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Die Mainzer Fans feierten einen 3:1-Sieg ihres Teams in Lüneburg. Foto: lüb

1:3 – LSK hält sich wacker

Die Sensation ist ausgeblieben, aber der Lüneburger SK hat sich wacker gehalten: Mit 1:3 unterlag der Regionalligist im DFB-Pokal dem Bundesligisten Mainz 05. 4000 Zuschauer verfolgten das Spiel auf dem VfL-Platz an den Sülzwiesen.

LSK-Trainer Achim Otte schickte Neuzugang Eden gleich mal in die Startelf anstelle von Hunold, aber auch der Ex-Paulianer konnte die kalte Dusche im Nieselregen nicht verhindern: Mainz ging durch den Kopfball von Muto früh in Führung (13.). Der Bundesligist hatte das Geschehen klar in der Hand, LSK-Torwart Springer verhinderte mit starken Paraden einen höheren Rückstand für sein Team.

Dann hallte der große Jubelschrei durch Lüneburg: Vobejda erzielte mit einem abgefälschten Schuss das 1:1 für den LSK und überwand damit Ex-HSV-Keeper Adler im Mainzer Kasten (31.). Das erste Tor in der DFB-Pokal-Geschichte des LSK! Pech dann für den Lüneburger, dass der Schiri nach einer leichten Berührung von Wolk gegen Muto auf Elfmeter entschied (45.) – Brosinski erzielte die erneute Führung für Mainz direkt vor der Pause.

Nach dem Wechsel ging der LSK mutig vorne drauf, versuchte den Favoriten zu Fehlern zu zwingen. Zu großen Chancen kam der Außenseiter aber nicht, während die Gäste durch den zweiten Treffer von Muto alles klar machten (60.). Am Ende durften sich die LSK-Spieler trotzdem von den Zuschauern feiern lassen.

7 Kommentare

  1. Toller Fussballnachmittag leider mit Pech beim Wetter. Schönen Dank an den LSK, den VfL und seinen Helfern für den großen Einsatz, der dies ermöglicht hat. Sportlich haben die Jungs gut mitgehalten auch wenn Mainz verdient gewonnen hat.

  2. Ohne Zweifel ein sehr achtbares Ergebnis. Dennoch einige kritische Anmerkungen zur Personalpolitik des neuen Trainers. Da kommen „unbeleckte“ Neuzugänge – immerhin ein Nationalspieler und jemand der schon mal Bundesligaluft geschnuppert hat, sofort zum Einsatz, während Thure Ilgner, weiterhin die Bank drückt, obwohl er an diesem Erfolg des LSK gewiß einen größeren Anteil hat und schon allein deshalb einen Einsatz verdient gehabt hätte. Darüberhinaus besitzt er in der Abwehr – was auch Ostermann, wenn auch relativ spät erkannte – ein weitaus größeres spielerisches Potential als die „Handwerker“ Büchler, Hunold und Wolk. Nach Eggert wird hier wohl der nächste Abgang vorbereitet, weshalb auch immer.

    • Bei Eden konnte man zweifellos sehen, warum er von Anfang an spielte. Ansonsten muss man sich immer wieder vor Augen führen, das Regionalliga unter anderen Bedingungen stattfindet als der Fußball in unteren Ligen. Bei den Kadergrössen sitzt eine komplette Mannschaft auf der Bank, die nach Möglichkeit auch gleichwertig besetzt ist. Das das bei dem intensiven Trainingseinsatz und der Leistungsdichte dieser Liga kein Zuckerschlecken ist, wundert mich nicht. Die hohe Fluktuation in dieser Liga kommt daher nicht von ungefähr. Daran muss man sich als Spieler leider dran gewöhnen oder in Ligen antreten in denen man die anderen deutlich überragt. Von daher wird hier sicher nichts vorbereitet, genauso wenig wie bei Eggert dessen Beweggründe bzw. die seines Beraters nun mittlerweile bekannt sind. Ansonsten vertraue ich Otte ebenso wie Ostermann die richtigen Entscheidungen zu, auch wenn die Details seiner Entscheidung nicht unbedingt sichtbar sind.

  3. Juri / Eintracht

    Großer Dank an die Polizei und Ordnungskräfte. Ich war mit 2 Mainz Fans mitten im Getümmel im Gästeblock, Eine absolut klasse Fankultur bei dem Mainzern. Da es ,leider wie fast immer, ein paar aggressive Idioten gibt, die offenbar an allem -nur nicht Fußball- interessiert sind, wurden diese unauffällig, und ohne Aufsehen zu erregen, selektiert. Sie verbrachten das Spiel außerhalb des Platzes „unter Beobachtung“. Sehr gut gemacht von den Sicherheitskräften. Achja; Hardy ist als Stadionsprecher eingesprungen und hat seine Sache auch wirklich gut gemacht. RESPEKT für die gute Veranstaltung.

  4. Respekt. Tolle Leistung. Super Organisation – schei.. Wetter. @ Neunmalklug: Wenn das „Geld“ auf der Bank sitzt, fragt auch jeder, warum der nicht spielt bzw. warum man diesen Spieler geholt hat.

  5. Hat Spaß gemacht!

  6. Zusammenfassend ein grandioses Event und eine tolle mannschaftliche Leistung auf die man als Lüneburger wahrlich stolz sein kann.
    Was bleibt ist die Hoffnung, dass dies einen nachhaltigen Erfolg bringt und sich mehr Fans auch im Rahmen des Ligaalltags einfinden, denn die Mannschaft hat es wirklich verdient.
    Ein Aufruf an alle Lüneburger dies auch umzusetzen und umgekehrt an alle LSK Fans sich auch bei allen anderen hiesigen Vereinen einzufinden, denn beim MTV, bei der SVE oder auch beim VfL wird ebenso fantastische Arbeit geleistet und die Spiele sind auch ein paar mehr Lüneburger Fans wert.