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Der Schlusspunkt: Leon Perera versenkt einen Elfmeter zum 5:0. Foto: be

MTV Treubund lässt Ritterhude abblitzen

Das war eine Ansage: Mit 5:0 (3:0) gewann der MTV Treubund das Spitzenspiel der Fußball-Landesliga gegen die TuSG Ritterhude und festigte damit seine Tabellenführung. Schon nach fünf Minuten lag der MTV in Führung, legte auch zügig das 2:0 nach und ließ danach nichts mehr anbrennen.

Tore: 1:0 Franke (5., Handelfmeter), 2:0 Kerstens (21.), 3:0 Ratzeburg (35.), 4:0 Maaß (48.), 5:0 Perera (81., Handelfmeter).

5 Kommentare

  1. Großes Kompliment an Treubund Lüneburg, eine richtig gute Mannschaft, die ich da gesehen habe. Die ersten 90 Minuten waren wirklich im Stile einer Spitzenmannschaft. Das schreibe ich als Etelsen Zuschauer.

    Aber Achtung! Hier auf LZsport wird kommentiert, kritisiert, polemisiert, bis die Schwarte kracht. Doch muss man das alles so fürchterlich ernst nehmen? Für grobes Foulspiel der verbalen Art wird Andreas Safft nach wie vor Gelbe und Rote Karten in Form von Löschungen diverser Diskussionsbeiträge zeigen. ANSONSTEN gilt der alte Spruch: Fußball ist kein Hallenhalma, etwas gesunde Härte darf auch in der Kommentarspalte herrschen!!!

  2. Wieder ein super Sieg und meine Einschätzung, dass wir mit dieser Truppe auch am Ende oben stehen wird sich bestätigen. Leider wieder nur wenige Zuschauer trotz Rabattaktion und super Herbstwetter.

  3. @ Klaus

    Der Zuschauerrückgang im Amateurfußball hat nichts zu tun mit den Eintrittspreisen und deshalb war sie Rabattaktion des MTV von vornherein zum Scheitern verurteilt. Das Desinteresse am Amateurfußball ist auch kein spezielles Lüneburger Problem.

    Die FAZ hat in einem Artikel vom 3.08. 2006 Gründe für den Zuschauerrückgang genannt und hauptsächlich die Fernsehberichterstattung dafür verantwortlich gemacht.

    http://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/amateurfussball-lebenslange-vereinstreue-das-war-einmal-1357361.html

    • Und gerade deshalb kommt es für die hiesigen Klubs darauf an, sich neu aufzustellen. Mit „einfach nur Fußball“ kommt man da nicht mehr weit. Und egal, ob LSK, SVE oder MTV: Da agieren die Vereine immer noch so schnarchig wie in den 1980er, 1990er Jahren. Das Resultat ist deutlich sichtbar: Ein Zuschauer-Altersschnitt von gefühlten 60 Jahren und eine Zuschauerschaft, die zunehmend (biologisch) ausstirbt. Fußball muss man heute als „Event“ anbieten und dafür auf junge Leute zugehen. Klar, das ist in der Landesliga nur schwer umsetzbar. Aber auch beim LSK passiert da leider wenig. Die Zeiten mit 4.000 Zuschauern im Wilschenbruch sind vorbei, keine Frage. Aber zuletzt knapp 500 Zuschauer sind für einen Regionalligisten in einer Uni-Stadt mit 74.000 Einwohnern auch eher dünn. Lüneburg hat – wie etwa Oldenburg – Potenzial für 1.000 bis 2.000 Zuschauer. Es muss aber aktiv erschlossen werden.