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Rollt auf den Sülzwiesen auch in der kommenden Saison Regionalliga-Fußball? Der LSK ist zuversichtlich. Foto: be

LSK arbeitet noch an der Lizenz – MTV Treubund hat sie

Der Lüneburger SK muss noch nachbessern – das gilt nicht nur für die Zulassung zur Fußball-Regionalliga, sondern auch für die Oberliga, wie der Landesverband jetzt mitteilte: „Der Lüneburger SK Hansa erhält an diesem Tag keine Zulassung. Der Verein hat aber die Möglichkeit, bis zum 15. Mai 2018 Unterlagen nachzureichen, um die Zulassung nachträglich zu erhalten.“

Vereinsvertreter haben gegenüber der LZ beteuert, dass diese Nachreichung von Unterlagen geschehen werde und man nicht um die Zulassung zittern müsse. Alle weiteren niedersächsischen Regionalligisten erhielten die Lizenz ohne Probleme.

Von den 16 aktuellen Oberligisten erhielten 15 Grünes Licht, während dem MTV Eintracht Celle die Lizenz „aufgrund nicht ausreichender prüfungsrelevanter Unterlagen“ verwehrt wurde.

Aus der Landesliga Lüneburg haben sich nur der FC Hagen/Uthlede und der MTV Treubund beworben. Spitzenreiter Hagen/Uthlede muss noch „Auflagen und Bedingungen im Bereich der Sicherheit bis Ende Juli 2018“ erfüllen, hätte also nach einer Meisterschaft noch zwei Monate Zeit, seinen Sportplatz oberliga-tauglich herzurichten.

9 Kommentare

  1. „Passend dazu erfuhr die Lünepost AUS SICHERER QUELLE im NFV, dass die noch nicht erteilte LIZENZ NICHT ERNSTHAFT IN GEFAHR ist. Auch da also kein Zittern.“

    So schwört der freie Redaktionsmitarbeiter Friedhelm Mienert in der Lünepost vom Sonnabend, den 5. Mai 2018 auf Seite neun Brief und Siegel (Hervorhebungen durch Versalien von mir, L. J.): http://luenepost.de/epaper/d903df779386309e8c01c5d43612ec0f/LP-05_05_2018.pdf

  2. landkreisfussball

    Jetzt ist der Vorstand des LSK in der Pflicht. Sollte die Lizenz doch noch scheitern, wäre das eine Blamage allererster Güte und ein Absturz in die Landesliga vermutlich das Ende des LSK. Erstaunen muss die Versagung der Lizenz auf jeden Fall. Zählte doch der LSK in den letzten Jahren zu den Musterschülern, zumindest war kaum von Bedingungen oder Auflagen zu lesen, sieht man mal von baulichen Dingen in Bardowick ab. Daran, dass man jetzt überrascht war von Unterlagen und Fristen, kann es also nicht gelegen haben. Und finanziell müsste es nach dem DFB-Pokalspiel doch auch besser ausgesehen haben als vorher.

    @sportred: Wer sind denn die „Vereinsvertreter“? Wer ist aktuell für die Finanzen beim LSK verantwortlich?

    • Der Vorstand. Im übrigen ist der Vorstand immer in der Pflicht, deswegen ist er ja Vorstand und nicht Zuschauer.
      Ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, das beim DFB Pokal etwas übrig war, wenn man mal den ganzen Aufwand berücksichtigt, der allein für die paar Zuschauer betrieben werden musste, um auf den Sülzwiesen Spielen zu können. Ich denke, wenn sowas wie früher im Wilschenbruch stattgefunden hätte, wo die Zuschauer Infrastruktur stand wäre sicher etwas übrig, aber so? Das wird auch eines der Dilemmas des LSK sein, dass er immer wieder viel Geld ausgeben muss, um seine sportlichen Spiele bestreiten zu können ohne das es in eine Substanz geht, die nachhaltig ist. Bardowick, Sülzwiesen, das sind ja nicht nur ein paar 10.000 €, die immer wieder aufgewendet werden mußten. Wenn der LSK sich wieder qualifizieren würde, müsste wieder das Geld für Tribünenbauer etc. versenkt werden, wenn der Gegner nicht Mainz wäre, wäre wegen einer Stadionmiete in Hamburg sicherlich auch ein Verlust zu erwarten. Daraus wird ja auch ersichtlich, wie wichtig es ist, dass die Stadt kräftig in die Hände spuckt, um ihre Vereine, in diesem Fall LSK, dabei zu unterstützen eine anständige Sportanlage aus den Boden zu stampfen, um die geforderten Mindeststandarts nachhaltig erfüllen zu können und um von Provisorien sich verabschieden zu können. Ich kenne keine Städte, die ihre Sportvereine in solchen Situationen nicht tatkräftig unterstützen. Anders ist das auch gar nicht zu bewerkstelligen. Die Stadt sollte sich glücklich schätzen, soviele ehrenamtliche Bürger zu haben, die in ihrer Freizeit solche Vereine am laufen halten. Ich hoffe die Stadt wacht mal auf, alleine die vielen Hundert Kinder, die im Trainingsbetrieb trainiert werden, wären es Wert das geklotzt und nicht gekleckert wird.

      • Eine beherzte Ruckzuck-Rede. Wenn für die SVG-Exoten mit ihrer winzigen Handvoll Anhänger zwanzig Millionen locker gemacht werden, muss für den LSK schon lange ein achtstelliges Invest drinne sein. Zaubern statt Zaudern und Zittern, Herr Mädge!

        Schappoklack für diesen Appell von meiner Seite!

  3. Lars! Das kannst Du doch nicht machen, da bekommst Du richtig Ärger von König OTTO!!! 😉

    • Wieso? Ich habe zitiert und meine Quelle genannt. Meine unschuldige Zutat besteht darin, dass ich den Grad der Gewissheit, der vom Verfasser betont wird, graphisch ein klein wenig hervorgehoben habe. Dass in der Vergrößerung satirisches Potenzial sichtbar wird, steckt also in der Formulierung schon drin, und kann deshalb nicht mir angelastet werden.

  4. Heimspielkibice

    Verstehe ich das richtig: Der MTV hat eine Lizenz für die Oberliga, der LSK nicht? Was ist denn in Lüneburg los?

  5. Was in Lüneburg los ist, ist wahrlich die falsche Formulierung.
    Es wundert mich nicht, dass der MTV eine Lizenz für die OL-Niedersachsen bekommt. Dennoch wundert mich es auch nicht, dass der LSK diese VORERST nicht bekommt. Jahtzehnte hat der LSK nun finanzielle Schwierigkeiten. In diesem Fall für die Lüneburger Fusssballkenner klar; der MTV leistet die bessere Arbeit. Zumal der Aufstieg der Turner nicht in trockenen Tüchern ist.

    • Unser MTV hat sicherlich ausgezeichnete Vorraussetzungen. Allein unsere Großimmobilie in der Lüneburger Bäckerstrasse sorgt für regelmäßige hohe Mieteinnahmen mit denen wir unsere Grundkosten gut decken können und natürlich eine 1a Sicherheit haben. Ein weiteres Plus ist natürlich unsere hohe Mitglieder Zahl von ein paar tausend. Aber täuscht euch nicht auch eine Jugendarbeit ist mit einem hohen Aufwand verbunden und die Aufwendungen für eine Oberligaspielzeit müssen auch erst mal zusammen kommen. Da geht es schnell auch mal um Umverteilung innerhalb der Vereinsbudgets und da gibt es nicht nur Freunde. Von daher ziehe ich vor dem LSK meinen Hut, wie die das al die Jahre geschafft haben.