Home / Fußball / Hintergrund / LSK kämpft um Ende der Insolvenz
Der neue LSK-Vorstand: (v.l.): Dietrich Conrad, Hartmut Schlomski, Erhard Rölcke und Ulrich Schröder. Foto: privat

LSK kämpft um Ende der Insolvenz

Der alte Lüneburger SK hat einen neuen Vorstand. Erhard Rölcke (74), bekannt als Archivar des Traditionsclubs, tritt die Nachfolge des kürzlich verstorbenen Vorsitzenden Manfred Harder an. Der 2. Vorsitzende Dietrich Conrad (82), Kassenwart Hartmut Schlomski (68) und Schriftführer Ulrich Schröder (66) komplettieren den Vorstand, der auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gewählt wurde.

Der 1901 gegründete LSK ist seit 2001 in Insolvenz, 2008 übernahm der heutige LSK Hansa den Spielbetrieb. Das Ziel von Rölcke und seinen Mitstreitern ist der Abschluss der Insolvenz und der Zusammenschluss mit dem LSK Hansa. „Unser Ziel ist es, Kontakt zu allen Stellen aufzunehmen, um die Insolvenz abzuschließen“, betont Rölcke. Dabei soll auch geprüft werden, ob eine Strafanzeige etwa gegen die Stadt, die Sparkasse, den Insolvenzverwalter und den Investor gestellt werden soll, weil sich der Verein bei der Ermittlung des Verkaufspreis seines ehemaligen Grundstück in Wilschenbruch übervorteilt fühlt.

„Alle haben auf unsere Kosten miteinander gekungelt“, kritisiert Rölcke. So sei das komplette Areal, auf dem bis vor fünf Jahren das Stadion stand, zu einem Einheitspreis verkauft worden, obwohl der Anteil des LSK nach Meinung der Vereinsvertreter deutlich wertvoller war als der städtische. saf