Home / Fußball / Regionalliga / Springer hält Nullnummer fest
Lorenz Lahmann-Lammert (r.) stand erstmals in der Startelf des LSK. Foto: jij

Springer hält Nullnummer fest

Willst du den LSK punkten sehen, musst du auf Reisen gehen. Auch seinen zehnten Punkt in der Fußball-Regionalliga erkämpfte der Lüneburger SK in der Fremde mit einem 0:0 bei der SV Drochtersen/Assel.

Ein Punkt, den der LSK vor allem seinem überragenden Keeper Ole Springer und der Drochterser Abschlussschwäche zu verdanken hatte. LSK-Trainer Achim Otte konnte mit dem Punkt „durchaus leben – wir haben einen sehr leidenschaftlich spielenden Gastgeber, haben erst in der zweiten Halbzeit nicht mehr so viel zugelassen“.

Seine letzten 90 Minuten für den LSK bestritt gestern Niklas Hunold, der am Mittwoch am Fuß operiert wird und dann ein Sportmanagement-Studium in Köln aufnimmt. „Ich verlasse Lüneburg und die Mannschaft nur schweren Herzens“, betonte der Innenverteidiger, der mit einer Zusage nicht wirklich gerechnet hatte.

90 Kommentare

  1. Mann, Mann Mann! Eine Nullnummer in jeder Hinsicht. Von „Spielsystem“ war nüscht zu sehen, weder neu noch alt. Und jetzt wandert auch noch der fesche Niklas ab. Die Kölner werden ihn gut gebrauchen können.

    • Elena Schünemann

      Oh, Gott! Wo soll die Physis meiner Eintracht-Mädchen bloß hinschmachten, wenn Niklas weg ist, um den 1. FC aus dem Rheintal der Ziegenbocktränen zu führen? Hü(h)ni war nie Marmorkuchen, er war immer Sahneschnitte!

  2. In Drochtersen gab es für den LSK in den letzten Jahren nur auf die Ohren, nun immerhin einen wichtigen Auswärtspunkt! Bin gespannt, was es dieses Mal wieder alles zu bemängeln gibt in den nächsten Tagen?

  3. 10 Punkte erst! Wie sollen die 40 Punkte, die ja laut Boris mindestens erforderlich sein werden, um die Klasse zu halten, denn bloß noch geholt werden? Was ist, wenn die Teams, die hinter dem LSK stehen, auf einmal Siegeserien starten? Was, wenn Weihnachten ausfällt oder Martin Schulz Bundeskanzler und Bart Simpson der nächste US-Präsident wird? Weiß jemand etwas über die Verbindung von Jutesäcken und Reis?

  4. „Eine Auswärtsfahrt die ist lustig
    Eine Auswärtsfahrt, die ist schön
    Denn da kann man den LSK siegen sehen!“

    Das habe ich auch gedacht bevor ich mich nach Drochtersen aufgemacht habe. Das Spiel allerdings macht alle, die live vor Ort gewesen sind absolut sprachlos. In über 90. Minuten wurde nicht eine einzige Chance bzw. ein Torschuss auf das D/A-Tor abgegeben. Ich kann mich die letzten Jahre nicht erinnern, dass der LSK ein Spiel abgeliefert hat indem er nicht einen einzigen Torschuss abgegeben hat, der annähernd Richtung Tor ging. Das muss mindestens 6+x Jahre her gewesen sein. Ich habe mir gestern auch nochmal Beckers Interview angeguckt und dabei herzlich gelacht. Denn wer das Spiel gestern gesehen hat, der braucht um Verständnis nicht mehr zu werben. Das Mittelfeld sowie der Sturm waren quasi überhaupt nicht vorhanden, es wirkte so als wenn der LSK mit 2-3 Spielern weniger spielen würde. Bälle wurden nur lang hinten rausgekloppt in der Hoffnung, dass ein Ball mit Glück und Gottes Hilfe irgendwie durchrutscht, einer der Stürmer zufällig richtig steht und dann auch noch den Ball Richtung Tor trifft. Da muss ich sagen, das tut mir Leid, das hatte mit Regionalligafußball absolut nichts zu tun. Ich erkenne auch keinerlei Entwicklung bei der Mannschaft – außer ins Negative. Die Spieler sind total verunsichert, da werden Bälle ach vorne in freie Räume gespielt in denen weit und breit überhaupt kein LSK-Spieler ist. Einfach total planlos und ohne Konzept. Und letzteres unterstelle ich mittlerweile auch dem Trainerteam (und Vorstand). Bei aller Kulanz und Geduld: Es ist absolut keinerlei Konzept zu erkennen, keine Spielidee, einfach nichts und wenn es eins geben sollte, dann ist es das falsche. Gute Trainer erkennt man übrigens daran, dass sie nicht die Spieler in ein Konzept zu pressen versuchen, sondern ihr Spielkonzept an Hand der vorhandenen Spieler ausrichten. Das wäre mein Lösungsvorschlag an die Trainer, falls diese hier mal nachlesen.
    Ein weiteres Problem, das gestern augenscheinlich geworden ist, dass einige Spieler einfach kein Regionalligaformat haben, allen voran ist das bei Kobert offensichtlich geworden. Zeikampfquote ca 5%, hält keine Bälle, gewinnt keine Luftduelle usw. Warum wird da nicht schon spätestens zur Halbzeit ausgewechselt? Sehen das die Trainer nicht oder wollen sie es nicht sehen?
    Ich frage mich allen ernstes was nach den ersten zwei Spielen mit dieser Mannschaft passiert ist. Die Abwärtsspirale dreht sich in Rekordzeit nach unten. Das kommende Heimspiel gegen WOB II können wir eh abschenken, danach gegen Eutin wird es auswärts wichtig. Und gegen diese Mannschaft wird der Druck auf den LSK schon enorm.
    Das einzig positive, wenn man das überhaupt so sagen kann, ist dass die Abwehr plus Torwart gestern als einziger Mannschaftsteil funktioniert haben. Interessanterweise ist das auch der einzige Mannschaftsteil, der letzte Saison so in dieser Konstellation zusammengespielt hat. Der Rest war quasi nicht existent. Vielleicht ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl an dieser Stelle…
    Man kann jetzt quasi nur noch hoffen und ggf. zur Winterpause handeln.

    Fazit: Es stehen dem LSK brutal schwere sportliche Zeiten bevor!

    • Ich muss Dir leider in großen Teilen recht geben. Speziell die erste Halbzeit war die schlechteste, die ich seit Urzeiten vom LSK gesehen habe. Null Zugriff auf Spiel und Gegner, null Ideen nach vorn. Ohne die überragenden Springer und Pägelow sowie den Chancenwucher von D/A wäre es wohl ein Debakel geworden.
      Die Spieler sind anscheinend mit der Fülle an taktischen Anweisungen/Konzepten überfrachtet und überfordert, d.h. sie bringen nicht das auf den Platz, was sie eigentlich spielen könnten.
      Dazu kommt, und das ist ja nichts neues, dass bestimmte Abgänge einfach nicht ersetzt werden konnten. Wenn das aber finanziell nicht machbar ist, kann man es halt nicht ändern.
      Ansonsten müsste sicherlich auf 3-4 Positionen nachgebessert werden.
      Durch Hunolds Abgang und diverse Verletzte wird die personelle Lage leider auch nicht besser.
      So wird der LSK auf lange Sicht das letzte Drittel der Tabelle nicht verlassen können. Mit Glück finden sich dann drei Truppen, die man hinter sich lassen kann…

    • Die zehn Punkte sehen ja noch ganz gut aus, aber sie täuschen, weil sechs davon in den ersten beiden Spielen (mit Eggert) geholt wurden und danach waren es in sieben Spielen mickrige vier Punkte.
      Bis zur Winterpause stehen noch zehn Spiele an und da kann es schon fast zu spät sein. Es muss schnell gehandelt werden, zumal Hunold unvorhergesehen auch noch aus dem Kader ausscheidet. Zumindest hier sollte der Vorstand alles daran setzen, den „alten“ Kapitän Jannis Opalka zu einem Comeback zu überreden. Zusammen mit Pägelow war die Innenverteidigung immer eine Bank. Und vielleicht ist ja auch noch irgendwo ein vertragsloser Knipser auf dem Markt, Denn die allergrößte Baustelle ist unbestritten das Sturmzentrum.

      • Klar sind vertragslose Knipser auf dem Markt; nur wollen die mehr Geld als der LSK zahlen kann und will…

  5. Danke für diesen ausführlichen Bericht Silver und deine Einschätzung.
    In meiner LSK Gruppe wurde gestern getickert und da wurde es ähnlich beschrieben wie hier von Dir.
    Ich wollte dem ganzen Team erst mal einige Spieltage geben um sich zu finden, da es dieses Jahr etwas schwieriger ist als letztes Jahr durch den Trainerwechsel.
    Aber langsam bekomme ich Angst.
    Klar,jede Saison hatten wir Höhen und tiefen und haben es dann Dank des Zusammenhalts irgendwie wenn auch knapp geschafft die Liga zu halten.
    Der große Unterschied ist aber,das wir spielerisch immer auf Augenhöhe und oft auch die bessere Mannschaft waren.
    Dazu wurden immer viele Torchancen erarbeitet, nur leider oft nicht reingemacht.
    Dieses Jahr gibt es im Schnitt nur zwei,wenn überhaupt, und da müsste man dann einen echten Torjäger haben,der davon wenigstens eine reinmacht.
    Ich hoffe,das Herr Otte und sein Team auch langsam einsehen das seine spielerische Ausrichtung hier nicht funktioniert.
    Er ist bestimmt kein schlechter Trainer,das hat Er ja jahrelang in Emmendorf bewiesen, aber Ihm fehlt wohl die Erfahrung für die um einige Klassen höhere Regionalliga,deswegen muss man Ihm auch ein wenig Zeit geben um sich an die Liga zu gewöhnen.
    Ich glaube auch,das der Kader stark genug ist um die Liga zu halten,aber die Jungs sind ja mittlerweile auch total verunsichert.
    Wir sind ja alle keine Trainer,aber wir alle haben Augen und sehen das die Mannschaft keinen Fortschritt macht. Und ein Drittel der Saison ist bald gespielt,das muss jetzt echt was passieren,sonst wird es dieses Jahr sehr schwer.
    Ich wünsche mir auf jedenfall,das wir alle zusammen noch die Kurve kriegen,ohne Trainerwechsel.
    Auch wenn es schwer fällt, am Sonntag müssen wir die Mannschaft lautstark anfeuern,damit wir wenigstens einen Punkt in Lüneburg behalten.

    • Echte Torjäger kosten Geld, Stefan! Es ist ja nicht so, dass der LSK sich da nicht bemüht hat, nur wenn diese Spieler ihren Lebensunterhalt mit Fußball verdienen wollen, wird das hier kaum zu realisieren sein.
      Ansonsten stimme ich Dir zu: ein gutes Trainerteam sollte so langsam in der Lage sein, seine taktische Marschroute zu übedenken und gegebenenfalls zu ändern…

      • Als ausgewiesener Fußballkenner sage ich Euch: Dieser Trainer bringt es nicht, gebt ihm soviel Zeit, wie Ihr wollt. Diesen Eindruck hatte ich schon während des Spiels gegen Weiche, und er hat sich in der Folgezeit eher verstärkt als daß er sich in Zuversicht verwandelt hätte.
        Wahrscheinlich würde Oelkers mit seiner inzwischen erlangten Regionalligaerfahrung anders handeln, zumal er ja wohl den richtigen Zugang zu den Spielern hat. Vielleicht mangelt es an der Lizenz, weiß ich nicht. Übrigens haben sie nach einem Viertel der Saison ein Viertel der für den Klassenerhalt mindestens notwendigen Punkte, sofern niemand von oben runter kommt.

        Warum muß Treu beharrllch die Bank drückeni? Soviel wie ich bisher von ihm gesehen habe, bringt er mehr Spielverständnis auf als so mancher der anderen der gestern Aufgebotenen. Aber immerhin: ein Punkt ist ein Punkt – ist doch zumindest etwas tröstlich

      • Ich (Jahrgang ’34, Knaben VfL Stettin, 76 Tore, Jugmannen und Herren FSV Veritas Wittenberge/Breese, 134 Tore, ab 1963 für drei Jahre noch SV Barnstedt, 48 Tore, hätte mich gegen die Erstattung von Reise-, Verdienstausfall und Schuhkosten für einige Zeit, bis zum Engagement eines fähigen Nachfolgers, zur Verfügung gestellt und habe Otte das auch angeboten, aber er wollte keinen Abstauber, dessen größte Qualitäten sich auf engstem Raum im gegnerischen Sechzehner entfalten, der den Ball abschirmen kann, die Lücken in der Abwehr findet, aufdeckt und nutzt, bissig reaktionsschnell und dribbelstark ist und eiskalt mit der Pieke, dem Hacken oder per Kopfball abschließt. Dieser Spielertyp, der König der Stürmer ist immer seltener anzutreffen, da auch die Stürmer mit immer mehr Laufarbeit konfrontiert werden. In den meisten Fällen ist dies richtig, aber es gibt Ausnahmespieler, die davon befreit werden müssen, ansonsten werden diese Fußballer nie ihr maximales Leistungsvermögen erreichen. Dieser Spielertyp wird von den meisten Trainern eher nicht erkannt und im Training und Wettspiel mit falschen Übungen und taktischen Einstellungen belastet. Zuletzt sah ich einen solchen Stürmer bei uns damals in der Verbandsliga (Namen kann ich leider im Moment nicht erinnern). Er lief etwa im ganzen Spiel 2 km und hatte einen Aktionsradius eines „Kanaldeckels“. Befand sich aber der Ball in seiner Nähe, explodierte dieser Heidebomber förmlich und wenn er den Ball bekam, sah er nur noch das Tor und den Abschluss. Ein bis zwei Tore schoss dieser Spieler durchschnittlich pro Spiel. Er war auf den ersten zehn Metern viel schneller als die Gegenspieler und besaß eine riesige Schusskraft.

        • Genau so sehe ich das auch. Die Stürmer müssen heutzutage viel zu viel mitarbeiten und dadurch fehlt Ihnen dann am Ende die nötige Schnelligkeit und dann auch die nötige Kraft zum Torabschluss.
          Aber heute gibt es ja im gesamten Fußball diese Spielweise,Du wartest bis der Ball kommt und machst ihn dann rein,nicht mehr.
          So ein Stürmer war früher Schnecke Wagner,nicht der schnellste mit den Beinen,aber dafür mit dem Kopf. Der wusste immer wo Er stehen muss und hat die Dinger gemacht.
          Ein echter Knipser und für mich der beste Stürmer,der jemals beim LSK gespielt hat.
          Knapp dahinter für mich dann Bomber Ulbrich.
          Und zur heutigen Zeit im moderneren Fußball ganz weit vorne Quasi Wriedt.

        • Schön bei Herrn Regener geklaut …

          • Ups, falsche Stelle, bezog sich auf R. Ledigt

          • Du meinst meinen Spitznamen? Ja, stammt aus Herr Lehmann. Woher hast Du Deinen? Selber ausgedacht? Oder hast Du um 1850 Prosa für Gamaliel Baileys Zeitschrift National Era geschrieben, in der auch Harriet Beecher Stowes berühmter Roman Onkel Toms Hütte erschien ist, dessen eigentlicher Autor, zumindest laut Henning J. Claasen, in Bronze gegossen auf der Brausebrücke sitzt, nachdem er ein paar Jahre lang am Stint herumgesupft hatte.

    • # Lieber Stefan; nur der Ertrag zählt. 1. Auswärts mit einer wenig eingespielten Mannschaft 1 Punkt zu holen, halte ich für einen achtbaren Erfolg 2. Du sagst, wir sind alle keine Trainer… falsch. Meine „Trainerlizenz Breitensport u. Fussball“ d. Bayerischen Sportverbandes vom 30.05.1990 (!) schlummert in der Ruhe eines Leitz-Ordners… Also positiv denken und optimistisch bleiben, dann klappt’s auch mit den Punkten. Macht’s gut😀😀😀

      • Ja Juri,der Punkt ist klasse, und ich habe da ehrlich gesagt nicht mit gerechnet.
        In Drochtersen habe schon ganz andere Mannschaften nicht zählbares mitgenommen.
        Das ist die willensstärkste und ekeligste Mannschaft der Liga,da bin ich sehr stolz auf die Jungs,das Sie das gut überstanden haben.
        Nächsten Sonntag wird es besser,da bin ich mir sicher.
        Auf gehts LSK,(gemeinsam)kämpfen und Siegen.

      • @ Juri und Stefan
        Es geht aufwärts beim LSK. Wenn wir in ein, zwei Monaten wieder mit einer eingespielten Mannschaft spielen, sind wir bald auf einem guten Weg. Wir hätten auch am Freitag wieder gewinnen können, aber wir liegen trotzdem voll im Soll. Wir brauchen zehn Siege und zwölf Unentschieden. Damit das klappt, sollten wir bald noch einen neuen Stürmer holen. Das hat mit Geld nichts zu tun, das ist auch ein Schmarrn. Der LSK hat mittlerweile einen guten Namen, die Spieler bieten sich uns an, weil sie hier Regionalliga spielen wollen. Wer glaubt die Märchen, die andere Vereine erzählen? Dass drei Regionalligaspieler nur der Freundschaft wegen nach Suderburg in die Bezirksliga wechseln? Der Portugiese Christiano Ronaldo von Real Madrid verdient mit seinem Jahresgehalt von 21 Millionen Euro fast zwei Millionen Euro pro Monat und damit ca. 2400 Euro pro Stunde. Die Bundeskanzlerin verdient dazu im Vergleich „nur“ 15.832,79 Euro monatlich. Christiano Ronaldo bekommt daher ungefähr 110-mal mehr Gehalt als die deutsche Regierungschefin. Auf den weiteren Plätzen folgen ebenfalls bekannte Weltstars wie Gareth Bale (20 Millionen), Lionel Messi (16 Millionen), Zlatan Ibrahimovic (15 Millionen Euro) und Wayne Rooney mit rund 13 Millionen Euro. Die Gehälter der Fußballspieler liegen damit um ein vielfaches höher als normale Gehälter von Lehrern oder Mechatronikern. Hinzu kommen dazu natürlich bei den Weltstars auch noch einmal Werbeeinnahmen, die sich häufig in derselben Höhe wie das Gehalt bewegen. 2014 soll beispielsweise Lionel Messi rund 60 Millionen € an Einnahmen verbucht haben. Cristiano Ronaldo bekam immerhin 54 Millionen € an Gehalt und Werbeeinnahmen. Mario Götze soll es auf knapp 17 Millionen € geschafft haben. Dass wir nicht mehr so oft gewinnen wie vor fünf Jahren in der Oberliga, das beschäftigt unsere Jungs nicht. Wir haben damals in der Oberliga ja fast alles gewonnen, das war manchmal schon langweilig. Das bringt uns auf Dauer auch nicht weiter. Es müssen aber jetzt alle mal verstehen, dass wir seit vier Jahren eine Liga höher spielen, das muss man eben ein bisschen anders angehen. Aber noch mal: Wir haben von neun Spielen nur fünf verloren. Das hat uns lange beschäftigt, aber man muss auch sehen, dass Freitag fast 300 Zuschauer mit uns in Drochtersen waren. Die Leute kommen zum LSK, um mal etwas ganz anderes zu sehen – und wir setzen unsere Tour in Richtung Dritte Liga fort. Und natürlich wollen wir versuchen, kommenden Sonntag unseren dritten Dreier einzufahren.

  6. Hat einer letzten Sonntagmittag Vastorf II gegen Heidetal II auf dem Rasenplatz in Rehlingen gesehen? Alex Weigel war wieder überragend. Der macht Tore am Fließband. So einen Heide-Messi brauchen wir auch. Dann wäre der Aufstieg in der nächsten Saison nur noch eine Frage des Vorsprungs.

  7. Ratlos, harmlos – trostlos

    • Wer spendet Rat?
      Wie wird man den Harm los?
      Wer spendet Trost?
      Das sind die Fragen aller Fragen. Wer kann mir die Antwort sagen?

  8. Wer gibt Rat?
    Wer spendet Trost?
    Wie werden wir den Harm (Harn?) los?

    Warum sind die Spieler nicht frei im Kopf? Wo noch nicht?
    Warum haben sie ihre Unbeschwertheit verloren? Wo ist sie hin?

    Fragen über Fragen? Bin nur noch achtmalklug. Habe heute mittag, einen Zacken aus meiner Krone verloren. Jo hat ihn mit aberkannt. (Geschehen unter Ratlos, hamrlos – Tore los). Ich fühle mich seitdem etwas unbeschwerter und freier im Kopf.

    • Die letzten beiden Kommentare machen mich doch ein wenig stutzig. Der Verlust in meiner Krone hat wohl doch nachhaltigere Folgen. Werde mal versuchen, das in der Sauna auszuschwitzen.

      • Vielleicht haben derartige Folgen weniger mit dem verlorenen Zacken und mehr mit dem gefundenen Eau de vie zu tun? Dann würde auch das mit dem Ausschwitzen besser passen.

  9. Hallo achtmalklug, wenn ich mir das Foto (von jij) oben so anschaue, dämmert mir, wie sich ein kleinerer Teil unserer Probleme eventuell ganz schnell beheben ließe. Hat Otte unseren Jungs vielleicht noch gar nicht verraten, dass auch sie – nicht nur die generischen Spieler – auf ihren teuer beschuhten Füßen laufen dürfen und nicht die vollen eineinhalb Stunden auf Knien herumzurutschen brauchen?

  10. Hallo LSK Fans,

    @ Juri zunächst einmal ein ganz großes Lob für Deinen Kommentar. Danke auch für die Hilfe beim letzten Heimspiel. Super Sache.
    @ Silversurger : was meinen Sie mit total planlos, kein Konzept beim Trainer und Vorstand? Das sehe ich überhaupt nicht. Woher wissen Sie das die Spieler verunsichert sind?
    @ Stefan Hye beim Pokalhalbfinale in Rheden haben die LSK Fans richtig geile Stimmung gemacht. Nun spielen wir wieder in Lüneburg auf dem schön hergerichtetem VFL Platz und was haben wir, überhaupt keine Stimmung. Wo liegt hier das Problem? Gibt es zwischen Fans und Vorstand Probleme?
    Was mich aber besonders traurig stimmt, dass hier in dem Forum die Mannschaft, das Trainerteam usw. und der Vorstand immer wieder angegriffen werden. Die Jungs und der Verein haben es verdient respektvoll miteinander umzugehen. Die Mannschaft/der Verein benötigt alle unsere Unterstützung damit es wieder aufwärts geht.

    • # Landkreis…wegen der Hilfe als Sprecher…kein Thema. Ich Stimme Dir übrigens vollkommen zu; Kritisieren ist immer leicht. Ich würde empfehlen, eher zusammen zu rücken, als immer nur draufzuhauen. Bis denne😀

    • Hallo Landkreis,
      woran das liegt kann ich Dir gerne am Sonntag persönlich sagen,hier möchte ich das nicht.Ich würde Dich gerne vorm Spiel auf eine Tasse Kaffee einladen,wenn Du Lust und Zeit hast.
      Das mit dem Zusammenrücken,Respekt und der Unterstützung ist so eine Sache.
      Der harte Kern um mich rum,hat das die letzten drei Jahre gemacht,zu Hause und auch auswärts.
      Auch wenn da Grotten Kicks bei waren,wurde die Mannschaft trotzdem beklatscht und aufgemuntert.
      Bis auf ein Spiel,da hatte ich echt die Schnauze voll und habe auch mal gemotzt,das war zu viel für mich.Das war das 0-4 in Eichede.

      Es ist auch was anderes, sich als ruhiger Fan die Heimspiele anzugucken,oder als aktiver Fan mit viel Emotionen,der der Mannschaft auch noch die ganze Saison hinterher reist und sehr viel Zeit und Geld investiert,und dann auch noch überwiegend Sonntag für Sonntag enttäuscht und stundenlang nach Hause fahren muss.

      Da hat meiner Meinung nach der Hardcore Fan auch mal das Recht zu kritisieren und sich mal Luft zu machen,natürlich im Rahmen und ohne Beleidigungen.Aber man muss doch auch mal drüber sprechen,das kann ja so nicht weitergehen.
      Es hat alles seine Grenzen,man kann nicht immer alles aushalten oder hinnehmen.

      Wenn man das Gefühl hat,die Mannschaft hat alles gegeben und bis zum Schluss gekämpft,dann kann man auch gut damit umgehen.
      Aber dieses Gefühl haben viele Fans die ich gesprochen habe dieses Jahr nicht.
      Und dann ist es doppelt so schwer sich Sonntag für Sonntag zu motivieren und für Stimmung zu sorgen.
      Ich bin auch langsam zu alt für den Job als Vorsänger und Trommler.Ich will das eigentlich schon seit 10 Jahren nicht mehr,aber mangels Nachwuchs habe ich es für den Verein immer weiter gemacht. Aber sowas wird immer alles als selbstverständlich gesehen.
      Ich wurde auch schon öfter mal von Zuschauern angemotzt wenn ich mal nicht genug getrommelt und für Stimmung gesorgt habe.
      Merkt Ihr was,auch als Fan wird man mal kritisiert und respektlos behandelt.Und ich bekomme kein Geld dafür,im Gegensatz zu den Spielern.
      Also,ich mache was für den Verein,da nehme ich mir dann auch mal das Recht zu kritisieren,und respektvoller Umgang sollte nicht immer nur von den Fans gefordert werden.

      • Hallo Stefan,
        herzlichen Dank für die nette Nachricht. Sehr gern nehme ich die Einladung an . Leider bin ich am kommenden Sonntag nicht vor Ort. Mein Vorschlag ist wir fahren gemeinsam zum nächsten Auswärtsspiel. Dann haben wir viel Zeit und können in Ruhe sprechen. Teile mir mit wo ich Dich abholen kann.
        Hoffe auf eine positive Antwort.

        • Hallo Landkreis,
          ganz tolle Idee,finde ich echt klasse und freue mich sehr drüber.
          Das Problem ist,am 8 Oktober hat mein Vater Geburtstag,da kann ich jetzt noch keine Zusage geben.
          Ich würde vorschlagen,das Du Dir über A.Safft oder LZ Sport meine E-Mail Adresse geben lässt,womit ich hier ja meine Zustimmung gebe,damit man sich besser in Verbindung setzten kann.

          Sollte das nicht klappen mit Eutin,wäre das nächste Spiel in Hamburg,da könnte man das Treffen dann nachholen.Oder beim nächsten Heimspiel (HSV),bei Kaffee und Kuchen.
          Bist herzlich eingeladen.

          • Hallo Stefan,

            herzlichen Dank für die Info. Nun meine Bitte: ich gehe davon aus, dass Du einen guten Kontakt zu der LZ hast. Sie können Dir meine Mail Adresse auch geben. Dann einfach melden und wir schauen dann wann wir uns mal treffen können.

            Beste Grüße.

          • Hallo Landkreis,
            habe ich nicht,aber ich habe die LZ angeschrieben und drum gebeten,das Sie uns gegenseitig die E-Mail Adresse zukommen lässt,mal sehen ob das klappt.

      • Hallo Stefan, du stellst den „Hardcore Fan“, der „auch mal das Recht hat, zu kritisieren und sich mal Luft zu machen, natürlich im Rahmen und ohne Beleidigungen“ über den „ruhigen Fan“, der „die Heimspiele anguckt, ohne als aktiver Fan mit viel Emotionen der Mannschaft auch noch die ganze Saison hinterher zu reisen und sehr viel Zeit und Geld zu investieren, und dann auch noch überwiegend Sonntag für Sonntag enttäuscht wird und stundenlang nach Hause fahren muss“.

        Geht das gegen Leute wie mich? Das finde ich nicht in Ordnung. Das macht mich wütend, wenn du es tatsächlich so arrogant meinst, wie du es schreibst. Ich werde am 30. November 83 Jahre alt, bin aber ZU FUß (ich trage nur noch den robusten, wetterfesten, strapazierfähigen und dabei weichen und geschmeidigen „Nestor“ aus dem Hause „BÄR“. Der Schnürschuh verdankt seinen einzigartigen Tragekomfort seltenem Yakleder aus den höchstgelegenen Regionen der Welt. Dazu bringt der formschöne Mokassin alle Bequemlichkeits-Attribute eines echten Allrounders mit: weit öffnender Einstieg, von Hand geflochtene Mokassin-Naht, – und lässt sich sogar mit eigenen Einlagen gut gebrauchen) UND MIT DEM DRAHTESEL (Gazelle Classic R3T Hollandfahrrad von 1972 (Damenversion, wegen des bequemeren Einstiegs, 26″; 3 Torpedo Gangschaltung; Kettenkasten und Gabel „Ton in Ton“, Farbe: matt schwarz) NOCH SEHR GUT UNTERWEGS!! Nur wenn die Anfahrten länger werden, habe ich Probleme. Muss einfach seit zwei, drei Jahren eins öfter für kleine Königstiger. Das nervt Mitreisende, so dass ich auf Bus- und Zugfahrten inzwischen ganz verzichte. Und meine Tochter hat immer seltener die Zeit und den Humor, mit mir Stop-and-go von Raststätte zu Raststätte zu hüpfen, damit ich unsere Jungs anfeuern kann. Also Stefan, mal nicht so von oben herunter! Sowas kann dir nämlich auch blühen, obwohl ich dir das natürlich nicht wünsche.

        Dann noch zu „Schnecke“. Ja, das war ein Schlitzohr nach meinem Geschmack! Unvergessen! Aber es muss noch einen anderen „Bomber“ in den 70ern gegeben haben, bevor Krause von der SVE zu uns ins Tor gewechselt ist (übrigens mit Franke von Braunschweig einer der beiden wirklich ganz großen, wenn auch von Helmut Schön immer verkannten, deutschen Torhüter damals).

        Zuletzt, wer ist Alice Car? Ein Kerl in Frauenkleidern? Jedenfalls geht es auch nicht an, Fremde wegen der Nickname-Verwendung zu beschimpfen und selber auch nur als anonymer Stänkerer rumzulaufen. (Ich möchte einfach nicht, dass irgendwer bei mir in Wilschenbruch wieder seinen Abfall übern Gartenzaun schmeißt, wenn ich mal einen verfehlten Spielzug unseres Vereins kritisiert habe. Darum heiße ich hier R. Ledigt. Capice?)

        • Ist das dein Ernst?

          • Das? Was meinst du denn mit „das“?

            Den Abfall?

            Ja, es gab im Winter und Frühjahr 2014 mehrmals Tüten mit Haushaltsmüll in meinem Garten, weil ich ein Transparent am Zaun hatte, um gegen den Stadionabriss zu protestieren. In einer haben wir sogar zerknüllte Briefe mit Anschrift gefunden.

        • Alice, wie Alice Cooper.
          Alice Car, wie LSK auf Englisch.

          Im Übrigen freue ich mich, hier im Forum jemanden anzutreffen, der die Werke des Herrn Regener ebenso schätzt wie ich (aktueller Buchtipp: „Wiener Straße)“)

          Ich hoffe, damit ist unser kleiner Disput R. Ledigt …

          • LSK auf Englisch = Elliskäi

            Alice Car auf Englisch = LS-car

            Hinhaun würde vielleicht „Alice Kay“

            Dißpjut jessäddelt.

            Scheene Grieße, sar’ick ma an Frank Lehmann, Karl Schmidt, Erwin Kächele, Lederuschi Detlef, Ossi Marko, Kristall-Rainer und P. Immel, aus dem „Einfall“, der „ArschArt Galerie“ und dem Intimfriseur („Dit is dit jute Stück, oda? Isset doch, oda? Jibtet eintlé jané mehr.“) in der Wiener Straße hinterm Görli.

          • @ R. Ledigt

            Vllt. hat Alice bloß an die djörmenn Pronaunßi Äischen von LSK gedacht und DAFÜR entsprechende englische Wörter gesucht? Häw juh ewwer ssot äbaut sätt biforr?

          • Ja, danke, Jan. Vielleicht war’s so. Ich glaube, das brauchen wir nicht weiter zu vertiefen.

        • Hallo mein lieber Alt LSKner,

          das geht gegen gar keine Leute,so war das überhaupt nicht gemeint.
          Ich wollte damit nur ausdrücken,das der einfache Stadion Besucher sich das Spiel anguckt,kurz drüber schnackt,dann abschaltet und sich den Rest der Woche oder auch die zweite Woche bis zum nächsten Heimspiel keinen Kopf mehr drüber macht.
          Für den einen ist Fußball(der LSK) eine einfache Sache,für andere viel viel mehr.
          Ich habe nur eine Antwort auf den Post von landkreis geschrieben,mehr nicht.Ich habe ja nicht geschrieben,das der normale Fan nicht das Recht hat seine Meinung zu schreiben.
          Falls das arrogant rüber gekommen ist,entschuldige ich mich dafür.
          Ich wünsche Dir jedenfalls,das deine Nestor noch lange halten,damit Du noch ganz viele Spiele von unserem gemeisamen Lieblings Verein sehen kannst.

          • Hallo Stefan,

            vielen Dank für deine liebe Antwort. Mir war das sowieso klar, glaube ich, dass du da keine Fan-Elite über das gemeine Fußvolk stellen wolltest. Mir ging es ein bisschen um die schlichteren Gemüter unter uns, die hier sofort ihren über Jahrzehnte treuer Lehnsuntertanenschaft erworbenen Sonderstatus betonen. Ein bisschen Stolz soll schon sein, aber wo steht geschrieben, dass einer nichts von Lüneburger Fußball versteht, wenn er (oder sie) nicht mindestens drei Generationen rassereiner Vereinszugehörigkeit nachweisen kann?

            Von meinen Nestors besitze ich vier Paare. Eines sogar aus butterweichem Elchleder. Legt sich mit einem schlürfenden Geräusch so schmiegsam wie warmer Tannenhonig um meine deformierten Füße (beidseitiger Hallux valgus, wegen ewig zu enger Fußballschuhe aus zu steifem Leder; so einen Puma „Super Atom“ wie auf dem Bild hatte ich ab 1948 auch; Ski-Stiefel von heute sind nix dagegen; im Winter mussten wir die ’ne halbe Stunde auftauen lassen, um sie wieder vom Fuß zu bekommen, bei Verletzungen brachten die Betreuer auf dem Feld Hammer und Meißel zum Einsatz: http://sammlung.sportmuseum.de/wp-content/uploads/2009/08/83-4611.jpg

          • Hahaha,

            ich kenne das mit schlechten Fußball Schuhen,meine waren auch nicht die besten,für bessere hatte das Taschengeld nicht gereicht,aber ich hatte trotzdem Spaß am spielen.
            Der Schuh im Sportmuseum sieht ja eigentlich aus wie ein Gesundheitsschuh,aber war wohl eher das Gegenteil.
            Ich hätte mir aber damals den hohen Schaft gewünscht,da ich auch sehr schmale Schuhe und oft Probleme mit umknicken hatte,was wohl aber mehr mit meinen Fuß und Knöcheln zu tun hatte.
            Aber damit hätte ich auf jeden Fall einen besseren sicheren Stand gehabt,den ich nur hatte wenn wir 20 cm Schnee auf dem Platz hatten.

          • Hallo Stefan,

            mir ist erst jetzt aufgefallen, dass ich dir das falsche Bild geschickt habe. Oben das ist der adidas „Cup“ von 1957. Den konnte man in der DDR nicht mehr bekommen. Hab ich erst nach’m Rübermachen kurz vorm Mauerbau ’61 ergattert. Aber den Puma „Super Atom“ von ’47 oder ’48 konnte man „in der Zone“ kaufen, kostete ein Vermögen (drei Familien haben zusammengelegt) und musste deswegen auch – tausendmal kunstvoll geflickt – „ein Leben lang“ halten. Wer den besaß, war modisch auf jeden Fall schon einmal für unsere Oberliga (höchste Spielklasse) qualifiziert. Hier ist das richtige Photo: http://sammlung.sportmuseum.de/wp-content/uploads/2011/03/90-60.jpg

          • Moin R. Ledigt,
            da sieht man noch was ein Fußball Schuh ist.
            Wenn ich mir die von heute angucke,sehen die aus wie Ballett Schühchen.
            Adidas, Modell Barbie Pink.

  11. Wir als LSK Fans wissen es zu würdigen, dass uns in den letzten Jahren ganz schön aus der Patsche geholfen wurde. Ob TSV Bardowick, Matthias Merz mit seinem VFL oder Juri von SVE. Dafür noch einmal Danke vom LSK. Wir werden sicher nicht alle Baustellen über Nacht reparieren können und Eure Hilfe sicherlich noch öfter brauchen. Sicher ist, dass wir Euch das nicht vergessen, ehrlich. So und jetzt Sonntag drei Punkte beim Heimspiel

    • Aus wievielen Fans bestehst Du denn, Zuschauer? Oder sagst Du immer „wir“ statt „ich“, weil Du meinst alle anderen müssten Deiner Meinung sein? Oder bist Du vom Fanclub autorisiert worden, im Namen der Mitglieder zu sprechen? Oder hast Du mit dem lieben Gott telefoniert und er hat dir erzählt, was „wir“ zu würdigen wissen? Oder hattest Du einfach so „das Gefühl“, Deine ganz persönliche Sichtweise mal kurz zu der von halb Lüneburg aufpeppen zu müssen?

  12. Hallo Landkreis, ich wollte hier nicht mehr schreiben – aber Du flankst wahrscheinlich im richtigen Moment… JA! Es gibt Probleme zwischen Vereinsführung und Fans!!! Die „Supporter“ fühlten sich bis zum Rausschmiß von Elard Ostermann mitgenommen – wir hatten immer einen direkten Draht zu den Jungs (Stuff wie Mannschaft); gab es Irritationen hat der Trainer mit uns geschnackt. In kürzester Zeit ist es dem Vorstand aber gelungen, eine anonyme Masse aus dem Team zu machen – es gibt keine Bindung mehr zwischen Spielern / Funktionsteam und Fans. Der Kern der langjährigen Supporter kennt nur noch wenige Menschen aus der Mannschaft und dem Team drumherum… Verpissen sich ja außer Ole Springer auch alle nach den Spielen… Vereinsleben sieht anders aus…

    • Warum richtet man nicht mal eine Art „Fancontainer“ ein an dem sich alle LSK-Fans und Interessierte vor und nach dem Spiel treffen können, zu dem auch mal die Spieler kommen können, wenn sie einfach nur mal „Hallo“ sagen wollen oder auch wenn Sie einige Zwischenrufe aus dem Publikum nicht so toll fanden und darüber mal diskutieren wollen. Vielleicht könnte man so ein Projekt ja mit dem derzeit brachliegenden Fanshop gleich kombinieren. Eine relativ kostengünstige Möglichkeit, die meiner Meinung nach eine große Wirkung hätte, da wir derzeit kein eigenes Vereinsheim als festen Anlaufpunkt haben und sich alles irgendwo verläuft. Auch neue LSK-Fans hätten einen festen Anlaufpunkt um sich mal mit den altgedienten LSK-Fans auszutauschen.

      Das wäre so meine Idee dazu!

  13. Bei beiden Beiträgen von Landkreis und Juri/Eintracht kommt mir die Frage, warum braucht die Mannschaft alle unsere Unterstützung, und warum sollen wir zusammenrücken? Sind es andere Gründe als die hier genannten?
    Außerdem bin ich sehr stark an einen alten Bekannten meiner Frau erinnert, an den, natürlich in einem sehr viel ernsteren Zusammenhang immer wieder die Frage herangetragen wurde: “ Wo bleibt denn das Positive, Herr Kästner?“ Positives hat er ja selbst geliefert Pünktchen und Anton, Das fliegende Klassenzimmer und vielleicht auch „Kai aus der Kiste“ oder war es „Ole im Kasten“? Was kann es sein, das Positive. Ist es das, was ich bei uns im Altpapier fand: „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben.“ Also:“Warten wir nicht länger“. Mein Wort zum Wahlsonntag.

    Inzwischen ist es weit nach Mitternacht. Werde wohl mal bei der Brausebrücke vorbeischauen, zu jenem Herrn auf der Bank, der unter einem Pseudonym nicht nur Onkel Toms Hütte sondern auch „Gone with the Wind“ geschrieben hat. Der hat alles nicht so eng gesehen, genau wie mein alter Freund Clemens. Vielleicht findet er sich auch dort ein. Es ist so seine Zeit. Werde vorsorglich jenen kleinen silbernen Flachmann mitnehmen, dann können wir mit einem eau de vie auf den LSK anstoßen. R.Ledigt.

  14. Vastorf II gegen Heidetal II trifft das Niveau der Kommentarschreiber schon recht gut… Mann Mann Mann… Armseliges, dumpfes Geblubber…. Alle haben den Trainerschein in Abendschule gemacht und wissen, worum espieltgeht, ist klar… Wie hat Karze gegen Vogelsang gespielt?

    • „Mann, Mann, Mann“?

      High, Wilschenbrucher, du redest ja genau wie lattenknaller! Bist du auch eine Frau?

      • Hallo Rüdiger,

        jede Diskussion dadurch zu sprengen, indem man irgendwem vorwirft unter mehreren Namen zu schreiben, ist irgendwie auch nicht die feine Art. Großartige Diskussionskultur… Wenn man halt inhaltlich nichts beizutragen hat, dann stürzt man sich halt auf die Anonymität der Leute.

        Ich glaub ich hab sicher schon in irgendeinem Kommentar mich mit Wilschenbrucher auch mit konträrer Meinung auseinandergesetzt.

  15. Hildesheim, Eutin, Rehden, Altona, Oldeburg, Havelse… Wer steigt am Ende der Saison von diesen Mannschaften ab in die Oberliga?

    • Herr Brinkmann, es ist nicht damit geholfen, Mannschaften mit noch schlechteren Saisonstart aufzuzählen. Das kann sich schnell ändern und die ein oder andere Mannschaft wird sich zur Winterpause verstärken. Man sollte auf sich selbst schauen und da fällt leider auf, dass die Punkte bisher allesamt glücklich waren, Ausnahme evt. das Spiel gegen Rehden. Das, was in den vorherigen Jahren bisher spielerisch vorhanden war ist nicht mehr da. Normalerweise versucht man das zu erhalten, was gut ist und versucht die Schwächen zu verbessern. Die Schwächen lagen in den Spielzeiten vorher im zu langsamen Spielaufbau und in fehlenden Tempovorstössen in Spielsituationen in denen der Gegner den Ball verlor und in der Devensive noch nicht seine Ordnung hatte. Es fehlten ein Tempomacher im Mittelfeld und ein Vollstrecker, die Spielkontrolle war vorhanden und das spielerische Niveau wurde von vielen Gegnern gelobt. Gegen die Topmannschaften der Liga, sah man in der Regel kaum spielerische Nachteile. Ich bin der Meinung, das sieht zur Zeit anders aus. Ich freue mich natürlich über die 10 Punkte, und wünsche das Herr Otte seine Theorie bzw. Spielidee auch in die Praxis übertragen bekommt und diese für die Regionalliga auch wirksam ist. Bis zur Winterpause sollten aber schon Ansätze sichtbar werden. Ich bin auch gespannt, wie die Mannschaft im Laufe der Saison ihren konditionellen Leistungsstand hält. Ein Merkmal der letzten Jahre seit Oberliga war ja, das der LSK wenig Verletzte hatte und gegen Ende der Saison immer noch Energie hatte und im Endspurt nachsetzen konnte. Ich bin gespannt auf unsere Entwicklung und hoffe, dass wir nicht auf die Schwäche der anderen angewiesen sein müssen und wieder Ruhe im Spielaufbau und der Spielkontrolle bekommen.

      • Hallo Gibmirdiekirsche, ich hoffe, Andreas Safft streicht denen Beitrag nicht wegen des Steinobstes in Deinem Namen. Wie ich das sehe, hast Du nämlich absolut recht, Spielaufbau und Spielkontrolle sind das das A und O. Wer über einen sicheren Spielaufbau verfügt, der hat auch automatisch relativ viel Ballbesitz und damit die Kontrolle über das Spiel. Der Ball läuft sicher durch die eigenen Reihen und der Gegner wird viel in die Defensive gezwungen. Das macht das Spiel für den Gegner schwieriger und unangenehmer und zwingt ihn gegebenenfalls zu Fehlern. Andersherum, sollte der eigene Spielaufbau unsicher und fehlerdurchzogen sein, dann fehlt die Kontrolle über das Spiel, der Gegner wird seltener unter Druck gesetzt und man selbst hat ein unangenehmes Gefühl.
        Das Ziel jeden Angriffs sollte sein, in das vordere Spielfelddrittel, sprich in die gegnerische Gefahrenzone zu kommen. Nur dort können Tore geschossen werden. Für dieses Ziel benötigt man einen sehr sicheren Spielaufbau, um die Bälle nicht schon im kompakten Mittelfeld zu verlieren. Das stellt manchmal eine große Herausforderung dar. Erreicht man dieses Ziel jedoch, dann hat man viel öfter die Möglichkeit, sich gefährliche Chancen zu erspielen und Fehler des Gegners zu provozieren. Zu viele unserer Spieler verlieren den Ball bereits unnötigerweise sehr früh und kommen so zu weniger Torsituationen.
        Ein weiteres Ziel, das durch den sicheren Spielaufbau erreicht wird, ist selbstredend das aktive Verhindern von Gegentoren. Einer der weisesten Fußball-Sprüche – „Solange Du den Ball hast, kann der Gegner keine Tore schießen“ – hat absolute Berechtigung. Wenn der Gegner wenig an den Ball kommt, dann hat er automatisch weniger Zeit, sich Torchancen zu erspielen. Ein Beispiel: Beide Spieler haben 50% Ballbesitz. Das heißt, beide haben circa 6 Minuten Zeit, im Angriff Tore zu schießen. Ein Spieler mit einem sicheren Spielaufbau hat nun 65% Ballbesitz und sein Gegner dementsprechen 35%. Der Spieler hat so fast 8 Minuten Angriffszeit, während der Gegner über gute 4 Minuten verfügt. Der Spieler mit dem sicheren Spielaufbau hat also fast doppelt so viel Zeit, Tore zu schießen, während der Gegner nur halb solange den Ball hat!
        Wie erreiche ich diese Ziele?
        Hier liegt einer der häufigsten Fehler im Spielaufbau. Viele Spieler erobern den Ball in der Defensive und Passen ihn einfach direkt nach vorne. Dadurch kommt es oft zu direkten erneuten Ballverlusten. Für einen sicheren Spielaufbau sollte man aber in solchen Situationen die Ruhe bewahren. Oft kann man den Ball zunächst kontrollieren und dann überlegt rausspielen. Dafür sollte man aktiv mit dem Torwart spielen. Zudem ist es wichtig, erstmal zu warten, was der Gegner macht, welche Anspielstationen er zustellt, und ob der den ballführenden Spieler angreift.
        Im Spiel nach vorne ist es sehr wichtig darauf zu achten, dass nur sichere Anspielstationen ausgewählt werden. Viele Spieler entscheiden sich zu schnell für die erstbeste Anspielstation und verlieren dadurch den Ball. Man sollte zunächst immer abwarten, welche Anspielstationen der Gegner zuläuft und dann eine andere sichere auswählen. Sollte keine vorhanden sein, oder die Verteidigung des Gegners zu dicht stehen, dann sind Rückpässe und Seitenwechsel wichtige Elemente, die genutzt werden müssen! Lieber erneut aufbauen, statt den Ball zu verlieren.
        Eine noch größere Fehlerquelle ist bei vielen Spieler die Unsicherheit im Dribbling. Sobald der Gegner die Bewegungen gut antizipiert verlieren viele zu oft die Bälle. Zwei Sachen sind hier sehr wichtig: Zum einen sollte im Spielaufbau so gut wie nie gesprintet werden, um maximale Ballkontrolle zu ermöglichen. Zum anderen sollte man Zweikämpfe vermeiden und sich fern vom Gegner halten, um nicht in Bedrängnis zu geraten. Hier hilft es auch, den Ball vor dem Gegner abzuschirmen.
        Prinzipiell sind beide Spielfeldbereiche wichtig für den Spielaufbau, jedoch spielt der Flügel noch eine größere Rolle. Durch Verlagerung auf die Außen wird das Spiel in die Breite gezogen, und somit entstehen Räume, die für das sichere Spiel nach vorne genutzt werden können. Zudem kann man durch Seitenwechsel weiteren Raum schaffen, wenn es zu eng wird. Hinzu kommt auch, dass man auf dem Flügel meist nur von einer Seite angegriffen werden kann, es ist also einfacher, den Ball zu halten. Nichtsdestotrotz sollte das Spiel auch über die Mitte aufgezogen werden, im Zusammenspiel mit den Außenspielern. Aus der Mitte heraus kann der Ball kurz oder steil auf die Stürmer gespielt, oder wiederum der Pass auf die Außen gesucht werden. Schwerpunkt des Spielaufbaus sollte jedoch der Flügel sein.
        Meine Meinung!

        • Auf den Punkt, Lutz. Knackiger hätte achtmalklug den Gedanken von Gibmirdiekirsche auch nicht zusammenfassen können.

          • Genau, bin einfach sprachlos und grübele darüber, was uns Lutz mit „Meine Meinung“ sagen wollte.

          • Lieber achtmalklug,

            könnt‘ doch sein, der Lutz ist Dolmetscher und wollt‘ uns einfach einmal Achims „System“ ins Deutsche übersetzen? Der Ausruf „Meine Meinung!“ ist dann eventuell ein Zeichen seiner Bescheidenheit und seiner Berufsehre an Eingeweihte, die natürlich wissen, dass jede Übertragung in eine andere Sprache immer unvermeidlich eine gewaltige Portion von freier Interpretation und damit von Verfälschungen enthalten muss. Eine für LSK-Personal absolut gültige oder optimale Version der „Adventures of Huckleberry Finn“ wird es z. B. ebensowenig jemals geben können wie eine finale Auslegung der Thesen von Gibmirdiekirsche über Ottes Auffassungen von „Spielaufbau und Spielkontrolle“.

      • Das waren jetzt mit Jeddeloh und Drochtersen die beiden Topmannschaften der Liga und es ist ein klarer Verdienst unserer Truppe mit diesen Teams mithalten zu können. Klasse Jungs. Das Tore schießen werdet ihr hoffentlich auch bald wieder hinbekommen. Ich denke es fehlt vorne zur Zeit an etwas Selbstvertrauen. Ihr müsst einfach bei Ballgewinn oder Ballbesitz mit mehr Tempo und Druck auf das gegnerische Tor zusteuern, um Unruhe und Unsicherheit beim Gegner zu stiften und Überraschungsmomente zu kreieren. Davon leben Stürmer. Der Pass nach außen oder zurück sollte erst die zweite Wahl sein. Mehr Aufmunterung und Anpeitschen untereinander können auch die Dynamik erhöhen. Ihr habt das Potential für die Liga, also seht zu, fordert den Ball, packt ihn und knallt ihn rein.

  16. Hymne auf den LSK
    (für achtmalklug)

    Wann wurde je so wie im Traum getroffen,
    wann je so wie von Engeln kombiniert?
    Wann wurde Fußball je so lustbesoffen,
    so voller Glück und Können zelebriert?

    Das ist ein Leuchten wie von fernen Sternen,
    da streicheln Überirdische den Ball!
    Da sieht man größte Meister sich entfernen
    von Lehrlingen, im Flug, mit Überschall!

    Das Spiel der andern, ach, wie öd und bleiern;
    Wer Mozartkugeln liebt, sagt nicht zu Mamorkuchen ja.
    Was sind Madrid, Paris, die ollen Bayern,
    was Barça gegen diesen LSK?

    Dass Wahres stimmt: Wer wollte das bestreiten?
    Wahr ist: Es spielt der LSK, der flotte,
    den weltweit schönsten Fußball aller Zeiten!
    Und sein System erschuf uns — : Achim Otte.

    • Wunderbar lieber Ole,
      so kleine schöpferische Pausen haben doch ihr Gutes. Auch meine Frau, selbst eine große – und nach meiner Meinung – sehr talentierte Dichterin hätte ihre Freude. Sie hat mich verlassen und ist auf Reisen gegangen – aber im Internet bleibt man ja zusammen.

    • Olé, Ole! Gelungene Anverwandlung des Kunstwerks im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit.

      Es fehlt ein „r“.

      Wilschenbrucher, …finde den Fehler! 😉

  17. Lieber R. Ledigt,
    Du hast mir mal wieder auf die Sprünge geholfen, welche mir zunehmend schwerer fallen. Ja, es geht eben nichts über das Original. Das fängt schon mit der Bibel an, auch da macht sich jeder seinen eigenen Vers, was sich ja bekanntlich nicht nur in Mißverständnissen niederschlug, denn bei der Frage, wer im Besitz der Wahrheit ist, wird es allzu leicht blutiger Ernst. Daß es mit dem Ernst auch anders geht – Oscar Wilde wußte es – erst wurde aus Spaß Ernst, dann spielte Ernst auf der Straße (alter Witz) – dann hieß es Ernst sein ist alles pder im Original The Importance of being Earnest, welcher dann von dem schönen Geschlecht so angehimmelt wurde, wie unser Niklas Hunold – schwerer Verlust. Nach Opalka die zweite Säule, die da hinten wegbricht
    .
    Ich denke, daß Doppelpaß die praktische Umsetzung dessen gelungen ist, was Lutz uns sagen wollte. Nur so können am kommenden Sonntag die drei Punkte eingefahren werden. Schätze, daß auch Landkreis und Juri Gefallen an dem Beitrag finden dürften. Die da kommen, gehören doch auch wie Jeddeloh und Drochtersen zu den Topmannschaften der Liga oder sollte ich mich da genauso wie bei Lübeck irren?
    Übrigens habe ich im Keller auch noch ein Paar Puma mit echten Puma-Schnürsenkeln, die ich mal Anfang der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts ebenfalls von meinem Taschengeld erstanden hatte – oder hatte sie mir mein Großvater geschenkt, der mein vermeintliches Talent fördern wollte? Da konnte man schon die Stollen abschrauben. Den Schlüssel dazu habe ich noch, jedoch nicht mehr alle Stollen. Aber Stollen gibt’s ja wohl demnächst wieder, jedoch ist das wohl etwas anderes. Auch da kommt es übrigens sehr auf das Original an. Wobei ich gerade merke, daß ich mit dieser kleinen Abschweifung in ein gefährliches Fahrwasser geraten bin.

    • Achtung, achtmalklug, ich grätsche mal dazwischen: Den Ball fordern und reinknallen, wie Doppelpass vorschlägt, ist, finde ich, tatsächlich gar keine so schlechte Idee. Aber Rüdiger (23. September 2017 at 13:56) ergänzt etwas sehr Wichtiges, was selbst beim „Toreschieschen vom Fließband“ oft übersehen wird. Nicht nur „der Aufstieg in der nächsten Saison“ ist nämlich „nur eine Frage des Vorsprungs“! Jedes gewonnene Spiel ist, war und wird sein – bis zum Abpfiff stets „eine Frage des Vorsprungs“ (im Hinblick auf die Anzahl versenkter Kirschen).

      • Im Gegensatz zu den Äpfeln, deren Hochzeit gerade erreicht wird, wovon der LSK hoffentlich irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft profitieren kann, vielleicht sind die Jungs auch noch nicht auf den Geschmack gekommen, ist die Zeit der Kirschen nun schon seit einiger Zeit vorbei, was sich auch beim LSK zu bemerken ist – leider. Meine Frau meint, meine Sätze seien zu lang. William Faulkner hat dafür den Nobelpreis bekommen oder war es sein Fassungsvermögen beim Whisky?

        Aber es ist wohl so, daß bei aller Himmelsstürmerei oftmals das Wesentliche übersehen wird. Das trifft auch auf das System des Ball- oder Kirschehaltens zu.

    • Vor dem (oder – bei Vielfraßen bzw. ganzen Mannschaften – den) Stollen kommt der Kürbis, achtmalklug!

      Denn wenn die Wonnen des Sommers vergehen, halten Kälte und Düsternis in den Mägen der Menschen Einzug. Dementsprechend passen die prädepressiven Kulinariker auch die Wahl ihres bevorzugten Lebensmittels den Umständen an und entwickeln folgerichtig einen Appetit auf: Kürbis. Dieses gottlose Zwitterwesen aus Kartoffel, Karotte und den Geistern südamerikanischer Inka-Blutopfer stellt sich dabei als Analogie auf die Persönlichkeiten ihrer „Genießer“ dar: Harte Schale und schleimiger, abartiger Kern. Allein die Zubereitung erinnert an einen schlechten Splatterfilm; nur hartgesottene Angestellte von Abtreibungskliniken zeigten sich bisher in der Lage, das Gemüse ohne Tränen und ekelverzerrtes Gesicht von seinen Fäden und Kernen zu befreien.

      Einzig die Amerikaner beherrschen den korrekten Umgang mit dieser orangen Monstrosität. Sie beschränken den Konsum von Kürbisvariationen als eine Art Schocktherapie auf wenige Wochen im Jahr und gehen dabei äußerst gewieft vor. Der Übelkeit erregende Kürbisgeschmack wird unter Beimischung diverser Gewürze nahezu unschädlich gemacht und das Ganze dann in Pulverform als erektionsförderne Shakes unter dem Namen „Pumpkin Spice Latte“ vertrieben. Funktionieren tut dies nach dem homöopathischen Wirkprinzip, und nur, wenn man fest daran glaubt, da Kürbis normalerweise zu Erektionsstörungen führt. Bewiesen wurde dies erst kürzlich durch eine Studie, die feststellte, daß Kürbisesser ausnahmslos Schlappschwänze waren. Eine andere beliebte Art der Zubereitung ist in Form von Kuchen, in die nicht mal ein abgehalfterter American-Pie-Darsteller seinen Penis stecken würde. Hier besteht die Kunst darin, möglichst wenig Kürbis pro Kuchen unterzubringen und statt dessen möglichst viel der Komponenten Zucker und Fett, was übrigens fast immer hilft.

      In jüngerer Zeit schwappt die orange Flut aus den USA auch zu uns herüber. Erfreulicherweise setzt sich dabei vor allem ein Trend durch. Hierbei wird der Kürbis, dieser pflanzengewordene Tumor, zu Halloween seinem verdienten Schicksal zugeführt: Er muß qualvoll alleine vor der Tür verrotten. Teilweise wird ihm noch mit einem stumpfen Messer ein Gesicht in den Wanst geritzt, um die umherwandernden Kinder nicht dem Bild eines baren Kürbis auszusetzen. Besondere Genugtuung bereitet der durch eine Kerze im ausgehöhlten Inneren herbeigeführte langsame Feuertod. Einige Wochen nach der Gruselfeier kommt der Kürbis dann gemeinsam mit seinen Gesinnungsgenossen, den Kastanienmännchen und gepreßten Blättern, dahin, wo er hingehört: in den Müll.

      • Wie kommt es, daß bei unseren Gedanken, die um das Schicksal des LSK kreisen, immer wieder Lebensmittel aller Art ins Blickfeld geraten. Das müßte die Sportred. zumindest stutzig machen. Das ist doch gegen das landläufige Klischee, daß das Militärische und Kriegerische die Sprache des Fußballs beherrschen, und wenn sie es tun, stören sich die sonst bemühten Tugendwächter überhaupt nicht daran, da kann ein Gegner schon mal abgeschossen werden.

        Zu den Bemerkungen über den Kürbis sind aus meiner Sicht noch zwei Ergänzungen zu machen. Da sind die männlichen Türken. Sie kauen von morgens bis abends Kürbiskerne und haben in meinem Alter deutliche weniger Probleme mit der Prostata als die Männer des Westens, die sich möglicherweise nur auf den Verzehr des wirklich appetitlichen Kürbisfleisches beschränken.

        Bei Halloween frage ich mich, ob es einen Zusammenhang zwischen den aus diesem Anlaß herumlaufenden Hohlköpfen gibt, und dem Land aus dem dieses Treiben importiert wurde.Allerdings stammt zu diesem Thema aus jenem Land auch einer der besten Horrorfilme – auch hier meine ich natürlich das Originial von John Carpenter. Aber wo ist da die Verbindung zu Wolfsburg II – ach ja, hoffentlich wird es kein Horrortrip. Allseits eine Gute Nacht.

    • Lieber achtmalklug, liebe(r) Alice Car, lieber Doppelpass lieber Jan, lieber Jo, liebe lattenknaller(in), lieber Lutz, lieber Mark, lieber Ole, lieber Rico, lieber Rüdiger, lieber Stefan Hye,

      ich danke euch allen für eure gedankenreichen Beiträge, Anmerkungen, Ergänzungen, Richtigstellungen und Entgegnungen.

      Leider ist mir nicht möglich, immer sofort auf alles Wichtige und Unwichtige zu antworten, da ich mir angewöhnt habe viel zu schlafen. Tagsüber werde ich ja bekocht und herumgeschickt, so dass Struktur in den Abläufen herrscht, aber nachts krauche ich meist alle paar Halbstunden aus den Federn (senile Bettflucht) und pedaliere, wenn das Wetter das erlaubt, auf meiner Gazelle durch die menschen- und autoleeren Straßen, über die Ilmenau rüber, an Handwerkskammer LZ und Johanniskirche vorbei, links durchs Wasserviertel und über die Scholzkreuzung im Bogen wieder zurück nach Wilschenbruch.

      Über die barocke Drastik in der Kürbisstory musste ich eine Weile nachdenken. Wird da auf die Lust zur Mythenbildung und auf kultische Praktiken in der transatlantischen Fan-Kultur angespielt? „Dieses gottlose Zwitterwesen aus Kartoffel, Karotte und den Geistern südamerikanischer Inka-Blutopfer stellt sich dabei als Analogie auf die Persönlichkeiten ihrer ‚Genießer‘ dar: Harte Schale und schleimiger, abartiger Kern“? Ist das so? Vielleicht kann man mit dieser Hansa-Parabel zum Teil etwas anfangen: „die Geister südamerikanischer Inka-Blutopfer“ mag mancher toben sehen, wenn Stefan trommelt und entfesselte Fußballeuphoriker zu „gottlosen Zwitterwesen“ mutieren, an die Bande schlagen und mit sich überschlagender Stimme nach einen Karsten Wagner im Auge des Sturms schreien, aber „schleimiger, abartiger Kern“ unter harter Schale „als Analogie auf die Persönlichkeiten“ von Vereinsmitgliedern? Das kann kein echter LSKler geschrieben haben! Oder sind die Innereien dieser hypermodernen Nylonkugeln damit gemeint, die heute als „Spielgeräte“ mit Namen wie Brazuca oder Magnus Moenia durch die Stadien flattern? Auch mit derAmerican Pie konnte ich zunächst nicht viel anfangen, habe mich aber schlau gemacht und weiß nun, es handelt sich um Softpornos à la Oswalt Kolle für die Generation der Millennials. Für die älteren unter uns: Die Folgen 1 + 2 + 3 + 4 + 5 + 6 + 7 + 8 kann man in einer 8-DVD-Collection bei Amazon bestellen. (Kommt in neutraler Verpackung, so dass der Paketbote keine anzüglichen Bemerkungen macht.)

      Was haltet ihr davon, wenn wir es wie Steffen und Landkreis machen, uns zusammen tun und die Kultserie vor Weihnachten gemeinsam anschauen? Acht Abende und jedesmal im Hobbykeller bei einem anderen von uns Hübschen?

      Was Wolfsburg und unseren diesjährigen Aufstieg in die Dritte Liga angeht, halte ich es mit Doppelpass und rufe unsren Jungs zu: „Mehr Aufmunterung und Anpeitschen untereinander können auch die Dynamik erhöhen. Ihr habt das Potential für die Liga, also seht zu, fordert den Ball, packt ihn und knallt ihn rein.“

      • Hey, das klingt super! Nehmt ihr auch Nicht-LSkLeute in euren Filmzirkel rein? Ich bin’s, der Holgi aus Etelsen. Also, erstens parshippe ich gerade und würde gerne die liebe itsy bitsy teenie weenie Honolulu Strandbikini-Alice Car kennenlernen (habe auch schon Bücher gelesen)… und zweitens haben wir hier im Flecken Langwedel zwar unser Schloss, aber ansonsten gilt: fußballerisch absolut spitze, kulturell eher stumpf … 😉
        Ich möchte gleich sagen, ich habe noch keinen Hobbykeller. Doch bei uns im Vereinsheim gibt’s Möglichkeiten… großer Flachbildschirm plus Recorder … Nicht nur für Spielanalysen zu gebrauchen 😉
        Die 8 Klassiker habe ich noch nicht gesehen… Sind ein Masst, sagt mein Kumpel… Also – alleine würd ich da wohl nicht die Kurce kriegen … let’s get together in sweet harmony…! Sagt mir wann, wo und wie…
        https://www.youtube.com/watch?v=GyPMc38Q5Bc

    • Meinen Segen hast Du, Holgi. Stefan Hye, Landkreis und achtmalklug sind wohl die Organisatoren. Auch wenn ich mir interessantere Anlässe als diese popkulturellen Aufklärungsmärchen vorstellen könnte, ist mit der Nummer eins, „American Pie – Wie ein heißer Apfelkuchen“, ja an die bevorzugten Fußballvergleiche von Dr. Brinkmann, Ole, Ingoh und achtmalklug angenüpft. Wenn ein bisschen erotische Bildsprache hinzu kommt, haben wir sicher bald wieder das ursprüngliche Niveau erreicht, werden vielleicht noch ab und zu beim Wort Schießprügel stutzen, aber unsere Begrifflichkeit ansonsten aus Krieg und Frieden beziehen. Kurz gesagt: Ich wäre dabei — alleine schon, um endlich mal ein paar der wichtigsten professionellen Lüneburger Fußballphilosophen leibhaftig oder aus der intimen Nähe dicht nebeneinander stehender Fernsehsessel kennenzulernen. (Mit romantischen Avancen in Richtung von Alice Car allerdings wäre ich einstweilen vorsichtig, da ich mir nicht sichher bin, ob sie vielleicht nicht nur Haare auf den Zähnen, sondern eventuell auch welche zwischen Oberlippe und Nase trägt.)

      • Mon Dieu! Vor une de ces peurs jetzt ‚abe isch vraiment alle Champagner geschüttet auf die Decolleté von meine schöné Fümmel! Quelle Malheur!

  18. Hallo Ole,
    habe mir erlaubt, meiner in der Ferne weilenden Frau Deine Hymne an den LSK zu mailen, wie man heute sagt. Sie ist wie Dr. Brinkmann Germanist(in) allerdings nicht promoviert, dennoch mit einem ausgeprägtem Gespür für Lyrik und eine ausgesprochen kritische Zeitgenossin, was ich fortwährend zu spüren bekomme. Hier ihr Kurzkommentar. „Das ist ein Könner. Chapeau.“ Daher sollten wir uns American Pie nicht zumuten. Das ist nur etwas für junge männliche Amerikaner und solche die es noch werden wollen mit Kürbissen auf ihren Köpfen. Da ist das Kauen der Kerne allemal bekömmlicher.

    • Danke, achtmalklug, ich bin in allen Punkten bei Dir. Ganz besonders aber bei dem einen Deiner Frau. Eine urteilssichere Dame mit Geschmack und feinem Gespür fürs Außerordentliche! (Alles Fertigkeiten, die sicher auch bei der Wahl ihres Gatten eine Rolle gespielt haben werden.) Zum Dank für diese schöne Kurzkritik sende ich ihr die folgende Adresse: https://www.deutschelyrik.de/
      Es handelt sich um die Seite von Fritz Stavenhagen, einem niederlausitzer Schauspieler, der manchmal – ähnlich wie die LSK-Vereinsführung – mit seiner Geldbettelei nervt, aber – anders als die LSK-Vereinsführung viele wunderbare Gedichte sehr gut vorträgt.

  19. Hallo Stefan,

    nachdem ihr ausführlichst über meine Überlegungen zur Ballsicherung und zum Spielaufbau abgelästert habt, würde ich jetzt gern mal erfahren, was du nun von R. Ledigts Vorschlag hältst, die Runde der Kaffeetrinker und Kuchenesser zu vergrößern und außer Landkreis und dir noch Alice Car, Boris, Dr. Brinkmann, Doppelpass, Gibmirdiekirsche, (Holgi aus Etelsen?) Ingoh, Jan, Jo, Kai Schäfer, lattenknaller, Mark, Ole, Rico, Rüdiger, Silversurger und natürlich R. Ledigt selbst einzuladen? Was ist mit Wilschenbrucher? Ole und achtmalklug haben sich ja durch die Blume bereits ausgeklinkt. Alle acht Folgen von American Pie zu schauen, wäre auch mir ehrlich gesagt zu beschwerlich. Da würde ich, wenn’s denn unbedingt sein muss, vielleicht eine, höchstens zwei mitmachen. Aber am 15. Oktober um eins gleich nach dem Mittagessen, also zwei Stunden vor dem HSV-Spiel alle Mann bei dir auf’n lütten Kennenlernklönschnack bei Apfeltorte mit Schlachsahne und Filltergebrühtem könnte ich mir gut vorstellen. Wie nimmst du das in Angriff? Info am Sonntag um halb drei auf den Sülzwiesen?

    • Ich habe nirgendwo geschrieben das ich diese Kürbiskuchenfilme kucken will. Deswegen lasst mich da bitte raus. Zu Stefan Hye komme ich natürlich trotzdem gerne. Wenn er mich dabei haben will. Aber mal zurück zur Sache würde ich vorschlagen. Ich empfehle gegen Wolfsburg II nämlich das Konterspiel. Schnelles Angriffsspiel als taktische Antwort auf die oft nicht formierte oder weit aufgerückte Wolfsburger Deckung hatte Lübeck am 19. August den Sieg gebracht. Und Jeddeloh ist mit der Methode beim starken 3:4 am 5. August nur knapp an einem Punktgewinn gegen die Wölfe vorbeigeschrammt. Auch für uns gilt Sonntag dementsprechend, die freien Spielräume in der Angriffshälfte durch ein schnelles und zielstrebig auf Torerfolg ausgerichtetes Angriffsspiel zu nutzen und auf diese Weise zu Torchancen und Torerfolgen zu kommen. Dabei müssen die Angriffsaktionen unserer Jungs optimal aufeinander abgestimmt sein. Der Gegenangriff muss durch schnelles Kombinationsspiel und/oder Tempodribblings geprägt sein. Für ein raumgreifendes Zusammenspiel bieten sich vor allem lange Diagonal- und Steilpässe auf sich freilaufende Mitspieler an. Um aussichtsreiche Konterchancen nicht leichtfertig zu vergeben, muss das Zusammenspiel sicher sein. Dabei darf vor allem kein Tempoverlust, z. B. durch einen Pass in den eigenen Rücken auftreten. Unmittelbar bei Konterbeginn müssen genügend Spieler von uns entschlossen und mit höchstem Tempo vorrücken, um den schnellen Angriff bis zum Torabschluss führen zu können – je nach Situation sollten sich die am günstigsten postierten Spieler oder Verteidiger mit nach vorne einschalten. Bei den Freilaufaktionen müssen unsere Laufwege aufeinander abgestimmt sein, wozu auch ein optimales Zusammenspiel in der Spitze gehört. Antizipation heißt hier das Zauberwort! Vorausschau, was der Gegner und der eigene Mitspieler als nächstes machen! Bei allen Gegenangriffen möglichst den direkten Weg zum Tor suchen und die Konter mit Torabschluss abschließen. Durchsetzungsvermögen, Risikobereitschaft und Selbstvertrauen demonstrieren! Aber: Auch im Höchsttempo bei allen Konterverstößen an die Abseitsregel denken – die Freilaufaktionen darauf einstellen! Auch deshalb ist höchste Konzentration erforderlich.

      Schönes Gedicht übrigens Ole! Hab ich mir ausgedruckt und neben das gerahmte Trikot von Detlef Olaidotter hingehängt.

      • Gute Analüse. Zunächst ist aus sportlicher Sicht zu resümieren, dass der LSK fußballerisch sicherlich in der Regionalliga noch mithalten kann. Die gesamte Körpersprache , Spielintelligenz und das kooperative und kommunikative Auftreten der Mannschaft, zeigen deutlich die Handschrift einer profihaften Trainingsführung – Kompliment ! Die wichtigsten Schlüsselkompetenzen sind aus meiner Sicht auf dem Platz vorhanden, wobei eine eindeutige Führungspersönlichkeit nicht vorhanden, aber wohl auch entbehrlich ist. Dass dem LSK, in den letzten Minuten die Konzentrationsfähigkeit fehlt einzulochen und das Spiel doch noch clever „nach Hause zu schaukeln“, kann man sanft unter Kategorie „Unerfahrenheit“ verbuchen. Aus meiner Sicht braucht sich das Gesamtgefüge des LSK in dieser Hinsicht keine großen Sorgen zu machen, da man davon ausgehen kann das Achim Otte die nötige Spannung in der Mannschaft halten, und eine gewisse Cleverniss durch seine persönliche Erfahrung im höherklassigen Fußball noch vermitteln wird – die Saison hat ja gerade erst begonnen. Ich habe gestern spät am Abend noch mit Jemanden vom Verein telefoniert und ein paar Dinge besprochen. Der Verein ist auch nicht glücklich mit der jetzigen Situation. Man nimmt die Kritik auf jedenfalls sehr ernst und man bemüht sich einige Kritikpunkte zu verbessern. Es ist für den Verein leider auch nicht einfach die vorgegebenen Auflagen des Verbandes zu erfüllen, da diese mit sehr hohen Kosten verbunden sind. Da muß schon so manche Notlösung her, damit man nicht wieder den Fehler macht mehr auszugeben als man hat. Diese Zeiten sind vorbei und wird es auch nie wieder geben. So, und ab jetzt freuen wir uns auf das nächste Heimspiel gegen die zweite Mannschaft vom VfL Wolfsburg am Sonntag den 1.10.17 um 15:00 Uhr.

  20. Lieber Stefan Hye & lieber R. Ledigt,

    leider kann ich weder an eurem Kaffekränzchen noch an eurer Aufarbeitung der internationalen Geschichte der kinematographischen Darstellungskunst teilnehmen. Neben meinen häuslichen und familiären Pflichten habe ich noch verschiedenen anstrengenden beruflichen Rollen zu genügen und finde nur mit knapper Mühe alle vierzehn Tage Zeit für die zwei Stunden auf den Sülzwiesen. Auswärtsspiele sind so schon kaum noch drin. Sorry!

  21. Servus achtmoigscheid,

    wos gäd denn do ob? Seid ihr olle narrisch gewoadn? Is des Thema ‚etz Fuaßboi oda Koffeedringa mid Landkreis und amerikanische Poanofuime schaun mid am Oidn außam Eulenweg? Des is jo ned mehr zum aushoidn des elend Duacheinandgeblubba do. Den Boi foadern und reinknoin, wia Doppelpass voaschlogd, is, finde i, koa schlechte Idä. Darum, und wia des möglich werd, soiad’s si do doch wohl bei unsam Nochdenga vuileicht eha drahn. Oda wos moanst du dazua?