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Björn Krottke (hinten) ist hier auf dem Weg zum 1:0 - lässt sich weder vom Hamburger Clemens Schoppenhauer, noch vom schlechten Platz stoppen. Letztlich gewann der LSK gegen St. Pauli II mit 3:0. Foto: Daniela Behns

LSK siegt 3:0 auf Kartoffelacker

Dieser Sieg tat den Spielern des Fußball-Regionalligisten Lüneburger SK so richtig gut: Mit 3:0 (2:0) gewann der LSK gegen St. Pauli II und kletterte auf Rang elf.

Doch die Begleitumstände waren nicht regionalligareif. Der Platz-Pächter VfL Lüneburg hatte auf dem A-Platz direkt vor dem Spiel seine Damen bis 15 Minuten vor Spielbeginn kicken lassen, sodass beide Teams erst kurz vor dem Anpfiff den Rasen betreten durften. Am Morgen sollen auch Jugendspiele auf dem A-Platz stattgefunden haben. Der glich schon vor Spielbeginn einem Kartoffelacker. „Das ist eine offene Provokation“, schimpfte LSK-Kapitän und Torwart Ole Springer. „Und das ist eindeutig bei uns angekommen. Wir als Mannschaft wollen hier nicht bleiben.“

Eine bessere Motivation hätte es durch den VfL aber auch nicht geben können. Der LSK zeigte eines seiner besten Heimspiele, fightete gegen starke Hamburger um jeden Meter und durfte nach Toren von Krottke (2.), Sen (40.) und Monteiro (60.) jubeln.

Was LSK-Coach Rainer Zobel zu sagen hatte, welcher LSK-Spieler mit einer wahnsinnigen Rettungstat das 1:1 verhinderte und was es noch rund um das Spiel zu wissen gibt, lesen Sie am Montag in der Print-Ausgabe der LZ.

58 Kommentare

  1. Das ist peinlich , VFL und unsportlich!!!

    Dann lieber absteigen und dem VFL die lange Nase zeigen , denn gibt es keine Kohle für die
    Sportanlage an den Sülzwiesen.

    • Und dann? Wenn wir absteigen geht es gleich 2 Klassen runter,weil mehr als Landesliga ist in der Goseburg nicht drin.
      Aber wieder eine geile Überschrift.
      Ich dachte ich habe mich verirrt und bin auf der Seite von der Bild gelandet.Aber Veränderungen waren ja von Herrn Safft angekündigt.
      Man muss ja noch extra Öl ins Feuer gießen.
      Das ist Kindergarten,von Allen.
      Bitte miteinander reden LSK und VFL.
      Die Verlierer sind wie immer am Ende nur wir Fans.
      Vielen Dank,macht mal alle so weiter.

      • Die Überschrift finde ich auch völlig „Panne“!!!

        Besser wäre gewesen:“Pauli nur ein Spielball für den LSK“!!!
        Und in dem Bericht hätte man erwähnen können das die Platzverhältnisse nicht ganz so rosig waren!!!

    • Ganz ehrlich, dass ist doch eine Zeitungsente. Ein LSK-Kapitä kann sich doch in so einer Situation doch nicht soweit aus dem Fenster lehnen und so was offiziell hinausposaunen. Selbst wenn es stimmen würde, wäre das äußerst unprofessionell.

      Auf Fußball.de kann man doch die Spielpläne aller drei Vereine einsehen, teilweise schon Wochen und Monate vorher. Das kann ja nicht so schwer sein, einerseits festzustellen, das es morgens wohl eher keine offiziellen Jugendspiele auf der Anlage gab (dafür am Vortag zwei Spiele) und andererseits, dass wenn das Damenspiel um 12 Uhr beginnt, es schwer mit dem Folgespiel um 14 Uhr wird.

      Diesen Abgleich sollten doch irgendwelche Verantwortlichen in beiden Vereinen hinbekommen. Spätestens der Vereinswirt bei der Bestellung seiner Würstchen bekommt das ja mit.

      Von daher ist dass doch wieder viel Lärm um nichts, denn anscheinend klappt das ja auch an den meisten Wochenenden. Mein Tipp: Schaut euch nochmal den 28.04. an, könnte auch eher knapp werden.

  2. + Herzlichen Glückwunsch ans Team für diese super Leistung!!! Wir haben Pauli richtig schön den sog. „Schneid“ abgekauft. Auch die Zuschauerzahl geht wieder nach oben! Das macht Lust nach mehr!

    – Was sich der Paulianer Schoppenhauer allerdings das Spiel über geleistet hat, ist schon bemerkenswert. Immer schön mit dem Ellenbogen beim Gegner ins Gesicht – schlechter Verlierer und sehr unsportlich lautet da die Diagnose würde ich sagen. So wird es garantiert nichts mit einer Rückkehr zu den Profis!
    – Über den Platz wurde schon viel erzählt, aber das war heute eine reine Katastrophe. Ich gehe davon aus, dass das letzte Heimspiel in zwei Wochen auch ausfällt.
    Bei den Zuschauern stellte sich übrigens folgende Frage: Warum muss der LSK eigentlich Miete für einen städtischen Platz in einem solchen miserablen Zustand bezahlen? Demnach müsste der VfL ja auch Miete zahlen, oder?

    • Welcher Stadtverein sollte euch noch aufnehmen, ist schon komisch das es mit 2 Vereinen nicht geklappt hat! Sucht die Fehler in eurem Verein und klagt nicht über Bardowick oder dem Vfl……….stellt euch schon auf mehrere Stadtderbys ein😂😂😂😂😂

      • Genervt sind wohl beide Seiten, denn das Ganze ist nicht komisch sondern erwartbar, wenn die Interessenlage beider – was wiederum nicht ungewöhnlich ist und immer deutllicher hervortritt – eben doch sehr unterschiedlich ausfällt. Ein weiteres Indiz dafür, die sybillinischen Bemerkungen von Rainer Zobel im heutigen Spielbericht der LZ.

    • Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft des LSK Hansa von 2008 zum tollen Sieg gegen St. Pauli. Nur gemeinsam können der VFL Lüneburg und LSK Hansa von 2008 die Probleme für ein neues Stadion lösen.
      Ole Springer hat mit seine Aussage nicht dazu beigetragen, das das Verhältnis zwischen beiden Vereinen besser geworden ist. Ich gehe davon aus, das direkt nach dem Spiel viele Emotionen eine Rolle gespielt haben. Wir sollten die Aussage nicht überbewerten. Wichtig ist, das sich die beiden Vereine auf Augenhöhe begegnen, im Interesse des Fußballs in Lüneburg. Die Stadt und der OB sind auch in dieser Angelegenheit gefordert, um eine Lösung für alle zu finden. Es kann nicht sein, dass mal lapidar seitens der Stadt Lüneburg erklärt wird, dass sich erstmal die beiden Vereine einigen müssen. Die Stadt muss ebenfalls Verantwortung übernehmen. Die Stadt hat dem LSK Hansa von 2008 mehrmals öffentlich zugesagt, dass was aus dem Verkauf der Flächen Wilschenbruch übrig bleibt ca. 1,5 Millionen Euro dem LSK Hansa von 2008 für ein neues Stadion zu Verfügung stellt.
      P.s. zum Schluss noch eine Information an die Sportredaktion der LZ Herrn Pott. Den Vorbericht zum Spiel gegen St Pauli fand ich sehr gut.

      • „Landkreis“, was bringt es Dir eigentlich, diesen Mist von der angeblich für den LSK segensreichen städtischen Investition in den VfL immerzu unter wechselnden Namen („Zuschauer“, „LSK-Fan“, „Beobachter“, etc.) zu wiederholen? Über diesen Unfug wurde vor drei Wochen schon ausführlichst diskutiert:

        https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/235122-lsk-in-unterzahl-11#comment-70791

        • @Kai,

          da bist Du völlig auf dem Holzweg.
          Ich weiß wer hinter dem Namen Landkreis steckt,und ich garantiere Dir zu 99,9%,das diese Person keinen weiteren Namen benutzt.
          Er ist einfach vom Typ her einer,der lieber Streit vermeiden möchte und nur das beste für unseren Verein will.
          Man muss da nicht einer Meinung sein,mich hat Er ja auch schon angefaucht,aber Er ist sehr bemüht unseren Verein zu unterstützen.

          Das mit den mehreren Namen werden wir nie Erfahren,das bleibt das Geheimnis von der LZ.
          Genau so,werden wir auch nie erfahren,welche Anhänger von anderen Vereinen hier als LSK Fan getarnt für Unruhe stiften.
          Ist mir auch Latte,denn die LSK Fans in meinem Block kenne ich fast alle,und diese schreiben hier wenn überhaupt alle mit Klarnamen.

          • Okay, Stefan, dann werde ich mir künftig mehr Mühe geben zu verstehen, was Landkreis sagen will. Du nimmst im Hinblick auf das städtische Manöver ja ähnlich wie er auch eine eher vermittelnde, moderate Position ein. Man könnte auch von zähneknirschendem Realismus sprechen. Ich bin da eher bei Reineke, Katsche und achtmalklug und denke, wir sollten alle weiter auf ein eigenes Stadion dringen und uns nicht vergackeiern lassen. Auf Dauer Untermieter bei einem anderen Verein sein, wird nicht gutgehen.

            @ Landkreis, ich möchte mich bei Dir für meine Unterstellungen entschuldigen. Es gibt hier einen Blödmann, der dauernd unter den Namen von anderen LSKnern auf Zank aus ist. Ich war zu voreilig, Dich da reinzumengen.

        • @ Kai. Die Entschuldigung ist angenommen.
          @ Stefan Hye: Danke für den Einsatz.

  3. Klasse Spielszenen vom LSK mit schönen Toren, dass macht Spaß beim Zuschauen. Alle hängen sich rein und zeigen starke Dynamik.

  4. Stark, zwei klare Siege hintereinander, die Mannschaft hat Mumm, da ist viel Energie drin.

    Aber wichtig: Weiter konzentrieren auf das Sportliche und sonst Ruhe bewahren. War wohl eher eine Fehlkoordination hinsichtlich der Spieltermine als schlechte Absicht vom VfL. So wie der LSK von der Stadt behandelt wird, ist natürlich alles sehr schwierig, und das zehrt an den Nerven. Auch weil man sieht, wie die Stadt gleichzeitig anderen Sportlern den Flauschteppich ausrollt. Hilft aber nichts. Freunde verliert man schneller als dass man sie gewinnt, also besser wieder runterkühlen und fokussieren auf Hannover 96!

    Apropos Kartoffelacker: Wie wär es mit einem neuen Stadion auf einem Maisacker irgendwo in der Nähe? Sinnvoller als Biogasanlagen zu befüllen wäre das allemal.

  5. Ich kenne keine Details über das Verhältnis VFL und LSK und auch keine Details über die Vereinbarungen über die Plätze. Fakt ist aber : Mehr Spiele als VFL Herren in der Bezirksliga und nächstes Jahr Landesliga und dem LSK in der RL kann der Platz nicht vertragen. Punkt. Es kann doch nicht sein, dass jetzt wieder alle RL-Spiele bis Anfang April ausfallen und dann ab Mitte April 6-7 Heimspiele am Stück folgen. Das machen die Verantwortlichen für die Regionalliga irgendwann nicht mehr mit. Entweder der VFL kann garantieren , dass der Platz für Regionalligafußball hergerichtet wird oder die Stadt muss sich hier einschalten und für Lösungen suchen. Man hat immer das Gefühl, der Klassenerhalt in der RL stößt im Rathaus nicht auf Begeisterung. Die sitzen alle Probleme aus und hoffen jedes Jahr auf Abstieg und Zerfall des LSK.

    • Guter Kommentar! 100 % Zustimmung!

      „Aussitzen“ scheint eine Spezialität unseres Oberbürgermeisters in Sachen Sport zu sein. Traurig!

      • Nicht „in Sachen Sport“ generell ist das „Aussitzen“ 😠 eine Spezialität unseres Oberbürgermeisters! Wenn es um echte Daseinsvorsorge 😏 geht, entfaltet er auf der Hinterbühne manchmal eine ganz schöne Dynamik. 🕺 🏃

        Reinekes Freund 👬 Manni dagegen ist bald weg. 😲 — Weg! Und „wir“ sind wieder allein. — Allein! 😱

        DAS ist traurig! 😢 Sehr traurig! 😰

        Dazu hat Otto 😈 heute Morgen ungeordnete Gedanken geordnet 😁: https://blog-jj.com/2018/11/10/tarnen-tricksen-und-taeuschen-bei-der-arena/#comment-3916

        • Hallo Gerd,
          vielen Dank für den Hinweis. Der Otto hat’s. Partir, c’est un peu comme mourir, und auch Katja Ebstein wußte schon: „Abschied ist immer ein bißchen wie sterben, ist wie alles verlieren, weil es Dich (Amt, Arena etc.) nicht mehr gibt.“ Zu dem Alles- Gesagten nur ein kleines apercu.(Cédille hat mein Computer nicht, oder ich finde es nicht.

  6. Unglaublich, was Utku Sen gegen St. Pauli gezeigt hat.

    Der LSK hat nach Wagner, Ostermann, Bester, Scharping und Wriedt wieder einen außergewöhnlich guten Torjäger.

    • Was hat Utku Sen gegen St. Pauli denn so Unglaubliches gezeigt? Beschreib doch bitte mal zwei, drei konkrete Szenen!

      • IchsehewaswasDunichtsiehst

        Warst Du dabei? Dann hast Du es gesehen oder Du hast es nicht gesehen. Ich habe es auch gesehen.

        • Dann beschreib doch mal kurz und präzise, WAS du gesehen hast. Oder bist du nur ein Dummschwätzer?

          • IchsehewaswasDunichtsiehst

            Meine Stiefmutter kam aus dem Saarland. Die wußte, daß Dummschwätzer vornehmlich dort beheimatet sind. Ich komme dagegen aus der sogenannten kalten Heimat. Da schätzte man den Bärenfang. Geredet wurde nicht viel. Reicht Dir Deine eigene Sichtweise nicht? Allein sein Tor war ein echter Knaller und kurz davor wäre ihm beinahe noch so ein Ding gelungen. Ist Dir das entgangen?

          • Nicht zu vergessen sein Dribbling das zum Elfmeter führte, sein Gegenspieler war schwindelig und dem Tempo und der Dynamik nicht gewachsen.

      • Lieber Aktiver,

        kurz und präzise: 29. Minute bei 96 II. Noch Fragen … ?

  7. Ich will mal hier auf einige Dinge zum gestrigen Spiel eingehen, die in der „neuen“ Berichterstattung der LZ entweder gar nicht erwähnt wurden oder für meinen Geschmack ein wenig zu kurz gekommen sind.

    Da ist zunächst die Frage nach dem Verbleib von El Ahmar. Im Spiel gegen Wolfsburg machte er einen guten Eindruck, gestern saß er nicht einmal auf der Bank.

    Erwähnung verdient aus meiner Sicht auch, wie Zobel mit den ganz jungen Spielern umgeht. Da ist Gueye. Bisher hatte er immer nur einige Kurzeinsätze, in denen er den „Männersport“ in der Regionalliga zu spüren bekam. Gestern erhielt er einen Einsatz über die gesamte Spielzeit. Da waren in der ersten Halbzeit noch Probleme im Stellungsspiel und im Durchsetzungsvermögen unübersehbar, trotzdem ließ ihn Zobel weiterspielen und er dankte es ihm in der zweiten Halbzeit. Zunehmend gelang es ihm, sich gegen seine Gegenspieler durchzusetzen, und von ihm kam auch der entscheidende vorbereitende Paß zum 3:0. Mit Zabihi verfährt Zobel ähnlich. Die jungen Leute dürften bei ihm nicht das Gefühl haben, auf der Bank die Rolle von Lückenbüßern für den St. Nimmerleinstag innezuhaben.

    Im übrigen ein wirklich tolles Spiel von beiden Mannschaften. St. Pauli zeigte ein sehenswertes schnelles sicheres Kombinationsspiel trotz der schwierigen Bodenverhältnisse und der LSK hielt dagegen mit einer beeindruckenden kämpferischen Leistung, die an die Heimspiele zum Ende der letzten Saison anknüpfte. Dazu drei schöne Tore und eine Reihe spannender Torraumszenen.

    Was mir regelmäßig fehlt, sind die Halbzeitergebnisse von den anderen Plätzen. In Bardowick wurden sie noch regelmäßig geliefert.

    • Sehr guter Kommentar. Genauso sah ich es auch.

    • Ganz schwacher Kommentar. Ich sah es völlig anders.

      • Na, na Henri, Du mußt Dich verlesen haben. Schwache Kommentare schreibe ich niemals und ganz schwache noch weniger. Und die Frage bleibt: Was war oder was ist mit El Ahmar.

        • Wer denkt bei der Frage nicht zuerst an den berühmten „Wüstenfuchs“ Rommel?

          • Meinst Du James Mason oder Richard Burton vor El Alamein?

          • Ich glaube, die Füchsin spielt darauf an, dass, selbst als die schweizerische Hotelgesellschaft Mövenpick im Jahr 2004 in el-Alamein ein 5-Sterne-Hotel eröffnete, Manfred Rommel, CBE und von 1974 bis 1996 Oberbürgermeister beim VfB Stuttgart, sich standhaft geweigert hat, in der ägyptischen Kleinstadt an der Küste des Mittelmeers Urlaub zu machen?

        • Ja so ist das, wenn einem wie mir neben dem Hören auch allmählich das Sehen vergeht. Gemeint war natürlich Henni und nicht Henri – den kenne ich gar nicht. Damit verändert sich nichts Grundsätzliches und meine Frage steht nach wie vor unbeantwortet im Raum: Was war oder ist mit El Ahmar? Ist er auf der Suche nach Rommel den Wüstenfuchs wie Fähe vermutet?

  8. Müßig, darüber zu diskutieren, wie sich irgendwelche Spieler entwickeln, die in der nächsten Saison eh wieder woanders kicken, irgendwo in der Hamburg-Liga oder beim VfL Lüneburg oder wenn sie Glück haben bei einem besser bezahlenden Regionalligisten.

    Was mich vielmehr interessiert, ist die Reaktion des VfL auf die Vorwürfe des LSK. Der Herr Zobel hat sich einmal mehr sehr respektlos geäußert, er scheint wohl Narrenfreiheit genießen zu wollen. Sieht das der Vorstand des LSK genauso? Und was sagt der VfL dazu?

    Eigentlich ist es völlig egal, wer da Schuld ist. VfL und LSK können ganz offensichtlich nicht konfliktfrei auf einer Anlage leben. Die Stadt wäre schön doof, auch nur einen Euro für die große Sülzwiesen-Lösung auszugeben, die vor ein paar Wochen noch so stolz präsentiert wurde und die offensichtlich niemand von den beteiligten Vereinen will.

    • Eigentlich sollten es die wenigsten Verein schaffen konfliktfrei auf einer Anlage zu leben. Das gibt es nichtmal in einer guten Ehe. Die Frage ist aber: Wie geht man miteinander um? Das fällt mir privat und beruflich durchaus manchmal schwer und der ein oder andere hier dürfte da auch nicht so einfach zu handhaben sein. Von daher ist es wohl ganz gut, das wir nicht Vorstände beim LSK und VfL sind 😉

      @ Vorturner

      Wenn beide Vereine es gut handhaben sollte die Reaktion dir/uns nicht unmittelbar bekannt werden. Wäre schließlich besser für alle Beteiligten.

      Jeder ausgegebene Euro für eine der zahlreichen Sportanlagen in der Stadt ist eine gute Investition. Selbst man erstmal selber davon nichts hat: Soviel Respekt und Anerkennung gegenüber den verantwortlichen Frauen und Männern sowie Spielern/Spielerinnen beim VfL, LSK und Dynamo muss trotz aller sportlichen Konkurenz und ggf. zwischenmenschlichen Problemen schon noch vorhanden sein.

      • Die sportliche Konkurrenz ist in diesem Fall doch gar kein Problem, das Problem mit dem LSK ist doch ganz einfach, das der LSK in einer schwierigen Situation ist, da er zum einen, in der schwächeren Position ist und zum anderen durch die Regionalligazugehörigkeit ein hohes und höheres Anspruchsdenken erfüllen muss als es für den gastgebenden Verein selbst von Nöten wäre.
        Wenn ein Kreisligaverein bei einem Landesligisten zu Gast wäre, gäbe es automatisch deutlich weniger Probleme, da der Gastgeber automatisch die Anforderungen des Kreis Ligisten erfüllt ohne viel Pallaver und ohne zusätzlichen Aufwand, da er es für sich selbst schon erfüllen muss.

    • Der VfL dürfte diese Lösung sehr wohl wollen.

      Da die Stadt aber eine verlässliche Partnerschaft der Vereine zur Bedingung machte, eben jene (Kooperation VfL/LSK) aber gerade öffentlichkeitswirksam zerbröselt, kann man sich von Stadtseite nun eigentlich wieder entspannt zurücklehnen (Bedingung nicht erfüllbar = keine Platzmodernisierung). Und das Traurige daran: Das wird man (OB, Stadtrat) sicher auch tun.

    • Als Ehrenamtlicher Kenner sage ich: alles ganz normale Scharmützel, wie in jedem Verein darum gerungen wird, dass jeder auf dem A-Platz spielen möchte und immer wieder darum gestritten wird, wer den Platz denn nun so verfurcht hat, so ist das beim VfL und LSK halt nicht anders, nur wird der Stammtisch halt öffentlich geführt, jeder meint mit quatschen zu können, einer sitzt am längeren Hebel und einer kommt halt immer zu kurz, auch wenn er zahlt. So ist das nun mal und ich denke die Verantwortlichen wissen damit umzugehen und bewahren einen kühlen Kopf, denn letztlich geht es um Fußball und darum, das beide profitieren können. Die Unterstützung durch die Stadt, den Mangel zu beheben ist allerdings in der Tat scheinbar sehr schwach und nach der langen Dauer der Problematik ziemlich unverständlich. Das nach Jahren des Platzmangels noch keine geeigneten Flächen und Alternativen ins Auge gefasst sind, zeugt nicht von langfristiger Planung.

      • Hi Peter, dem Ochtmisser Ortsbürgermeister Schultz hast du ordentlich eingeheizt. Klasse! Wenn mehr Leute in dem Blog soviel Scharfsinn wie Reineke und du investieren würden, wäre das kleine, feine LSK-Stadion, von dem Rainer Zobel und Stefan träumen, schon bald auf einem guten Weg. Ich wundere mich immer wieder, dass LZ-Sportchef Hans-Herbert Jenckel solche kantigen Attacken wie von euch beiden in seinem Forum überhaupt hoch lädt.
        👉 https://blog-jj.com/2018/11/10/tarnen-tricksen-und-taeuschen-bei-der-arena/#comment-3948 👈

        Bravo!

    • Zwei oder drei Dinge erscheinen mir erwähnenswert.
      Dein Kommentar klingt so als seist Du eher Vorturner beim VfL als beim LSK, was ja nicht weiter schlimm ist, denn möglichst jeder sollte die Gelegenheit für ein selbstbestimmtes Leben haben und diese wahrnehmen können.

      Deine Ansicht zur Weiterentwicklung junger Spieler ist allerdings etwas merkwürdig, siehe der junge Stech, von dessen Weiterentwicklung der LSK jetzt schon enorm profitiert. Es ist auch nicht gesagt, daß die jungen Leute am Ende der Saison sofort weiterziehen, und schließlich bezog sich meine Aussage auf die Arbeit von Rainer Zobel. Du findest dessen Aussage über sein Gespräch mit Herrn Merz respektlos. Das ist Deine Sicht der Dinge. Daneben gibt es natürlich andere Sichtweisen, wie z.B. die meinige. Er hat die Dinge klar und geistreich beim Namen genannt, wie es in dem Lüneburger Klüngel wohl nur einem wirklich Unabhängigen möglich ist. Damit bekommen Außenstehende, wie ich z.B. eine Bestätigung für die Ahnung, um was für ein Geeiere es sich im Verhältnis zwischen beiden Vereinen mittlerweile handelt. Dabei wundert diese Entwicklung eigentlich nicht, denn der LSK hat die ausgebotene helfende Hand des VfL sicherlich dankbar ergriffen. Das geschah aber unter Bedingungen, die sich inzwischen total verändert haben.

      Man war gekommen mit der Vorstellung, als Gast eine Bleibe für eine überschaubare also begrenzte Dauer zu erhalten und in der Erwartung, eine eigene Spielstätte zu erhalten. Von alldem ist inzwischen nicht mehr die Rede. Die Spielstätte soll der Gastgeber erhalten, weil ein Bedarf für den Regionalligafußball des LSK besteht ( Man muß sich diese Konstruktion ganz langsam und genußvoll durch den Kopf gehen lassen, dann wird vielleicht deutlich, wie weltfremd oder absurd diese Lösung ist) Damit verschieben sich natürlich die Interessen des VfL von der freundlichen Nächstenliebe hin auf einem nie für möglich gehaltenen Zugewinn. Für den LSK ist dagegen jegliche Perspektive auf eine eigene Bleibe abhanden gekommen – was die ohnehin belastete ‚Gemütslage kaum verbessert haben dürfte.

      Der Stadt und hier insbesondere dem derzeitigen Herrn im Rathaus dürfte diese zunehmende Spannungslage u.U. nicht ungelegen kommen, kann man die von Dir ausgeklammerte Schuldfrage eindeutig den Vereinen und hier besonders dem LSK zu schreiben, und man braucht außerdem das Geld, das man ohnehin nicht hat, nicht rauszurücken.

      Schließlich belibt für mich noch eine Frage weiterhin ungeklärt: Was war oder was ist mit El ‚Ahmar?

      • Das kann doch alles nicht wahr sein, wenn man mal überlegt, was andere Städte für ihre fußballerischen Aushängeschilder tun.
        Einfach nur armselig…

  9. Ungeklärt ist nicht nur die Personalie „El-Ahmar“. Ungeklärt ist auch eine ganz andere Frage: Was ist mit Herrn Holger Remus aus der Sportredaktion der LZ, der bis vor wenigen Wochen vornehmlich noch die Berichte über die SVG verfasst hat, jetzt aber nicht mehr in der LZ-Crew zu finden ist. Muss man befürchten, dass seine Stelle dem Rotstift zum Opfer gefallen ist?
    Die Frage richtet sich an den Sportchef Hans-Herbert Jenckel.

    • Herr Remus ist bereits seit knapp einem Jahr im Ruhestand, schreibt aber als freier Mitarbeiter über Volleyball – zurzeit krankheitsbedingt für ein paar Wochen allerdings nicht. Für den Sport ist seit 1.8. Herr Rath zuständig.

      • Ich wünsche Herrn Remus baldige gute Genesung, ergreife aber sogleich die Gelegenheit mein Anliegen direkt bei der sportred. vorzutragen, da offenbar unter den hier schreibenden Sachverständigen ebenfalls allgemeine Unkenntnis zu herrschen scheint. Was war oder was ist mit El ‚Ahmar?

        • Da können wir leider auch nicht mit einer Antwort dienen. Bei Gelegenheit werden wir nachfragen. Am vergangenen Sonntag hatte der Kollege mit der Kartoffelacker-Affäre genug zu tun, hatte sich daher nicht mehr nach dem Grund für das Fehlen erkundigt.

          • Vielen Dank für die Antwort, damit wird immerhin klar, warum alles unklar bleibt. Ist ja auch im Grunde nicht so wichtig aber doch ein klein wenig mysteriös. Hoffentlich ist er nicht in den Gaza-Konflikt verwickelt.

          • Heinz-Karl Rumgekicke

            Ich glaube, er nennt sich jetzt Boeck und feilt an kleinen klugen steuerrechtlichen Expertisen bei Blog.jj:

            https://blog-jj.com/2018/11/10/tarnen-tricksen-und-taeuschen-bei-der-arena/#comment-3980

          • C. Heinz-Karl Rumgekicke
            Mein lieber Heinz-Karl,
            wollte mal lesen, was Du bei Deinem Rumgekicke über den Boeck in dem Blog gefunden hast.. Ist ja total einsichtig, und man fragt sich danach, was das ganze Gedöns um den Vorsteuerabzug eigentlich soll. Scheint so als haben sich die geistigen Väter dieser Idee verdaddelt. Habe mich dann fest gelesen und bin darüber in eine tiefe Depression gefallen. Obwohl letztlich zu diesem Thema hier schon alles Wesentliche gesagt worden ist.

            Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist der Boeck mal Professor gewesen und Herr Jecnkel hat bei ihm studiert. Ist wohl so ein Professor wie jener aus Heiidelberg Damit ist er deutlich älter als El Ahmar. Ob der am Sonnabend wieder auftaucht?

            Ich finde diese Spielansetzung, Sonnabend 13 h, das Hinterletzte für Spieler und Zuschauer zumal der LSK dabei stets die Punkte beim Gegner abgegeben hat. Dürfte wohl wieder so kommen.
            Gute Nacht

          • Heinz-Karl Rumgekicke

            Lieber Reineke,

            Du hast alles prima verstanden.

            Für mich ist die wichtigste Erkenntnis aus dieser Arena-Sache, dass, wenn man die Instruktionen in Mike Krügers Song „Der Nippel“ tatsächlich befolgt, sich in der Ochtmissener Ortsbürgermeisterei ein kleiner Riß im Raum-Zeit-Kontinuum öffnet.

            Gegen Hannover 96 II werden wir morgen auf dem Kartoffelacker im Eilenriedestadion einen Kantersieg einfahren.

            El Ahmar wird irgendwann wieder überraschend aus der Tiefe des Raumes kommen.

          • Mein lieber Heinz-Karl,
            das mit dem Kantersieg gefällt mir richtig gut und dank Dustin ist nun auch der Verbleib von El Ahmar aufgeklärt. Die Weichen sind auf Sieg eingestellt. Ich werde jetzt mal hören, was die Fähe dazu sagt und werde dann l selbst in die Tiefe von Raum und Zeit abtauchen. Danach gibt es irgendwann ein „Wiedersehen am grünen Strand der Spree“.

          • Dein Wort in Zobels Ohr!

            N o c h steht’s null-null. (21. Minute)

          • Bammmm … Jetzt führt Hannover. (21,5. Minute)

          • Heinz-Karl Rumgekicke

            Lieber Reineke, obwohl „Am grünen Strand der Spree“ an der [falschen] Dichotomie der „ehrenhaften Wehrmacht“ und der „verbrecherischen SS“ festhielt, gelang dem WDR mit dieser Produktion ein neuer Realismus in der filmischen Darstellung der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik während des Rußlandfeldzuges, schreibt Michael Aschenbach in seiner Magisterarbeit mit dem Titel „Holocaust und Film. Die Rezeption populärer Spielfilme über die Shoah in der Bundesrepublik Deutschland und ihr Einfluss auf die Erinnerungskultur“ (S. 44–47. Klammer nicht im Orig.), die er 2004 fürs Historische Seminar an der Universität Hannover angefertigt hat.

            Wo kann ich hier die „Transferleistung“ zum nunmehr aufgeklärten Verbleib von El Ahmar erbringen?

          • C. Heinz-Karl Rumgekicke
            Mein lieber Heinz-Karl,
            die Transferleistung ist so ohne weiteres nicht erkennbar, zumal es einen unmittelbaren Bezug zu El Ahmar und seinem Wohlergehen in der Tat nicht gibt.

            Dieser Titel kam mir einfach in den Sinn, als ich dabei war meinen obigen Kommentar zu beenden. Ich habe jenen Mehrteiler damals als junger Mensch gesehen und muß wohl sehr beeindruckt gewesen sein, was möglicherweise auch an den Schauspielern gelegen haben mag (Peter Pasetti, Albert Lieven, Elisabeth Müller, Bum Krüger etc.). Der Blick auf die Wehrmacht und die SS war damals wohl noch ein anderer und ich gehörte zu der Jugend, die allgemein als apolitisch beklagt wurde. So wie die heutige Jugend nur Merkel als Kanzlerin erlebt, war es in jenen Tagen Adenauer. Allerdings hatte damals die SPD mit Menschen wie Wehner, Erler, Ollenhauer und Carlo-Schmid ein ganz anderes Format als das heute der Fall ist, angefangen mit den Leuten hier in Lüneburg.Nun höre ich auf, sonst vergeht mir die gute Sonntagslaune und die immer noch anhaltende Freude über dem gestrigen Sieg.

  10. Ja, er wird morgen auftauchen. Gegen Pauli hat verletzungsbedingt (Knöchel) gefehlt. Nach dem Spiel bei 96 geht’s aber gleich mit dem Flieger in den Nahen Osten.