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LSK will diesmal nicht wackeln

Heute Abend ist der Titelverteidiger gefordert. Der Lüneburger SK, Seriensieger im LZsport-Cup, tritt ab 17.30 Uhr in der Vorrundengruppe 3 in Südergellersen an. Der Fußball-Oberligist bekommt es mit Gastgeber TSV Gellersen und dem Landesligisten Eintracht Elbmarsch zu tun.

Im Vorjahr zitterte sich der LSK nur dank eines Last-Minute-Tores gegen Gellersen zum 2:2 und zum Gruppensieg, diesmal erwartet Coach Elard Ostermann einen souveräneren Auftritt seiner Mannen. „Wir sind diesmal ein bisschen weiter und haben die härteste Trainingswoche schon hinter uns“, meint der LSK-Trainer. Dazu steht ihm der komplette Kader zur Verfügung. Auch Matti Grahle hat seinen Studienplatz in Lüneburg mittlerweile sicher, Ostermann rechnet fest mit einer zeitnahen Verpflichtung des 20-jährigen Mittelfeldspielers. Dann hätte er 21 Spieler im Kader – eine Zahl, von der die Gastgeber nur träumen können.

„Ich habe noch nicht einmal elf Leute zusammen“, sagt Oliver Klose, der neue Coach des TSV Gellersen, den nicht nur mit Blick auf das heutige Turnier „eine ganze Menge Fragezeichen“ plagen. Jan-Philip Wulf von der Eintracht II ist einziger Neuzugang von außerhalb, dem die Abgänge Kennemann, Dollinger, Ahrens und Rehbock gegenüberstehen. Dazu ist unklar, ob die Langzeitverletzten Becker und Pfeifer sowie der Student Wendland noch zur Verfügung stehen.

So muss Klose schauen, wer sich intern für die Erste anbietet. Hochgezogen hat er bereits Ehlers aus der Zweiten für die Offensive.

Keine Sorgen hat dagegen Elbmarsch. Allein Hackstein wird wohl geschont, während die vier Neuen allesamt fit und einsatzbereit sind: Ex-LSKner Mißfeld (Malchow), Gippner (Winsen), Haenel (Hittfeld) und Kölpien (Börnsen).

Die Grün-Weißen fiebern ihrem Debüt beim LZsport-Cup bereits entgegen. „Das wird eine spannende Sache“, freut sich Betreuer Tobias Wenck: „Wir bringen bestimmt auch wieder unsere 30, 40 Fans mit.“ Insgesamt ist er zufrieden mit dem Stand der Vorbereitung, allein die Anfälligkeit der Defensive macht doch Sorgen – drei Gegentore in einem Test gegen den Kreisligisten Luhdorf (6:3) waren ihm eindeutig zuviel. Ansonsten hat Wenck gerade beim Testspiel gegen Altona 93 bemerkt: „Der Ball kann bei solchen Gegnern schneller laufen, als wir das können.“

Zeitplan: Gellersen – LSK (17.30), Elbmarsch – LSK (18.45), Gellersen – Elbmarsch (20.00)