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Das entscheidende Tor durch Kevin Samide (r.) - Davidson Eden kommt einen Schritt zu spät. Foto: be

Ratlos, harmlos – Punkte los

„Mir fehlen die Worte.“ Mittelfeldspieler Tomek Pauer fand keine Erklärung dafür, warum der Lüneburger SK gegen den SSV Jeddeloh mit 1:2 (1:1) verloren hat und in der Fußball-Regionalliga weiter auf seinen ersten Heimpunkt wartet. Seinem Coach Achim Otte ging es kaum anders: „Das Spiel dürfen wir nicht verlieren.“ Doch der LSK hat es verloren – nach Altona und Egestorf hat mit Jeddeloh zum dritten Mal ein wahrlich nicht unschlagbares Team drei Punkte von den Sülzwiesen mitgenommen. Warum bloß?

Auf der Tribüne jedenfalls wurde gemeckert wie zu „besten“ Wilschenbrucher Zeiten. Über den Schiedsrichter, über die robust einsteigenden Gäste, vor allem aber über den einfallslos agierenden LSK und seinen Trainer. Wer sich mal so richtig schön den Nachmittag verderben will, so gewann man als Ohrenzeuge den Eindruck, der fährt zum LSK. Unterstützende Anfeuerungsrufe waren noch seltener als gelungene Kombinationen der Gastgeber. Wenn sich Spieler sogar auf Diskussionen mit allzu laut krakeelenden Zuschauern einlassen, ist das alles nicht gerade förderlich für die Konzentration.

Und eben diese fehlte in letzter Konsequenz auch bei den beiden Gegentreffern. „Uns fehlt die Kaltschnäuzigkeit. Und dann kriegen wir solche Eiertore“, stellte Pauer fest. Die Gäste hingegen nutzten zwei ihrer insgesamt nur drei Chancen, um den Sieg einzutüten. Vorm 1:1 kam Kevin Samide freistehend zum Kopfball – Latte. Aber der stärkste Spieler auf dem Platz durfte sein Glück ein zweites Mal versuchen und überlupfte Keeper Ole Springer, Nils Laabs drückte den Ball über die Linie (36.). „Da haben wir zu früh abgeschaltet“, meine Otte.

Gar nicht erst eingeschaltet hatten die Lüneburger offenbar bei Samides zweitem Treffer. Der setzte rechts zu einem vermeintlichen Flügellauf an, hämmerte den Ball dann aber aus spitzem Winkel unter die Latte (58.), dass es eine Freude war – für die wenigen mitgereisten Gästefans. Für den LSK bedeutete das 1:2 aber einen echten Wirkungstreffer. Jeddeloh beschränkte sich nun ganz aufs Verteidigen, Schauspielern und Stören mit allen Mitteln. Gut eine halbe Stunde rannten die Gastgeber an, allein Michael Kobert bot sich aber noch eine wirklich gute Chance. Der Stürmer scheiterte aber an Keeper Christian Meyer.

Ansonsten aber fehlte häufig genug der letzte Pass. Die zumeist viel zu dicht aufs Tor gezogenen Flanken waren sichere Beute von Meyer oder seinen Vorderleuten. Nur bei einer Ecke von Felix Vobejda verlor der Neuling die Orientierung – im Nachschuss sorgte Niklas Hunold für die Führung (30.), die aber nicht lange hielt. „Das zielstrebige Agieren Richtung Tor fehlte“, kritisierte Otte. Und: „Uns fehlt der Mut.“

Und nun geht‘s nach Drochtersen – zur SV, die mindestens ebenso unangenehm spielt wie Jeddeloh. Vorteil LSK: Er muss wenigstens nicht zu Hause antreten.

69 Kommentare

  1. Die Aussagen sowohl von Sportreporter Safft wie auch den Spielern und Trainern ähneln nahezu identisch denen der Vorsaison. Die Spieler sind – Zitat Leistungsträger Pauer, nicht kaltschnäuzig genug. Frage an diejenigen, die letzte Saison Ostermann und jetzt Otte in Frage stellen bei jeder Pleite: Wie trainiert man Kaltschnäuzigkeit? Wie trainiert man Konzentrationsfähigkeit?

  2. Meine Frau sagt: „Die Saison ist noch lang, und es sind noch längst nicht alle Äpfel aufgegessen.“ Meine eigene Ergänzung: Die Ernte hat ja erst begonnen – aber – sie fällt ausgesprochen schwach aus.

  3. Genau! Ob der Trainer Ostermann, Otte, Bruns, Pless oder Oelkers heißt, spielt doch gar keine Rolle! Es sieht doch jeder, das vielen Spielern das Rüstzeug für die Regionalliga fehlt! Was bleibt ist doch, mit denen die da sind und die sich der LSK leisten kann, alles zu geben um wieder drin zu bleiben. Mehr ist einfach nicht drin, vielleicht sollte das der eine oder andere Meckerpott auf der Tribüne auch einmal erkennen. Ich gehe eigentlich zur Hasenburg und war gestern einmal auf den Sülzwiesen. So eine Stimmung wie dort ist schon etwas besonderes und das meine ich nicht positiv. Jeder meint es besser zu wissen, furchtbar!

  4. Lieben Dank an Juri von der Hasenburg, dass er das Spiel kurzfristig als Stadionsprecher übernommen hat. Endlich mal frischer Wind aus den Boxen und Metallica zum Spielereinlauf hatten wir auch noch nie. Thanks a lot. Da haben wir ja wohl mit den beiden besten Sprechern im Lande ein richtiges Luxusproblem.
    Schade dass es dafür keine Punkte gibt.😀

  5. Ich war früher im Wilschenbruch und habe abends zu Hause von meiner Frau zu hören bekommen, wie laut es wieder gewesen ist. Wir wohnten in der Nähe vom Kurpark im Roten Feld. Die Zuschauer haben die Mannschaft bei Rückstand nach vorn gepeitscht mit ihren Anfeuerungen und haben gegen die Banden geschlagen mit den Händen. Wenn ich daran denke, läuft es mir eiskalt den Rücken herunter. Heutzutage stehen da ein paar Rentner mit verschränkten Armen und philosophieren über frühere Zeiten, was alles besser war und flüchten sich in Erinnerungen. Ich kann sie verstehen, sehr gut sogar! Unterstützung einer Mannschaft war damals Ehrensache. Verloren wurden Spiele damals wie heute. Eine komische Entwicklung.

    • Was ist „komisch“ an Entwicklungen?

      Was ich wirklich erstaunlich finde, sind die außerordentlich guten Ohren deiner Frau. Ich lebe seit fünfzig Jahren am oberen Eulenweg und habe hier nie etwas vom Anfeuerungsgetöse aus dem Stadion am Wilschenbruch gehört, ebensowenig wie vom derzeitigen Baulärm.

  6. Moment mal! Der LSK steht in der Tabelle auf Platz 11 nach acht Spielen, einem überraschenden Trainerwechsel, zehn Neuzugängen, einem neuen Co-Trainer, dem Umzug von Bardowick nach Lüneburg zum VfL und einem Superspiel im DFB-Pokal gegen Bundesligist Mainz 05. Wer die Tabelle lesen kann, die bekanntlich niemals lügt, sieht den LSK vor dem TSV Havelse, Eintracht Braunschweig II und dem VfB Oldenburg. Also ganz ehrlich, das sind schwerwiegende Probleme! Vier Heimniederlagen sind ganz bestimmt nicht schön, aber daraus zum x-ten Mal so eine Dramatik abzuleiten, will mir nicht in den Kopf! In der letzten Saison hat es die Truppe mit Spielern wie Isitan, Kelbel, Tellez und Co geschafft, von Anfang November bis April kein einziges Spiel zu gewinnen! Und jetzt soll es also schon wieder Probleme geben? Ja welche Ziele sollen denn bitteschön erreicht werden? Ich dachte, es sei JEDEM klar, egal ob Schreiberling bei den Lüneburger Medien, Zuschauern und Fans, dass es wie jedes Jahr um nichts als den Klassenerhalt in der Regionalliga geht! Oder habe ich da etwas verpasst?

  7. Sehr gut Dr. Brinkmann. Was erwartet hier jemand ? Aber manchmal fehlen nur 5 % für einen Punkt oder gar drei Punkte. Und genau diese kleine Schraube darf gerne mal von außen kommen. Ich habe es gestern wieder nicht gesehen. Und wer sich im Training anbietet oder nicht% ich bin nicht dabei. Aber warum jedesmal eine andre Aufstellung?

    • Das ist die Frage. Wenn sich ein Mannschaftsteil in der letzten Saison bewährt hatte und dabei mehr als gutes Regionalliganiveau aufwies, dann war es die Hintermannschaft. Die vermochte auch mal – und nicht nur einmal – eine 1:0 Führung zu einem Dreier zu machen. Warum wird da hinten dauernd herumgedoktert – Dr. Brinkmann wäre hier gefragt – dabei gilt es lediglich für Tellez einen Ersatz zu finden – Eden könnte das. Aber – denkt an meine Frau – Die Saison ist noch lang… Kelbel, Eggert und Co.sind auch an diesem Wochenende leer ausgegangen und auch torlos und zieren einen der Abstiegsplätze mit „Neu-Strelitz“. Vielleicht sollten sich die Spieler auch mal an die Lattenknallerin wenden, wg. der „alten Stärke“.

  8. @neunmalklug: Was meinst Du? Hat sich der Wechsel von Eggert und die Folgsamkeit seinem „Berater“ und väterlichem Freund gegenüber gelohnt? Sechs Spiele und sechs Niederlagen bringen den Jungen seinem Traum Profifussball doch nicht näher, was? Ist der Trainer, der auf ihn steht, noch lange sein Trainer? Was wird dann? Fragen über Fragen…

    • Hallo Dr. Brinkmann,
      was macht die Praxis? Immer noch so oft in der Op? Also, kurzfristig hat sich der Wechsel für Eggert wohl wg. der Kohle gelohnt, jedoch Kohle hat keine Zukunft. Langfristig bleibt dem guten Pascal nichts anderes übrig, als in Neustrelitz Tore über Tore zu machen. Danach sieht es momentan zumindest nicht aus. Er hätte sich bei Wriedt abgucken sollen, wie man Zukunft plant, Mienert übrigens auch. Dann wäre er beim LSK geblieben, dort war er eingespielt, er hätte seine Tore gemacht und dann ab – „wäre, wäre Fahradkette“.

  9. „Boettcher zielte nach einem Eckstoß aus eigentlich guter Schussposition, noch einmal weit über den Kasten vorbei.“ Dieser Freestyle-Satz auf der LSK-Homepage, der von James Methfessel ausklamüsert worden ist, fasst das komplette Spiel in einem in jeder Hinsicht expressionistischen Wurf zusammen.

    Was tun (Что делать)?

    Am Freitag um 20:00 Uhr im Kehdinger Stadion, wo es gegen die SV Drochtersen/Assel geht, alle 3.000 Plätze belegen und unsere Jungs anfeuern, was das Zeug hält!

    • Der LSK hatte sich viel vorgenommen und wenig umgesetzt.

      von JAMES METHFESSEL · Veröffentlicht 17. September 2017 · Aktualisiert 17. September 2017

      Die Startschwierigkeiten zuhause beim Lüneburger SK Hansa, halten weiter an . . .: http://www.lsk-hansa.de/2017/09/17/der-lsk-macht-ein-gutes-spiel-und-punktet-trotzdem-nicht-2/

      • Was will uns der Autor in den letzten Wochen mit Ansammlungen von Zufallstreffern in Rechtschreibung und Grammatik sagen? Im Ernst: unlesbar. Das sollte der LSK niemandem anbieten.

        • Ruhig Blut, Jungs. Einfach und doch prägnant zu schreiben, ist nicht einfach. Hinzu kommt der Spagat zwischen dem Gebot nachrichtlicher Ehrlichkeit und dem Wunsch, werblichen Charme zu versprühen. James tut sein Bestes, um stylisch und zugleich auch irgendwie klassisch rüberzukommen. Er ist der Diener vieler Herren. Und ab und zu gelingen ihm Preziosen dadaistischer Formulierungskust wie die oben von Ole aufgespießte. Außerdem ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wenn die Mannschaft kommenden Monat endlich beginnt, professionell aufzuspielen, werden auch den schriftstellerischen Fertigkeiten des LSK-Onlinebeauftragten schnell Flügel wachsen.

  10. Auch von mir gibt es mit ein paar Tagen Abstand noch ein paar Worte zum Spiel gegen Jeddeloh II: Ich muss sagen, dieses Spiel fällt in die Kategorie „Darfst du eigentlich nicht verlieren“. Aber es ist nun mal doch wieder passiert, dem geneigten LSK-Fan dürfte so langsam das Licht aufgehen, dass er/sie nur noch Auswärstspiele besuchen sollte. Aber die Mannschaft muss sich das Ding schon ganz dick selber ankreiden. Jeddeloh hatte drei Chancen und hat zwei davon reingemacht. Beim LSK habe ich 1,5 gezählt, wenn man den einzigen Schuss, der aufs Tor kam, in der zweiten Halbzeit mitzählt, als sich der LSK-Stürmer nicht ganz sicher war ob er nicht doch noch abspielen sollte oder doch endlich mal aufs Tor schießt.
    Wenn man die Chancenanzahl berücksichtig, dann geht diese Niederlage schon in Ordnung. Wir können von Glück sagen, dass sich noch 520 Unentwegte zu diesem Spiel aufgemacht haben, denn die Leistungen in den Heimspielen haben einen solchen Zuschauerzuspruch bisher nicht gerechtfertigt. Bis zum 16er sah das Spiel des LSK auch ganz nett aus, dann geht aber auf einmal gar nichts mehr. Wir haben einfach keine Leute, die Tore schießen können, das muss man mal so deutlich sagen. Das Personalkarussel dreht sich auch munter jede Saison, dieses Mal schon zum vierten Mal hintereinander ziemlich wild. Das mag spektakulären Finanzierungsmodellen geschuldet sein, jedoch ist es für die Eingespieltheit einer Mannschaft und die Identifikation der verbliebenen Fans mit dem Verein absolutes Gift. Selbst der Hardcore-LSK-Fan benötigt seine volle Aufmerksamkeit, um beim Personal immer auf dem aktuellen Stand zu sein. Übrigens mit allen Überraschungen die dazu gehören, wie wilden Positionswechseln oder Vereinswechseln über Nacht. Ein wirkliches Konzept kann ich in dieser Hinsicht leider derzeit nicht erkennen, das gilt auch für das „Spielkonzept“ des Trainers. Wie einigen meinen Vorredner ist es mir auch absolut Schleierhaft, weshalb man den einzigen intakten und zusammengeblieben Mannschaftsteil – die Abwehr – auseinanderreißt. Man muss derzeit die Vermutung haben, dass wir auch im vierten Jahr hintereinander mal wieder auf sehr dünnem Eis tanzen. Es bleibt nur zu hoffen, dass wir wieder irgendwie die Kurve bekommen -am besten schon Freitag in Drochtersen. Mittlerweile ist ja auch bei den Fans auswärts die Stimmung besser als zu Hause, da sollten sich die Vereinsverantwortlichen vielleicht auch mal Gedanken drüber machen woran das liegt.

    In diesem Sinne: Auf geht´s nach Drochtersen!

    • landkreisfussball

      Für (Zitat) ’spektakuläre Finanzierungsmodelle‘ gibt es eigentlich gar keinen Grund. Das gleiche gilt für Geld-bedingte Wechsel von Spielern. Über den Teilnehmern der 1. Pokalrunde hat sich kürzlich ein Füllhorn mit 167.000 Euro geöffnet. Wenn der LSK nicht ganz viel falsch gemacht hat, müsste da auch nach den Abgaben an den Verband und Abzug der Kosten für Tribünen usw. noch eine erkleckliche Summe hängen bleiben. Am Geld sollte in dieser Saison beim LSK jedenfalls gar nichts liegen. Oder?

      • Das st aber sehr naiv gedacht…

        • Sehr richtig mein lieber Boris,
          eine ökonomische Grundregel lautet, aus einmaligen Einnahmen solltest Du keine laufenden Ausgaben tätigen. Wohin das führt, dafür ist der Werdegang des LSK ein lebendes Beispiel, wo damals Eichelmann, Pless und Konsorten sogar noch einen drauf gesetzt haben, indem sie aus nicht vorhandenem Vermögen wahnwitzige Spielerkäufe und -gehältern bezahlt haben. Nur gut, daß der heutige Vorstand wohl mit beiden Füßen auf dem Boden der kargen Tatsachen steht.

      • @ Landkreisfussball

        Die Summe für das Füllhorn beträgt 115000,00 € , denn alleine 45000,00 € gehen an den NFV. Davon sind dann noch alle anderen Kosten zu tragen.

        • landkreisfussball

          Welche Kosten verursacht ist so ein DFB-Pokalspiel? Tribünen, Ordner, Schiedsrichter, sonstiges. Da werden doch trotzdem mindestens 50.000 Euro im Verein geblieben sein?

    • Eigentlich sollte es für mich in dieser Woche mit der Kommentarits Schluß sein, denn es ist fast alles gesagt, auch zum Spielkonezept des Trainers und da auch von mir gleich nach dem Spiel gegen Flensburg – was damals für etliche Teilnehmer an dieser Gesprächsrunde nicht gut ankam – nun ja, es ist für mich in diesem Fall auch nicht erfreulich, Spiel für Spiel eine Bestätigung für meine damalilge Sicht zu bekommen. In der Regionalliga gewinnst Du ein Spiel nur, wenn Du eine intakte Hintermannschaft hast, daran hapert es zur Zeit gewaltig – wer wollte, konnte das auch in Hildesheim sehen.
      Mit einer offensiven Ausrichtung kommst Du vielleicht in der Bezirksliga weiter aber nicht in der Regionalliga, insbesondere dann nicht, wenn die Risiken, die Du hinten eingehst, vom Gegner in Tore umgemünzt werden, und Du keinen vorne hast, der auch nur einmal einen richtigen Distanzschuß abzugeben vermag, und wenn alle nach dem ersten Gegentor aus dem Konzept geraten und die Köpfe hängen lassen. Wie es anders geht, führte Jeddeloh par excellence vor.

      Über Drochtersen braucht man ja nicht viel zu sagen, das sind keine Himmelsstürmer aber sie verstehen es, einen Rückstand aufzuholen und eine Führung nach hause zu schaukeln. Deren System – ich bin mir nicht sicher, ob Herr Otte es kennt – ist einfach. Hinten kompakt mit Nico Mau im Zentrum, der, wenn ihn keiner stört, fast immer lange und ziemlich genaue Pässe auf die linke Seite schlägt, und dann steht vorne Alexander Neumann, der auch noch in der Nachspielzeit zu einem Tor gut ist.

      Schließllich gilt auch, ohne Geld kannst Du mit etwas Glück die Regionalliga halten – mehr nicht. Da ist eine „offensivere Ausrichtung“ bei fehlendem Offensivpotential vielleicht eine etwas weltfremde Sichtweise.
      Meine Aufstellung für die Hintermannsschaft: eine Viererkette mit Hunold, Pägelow, Illgner, Büchler, davor Moneiro und Eden. Vorne ist eh alles egal.

      In diesem Sinne: Auf geht’s nach Drochtersen – wie war das mit den Spaghetti Bolognese?

      • In der vorigen Saison wurde mit drei Innenverteidigern bzw. Fünferkette der Ladern hinten dicht gemacht. Dazu Wolk (der hoffentlich bald wieder fit ist) und Pauer als Sechser. Wäre doch in jedem Fall eine Option, wenn man vorn so gut wie nichts gebacken bekommt…

        • Vermittele das mal dem Trainer. Vielleicht sollte er mal bei uns vorbeischauen

          • Wie schon vor Wochen gesagt: es ist ja völlig o.k., wenn ein neuer Trainer andere Ideen als sein Vorgänger hat. Nur falls die nicht greifen, aus welchen Gründen auch immer, könnte man schon irgendwann einmal ein Nach- bzw. Umdenken der sportlichen Leitung erwarten…

      • neunmalklug, du bemühst die verdorbenen Spaghetti Bolognese, um deine düsteren Gedankengänge zu illustrieren. Aber man kann die Fahrt nach Drochtersen auch aus der eher süßen Ecke problematisieren. Verchromt, vernickelt, emailliert, gerne auch mit ergonomisch geformten Handgriffen und Piezozünder: So stehen sie in den Regalen der Fachhandelsgeschäfte für überflüssigen Küchenschnickschnack, die Crème-brûlée-Brenner. Aber wozu dieses Zeug kaufen und verwenden? Der Geschmackstest zeigt: glibbrig und süß in der Kopfnote, dann zur Abwechslung glibbrig und süß im Abgang, dazwischen verkokelter Zucker. Mundgefühl zwischen Sputum und Schmirgelpapier. Die Frage muß also erlaubt sein: Sind die Liebhaber dieses Desserts nicht imstande, wie jeder andere auch ihren Pudding einfach anbrennen zu lassen?

        • Natürlich, die Frage ist nicht nur erlaubt – wenngleich Du schon wieder in den von der Sportred. ungeliebten Bereich zwar nicht von Obst und Gemüse, dafür aber von Eiern und Sahne ausgleitest – die Frage ist auch durchaus berechtigt, z.B. muß ich den Weißkohl zum Lamm immer anbrennen lassen, nach dem Geschmack meiner Frau gerät er dann annähernd so, wie ihn ihre Mutter immer zu machen pflegte. Da bin ich aber auch sogleich bei meinen düsteren Gedankengängen, denn ich befürchte, daß der LSK auch in Drochtersen die Dinge wieder anbrennen läßt, wäre nicht das erste Mal. Erinnert sei nur an das Spiel in der vorletzten Saiison – das ging auch ohne das bewußte Mehl-Fleisch-Gemisch in die Hose, wie Ihr alle wißt in den letzten beiden Minuten. Trotz allem, bis Freitag noch ein paar schöne Tage, es iwird Herbst, da beginnen die Äpfel zu fallen

          • …und die Blätter! Als welkten in den Himmeln ferne Gärten.

            Aber die Sache mit dem Stürzen und Fallen geht am Ende gut aus. Auch für den LSK? Ja, jedenfalls, wenn man dem Dichter glaubt. Wir alle fallen, diese Hand da fällt und schau dir andere Vereine an, neunmalklug, es ist in allen. Und doch ist einer, der dies Fallen unendlich sanft (nicht safft) in seinen Händen hält.

            Könnte Ole Springer sein, oder?

  11. Hallo neunmalklug, hallo Boris,

    Ridel will in die Bundesliga, Boettcher würde auch nicht nein sagen, wenn der BVB anfragt, habe ich in der LZ und bei Luenepost gelesen. Mit Kunze, Kobert, Krottke, Zazai und Treu stehen vorne schnelle Leute parat. Büchner, Hunold, Ilgner und Pauer haben Kraft für Zwanzigmeterschüsse. Wo seht ihr das Hindernis für den ersten zweistelligen Sieg am Freitag?

    • Diese Sicht der Dinge hat sich mir bisher aus unerklärlichen Dingen verschlossen. Tolle Perspektive, habe schon ein Hotelzimmer in Drochtersen gebucht, denn nach der Siegesfeier werde ich wohl nicht mehr zur sofortigen Rückfahrt fähig sein – warum auch?

      • jeder kann mit seinen neuen Aufgaben wachsen ,ob Spieler oder Trainer.Es fehlt noch an Abstimmung in der Mannschaft und die Laufwege müssen besser einstudiert sein(meine Meinung) und auch die Pässe sind noch verbesserungswürdig .Aber Achim Otte hat in kurzer Zeit ein neues System installiert ,nämlich nach vorne zu spielen und das mit Schwung.Lasst uns mal in Ruhe abwarten und dann werden sich die Fußballexperten schon zu Wort melden und mit Rat und hoffentlich auch mit Tat zu Wort melden.

        • Stimmt mit dem System aber offensichtlich hat er nicht die Spieler dafür, und der Schwung nach vorne ist bis jetzt nach hinten losgegangen, und wenn weder gegen Altona, Egestorf und Jeddeloh dabei etwas zählbares durch nur einen Stürmer herauskommt (habe den Kunze-Treffer gegen Altona vergessen aber ändert im Prinzip auch nichts) gegen wen dann sonst. Die Zeit vergeht – wo vergeht sie hin – und mit ihr verstreicht die Saison. Dabei geht es immer nur um die Vermeidung des Abstiegs. Wenn dann die Pässe stimmen, die Laufwege aufeinander abgestimmt sind, und die Spieler den richtigen Abschluß finden, dann kann es sich letztlich nur noch um die Tabellenspitze gehen. Richtig die hatte der LSK in dieser Saison ja schon mal erobert.
          Fagt ssich auch, wie lange Herr Otte noch mit seinen Aufgaben wachsen kann, denn die Zeit vergeht…und mit ihr die Saison. Ruhe ist die erste Bürgerpflicht.

  12. Kann mir bitte mal jemand erzählen, wer Sonntag Stadionsprecher war? Wie geil ist der denn ? Dj Hardy war es auf jeden Fall nicht oder ???

  13. Tore? Wie treffen die Jungs wieder zuverlässig? Was hemmt denn Alle? Ist da hinter den Kulissen was los, was wir nicht wissen? Wenn mal ein Spieler nicht trifft, aber Alle! Das gibt mir zu denken über diese Distanz! Nachher müssen wir Ole noch zum Stürmer umfunktionieren! Also irgendwie ist doch da was verquer. Und ich würde gern wissen; was das ist. Und ob das spätestens in in Drochtersen durch ist. Denn mit 0 zu 0 geht’s da nicht nach Haus. Und Elfmeter müssten auch durch Tore erzielt werden. Mir schwant Böses, wenn da nicht der Schalter gefunden wird , der Torerfolge lautet.

    • Gejammert wird immer von irgend jemanden und einer fühlt sich immer benachteiligt. Wir sollten die hervorragende Leistung dieses Vereins nicht aus dem Auge verlieren. Ich bin immer wieder begeistert, wie der LSK es packt nebenberuflich sportliche Höhepunkte hervorzuzaubern und in der höchsten Amateurliga besteht. Ich drücke auch dieses Jahr die Daumen. Landkreisfussball, du bläßt schon seit Jahren ins gleiche Horn und hörst immer viel das Gras wachsen, immer ohne Erkenntnisgewinn. Kleiner Tipp: Es gibt nichts was immer glattläuft, das sind aber keine Probleme, sondern Aufgaben, die es zu lösen gilt.

  14. # Amelingman; ich bin kurzfristig für Hardy als Stadionsprecher eingesprungen, da er verhindert war. Ich habe das gern getan, weil ich , als gebürtiger Lüneburger der Meinung bin, dass sich die Vereine grundsätzlich unterstützen, vor allem, auch helfen sollten, falls es mal Probleme gibt. Es ist doch wohl klar, dass ein 4. Ligaspiel in Lüneburg nicht ohne „Rambazamba“ aus den (sehr guten) Boxen angepfiffen wird. Man kennt und hilft sich halt- auch zukünftig natürlich. PS: Danke übrigens für die vielen Belobigungen auf dem Platz und die „All-inn Versorgung“. Hauptsache : Ihr hattet Spaß… für das Ergebnis bin ich allerdings nicht verantwortlich…😎

    • Ein wirklich starkes Zeichen Henning – für alle: Für den „Rest“ des Vereins, für die Spieler, für die Stadt. Es wird wirklich Zeit, dass Leistungsfußball in Lüneburg wieder einen Stellenwert bekommen, den die Regionalliga (zumindest) an anderen Standorten durchaus hat.

  15. Hallo Silversurger, hallo neunmalklug, hallo Boris, hallo Rudi, ein alter Kritikerwitz geht so: Sitzt ein Rezensent in der fünften Reihe. Kaum geht der Premierenvorhang hoch, ruft er aus: „Schon Scheiße!“. Das findet nicht jeder witzig. Achim Otte müsste eigentlich darüber lachen können. Seine Kritiker waren bekanntlich noch schneller. Die haben schon nach der „Reißleine“ geschrieen, bevor Otte zum Beschnuppern der neuen Mannschaft überhaupt das erste Mal ans Freilichttheater auf den Sülzwiesen angereist war. Den einen gilt der frühere Spieler- und Nachwuchstrainer beim VfL Suderburg (der außerdem 2010 mit Teutonia Uelzen in die Oberliga aufstieg, 2013/14 bereits einmal Nachwuchs-Koordinator beim LSK war, in dieser Zeit auch die Lüneburger A-Junioren coachte und zuletzt den SV Emmendorf in die Landesliga geführt hatte) als Tempelschänder der Ostermann-Taktik, als hochstapelnder Viertliga-Usurpator und nervöser Abwehrensemble-Vernichter, den anderen als regional bestens vernetzter Experte für alle Arten von Kunstwind und Windkunst, ein Frischluftlieferant, den jeder fürchtet, der die letzte Miefreserve der wilschenbrucher Sehnsuchtsnostalgiker unter Denkmalschutz stellen möchte. Klar, sowohl ideengeschichtlich als auch praktisch gesehen, müssen Anhänger des Konservatismus ein skeptisches Menschenbild mitbringen. Das heißt: Der Trainer (als ein Exemplar der Gattung homo pediludium) ist grundsätzlich fehl- und verführbar. Deshalb braucht er Sitten, Traditionen und Institutionen, sowohl organisatorischer als auch spielkultureller Natur, die ihn einhegen. Während Optimisten die Welt tendenziell vom Ideal abwärts betrachten, also stets von theoretisch möglichen Verbesserungen ausgehen, sehen Konservative die Welt vom Chaos aufwärts, begreifen Veränderungen, zumal wenn sie wie der Abgang von Ostermann abrupt oder revolutionär daherkommen, also als Quell der Unordnung. Alle diese Philosophen haben unsere Trainer immer nur verschieden verändern wollen. Ich meine, es kommt darauf an, sie endlich einmal zu verschonen.

    • Von oben herab geht´s aber auch nicht!

      • Ich frage mich, ob es nicht eine Kombination sein muss: Das Risiko des Schreitens, der Annäherung ans Ideal, auf sich nehmen, dann innehalten, orientieren, sichern, nachjustieren, bevor der nächste Schritt kommt. Wenn ich zum Bäcker will, um Brötchen zu holen, renne ich doch auch nicht einfach mit Höchstgeschwindigkeit über Straßen und Plätze, sondern achte auf Mitmenschen, Autos, Baugruben und geschlossene Glastüren.

        • Zumal es beim LSK genügend Baustellen gibt. Empfehle, sich noch einmal die Aufstellung gegen Rehden anzusehen, als ein erstes Innehalten.

          • Achtung, neunmalklug, du hast auf einen Post reagiert, in dem von einem (vom Bäcker in vielerlei speziellen Ausformungen hergestellten, meist aber) runden oder länglichen Kleingebäck aus Weizenmehl (auch Roggenmehl, Kleie), Hefe und Milch die Rede war, das (österreichisch) Wecken, (schweizerisch) Weggen, Weggli, (norddeutsch, besonders hamburgisch) Rundstück, (besonders süddeutsch) Weck, (besonders süddeutsch, österreichisch) Wecke, (bayrisch, österreichisch) Weckerl (besonders bayrisch, österreichisch) Semmel, (landschaftlich) Knüppel, Weggla und (besonders berlinisch) Schrippe genannt wird. Hoffentlich fällt dir diese Unvorsichtigkeit nicht auf die Füße, so dass du morgen Abend in Drochtersen von sportred ausgesperrt wirst.

      • Na, immerhin hat Frau latenknaller nicht von ganzen Vollkorn-, Kasten- oder Krustenbroten geschwafelt — oder den Marmorkuchen (Yin und Yang) zur Verdeutlichung des Gegensatzes von hell und dunkel, von Fortschrittsgläubigkeit und Endzeitapokalyptik unter LSK-Experten bemüht. Ich meine, am Marmorkuchen verzweifeln ja selbst hartgesottene Optimisten. Wenn das Leben dir Marmorkuchen gibt, mach Saft daraus. Aber nicht einmal diese Möglichkeit hält das Höllengebäck bereit, ist es doch in seiner Zusammensetzung die Ansammlung an trockenster und lebensfeindlichster Materie, die der Urknall einst hervorgebracht hat. Als Apple-Crumble der Generation Trümmerfrau, einem aus Resten an allem Vorrätigen (für gewöhnlich Sand und Rindenmulch) zusammengemischten Pseudokuchen, zerstört er heute noch Geschmacksnerven und Träume, ist giftige Nessel von Schwiegermüttern und traurige Realität eines jeden evangelischen Kirchenflohmarkts. Ein Kuchen, der Hoffnung raubt. Wird, zwischen Luftballons und Kinderlachen, der Marmorkuchen von irgendeiner „Tante“ zweifelhafter Verwandtschaftsbeziehung serviert, holt er selbst das glücklichste und in Freude und Wohlgefallen am Leben gelöste Geburtstagskind aus dessen rosa Wolken zurück auf den Boden der Tatsachen und suggeriert ihm: „Zu Erde werden wir, zu Erde wirst auch du, drum beiß hinein!“

        Wo Marmorkuchen serviert wird, verliert die Welt unwiderruflich ein Stück Glanz. Bei seiner ihm typischen Ästhetik eines Auffahrunfalls verkommen sämtliche Versuche der Verschönerung zum blanken Zynismus, zur Elendsverwaltung, zur Mitschuld am Bösen. Ob nun beim Modell „Wolf im Schafspelz“ mit Puderzucker bedeckt oder gar der Variation „Udo Jürgens“ mit Schlagsahne und Himbeerschnaps. Nichts an derlei Bemühungen kann und darf vergessen machen, daß der Marmorkuchen ein bereits aus sich heraus scheußliches Unding ist, freudlos und undankbar. Er ist Fessel am Diesseits und die ständig nötige Erinnerung daran, daß die Welt (auch die des LSK und seiner Fans) eine bessere werden muß.

  16. Hallo Leute, ich warne vor dem Gebrauch von Lebensmittelmetaphorik! Fußballvergleiche, in denen Äpfel und Bananen vorkommen, sind ganz einfach zu heißer Scheiß. Gibmirdiekirsche ist schlicht nicht mehr drin! Besonders Pampelmusen, Avocados, Oliven, Joghurt und Pizza sollten niemals erwähnt werden. Und das muss man alles unbedingt fürchterlich ernst nehmen! Denn für grobes Foulspiel der frugalen Art werden neuerdings Gelbe Paprika und Rote Bete in Form von Löschungen diverser Diskussionsbeiträge gezeigt. Aber Fallobst plus Nachtische aus Eiern und Sahne wie Crème-brûlée sind erlaubt, angebrannter Weißkohl zum Lamm geht durch und auch für Shrimps und verderbliche Mehl-Fleisch-Gemische (Bolognese) gilt offenbar der alte Spruch: Essen und Fußball ist kein Backofenbaccara, etwas gesunde Stärke (Mondamin) unter Jungköchen darf wohl sogar in der Kommentarspalte verwendet werden. Kann mir mal einer sagen, warum die Grenzen hier auf einmal so eng gezogen sind?

    • Tja, Jürgen, gute Frage. Komplett kann ich sie dir nicht beantworten, kenne aber eine Studie an Affen, die zeigt, wie wichtig Großmütter für ihre Enkel sind: Anders als bei den meisten Tierarten fungieren Affenomas häufig als Mutterersatz. Experten warnen allerdings, das funktioniere nur innerhalb der gleichen Art – wer seiner Familie einen Affen als Oma kaufe, riskiere, daß Kinder Falsches über Seniorinnen lernten (lange Arme, über und über behaart, essen gerne Bananen).

  17. Alle doof, nur ich nicht!

    Viele Grüße aus Etelsen

    😉

  18. Hallo Rudi,
    Nehme noch mal allen Mut zusammen, denn Deine Ausführungen zu der Namensvielfalt eines Kleingebäcks auf der Basis von Getreide sind geradezu zielführend. Ich greife einfach einmal Wecken heraus. Mal sehen, was passiert.

    • Teufelskerl, neunmalklug! Ich ziehe meine Baseballkappe vor Dir. James Methfessel und ich werden dafür beten, dass Andreas Gnade vor Willkür ergehen und Dich morgen ins Kehdinger Stadion gelangen lässt. Übrigens entspricht die dortige Anlage Am Sportplatz 19 genau dem integralen Gesamtkonzept, das uns hier fehlt. Das muss für den Lüneburger Ballsport noch dieses Jahr entschlossen angepackt werden. Denk an die Worte unseres OB: Geld mitbringen ist gar nicht so wichtig! Die Seriosität der LSK-Gescäftsleitung zählt und der leidenschaftliche Wille aller LSKler, so ein „Projekt“ zu stemmen. In zwei Jahren haben dann die Volleyballer eine neue Halle und die Fußballer ein bundeligataugliches Stadion am Bilmer Berg II oder auf dem TKK-Gelände in einem modernen, zukunftsfähigen Gesamtensemble, das über die Jahre nach und nach zu einem städtischen Sport-, Wellness-, Event- und Erholungsviertel weiterentwickelt werden kann.

      • Ja, Ole, bei diesem Blick in die Zukunft sind meine Augen feucht und ums Herz ist mir ganz warm geworden. Gerade wollte ich zu einem Stück Marmorkuchen greifen. Nun benötige ich es vorerst nicht mehr. Ich denke, ich komme an Andreas vorbei, wenn er auf die leeren Seiten seines Notizblocks schaut und daran denkt, daß zwar Fußball kein Hallenhalma ist, wohl aber die Kommentare auf dieser Seite.
        Frau Lattenknaller finde ich gut. Darauf einen Dujardin oder besser ein eau de vie, denn der Alkohol ist bisher hier eindeutig zu kurz gekommen.

  19. Elena Schünemann

    Auweia!

    Das mit nicks Mamorkuchen-Parallele wird nicht gutgehen, fürchte ich.

    • Egal! Hauptsache wir geben auf Alexander Neumann und Florian Nagel acht, so dass wir am Ende immer ein Tor mehr als die Stader Asseln haben. Dann könnten wir das Spiel sogar gewinnen.

    • Warum? Weil Rührkuchen-Bashing ein brutalstmögliches Foulspiel der gustatorischen Art ist?

      Denk dran, Elena, am Sonntag wird gewählt. Mit Christian Lindner als Bundeskanzler gilt dann bestimmt auch für Gastrosophen in Lüneburgs digitalen Fußballforen „Freiheit statt Restriktionismus“.

  20. Weiß eigentlich eine/r ob Ostermann schon ausbezahlt worden ist? Vielleicht drückt ja diese Geldsache so auf die Seelen unserer Kicker, daß der sportliche Befreiungsschlach erst nach dem finanziellen zu erwarten ist.

  21. Hallo Sport Red. einfach mal den Rotz hier abschalten. Ist
    ja gruselig diese Spinner auf dieser Seite.

    • Hallo Ingoh, bist du LZ-Blockwart?

      Zwingt dich einer hier reinzuklicken oder dich hier aufzuhalten? Warum bleibst du nicht in deiner Ecke, spielst mit deinen Freunden und lässt andere Leute in Ruhe?

    • Hallo Ingo,
      reflektierst Du auf einen Job bei der Sportred. dann gibt es vielleicht eine informativere Vorausschau auf das morgige Spiel. Nimm aber ein Taschentuch – möglichst aus Papier und nicht aus Stoff – eine Safftflasche und ein Stück Marmorkuchen mit. Es ist Nachtarbeit

      • … und einen 200 Milliliter-Flachmann mit hochprozentigem Eau de vie! Die Standardausführung dieses kleinen gewölbten, für das Tragen in Brust- bzw. in Jacken- oder Hosentaschen konzipierten Behältnisses aus gebürstetem Edelstahl wird, seitdem es im 18. Jahrhundert in den Kreisen des englischen Landadels aufkam, vor allem von Wanderern, Jägern oder Journalisten als praktisches Reiseutensil geschätzt.

    • Ingoh ,bevor Du auf die SVE losgehst solltest Du erst mal hinterfragen warum auf dem Sportgelände ein nicht genutzter Teil zu Bauland werden soll .Ich bin bekanntlich schon immer LSK Fan ,aber kein Gegner der SVE und habe erfahren ,dass der Verein sein Sportgelände umgestalten möchte und hierzu natürlich Kohle gebraucht wird und so geht der Verein kaufmännisch vor und verkauft einen Teil seines Gelände um Eigenkapital zu bilden ,was ist da nicht in Ordnung ? Hätte der LSK von 1980 bis 2001 Vorstände mit Verstand gehabt eine Sparkasse die Geld ohne Sicherheit dem LSK zur Verfügung stellt und einen OB der im Aufsichtsrat der SPK alles ab nickt, würden heute in Wilschenbruch keine Häuser gebaut werden und wir hätten noch unser Stadion.Also Ingoh bitte nicht so einen Mist schreiben und mach Dich vorher schlau.

  22. Wir brauchen eine gesunde Mischung aus einer stabilen Defensive und einer effektiven Offensive. Meine Meinung!

  23. Es ist eine junge Mannschaft, da sind Leistungsschwankungen normal. Gegen Drochtersen werden sie hoffentlich wieder rocken! Wenn sie im Kopf fit sind und die Konzentration hochhalten, dann sollten die drei Punkte sicher sein. Fazit: Es wird auch wieder bergauf gehen! Glück auf!

    • neunmalklug ich denke der LSK muss sich von seinen Wunsch dieses Jahr um die Spitze spielen zu wollen auch innerlich lossagen. Die Spieler scheinen total blockiert zu sein. Also loslassen, den Kopf frei bekommen und dann wieder befreit aufspielen, dann klappt das mit dem Toreschiessen und dem Gewinnen auch wieder.

      • Wenn man etwas schreibt, fehlt im allgemeinen der Ton dazu, der ja immer die Musik macht. Meine Aussage über eine Spitzenposition bezog sich auf die immer wiederkehrenden Hinweise, auf die Laufwege, die abgestimmt werden müssen, die Pässe, die ankommen müssen und den fehlenden Abschluß, an dessen Beseitigung gearbeitet werden muß. Gelänge das alles, was zumindest in dieser Saison nicht der Fall sein dürfte, – war ja schon immer irgendwie ein Problem beim LSK – nur dann ginge es um eine Spitzenposition. Da es nicht gelingen wird, was wohl die realistischere Einschätzung ist, kann bestenfalls der Abstieg vermieden werden, aber nur dann, wenn die von Dir genannten Ursachen behoben werden können. Wie das gehen kann, sagt Frau Lattenknaller, innehalten, und wie das aussehen kann, zeigt die Aufstellung im erfolgreichen Spiel gegen Rehden. Dazu wird es aber wohl nicht kommen, nach dem heutigen Interview von Herrn Becker. Das neue Spielsystem wird durchgezogen, egal ob die Spieler blockiert sind und ob sie einen freien Kopf haben. Befreit werden sie unter diesen Umständen nicht aufspielen und schon gar nicht, wenn sich Niederlage an Niederlage reiht Danach sieht es heute abend eher aus, denn Drochtersen ist eingespielt und kann auch gegen Spitzenteams wie Lübeck aus einem Rückstand noch einen Sieg machen. Nun ja,schau’n wir mal.

  24. Das Spitzenteam aus Lübeck hat Dich heute ja grandios in Deiner laienhaften Einschätzung bestätigt, Du Fusball-Versteher…

    • Ja, jetzt sitze ich kleinlaut in der Ecke und muß andereseits zu meiner Freude die wahre Spjielstärke des LSK erkennen, gegen Weiche nur 1:3 verloren, Lübeck s.o.. In Drochtersen das beste Ergebnis während der gesamten Regionalligazugehörigkeit herausgeholt, wo Lübeck sich 2 : 3 geschlagen geben mußte. Muß wohl das Lübecker Spitzenteam mit dem LSK verwechselt haben. Wie kann mir nur so etwas Dummes passieren. Ich werde nicht alt, ich bin es. Gute Nacht