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MTV will vor dem Derby durch sein

Die Vorarbeit zu einem Verbleib in der Fußball-Landesliga haben sie in den vergangenen erfolgreichen Wochen gelegt, jetzt wollen der MTV Treubund und Eintracht Lüneburg endgültig den Deckel draufmachen, um eine Woche später zum Abschluss ein entspanntes Stadtderby spielen zu können. Doch beide müssen sich mit Konkurrenten aus dem Vorderfeld messen. Die SVE erwartet Etelsen (6.), der MTV muss zum VSK Osterholz (5.).

Bei sechs Zählern Vorsprung und einem um 15 Treffer besseren Torverhältnis gegenüber Soltau auf dem ersten Abstiegsplatz kann für die Hasenburger kaum noch etwas anbrennen. „Aber jetzt wollen wir nochmal alles mobilisieren, um auch rein rechnerisch alles klar zu machen“, möchte es SVE-Trainer Michael Krienke nicht auf den allerletzten Spieltag wie in der vergangenen Saison ankommen lassen.

Da lässt sich der Coach auch nicht davon beirren, dass Altherren-Torwart Möller dieses Mal nicht helfen kann (privat verhindert): „Irgendeinen Keeper finden wir schon.“ Ansonsten ist rechtzeitig zum Endspurt der Kader wieder breiter durch das Comeback von F. Reinecke und das Debüt von Neuzugang Krebs vor Wochenfrist. Für das Aufgebot 2014/15 haben nun auch Krause, Hillen und Jacke zugesagt.

Trotz der schweren Aufgabe in Osterholz strebt der MTV Treubund drei Punkte an, „damit wir vor dem Derby durch sind“, so Trainer Olaf Lakämper. Er sieht diese Partie als „eins von zwei Endspielen“, schärft so seinen Mannen noch einmal die Sinne. Personell gibt es aber kaum Besserung. Immerhin ist im Vergleich zur Vorwoche Urland, zuletzt beruflich verhindert, wieder dabei. Sonst aber ist die Ausfallliste mit Dauerverletzten und Ausfällen aus beruflichen Gründen (Fischer) lang, A-Junioren müssen wieder helfen. Von den Spielern mit Blessuren hat Winter das Training wieder aufgenommen.

Für den SV Ilmenau geht die letzten Landesliga-Fahrt zum MTV Soltau, der mit einem möglichst hohen Sieg seine Chance auf den Klassenerhalt wahren will. Im Hinspiel freute sich der SVI über einen seiner vier Dreier (2:1). Den letzten Erfolg gab es aber am 16. März, seitdem acht Niederlagen am Stück. Erfreulich war immerhin am vergangene Sonntag für Trainer Sven Jenßen, dass nach Stephan Quast vor einigen Wochen nun mit Rashid Kahn und Christian Taubhorn zwei weitere Langzeitverletzte ein Comeback feierten: Khan mit dem ersten Spiel in diesem Jahr, Taubhorn gar mit dem ersten Saisoneinsatz.

Zum letzten Heimspiel einer starken Spielzeit erwartet Eintracht Elbmarsch am Sonntag Meister Uelzen. „Das ist für unsere treuen Fans nochmal ein Highlight und wir wollen den künftigen Oberligisten schon noch ein bisschen ärgern. Das ist für uns auch ein Gradmesser“, hat für Obmann Tobias Wenck die Partie mehr als nur statistischen Wert. „Wir haben den Ehrgeiz, den vierten Platz zu verteidigen. Das wäre auch ein verdienter Lohn für eine gute Saison.“ Für die kommende Serie steht mit Mittelfeldspieler Fabian Stahmer (Buxtehuder SV) ein Neuzugang fest.