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Frust bei Enes Biyiklioglu (l.) und Bastian Stech nach der Niederlage gegen Flensburg. Foto: be

LSK-Abstieg rückt näher

Nach der 1:3 (0:2)-Heimpleite des Fußball-Regionalligisten Lüneburger SK gegen Weiche Flensburg rückt der Abstieg für den LSK ein weiteres Stück näher. Denn die Keller-Konkurrenz aus Norderstedt, Havelse und Rehden holte jeweils Dreier, sodass der LSK zu Norderstedt und Platz 15 nun schon vier Punkte Rückstand plus die schlechtere Tordifferenz hat.

„Jetzt sieht es ganz schlecht aus, das war heute fast der Abstieg“, sagte ein enttäuschter LSK-Trainer Rainer Zobel. „Ich hasse Durchhalteparolen, aber wir können jetzt nur noch hoffen.“ Hoffen, dass die Auf- und Abstiegskonstellationen dazu führen, dass Platz 16 noch zur Relegation reicht.

Flensburg war deutlich stärker als der LSK, traf durch Jürgensen (20.) und Hartmann (39.), zudem unterlief Biyiklioglu ein Eigentor (57.). Sen verkürzte in der Nachspielzeit per Foulelfmeter.

34 Kommentare

  1. Jetzt wird’s verdammt eng! Uhrenvergleich: schon 1 Minute nach 12!

    • Hallo marie,
      dem ersten Teil Deines Satzes wird wohl jetzt jeder zustimmern. Bei dem vorgeschlagenen Uhrenvergleich scheint Deine Uhr etwas vorzugehen. Ein Blick auf meine Atomuhr sagt mir, daß es jetzt genau zwei Minutebn vor zwölf ist. D.H. in der Zeit zwischen 11.58h und 11.59h können noch neun Punkte geholt werden – nicht unmöglich. Und in der letzten Minute schafft Wolfsburg den Aufstieg, Braunschweig segelt am Abstieg vorbei und der LSK behauptet sich in der Relegation. Und im übrigen: Wer wird denn weinen, wenn wir auseinander gehen. Denn immer wieder geht die Sonne auf.

      • Ich würde sagen, ihr solltet beide nochmal in der „Häschenschule“ (1924) – geschrieben von Albert Sixtus, illustriert von Fritz Koch-Gotha – vorbeischauen. Denn bei marie isses 18:04 Uhr und bei achtmalklug 22:51 Uhr. Also gibt es noch jede Menge Zeit, um es auf den von Kräisi Horst vorgeschlagenen „sicheren“ 12. Tabellenplatz zu schaffen.

      • Ich sehe das aufgrund des,Restprogramms aller Beteiligten kritischer. Aber abwarten und Tee trinken!

  2. Das Ende naht. 5 Jahre Regionalliga gehen zu Ende. Danke für die schöne Zeit. Wollte immer schon Spiele gehen Uphusen sehen….

    • Da bist Du dann schon in der Landesliga, bei wenigstens 5 Absteigern aus der der Oberliga.

    • …jetzt von Spiel zu Spiel denken, da geht noch was…,Trainer hat verlängert, positives Zeichen für den Verein, 17 Freunde müsst Ihr sein, großes Ziel:Super Stadion für 150 Zuschauer, die Fans werden in Scharen nach Neetze eilen….., 9 Punkte sind noch zu vergeben…..kämpfen LSK kämpfen….

  3. Was ist aus der Mannschaft bloß geworden? Was ist mit dem Verein, woher kommt diese Apathie? So wird die Regionalliga verschlafen, es ist ein Jammer! Auf dem Platz und abseits dem Platz viele Fragezeichen!

    • Wahrscheinlich kostet die Regio zuviel.

    • Welche Apathie? Wo waren denn die Fragezeichen? Abseits gibt es doch nur auf dem Platz? Hast Du da das auf vergessen? Hier sind es vier Fragezeichen.

  4. Neun Punkte sind noch zu ergattern. Norderstedt, Egestorf, Havelse und sogar Jeddeloh sind theoretisch noch zu überholen, Rehden und Pauli aufgrund der deutlich besseren Torverhältnisse wohl nicht mehr. Also Arschbacken zusammenkneifen, fighten und Tore wagnern. Der 12. Platz muss das Saisonziel unter dem großen Zobelbär sein!

  5. Nachwuchstrainer

    Daraus sollte man eine positive Entwicklung für den Lüneburger Fußball insgesamt machen. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Schluss mit dem Regionalliga-Krampf vor ein paar hundert Zuschauern nebst unsinnigen Hahnenkämpfen, ständigem Gejammer, abstrusen Forderungen an die Politik, NFV, DFB und so weiter. Stattdessen mit derselben Energie um eine Heimspielstätte und die eigene Jugend kümmern, Neuaufbau und Konsolidierung in der OL und Sponsoren und Politik dürfen gerne das gesparte Geld in viel dringend notwendigere Spielstätten, Kabinen, Kunstrasentrainingsplätze und den Lüneburger Nachwuchsfußball und allgemein den Sport und die Sporthallen investieren. Das bringt mittel- und langfristig den Lüneburger Fußball deutlich besser und umfassender voran und damit viel mehr Kindern, Jugendlichen, Sportlern und Vereinen etwas.

    • Hallo Nachwuchtsrainer,
      mit Deiner Sorge um den Nachwuchs ist es wohl nicht weit her, wenn Du hier statt der Regionalliga Kunstrasenplätze – was haben die beiden überhaupt miteinander zu tun – empfiehlst. Verursachen doch Kunstrasen nach den Autoreifen die größten Emissionen an Mikroplasma. Für Jugendliche besonders bekömmlich. Finde ich auch großartig, wie Du Dich um die Sponsorren und den Einsatz Ihres Vermögens für „gemeinnützige“ Zwecke Gedanken machst. Mir fällt auf: Was ist eigentlich mit der Arena „ilmenauer Land“. Da werden doch auch dringend noch einige Millionen zum Wohle unserer Lüneburger Geselligkeit benötigt. Unverkennbar, aus Dir spricht ein wahrer LSK-Anhänger, der das bißchen Geld, das der LSK bisher won Ihm Gewogenen zugesteckt bekam, überall eingesetzt sehen möchte, nur nicht beim LSK. Diese triefende Fürsorglichkeit geht wirklich zu Herzen. Ich muß jetzt los. Habe noch anderen ein Licht aufzustecken.

    • Hallo Gerd-Schumi-Carabas Zuschauer-LSK-Anhänger usw.,

      machst du heute einen auf „Nachwuchstrainer“? Wieder keine Ansprache auf der heimischen Couch? Du armes, armes Opfer du! Achte bitte auf den Fuchsbandwurm auf Bärlauchblättern, aber achte auch darauf, dass du in der Folge deiner Giftspritzereien am Ende nicht noch eine reine Zobel-Allergie mit wässrigem Sprechdurchfall bekommst!

      Nicht „man“, sondern DU kannst jetzt „eine positive Entwicklung für den Lüneburger Fußball insgesamt“ einleiten. Du kannst dir einfach sagen: „Ich bin ein in meine Zwangsvorstellungen veknoteter Kläffer, der ANDEREN seine eigene ahnungslose Hetz- und Anschwärzbesessenheit zu gerne auch aufschwatzen möchte. Wenn es Trolle gibt, die der LSK, seine Mitarbeiter und seine Anhänger bestimmt NICHT gebrauchen können, dann sind das rein destruktive HATER wie ICH — Gerd-Schumi-Carabas Zuschauer-LSK-Anhänger-Nachwuchtrainer usw. einer bin!“ Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende, Gerd-Schumi-Carabas Zuschauer-LSK-Anhänger-Nachwuchtrainer usw.! Schluss mit deinem Laber-Krampf vor ein paar hundert LZ-Sport-Lesern nebst unsinnigen Hahnenkämpfen, ständigem Gejammer, abstrusen Forderungen an Stefan Hye und Reineke um Aufmerksamkeit und so weiter. Stattdessen mit derselben Energie um DEINE Heimspielstätte und DEINE eigene Jugend kümmern, Neuaufbau und Konsolidierung in der heimischen Wohnstube — und Sponsoren und Politik dürfen trotzdem natürlich gerne DEIN gespartes Geld in viel dringend notwendigere Spielstätten, Kabinen, Kunstrasentrainingsplätze und den Lüneburger Nachwuchsfußball und allgemein den Sport und die Sporthallen investieren. Ob das mittel- und langfristig den Lüneburger Fußball deutlich besser und umfassender voran- und damit viel mehr Kindern, Jugendlichen, Sportlern und Vereinen etwas bringt, lasse ich mal dahingestellt, aber, dass es DICH mittel- und langfristig deutlich besser und umfassender in Bereiche bringt, in denen du besser aufgehoben bist als in LZsport-Kommentarspalten, das halte ich nicht für ausgeschlossen.

  6. Hillybillywilly

    Hallo Ilmenau, Sie bringen die Begrifflichkeiten durcheinander. Sie verwechseln Apathie mit Ruhe und Besonnenheit. Wohin Unruhe und Unbesonnenheit den LSK in den vergangenen Jahren geführt haben, ist bekannt: ins Verderben – Millionenschulden und Verkauf der Heimat. Unter den Folgen haben die besonnenen Nachfolger bis heute zu leiden. Wir können heilfroh sein, dass keine Hasardeure mehr am Werk sind, sondern Leute, die sich jeden Tag – auch mit privatem Geld – bemühen, die Schuld der Vergangenheit abzubauen und eine bessere Zukunft zu gestalten.

  7. „Die Schulden der Vergangenheit abbauen und den Menschen in Lüneburg eine bessere Zukunft gestalten“?

    Du klingst wie Alexander Schwake bei der OB-Wahl im Juni 2013: https://www2.leuphana.de/univativ/alexander-schwake-ein-hommage/

    • Hallo Timo,
      die Schuld der Vergangenheit ist wohl etwas anderes als die Schulden der Vergangenheit, obwohl zwischen beidem ein Zusammenhang besteht.

  8. Wir kommen wieder! Noch besser, noch professioneller, mit noch mehr Begeisterung und mit noch mehr Power!

    Mehr habe ich dem nicht hinzuzufügen, außer: Support Your Local Team – Lüneburger SK!!!

    • Deine Worte umschreiben voll meinen Empfehlungen vom vorigen Jahr, Silversurger: Ruhe bewahren, dran bleiben, Gras fressen, von Spiel zu Spiel denken, alles geben, kämpfen, sich fokussieren, Fans versöhnen, sich reinhängen, den Kopf nicht in den Sand stecken, Phrasen vermeiden!

  9. Meine Güte, immer diese LSK-Hater mit ihren unqualifizierten Äußerungen.

    JA – die Möglichkeit des Absteigens in dieser Saison sind leider sehr groß. ABER es ist grundsätzlich kein Beinbruch. Es wäre natürlich schöner, wenn die Regionalliga gehalten werden könnte. Aber davon geht die Welt nicht unter.

    Unter welchen Bedingungen wir seit mittlerweile über 5 Jahren den Spielbetrieb aller LSK-Teams aufrecht erhalten, wird immer wieder vergessen. Da gibt es nicht nur die 1. Herren, die auf fremden Plätzen untergebracht werden müssen. Diese ganze Arbeit, Koordination und Aufwand könnt ihr gar nicht einschätzen. Das geht vor allem nur,weil es die wenigen fleißigen Helfer, Sponsoren und Unterstützer gibt!

    Jetzt könnte der Abstieg drohen. Aber in diesen letzten Jahren konnte zusätzlich eine neue Heimat für den Nachwuchs angestoßen werden. Und das aus eigenen Mitteln mit der Hilfe von Sportsfreunden des LSK. Die Gespräche für ein eigenes kleines Stadion sind auf guten Wegen. Was meint ihr wohl, wie viel Kraft und Geld in die jeweiligen Herrichtungen der Spielanlagen für die 1. Herren in Anspruch nimmt/genommen haben. Die zu zahlenden Mieten nicht zu vergessen 😉 Dazu kommt, dass bis heute dennoch ein reger Zulauf zum LSK verzeichnet werden kann und die 1. Herren in der Regionalliga spielt. Und darauf bin ich verdammt stolz!!!

    Und sollte es abwärts gehen, dann gehe ich mit und werde den Verein auch in der Oberliga unterstützen. Dann heißt es Mund abputzen und wieder angreifen.

    NUR DER LSK!!!

    • Und dort unten warten alte und respektable Bekannte – ULM Wolfsburg, VfL Oldenburg, evtl. Eintracht Northeim, Arminia Hannover, Atlas Delmenhorst, VfV Hildesheim, SV Wolfenbüttel, MTV Giifhorn, FT Braunschweig, TuS Heeslingen. Da muß man sich auch erst einmal behaupten. So lange das Leben dauert, geht es immer weiter.

      • SV Atlas Delmenhorst, wunderbar! Ich erinnere mich noch an den heißen Sommer 1975. Delmenhorst hatte mit Günter Bernard, Heinz-Dieter Hasebrink und Rudi Trumpfheller drei Ex-Profis in der Mannschaft. Bezahlt von dem Baumaschinenhersteller Atlas Weyhausen GmbH, „gemanagt“ von deren Verkaufsleiter Peter Thies. (Das waren die Anfänge des „Sponsoring“ im Amateurfußball. Garbersbau war das Gegenstück in Lüneburg.) Mit 58:2 Punkten waren die Meister in der Verbandsliga West geworden. Wir im Osten auf Platz zwei hinter der FG Winsen/Luhe. In der Aufstiegsrunde zur Landesliga Niedersachsen kamen 6.000 Zuschauer gegen den 1. FC Wunstorf in die Düsternortstraße. Nach einem 5:1-Sieg bei uns in Wilschenbruch waren die Delmenhorster aufgestiegen. Über 2.500 fans hatten die mitgebracht. Das LSK-Stadion platzte mit ca. 7.000 Zuschauern aus allen Nähten. Drei Jahre später dann die Wagner-Festspiele mit Zobel als Mittelfeldmotor und auch der Lüneburger SK war in die Landesliga, in die zwischen 1979 und 1994 zweithöchste Spielklasse im niedersächsischen Männerfußball (fünfthöchste Ebene im deutschen Ligensystem) aufgestiegen.

        • Mein lieber Herbert,
          dazu bedarf es wohl eines phänomenalen Reportergedächtnisses für diese wirklich wunderbaren Reminiszenzen. Bei mir war das alles schon entschwunden. Ich wußte nur, daß Atlas damals finanziell außergewöhnlich bestückt war ,daß sich der LSK mit denen tolle Auseinandersetzungen geliefert hatte und daß dann Atlas dasselbe Schicksal wie so viele andere ereilte als die Geldquelle zu versiegen begann.

          Noch sind für den LSK in der Regionalliga zwar noch nicht alle Würfel gefallen, aber dieser Rückblick in die Vergangenheit wirft doch auch ein freundlicheres Licht auf eine mögliche Zukunft in der Oberlliga, immer noch die fünfthöchste Ebene im deutschen Ligasystem. Bei den Zuschauerzahlen wird man wohl gegenüber den damaligen Zeiten hinten eine Null wegnehmen müssen – sky und den zeitgleichen Übertragungen der Spiele des HSV, St. Paule etc. sei es gedankt. Wenn es dem LSK gelingen sollte, in der neuen Umgebung oben mitzumischen, dürften sich auch dann die Zuschauerzahlen auf die 400-700 üblichen Verdächtigen einpendeln. Aber wie gesagt: Noch ist es nicht soweit.

          • Heimspielkibice

            Die Erinnerung an früher taugt nicht. Oberliga in Neetze könnte zum Fiasko für den LSK werden. Wie will man mit 150 bis 200 Zuschauern (so viele kommen auch bei manchem Bezirksligisten) höherklassigen Fußball an Sponsoren verkaufen? Von Ambitionen auf einen schnellen Wiederaufstieg mal ganz abgesehen. So traurig es ist: Ein Abstieg aus der Regionalliga könnte der Sargnagel für den LSK Hansa sein.

          • Mein lieber Reineke,

            vielen Dank für deine wertvollen Ergänzungen!

            Was Zickzackzwickzwackzähnezeigezobels „Burschis“ betrifft: Mal ehrlich, nach der 8:3 Klatsche durch die Ungarn gegen unser angeblich (wie es nämlich hinterher hieß) „nur besseres Reserveteam“ im Vorrundenspiel am 20. Juni 1954, 16:50 Uhr in Basel, — wer hätte da damit gerechnet, dass „wir“ am 4. Juli 1954 ab 17:00 Uhr im Berner Wankdorfstadion gegen dieselben Ungarn den Titel „nach Hause“ spielen würden?

            Darum bin ich im Hinblick auf den Tabellenplatz am Ende dieser Regio-Saison auf der Seite von Loddar („Wäre, wäre, Fahrradkette“), von Pascal „Charly“ Eggert („Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!“) von Äindschi („Wir schaffen das!“) und von Kräisi Horst (28. April 2019 um 18:55 Uhr):

            „Neun Punkte sind noch zu ergattern. Norderstedt, Egestorf, Havelse und sogar Jeddeloh sind theoretisch noch zu überholen, Rehden und Pauli aufgrund der deutlich besseren Torverhältnisse wohl nicht mehr. Also Arschbacken zusammenkneifen, fighten und Tore wagnern. Der 12. Platz muss das Saisonziel unter dem großen Zobelbär sein!“

            PS: Hast du’s gelesen? „Luxemburg bereitet Legalisierung von Cannabis vor“ (https://www.landeszeitung.de/blog/nachrichten/aus-aller-welt/2566819-luxemburg-bereitet-legalisierung-von-cannabis-vor)

          • Viele Sponsoren kaufen nichts sondern sponsern, weil ihnen der Fußball und der LSK am Herzen liegt. In Bardowick hat übrigens auch kaum einer mit viel Zuschauern gerechnet und dann hat es doch geklappt

          • Wilschen Bruch

            So ein Quatsch… 150 Zuschauer kommen schon zum TuS Neetze in die Kreisliga. Die Anfahrtszeit aus Lüneburg ist nicht länger als nach Bardowick. Dafür gibt es in Neetze zum ersten Mal seit Wilschenbruch wieder eine Sportanlage, die man ansatzweise Stadion nennen kann. Im Übrigen ist es für die Zuschauer immer attraktiver, wenn eine Mannschaft (in der Oberliga) oben mitspielt als permanent (in der Regionalliga) gegen den Abstieg. Also nicht immer nur Schwarzmalen.

          • Erbsenzähler

            C.Heimspielkibice
            Also, während der letzten vier Spieltage betrug der Zuschauerschnitt in der Oberliga Niedersachsen 817. Dieser Durchschnitt hat natürlich eine relativ große Variation. Da gibt es Mannschaften mit regelmäßig geringem Zuspruch. Zu Ihnen gehören vor allem das hier viel zitierte Uphusen mit 137 und die als Absteiger feststehende U23 von Eintracht Braunschweig mit 143 Zuschauern. Demgegenüber weisen Hildesheim – derzeit 7. Tabellenplatz – einen Schnitt von 472 und Delmenhorst – derzeit 9. Tabellenplatz – einen Schnitt von 637 Zuschauern auf.

            Also, wie kommst Du für den LSK auf 150 bis 200 Zuschauer?

            Es ist wohl so, wie der hier ebenfalls oft zitierte Mark Twain schon wusste: Das Schwierige an einer Prognose besteht darin, dass die Zukunft unbekannt ist.

          • Heimspielkibice

            1. In einer Stadt wie Lüneburg mit ~75.000 Einwohnern kamen zuletzt noch 350 Leute zu einem Heimspiel, mitten im spannenden Abstiegskampf.

            2. Der LSK-Anhang hat einen Altersschnitt von (deutlich) 50+. Viele der ganz Alten werden sich wohl nicht auf den Weg nach Neetze machen.

            3. Neetze so „kurz“ wie Bardowick? Wohl nur für wenige. Für viele dürfte es deutlich länger sein. Es ist schon eine ganz schöne „Tingelei“.

            4. Ja, es kann funktionieren, wenn der LSK um den direkten Wiederaufstieg mitspielt. Aber das haben Hildesheim & Co. sich nach ihrem Abstieg bestimmt auch gedacht … Der LSK dürfte es gegen starke, von echten Mäzenen mit Geld und Spielern versorgte Truppen nicht leicht haben.

        • C.Herbert,
          Mein lieber Herbert,
          Dein Hinweis auf jenen denkwürdigen Tag im Wankdorfstadion – ich war damals 13. und mit der DLRG in Pelzerhaken, wo man mich vergeblich zu einem Freischwimmer machen wollte (die Wellen waren einfach störend). Dort wurde das Spiel über Lautsprecher in unser Zeltlager übertragen – also jener Tag in Bern zeigte einmal mehr, daß im Fußball einfach alles möglich ist also auch der Klassenerhalt. Es ist so, wie Zobel sagt, die Spieler müßten jetzt frei von der Leber weg spielen. Dann könnten die 9 Punkte noch eingefahren werden. Seelenmassage ist also angesagt.

          Über die Agrarpolitik Luxenburgs wußte ich aus jüngster Zeit nur, daß sie jetzt die Verwendung von Glyphosat untersagt haben. Dazu paßt die Zulassung von jCannabis recht gut. Beides kann nur für die jetzt so vielbeschworene Artenviellfalt nur förderlich sein. Außerdem ist es für das Land eine Förderung des Tourismus, was für die CO2 Bilanz kaum Auswirkungen haben dürfte, da diese Touristen in der Mehrzahl wohl per Fahrrad oder per pedes unterwegs sein dürften. Sollte man vielleicht auch für den Betrieb in der Arena „Ilmenauer Land“ ins Auge fassen. Vermindern dürften sich auch die nicht wenigen Einbruchsdelikte.

  10. Die Mannschaft schwächelt derzeit zwar ein wenig (siehe oben), aber noch ist alles drin – jedenfalls dann, wenn alle Saison-Niederlagen nachträglich mit 2:0 für den LSK gewertet werden.