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MTV wird sich wehren

Gleich das erste Heimspiel im neuen Jahr wird für Fußball-Landesligist MTV Treubund zum Weichensteller für die nächsten Wochen. Zum Abstiegskrimi kommt am Sonntag (15 Uhr) der MTV Dannenberg ins Stadion an die Uelzener Straße. Drei Punkte schlechter, aber mit dem besseren Torverhältnis stehen die Gäste auf dem ersten Abstiegsplatz, die Lüneburger haben also ihre Position am rettenden Ufer zu verteidigen.

„Das wird ein wichtiges Spiel, aber nicht lebensentscheidend“, verweist Lüneburgs Trainer Olaf Lakämper darauf, dass danach noch weitere zehn Partien ausstehen. Doch unter den Strich zu rutschen, würde sicherlich nicht gerade das Nervenkostüm stärken. Zumal danach der Überraschungs-Fünfte Etelsen als nächste hohe Hürde wartet. Doch der Coach bleibt gelassen: „Die müssen gewinnen, um an uns vorbei zu ziehen, und wir werden uns entsprechend zur Wehr setzen. Wir haben uns schon öfter behauptet, wenn es um viel ging, haben zum Beispiel in Soltau gewonnen.“

So siegte seine Elf auch im Hinspiel (3:2), doch die Dannenberger haben sich noch einmal verstärkt. Mit Stanimir Blochev (TSV Weinheim, Verbandsliga Baden-Württemberg) steht nun ein vierter Bulgare neben mehreren Polen im Kader.

Auch eine erneut angespannte Personalsituation veranlasst Lakämper nicht zum Wehklagen: „Das kennen wir ja schon.“ So fallen Wulf, bei dem erst jetzt nach schon längerer Zwangspause ein Mittelfußbruch diagnostiziert wurde, Kruse (Wade) und auch Harms (Arbeit) aus. Ob Keeper Schulz, der vergangene Woche wegen einer Gehirnerschütterung fehlte, wieder spielen kann, ist fraglich. Der talentierte Kleine, zuletzt nur eingewechselt, könnte wieder von Beginn an auflaufen. „Er hat in dieser Woche besser trainiert“, so sein Coach.
Zum zweiten Heimspiel in Folge erwartet die SV Eintracht Lüneburg den Tabellenzweiten Eintracht Cuxhaven, dem er im Hinspiel ein 0:0 abtrotzte.“Da standen wir, obwohl wir noch in der Findungsphase waren, dicht vor einem Sieg“, erinnert sich Trainer Michael Krienke gerne, zumal sein Team danach immer besser in Schwung kam.

Doch nun wird es vor allem deshalb ungleich schwerer, weil sich Torhüter Hopp vor Wochenfrist eine Schulterverletzung zugezogen hat, als er bei einer Flanke unterlaufen wurde und böse stürzte. Der Kapitän fällt definitiv aus. An einer Lösung bastelt Krienke noch, beide Ersatzkeeper sind im Winter bekanntlich gegangen. So weiß der Coach auch noch nicht, welche Taktik er ausgeben wird, sicher ist aber, dass es außer zwischen den Pfosten weitere Änderungen im Team geben wird.

Gegen die Cuxhavener verlor Eintracht Elbmarsch am vergangenen Wochenende, nun kommt mit dem VSK Osterholz ein weiterer hochkarätiger Gegner nach Drennhausen  höchste Gefahr für einen kompletten Fehlstart also. „Wir müssen punkten und aufpassen, dass wir nicht langsam nach unten durchgereicht werden. Der nächste Gegner Bornreihe wird auch schwer“, warnt Obmann Tobias Wenck. „Immerhin haben wir in der ersten Halbzeit gegen ein absolutes Topteam mitgehalten, daran müssen wir anschließen“, sagt Wenck zurecht, da die Eintracht einen Punkt verdient gehabt hätte. Mit Mißfeld, der später eingewechselt wurde, dessen Einsatz jedoch zu früh kam, fehlt aber erneut ein wichtiger Spieler.

Auswärts muss der SV Ilmenau ran  beim nur einen Punkt besseren FC Hambergen, der sich zuletzt beim bis dahin in 18 Spielen sieglosen Schlusslicht Rot-Weiß Cuxhaven mit 1:4 blamierte. Im Hinspiel gab es eine 0:5-Pleite für den SVI.