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Rainer Zobel (r.) und LSK-Präsident Sebastian Becker haben sich auf einen Vertrag bis 30. Juni 2019 geeinigt. Foto: be

LSK setzt auf Klublegende Zobel

Der Coup ist perfekt. Rainer Zobel kehrt nach drei Jahrzehnten als Trainer zum Lüneburger SK zurück. Der Ex-Profi, der mit Bayern München dreimal den Europapokal der Landesmeister gewann, unterschrieb beim Fußball-Regionalligisten einen Vertrag bis Juni 2019.

„Ich mache das nur, weil es Lüneburg ist und weil der LSK durch die Erkrankung von Achim Otte in Not war“, betonte Zobel, „denn der Verein hat mir nach meiner Profikarriere eine Heimat gegeben.“ Der 69-Jährige hatte bis zur Winterpause den Kreisligisten FC Wenden aus seinem Wohnort Braunschweig erfolgreich gecoacht, wird nun häufiger in der Lüneburger Region zum Beispiel bei seiner Nichte unterkommen.

Seine erste Trainingseinheit leitet Zobel am 3. Januar. Er will sich schnell einen Überblick über die Stärken des Kaders verschaffen, Diskussionen über Winterverstärkungen „sind noch spekulativ“.

Mehr zur Personalie Rainer Zobel lesen Sie am Freitag in der Landeszeitung.

74 Kommentare

  1. Das Triple am Ende dieser Saison ist damit ja wohl Ehrensache.

  2. Chapeau!!!!!

  3. Klasse gemacht Herr Becker!

  4. Mein Vorschlag für die LSK-Motivationshymne beim Einlaufen der Mannschaft künftig:

    Mit 69 Jahren, da fängt das Leben an. Mit 69 Jahren, da hat man Spass daran. Mit 69 Jahren, da kommt man erst in Schuss Mit 69 Jahren, ist noch lang noch nicht Schluss…

    • Auch Herr Zobel wird im Januar feststellen, dass der LSK einen effizienten Stürmer braucht, der Tore macht…

      • Udo hat gestern schon drauf hingewiesen: Karsten Wagner wird kommenden Juni erst 56 Jahre alt. Der Mann hat Erfahrung für drei K (Kobert, Krottke und Kunze) und 50 Tore mehr geschossen als Rainer Zobel. Wenn alles nicht hilft, muss eben auch Detlef Olaidotter zurückgeholt werden und als Ko-Goalgetter hinter der ersten Angriffsreihe operieren.

        • Ralf Sievers ist auch erst 56 und könnte die Abwehr stabilisieren. UND, er käme nicht aus der Braunschweiger Kreis-, sondern aus der Uelzener Landesliga (vielleicht als Ko- oder Perspektivspielertrainer neben Zobel) zu seinem Heimatverein zurück.

  5. Hallo Boris und achtmalklug,

    wie etwa, glaubt ihr, wird das strategische Spielsystem aussehen, das der neue Trainer ab Januar taktisch wird frisch zu implementieren beginnen müssen? Offene Interpretation des unbemerkt aufgelösten Liberos und statt Vorstopper zwei ellipsoid an der nach rechts oder links wegkippenden Diagonalachse rotierende Sechser mit vorgelagerter Dynamoflexi-Viererkette hinter den hängenden, bereits am Hindukusch den eigenen Strafraum verteidigenden und die Fläche kontrollierenden Spitzen? Oder wird Branko Zebecs bayerische Feldschlacht-Devise aus den 70ern zur Grundlage der Operationspläne werden: „Immer feste druff und vor“?

    Hach, ich bin ja innerlich vor Neugier schon so dermaßen zum Zerreißen gespannt. Am Jupp Heynckes der Hermelin-Purpur-Periode (01.07.2011 bis 30.06.2013) wird Zobel sich messen lassen müssen.

  6. Hallo und moin moin zum Jahreswechsel
    ist doch klasse das gleich mal die Richtung für 2018 ausgegeben wird .Hat eigentlich schon mal einer von Euch das Video von LZ-Sport angesehen und gehört vor allen Dingen? Also ich kann nur sagen „so geht Vertragsunterschrift “ Präsident und Trainer gegenseitig und nicht irgendwo hinter dem Tor beim Training.
    In diesem Sinn euch Allen ein gutes Jahr 2018 und mein Wunsch in der 4.Liga bleiben.

    • Ja, Wilschenbrucher, ich habs mir schon viermal angeschaut. Ganz großes Kino! Alles durchdacht arrangiert und mit der visuellen Rhetorik der neo-kopenhagener Schule meisterlich inszeniert und dramatisiert, vom dynamischen Bildschnitt über die Signalfarbe des Pullovers in Ives-Klein-Blau bis hin zu der eindrucksvollen Schlussszene auf der Brausebrücke, also in der Nähe von Clemens Freund Mark direkt vor Onkel Toms Hütte. Stark auch wieder der Einsatz der beiden gigantischen, tief geknöpften Vintage-Lederfauteuils aus dem Wohnzimmer von Sebastian Becker — zum sechsten Mal schon Teil des Bühnenbildes in diesem Jahr, wenn ich richtig gezählt habe. Die beiden gewaltigen Möbelmonumente stehen unverkennbar für Solidität und Beständigkeit und zugleich stiften sie so etwas wie Kontinuität und ein Traditionsmodell neuen Typs in der modernen LSK-Kultur für die Lüneburger Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts.

      Auch ich wünsche allen LSKnern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2018.

  7. Mir hat sich nicht erschlossen, worin die Qualifikation des neuen Trainers bestehen soll. Kann mir das mal einer erläutern? Herr Zobel hat in den 70ern ordentlich gekickt. Bis Mitte der 80er war er noch fit genug, um zwei Jahre als coachender Mittelfeldmotor beim LSK mitzuhalten. Ab ’87 begann seine Odyssee als Trainer, an der nur die große Zahl von Stationen noch bemerkenswerter ist als die anhaltende Erfolglosigkeit. Im Video sagt Zobel, der jetzt aus der Kreis- in die Regionalliga wechselt, für ihn komme alles darauf an, nun die Stärken der handelnden Personen in Lüneburg zu „analysieren“. Daraus ließen sich die wichtigsten Erkenntnisse ziehen, um „dem Verein“ zu helfen. Ich kann diesen Äußerungen nichts entnehmen, was Anlass für Zuversicht gibt. Woher rührt die Euphorie unter den Jubelpersern hier im Forum? Ist ein Heiland auf dem Weg an die Sülzwiesen? Genügt es, vor vierzig Jahren eine „Ikone“ gewesen zu sein und Dankbarkeit für längst vergreiste Gastgeber im Herzen zu tragen, um heute eine durchschnittliche und angezählte Mannschaft ohne Selbstvertrauen zum Klassenerhalt in der Regionalliga zu führen? Wer traut sich ein begründetes Urteil zu? Ich wäre dankbar für ein paar mit Fakten unterfütterte Prognosen.

    • Pal Dardai hat das, was ein Trainer beitragen kann, mal so auf den Punkt gebracht: «Es ist wichtig, dass die Mannschaft die Unterstützung spürt. Das ist wie früher in der Schule: Wenn die Mädchen geguckt haben, hast du mehr gegeben.»

  8. Warum hat Sebastian Becker nicht Henning J. Claassen geholt?

    • Guter Gedanke! Dann würde zumindest das lang versprochene bundesligataugliche Waldparkstadion Ilmenauer Land in greifbare Nähe rücken. Claassens Trainingsmethoden sollen ja ein wenig altmodisch, aber sehr durchschlagstark sein.

      • Beständig an Herrn Claassen ist seine Liebe zu Onkel Toms Hütte, zu Mark Twain und seine Neigung einmal mit großem Erfolg entwickelte Projekte zu versilbern. Damit würde über dem „Waldparkstadion Ilmenauer Land“ in dem Moment der Stern des Ungewissen aufleuchten, in dem der LSK regelmäßig 20.000 und mehr Zuschauer bei seinen Heimspielen begrüßen würde oder in anderen Worten, wenn er in die Bundesliga aufsteigen würde. Ich bin mir nicht ganz sicher, wie Herr Claassen diese Möglichkeit und damit die Profitabilität des Unternehmens beurteilt.
        Dessen ungeachtet allen die sich an dieser Stelle über das Wohlergehen der Jungs von Wilschenbruch den Kopf zerbrechen und die Tasten heiß klopfen einen guten und gesunden Start ins Neue Jahr. Zobel scheint was das anbelangt zuversichtlich, denn sonst hätte er nicht bis 2019 unterschrieben.

        • Leuchten Sterne nicht immer ins Ungewisse? Das Risiko zu weinen, wenn ich erfahre, an wen Henning J. Claassen verkauft, sobald „der LSK regelmäßig 20.000 und mehr Zuschauer bei seinen Heimspielen“ im „Waldparkstadion Ilmenauer Land“ begrüßt, würde ich eingehen.

          Dir und deinen achtmalklugen alten Hasen wünsche ich ein gesundes Jahr und einen abwechslungsreichen Austausch mit Gibmirdiekirsche, Boris und Dr. Brinkmann …

          • Hallo Kai,
            das Leuchten vieler Sterne erreicht uns immer noch, obwohl sie selbst schon lange erloschen sind. Mit den großen Sternen am Himmel der goldenen Zeit Hollywoods ist es ja genauso.

            Auch Dir in Deinen alten Tagen Gesundheit im Neuen Jahr und sei vorsichtig, wenn Du mit dem Fahrrad unterwegs bist. Ich hoffe sehr, daß Du immer wieder aus Deiner Kiste hervorkommst und einen Deiner wortgewaltigen Beiträge auf uns hernieder gehen läßt. Deine Kontakte zu Herber Zimmermann solltest Du nicht abreißen lassen.

  9. Wieso nur ordentlich gekickt?
    Wenn man beim FC Bayern kickt,ist das sehr Erfolgreich.

    Als Spieler Deutscher Meister 1972, 1973, 1974
    DFB-Pokal-Sieger 1971
    Europapokalsieger der Landesmeister 1974, 1975, 1976

    Wieso anhaltende Erfolglosigkeit?
    Als Trainer Bundesliga Aufstieg 1991 mit den Stuttgarter Kickers.
    Ägyptischer Meister 1998, 1999, 2000 (mit al Ahly Kairo).
    Selbst Star Trainer,wie die beiden vor Jupp Heynckes beim FCB haben nicht immer Erfolg gehabt.

    Ich durfte die erfolgreiche Zeit mit Rainer Zobel damals miterleben.
    Das sind einfach tolle Erinnerungen an diese Zeit,und deswegen fühlt es sich einfach gut an,und man freut sich auf diesen mega sympathischen Mann.
    Durch seine vielen Trainer Stationen im In und Ausland,hat Er wohl genug Wissen und Erfahrungen gesammelt,das sollte wohl locker reichen um eine junge verunsicherte Regionalliga Truppe wieder aufzubauen und das beste aus Ihr rauszuholen.
    Wenn Er es nicht schafft die Mannschaft nach vorne zu bringen,schafft das meiner Meinung nach auch kein anderer,dann fehlt es einfach an Qualität.
    Es fühlt sich einfach gut an,und man freut sich auf den Rückrunden Start.

    • Ja, Stefan, 1991 ist Zobel mit den Kickers aufgestiegen und anschließend gleich wieder abgestiegen und entlassen worden. Der Verein wurde dann in die Regionalliga durchgereicht. Als Zobel 1998 zu al Ahle Kairo (einem Bonzen-Club vergleichbar mit Dynamo Dresden in der DDR) kam, war der Verein (von 1949 an) bereits 27 Mal ägyptischer Meister gewesen, vier Mal (1994, 1995, 1996, 1997) in direkter Folge vor Zobels Engagement. Nach seinem Rauswurf (2000) dauerte es fünf Jahre (nämlich bis 2005), bevor der „Normalzustand“ (die Serienmeisterschaft) wieder erreicht werden konnte.

      Auch ich erinnere mich an die große Zeit (z. B.: Juni 1980: H. Krause – Hoffmeister, Wagner, Körtge, Abels, Warsitzka – Sievers, Stäcker, Zobel – Ulbrich, Bubholz, D. Krause, Fleske usw. unter Trainer Horst Rickmann) und finde den eleganten Senior mega-sympathisch. Allerdings sind diese gloriosen Zeiten seit 35 Jahren Vergangenheit.

      Ich würde mir ja wünschen, dass das aufgehäufte Wissen und die angesammelten Erfahrungen von Herrn Zobel „locker reichen, um eine junge, verunsicherte Regionalligatruppe wieder aufzubauen und das Beste aus Ihr rauszuholen“, aber ich habe meine Zweifel.

      Und ich halte es sogar für eine gefährliche selbst-hypnotische Übertreibung zu behaupten, „wenn ER es nicht schafft, die Mannschaft nach vorne zu bringen, schafft das meiner Meinung nach auch kein anderer, dann fehlt es einfach an Qualität“.

      Schraubst du deine (und unsere) Erwartungen nicht zu hoch, Stefan? Rainer Zobel ist gewiss nicht der liebe Gott (ER). Ich warne davor, den alten Herrn als Erlöser hochzujazzen! Wir kennen doch unsere nölenden Pappenheimer! Liegt die Möglichkeit des Absturzes da nicht zu nahe? Wenn die Hoffnungen gewaltig wie ein neues Morgen sind, kommen die Enttäuschungen oft einem Erdbeben gleich. Und wieso sollte es kein anderer schaffen können, diese Mannschaft nach vorne zu bringen? War Achim Otte denn nicht auf einem sehr guten Weg? Erinnere dich an das LZ-Gespräch mit Vobejda und Springer von Ende November des eben geendeten Jahres : https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/184092-wir-sind-im-soll

      Die Mannschaft stand hinter dem Trainer und war davon überzeugt, seine „Spielphilosophie“ gefressen zu haben und endlich damit in die Erfolgsspur zu kommen.

      Ich glaube nicht an Wunderheiler, Stefan. Auch (oder besonders) dann nicht, wenn sie auf elefantös-breschnewischem Monumentalmobiliar als „Mythos“ inszeniert werden. Wir brauchen eine gewitzte, robuste, bodenständige, willensstarke, glaubwürdige und fachlich versierte Trainerpersönlichkeit (Typus „Klopp“) um die Vierzig, die unseren LSK mit Klugheit, mit Geschick sowie mit Leidenschaft und Augenmaß über ein paar Jahre begleitet und Kontinuität in die sportliche Entwicklung des Teams bringt. Keine Grinse- und Public Relations-Paraden mit Sympathieträgern aus der Stummfilmzeit!

      Meine Meinung!

      Dass „es sich einfach gut anfühlt“, besagt gar nichts darüber, ob „es“ auch gut ist.

      Und nicht „man“ (Wer sollte das sein?), sondern du freust dich auf den Rückrundenstart.

      Das tue ich auch!

      Ich wünsche uns allen ein gutes neues Jahr!

      • Ja Heiko, wie recht Du hast – in Vielem – nur eins scheint nicht ganz stimmig: Die Stummfilmzeit endete so um 1930 und Zobel ist Jahrgang 1948. Möglicherweise hast Du ihn auch gar nicht gemeint.

        • Still & Heimlich

          Ich glaube, das rhetorische Stilmittel der Übertreibung (die Hyperbel) wurde vom Verfasser verwendet, um klarzumachen, worauf es ihm ankommt. Und übrigens, Mel Brooks’ (heiko-)herrliches „Silent Movie“, die andere Hommage an die Stummfilmzeit, erschien ziemlich genau zwischen Bayern-Abgang und LSK-Erstaufschlag von Rainer Zobel im Wilschenbrucher Zaubersommer 1976.

          • Das mit der Übertreibung ist schon o.k., daß es sich um eine Hyperbel handelt, ist mir neu – man lernt auf diesen Seiten ständig dazu – ich kannte nur die Geschichte mit den beiden Ästen, die sich in der Unendlichkeit verlieren. Die Synchonizität zwischen dem Erscheinen von „Silent Movie“ und dem „Erstaufschlag von Rainer Zobel bei den Wilschenbruchern finde ich schon sehr erstaunlich, wenn das nicht etwas zu bedeuten hat. Allerdings klingen die Bemerkungen von Heiko nicht gerade wie eine Hommage an den Stummfilm. Das war mit dem 2011 erschienen Film „The Artist“ doch ganz anders. Was hat Zobel eigentlich in jenem Jahr gemacht?

    • Für mich ist Zobel eine Interimslösung zu Reklame- und Kommunikationszwecken, so eine Art vornehmer, kostspieliger chinesischer Wandschirm, ein knallig bunt bemalter Seidenparavent mit allerlei exotischen künstlerischen Ausschmückungen zur Publikumseite hin, hinter welchem Qendrim Xhafolli die Arbeit macht und als künftiger starker Mann im Verein aufgebaut und spätestens ab Januar 2019 auch die Zügel als Cheftrainer mit allen Vollmachten in die Hand bekommen wird.

      • Gibmirdiekirsche

        Ein Vertrag bis Mitte 2019 ist keine Interimslösung. Ein 69er ist natürlich auch keine 10 Jahreslösung, aber wo gibt es die schon in höherklassigen Ligen? Jedenfalls hat der LSK eine tolle Lösung gefunden mit einem Trainer, der Bezug hat, Erfahrungen ohne Ende und gerade für Junge Spieler Strahlkraft und Autorität mitbringt. Kennt noch jemand Trainer die besser passen würden und für Lüneburg verfügbar wären?

        • Qendrim Xhafolli oder Elard Ostermann

          • C@Ausderdrehung
            Auf wen oder was beziehen sich Deine Angaben. Spincke? Soweit ich ihn erlebt habe, war er viele Jahre Trainer des LSK und dabei sehr erfolgreich, nach „Vaddi“ Rölcke von 1989 bis 1994. In seinem letzten Jahr erreichte der LSK Platz 3 der Verbandsliga Niedersachsen hinter SV Wilhelmshaven und Atlas Delmenhorst. Außerdem ist Spincke erst 63 Jahe alt und damit deutlich jünger als Zobel. Es entzieht sich allerdings meiner Kenntnis, wie es um seine Taille und seine Hüften bestellt ist.
            Noch empfehlenswerter erscheint mir ein Duo
            Spincke/Maiwald, wo hier schon die guten alten Zeiten anklingen.

          • c@Ausderdrehung vom 6. Januar 02.36h
            Also es geht mir nicht ums rechthaben, wohl eher um mein Erinnerungsvermögen und in dem Zusammenhang an die gute Erinnerung an Detlev Spincke als Spieler und Trainer beim LSK. Der Eintrag bei Transfermarkt war mir bekannt, und er kam mir gleich ein bißchen komisch vor Demgegenüber steht der Eintrag bei Wiki zu Detlev Spincke und die ausführliche Dokumentation in „Die Jungs von Wilschenbruch“ . Beide Quellen stehen wiederum mit meiner eigenen Erinnerung im Einklang. Aber lebenswichtig ist die Klärung dieser Frage auch nicht. Das Leben geht so und so immer weiter, und demnächst ist die Zukunft mit Zobel auch wieder Vergangenheit.

        • Detlef Spincke

          • Der war nicht schlecht! Fünf Jahre dabei, zwölf Spiele betreut, zwei unentschieden und neun verloren. Dann doch lieber mal bei der Lünepost nachfragen, ob da keiner Lust hat, weit ausholend nen Stuhl übern Kopf auf die Sülzwiesen rüberzuschwingen.

    • Hallo Gibmirdiekirsche,
      die Legende und damit auch die Klublegende, du kannst das bei Wikipedia nachlesen, ist eine dem Märchen und der Sage verwandte Textsorte. Ein Vertrag bis Mitte 2019 lässt sich ohne Weiteres auch Mitte 2018 schon auflösen. Was die unter anderen von dir hier wiederholten magischen, aber, bei Lichte betrachtet, doch recht nebulösen Marketingformeln „Bezug“, „Erfahrungen ohne Ende“ sowie „Strahlkraft“ und „Autorität“ angeht, möchte ich dich auf die beiden Beiträge von Heiko hinweisen, in denen dieser am 30. Dezember 2017 um 14:29 Uhr und in seiner Antwort auf Stefan Hye am 1. Januar 2018 um 12:30 Uhr die Luft aus solchen autosuggestiven Blubberblasen gelassen hat. Es gibt eine ganze Reihe von Trainern, aus der jeder einzelne viel besser passen würde. Schon alleine deshalb, weil er dem von Heiko und anderen ersehnten „Typus Klopp“ entspräche, um die Vierzig wäre und darum unseren LSK mit Klugheit, mit Geschick sowie mit Leidenschaft und Augenmaß über ein paar Jahre begleiten und Kontinuität in die sportliche Entwicklung des Teams bringen könnte. Ob so einer im Moment auch zur Verfügung stünde, ist allerdings eine ganz andere Frage. Man müsste sich sicher um ihn bemühen. Unser lieber Herr Zobel wird ein, zwei Wochen „Eindruck“ auf die jungen Spieler machen. Dann ist der Zauber, der angeblich allem Anfang innewohnt, verflogen und die Mannschaft, die sich ja nicht aus Kindern zusammensetzt, weiß, was sie von ihrem Trainer zu halten hat. Ich hoffe, es wird etwas Gutes sein! Und dann warten wir mal die ersten fünf Spiele ab. Sind zwölf Punkte aufs Konto gegangen, wollen wir zufrieden sein und nicht anstehen, Herrn Zobel einen anhaltend positiven Einfluss zuzubilligen, wehe jedoch, es sind in der Zeit nur zwei oder drei Zähler darauf gekleckert, dann folgt bestimmt der Aufstand der Glaubensgemeinde und der Ruf nach einer augenblicklichen Genesung und Rückkehr von Achim Otte wird über die Sülzwiesen schallen. Fatal wäre es, meiner Meinung nach, in solcher Situation, Stefan Hyes Sichtweise zu übernehmen und das Team für definitiv unfähig zu erklären, allein, um den zuvor in den Himmel gehobenen Edelsenior nicht zu beschädigen. Aus allen diesen Gründen kann es sich bei Herrn Zobel nur um eine Zwischenlösung handeln, um einen Mann mit einer beachtlichen Vergangenheit im Fußball, der, gerade weil er sich diese Beachtlichkeit bestimmt in Lüneburg nicht ramponieren lassen möchte, den Weg frei machen wird, sobald Heikos Wunschtrainer am Horizont auftaucht. Vielleicht tun wir Herrn Zobel und uns allen keinen Gefallen, wenn wir mehr als ein paar Wochen Ruhe und eine kleine Kurskorrektur in Richtung Klassenerhalt von dieser Partnerschaft erwarten?

      • Gibmirdiekirsche

        Wo steht bei mir was von Legende? Den Typus Klopp sucht sogar der FC Bayern und findet ihn bisher nicht, sodass auf die Generation Altenteil zurückgegriffen wird. Herr Zobel ist eine Lösung für die derzeitige Situation und stellt sich auch die darauffolgende Saison zur Verfügung. Hut ab und damit ist er keine Interimslösung. Er scheint am Wohl des LSK interessiert, sonst hätte er es nicht gemacht. Das passt und gibt dem Verein die Chance eine längerfristige Lösung aufzubauen oder zu suchen. Von daher eine derzeitige Idealbesetzung mit Erfahrung auf allerhöchstem Leistungsniveau. Darüberhinaus sieht er fit aus und seine Vita zeigt, dass er sich Herausforderungen stellt und ich gehe davon aus, dass er fußballerisch auf dem laufenden geblieben ist. Ich bin also gespannt, ob er es schafft mehr aus dem Kader herauszuholen und den Klassenerhalt zu sichern. Herbert, Zähl doch schon mal deine ganze Reihe von Trainern, die besser passen würden auf. Das gibt dem Vorstand dann Impulse für 2019.

        • „LSK setzt auf Klublegende Zobel“

          Das ist die vom LSK-Vorstand formulierte PR-„Botschaft“, die sich in der Überschrift der Nachricht wiederfindet, die wir hier kommentieren und die das ihrige dazu beigetragen hat, die überzogenen, ja, irrationalen Annahmen und Erwartungen anzuheizen.

          Valérien Ismaël, Alexander Nouri, Daniel Jurgeleit, Christian Neidhart, Dietmar Hirsch, Alexander Kiene, Enrico Maaßen, Christian Benbenne, Predrag Uzelac, Denny Skwierczynski, Mario Block, Thomas Seeliger, Joachim Philipkowski, Mike Barten, Henning Bürger, Elard Ostermann, Remigius Elert, Sören Osterland, Jörg-Uwe Klütz, Rodolfo Cardoso, Lutz Göttling, — um nur die erfolgreichsten Trainer zu nennen, die mit einem guten Vertragsangebot zu charmieren wären, einem Angebot, in dem gar nicht unbedingt die Bezahlung, sondern vor allem die Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten (zu denen auch ein bundesligataugliches Stadion und diesem entsprechende Trainingsbedingungen gehören) im Vordergrud stehen müssten.

        • Das alles Entscheidende hat Onkel Heintzi schon sehr frühzeitig gesagt, und es kann meiner Meinung nicht oft genug gesagt werden, weshalb ich seine Worte noch einmal ins Blickfeld rücke.

          Onkel Heintzi 29. Dezember 2017 at 11:48
          Auch Herr Zobel wird im Januar feststellen, dass der LSK einen effizienten Stürmer braucht, der Tore macht…

          • Nicht so laut, Reineke! Wer Zobel holt, dem ist auch zuzutrauen, mit Karsten Wagner als reaktiviertem Knipser um die Ecke zu kommen. (Unter Umständen gar nicht das Schlechteste meinten Walter und Udo ja schon.)

      • Totalbedebbert

        Stimmt, Gibmirdiekirsche,

        Lünepost-Redaktionsleiter Jürgen Poersch, der von 1979 bis 1988 als Jugend- und Herrentrainer beim LSK arbeitete und die goldenen Zobel-Zeiten hautnah miterlebte, bestätigt:

        »Der 69-Jährige wirkt topfit, ist schlank wie eh und je. ›Nur die Hüfte macht mir etwas zu schaffen‹, sagt er – Folge eines Jahrzehnts Bundesliga.« (Siehe: https://www.luenepost.de/topnews/zobel-neuer-lsk-trainer/)

        Naja, wenn’s nur die Hüfte ist. Das dürfte einen Regionalligacoach am teilnehmend beispielgebenden Trainingsbetrieb im Jugend- und Sportzentrum des LSK in der Goseburg kaum einschränken. Topfit sein und topfit wirken – wo ist da der Unterschied? Und ist »Wirkung« in der Medienwelt von heute nicht alles? Aber »Folge eines Jahrzehnts Bundesliga«? Ist das nicht eine reichlich gewagte Diagnose? Erstens liegt diese Zeit (und damit die – vemeintliche – Ursache für das Hüftleiden) über vierzig Jahre zurück. Und zweitens: genau genommen, waren es doch bloß acht Jahre.

        Der ehemalige Profi von Bayern München (1970-76) saß danach als Bundesligatrainer 92/93 beim FC Kaiserslautern in der Pfalz, wo er ein schweres Erbe antrat – und scheiterte. Lautern verpasste 1992/93 mit einem achten Platz die Qualifikation für den UEFAPokal, Zobels Zweijahresvertrag wurde nach Saisonende vorzeitig aufgelöst. Unter Zobel-Nachfolger Friedel Rausch konnte sich der FCK wieder im Spitzenfeld der Tabelle etablieren, 1994 errang der 1. FC Kaiserslautern Platz zwei hinter dem FC Bayern; gegen Ende der Saison war dem Verein eine Siegesserie gelungen, die den Abstand zum Rekordmeister auf einen Punkt verkürzt hatte. Zwischen 90-92 und 2000/01 legte Zobel bei den Stuttgarter Kickers eine Berg-, vor allem aber eine Talfahrt hin, die in der Kickersgeschichte ihresgleichen sucht und über die Heiko uns oben schon unterrichtet hat. Und, bevor er dann zum internationalen Wandervogel wurde, saß Zobel fast das gesamte Jahr 1994 auf der Trainerbank des 1. FC Nürnberg. In seiner Zeit fielen das Phantomtor von Thomas Helmer gegen den FCN und der darauf folgende Abstieg im Sommer ’94. Ende 1994 war es dann schon wieder vorbei mit der Ära Zobel. Der Club stand in der zweiten Bundesliga nach 17 Spieltagen nur auf Rang 14, mit lediglich einem Punkt Abstand zu den Abstiegsrängen. Jetzt kehrt Zobel nach 30 Jahren zu seinem ehemaligen Klub in Lüneburg, dem LSK, zurück. Zobel spielte von 1976 bis 1983 für die Wilschenbrucher, war von März 1986 bis 1987 Trainer beim LSK.

        Was ich mich immer schon gefragt habe: Warum fehlen die sieben Jahre als LSK-Spieler (immerhin eins mehr als bei den Bayern und bloß eins weniger als seine gesamte Bundesligakarriere dauerte) in allen Lebensläufen von Rainer Zobel, sowohl auf seiner persönlichen Homepage (http://www.member-of-europe.de/RainerZobel/lebenslauf/lebenslauf.html), als auch bei Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Zobel)? Zobel kam 1976 mit noch nicht 28 Jahren, also im besten Alter eines Führungsspielers, zum LSK und blieb dort fast bis zum 35. Geburtstag aktiv. Dass er nie an die große Glocke gehängt hat, wie er damals, in seiner sehr langen Lüneburger »Reifungsphase«, oft und gerne am Stint verkehrte (»Das Strawberry gibt es nicht mehr. Dort hat der lebensfrohe Zobel einst manchen Trainingstag ausklingen lassen.«), wie Jürgen Poersch ihm am 28. Dezember auf der Pressekonferenz in der Kanzlei von Rechtsanwalt und LSK-Präsident Sebastian Becker nach der Vertragsunterzeichnung »vor großem Presseaufgebot« entlocken konnte, ist begreiflich, aber, warum er die zweite Hälfte seines Spielerlebens öffentlich bisher nirgendwo erwähnt hat, verstehe ich nicht. Kann mir da mal einer weiterhelfen?

        • Gut Beobachtet! Alle diese Fragen lagen mir auch schon auf der Zunge. Ich bin gespannt, wer da die Antworten weiß.

      • Unter Achim Otte spielten
        Sie mit Glanz und Sturm und Drang,
        Und die Poleposition hielten
        Sie und er die erste Woche lang.

        Unter Achim Otte holperten
        Sie ohne Drang und Sturm,
        Und sie gurkten und sie stolperten,
        Und im Spiel drin war der Wurm.

        Doch der Achim war derselbe,
        Und die Mannschaft war es auch.
        Und so schien vom Ei das Gelbe
        Nicht der Trainerwechselbrauch.

        Steckt man freilich in der Krise,
        Rutscht man gerne tief hinein.
        Und im Kampfe gegen diese
        Darf’s auch Aberglauben sein.

        Manchmal scheint es ja das Wahre:
        Heynckes bringt den Bayern Glück.
        Sievers ist kaum sechzig Jahre –
        Rainer Zobel, kommt zurück!

      • C@ Herbert,
        Mein lieber Herbert, Deine langjährige Erfahrung aus der Welt des Fußballs ist einmal mehr unverkennbar, insbesondere Deinem letzten Satz kann ich nur zustimmen, gibt er mir doch Gelegenheit, einmal mehr die von mir ebenfalls sehr geschätzte Frau Lattenknaller zu zitieren, mahnte sie doch unlängst in einer nicht ganz unähnlichen Situation zum „Innehalten“.

        Wenn ich schon beim Zitieren bin, möchte ich auch die Worte von Onkel Heintzi in Erinnerung bringen, wenn es nicht gelingt, die Torausbeute der Mannschaft – wie auch immer – mehr als deutlich zu steigern, wird sich die Mannschaft auch unter Zobel wie schon unter Otte bis zum Ende der Saison auf „einem guten Weg“ befinden, was immer das heißen mag.

    • ABERGLAUBE ist das Zauberwort der Stunde. Lürik-Kalle hat das Hauptmotiv fürs Zobel-Manöver auf den Punkt gebracht.

      Meine Meinung!

  10. Ich finde prima, dass es bei uns in Lüneburg so viele lustige Fußballfans gibt, und wünsche ihnen allen und der LZ-Sportredaktion einen guten Rutsch in ein erfolgreiches und kurzweiliges Jahr 2018.

  11. Ich nehme an, niemandem ist es entgangen, daß wir inzwischen 2018 schreiben, also das Jahr, in dem zügig Verhandlungen zum Erwerb des Geländes an der Theodor Körner Kaserne aufgenommen werden, natürlich erst, nachdem eine neue Regierung gebildet sein wird – also so um Ostern oder bei Neuwahlen halt ein bißchen später, und nachdem der neue Minister oder die bisherige Ministerin eine sorgfältige Bestandsaufnahme vorgenommen haben wird. Man ist also in der Spur …Prost Neujahr!

    • Keine Sorge achtmalklug,

      unmittelbar nach dem Dreikönigstreffen im Uwe-Inselmann-Haus an der Universitätsallee von Wildbad Kreuth werden Nägel mit Libeskind gemacht und der Grundstein mitsamt fertig bestückter Zeitkapsel und Anstichspaten zwischen dem alten Hubschrauberlandeplatz und der Flugsportbahn abgeladen.

      Einem alten Medien-Hasen und Zeitungsleseschlaufuchs wie dir wird doch nicht entgangen sein, was unser aller Herr und Mädge auf gar nicht klandestine Weise urbi et orbi angekündigt hat:

      „Lüneburg PLANT neues Stadion“ stand am 20. April vergangenen Jahres im Hamburger Abendblatt und „OB WILL neue Sportanlage im Osten“.

      Die VfL-Lösung „soll nur eine vorübergehende sein“, hieß es weiter. „Geht es nach Oberbürgermeister Ulrich Mädge, spielt der Lüneburger SK ab 2021 auf einer [bundeligatauglichen] Sportanlage im Osten. 2018 will Mädge mit dem Bund in die Gespräche über den Kauf des vier Hektar großen Geländes einsteigen, auf dem die Theodor-Körner-Kaserne steht, die derzeit von der Bundeswehr genutzt wird.“

      Quelle: https://www.abendblatt.de/sport/article210303825/Regionalligist-LSK-zieht-um-Lueneburg-plant-neues-Stadion.html

      • Sag ich ja, der Blick in die Zukunft stimmt zuversichtlich, zumal kein Zufall reiner ist als der ungeplante. Da wir uns nun sehr lange in einer Vorplanungsphase befinden, ist dem Zufall noch Tür und Tor geöffnet. Hauptsache es handelt sich dabei nicht allzu oft um das Tor des LSK.
        Unter „Wichtiger Sieg für den LSK“ hat Ingo in einem Beitrag vom 30. 11. 2017 noch einmal die bisherigen Aussagen zu einer neuen Heimat des LSK dokumentiert.

        2014 meinte Herr M., mit einem Spielbeginn auf dem Gelände der Theodor Körner Kaserne sei frühestens 2016/2018 zu rechnen. Zwischen diesen beiden Jahren dann die Aussage, daß ein Spielbeginn 2021 möglich erscheint…Es
        drängt sich eine Fortschreibung an: 2021 ein Spielbeginn frühestens 2025…Klingt wie eine unendliche Geschichte. Aber halt, da gibt es ja noch Freiflächen jenseits der A oder B 39 und nicht zu vergessen, das Areal im Süden von Lüneburg. Wer wird denn da gleich den Kopf hängen lassen?

        Den oben zitierten Artikel kannte ich nicht. Die Publikationsorgane der Friede Springer sind nicht mein Ding. Dennoch hat mich das Photo zu dem Text sehr angerührt – ist eben etwas für Fußballromantiker – der Heinrich Langeloh Platz in Bardowick hat zwar alles andere als einen Idealrasen aufzuweisen, bot aber doch zumindest für meinen Geschmack sehr viel mehr Atmosphäre als man sie in den paar Spielen beim VfL angetroffen hat. Klar ist alles Geschmackssache. Aber jetzt wechselt man ja vorerst auf den B-Platz – ein Trauerspiel, so wie die bisherigen Heimspiele in dieser Saison (Ausnahme bestätigt die Regel)

  12. Lösungsvorschlag

    Schwer ist es für Vierte Ligen,
    Leere Kassen vollzukriegen,
    Denn die Stadien sind leer:
    Häufig recht und meistens sehr.

    Darum lasst uns die begrüßen,
    Die das karge Brot versüßen:
    Tag, Chinesen! Nur herein!
    Euer Geld soll unser sein!

    Und wieso nur euer Geld?
    Ei, wie reich ist doch die Welt
    Und wie arm das Regionale!
    Abu Dhabi, komm und zahle!

    Finnen, Schweizer und Usbeken,
    Emirate und Azteken,
    USA samt Kanada:
    Kommt und übt Olympia!

    Auf nach Lüneburg und Assel!
    Bringt in das Provinzschlamassel
    Namen, Glamour und Statur!
    Dubai, komm! Komm, Singapur!

    Und es könnten die Vereine
    Dank der vielen großen Scheine
    Endlich und mit vollen Händen
    Ihren Spielbetrieb – beenden.

  13. Ich dachte eigentlich, die erste Trainingseinheit des LSK mit Rainer Zobel sollte am 3. Januar 2018 (!) stattfinden..?! Man hört und liest hier nix darüber – hat diese Einheit überhaupt stattgefunden oder musste man aufgrund der widrigen Außenbedingungen (unter Ausschluss der Öffentlichkeit?) in eine Turnhalle ausweichen? Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen..? 😉

    • Patrick Pinkepank

      Onkel Heintzi, eventuell hat die Hüfte eine behutsamere, von Blitzoffenbarungen und eiligen Wundertaten vorerst absehende Herangehensweise ans Trainingsgeschehen vorgeschrieben? Schlimme Hüften können von böser, geradezu herrschsüchtiger Unberechenbarkeit sein. Ganz unverkennbar gibt es doch noch sehr vieles, was im Hinblick auf die Klublegende Rainer Zobel und seine überraschende Auferstehung als Lüneburger Fußball-Heiland der baldigen Auf- oder der weiteren Verklärung harrt.

    • Heimspielkibice

      Langsam wundert man sich wirklich, dass es nirgends etwas über den Trainingsstart mit Zobel zu finden gibt. Wird denn überhaupt schon trainiert? Die Meldung der Trainerverpflichtung war überregional ein Renner, und nach mehr als einer Woche gibt es weder bei der LZ noch beim LSK erste Eindrücke? Komisch.

  14. Ich finde den Trainer ziemlich betagt. Wenn das man gut geht!

    • Die Frage ist, wann fängt die Betagung an?
      „Wenn das man gut geht!“ Konnte man sich bis zum Ende seiner Tätigkeit auch bei Herrn Otte fragen, obwohl die Mannschaft immer „auf einem guten Weg“ war.

      Hier mal eine Reaktion auf eine nur am Rande Beteiligte an dem Geschehen um den LSK. Als sie hörte, daß Zobel das Traineramt übernehmen werde, meinte sie nur: „Ist doch nett.“

      Außerdem nehme ich nicht an, daß ein so „betagter“ Herr, wie Rainer Zobel, seine wohl eher beschauliche Ruhestandstätigkeit vor der Haustür aufgibt, wenn auch schweren Herzens, nur um in Lüneburg auf der „Bude“ zu hausen und im Strawberry – was es ja nun schon seit Jahrzehnten nicht mehr gibt – nach einem harten Trainingstag, den Feierabend zu genießen.

      An seinen Resultaten wird er wohl gemessen werden, wie übrigens jeder andere betagte oder vor jugendlicher Verve sprühende Trainer.

      Zum Schlu0: Denkt an die Worte von Onkel Heintzi, bevor er sich über den Trainingsbeginn besorgt zeigte.

      • Was sagt man dazu: Torlos in Neuengamme!

      • Meintest du dieses: „ABERGLAUBE ist das Zauberwort der Stunde. Lürik-Kalle hat das Hauptmotiv fürs Zobel-Manöver auf den Punkt gebracht. Meine Meinung!“

  15. Was sagt man nun dazu? Victoria – LSK 1 : 3

    • Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn?

      Den Vierten der Oberliga Hamburg abzuledern, ist definitiv der Nachweis, dass Opa Zobel unsere Jungs fußballerisch aus dem Stand heraus in ganz neue Erfolgsdimensionen katapultieren wird.

      Zu erfahren, was in einem Freundschaftsspiel gegen Meppen so rausspringt, wäre sicher nicht halb so aufschlussreich!

  16. Mir ist Zobels Systemphilosophie noch nicht klar.

  17. Meiner Meinung nach sind wir alle auf einem guten Weg.

  18. So kommen wir nicht weiter!

  19. Kann mir bitte mal jemand erzählen, wer Sonntag Stadionsprecher war? Wie geil ist der denn ? Dj Hardy war es auf jeden Fall nicht oder ???