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Trio im Bezirkspokal gefordert

Drei hiesige Fußballteams stehen im Achtelfinale des Bezirkspokals - und alle drei haben gute Chancen, auch das Viertelfinale zu erreichen. Der TSV Gellersen genießt um 19.30 Uhr Heimrecht gegen den Bezirksliga-Rivalen MTV Dannenberg, während die Landesligisten Eintracht Lüneburg (in Emmendorf, schon 18.30 Uhr) und Eintracht Elbmarsch (in Ashausen) zu klassentieferen Gegnern reisen.

Beim TSV Gellersen will man vor allem die 2:3-Niederlage zum Punktspielauftakt gegen den SV Ilmenau schnell vergessen lassen. „Das war nicht so clever von uns“, verabschiedet sich Coach Oliver Klose schnell vom System mit drei Spitzen. Denn Kennemann und Demir konnten gegen einen tief stehenden Gast nicht ihre Schnelligkeit ausspielen, Koplin erarbeitete sich auch kaum Chancen. Und ihre Alternativen fallen aus: Harms mit einer Rotsperre, Leonhardt mit einem Knöchelödem. In jedem Fall will Klose ein paar Änderungen vornehmen, damit sich Leute aus der zweiten Reihe anbieten können.

Für die SV Eintracht Lüneburg, die bisher kaum Gegentore kassierte, wird der Auftritt beim sturmstarken Bezirksliga-Meister Emmendorf zum Härtetest für die Abwehr. „Die sind mit Silbermann und Pohl und wie sie alle heißen nur schwer zu stoppen - ich bin gespannt auf das Defensivverhalten meiner Mannschaft“, meint Trainer Michael Krienke, der aber auf jeden Fall noch ins Viertelfinale am 2./3. Oktober kommen will. Allerdings haben sich die Reihen zuletzt gelichtet. Zu den Langzeitverletzten Völcker und Dabrowski kommt Krebs mit dreifachem Jochbeinbruch dazu, zudem fehlen Jacke (Urlaub) und die angeschlagenen G. Hillen und Staffeldt. Letzterer trainiert aber schon wieder.

Viele Blessuren plagen Eintracht Elbmarsch, „doch wir sind auf dem Weg der Besserung“, meint Liga-Manager Philipp Meyn und vermeldet als Positiv-Nachricht, dass die Kreuzbandoperation von Richter gut verlaufen ist. In einem neuerlichen heißen Kreisderby beim MTV Ashausen soll heute aber mit Blick auf die nächsten Punktspiele keinerlei Risiko eingegangen werden. Eher werden Akteure aus der Zweiten als Angeschlagene spielen. Meyn: „Wenn wir dann weiterkommen, nehmen wir das gerne mit. Wichtiger ist aber, keine neuen Verletzungssorgen zu bekommen.“