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Kevin Krottke (Archivbild) traf in Oldenburg zum zwischenzeitlichen 2:2 für den LSK. Foto: Behns

LSK fehlt der Biss in Oldenburg

Krachender Fehlstart für Fußball-Regionalligist Lüneburger SK in die zweite Saisonhälfte: Das Team von Trainer Rainer Zobel verlor 2:4 (1:2) beim bisherigen Schlusslicht VfL Oldenburg. Für den LSK eine sehr schmerzhafte Niederlage, zumal auch die Konkurrenten im Abstiegskampf, Havelse und Rehden, jeweils drei Punkte holten.

„Die Einstellung vor allem in den ersten 15 Minuten war nicht konzentriert und nicht aggressiv genug, um einen Gegner zu schlagen, den wir hätten schlagen können“, kritisierte Zobel. Um das erste Gegentor, so Zobel, habe man förmlich gebettelt. Es fiel in der 11. Minute durch den überragenden Azong, der insgesamt drei Treffer erzielte.

Der LSK glich zwar zweimal aus, war aber defensiv an diesem Tag nicht sicher genug, um beim VfL Oldenburg zu bestehen. Auch nach vorn lief zu wenig, die Spieleröffnung war meist zu unpräzise. Die Lüneburger bleiben zwar auf Rang 14, Habelse und Rehden sind aber bis auf einen Punkt herangerückt.

Torfolge: 1:0 Azong (11.), 1:1 Ambrosius, 2:1 Azong (45.), 2:2 Krottke (65.), 3:2 Erdogan (74.), 4:2 Azong (90.).

 

 

28 Kommentare

  1. 4. Niederlage in Serie. Selbst mir- als größtem Zobel Kritiker- geht jetzt die Kraft aus.

  2. Oh je, wenn Habelse schon auf einen Punkt dran ist, was passiert, wenn Havelse auch noch nen Lauf kriegt.

  3. Die Tradition lebt. LSK und de Tabellenletzte es passt nicht zusammen. Eutin, Eichede und gestern In Oldenburg. Immer gibts was auf den Zylinder.

  4. Der Sturm hat 2 Tore erzielt. Daran lag es nicht. Aber Lukas ist nach seiner langen Verletzung leider nicht der alte. Viel zu langsam in der Abwehr und katastrophales Stellungsspiel. Das funktioniert so nicht. Kiel wird den LSK mit dieser Abwehr regelrecht überrennen. Warum haben unsere 2 besten Akteure der Hinsaison Vobeda und Sakai nicht gespielt ? Stech muss dringend wieder in die Abwehrzentrale. Wer hat diese Mannschaft aufgestellt . Von der Einstellung auf dem Platz ganz zu schweigen. Ich weiß, dass ich jetzt wieder persönlich beleidigt werde. Aber man muss ehrlich sein und ich dchlage Verbesderungen vor. Gebt endlich dem Cotrainer die Chance sonst steigen wir ab.

    • „Sonst steigen wir ab“?

      Gerd-Schumi Zuschauer, du solltest dich nicht zum „Wir“ aufplustern, wenn du über die Aussichten von dir und deinem ausgestopften Wellensittich überflüssige Mitteilung machst.

    • Absolut zutreffende Analyse. Ich habe auch nicht verstanden, warum der schnelle Vobejda und der zweikampfstarke Sakai draußen geblieben sind und warum der innen überragende Stech wieder außen spielen musste. Gegen Kiel besser machen!

  5. Hallo Stefan Ahrens von der Lünepost, in deinem Spielbericht hast Du behauptet, alle drei Tore seien »durch einen ruhenden Ball« gefallen. Erstens stimmt das nicht, zweitens waren es sechs Tore und drittens: Muss sich der Ball nicht doch ein ganz klein wenig bewegen, damit ein Tor fallen kann?

    Fragt in sich ruhend, den Toren beim Fallen zusehend: Totalbedebbert

    • 4:2 heißt verloren, wen interessieren da noch Details, 4 Tore, 3 Tore, ruhende Bälle, springende Bälle, Tore die fallen oder stehenbleiben? Falls doch, hier die ultimative Spielanalyse:

      Unterhaltsames Derby mit kuriosen Toren

      Oldenburg ist Niedersachsenchampion! 4:2 gegen Lüneburg

      Oldenburg ist zum zweiten Mal nach 1998 Niedersachsens bestes Team! Die Mannschaft aus Oldenburg im Oldenburger Land besiegte in einem abwechslungsreichen Derby Lüneburg mit 4:2. Nach einer ersten Hälfte mit aktiveren, aber unglücklichen Lüneburgern brachte ein Doppelschlag binnen sechs Minuten Oldenburg auf Siegeskurs.
      Oldenburgs Coach Dario Fossi verzichtete im Vergleich zum 1:0 Erfolg gegen Hannover auf Änderungen in seiner Startelf.
      Lüneburgs Trainer Rainer Zobel tat es seinem Pendant auf Seiten der Oldenburger gleich und setzte auf dieselbe Elf, die beim 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen Wolfsburg zu Beginn auf dem Feld gestanden hatte. Auch der angeschlagene Linksverteidiger Ambrosius konnte spielen.
      Gegen abwartend agierende Oldenburger erwischte der LSK den besseren Start. In der Anfangsphase entwickelten die Feurigen mehr Zug zum Tor und hatten auch mehr Ballbesitz. Gute Torgelegenheiten blieben indes Mangelware. Ohne ein einziges Mal selbst aufs Tor von Springer geschossen zu haben, ging der VfL in der 18. Minute fast aus dem Nichts ein Führung: Nach leichtem Kontakt mit Pägelow, den Azong dankend annahm, gab es Freistoß halbrechts vor dem Lüneburger Strafraum.
      Azong schlenzte den Freistoß ins Zentrum, wo Krottke den Ball unglücklich per Kopf ins linke Toreck beförderte. Es war das allererste Eigentor in einem Niedersachsenderby.

      Nun nahm das Spiel an Fahrt auf, denn Lüneburg forcierte sofort wieder das Tempo und belohnte sich schließlich zehn Minuten später für die couragierte Vorstellung. Im Anschluss an eine Freistoßflanke von Pauer ließ Sen den Ball im Strafraum für Monteiro liegen, dessen wuchtiger Abschluss – noch leicht abgefälscht – im rechten Toreck landete (28.). In der nun offenen Partie mutierte der Torschütze zum 1:1 wenig später auf der Gegenseite schon zum zweiten Unglücksraben, denn nachdem der Ball nach einer Ecke von rechts vom Arm des Offensivspielers ins Toraus geprallt war, entschied Referee Mario Birnstiel nach Ansicht der Video-Bilder auf Strafstoß für Oldenburg. Azong verwandelte souverän (38.).
      Erneut antworteten die Lüneburger mit wütenden Angriffen, doch bei mehreren Halbchancen mangelte es an der letzten Präzision. Und so ging das Spiel trotz eines Torschussverhältnisses von 7:1 zugunsten des LSK mit einer 2:1-Führung für die Längsstreifigen in die Halbzeit.
      Auch in der zweiten Hälfte begann die Partie munter – vor allem dank der aktiven Lüneburger. Oetjen wurde in der 48. Minute von Stech zu einer Flugparade gezwungen. Auf der Gegenseite boten sich aufgrund des Offensivdrangs der Feurigen allerdings nun Räume. Ilailovic scheiterte nach einem Konter aus spitzem Winkel an Springer (52.).
      Ein Doppelschlag binnen sechs Minuten brachte die Oldenburger dann endgültig auf Siegkurs. Zunächst schlenzte König den Ball vom Strafraumrand gegen den auf dem falschen Fuß erwischten Springer vorbei zum 3:1 ins Tor (59.). Aus fast identischer Position, nur aus etwas größerer Entfernung überwand in der 65. Minute Ilailovic den Keeper mit einem satten Schuss ins linke Toreck. Doch aufgeben wollten sich die Feurigen noch längst nicht. Krottke setzte nach einem Rückpass von Frenzel zu Oetjen nach – und spitzelte den Ball vom Fuß des Torhüters aus fünf Metern über die Torlinie (69.). Ein kurioser Treffer, der so noch für ein wenig Spannung sorgte.
      Obwohl die Lüneburger ein wenig müde wirkten, bemühte sich die Zobel-Elf weiter um Offensive, Ghandour verfehlte das rechte Toreck mit einem abgefälschten Versuch nur knapp (78.). In der Schlussphase ließ die Equipe Bicolore indes nichts mehr anbrennen und jubelte nach dem Schlusspfiff von Birnstiel schließlich ausgelassen über den Derbysieg.

      • Klasse Spielanalyse! Wenn Oldenburg anstelle von England bei der WM 1966 ins Endspiel gekommen wäre, würden Lünepost und Kicker gewiss getitelt haben:

        „Unterhaltsames Finale mit kuriosen Toren

        Oldenburg ist Weltmeister! 4:2 gegen starkes Deutschland“

        • 100%-Zustimmung! Gut geschrieben!

          • Ja, super Schreibe. Da kann die LP nicht mithalten. Is Kicker-Niveau mindestens, würde ich sagen. Da hat ein alter Hase getextet, ein Mann vom Fach. Wahrscheinlich aus Nancy oder Dubrovnik. – Egal, Hauptsache Russland.

      • Klingt ansprechend kurzweilig. Wurde das Spiel übertragen?

        • Totalbedebbert

          Hallo Reinecke,

          hast du gelesen? Henning Jörg Claassen hat der Stadt seine Bereitschaft signalisiert, wenn die baulichen Möglichkeiten Am Werder seine Größenvorstellungen nicht zuließen, die Kunstgalerie „Onkel Toms Hütte“ auch „an einen anderen Standort in der Stadt zu verlegen und ein entsprechendes Gebäude auf eigene Kosten zu errichten“: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/luneburg/2396462-kommt-die-kunstgalerie-doch

          Meinst du, hinter dem Projekt verbirgt sich in Wirklichkeit der Neubau des LSK-Stadions? „Kunst kann Kicken“? Ist das eventuell der Slogan für ein zukunftsweisendes Amalgam aus Fußballtempel und integrierter Artothek der tausend Möglichkeiten?

          • Hallo Totalbedebbert,
            ist sicherlich kein Problem für Onkel Toms Hütte in Lüneburg einen geeigneten Standort zu finden, bei dem innerstädtischen Reichtum an bebaubaren Flächen. Ich schätze mal, der Kulturdezernent „Unser Ulli“ hat den B-Platz des VfL im Visier also statt des geplatzten Stadions für den LSK, Verzeihung für den VfL. Man könnte auch einen Teil der Parkplätze auf den Sülzwiesen dafür vorsehen und für die geneigten Kunstliebhaber den Shuttle-Service vom Bahnhof nutzen. Diese könnten dann gleich weiter zu den Großveranstaltungen in dem immer größer werdenden Millionengrab auf der Lüner Rennbahn geschaukelt werden. So wächst zusammen, was…
            Sag mal hast Du in Sachen Berichterstattung mit Checker einen Konkurrenten bekommen oder ist er ein Praktikant bei DIr?

          • Totalbedebbert

            Hallo Reineke,

            wollte dir auch schon einmal selbst antworten, aber Herr Safft hat mich nicht gelassen. Hatte wohl zuviel Onkel Toms Hütte und zuwenig Grundsteinlegung drin: https://blog-jj.com/2019/03/05/die-arena-mischt-nun-auch-den-wahlkampf-auf/#comments

            Wie auch immer, der Ckecker ist kein Wettbewerber, da er sich auf die weltmeisterlichen Aspekte des LSK-Spiels spezialisiert hat, während ich mich textlich und analytisch eher in den Niederungen des Regionalen herumtreibe. Könnte mir aber vorstellen, dass er mal Praktikant an Holgis Warmer Theke in Etelsen gewesen ist, da er auch viel Sinn für den appetitanregenden Zusammenklang von Deftigem und Feinem zu besitzen scheint.

      • Liebe Checker, Totalbedebbert, Berni und Rudi,

        habt ihr d a s gelesen? Manni und Uli, die Verwaltungsspitzen, hatten am Donnerstag einen neuen Einfall. Aus dem Motiv des Umweltschutzes haben unsere beiden Grüngürtelkämpfer auf genügend Parkplätze bei der Arena verzichtet: „Um der Forderung nach einem sparsamen Umgang mit der ‚Ressource Boden‘ gerecht zu werden und die Versiegelung auf ein vertretbares Minimum zu beschränken, haben sich die Baugenehmigungsbehörde und der Landkreis als Bauherr darauf geeinigt, für die Großveranstaltungen auf einen kostenlosen Shuttle-Service zurückzugreifen. Dies ist in der Baugenehmigung auch verbindlich geregelt. Die Besucher werden vom Bahnhof und einem weiteren Standort abgeholt und zur Arena gebracht.“ (https://www.landeszeitung.de/blog/aktuelles/2400542-bewusst-wenig-parkplaetze-fuer-arena)

        Wo parken „die Besucher“ aber „am Bahnhof“ und „an diesem weiteren Standort“ ihre 2.000 SUVs? Und wie „kostenlos“ kann auf so „einen kostenlosen Shuttle-Service“ eigentlich zurückgegriffen werden? Wer zahlt für die Kostenlosigkeitskosten?

  6. Mir ist nicht ganz klar, wieso der Trainer vor der Partie geäußert hatte, dass man in Oldenburg nicht gewinnen , sondern nur heil herauskommen müsse. Was wollte er uns damit sagen?!

    • Ich nehme an, er wollte uns damit sagen, dass man in Oldenburg nicht gewinnen, sondern nur heil herauskommen müsse.

  7. Kai- ich habe mit Gerd, LSK Anhänger, Schumi hartzfear, Franz, Ben , Kai , Kay oder sonst wem nichts zu tun. Nur wenn mir einer alles nachplappert odef ähnlich schreibt. Nur mal so. Auch alle anderen hier haben mit mir nichts zu tun. Aber der Trainer ist nch so vielen Pleiten – kein Pech denn die Niederlagen waren alle verdient, offensichtlichen Fehlentscheidungen und einer Minuseinstellung (man muss nicht gewinnen . Beim Letzten !!! nicht mehr zukunftsfähig. Da nützt auch die Bayern Vergangenheit nichts. Gegen sen will dr überhaupt cewinnen ? Das kann doch wohl nicht wahr sein. Was.denken die Spieler wenn sie sowas am Vortag in der LZ lesen? Und dann spielen gegen Oldenburg – im vielleicht wichtigsten Spiel der Rückserie 2 Mann – die gefüht ein halbes Jahr kein Regionalligafussball gespielt haben, von Anfang an. Einer komplett neben sich und für alle sichtbar nicht fit. Stellungsspiel glatte 6. Stech- der es zentral könnte spielt aussen. Wie blöd ist das denn ? Sorry. Dann Kunstrasenplatz. Ahmar völlig überfordert mit dem Boden- hätte sofort ausgewechselt werden müssen- sieht jeder.-keine Reaktion. Die beiden die mit dem Boden am besten umgehen können, Sakai und Vobeda auf der Bank. Tut mir leid .Dazu braucht man kein Profi sein zu sehen, dass das Schwachsinn war. Ich bin ganz offen. Die Aufstellung hätte jeder besser hingekommen. Von der Anti-Einstellung ganz zu schweigen. Kein MummDeswegen sofort reagieren beim LSK. CoTrainer sollten sofort übernehmen denn schlimmer als gegen den Letzten Oldenburg geht es nun wirklich nicht.

    • ich habe das Spiel nicht gesehen, bin aber der Meinung ,das Gerd Zuschauer alias LSK-Anhänger aus einer Mücke ein Nilpferd macht .Fußball ist kein Halma und eine gewisse Härte gehört dazu .

    • Hallo Gerd Schumi-Zuschauer-Carabas-LSK-Anhänger,

      ich glaube dir.

  8. Na, wer sacht’s denn! Sieg gegen Kiel! Totgesagte leben länger. Überzeugende Abwehrleistung!

    Aber auch der BSV SW Rehden, alle Achtung! Auswärts beim starken VfB, nicht beim wieder schwächelnden VfL Oldenburg ein 1:0.

  9. Hallo hartzfear, ich frage mich, wie lange kann Kevin Krottke die Pose wohl noch halten, die er für Michi Behns schon vor mehr als einer Woche eingenommen haben muss? (Siehe Archivbild oben) Und schwebt der Ball auf ihn zu oder von ihm weg? Was meinst du?