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Panagiotis Kafetzakis (r.) ist zum MTV Treubund zurückgekehrt. Foto; t & w

Heimvorteil für beide Kontrahenten

Gleich zwei Mannschaften genießen in der Gruppe 3 des LZsport-Cups am Dienstag Heimrecht – neben Gastgeber Ochtmisser SV auch dessen Mieter SC Lüneburg. Die beiden Teams treffen in der ersten Partie des Abends um 18 Uhr aufeinander. Gegen 19.10 Uhr trifft Landesligist MTV Treubund auf den SV Wendisch Evern. Die Sieger spielen anschließend den Finalrunden-Teilnehmer aus.

„Wir fangen wieder von vorn an“, klagt Ochtmissens Coach Michael Krienke, der ohne seine drei Top-Torschützen der vergangenen Saison deutlich mehr auf die Defensive setzen will. Haris Brkic will gern höherklassig angreifen, Simon Kügel (Neetze) und Benedict Chandra (Braunschweig) sind schon weg. Als Ersatz kommen Till Messner aus der VfL-Jugend und Abwehrspieler Sebastian Helms (Heidetal). Krienke sieht sein Team vor einem harten Jahr: „Die Zeiten des Hurrastils sind vorbei.“

Angreifen will dagegen der SC Lüneburg, der in der neuen Kreisliga einen der drei Aufstiegsplätze erobern will. Tim Jurischka steigt wieder ein. „Der war fast ein Jahr in London und ist quasi ein Neuzugang. Sonst ist noch nichts fest“, sagt Co-Trainer Hüseyin Özdemir.

Beim MTV Treubund ist „die Stimmung sehr gut“, betont Trainer Sören Hillmer, „und keiner hat Lust drauf, am Samstag zu trainieren“. Lieber also qualifiziert sich der Landesligist für die dann anstehende Endrunde in Wendisch Evern. Auch der Ausfall von Top-Torjäger Tim Franke soll aufgefangen werden – etwa durch Torben Glüsing (Ahlerstedt) oder Rückkehrer Denins Hüls (Vastorf). Von den Neuzugängen sind außerdem Julian Niebuhr (Bodenteich) und Panagiotis Kafetzakis (Teutonia 05) dabei, während Daniel Horn (Heidetal) noch im Aufbautraining steckt.

Kontahent SV Wendisch Evern setzt auf seinen bewährten Stamm plus Marvin Schultz – der Kapitän ist gerade von einer einjährigen Weltreise zurückgekehrt. Vier A-Junioren sollen auch ihre Chance bekommen. „Wenn wir wieder den Klassenerhalt schaffen sollten“, sagt Obmann Schelle Assenheimer, „dann wäre das wieder wie eine Meisterschaft für uns.“