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Die Fans des TV Neuhaus freuen sich aufs Finale. Foto: lüb

Vorfreude aufs große Finale

Das Finale des Fußball-Kreispokals hat in diesem Jahr einen ganz besonderen Charakter. Der Gewinner wird der letzte Titelträger sein, bevor der Cup im nächsten Jahr einen neuen Namen bekommt. Heute um 19.30 Uhr treffen in Dahlenburg der TuS Neetze und der TV Neuhaus aufeinander. Für beide bietet sich seit langer Zeit mal wieder die Chance, einen Titel zu gewinnen.

Über die Stationen SV Ilmenau, MTV Handorf, TSV Mechtersen/Vögelsen und TSV Adendorf spielten sich die Neetzer ins Finale. Dabei fing sich der TuS sogar nur ein Gegentor in den vier Partien. „Eigentlich sind wir keine Mannschaft, die ihre Spiele klar gewinnt. Für mich liegt die Basis immer auf einer soliden Defensive“, sagt TuS-Trainer Thomas Baumgarten. Inklusive des Pokalspiels haben die Neetzer in 14 Tagen sechs Spiele vor der Brust. „Die Belastung ist schon grenzwertig dafür, dass es um so viel geht. Aber wir haben viele regenerative Trainingseinheiten und die Spieler haben die Belastung körperlich gut weggesteckt.“

Auch wenn Verein und Trainer den Fokus ganz klar auf das Erreichen der Heide-Wendland-Liga legen und der Kreispokal bislang eine untergeordnete Rolle spielte, haben die Neetzer die halbe Woche zwischen dem letzten Punktspiel und dem Pokalfinale genutzt, um sich auf die Partie gegen Neuhaus einzustimmen. „Solch ein Spiel ist natürlich schon etwas Besonderes. Die Mannschaft hat Bock auf das Finale, für mich als Trainer wäre es eine Bestätigung und dem Verein würde es natürlich auch gut tun“, so Baumgarten.

Als zweiter Finalist spielte sich der TV Neuhaus gegen den STV Artlenburg, TuS Brietlingen, Thomasburger SV und SV Scharnebeck in das Finale. Die Neuhäuser stellen mit Sebastian Müller, der bereits fünfmal traf, den zweitbesten Torschützen im laufenden Wettbewerb. „Das Finale ist für uns nochmal ein richtiges Highlight, da der Zug in Richtung Heide-Wendland-Liga wohl ohne uns abfährt. Die Spieler reden ohnehin seit Ostern über nichts anderes mehr als das Finale“, freut sich Neuhaus‘ Trainer Michael Ohl auf die Partie.

Nicht nur bei den Spielern, sondern auch im Umfeld des TV herrscht große Euphorie wegen der ersten Finalteilnahme der Neuhäuser im Fußball-Kreis Lüneburg. Ein Fanbus ist ausverkauft, die Elbfähre „Tanja“ verlängert ihren Betrieb einmalig auf 23 Uhr. Taktisch wird es beim TV keine große Überraschung geben. „Die Aufstellung bleibt wie gehabt. In den letzten Spielen hatten wir wenig Spieler zur Verfügung. Im Finale wird jeder dabei sein, der laufen kann“, kündigt Ohl an.

Am Donnerstag stehen in Dahlenburg vier weitere Endspiele an: Ü40 Scharnebeck – Barendorf, Altherren SG MTV Treubund/SVI – Küsten (beide 11 Uhr), Reserven Bardowick II – Ilmenau II (13 Uhr) und Frauen Bevensen – Ilmenau (15 Uhr).