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Aus LSK 1b wird LSK 2a

Als der Lüneburger SK 2 zum Saisonstart der Fußball-Kreisliga als LSK 1b daherkam, sorgte das für Wut und Frust beim VfL Bleckede. Muss sich nun auch der nächste Gegner Vastorfer SK auf einen mit Oberligaspielern gespickten LSK einstellen?

„Nein“, sagt LSK-Trainer Matthias Stix, „das war ein Sonderfall, weil alle Reservespieler aus der Ersten fit waren und weil unser Spiel nicht parallel zur Ersten stattfand. Diesmal werden wahrscheinlich drei bis vier Spieler bei uns auflaufen.“ Gegen Bleckede waren es neun. „Fünf brauchten wir in jedem Fall“, sagt Stix und weiß: „Neun waren schon extrem, auch für den Gegner.“ Aber er betont: „Wir brauchen auch weiterhin die Unterstützung der Ersten und werden deren Leuten Spielpraxis geben. Dafür ist eine Zweite da.“

Statt eines LSK 1b bekommt es Vastorf also höchstens mit einem LSK 2a zu tun. „Wir nehmen es, wie es kommt“, sagt Trainer Andreas Zeidler. „Wir wollen das Spiel in die Hand nehmen.“ Auf heimischem Platz will Gastgeber VSK der LSK-Abwehr um Routinier Berger ordentlich einheizen.

Auch die Reserve des MTV Treubund gastiert in Scharnebeck bei einem Titelkandidaten. Für beide Seiten ein aufschlussreiches Match gegen einen starken Gegner. Beide überzeugten im Pokal, hatten dann beim Ligastart aber einige Leerlaufphasen. Die gilt es jetzt zu minimieren.

Großes Pech ereilte den TuS Erbstorf. Sowohl bei Knippa als auch Eisenblätter bestätigte sich der Verdacht auf Kreuzbandriss – das gleiche Schicksal wie schon bei Deckert. Und mit Buhk (Kapselriss im Zeh) verletzte sich noch ein dritter Spieler im Pokalderby gegen Scharnebeck. „Da hätte ich lieber das Spiel verloren und unsere Jungs heil behalten“, sagt Trainer Marco Meurer. In der Defensive wird es damit personell für die gesamte Hinrunde sehr eng, aber der Coach nimmt’s mit Humor: „Dann müssen wir unsere Spiele eben 7:4 gewinnen.“ Gegner am Sonntag ist der VfL Lüneburg.

Schlecht aus den Startlöchern kam der TuS Barendorf – ganz anders als sein nächster Gegner TuS Brietlingen. Dessen 6:3 gegen Soderstorf gefiel Barendorfs Trainer Maic Alpers gut: „Dann nimmt jeder den Gegner ernst.“ Fehlstarts haben bei Barendorf schon Tradition, deshalb bricht keiner in Panik aus. „Wir haben unser Spielsystem auf Viererkette umgestellt, das braucht Zeit. Gegen Neuhaus haben wir eigentlich ganz gut gespielt.“ Nur die Torgefahr fehlte, dafür kehrt Otte diesmal in den Kader zurück.

Neuhaus tritt diesmal beim VfL Bleckede an, der nach dem Ärger gegen den LSK II jetzt seine ersten Punkte holen will. Auch der Ochtmisser SV verließ am ersten Spieltag angesäuert den Platz. Die 2:3-Niederlage nach 2:0-Führung in Adendorf war richtig bitter für den OSV. Das soll sich im nächsten Auswärtsspiel bei Ilmenau II nicht wiederholen.

Die Adendorfer reisen diesmal zum MTV Soderstorf, der nach der Pleite in Brietlingen gleich wieder unter Zugzwang geraten ist. „Jedem muss klar sein, dass wir nur als Mannschaft funktionieren können“, ermahnt Trainer Wolfgang Lühr seine Jungs und hat dabei auch die Rote Karte von Schmidt, der nun pausieren muss, im Hinterkopf.

Null Punkte nach zwei Spielen – dieses Szenario wollen auch Mechtersen und Dahlenburg, die ebenfalls am Sonntag aufeinander treffen, vermeiden.