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Der LSK bietet seinen Fans eine besondere Dauerkarte an: acht Spiele zum Preis von sechs. Foto: be

Acht Heimspiele innerhalb von 25 Tagen

Seit fast fünf Monaten fand kein LSK-Heimspiel mehr statt – nun folgt die volle Ladung am Saisonende. Mit vier englischen Wochen in Folge wird der Lüneburger SK die Saison in der Fußball-Regionalliga abschließen – und alle acht Spiele finden zu Hause statt.

Die Serie der Spielausfälle sorgt dafür, dass der LSK innerhalb von 25 Tagen achtmal auf den Sülzwiesen antreten muss, falls das Wetter mitspielt. Zu Gast sind Norderstedt (18. April), St. Pauli II (22. April), Hildesheim (25. April), Hannover 96 II (28. April), Rehden (1. Mai), Havelse (6. Mai), Oldenburg (9. Mai) und Lübeck (13. Mai).

Staffelleiter Jürgen Stebani hat mittlerweile praktisch alle 63 Nachholspiele neu angesetzt – nach wie vor soll die Serie eine Woche vor Pfingsten enden, damit die Landespokal-Finals und die Aufstiegsspiele zur 3. Liga nicht verschoben werden müssen.

Auch in der Landesliga, Bezirksliga und auf Kreisebene sind mittlerweile fast alle Partien neu angesetzt. Viele Teams müssen zu Ostern und Pfingsten doppelt ran, auch am 1. Mai, über Himmelfahrt und an regulären Mittwochen stehen diverse Nachholspiele an. Der neuste Stand ist auf unserer Seite Termine zu finden.

17 Kommentare

  1. Rehden gilt ja als schlagbar. Sogar für den LSK.

  2. Heimspielkibice

    Da darf aber keine Regenphase mehr dazwischen kommen.

    Und: Wann finden denn mittendrin auch noch VfL-Spiele statt? Der arme Rasen.

  3. Das ist ein Programm, das für Bundesligaprofis nicht zumutbar ist, oder sie brechen weinend zusammen, für Feierabendfußballer kann man das ja durchaus ins Auge fassen, denn schließlich sollten die Termine für das Pokalfinale und die Aufstiegsspiele zur dritten Liga nicht verschoben werden – warum eigentlich nicht? Warum können Punktspiele nicht parallel zum Pokalspiel und zu den Aufstiegsspielen stattfinden, falls die Teilnehmer dafür vorzeitig feststehen? Im übrigen sollte man sich endlich mal fragen, wie sinnvoll es überhaupt ist, für den Januar und Februar Punktspiele vorzusehen. In den letzten Jahrzehnten hat regelmäßig Väterchen Winter einen Strich durch alle Planungen gemacht – aber vielleicht bringt der Klimawandel hier eine Wende zu etwas Positivem. Apropos Rehden – bisher war Rehden bei Heimspielen des LSK nie ein Selbstgänger – und jetzt bei der bisherigen Heimbilanz?

    • Hallo Reinecke, bei uns in Ettelsen sieht’s dieses Jahr auch nicht so rosig aus, aber ich bin zuversichtlich, dass Sonntag um drei die Sonne scheint und beim VfL Westercelle die Wende zum Besseren eingeleitet wird. Die ganze Fleischerei Spanuth mit angeschlossenem Partyservice bangt mit.

      • Hallo Holgi, dann drücke ich Euch in Ettelsen mal kräftig die Daumen. Immerhin habt Ihr in Ettelsen mit einer Fleischerei etwas, was es in Lünebrug schon lange nicht mehr gibt. Hoffentlich verarbeitet Ihr da nicht das Qualfleisch von Schalke 04. Da würde mir dann schon wieder der Appetit vergehen.

        • Hallo Reineke, das für gestern angesetzte Spiel VfL Westercelle gegen TSV Etelsen musste abgesagt werden. Leider oder glücklicher Weise? Wer kann das schon sagen? So sind wir jedenfalls um ein 0:4 herum gekommen, wie es eure Jungens wieder mal einstecken mussten. Ich erinnere an den damaligen Tabellenletzten Eutin im zurückliegenden Spätherbst. Übrigens: Grenzen der Gesichtsbehaarung bei am Unterarm tätowierten Hipster-Fußballern wären für mich als Trainer Nasenhaare, die einem Spieler ins eigene Auge stechen. Weißt du, wie Zobel dieses Problem bei euch angeht?

          • Hallo Holgi,
            sag mal, wie erklärt sich eigentlich der Leistungsabfall Eures TSV gegenüber den Vorjahren?
            Das Spiel gegen Eutin habe ich noch in guter Erinnerung. Der Unterschied zur Partie in Jeddeloh war, daß der LSK spielerisch eine recht gute Leistung ablieferte, sich leider so frühzeitig durch eigene Dummheit dezimierte.
            Was die Geschtsbehaarung einzelner Spieler angeht, kenne ich natürlich nicht Zobels Meinung. Ich kann mir aber vorstellen, daß er jedem einzelnen sagt, er solle das spielen, was kann, und nicht das was er nicht kann. In Jeddeloh war von beidem nichts zu sehen. Ansonsten wird er jetzt wohl sagen:“Augen zu und durch“!

      • Tja, Reineke, wie erklärt sich sowas? Mehrere Abgänge von Leistungsträgern, schlecht durchdachte Zukäufe, Fehlgriffe bei der Kader-Justage, die falschen Leute auf der Bank, die falschen Leute im Team und dazu auch noch auf der falschen Position, Hackordnung und Harmonie gehen flöten, daraus resultierende Spannungen und abkackende Motivation … Es ist ein Teufelskreis. Ich glaube, Psychologie macht 70 Prozent des Erfolgs. Das Trainerdasein ist vergleichbar mit dem Drehen von elf bis 22 großen Porzellantellern vor Zirkuspublikum. Wenn du da einen Jonglierstab vernachlässigst, hast du ganz schnell einen Riesenscherbenhaufen vor dir liegen.

        • Mir scheint, es gibt spielerische und tabellarische Parallelen zwischen dem Turn- und Sportverein aus Etelsen im Landkreis Verden und dem Lüneburger SK Hansa aus der niedersächsischen Hansestadt mit der lang versprochenen großen Ballsportwaldanlage Ilmenauer Land zwischen B 209 und Elbe-Seitenkanal.

  4. Das einzig positive was mir dazu einfällt ist,das unsere Mannschaft keinen Reise Stress mehr hat in den letzten Saison Wochen.
    Gerade die Spiele am Mittwoch sind doch sehr stressig,wenn man gerade von der Arbeit kommt und in den Bus steigen muss.
    Das könnte ein kleiner Vorteil für uns sein.
    Es ist auch gut,das unser LSK noch den B-Platz beim VFL ausgebaut hat,so kann man mal wechseln und die Plätze etwas schonen.
    Was mir aber Sorgen bereitet sind die Zuschauer Einnahmen,die wohl aus Erfahrung mit den Spielen unter der Woche sehr mager ausfallen könnten.
    Aber vielleicht gibt es ja mal eine kleine Heim Serie.
    Wenn man unter dem neuen Trainer die ersten drei Heimspiele gewinnt,kommen bestimmt auch mal wieder Zuschauer die schon länger nicht mehr da waren.

    • Hallo Stefan, ist Zobel als Trainer eigentlich automatisch spielberechtigt? Sein Einsatz würde Zuschauer bringen. Und mit ihm als Zehner wäre wenigstens das zentrale Mittelfeld stabil, die Bälle würden sicher und kreativ verteilt und die Aussicht, die ersten drei Heimspiele zu gewinnen, würde realistischer.

    • landkreisfussball

      @Stefan Hye: Eher das Gegenteil wird der Fall sein. Gewinnt der LSK die ersten Spiele, verabschiedet er sich ins graue Mittelfeld der Tabelle, wo weder nach oben noch nach unten etwas geht. Das ist für Zuschauer nicht spannend. Mehr Zuschauer kommen dann, wenn es im Abstiegskampf spannend wird (oder bleibt).

      Nach fünf Monaten ohne Heimspiel muss der LSK überhaupt erstmal wieder ein Thema in der Stadt werden. Selbst die Lünepost hatte lange keinen LSK-Beitrag mehr. Und der LSK selbst tut auch nichts, um die Heimspiele Werbung zu machen. Viel mehr als der „harte Kern“ um die 400 Zuschauer wären da schon eine Überraschung.

      • Glaub‘ ich auch! Vermarktungstaktisch ist es besser, die Frage „Abstieg oder Klassenerhalt“ bis zum letzten Spieltag offen zu halten. Solche Dramen locken Zuschauer auf die Wiese und spülen Geld in die Kasse. Beim HSV kann man gut beobachten, wie dieses raffinierte wirtschaftliche Konzept von den Entscheidern mit viel Geschick zum Vorteil des Vereins umgesetzt wird. Auch Rainer Zobel weiß bestimmt, dass er den Lüneburger Fans erst einen Herzschlag vor Abpfiff der finalen Partie die Gewissheit darüber schenken darf, ob unsere Jungs auch in der kommenden Saison in der Regionalliga kicken. Solche Meisterleistungen der Spannungs-Regie zeichnen die Coaches von echten Spitzenmannschaften aus und sorgen für geldwerte Reklameeffekte.

        • landkreisfussball

          Der HSV taugt für gar nichts als Vorbild. Der vergrault einfach alles und jeden. Der LSK taugt aber schon als Beispiel. Abstiegskampf 2016 und 2017: Zuschauerschnitt um 450, in den letzten beiden entscheidenden Saisonheimspielen 1.300 bzw. 1.000 Zuschauer. Klares Plus, da spannend.

  5. Das erbärmliche 0:4 von heute Nachmittag stimmt mich nicht optimistisch im Hinblick auf die kommenden Spiele. Spannungsregie hin, Spannungsregie her.

    • Der LSK hatte Glück. Sei froh, dass der Kick nicht zweistellig verloren wurde. Immer wenn Birnstiel in der 53acht-Arena in Edewecht pfeift, gibt’s heftige Packungen für uns. Wieviel Lüneburger waren im Stadion? Fünfzig von vielleicht insgesamt 450?

  6. Ich möchte erinnern: Reineke erinnerte am 18. Januar daran, dass Onkel Heintzi das alles Entscheidende schon sehr frühzeitig erinnert hatte, und es seiner Meinung nach nicht oft genug wiederholt werden könne, weshalb er (Reineke) seine (Onkel Heintzis) Worte noch einmal ins Blickfeld rücke:

    Onkel Heintzi 29. Dezember 2017 um 11:48 Uhr: Auch Herr Zobel wird im Januar feststellen, dass der LSK einen effizienten Stürmer braucht, der Tore macht…