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Barendorf will Scharnebeck ärgern

Weiter gehts im Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft in der Fußball-Kreisliga. Am fünftletzten Spieltag trifft der MTV Treubund II auf den LSK II, während Scharnebeck in Barendorf zu Gast sein wird.

Einen Meistertipp mag Barendorfs Trainer Maic Alpers nicht abgeben, „aber ich glaube, dass beide Mannschaften aufsteigen werden. Besonders gönne ich es natürlich meinem alten Verein MTV Treubund.“ Dort war er einst Jugendtrainer, sogar zusammen mit Ulf Henning, dem jetzigen Coach der Zweiten.

Zuletzt steckten die Barendorfer einige Aushilfen in ihre abstiegsgefährdete 2. Herrenmannschaft, die aber an diesem Wochenende spielfrei ist. „Gegen den Tabellenführer müssen wir ja auch die beste Elf aufstellen“, so der Coach. Nur die verletzten Brennan und Kühn sowie der gesperrte Treybig fehlen.

Beim 6:3 für Scharnebeck im Hinspiel überzeugten beide Teams in der Offensive und schwächelten in der Defensive. Mit demselben Ergebnis schlug Barendorf kürzlich Erbstorf. Alpers: „Wir wollen auch diesmal Spaß haben und unseren Zuschauern wieder etwas bieten.“

Während die Scharnebecker die Osterpause genossen, musste der MTV Treubund II beim Pokalerfolg gegen Vastorf alle Kräfte mobilisieren. Da trifft es sich gut für den MTV, dass mit dem LSK diesmal ein nicht ganz so dicker Brocken in den Hasenburger Grund kommt.
Im Abstiegskampf legt der TSV Mechtersen, bei dem das Trainerduo Groppe/Freystatzky zum Saisonende seinen Rückzug angekündigt hat, schon am Sonnabend mit dem Auswärtsspiel in Bleckede vor. Das Hinspiel, als sich Patrick Sawert und Jan Schlüter schwer verletzten, bleibt beiden Teams unvergessen. Diesmal geht hoffentlich alles unfallfrei über die Bühne.
Mechtersens Konkurrent Adendorf trifft am Sonntag im Kampf um den Klassenerhalt auf den VfL Lüneburg und wird die Antwort liefern, ob der 6:2-Sieg in Dahlenburg neue Kräfte freigesetzt hat. Der DSK ist derweil froh, dass er noch ein Sieben-Punkte-Polster zur Abstiegszone hat. „Die Niederlage war arg deprimierend“, sagt Dahlenburgs Vizekapitän Steffen Grzyb. „Dabei hatten wir vermeintlich eine bessere Mannschaft als in den Wochen zuvor auf dem Platz.“ Der kleine Kader macht dem DSK weiter zu schaffen. „Und wenn du unten rumdümpelst, ist klar, dass keine 15 Mann zum Training kommen.“ Immerhin steht aber Kapitän Lars Schulz nach seinem Kreuzbandriss vor seinem Comeback gegen den SV Ilmenau II.