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Eintracht - Teutonia

Eintracht noch nicht satt

Die SV Eintracht Lüneburg legt vor, wenn am Wochenende die Winterpause in der Fußball-Landesliga für die hiesigen Vertreter endet: Die Blau-Weißen beginnen am Sonnabend (18 Uhr) mit dem ersten von zwei Heimspielen in Folge gegen Ahlerstedt und wollen dabei auch gleich punkten, um in der Woche darauf gegen Eintracht Cuxhaven nicht gleich unter Druck zu stehen.

„Ich freue mich auf den Wiederbeginn und hoffe, dass die positive Tendenz aus dem alten Jahr anhält“, sieht SVE-Trainer Michael Krienke den eroberten sechsten Platz noch nicht als das Ende der Fahnenstange an und ergänzt: „Ich habe den Anspruch, dass wir mit zwei erfolgreichen Heimspielen, und das heißt Siege, starten sollten.“ Allerdings warnt er davor, die acht Punkte schlechter dastehenden Ahlerstedter zu unterschätzen: „Die Tabelle täuscht. Wir haben in der letzten Saison selbst gesehen, wie schnell es geht, hinten reinzurutschen und wie schwer es dann ist, hinterherzuhinken.“ Seine Mannschaft bescheinigt Krienke ein hohes Engagement  auch, wenn immer wieder Spieler fehlten. Einer wurde zum Pechvogel: Wilhelm Jacke, gerade erst von einem Kreuzbandriss genesen (4 Einsätze), musste nun am Meniskus operiert werden. Auch Hillen hat nach einer Knie-OP noch Probleme, sonst sind alle an Bord. Neuzugang Krebs (Ahrensburg) wurde allerdings die Freigabe verweigert, er kann erst im Mai mitmischen.

Ebenfalls zweimal daheim steigt Eintracht Elbmarsch wieder ein, Sonntag gegen Eintracht Cuxhaven, dann gegen Osterholz. „Gleich zwei Standortbestimungen, vor allem Cuxhaven wird schwer“, weiß Obmann Tobias Wenck. Der schwärmt zwar nach wie vor vom Trainingslager in der Türkei, bedauert aber, „dass danach Erfolgserlebnisse in Testspielen ausgeblieben sind“. So ist er skeptisch, ob der Tabellenfünfte an die „furiose Hinrunde“ anschließen kann. Immerhin gibt es kaum Personalsorgen. Mißfeld ist angeschlagen, aber definitiv fällt nur der langzeitverletzte Flindt aus. Dafür ist C. Papstein wieder an Bord und der lange kränkelnde Abwehrchef Ossenfort wieder fit.

„Das wird gleich eine richtige Herausforderung“, sieht Marc Bunge, Co-Trainer des MTV Treubund, dem Auftakt beim Heeslinger SC entgegen. „Eine der besten Mannschaften der Liga  wie wir im Hinspiel leidvoll erfahren mussten“, erinnert er an das 0:4. Und die vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz sind für die Lüneburger noch längst kein Ruhekissen. „Das werden noch zwölf sehr intensive, Nerven aufreibende Spiele“, glaubt Bunge. Zudem steht jetzt nicht die Bestbesetzung zur Verfügung. Kruse fehlt (Beruf), Fornfeist, Hartmann und Wulf sind angeschlagen. Wenigstens darf Kleine, im letzten Spiel 2013 Rotsünder, schon wieder mitmischen. Neu im Kader ist nach Kristian Markaj auch Julien Heissig aus der eigenen A-Jugend.

Mit der Hypothek von 14 Punkten Rückstand aufs rettende Ufer geht der SV Ilmenau in die Rest-Rückrunde, startet mit zwei Auswärtspartien bei den Kellerkindern Dannenberg und Hambergen. „Das ist theoretisch machbar, aber ich brauche den Jungs doch jetzt nichts von möglicher Rettung zu erzählen. Wir versuchen einfach, mehr Punkte zu holen als im ersten Saisonteil und warten mal ab, was am Ende dabei herauskommt“, sieht Trainer Sven Jenßen dem Wiederbeginn gelassen entgegen. Positiv ist zumindest schon, dass der Kader vierfachen Zuwachs bekam, da Schellin, Zemke, Kessler und Khan angeschlagen sind, Benthack und Quast wegen Studienreisen fehlen. „Die Neuen sind auf einem guten Weg“, freut sich Jenßen.