartikel und den Sonnenschutz aus dem Schrank, heute um 18.15 Uhr ist Anpfiff auf dem VfL Platz gegen Norderstedt.

  15. Hallo Reineke, bei uns (TSV Etelsen, LL Lüneburg, 18. Spieltag, Mi, 18. April 2018, z. Zt. 18°C und sonnig) geht’s heute um halb sieben im wunderschönen Schlosspark-Stadion gegen den Tabellenvorletzten, TSV Ottersberg, den wir in den letzten vier Spielen (12:0 Punkte und 13:2 Tore) jedesmal besiegt haben.

    Halt uns mal die Daumen, während du über Stefan Hyes Schulter für den LSK kreischt. Ich werd‘ vorab ’ne heiße Krakauer mit mittelscharfem Senf auf euren Sieg vertilgen.

    • Hallo Holgi
      das Daumendrücken ohne Ende, die meinigen sind schon ganz platt. Laß Dir die Krakauer schmecken, ich habe gerade mein Frühstück hinter mir. Ich bin in bezug auf Eure Etelsener optimistischer als im Hinblick auf den LSK. Mal sehen, wie’s wird.

  16. Hallo Reineke, du glaubst es nicht: ein eins zu eins unentschieden. Zehn Hundertprozentige ausgelassen, aber dafür jetzt ein Punkt vor Teutonia Uelzen auf einem Nichtabstiegsplatz. Wer hätte das gedacht? Wir, diie über Winter bereits totgesagten Schlossparkkiker! Isset nicht super?

    Und bei euch? Auch nur ein zwo-zwo? Woran lags? War Lukas Pägelow wieder nicht dabei? Habt ihr auch mit den Einschussmöglichkeiten rumgeaast? Oder war diesmal der Platz dran schuld?

    Immerhin siitzen die Oldenburger jetzt auf dem Schleudersitz mit der Nummer fünfzehn!

    • Pardauz, ich hab‘ mich verguckt. Ihr hockt ja immer noch auf dem fünfzehnten Rang herum. Sechs Punkte hinter Oldenburg und Rehden, aber ein Spiel weniger als jene und sogar zwei weniger als diese. Trotzdem wird das noch ein ziemlicher Klimmzug für euch, denn beide Wettbewerber haben ein um zehn Punkte besseres Torverhältnis. Na, ich wünsche euch alles Gute am Sonnabend gegen die kleinen Paulianer. Da muss Rehden gegen die auswärtsstarken Eutiner ran und in Oldenburg kommen die Hamburger mit ihrem imposanten Hightech-Bus ans Marschweg-Stadion geglitten.

      Hier in Etelsen wird gefeiert.

      Ein herrlicher Vorsommerabend.

      • Hallo Holgi,
        zum Feiern habt Ihr allen Grund, denn immerhin habt ihr zunächst einmal die Abstiegsränge verlassen. Wir können mit dem heutigen Spiel im Großen und im Ganzen zufrieden sein. Pägelow war von Anfang an dabei, und das gab der Hintermannschaft Stabilität. Das Spiel hatte gutes Regionalliganiveau besonders von Seiten des LSK, der in der ersten Halbzeit die klar dominierende Mannschaft war, ohne dabei etwas Zählbares herauszuholen. Nach der Pause stellte sich der LSK wie schon so oft in dieser Saison selbst ein Bein durch einen wirklich unnötig verursachten Elfer, als dann Norderstedt sehr schnell das zweite Tor nachlegte, schien die Partie gelaufen. Aber anders als in früheren Partien ließ die Mannschaft dieses Mal nicht den Kopf oder die Köpfe hängen sondern krempelte die Ärmel hoch und das letztendlich mit verdientem Erfolg. Die anderen Mitkonkurrenten um den Abstieg sind zwar jetzt etwas davon gezogen, aber noch hat der LSK sein Schicksal in der eigenen Hand. Du kommst ja aus dem Feiern nicht mehr heraus – habt auch lange genug darben müssen. Morgen ist ein anderer Tag und am Samstag geht’s hier schon weiter.

    • Hallo Reineke, Du hast recht: Das war Derby-Zeit an einem Mittwochabend bei bestem Fußballwetter – der Schlosspark hat ab 18.30 Uhr gebrannt: Abstiegskrimi in der Landesliga, der im Winter schon fast totgesagte TSV Etelsen hat den TSV Ottersberg empfangen. „Alle hatten Bock auf dieses Duell, die zahlreichen Fans haben für eine tolle Atmosphäre gesorgt“, so hat Nils Goerdel, Interimscoach unserer Blau-Weißen, die Partie voller Freude zusammengefasst. Und die Zeichen standen ja günstig: Fünf Siege in Serie haben uns auf einen Nichtabstiegsplatz rauschen und den Lokalrivalen überholen lassen. An die Leistungen der vergangenen Wochen konnten wir zwar nicht ganz anschließen. Das Zielwasser fehlte. Aber der Trainer hatte gemahnt: „Erneut gilt es, die entscheidenden Tugenden abzurufen. Griffig und bissig sein, Kilometer abreißen – ohne taktisch konfus zu werden.“ Denn trotz des vorletzten Platzes der Wümme-Kicker erwartete Goerdel mit Ottersberg eine taktisch gut eingestellte Truppe, „die prima Pressing spielen, einen gepflegten Aufbau hinlegen kann und nicht so schnell in Verlegenheit kommt. Darüber hinaus hat sie zahlreiche gestandene Akteure und gehört keinesfalls da ganz unten hin.“ Allerdings stehe der Gast genau deshalb mehr unter Zugzwang, sodass uns, den Etelsenern schon ein Remis reichen könnte – und, wie Du weißt, auch gereicht hat. Daniel Janssen kehrte nach seiner Sperre inms Team zurück – ebenso wie Luca Homann nach der lästigen Zerrung. Bei Stephan van Freeden sowie Max Altevoigt standen die Chancen fifty-fifty, Maximilian Jäger (Schlag auf den Fuß) war von Anfang an fraglich und so konnten dann alle drei auch nicht auflaufen. Das Ergebnis kennst Du. Die Feier ging bis um fünf heut in der Früh. Eine halbe Stunde später stand ich schon hinter der warmen Theke: Heute gibt es noch bis 18:00 Uhr Königsberger Klopse in feiner Sahnesoße und Salzkartoffeln, die Portion zu 5,90 Euro – und morgen, am Freitag servieren wir Original Holsteiner Landgulasch mit Pilzen und Zwiebeln, gestreiftem Speck und Kassler dazu Macaroni-Nudeln oder Spätzle, die Portion für 6,50 Euro.

      • Hallo Holgi,
        Du mußt offensichtlich in einer besseren körperlichen Verfassung sein, als es manch einer der LSK-Spieler bis vor kurzem gewesen war. Vor 60 Jahren hätte ich es vielleicht auch noch gebracht, nach einer Nacht voller Fröhlichkeit noch in aller Seligkeit gleich hinter den Tresen zu tretten und dort, ohne sich aufzustützen, den Tag durchzustehen.
        Ich hoffe sehr, daß Du an diesem Tag nicht vergessen hast, zu der feinen Sahnesauce noch reichlich Kapern und einen Schuß Zitrone zu geben. Nur so schmecken die Königsberger Klopse richtig – aber auch das ist reine Geschmackssache, für die es keinen absoluten Maßstab gibt – was beruhigt. Wahrscheinlich schläfst Du heute Nacht umso besser. Gute Nacht.

    • Hallo Reineke, weißt Du, es ist, glaube ich, denn ich spiele längst Alte Herren, gehöre also auch nicht mehr zu den taufrischen Jungspunden, das Adrenalin, das einen zu solchen Sonderleistungen befähigt. Überwiegen positive Anspannung und Lebensfreude, kannst Du auch mal ein, zwei Nächte auf Schlaf verzichten. (Kapern und Zitrone gehören immer zu Königsberger Klopsen – sonst sind es nur Buletten.) Die vorgestrige Nachholpartie am Schlosspark gegen den TSV Ottersberg war aber auch weder was für schwache Nerven, noch bot sie einen Fußball-Leckerbissen. Letzteres wäre wohl auch zu viel des Guten gewesen, dafür stand für beide Mannschaften zu viel auf dem Spiel. Es entwickelte sich relativ schnell eine Begegnung auf Augenhöhe mit leichten optischen Vorteilen für die Gäste von der Wümme, dennoch konnten wir, die Platzherren, die erste erwähnenswerte Chance für uns verbuchen. Nicolai Gräpler hatte über die linke Seite einen Sprint angezogen und aus vollem Lauf mit dem rechten Außenrist im schönen flachen Bogen halbhoch nach innen geflankt, aber Bastian Reiners, der gesprungen war und über vier, fünf Meter zum Flugkopfball bereit waagerecht in der Luft lag, verpasste das Geschoss leider denkbar knapp. Die Ottersberger kamen trotz aller Bemühungen nur zu einigen Halbchancen, bei denen unser Keeper, der reaktionsschnelle Adler Daniel Büchau, meist gar nicht einzugreifen brauchte und wenn doch, dann handelte es sich um recht harmlose Abschlussversuche, die Daniel problemlos wegangeln konnte. Gegen Ende der ersten Hälfte konnten sich die Wümme-Kicker bei Leon-Paul Seeger bedanken, dass es nur mit einem 1:0 in die Pause ging, denn deren Torwart verhinderte zunächst gleich zweimal in Folge einen früheren Rückstand gegen unseren Nicolai Gräpler, der jeweils über links kommend mit fulminanten Granaten aus spitzem Winkel den direkten Abschluss gesucht hatte. Aber mit ihrem dritten Versuch hatten die Schlossparkkicker endlich den ersehnten Erfolg: Bastian Reiners war – ähnlich wie kurz zuvor Gräpler – Richtung Grundlinie marschiert, hatte dann aber nicht selbst den Torerfolg gesucht, sondern mit einer Bananenflanke in den Fünf-Meter-Raum, die Manni Kaltz nicht perfekter hätte schlenzen können, Timo Schöning perfekt in Szene gesetzt. Timo verstand es, mit einem weiteren sehenswerten, jetzt aber optimal getimeten und daher optimal sitzenden Flugkopfball den 1:0 Pausenstand für seine Farben zu markieren. Mit etwas Glück, hätten wir sogar noch einen draufsetzen können, doch Simon Glogers volley abgenommener Gewaltschuss von der Strafraumgrenze flog übers Kuckucksnest und zischte in der frühabendlichen Milchstraße hinter dem Schloss entgegen. Unnötig zu erwähnen, dass auch hierfür die Vorlage von Basti gekommen war. Angesichts ihres Rückstandes drückten die Ottersberger nach dem Wiederanpfiff aufs Tempo, unsere Jungs hielten aber megasupidupiwacker dagegen. In der 49. hätten sich die Gäste nicht beschweren dürfen, wenn nach einem rüden Foul ihrer Nr. 14 der Schiri statt des gelben den roten Karton gezückt hätte. Nachdem die Ottersberger bereits zwei gute Gelegenheiten nicht nutzen konnten, erzielten sie nach etwa einer Stunde etwas glücklich den Ausgleich. Eigentlich war die Situation alles andere als gefährlich, aber durch unsere eigene Fahrlässigkeit brachten wir den Gegner am 16er in Ballbesitz und schon war es geschehen: Lukas Klapp schubste aus ca. 14 m die Pille über die verwaiste Torlinie zum 1:1 (61.). Die Befürchtung, dass unser Etelsen jetzt die erste Niederlage in 2018 würde einstecken müssen, bewahrheitete sich jedoch nicht. Im Gegenteil: Die Schlossparkkicker waren ab nun hellwach und insbesondere gegen Ende der Begegnung m. E. auch die klar bessere Mannschaft. So hatte der eingewechselte Stephan van Freeden den Siegtreffer nach Reiners-Zuspiel wahrlich auf dem Fuß, aber er versuchte es leider nicht direkt, sondern wollte sich vermutlich mit einer doppelten Pirouette, in den er noch dazu einen dreifachen Axel eingebaut hatte, in eine noch bessere Schussposition bringen, was leider schief ging (79.). Am Ende mussten sich beide Mannschaften mit dem Remis begügen, was uns nicht ganz so schwer gefallen ist, wie den Ottersbergern, denn immerhin, wie Du weiter oben schon ganz richtig festgestellt hattest, haben wir dank des einen Pünktchens erstmals seit einer gefühlten Ewigkeit die Abstiegsränge verlassen. — Hast Du gelesen? Es müsste sich mal ein journalistisches Talent mit Rhetorikschulung um die Website » http://www.lsk-hansa.de/ « kümmern und eine moderne, zweckdienlich zeitgemäße Struktur (mit verständlichem „Content“ (= Inhalten)) reinbringen. Wär das nicht eine Herausforderung für einen mit allen Wassern der erfrischenden Kundenansprache gewaschenen Freizeitpoeten wie Dich?

      • Mensch, Holgi, willst du nicht deine Meisterfleischerei dem Etelsener Nachwuchs überantworten und die Spielberichte für den LSK selbst verfassen?

        „Nicolai Gräpler hatte über die linke Seite einen Sprint angezogen und aus vollem Lauf mit dem rechten Außenrist im schönen flachen Bogen halbhoch nach innen geflankt, aber Bastian Reiners, der gesprungen war und über vier, fünf Meter zum Flugkopfball bereit waagerecht in der Luft lag, verpasste das Geschoss leider denkbar knapp.“

        Wenn der Satz als Foto zu haben wäre, würd ich mir den als Poster übers Bett hängen – gleich neben das mit Stefan Conrad aus Wilhelmshaven, der die Pille auch verpasste und dessen Spielvereinigung (damals Regionalliga Nord, heute Bezirksliga Weser/Ems 2) am Sonnabend, den 6. Dezember (Nikolaustag) 2008 beim Chemnitzer FC leider auch nicht über ein 1:1 hinausgekommen ist: http://www.wzonline.de/uploads/pics/08_zwei_punkte.jpg

        • Danke für die Blumen, Nick. Ich glaube aber, ich bin in Etelsen besser aufgehoben. Ne Zweitkarriere als Pressewart beim LSK ist mir ’n büschen zu unsicher. Ich kipp jetzt noch ein Hefeweizen, dann setz ich mich in den Bus und lass mich von der Hasenburg nach Hause kutschieren. Ist ne super Atmosphäre hier bei euch im schönen Lüneburg. Faire Fans und sehr umsichtige Mitarbeiter auf der Eintracht-Vereinsseite. Trotzdem, ein böser Rückschlag für meine Etelser Jungs. Aber wir werden’s packen.

          Von meinem iPhone gesendet

  17. Holgi, ich gratulier recht schön.

    Dreizehn Punkte aus den letzten fünf Spielen. Das muss euch der LSK erst einmal nachmachen. Vielleicht klappt das ja in der nächsten Saison, wenn Tim Franke in jeder Partie zwei, drei Tore für uns macht – wie es ihm seinerzeit Karsten „Schnecke“ Wagner vorexerziert hat.

    Na, der TSV Etelsen muss doch Tabellenführer der Rückrunde sein, oder? Vielleicht schafft ihr’s sogar noch in die internationalen Ränge. Die besten Wünsche an die Schlossparkkicker und an die Bremer Straße.

    • Dank Dir Stehgeiger, der Witz mit den internationalen Rängen ist gut. Den werd ich Nils Goerdel erzählen. Der kann den kleinen Gag bestimmt am Sonntag um kurz vor drei bei der motivierenden Kabinenpredigt verwenden, bevor wir im Siegfried Körner Stadion gegen Eure Hasenburger SV Eintracht auflaufen. Aber das mit dem Rückrundenspitzenreiter könnte stimmen. Hab ich aber noch nicht gecheckt. Zu müde, wegen der ganzen Feierei. Wenn Ihr Tim Franke vom MTV in der nächsten Saison für Euch gewinnt, ist das sicher eine prima Verstärkung im Sturm. Da müsst Ihr jedoch ziemlich aufpassen, glaub ich, dass Euch den kein Zweitligaverein (Braunschweig) vor der Nase wegschnappt. Klinsmann hat auch mal so angefangen. Sag mal, wenn Du Reineke triffst, frag ihn bitte, was auf Eurer LSK-Vereinsseite im Internetz los ist. Alles Kraut und Rüben für mich, ein einziges Durcheinander von Albernheiten. Da finde ich nie das, was ich suche. Da müsste einer ran und ordentlich durchforsten. Vielleicht kann Reineke das machen – oder Totalbedebbert?

  18. Totalbedebbert

    Hallo Holgi, hallo Reineke, wenn ich Eure gedankenvollen Ausführlichkeiten richtig deute, geht es Euch um ein Zusammenführen dreier Themenstränge: 1.) Klassenerhalt LSK, 2.) „Der, dessen Name nicht genannt werden darf“ und 3.) LSK-Außenauftritt (Homepage). Nach meiner Analüse ist der Fluchtpunkt dieses Trios wieder mal in einer beziehungsreichen und vielsagenden Analogie zu finden, deren Inbegriff sich durch ein einziges Wort kennzeichnen lässt:

    Rhabarber!

    Frivol und derb nach Aufmerksamkeit gierend reckt er gerade seine abgegriffen blaßroten Blattstiele in die Supermarktregale: der Rhabarber. Diese Ingredienz einer Merdique Cuisine, diese krautige Kulturlosigkeit, diese kulinarische Rhabarbarei beweist stets ab April, daß sauer nicht lustig, sondern schlicht und einfach aggressiv macht. Zurecht zählt er botanisch zur Gattung der Unnutzpflanzen. Roh verzehrt schmeckt Rhabarber nach einer Vollholzleiste, der man zuvor noch Schwefelsäure injizierte. Er ist aber bei weitem nicht so bekömmlich. Seinen Opfern lauert er meist als fahler, roter Matsch alias Kompott auf. Auch wenn es dem „Gemächt des Teufels“ (volkstümliche Bezeichnung) vollen Herzens gegönnt sei, kleingehackt, enthäutet und zu Brei gekocht zu werden, genießbar ist er selbst dann nur durch die Zugabe einer Süßungsmittel-Überdosis: 1 g Rhabarber / 1 kg Zucker, so das empfohlene Mischverhältnis.

    Der Vegetations-Wendehals will sich außerdem nicht entscheiden, ob er nun Obst oder Gemüse ist. Skrupellos gibt er sich nach belieben jene Form, die ihm gerade in die Blattrosette paßt. In Fachkreisen brachte ihm diese opportunistische Plastizität den Schandnamen „Rhabarbapapa“ ein. Sein wahres Antlitz deutet einzig der Familiennamen an, handelt es sich beim Rhabarber doch um ein „Knöterichgewächs“. Und „Knöterich“ könnte genauso gut eine norddeutsche Bezeichnung für Massenvergewaltiger und Serienkiller sein („Dat war ’n richtger Knöterich…“). Trendforscher irgendeiner Universität fanden kürzlich heraus, daß vermaledeite Hipster-Eliten schon bald dem Matetee abschwören, Rhabarber-Smoothies zum neuen In-Getränk ausrufen, sich diese literweise in Rhabar-Bars und Rockabilly-50s-Style Rha-Barbershops hinter die Bärte kippen und an der hohen Dosis Oxalsäure jämmerlich zu Grunde gehen werden.

    Rhabarber soll ja auch den flotten Otto fördern. Wenn die selbstinduzierten Klo-Sprints die Kondition unserer Kicker fördern, wäre der Rhabarber wenigstens für irgendetwas gut.

  19. Morgen Mittag gilt’s gegen die Kiezkicker. Die haben zehn Punkte Vorsprung, zwanzig Tore mehr geschossen und elf weniger eingeschenkt gekriegt. Aber vor allem haben die mit Irwin Pfeiffer und Seung-Won Lee zwei erstklassige Goalgetter. Aber wir haben Chancen!

    Und am Sonntag um drei sind dann Holgi und seine Schlossparkkicker am Häcklinger Weg 49 zu bewundern!

  20. Na, wer sacht’s denn, Reineke: Ein K-K-Doppelkracher. 60 Sekunden können ein Spiel entscheiden. Jetzt habt ihr 29 Punkte, sitzt immer noch auf Platz 15, aber das Selbstvertrauen wächst, denn ihr habt gezeigt, dass ihr jeden schlagen könnt und im Grunde unter den Aufstiegs- und nicht unter den Abstiegskandidaten sein müsstet.

    Ich gratuliere!

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  21. Werder Bremen II hat heute 2:4 gegen Carl Zeiss Jena verloren. Ein Nichtabstiegsplatz kann von den Grünweißen also nicht mehr erreicht werden, da – bei drei ausstehenden Partien für Werder – die Osnabrücker mit 36 Punkten auf Platz 17 uneinholbar vor ihnen liegen.

    Das heißt: Der fünfzehnte Rang in der Regionalliga Nord ist ein Abstiegsrang.

    • Heimspielkibice

      St. Pauli kriegt aber auch Druck von den Profis. Mit Pech steigen die ab, dann muss auch die Zweite runter. Außerdem gäbe es dann ja noch die Meisterrelegation.

    • Gibmirdiekirsche

      Wenn der Meister der Regionord aufsteigt nicht.

      • Gegen Energie Cottbus? Das wird wohl kaum gelingen. Die führen mit 23 Punkten Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten, BFC Dynamo, (ab morgen wohl mit 26 Punkten). Die haben 67 Tore geschossen und erst 11 kassiert. Das sind die Bayern der Regionalliga. Ich glaube nicht, dass Flensburg da eine Chance hat.

  22. Du ahnst es nicht, Reineke,
    verkehrte Welt: auch in der Landesliga siegen und triumphieren nur noch die Kellerkinder. Der SV Teutonia Uelzen hat auswärts 2 : 1 gegen den Rotenburger SV (Rang 3) gewonnen (Tore für Rotenburg durch Yannick Chwolka (13′) und für Uelzen durch Nils Brüggemann (10′) sowie Jonas Kramer (17′)) und auch der TuSG Ritterhude (Tabellenrang 6) musste sich als Gastgeber gegen den VfL Westercelle mit 1 : 2 geschlagen geben (Tore für Ritterhude durch Marcel Meyer (52′) und für Westercelle durch Nils Wittenberg (44′) sowie Daniel Weiss (82′)). Damit haben uns beide Vereine wieder überholt. Westercelle ist auf den 12. und Teutonia Uelzen sogar auf den 11. Platz geklettert. Und wer hängt hinter Meckelfeld auf Abstiegsplatz 14? Ganz recht, unsere wackeren Schlossparkkicker. Naja, wir haben ein Spiel weniger als Westerwelle und zwei weniger als Uelzen, haben folglich alles noch selbst in der Hand. Aber Du verstehst, dass wir morgen an der Hasenburg ab 15:00 Uhr alles geben und unsere generell, wie Du weißt, sehr freundschaftlichen Bande zu den Salzstädtern ganz einfach mal für neunzig Minuten ausblenden müssen. Bei vierzehn Punkten Abstand zu Hagen, zehn zu den Turnern hat die Eintracht ohnehin nur noch theoretische Chancen, dieses Jahr in den Oberligaaufstieg einzugreifen. Ich denke, wir zerschlagen dort kein Porzellan, wenn wir die zu vergebenen drei Punkte ohne große Fisimatenten nach Etelsen mitnehmen, oder? Uns nützen sie nämlich etwas.

    • Guten Morgen Holgi,
      bei Euch wie bei uns gilt im Abstiegskampf – die Konkurrenz schläft nicht, und solange Du es aus eigener Kraft schaffen kannst, mußt Du die Ärmel hochkrempeln, darfst Dir keine Verschnaufpause gönnen. Ich war schon jahrzehntelang nicht mehr bei der Eintracht. Verfolge den Werdegang nur aus der Zeitung, so daß da mein Lokalpatriotismus begrenzt ist. Das war vor Jahrzehnten einmal anders. Da hatte die Eintracht tolle Spieler hervorgebracht – allen voran Helmut Krause, aber auch Paukstat oder gar Pape, der es bei Göttingen 05 damals bis in die damalige Oberliga gebracht hatte. Da rangierte die Eintracht auch mal über dem LSK in der Amateuroberliga Niedersachsen oder sie spielten gemeinsam in einer Klasse mit spannenden Ortsderbies. Das ist nun schon sehr lange her. Irgendwann begann dann der Abstieg bis hinunter in die heutige Bezirksliga und da verlor sich mein Interesse – nun war ich auch nie so ein eingefleischter Eintracht-Anhänger. Du hast Recht, die Eintracht kann es verkraften – nach oben wollen die ohnehin nicht. Also Glück auf!

    • Tja, Reineke,
      eine herbe Niederlage bei herrlichstem Fußballwetter: eins zu drei aus unserer Sicht, aus meiner: leider verdient. Die Eintracht hat die klar bessere Mannschaft und natürlich eine große Vergangenheit mit Namen wie Helmut Krause, aber auch nicht zu vergessen die Handballnationalspielerin Christine „Tine“ Lindemann (1986 bis 1990 bei der Eintracht), die mit einem Satz durch die ganze Nordlandhalle (seinerzeit noch ein bewundertes Glanzstück stolzer Lüneburger Baukunst: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e0/Nordlandhalle.jpg) geflogen kam, und natürlich Hans-Jürgen Hellfritz, der Mann aus Munster, der sich, nach zehn Jahren in der ersten Bundesliga beim HSV und dem Braunschweig von Bernd Franke, neben Zobel 1976/77 dem Lüneburger SK angeschlossen hat und zwei Jahre in der Verbandsliga Niedersachsen seine Rundenspiele austrug, bevor er 1979 als Trainer bei der Eintracht anheuerte und diese 1982 wieder in die Landesliga führte. – Ich nehme an, heute komme ich pünktlich ins Bett.

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      • Tja, Holgi, weil das Wetter so schön war, bin ich auch mal wieder zur alten Hasenburg gepilgert. Ich sehe Ergebnis und Spielverlauf genau wie Du. Gut gefallen hat mir Eure Nr. 10 und die Nr. 4. Die Nr. 11 hätte Euer Trainer früher auswechseln müssen. Nach dem Ausgleich wäre es für Eure Truppe ratsamer gewesen, hinten etwas weniger offen zu spielen. Wäre, wäre, …. Noch ist nicht aller Tage Abend bei nur einem Punkt Rückstand auf einen rettenden Tabellenplatz. Hellfritz hatte ich inzwischen total vergessen. Handball ist nicht mein Ding – noch mehr Ringkampf als im Fußball. Mach’s gut.

        • Ja, Mensch Reineke, da hättest du doch mal rüberkommen müssen. Ich habe immer ein bisschen rumgeguckt, ob du nach deiner Absage von gestern nicht doch irgendwo auftauchst. Und du hast recht, unser robuster Robert „Robbi“ Littmann (4) und der quirlige Stephan „Steffi“ van Freeden (10) sind eine Bank. Der arme Maik „Laiki-Like“ Behrens (11) wirkte heute vorne leider leicht desorientiert. Das sehe ich auch so. Deshalb ist er in der 55. Minute ja auch gegen Basti Reiners (8) ausgewechselt worden. Leider zu spät. Nachdem Nicolai „Nico“ Gräpler (7) in der 52. noch so schön den Ausgleich hingezirkelt hatte, war Maik die Opferoblate zwischen den Sandwichtreffern von Nico Zemke (54′) und David Mehl (59′).

  23. Hallo Reineke,
    ich habe mir aus lauter Frust über unsere Packung von heute Nachmittag mal das Video von euerem gestrigen LSK-Spiel gegen die kleinen St. Paulianer angeschaut (https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/225432-das-video-vom-lsk-sieg).
    Das Tor von Felix Vobejda nach Vorlage von Tomek Pauer war einsame Spitze. Nach dem Elfmeter, den Kevin Krottke sehr cool versenkt hat, ist zwischen Minute 1:20 und 1:25 für fünf Sekunden auf der linken Zuschauerseite der Mann an der Pauke zu sehen. Ist das der sympathische Stefan Hye, euer langjähriger Fan-Tambourmajor mit dem großen Herzen? Rainer Zobel (zu sehen von Sekunde 38 bis 42) tritt sehr steifbeinig auf. Macht ihm die Hüfte arg zu schaffen? Aber er scheint mit Thomas Oelkers ja einen loyalen und sehr fit wirkenden Co-Trainer als immer bereitstehenden Nachfolger für Sommer 2019 aufzubauen. Sehe ich das in etwa richtig?

    • Hallo Holgi,
      ich hoffe, daß für Dich heute die Fußballwelt schon wieder etwas freundlicher ausschaut, nachdem Du eine gute Mütze Schlaf gehabt hast. Bei mir ist es jedenfalls so, nach einer Niederlage des LSK rücken im Laufe der folgenden Tage die kommenden Spiele immer mehr ins Blickfeld, und das Vergangene tritt in den Hintergrund.

      Ich hatte mich am Samstag etwas verspätet – diese frühe Anfangszeit an einem Samstag ist für die Spieler und die Zuschauer der blanke Blödsinn, das alles verdanken wir wohl dem „Geldsegen“ von sky –
      habe aber das erste Tor von Vobejda gerade noch mitbekommen – super Tor.

      Unseren Tambourmajor hast Du richtig erkannt. Die bringen eine erstaunliche Kondition auf den Platz.

      Also soviel ich mitbekommen habe, hat Zobel Probleme mit einer seiner beiden Hüften – was für jeden eine schmerzhafte Angelegenheit ist. Er hat ja erst ‚mal bis zum Ende der Saison 18/19 abgeschlossen. Es ist allerdings wenig wahrscheinlich, daß Oelkers die Nachfolge antritt – hat wohl keine Meinung – vielleicht sein Partner, der in dieser Saison vom MTV gekommen ist – Namen habe ich momentan nicht drauf. Bis dahin wird ja auch noch ’ne Menge Wasser die Ilmenau hinabfließen.
      Wie sieht denn Dein Speiseplan für diese Woche aus?

  24. Hallo Reineke,
    morgen, am Dienstag gibt’s Bauernhackbraten,,Holstein“ mit Erbsen und Fingermöhren oder Butterbohnen dazu Salzkartoffeln und Röstis mit würziger Soße, die Portion zu 6,50 Euro. Mittwoch glänzen wir mit unserer hausgemachten, herzhaften Steckrübensuppe mit ordentlicher Einlage, die Portion zu 3,50 Euro. Donnerstag folgt zarter Tafelspitz vom deutschen Weideochsen dazu zweierlei Soßen,Speckbohnen und Apfelrotkohl mit Salzkartoffeln oder Röstis, die Portion zu 6,90 Euro, und am Freitag bieten wir frisch gekochtes Hühnerfrikassee auf Butterreis oder Salzkartoffeln, die Portion zu 6,50 Euro.
    Was den Fußball betrifft, kann ich nur Wilhelm Busch zitieren: Die Träne quillt, die Erde hat uns wieder! Obwohl, na ja, tatsächlich abgehoben hatte in Etelsen keiner. Es ist jedem klar, dass wir bis zum Saisonende noch mehrere Male nur als zweiter Sieger den Platz verlassen werden. Aber die beinahe österliche Freude über die unerwartete Auferstehung nach 6 Spielen ohne Niederlage nimmt uns niemand mehr weg und damit auch nicht die Hoffnung auf den Klassenerhalt. Gegen die Eintracht taten sich unsere Jungs allerdings unnötig schwer. Die Haseburger haben zwar mehr individuelle Klasse, das hatte ich Dir schon geschrieben, aber ich hatte zumindest anfänglich (nach der Pause änderte sich das dann) nicht den Eindruck, dass der Gegner fußballerisch allzu deutlich überlegen gewesen wäre. Doch leider wollten wir in der ersten Halbzeit – ähnlich wie es bereits in den letzten beiden Partien zu beobachten war – unsere Deckung nicht so recht verlassen. Okay, „Deckung verlassen“ wäre vielleicht auch nicht die schlauste Taktik, aber etwas mehr Zug zum gegnerischen Tor wäre vielleicht doch möglich gewesen. Die Chancen hielten sich hüben wie drüben in bescheidenen Grenzen, allerdings konnten sich die Gastgeber ein leichtes Übergewicht im Mittelfeld erarbeiten, sodass Cedric Dreyer, der bei den Schlossparkkickern das Tor hütete, zumindest ab und an ernsthafter gefordert war. Sein Gegenüber, Jan-Hendrik Sommer, blieb dagegen nahezu beschäftigungslos. In der 18. Minute ging es dann ausnahmsweise mal ganz schnell. Eintrachts Nr. 27, Philipp-Oliver Gruhn, hatte den Ball Richtung Strafraum geschlagen, wo er, vom im Wege befindlichen Hinterkopf eines Mitspielers abtropfend, mehr oder weniger zufällig zur Vorlage für Alexander Reinecke mutierte, der mit dem Außenrist unseren Cedric aus ca. 17 m in einem sehenswerten Bogen überlupfte und so das 1:0 erzielte. Dass es bis zum Halbzeitpfiff bei diesem Zwischenstand blieb, hatten wir Cedric zu verdanken, der mit einer Glanzparade einen wuchtigen Distanzschuss von Christopher Leonhardt entschärfte (34.). Ansonsten passierte nichts Aufregendes mehr. In Halbzeit zwei hatte ich auf einen erstarkten TSV gehofft und sah mich zunächst auch bestätigt, als bereits fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff sich Nicolai Gräpler, der heute m. E. noch vor „Robbi“ Littmann und „Steffi“ van Freeden mit einigem Abstand unser stärkster Akteur war, ein Herz gefasst und aus halblinker Position mit Vollspann satt und trocken abgezogen hat. Sein explosiv zischender 16-Meter-Kracher schlug unhaltbar oben rechts zum 1:1 ein und ließ auf unserer Seite die Hoffnung auf einen Punktgewinn aufleben. Allerdings währte die Hoffnung nur kurz, wie Du weißt, denn der SVE brauchte nur drei Minuten, um in Person von Nico Zimke den alten Abstand wiederherzustellen und nur weitere fünf, um durch David Mehl den 3:1 Endstand zu markieren. Von diesem Doppelschlag sollten sich unsere Schlossparkkicker bekanntlich nicht mehr erholen. Die Eintracht konnte in der verbleibenden halben Stunde Ball und Gegner laufen lassen und so das Ergebnis im Wesentlichen ungefährdet über die Zeit bringen. In der kommenden Woche heißt es Kräfte sammeln, denn innerhalb der drei Wochen vom 29. April bis zum 19. Mai sind sage und schreibe acht Spiele zu bewältigen, also durchschnittlich alle 2,625 Tage eine Begegnung! Aber ich bin zuversichtlich, dass trotz der Langzeitverletzten der Kader breit und gut genug ist, um diese Aufgabe erfolgreich bewältigen zu können.