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Goson Sakai (M.) war der Matchwinner beim LSK: Der Japaner schoss das entscheidende 1:0 gegen Rehden. Hier freuen sich Ridel Monteiro (l.) und Lukas Pägelow mit ihm. Foto: Behns

LSK bejubelt ersten Dreier

Aufatmen beim Fußball-Regionalligisten Lüneburger SK: Mit dem 1:0 (1:0) gegen den BSV Rehden fuhren die Lüneburger den ersten Saisonsieg ein und kletterten mit nun fünf Punkten auf Rang elf. Schütze des entscheidenden Treffers war Goson Sakai mit seinem ersten Treffer für den LSK (31.).

„Wir haben gerade in der 1. Halbzeit sehr stark gespielt“, wusste LSK-Coach Rainer Zobel. Da die Lüneburger ansonsten aber selbst beste Chancen vergaben, gab es am Ende eine Phase des Zitterns. „Je länger das Spiel ging, desto mehr bekamen wir Angst“, so Zobel. Und in der letzten Szene der Nachspielzeit hätte Rehdens Lokaj beinahe noch getroffen, doch LSK-Keeper Springer hielt mit einem Wahnsinns-Reflex den Sieg fest.

Über was sich die LSK-Spieler allerdings so richtig ärgerten und so fast nicht den Sieg genießen konnten, lesen Sie in der Print-Ausgabe der LZ von Montag.

37 Kommentare

  1. Was Ole da in der letzten Minute gehalten hat , war nicht von dieser Welt!!!!

  2. Den Ärger bei den Spielern kann nur der völlig indiskutabele Rasen ausgelöst haben, auf dem zahllose Bälle versprungen sind! Eine Zumutung auch für die Zuschauer, es bleibt dabei, Lüneburg und seine maroden Sportanlagen sind ein Thema für sich…

    • Auf dieser Anlage ist doch alles stimmig: Im Sommer fehlt das Wasser, das im Winter nicht abfließt.

  3. Erste Halbzeit sehr gute Leistung. Auf einem für die Regionalliga tauglichen Platz hätte es zur Halbzeit 3:0 gestanden. Zum Schluss wurde es echt eng, aber der Kampf hat die 3 Punkte in Lüneburg gelassen.
    Hoffentlich erleben wir noch den Bau eines kleinen aber feinen Stadions für die Region Lüneburg……..

  4. Der Dreier war echt verdient und stand doch immer wieder auf der Kippe. Unabhängig von unserem Torwart hat Sakai heute ein Spiel abgeliefert, lange nicht gesehen. Bis Mittwoch!!

  5. Ich bin erleichtert, dass wir nicht noch den Ausgleich kassiert haben. Wäre unverdient gewesen, aber auf dem Acker ging zum Schluss nur noch Rasenlotto.

    Was muss passieren, bevor Rat und Kreistag sich mit einem Stadionneubau ernsthaft zu befassen beginnen?

    • Solange Mädge im Amt ist passiert da gar nichts.
      Und ein kleines nicht ausbaufähiges 2500 Zuschauer Stadion
      wäre nen Witz für Lüneburg.
      Die Verantwortlichen sollten mal nach Oldenburg schauen.
      Da ist zwar noch nichts entschieden,
      aber die Meinung der Politiker dort ist:
      Ein gutes Stadion ist nicht die Belohnung sondern die Vorraussetzung
      für guten Fußball…

      • Heimspielkibice

        Es reicht auch eine Anlage für 2.000 Zuschauer. Fünf Stufen rund ums Spielfeld … fertig. Wenn man dann noch eine Fläche oberhalb so pflastert, dass man bspw. im Falle eines nochmaligen DFB-Pokalspiels Tribünen drauf errichten kann, ist alles schick. Mehr darf und sollte man von der Stadt auch nicht erwarten. Ein Mäzen, der sein Herz für Drittliga-Fußball in Lüneburg entdeckt und das entsprechende Geld mitbringt, wäre natürlich ein Traum.

        Bleibt aber erstmal das Klein-Projekt. Es muss einfach mal angepackt werden. Man bekommt den Eindruck, dass das seitens der Stadt ausgesessen wird. Eine Zusage des OB ist nichts mehr wert, wenn seine Amtszeit endet.

      • Von Bahlburg und Hoppe haben Mädge und Nahrstedt sich doch auch dahin bugsieren lassen, wo die beiden Herren aus dem Showbusiness es wollten. Rat und Kreistag wurden ein Jahr lang mit wechselnden Märchenerzählungen am Nasenring herumgeführt, wurden zusätzlich mit den klaren Vorstellungen einer professionellen Hamburger Veranstaltungsagentur erschreckt, nicken nun den Millionen-Schwachsinn am ungeeigneten Ort ab und blockieren so, indem sie den rücksichtlosen Egoismus zweier Privatunternehmer pampern, den Aufbau einer integralen Sportanlage mit Stadion, Halle und Plätzen, die entwicklungs- und zukunftsfähig wäre und ein zentraler Ort für Wettkampf- und Freizeitaktivitäten sein könnte.

        Zum Hoppe, hoppe, Bahlburg, das genauso von jedem erwartet wurde, der die Lüneburger Verhältnisse kennt: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/1789072-buehne-frei-fuer-den-naechsten-arena-akt

        • Pro Arena + Stadion

          Hallo Jürgen, warum bist Du so destruktiv?

          Ich als Sport- und Konzert-Fan freue mich riesig auf die Halle. Und ich bin froh, dass wir so gute Leute wie Hoppe und Bahlburg in der Stadt haben, die helfen, solch ein Projekt auf den Weg zu bringen. Macher dieser Qualität hat der Lüneburger Fußball leider nicht.

          Und nach der Halle wünsche ich mir ein Stadion für den LSK und den Lüneburger Fußball. Nur, wie gesagt, die Fußballer haben keinen Hoppe und Bahlburg …

          • Hallo Pro Arena + Stadion

            Tja, in der Tat, zwei so gut in die Verwaltung, den Rat und den Kreistag hinein „vernetzte“ Geschäftsleute wie Herrn Bahlburg und Herrn Hoppe hat der Lüneburger Fußball nicht am Start. Aber sollte das Zustandekommen eines für die Mehrheit der Kreisbewohner vernüftigen Sportanlagen- und Veranstaltungskonzepts, das die Arena NICHT bietet, wirklich davon abhängen, dass zwei umtriebige Unternehmer damit ihre privaten Geldinteressen auf Kosten der Gemeinschaft verwirklichen können – oder nicht? All animals are equal, but some animals are more equal than others?

            Ich bin nicht destruktiv. Ich weise nur darauf hin, dass DIESE Arena ein Schildbürgerstreich ist. Da an der Lüner Rennbahn die Verkehrwege unzureichend sind und nicht genügend Parkraum vorhanden ist, wird das vollständig subventionierte Gebäude mit der adäquat zu schaffenden Infrastruktur (auch ein funktionierendes „Shuttle-System“ muss bezahlt werden) am Ende sicher zwanzig Millionen Euro oder mehr gekostet haben. Das ist Geld genug, um Ihrem (und meinem) Wunsch nach „einer Halle UND einem Stadion für den LSK und den Lüneburger Fußball“ zu entsprechen. Nur eben nicht an DIESEM engen, nicht weiter ausbaubaren Standort. Der meines Erachtens kurzsichtige Egoismus Ihrer beiden Teufelskerle und deren „politischer“ Freunde besteht darin, dass sie die „Vorsorge“ für ihr eigenes „Dasein“ über die all der Menschen stellen, denen zu genügen aber viel eher zum „Aufgabenkreis einer Kommune“ gehört.

            LG, Jürgen

  6. Ersteinmal würde auch ich mich über ein Stadion freuen.
    Jetzt aber auch die andere Seite was man so hört….
    1. der LSK soll wieder kurz vor pleite sein
    2. Sebastian Becker wurde diese Saison noch gar nicht gesichtet, würde zu Punkt 1 Passen
    3. Das beide Vereine im Mai im Rathaus waren und ein Konzept für die Sülzwiesen vorgestellt haben ist auch nur vom LSK gesagt wurden. Vom VFL seite war zu hören, dass sie nicht da waren.
    4. Soll das Stadion an den Sülzwiesen kommen, aber in VFL Eigenregie.
    5. wurde erzählt, dass der VFL letztens alleine im Rathaus war, was zu Punkt 3 und 4 passen würde.
    Sind zwar Sachen die ich nur gehört habe, macht mich aber dahin gehend nachdenklich, dass es schwer ist Forderungen an die Stadt zu stellen, wenn der Verein in seinem Konzept so instabil ist.

    • landkreisfussball

      Das Hörensagen zu Punkt 1 bis 5 wird lauter. Dafür ist der LSK zu leise. Dem LSK fehlt generell ein Konzept zur Zukunft. Aber es stört ja schon keinen, dass es im letzten Geschäftsjahr keine Mitgliederversammlung gab. So geht Verein jedenfalls nicht. Mit 450 Zuschauern und vielen LSK-Enttäuschten in Stadt und Land auch nicht.

      • Sportlich hat der LSK auf jeden Fall ein Konzept, wer was Gegenteiliges behauptet, der hat entweder die letzten Jahre die Regionalliga nicht verfolgt oder hat von Fußball leider überhaupt keine Ahnung, sorry. Oder natürlich beides…soll auch vorkommen….
        Vom strukturellen Konzept ist es natürlich schwierig, wenn man von der Politik mittlerweile jahrzehntelang komplett in der Luft hängen gelassen wird. Von Seiten derer waren bisher nur leere Versprechungen zu hören. Vielleicht hat der LSK-Archivar ja mal Langeweile und erstellt eine Liste mit Versprechungen auf der einen Seite und Überprüfungen auf der anderen Seite, ob diese umgesetzt wurden…ich tippe mal, dass das ein dicker Wälzer werden würde…

      • Gibmirdiekirsche

        Was für ein Blödsinn wieder, immer von den gleichen Pöblern und Märchenonkels. Im übrigen Jack ist das Konzept nicht instabil sondern abhängig vom Standort und dem Willen der Stadt etwas für den Sport zu tun. Somit liegen Standort, Art und Umfang in den Händen der Stadt. Ich habe schon tolle Ideen gehört, aber ohne das die Stadt mitgeht, wird gar nichts passieren können.

        • Mit dem Konzept meinte ich nur den Vorstand…Becker länger nicht gesehen und Lohmann wird auf der Webseite noch geführt…war etwas schlecht ausgedrückt

      • Aber eins, aber eins bleibt besteh’n. Der Ruf nach der Mitgliederversammlung.

    • Mann, Mann, Mann, ihr beiden Spezialagenten! Stänkern, Krach Schlagen und Unfrieden Säen ist euer Metier, nicht wahr?

      Hörensagen ist halb gelogen.

      Ein ganzes Buch kann manchmal nicht fassen, was Klatschbasen beiderlei Geschlechts bei der geringsten Gelegenheit zusammenphantasieren.

    • Jack ,Paul, Nick oder wie Du auch immer heißt ,ich muss Dir sagen das Du absolut keinen blassen Schimmer hast und deine Infos wahrscheinlich auf der Latrine gehört hast.Das der LSK nicht auf Rosen gebettet ist wird keiner bestreiten ,aber hör Dich mal rum in Lüneburg welcher und sag mir welcher Verein keine Geldprobleme hat .Also streu hier keine Gerüchte und bleib locker.

      • Ich glaube, es tickt. Ich habe mit den beiden notorisch pestenden Giftspritzern „Jack“ und „Landkreisfußball“ nicht das Geringste zu tun. Ich bin seit 45 Jahren LSK-Fan, Ex-Spieler und Dauerkartenkäufer. Bevor du andere Leute besserwisserisch und leichtfertig zum moralischen Abschuss öffentlich freigibst, solltest du vielleicht erst einmal dein eigenes Verhältnis zum Hörensagen und zu Latrinengerüchten reflektieren!

    • Du freust Dich über ein Stadion,aber LSK Fan bist Du sicher nicht.
      Dein Gehörtes zu Punkt 1,was Du ja nicht belegen kannst,ist schwer Vereins schädigend und wird jetzt,da Du es hier ja öffentlich und für tausende Leser zugänglich gemacht hast,die Runde durch ganz Lüneburg machen und dem Verein weiteren Schaden zu fügen.
      Zu Punkt 2 kann ich Dir sagen,ich habe Ihn diese Saison schon auf dem Platz gesehen.
      Zu Punkt 3,da unterstellst Du dem Verein das Er lügt,da Du auf VFL Seite gehört hast,das Er nicht dabei war.
      Zu Punkt 4,wieso in VFL Eigenregie?
      Wenn der LSK die versprochenen 1,5- 2 Millionen Euro bekommen sollte,gibt sie der LSK dem VFL
      und der baut dann ein Stadion? Das wird so wohl niemals passieren.
      Und Punkt 5, stand glaube ich sogar in der Zeitung,also uninteressant.
      Wenn man was hört und nicht genau weiß ob es stimmt,sollte man vielleicht etwas vorsichtiger mit solchen Informationen umgehen.

      Außerdem stellt der LSK keine Forderungen an die Stadt,sondern wartet nur auf das seit Jahren versprochene Ersatz Grundstück damit man endlich anfangen kann.
      Dazu hat der LSK schon Konzepte erarbeitet und vorgestellt,wie zum Beispiel das in Bardowick, in Richtung Bahnhof Seite.
      Ohne Grundstück kommt man nicht vom Fleck,wie soll man dann weiter kommen oder planen?
      Es hätte schon längst ein Stadion stehen können,aber stattdessen hat der LSK schon drei Sportanlagen umgebaut,die dem Verein jede Menge Kohle gekostet haben.
      Das Geld hätte man schön in eine eigene Anlage investieren können,hätte man doch nur ein Grundstück.
      Dazu kommen auch noch die ganzen Mietkosten,weil die Jugendmannschaften bei anderen Vereinen spielen und trainieren müssen. Irgendwann ist dann auch ein großes Loch im Sparstrumpf wenn das so weiter geht.

      • Ich habe klar und deutlich geschrieben, dass ich es nur gehört habe und es keine Fakten sind. Also auch mal andersrum locker bleiben

      • Und nochmal ganz wichtig…. ich habe niemanden unterstellt, dass er lügt. Nur hab ich 2 verschiedene Sachen gehört, die nicht zusammen passen. Das war wertungsfrei

        • Es reicht, Jack. Schreibe, wenn du etwas weißt. Sonst halt den Rand! Was du sonst so über deinen eigenen Dünpfiff denkst, interessiert hier, soviel ich höre, niemanden.

    • Jack zählt hier Dinge auf, die er von einer wie auch immer gearteten anderen Seite gehört hat. Da wir nichts weiter über diese andere Seite erfahren, muß man diese Dinge als Gerüchte werten. Nach Wikepedia handelt es sich um unverbürgte Nachrichten, die stets von allgmeinem Interesse sind, sich diffus verbreiten und deren Inhalt mehr oder weniger starken Veränderungen unterliegt. Sind diese Nachrichten irreführend oder falsch, erfüllen sie zwei Bedingungen einer Latrinenparole. Da es sich hier gleich um mehrere Gerüchte handelt, muß es sich bei der anderen Seite um eine Gerüchteküche handeln.

      Was von den Nachrichten zu halten ist, die uns Jack auftischt, um im Bild der Gerüchteküche zu bleiben, ist hier schon in aller Ausführlichtkeit dargelegt worden. Daher nur einige kurze Anmerkungen:

      – Wenn Herr Becker nicht gesehen wird, steht der LSK vor der Pleite. Kann man auch umdrehen. Wird
      Herr Becker gesehen, dann ist alles in Ordnung, d,h. der LSK ist solvent.
      – Der LSK sagt, Vertreter von Ihm und dem VfL waren im Rathaus. Der VfL war nicht da, wurde
      aber gesichtet. Leuchtet unmittelbar ein.
      – Ein Stadion kommt – wohl eher ein kleiner Ausbau des B-Platzes – das vom VfL in Eigenregie geführt
      werden wird. Das ist eine Aussage über eine Zukunft, von der wir alle nichts wissen. Eine Ausnahme
      macht hier vielleicht der große Zampadou.
      – „Alle Dinge sind rastlos tätig, kein Mensch kann alles ausdrücken, nie wird ein Auge satt, wenn es
      beobachtet, nie wird ein Ohr vom Hören voll. Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was getan
      wurde, wird man wieder tun. Es gibt nichts neues unter Sonne“(Worte Kohelets, Davids Sohn.)

  7. Der LSK zeigt seit der Vertreibung aus dem Wilschenbruch 2014, wie er widrigsten Bedingungen trotzt und mit dem wenigen Geld, das ihm zur Verfügung steht, verantwortlich arbeitet. Wer etwas anderes sagt, unternimmt nicht belegbare Spekulationen. Der einzige, der sich nicht an seinerzeit beim Auszug getroffene Zusagen hält, ist der Rat der Stadt Lüneburg, der 2014 ohne Gegenstimme für den Neubau einer regionalligatauglichen Fußballanlage votiert hat. Wo sind Partei-übergreifend diejenigen, die damals etwas für den Leistungssport in Lüneburg unternehmen wollten und dem LSK die Summe, die aus dem vermengten Verkauf des werthaltigen LSK-Grundes mit dem nahezu wertlosen Stadt-Grundstück tun wollten? Was für eine Riesensauerei auf dem Rücken dieses ehrenamtlich geführten Vereins, der längst bewiesen hat, dass aus den Fehlern der Vergangenheit die richtigen Lehren gezogen worden sind!

    • Guter Kommentar,
      und wir wissen alle, dass sich sehr viele derjenigen die sich damals dafür ausgesprochen haben wünschen,
      dass sich das Problem LSK von alleine löst.
      Alleine deshalb sollte der LSK wieder in die erste Hauptrunde einziehen.
      Damit die Thematik wieder und wieder auftaucht…

      • Gibt es soetwas eigentlich ein zweites Mal in der Republik, das eine Stadt die zuwenig Sportplätze hat, diese noch zum Spekulationsobjekt in Bauland wandelt und dann dem Sport keine Alternativen bietet? Ihr seid schon ein komisches Volk in Lüneburg.
        Und was eure Veranstaltungshallen betrifft, vielleicht sollten wir Uelzener euch mal Ulrich Gustävel ausleihen, der bekommt im Gegensatz zu Herrn Hoppe seine Geschäfte und Veranstaltungen ohne Staatsubventionen hin, ist halt ein Unternehmer und kein Subventinonsempfänger und Bittsteller wie Hoppe.

  8. Hier ist m.E. auch die LZ in der Pflicht, von Zeit zu Zeit mal die aktuelle Faktenlage im Rathaus hinsichtlich einer regionalligatauglichen Sportstätte abzufragen und zu veröffentlichen, damit hier nicht immer spekuliert wird alle 4 Monate.

    • Das sehe ich allerdings auch so. Allerdings vermisse ich seit einigen Jahren schon den sog. „investigativen Journalismus“ bei der LZ. Auf der einen Seite verständlich, weil man es sich auf lokaler Ebene mit keinem „verscherzen“ will, auf der anderen Seite vielleicht auch eine Frage des Berufs-Ethos. Ich würde mir da auch mehr Infos und Power wünschen.

    • Richtig, ein öffentliches Gespräch zwischen Becker, Mädge und Zobel wäre an der Zeit.

      Ich zitiere gleich mal aus einem Schreiben von Otto an Frank Stoll, den Fraktionsboss der Linken im Kreistag vom 17. Juli (das hier in voller Länge zu finden ist: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/luneburg/1734401-wer-zahlt-was-fuer-den-arena-betrieb#comment-190852 ). Jetzt der Ausriss:

      Das Wirtschaftsunternehmen von Herrn Bahlburg soll die »Arena« fünfzehn Mal im Jahr nutzen dürfen. Hätte man da nicht besser das Dach der Gellersen-Halle anheben sollen? Lohnt sich dafür die Investition von mindestens zwölf bis wahrscheinlich eher zwanzig Millionen Euro Steuergeld in ein (für jedes andere Vorhaben im Prinzip unbrauchbares und unnötiges) Bauwerk an einem in JEDER Hinsicht komplett ungeeineten Standort, welches alles darüber hinaus eine sinnvolle und dringend erforderliche Sportparklösung für alle Lüneburger Ballsportarten über Jahrzehnte hinaus blockieren wird? (Vgl.: den Appell von LSK-Trainer Rainer Zobel in der Lünepost Sa./So., 14. / 15. Juli 2018, Seiten 1 und 7 und am 26. Juni im Gespräch mit Hans-Herbert Jenckel ab Minute 18:00 hier: https://www.facebook.com/landeszeitung/videos/2002115049822109/)

      • Die Angaben in der heutigen LZ über den bevorstehenden Zuschlag an die Hoppe-Bahlburg Connection als Betreiber der „Arena“ sind zwar nur sehr vage, dennoch läßt sich einiges über die wahrscheinliche Subventionierung dieses privaten „Unternehmerduos“ ableiten.

        Von dem ursprünglich avisierten Betreiber FKP Scorpio hatte man sich eine jährliche Pacht von 180 000,00 € „erhofft“. Wobei, so glaube ich, zunächst einmal 5 Jahre vorgesehen waren. Das wären also 900. 000 € gewesen. Damit dürfte wohl ein großer Teil der Betriebs- und Erhaltungskosten gedeckt gewesen sein.

        Hoppe-Bahlburg wollen nur 30. 000 € bezahlen und diesen Betrag in „wenigen“ (?) Jahren auf 70 000 € steigern. Da der Betreibervertrag auf 10 Jahre ausgeschrieben ist, könnte diese Summe u.U., wenn überhaupt nach 5 Jahren erreicht sein. Nehmen wir mal einen günstigen Fall an. Die ersten drei Jahre 30.000, dann 40.000 und schließlich 50.000 €. Macht zusammen – wie es der Zufall will – die von Scorpio für ein Jahr erwartete Summe von 180.000 €. D.h. Landkreis und Stadt würden allein in den ersten 5 Jahren die Hoppe-Bahlburg Unternehmung mit 720.000 € subventionieren. Für diese Zeit garantiert Herr Bahlburg natürlich auch den Verbleib seiner Volleyball-Truppe in der 1. Bundesliga. Möglicherweise eine leicht einzuhaltende Garantie, da die Betreiber der Liga offenbar über jede Mannschaft froh sind, die sich auf Dauer in der Liga etablieren möchte.

        Vor diesem Hintergrund kann ich auch Frau Plaschka verstehen, die in Herrn Hoppe den „Mann für alle Fälle“ sieht, „für Sport, Amüsement, Abi-Feten und andere Lustbarkeiten“ . Mit letzteren meinte sie wohl, das Wohlgefühl, das öffentliche Subventionen vermitteln können.

        Verständlich ist auch, daß Herr Kamp(SPD) und Herr Duber (CDU) „glauben, daß es gut funktionieren könnte. Vor diesem Hintergrund glaube ich es übrigens auch. Nachdenklich stimmt allerdings, daß sie sich in der Möglichkeitsform äußern. Vielleicht hat ihnen hier ihr Unterbewußtsein einen Streich gespielt.

      • Hallo achtmalklug,

        nicht schlecht sind auch Klaus Hoppe und Andreas Bahlburg. Die tun wie zwei Frischverliebte, die sich erst in der vorigen Woche kennengelernt und zum Heiraten entschlossen haben und als sei es eine Riesenüberraschung, daß sie gleich so wunderbar zueinander passen:

        »Andreas Bahlburg, Vorsitzender des Volleyball-Erstligisten Spielvereinigung Gellersen (SVG) Lüneburg, zeigt sich hocherfreut. Bahlburg gegenüber der LZ: ›Klaus Hoppe ist ein Localplayer, der weiß, wie die Region vor Ort tickt, welche Bedarfe und Bedürfnisse da sind.‹ Der SVG-Boss sieht es positiv, dass sich ›kein Konzern mit eingekauftem Personal‹ um den Betrieb der Arena beworben hat. Zumal die geplante Multifunktionshalle Heim-Arena der SVG werden soll. Bahlburg weiter: ›Wenn Klaus Hoppe von der Politik den Zuschlag erhält, bin ich der festen Überzeugung, dass das Ganze nicht zu sehr kommerzialisiert wird.‹ Darüber hinaus stimme die Chemie zwischen dem SVG-Förderer Hoppe und den Volleyballern ohnehin. Campus zählt zu den Sponsoren des Vereins.« (https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/1789072-buehne-frei-fuer-den-naechsten-arena-akt)

        Der Akzent liegt auf der Kaugummiwendung »nicht zu sehr kommerzialisiert«. Man gibt sich bewusst provinziell. Keiner der beiden Pivatunternehmer möchte schließlich in die Nähe von echten Profis wie FKP Scorpio gerückt werden und deswegen die »Hilfen« aus dem Füllhorn der öffentlichen Zuschüsse schrumpfen sehen.

        Herr Bahlburg vergaß aber zu erwähnen, dass Klaus Hoppe nicht nur seit Jahren Sponsor der SVG, sondern seit April 2014 überdies Gesellschafter der Bahlburgschen SVG-Spielbetriebs GmbH ist, deren ausschließliches Geschäftsziel im Unternehmensregister beschrieben steht als »die wirtschaftliche Führung eines auf professioneller Basis abzuwickelnden Sportbetriebes einer Volleyball-Bundesliga-Mannschaft in Deutschland einschließlich seiner Vermarktung«. Mehr Fläche für Marketing und Sponsorenwerbung war immer eines der Hauptargumente von Bahlburg und Hoppe für den Bau der Arena. (Mehr: https://www.landeszeitung.de/sport/volleyball/25848-ein-schritt-zu-mehr-professionalitaet)

        FRAGE: Gehört die Errichtung einer Halle für solche Art von Nutzung eigentlich zu den »originären Aufgaben der öffentlichen Hand«?

        Die ANTWORT verbirgt sich hier:

        »Bei der Vorhaltung öffentlicher Einrichtungen für ihre Einwohnerinnen und Einwohner für kulturelle und sportliche Zwecke handelt es sich um originäre Aufgaben der öffentlichen Hand. Die Errichtung der Halle dient somit insoweit der Aufgabenerfüllung von Landkreis und Hansestadt und kommt deren Bewohnerinnen und Bewohnern zugute. Diese kommunalen Nutzungen stellen einen wesentlichen Anteil der Gesamtnutzung der Halle dar. Die vorgesehene Nutzung durch den Volleyball-Bundesligisten ›Spielvereinigung Gellersen-Lüneburg‹ (für Training und Heimspiele) und die Durchführung kommerzieller Veranstaltungen betrifft im Wesentlichen vom Landkreis und von der Hansestadt Lüneburg NICHT nachgefragte Zeiten, die die Nutzung durch diese nicht wesentlich beeinträchtigen.«

        Quelle: Beschlussvorlage (PDF, Seite 4) – VO/6759/16 vom 27. Juni 2016 für den Ausschuss für Wirtschaft und städt. Beteiligungen (10.08.2016), den Verwaltungsausschuss (10.08.2016) und den Rat der Hansestadt Lüneburg (18.08.2016)

  9. Die Chefredaktion der Landeszeitung kann Herrn Mädge und Herrn Becker/Herrn Diercks doch mal zum Gespräch einladen? Das wäre ein hoch interessantes Interview!!!

  10. Guckt mal bitte auf YouTube Regionalliga Nord Stadien 2018/19. Wenn es nicht so traurig wäre……