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Nicht mehr ein Herz und eine Seele: Gerd Lüdtke (r.) soll dem neuen Vorstand für den NFV-Kreis Heide-Wendland um den designierten Vorsitzenden Christian Röhling (3.v.l.) nicht angehören. Foto: Behns

Lüdtke stört die Harmonie

Es hätte alles so harmonisch beginnen können. Auf dem bevorstehenden Fußball-Kreistag am 23. Juni wäre der neue NFV-Kreis Heide-Wendland gegründet worden, die Posten waren verteilt, die Arbeit hätte losgehen können. Hätte. Wenn da nicht Gerd Lüdtke wäre. Der bisherige Vorsitzende des Kreises Uelzen sollte aus Altersgründen aus dem geschäftsführenden Vorstand ausscheiden, sollte im Schiedsrichterbereich eingebunden werden. Doch das war dem Groß Hesebecker zu wenig. Und so tauchte er am Donnerstagabend auf der Pressekonferenz im Bienenbütteler Rathaus auf, um auf der Präsentation der Kandidaten seinen Hut in den Ring zu werfen. Das kam bei den anderen Funktionären alles andere als gut an.

„Es sind einige Sachen vorgefallen, weshalb wir von einer Kandidatur abgesehen haben“, sagt Christian Röhling. Der Lüneburger Vorsitzende, der im neuen Kreis ebenfalls für den Vorsitz vorgesehen ist, bedauert die Situation, sagt aber eindeutig: „Wir haben uns für Hartmut Jäckel als Uelzener Vertreter für den Stellvertreterposten entschieden. Denn es ist Zeit für einen Umbruch.“

Was Gerd Lüdtke selbst sagt, wie Hartmut Jäkel zu seinem Gegenspieler steht, was noch auf der Pressekonferenz besprochen wurde und wer welche Posten bekommen soll, lesen Sie in der Print-Ausgabe der LZ von Samstag.