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Eintracht II trainiert sich selbst

Einen neuen Trainer wird die SV Eintracht Lüneburg II nach dem Rücktritt von Coach Florian Münch vorerst nicht präsentieren. „Die Mannschaft will das bis zur Winterpause intern regeln“, meint Obmann Klaus Knupper. Am Sonntag empfängt das Bezirksliga-Schlusslicht den MTV Barum, die Verantwortung übernimmt in diesem Spiel Ex-Coach Sebastian Wehler.

„Ziel ist es zu beweisen, dass man es doch besser kann“, betont Knupper. Schlechter als beim 0:10 jüngst in Eddelstorf kann das Team eigentlich nicht mehr auftreten. Knupper bemüht sich nun gemeinsam mit dem 2. Vorsitzenden Andreas Grzywatz, einige Ehemalige zu reaktivieren, damit die Elf wieder konkurrenzfähig wird.

Vorletzter ist der TuS Reppenstedt  und der hat am Sonntag nicht nur den Aufstiegsanwärter TuS Neetze zu Gast, sondern auch immer größere Personalsorgen. Coach Thorsten Sachs hat kaum noch Alternativen, zumal auch die Zweite am Stock geht: „Die verbliebenen Spieler zeigen wenigstens Willen und geben alles. Aber uns unterlaufen immer noch zu viele einfache Fehler.“

Neetze wird Reppenstedt aber in keinem Fall unterschätzen, zumal man sich auch schon gegen Eintracht II (3:2) und Bardowick (1:0) schwer getan hat. „Wir brauchen einfach nur die drei Punkte“, fordert Trainer Maik Peyko, „für ein 6:0 gibt es auch nicht mehr.“ Wer im Tor steht, lässt er noch offen: Morawe steht nach seiner Prellung ebenso wieder zur Verfügung wie der aus dem Urlaub zurückgekehrte Balk. Grienig und Lammers sind angeschlagen, die diversen auswärtigen Studenten wie Schwaberau oder Werner stehen zudem direkt vor ihrem Semesteranfang.

Am Freitag (19.30 Uhr) empfängt Neuling SV Wendisch Evern als krasser Außenseiter den Tabellenführer SV Emmendorf. Der TSV Bardowick will nach seinem ersten Saisonsieg gegen Lemgow nachlegen. Gellersen reist zum SV Küsten, während Bienenbüttel beim VfL Breese antreten muss.