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Schwere Vorwürfe gegen drei Spieler des VfL Osnabrück

Große Unruhe beim VfL Osnabrück. Drei Spieler des Fußball-Drittligisten, der am kommenden Donnerstag den Lüneburger SK im NFV-Pokalfinale empfängt, stehen unter Manipulationsverdacht. Sie sollen von Spielern des SV Werder Bremen II für einen Sieg gegen den SC Paderborn eine Gegenleistung eingefordert haben. Gegen sie ermittelt der DFB ebenso wie die Staatsanwaltschaften in Osnabrück und Bochum, wie die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) vermeldet.

Vor dem letzten Spieltag der 3. Liga stand Paderborn einen Punkt vor Werder Bremen II auf dem rettenden 17. Platz, hätte mit einem Sieg den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen können. Paderborn kam aber über ein 0:0 in Osnabrück nicht hinaus, während Werder durch ein 1:0 gegen Aalen den Klassenerhalt schaffte.

Laut NOZ soll bei einem DFB-Ombudsmann ein Hinweis auf einen Manipulationsversuch eingegangen sein. Dem VfL wurde am Freitag empfohlen, das Trio nicht in den Kader für das Paderborn-Spiel zu nehmen. Ansonsten wäre der DFB gezwungen gewesen, die Spieler vorsorglich zu sperren. Die VfL-Verantwortlichen verurteilten, dass der DFB am Sonnabend mit dem Verdacht an die Öffentlichkeit gegangen ist. VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend sagte laut NOZ: „Wir werden jetzt alles dafür, um Schaden vom Verein abzuwenden. Wir wollen eine rückhaltlose Aufklärung. Unsere Aufgabe ist es aber auch, unsere Spieler vor ungerechtfertigten Verdächtigungen zu schützen.“

Namen der Spieler wurden nicht genannt. Die 17 gegen Paderborn aufgebotenen Spieler, unter ihnen der Ex-Lüneburger Kwasi Wriedt, dürften aber nicht zu den Verdächtigen gehören.