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Der Vorstand des NGFV-Kreises Heide-Wendland unter Vorsitz von Christian Röhling (7.v.l.). Foto: saf

Der Ball rollt ab sofort im Heide-Wendland-Kreis

Anpfiff für den neuen NFV-Kreis Heide-Wendland: Auf dem konstituierenden Kreisfußballtag in Bad Bevensen wählten die Delegierten exakt den 14-köpfigen Vorstand unter Leitung von Christian Röhling, den die Lenkungsgruppe vorgeschlagen hatte. Ab 1. Juli sind Fußballerinnen und Fußballer der Landkreise Lüneburg, Uelzen und Lüchow-Dannenberg damit endgültig im Spielbetrieb und in der Verwaltung vereint.

Der bisherige Uelzener Kreischef Gerd Lüdtke hatte sich ebenfalls für einen der drei Posten als stellvertretender Vorsitzender beworben, konnte sich aber in insgesamt vier geheimen Wahlgängen nicht gegen Hartmut Jäkel (Uelzen), Thomas Behnken und Herbert Franz (beide Lüchow-Dannenberg) durchsetzen.

Kritik gab es an der Staffeleinteilung. So beantragte der TSV Lüder, der als Meister der 2. Kreisklasse Uelzen in die neue 3. Heide-Wendland-Staffel absteigen muss, eine Aufnahme in die 2. Klasse. Der Spielausschuss will prüfen, ob dies nachträglich möglich ist. Mit 305:205 Stimmen abgelehnt wurde dagegen ein Antrag des SV Barnstedt auf Anwendung der Festspielregel auch in der 4. Heide-Wendland-Klasse.

Einen ausführlichen Bericht lest ihr in der Landeszeitung vom Montag.

4 Kommentare

  1. Heimspielkibice

    … erster Gedanke beim Blick aufs Foto: „Diese Alte-Herren-Riege ist die Zukunft des Fußballs in der Region?“ Der Kommentar dazu in der heutigen LZ trifft das Thema exakt.

    Wo sind die jüngeren Leute, wo die Frauen? Versteckt man die in Unter-Unter-Ausschüssen?

    • Frauen haben sich leider nicht auf eins der Ämter beworben und zwingen wollte man sie nicht.

  2. Dass sich keine Frauen beworben haben, wurde dann wohl erstaunlicher Weise nicht vom Sportsfreund A.Saft recherchiert.
    Schön in diesem Zusammenhang übrigens: Einen Blick in die Sportredaktion der lz zu werfen und den Frauenanteil zu zählen sowie das Durchschnittsalter zu berechnen….

  3. Ein Blick in die Vorstände- und Trainercrews aller Fußballvereine zeigt doch leider, wie wenige Frauen sich im Fußball engagieren. Was wirklich schade ist, denn diejenigen, die dabei sind, überzeugen mit Engagement und Können.

    Gibt es belegebare Gründe dafür? Wenn ja, werden sie wohl nicht für alle Frauen zutreffen. Was aber deutlich wird: alle Vereine und alle Vorstände auch auf Verbandsebene haben ein großes Nachwuchsproblem.

    Und das wird wohl eher nicht besser, wenn in der Art und Weise so weiter kommuniziert und miteinander umgegangen wird wie bisher.