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Zeit, das Konto aufzustocken

Drei Punkte aus drei Spielen: Diese gemeinsame Bilanz weisen die hiesigen Fußball-Landesligisten MTV Treubund, Eintracht Lüneburg und SV Ilmenau auf. Nun wird es Zeit, der benachbarten Eintracht Elbmarsch (sieben Zähler) nachzueifern. Vor allem der MTV Treubund, der dabei ebenso Heimrecht genießt wie der SVI, muss angesichts des Ziels, wieder oben mitzuspielen, das Konto aufstocken.

Mit bisher lediglich zwei Unentschieden kommt der Heeslinger SC zum MTV Treubund, doch Lüneburgs Trainer Olaf Lakämper lässt sich davon nicht blenden: „Da sind wir Außenseiter. Die haben nach ihrem Zwangsabstieg aus der Oberliga nur Anpassungsprobleme.“ Beide Teams haben gemein, das sie drohen, erst einmal im Mittelmaß hängen zu bleiben.

„Wir sind schon etwas unter Zugzwang, wollen gerade zu Hause versuchen, die Punkte zu behalten“, ist der Coach zuversichtlich, dass sein Team die Enttäuschung vom Elbmarsch-Spiel verdaut hat und mit neuer Begeisterung ans Werk geht. Allerdings fehlen weiterhin die Stützen Hattendorf, Wulf und Fornfeist und dazu jetzt auch Holzhütter. Immerhin kehrt Harms in den Kader zurück.

Der SV Ilmenau buchte im letzten Heimspiel seine ersten Punkte in der Landesliga  kann er das Konto nun beim Auftritt gegen den MTV Dannenberg aufstocken? „Das wird eine schwierige Nummer“, ist sich Trainer Sven Jenßen bewusst, nachdem er den Gegner im letzten Spiel gegen Uelzen (0:3) beobachtet hat. „Das Ergebnis täuscht, die waren lange gleichwertig.“ Dabei sah allerdings der Pole Andrunzko, als Spielmacher und Kapitän der Kopf des MTV, Gelb-Rot und muss nach der neuen Regelung nun ein Spiel pausieren. Doch mit dem Bulgaren Neychev (Hitzacker) wurde gerade ein neuer Mittelfeldspieler geholt.

Beim SVI verschärfen sich die Personalsorgen weiter, die Liste verlängert nun für etwa vier Wochen Köllmann (Muskelfaser-Anriss). Jenßen mag deshalb nicht jammern: „Wichtig ist, dass meine Jungs ihr Bestes geben, dann ist alles in Ordnung. Vielleicht können wir so trotzdem einen Punkt ergattern.“

Mit einem Zähler beim SV Ahlerstedt könnte auch Eintracht Lüneburg (Sbd., 18 Uhr) leben. „Die haben ein sehr schnelles Umschaltspiel in die Spitze“, war Trainer Michael Krienke von der jungen Ahlerstedter Elf beim 3:3 zuletzt gegen Heeslingen beeindruckt. Doch sein Team ist auch deutlich im Aufwind, versöhnte zuletzt für die 0:3-Pleite im Hambergen-Spiel. „Diese verlorenen Punkte werden uns noch lange weh tun“, so Krienke.

Doch jetzt will er nachlegen. Der Coach freut sich, dass er mit dem genesenen Geist wieder eine Alternative mehr hat, nachdem sich zuletzt schon Neuzugang Hillen bei seinem ersten Einsatz als Aktivposten erwies. Er fehlte in dieser Woche jedoch wegen Urlaubs. Auch Staffeldt steht wieder im Training, in dem sich nun aber Kabay eine Verletzung zuzog.

Einen glänzenden Saisonstart mit sieben Punkten aus drei Spielen legte Eintracht Elbmarsch hin, nun türmt sich aber beim ebenso gut eingestiegenen, torhungrigen FC Eintracht Cuxhaven (schon 12 Treffer) eine hohe Hürde auf. Doch die Grün-Weißen sehen es locker. „Es ist sehr angenehm, mal ohne Druck spielen und nicht jedes mal gewinnen zu müssen“, war Trainer Sven Timmermann schon nach dem 3:1 gegen den MTV Treubund am vergangenen Spieltag erleichtert. Nun fehlt ihm Eckermann (Urlaub), S. Baltzer ist angeschlagen (Oberschenkel).