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MTV Treubund will nachlegen

Nach einem „desaströsen August“ (Co-Trainer Marc Bunge) hatte sich Fußball-Landesligist MTV Treubund zuletzt stabilisiert. Einem 3:2-Sieg in Dannenberg folgte ein 1:1 in Etelsen. „Zwei Spiele in Folge zu punkten, war bitter nötig. Jetzt wollen wir daran anknüpfen und möglichst noch einen drauflegen“, sagt Bunge vor dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen Tabellennachbar FC Hambergen.

Allerdings plagen die Lüneburger erhebliche Personalsorgen – und das auch längerfristig. Denn Goalgetter Fornfeist wird künftig ebenso nur noch sporadisch zur Verfügung stehen wie Soyka. Sie haben Studienplätze in Kiel und Münster erhalten – eine schwierige Situation für die Lüneburger. In den nächsten drei Wochen fehlen zudem Urland und Fischer urlaubsbedingt. Bei Harms (Muskelfaserriss) reicht es allenfalls für einen Kurzeinsatz gegen Hambergen. „Wir haben jetzt noch elf bis zwölf Leute aus dem eigenen Kader“, sagt Bunge, „aber wir wollen nicht lamentieren. Wir werden von unseren A-Junioren-Spielern unterstützt. Und das ist gut.“ Ein Sieg gegen Hambergen wäre Gold wert für den MTV. „Dann blieben wir weiter im Rennen. Denn wir sammeln Punkte gegen den Abstieg, das ist ganz klar.“

Hoffnungsvoll geht Michael Krienke, Trainer von Eintracht Lüneburg, in das Auswärtsspiel beim Tabellenvierten VSK Osterholz. „Das Potenzial, dort spielerisch mitzuhalten, haben wir“, ist Krienke überzeugt, „das haben wir beim 0:0 bei Eintracht Cuxhaven gezeigt. Jetzt geht es darum, bei solchen Mannschaften auch mal zu gewinnen.“ Überzeugt haben Krienke zuletzt Pass- und Laufwege beim 5:3-Sieg über Hagen/Uthlede. Nicht allerdings die Chancenverwertung: „Wir hatten einige tausendprozentige Möglichkeiten, die wir nicht genutzt haben. Das hat mich geärgert. Da müssen wir einfach mehr Qualität haben.“ Hofmann kehrt in den Kader zurück, Binder, Hillen und A.Reinecke fallen aus.

Eine gute Saison spielt bislang Eintracht Elbmarsch. Auch beim spektakulären 2:2 gegenBornreihe überzeugte das Team. Der Fluch der guten Tat könnte nun sein, dass man Partien wie die am Sonntag beim MTV Soltau unter der Rubrik Pflichtsieg abtun könnte. „Genau das ist aber nicht so“, meint Obmann Tobias Wenck, „Soltau ist offensiv sehr stark. Da müssen wir erstmal dagegenhalten.“ Viel wird also auf die Defensive der Eintracht ankommen. „Wenn wir gut stehen, werden wir auch in der Konterbewegung unsere Chancen kriegen“, sagt Wenck. Allerdings ist der Einsatz von Abwehrchef Ossenfort (muskuläre Probleme) unsicher. Fietz fällt mit einem doppelten Bänderris lange aus.

Nach zwei derben Niederlagen, zuletzt 0:8 bei Spitzenreiter Teutonia Uelzen, gilt es jetzt für den SV Ilmenau. Zu Gast ist mit RW Cuxhaven das punktlose Schlusslicht. Ein Sieg in dieser Partie ist für das Team von Trainer Sven Jenßen Pflicht, will man im Abstiegskampf nicht frühzeitig entscheidend an Boden verlieren. „In diesem Spiel müssen wir was reißen. Die Mannschaft hat was gutzumachen, und ich fordere auch etwas von ihr“, sagt Jenßen. Ausgerechnet jetzt fällt Torhüter Schacht mit Bandscheibenvorfall aus. Ob Dammann (Lehrgang) ihn ersetzen kann, ist noch nicht sicher.