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LSK will 0:5 vergessen lassen

Der Aufwärtstrend war da, doch vergessen ist der letzte Heimauftritt noch lange nicht. „Wir wollen uns für unser 0:5 zu Hause gegen Osnabrück rehabilitieren. So ein Spiel soll uns nicht noch einmal widerfahren. Und ich bin optimistisch, dass uns das auch nicht noch einmal passiert“, sagt deshalb Coach Elard Ostermann vor dem Heimspiel des Fußball-Oberligisten Lüneburger SK am Sonntag um 15 Uhr im Wilschenbruch gegen den TSV Ottersberg.

Die Gründe für die wieder viel positivere Stimmung liegen auf der Hand  das 1:1 bei Spitzenreiter FT Braunschweig war ein großer Schritt nach vorne. Da stand vor allem die Defensive sehr stabil, die Innenverteidiger Wolk und Gawronski harmonierten so gut wie zu Saisonbeginn, Saglam auf links und Friauf auf rechts zeigten sich nahezu fehlerfrei. Auch der Spielaufbau im Mittelfeld funktionierte mit Ioannou und Iscan wieder besser.

Letztgenannter fällt nun aber mit einem Muskelfaserriss aus, was Ostermann ein bisschen ärgert: „Er hat schon länger Muskelprobleme, sollte eigentlich alt genug sein, um mal zu sagen, ich laufe heute nur.“ So gibt es nun in beiden Oberschenkeln Probleme, mindestens zehn Tage Pause sind die Konsequenz.

Gleich sechs Wochen ohne Fußball muss Schuhmann aussetzen, der sich im Training das Schlüsselbein gebrochen hat. Nicht ganz so schlimm hat es Stahlbock erwischt, doch mit seiner Zerrung ist ein Einsatz gegen Ottersberg unmöglich. Dafür kehrt Gierke nach seiner Gelb-Rot-Sperre zurück. Das freut Ostermann, den die Offensive in Braunschweig nicht so überzeugte.