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Staffeldt und Kunert zur SVE

Die SV Eintracht Lüneburg hat bei den Planungen für die neue Fußball-Saison in der Landesliga einen großen Coup gelandet: Die Abwehr verstärkt künftig der langjährige Oberligaspieler Raphael Staffeldt vom Lüneburger SK. Zudem kommt Mittelfeldmann Sebastian Kunert, früher ebenfalls LSK, vom TSV Bienenbüttel zur Hasenburg.

Staffeldt, früher ein absoluter Leistungsträger in Wilschenbruch, war dort zuletzt nicht mehr so gefragt. Der 32-Jährige machte in der vergangenen Saison 21 Partien, davon nur 14 von Beginn an und zehn über die volle Spielzeit. „Zudem wollte der LSK nicht verlängern, also musste ich mir etwas anderes suchen“, bestätigt Staffeldt den Wechsel und erklärt: „Die Eintracht hat mich überzeugt. Außerdem arbeite ich jetzt in Lüneburg, nicht mehr in Hamburg, und wohne in der Stadt. Da kam eine Pendelei wie früher nach Drochtersen nicht mehr in Frage.“ Beim LSK-Konkurrenten SV Drochtersen spielte er von 2009 bis 2011. Nach Wilschenbruch war er 2005 aus Winsen gekommen.

„Wir freuen uns und sind stolz, so einen Spieler zu uns holen zu können“, kommentiert Eintracht-Trainer Michael Krienke die Personalie. „Er ist als ein sehr wichtiger Eckpfeiler in der Abwehr gedacht, der mit seiner Routine die jungen Leute auch gut führen kann.“ Damit haben die Blau-Weißen die Lücke, die der beruflich bedingt Weggang von Vincent Lorenzen (Scharnebeck) gerissen hat, schnell wieder geschlossen.

Für das Mittelfeld ist Sebastian Kunert eingeplant, der die letzten beiden Spielzeiten für Bienenbüttel auflief, gedacht. „Ich wollte unbedingt wieder höher spielen und freue mich auf die Eintracht-Mannschaft“, sagt der 24-Jährige zu seinem Wechsel. Er ist offensiv oder defensiv einzuplanen, hat auch schon in der Abwehrkette gespielt. „Ihn wollten wir schon vor drei Jahren holen. Er übernimmt auch außerhalb des Platzes Verantwortung und passt menschlich gut ins Team“, urteilt SVE-Manager Matthias Thomas.

„Auch da ist uns ein wunderbarer Coup gelungen – er hat schließlich vorher einige Jahre Oberliga beim LSK gespielt. Und ich hoffe, dass er unserem Spiel seinen Stempel aufdrücken kann“, freut sich Krienke über Neuzugang Nummer 3. Der erste war Sturm-Talent Jonas Kennemann vom TSV Gellersen. Und die Planungen laufen auf Hochtouren weiter. „Wir sind noch mit weiteren Spielern im Gespräch“, bestätigt der SVE-Coach.