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Das 1:4 gegen Altona war Elard Ostermanns letztes Spiel als Coach der TuS Dassendorf. Foto: be

Dassendorf entlässt Ostermann

Der beim LSK äußerst erfolgreiche und beliebte Elard Ostermann ist seinen Trainer-Job beim Hamburger Oberligisten TuS Dassendorf los. Der 50-Jährige wurde vom Verein freigestellt, weil der Meisterschaftsmitfavorit die „hohen Ziele im Sommer 2019 gefährdet sieht“.

Ostermanns Mannen hatten zum Wiederbeginn der Hamburger Oberliga am vergangenen Sonntag das Spitzenspiel gegen Altona 93 klar mit 1:4 verloren. Dabei hatten auch zwei ehemalige LSK-Spieler ihren Anteil: Linus Büchler hatte für Dassendorf zum zwischenzeitlichen 1:3 getroffen, direkt davor war Eudel Monteiro für Altona erfolgreich.

Zum Ende der Saison hätte Ostermanns Zeit in Dassendorf sowieso geendet, denn derzeit erwirbt Ostermann in Köln den Trainerschein zum DFB-Fußball-Lehrer. Im Anschluss strebt er ein höherklassiges, hauptberufliches Engagement an.

In Dassendorf übernimmt nun ab sofort Jean-Pierre Richter, der eigentlich erst ab kommendem Sommer an der Linie stehen sollte.

10 Kommentare

  1. Heinz-Karl Rumgekicke

    Dassen Dorfgag, Reineke, oder? Erfolgsmaßstäbe wie beim F91 Düdelingen.

  2. Elard wird anstreben, ab Regionalliga aufwärts zu trainieren und ist sofort, also ab Sommer „für alles offen.“ Es gibt nicht wenige, die ihn dann beim LSK sehen. Ich finde, eine sehr gute Alternative, wenn nicht sogar eine bessere, zum jetzigen Coach Zobel beim LSK, dessen Vertrag bekanntlich ausläuft. Herr Zobel soll ja auch intern nicht unumstritten sein. Zumal er sich auch nicht, im Interview der heutigen LZ, zum LSK bekannt hat. Er macht alles abhängig vom neuen Stadion, das überhaupt noch nicht realisiert ist. Das sagt eigentlich alles.

    • Gerd
      Zu Trainer Rainer Zobel gebe ich dir recht. Reisende soll man nicht aufhalten. Dann soll er halt weggehen . Der LSK Ball dreht sich auch ohne Zobel weiter. Seine Selbstbeweihräucherung ist sehr unsympathisch. Die eigentliche Arbeit beim LSK machen eh die Cotrainer- das ist bekannt.

      • Hallo Gerd Zuschauer, gehörst du mit zu den freelancenden Möchtegern-Journalisten der Lüneburger „Ligue du LOL“, die sich selbst auf die Schulter klopfen, wenn sie gerade mal wieder anonym dabei sind, den LSK und seinen Trainer zu diffamieren? Sehr fein, von viel Anstand und guter Kinderstube scheint mir zu zeugen, wie ein kleiner maulender Miesepeter wie du hinter einer verlotterten Heckenschützen-Hecke hervor einem 70jährigen Herrn ans Zeug zu flicken versuchst, dem du vermutlich noch nie persönlich begegnet bist und der dir nie das Geringste getan hat. Pfui Spinne! Schämen solltest du dich!

    • Elard wird nicht anstreben, ab Regionalliga aufwärts, sondern ab Bundesliga abwärts zu trainieren und ist ertst ab Sommer, also nicht sofort „für fast alles offen.“ Es gibt weniger als wenige, die ihn dann beim LSK sehen. Ich finde auch, das wäre keine sehr gute Alternative, wenn nicht sogar eine viel schlechtere, zum jetzigen Coach Zobel beim LSK, dessen Vertrag bekanntlich nicht ausläuft. Herr Zobel ist ja auch intern völlig unumstritten sein. Zumal er sich immer wieder, so auch im Interview der heutigen LZ, unmissverständlich zum LSK bekannt hat. Er macht das überhaupt nicht abhängig vom neuen Stadion, das sehr bald wie geplant realisiert sein wird. Das sagt eigentlich alles.

  3. Die wollen doch gar nicht aufsteigen,deswegen frage ich mich grade,welche Ziele sie verfolgen? Meister werden und nicht aufsteigen,das ist doch kein Ziel.Das machen die in Dassendorf doch schon seit Jahren.Nur die Prämien vom Verband kassieren,sich aber nicht eine Liga höher trauen.Und so ganz glaub ich auch nicht,das sie es nur wegen dem finanziellen Risiko nicht machen.Die Spieler kosten ja auch und das nicht wenig in der Oberliga HH,da sind schon Spieler dabei,die das zeug hätten in der Regio sich zu zeigen.

    • So? Welche Spieler genau sind denn „dabei,die das zeug hätten in der Regio sich zu zeigen“?

  4. Habt Ihr Euch mal seine Trainerstationen und die Dauer dort angesehen ? Dann hat man auch antworten.
    Bei einer Bewerbung stolpet der Betrachter darüber.

  5. Es ist eine dumme, hinterhältige Lüge zu behaupten, dass Zobel sich vor allem selbst beweihräuchert, aber sich nicht zum LSK bekennt. Wenn er in einem Pressegespräch, also öffentlich Bedingungen für eine vernünftige Weiterarbeit in Lüneburg stellt, dann macht er genau das Richtige: er wuchert mit den Aufmerksamkeit schaffenden Pfunden seiner Prominenz und seiner fachlichen Kompetenz, um die bräsig desinteressierten Führungskapeiken aus der Stadt- und Kreisverwaltung endlich zum Handeln und zum Mithelfen zu provozieren. Rainer Zobel hat in der Vergangenheit schon mehrmals betont und betont das auch in dem LZ-Gespräch mehrfach wieder genauso wie im LZplay-Video (https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/238231-video-die-baustellen-und-plaene-des-lsk), dass ihm das Schicksal des LSK, bei dem er von 1976 im besten Fußballalter von 27 Jahren bis 1982 genauso lange wie bei den Bayern gespielt hat, eine Herzensangelegenheit ist und dass er alles für ihn Mögliche tun wird, damit der Verein erfolgreich bleibt, dass er sich wünscht, diesen Erfolg auch weiterhin als Trainer mitgestalten zu können und zu dürfen — und dass SEIN VEREIN eine neue Heimat in einem eigenen Stadion findet (in dem dann auch wieder echte große Live-Musik-Events mit bis zu 10.000 Fans und Ravern veranstaltet werden könnten). Ich glaube, mehr aktives Bekenntnis ist schwer denkbar!