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Der Platz auf der Goseburg gleicht zurzeit einer großen Baustelle. Foto: be

Dicke Luft in der Goseburg

„Hier entsteht das neue Jugend- und Sportzentrum des Lüneburger SK Hansa“, steht auf einem Banner geschrieben, das hinter auf dem Sportplatz in der Goseburg hinter einem Tor aufgehängt ist. Zurzeit entsteht an dieser Stelle aber vor allem Ärger – zwischen dem VfB Goseburg, Pächter der Anlage, und seinem Gast LSK Hansa.

„Wir haben dem LSK alle Türen geöffnet“, sagt Hans-Dieter „Charly“ Poplat. „Und wir haben keine Lust auf Stress und Theater. Aber ich sehe keine Basis mehr für eine Zusammenarbeit.“ Der kleine VfB, der mit seinem einzigen Team in der 3. Fußball-Kreisklasse Vorletzter ist, fühlt sich vom Regionalligisten ins Abseits gedrängt, wirft ihm vor, viele Bauarbeiten durchzuführen, ohne um Erlaubnis zu fragen. Dabei seien zum Beispiel Tore zerstört worden, das Flutlicht sei seit Oktober abmontiert.

Beim LSK hingegen stößt diese Kritik auf Unverständnis. „Alles, was wir machen, sprechen wir mit der Stadt ab“, sagt Vizepräsident Alexander Diercks und verweist dabei zum Beispiel auf den Auftrag, die Pappeln zu fällen, die schon in den mittlerweile abgetragenen Ballfangzaun hineingewachsen waren. Diercks vermisst ein entsprechendes Engagement auf Seiten des VfB: „Goseburg hat zum Beispiel das Geld für die Pflege des Rasens bekommen. Gekümmert hat sich darum der LSK.“

Worüber ansonsten gestritten wird und was die Stadt dazu sagt, lesen Sie am Freitag in der LZ.

51 Kommentare

  1. Die Vereine lernen es auch nie..
    Erst der LSV Lüneburg,dann der TSV Bardowick,dann der VFB Goseburg und jetzt auch noch der VFL Lüneburg.
    Wer möchte als nächstes? Eintracht Lüneburg vielleicht ? Oder der ESV Lüneburg?

  2. Es ist mal wieder so typisch für den LSK. Immer schön die Schuld auf andere schieben. Wie im Bericht eindeutig zu erkennen ist, heißt es, dass der LSK Gast auf der Sportanlage Goseburg ist. Es ist schon ein Stück aus dem Tollhaus, dass der LSK als Gast ein Sportgelände nach eigenen Vorstellungen umgestaltet. Als Gast vollgemerkt. Es scheint ja noch mehrere Vereine in Lüneburg, inklusive Bardowick zu geben, die restlos bedient sind vom Auftreten des LSK. Ich glaube nicht, dass Herr Diercks sich über das Engagement eines anderen Sportvereins äußern sollte, mit deren Sportanlage er und sein Verein nichts zu tun haben. Der LSK versucht den VfB Goseburg von der Anlage zu verjagen und schafft nach und nach Fakten. Es ist erstaunlich, dass die Stadt Lüneburg mit dem LSK über das Sportgelände Goseburg redet, obwohl der LSK dort nur Gast ist.

  3. Frag doch mal den OB der steckt da tief mit drin. Der LSK soll sich nicht immer auf die Stadt verlassen. Kriegt doch mal den arsch selber an die Wand. Der Verein der 16 jahren insolvent hat nichts zu fordern. Den Verein einstampfen und dann ist auch in lüneburg wieder Ruhe.

  4. Pressewart VfB Goseburg

    Zu ihrem Bericht: Auf der Goseburg wird die Luft immer dicker

    Einige Dinge aus ihrem Bericht vom  02. 02. 2018 erfordern eine Ergänzung.

    1. Es erstaunt ein wenig, dass Herr Diercks sich in Angelegenheiten einmischt, die

    ausschließlich den VfB Goseburg und die Stadt Lüneburg betreffen. Wie andere Vereine

    auf städtischen Anlagen auch, bekommt auch der VfB Goseburg einen jährlichen Zuschuss,

    um das Goseburg-Sportgelände zu pflegen. Die zugesaten Gelder sind übrigens seit April 2017 nicht mehr geflossen. Der LSK Hansa ist bis zum heutigen Tag Gast auf dieser Anlage. 2. Weiterhin erstaunt es, dass der LSK Hansa mit der Stadt Lüneburg Übernahmegespräche in Sachen Sportanlage Goseburg führt, ohne das der VfB Goseburg darüber jemals informiert wurde. Dieser feindliche Übernahmeversuch hat mit Fair Play nun gar nichts mehr zu tun. 3. Wie dem LZ-Bericht zu entnehmen ist, hat die Lüneburger Dezernentin Steinrücke entschieden, dass die 40.000,- €, die dem VfB Goseburg schon vor Jahren für den Umbau der Vereinsheimes zugesichert worden, nun an den LSK Hansa fließen. Frau Steinrücke hatte sich als neutrale Vermittlerin angeboten, doch davon kann nun wirklich keine Rede mehr sein. 4. OB Mädge hat in einem Schreiben von Dezember 2017 an den VfB Goseburg fest zugesagt, dass sich die Stadt neutral verhalten werde. Dieser Aussage verträgt sich aber nicht mit geheimen Verhandlungen zwischen Stadt und dem LSK Hansa. Im Mai 2017 haben der VfB Goseburg und der LSK Hansa eine Vereinbarung, auch Letter of Intent genannt,  unterschrieben, der aber hinfällig geworden ist, weil der LSK mehrfach seine feste Zusage gebrochen hat, die Summe in dem Bericht aufgeführte Summe zu bezahlen. 5. Wir haben dem LSK Hansa eine Frist bis zum 31. 01. 2018 gesetzt, um die Flutlichtanlage auf dem Goseburggelände wieder instand zu setzen. Da der LSK Hansa darauf nicht reagiert hat, hat der VfB Goseburg die Verhandlungen beendet. Es ist bundesweit beispiellos, dass ein Gastverein wie es der LSK Hansa aktuell noch ist, sowohl das Flutlicht deaktiviert, VfB Goseburg-Tore bewusst zerstört, 100m Metall-Zuschauer-Barrieren sowie eine massive Metallvorrichtung für das Kopfballpendel ohne jede Absprache abbaut und entsorgt. Aufgrund dieser Handlungen kann der VfB Goseburg seit Oktober 2017 nicht mehr auf seiner von der Stadt Lüneburg zur Verfügung gestellten Sportanlage trainieren. 6. Der LSK Hansa behauptet in dem Bericht, dass nur aufgrund des LSK Hansa ein Spielbetrieb in der Goseburg aufrecht erhalten werden kann. Ich schlage dem LSK Hansa vor, die Sportanlage Goseburg im Sommer zu verlassen, damit der VfB Goseburg nachweisen kann, dass sogar ein Spielbetrieb ohne den LSK Hansa dort möglich ist. Wie übrigens seit nunmehr knapp 15 Jahren. Der LSK Hansa hat schlicht vergessen, dass es u.a. auch der VfB Goseburg war, der ihm in der größten Not geholfen hat, damit er den Spielbetrieb für seine Mannschaften aufrechterhalten kann.

    Pressewart VfB Goseburg

    • Hm. Meint der VfB tatsächlich, das „sein“ Reich ein Sportgelände sei? Über viele Jahre hinweg war der Sportplatz sowie der Umkleidetrakt des VfB Goseburg die ungepflegteste und schäbigste Sportstätte im gesamten Landkreis Lüneburg. Das fing bei den ungenügenden Umkleidemöglichkeiten an, ging über die ekligen Toiletten weiter und endete auf dem oft grenzwertig bespielbaren Sportplatz. Von Duschen nach dem Spiel ist mal gar nicht zu reden. Eigentlich hätte die Stadt schon lange die Bruchbude zumachen müssen.

      Darüber hinaus haben die unterschiedlichen VfB-Mannschaften ein regelmäßig desolates Benehmen an den Tag gelegt, zahlreiche Strafen und Spielausschlüsse sprechen da Bände. Aber der sportliche Aspekt sei mal Außen vor.

      Leider erwähnt dies der Pressewart des VfB Goseburg alles nicht.

      Was einst mal ein von Idealen getriebenes Vereinsleben gestartet war ist nun mitlerweile zu einem versifften Sportclub mit dem zweifelhaftesten Ruf im Landkreis verkommen. Dies wird leider so auch nicht im Zeitungsartikel erwähnt. Leiber spricht man vom „kleinen VfB“

      Von daher hat sich schon so einiges getan in den letzten Monaten auf dem Sportplatz. Der Zustand hat sich deutlich gebessert. Man muss den LSK nicht mögen, aber das wird wohl jeder gesehen haben, der dort regelmäßig auf dem Sportgelände vorbeikommt. Ob der VfB überhaupt noch zu retten ist, wage ich mal zu bezweifeln.

      Das Angesichts der Platznot vieler platzloser Vereine (LSK, Dynamo, SCL) oder übervoller Vereine (MTV, SVE, VfL) ein Verein sich mit einer !!! Mannschaft hier nun hinstellt und dicke Backen macht ist absolut nicht nachvollziehabr.

      • Über Jahre hinweg?Ungepflegt+schäbig?Sprechen Wir von der Goseburg oder Wilschenbruch!!!???
        Auf dem B-Platz konnte man im Frühling-Sommer nur mit Staubmaske spielen bzw.Herbst-Winter in Gummistiefeln, der c-Platz eingenommen!!!

        Und beim duschen kam ich mir vor wie im 18.Jahrhundert,um warm zu duschen mußten wir 50 Pfennig entrichten damit wir warmes Wasser hatten!!!

        Sicherlich ist der Sozialtrakt(Duschen-WC Goseburg)nicht auf den neusten Stand,aber so manche Kita-Schule in LG ist auch nicht viel besser…

        Aber nur so nebenbei…Der Whirlpoll+das Ermüdüngsbad waren damals beim FC Lüneburg im 1.UG ein Traum….

  5. Wilschenbrucher

    So wie der VFB Goseburg jetzt reagiert und ab mitte des Jahres wieder den Spielbetrieb aufnehmen will würde ich auch reagieren ,nachdem der LSK aus einer Wüste eine fast fertige Sportanlage geschaffen hat.GLÜCKWUNSCH :Wenn jemand behauptet der LSK hat für Müllhalden usw.gesorgt ,dann stimmt es sogar ,es ist der Müll der auf dem Gelände verteilt war .Zäune die runtergetreten waren und wegen Verletzungsgefahr abgebaut werden musste .Das in den Räumen des Vereinsheim sich noch immer Menschen umkleiden ist schon sehr mutig .Ich habe mir im letzten Jahr ein Bild von dem Zustand der Räume gemacht und mich gewundert ,das kein Verantwortlicher des VFB dieses Gebäude geschlossen hat.Ich möchte hier nicht weiter auf die Sanitären Gegebenheiten eingehen ,weil es mir niemand glauben würde.

    • Pressewart VfB Goseburg

      Es wäre gut, wenn Sie hier nicht Face-News verbreiten würden. Erstens nimmt der VfB Goseburg nicht ab Sommer den Spielbetrieb wieder auf, denn er hatte nie den Spielbetrieb eingestellt. Und zweitens handelt es sich bei der Sportanlage um keine Wüste, wie Sie tatsä#chlich behaupten. Selbst das LSK 1-Team unter Ostermann hat vor Jahren kostenfrei auf unserem gepachteten Sportgelände trainiert. In 15 Jahren hat sich aufgrund des Rasens noch nie ein Spieler verletzt. Wenn Sie eine hochwertige Sportanlage wollen, warum hat der LSK das nicht in Wilschenbruch realisiert. Als ehemaliger Jugend-LSK-Spieler weiß ich, dass der B-Platz jahrzehnte lang eine einzige Sandwüste war. Wir Jugendlichen haben es aber genossen, wenn es geregnet hat, denn dann war Schlammfußball angesagt. Ihre Behauptung zum Zustand der Räumlichkeiten beim VfB Goseburg ist geradezu hanebüchen. Sie scheinen vergessen zu haben, dass es u.a. auch der VfB Goseburg war, der es dem LSk ermöglicht hat mit zwei Mannschaften auf der Goeseburg-Sportanlage zu trainieren und zu spielen. Dass Sportgelände war eigentlich immer müllfrei, so dass ich mal davon ausgehe, dass Sie ein anderes Spoirtgelände meinen. Ich fände es ausgesprochen schön, wenn Sie über die sanitären Gegebenheiten vor Ort sprechen würden, denn auch der LSK hat diese gerne nach Spielen und Trainingseinheiten genutzt. Der LSK hat aus der Sportanlage eine fast fertige Anlage gemacht? Wow, diese Erkenntnis ist Comedy pur. Dachte, der LSK hätte höhere Ansprüche. Wie war das noch mal mit Wilschenbruch? Genau, es war der LSK, dem der kurzzeitige Erfolg zu Kopf gestiegen ist. Ergebnis: Er ging pleite und die eigene Sportanlage wurde platt gemacht. Gottlob hat sich die LZ selbst vor Ort ein Bild gemacht. Hier zu behaupten, dass der ungesicherte Müll auf dem Sportgelände von LSK zusammengesucht worden ist, zeigt eigentlich nur, dass Sie mit alternativen Wahrheiten arbeiten. Der Vertragspartner Stadt Lüneburg hätte es aus Schutzgründen für die Kinder und Jugendlichen des Bezirks niemals erlaubt, wenn sich dieser Müll dort angesammelt hätte. Fragen Sie den LSK-Vorstand, der kann ihnen bestätigen, dass der angesammelte Müll ausschließlich ein Produkt ihres eigenen Vereins ist.

  6. Hallo Herr Pressewart, ich gebe Ihnen Recht , so geht es nicht. Aber ich suche gerade diverse Artikel ihres Vereins aus meiner Schatzkiste. ( nicht bezahlte Strafgelder, rote Karten, usw. ). Und eine ! Mannschaft mit eigener Anlage?! Von dieser Bruchbude mal ganz zu Schweigen. Die Sportanlage und alles was dazu gehört seit Jahren kein Aushängeschild für die Goseburg. Als Zuschauer eine Zumutung ( Toiletten und Gastronomie).

    • Pressewart VfB Goseburg

      Ingoh, Sie dürfen sich selbstverständlich über den Toilettenbereich und die Gastronomie beklagen, das Recht wird ihn niemand absprechen wollen. Es war mit der Stadt Lüneburg geplant, einen Umbau zu starten, da auch eine städtische Einrichtung dort unterkommen sollte. Wie Sie sicherlich der Presse entnehmen konnten, ist es dem LSK gelungen die Gelder für seine Zwecke umschichten zu lassen. Es stimmt, dass der VfB Goseburg vor Jahren mit dem NfV Lüneburg Probleme hatte aufgrund von nicht gezahlten Strafgeldern usw. Wie Sie in einem der späteren Presseberichte unschwer erkennen können, ist der NfV Lüneburg vor der höheren Instanz grandios gescheitert. Auch wenn ich nicht erkennen kann, was das eine mit dem anderen zu tun hat, will ich diesbezüglich anmerken, dass es LSK-Jugendmannschaften waren, die in letzter Zeit sehr negativ aufgefallen sind. Aber was erzähle ich, Sie werden diese Berichte sicherlich auch alle akribisch archiviert haben. Übrigens hätten wir kein positives Verhältnis zum LSK gehabt, hätten wir es diesem Verein in den letzten Jahren nicht erlaubt, auf dem Sportgelände zu trainieren und zu spielen. Niemand, aber auch wirklich niemand hat den LSK gezwungen zwei Mannschaften für die Goseburg abzustellen, damit diese dort spielen. Es war dem LSK hinlänglich bekannt, in welchem Zustand die Plätze waren. Da es für LSK 1-Trainingseinheiten gereicht hat, gingen wir davon aus, dass sich die Zweite mit den Gegebenheiten vor Ort auch anfreunden könnte. Niemand zwingt den LSK dort weiter Fußball zu spielen. Es ist geradezu absurd, was LSK-Fans hier absondern. Nur zur Info: Der LSK ist bis zum heutigen Tag (04.02.2018) Gast unserer Sportanlage.

  7. Hallo
    Ich würde auch ,als VFB ,wieder auf die Anlage zurück kehren ,nachdem der LSK aus einem Scherbenhaufen eine brauchbare Sportanlage geschaffen hat .Mich würde doch interessieren ,ob die LZ Fotos hat ,bevor der LSK angefangen hat diese zum Teil unbrauchbare Müllhalde ,aufzuräumen.
    Es wundert mich auch ,da ich selber in den Räumen der Ruine (Vereinsheim ,Umkleide) war ,das sich dort noch Menschen gewaschen ,geduscht haben ,wenn überhaupt noch möglich .Wasser war jedenfalls reichlich da und zwar von der Decke.
    Niemand will den VFB vertreiben ,aber wie Andreas Safft zu Recht schreibt ,die verantwortlichen der Vereine in Lüneburg sollten mal ihre mimosenhaften Einstellungen zum Sport überdenken.

    • Pressewart VfB Goseburg

      besserwisser, können Sie die Behauptung mit der „unbraucbbaren Müllhalde“ auch belegen. Da die Stadt Lüneburg Eigentümer dieser Anlage ist und regelmäßig ein Auge drauf gehalten hat, wäre der vfB Goseburg sofort abgemahnt worden, hätte es an irgendeiner Stelle auf dem Sportgelände eine Art Müllkippe gegeben. Denn in der Vereinbarung zwischen Stadt und Verein musste sich Goseburg verpflichten die Kinder- und Jugendlichen des Bezirks auf das Gelände zu lassen, damit die Kids dort vereinsfrei Fußball spielen konnten. In den 15 Jahren hat sich nicht ein Kind aufgrund einer Müllhalde auf dem Gelände verletzen können, weil es keine Müßllhalde gab. Fast scheint es so, als verwechselten auch Sie das Sportgelände.

      • Lieber Pressewart,
        vielleicht können Sie uns im Detail mal mitteilen, was der VfB mit der Stadt abgesprochen hat. Wo sollte es mit dem Gelände und dem VfB kurz-, mittel- und langfristig hingehen? Man hätte ja den Eindruck, dass der LSK das Gelände übernehmen sollte.

        • Pressewart Goseburg

          Hallo Klaus,

          der VfB Goseburg hat keine Gespräche bezüglich der Goseburg-Anlage führen müssen, da wir dort seit 15 Jahren Pächter sind. Wir waren aber mit der Stadt wegen des Umbaus der Immobilie im Gespräch, da die Stadt Lüneburg einen Teil davon für eine Seniorengruppe nutzen wollte. Der VfB Goseburg wird aufgrund der aktuellen Lage in Kürze ein eigenes Konzept der Stadt vorstellen. Goseburg hat der Stadt 15 Jahre garantiert, dass Kinder und Jugendliche ohne Vereinsbindung auf der Sportanlage spielen können. Selbiges gilt auch für die Lebenshilfe. In einer Goseburgstadtteilsitzung konnte und wollte der LSK das aber nicht mehr garantieren. Es ist überhaupt keine Frage, dass der LSK mehr Möglichkeiten hat, was die Anlage angeht. Was aber ganz sicher nicht geht, ist, dass der LSK den VfB Goseburg ab Sommer zum geduldeten Gast macht. Der VfB Goseburg hat in den vier Jahren, in denen der LSK Gast dieser Anlage war, stets freundlich und entgegenkommend behandelt. Der LSK konnte sich seine Trainingstage alleine aussuchen, und bekam zwei eigene Kabinen. Zusätzlich stellte der VfB Goseburg kostenlos seine eigenen Trainingsgegenstände zur Verfügung. Goseburg und LSK haben in diesem Fall voneinander profitiert. Der LSK hat sich erst nach einem Vorvertrag mit Goseburg dazu entschieden Goseburg zukünftig von allen Infos auszuschließen. Goseburg war in der Frage, ob ein anderer Verein die Anlage mitnutzt, immer offen und gesprächsbereit. Was Goseburg aber natürlich ablehnen muss, ist, dass er von dem neuen Pächter über den Tisch gezogen wird. Wenn Sie in einem Verein sind, schützen Sie auch die Interessen ihres Klubs. Der LSK will u.a. dass Goseburg maximal zwei Mannschaften stellt, eine spätere Ausdehnung auf den Jugendbereich ist daher komplett ausgeschlossen. Würden Sie einen Vertrag unterschreiben, der massiv nachteilig für Sie ist? Ich glaube eher nicht. Danke für ihren sachlichen Kommentar.

  8. Tatsächlich! Eine Mannschaft in der dritten Kreisklasse, und sonst nichts! Hut ab, was dieser Verein für Ansprüche stellt. Da treffen sich einmal die Woche 15 bis 20 Kameraden zum Fußball?? .

    • Lüneburger1974

      Den Ansprüchen gegenüber denen, die der Lsk stellt, ist das aber immer noch ein Witz bzw. nicht erwähnenswert. Komischerweise legt kein anderer Verein ähnliche, negative Schlagzeilen an den Tag. Da muss Herr Saft sich dann auch nicht wundern, wenn andere Vereine kein Interesse an einer Zusammenarbeit haben.

  9. Wenn wir mit unserer zweiten in der Goseburg spielen mussten, habe ich mich immer gewundert, dass es die Stadt zulässt, das ein Verein eine städtische Sportstätte so verkommen lässt. Ich vermute die Stadt hätte den Pachtvertrag mit dem VfB fristlos kündigen können und hat es aus Rücksichtnahme gegenüber dem Sport nicht getan. Das die Stadt dem LSK hilft in der Goseburg ein Trainingszentrum zu errichten, kann auch mit dem Wunsch der Stadt in Verbindung gebracht werden das Gelände wieder in einem dem Sport würdigen Zustand zu versetzen und die Verkehrssicherheit wieder herzustellen. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, das sich der VfB erst an die neue Zeit gewöhnen muss, sich mit einem anderen Verein abzustimmen und nicht mehr auf ihren alten Pachtgelände das alleinige Sagen zu haben. Vielleicht wäre es gut, wenn die Stadt sich mit beiden Vereinen an einen Tisch setzt und klare Zielvorgaben gesetzt werden, dann kann man sich die öffentlichen Scharmützel sparen, auch wenn die Zeitung dadurch wieder ein Stück dünner wird.

    • Das Ganze liest sich wie „Zoff zwischen LSK und MTV Treubund um Malte Meyer“. Vereine sind wie Familien. Dort läuft es innerhalb derselben schon so manches Mal nicht rund. Versucht man nun zwei von ihnen zusammen zu tun , mit einer im allgemeinen unterschiedlichen Familienkultur, kracht es über kurz oder lang, oder die eine ist so schwach, daß sie von der anderen vereinnahmt wird.

      Das Modell auf der Goseburg ist daher sowieso verkorkst. Man kann doch nicht der einen Familie eine Unterkunft gewähren, ihr eine andere Familie ins Haus setzen und es letzterer gestatten, das Ganze nach ihren Vorstellungen – die möglicherweise die besten sind – herzurichten – einfach lebensfremd. Also wie Du schon sagst, die Stadt weiß nicht was sie will, versucht es allen recht zu machen und sich gleichzeitig aus allem herauszuhalten.

      Zum Abschluß etwas, was nicht zu diesem Thema gehört, unseren Blick aber auf unser eigentliches Thema ein wenig zurückführt. Ich habe mich auch einmal in der Poesie versucht und Deine Betrachtungen fortgesetzt, die Erfahrungen, die Berries auf Brot vermitteln. Leider ist dieser Beitrag an anderer Stelle von der Red. wohl übersehen worden, deshalb hier wenn auch wiegesagt etwas unpassend.

      Wer nie sein Brot mit Berries aß,
      Wer nie die kummervollen Nächte
      Auf seinem Stint-Straw weinend saß,
      Der kennt euch nicht, ihr unbeständ’gen Mächte!

      Dieses Fragment muß vervollständigt werden, offenbart es doch das Alltägliche im Leben eines Trainers. Ihm zu entfliehen, das bieten die Berries vom Straw. Was treiben also die unbeständigen Mächte?

      erst schenkt ihr ihm die Siege ein
      es folgen Niederlagen und Beschwerden
      da verlaßt ihr ihn in seiner Pein
      denn jeder Mißerfolg rächt sich auf Erden

      Aus „Rainer Zobels Lehr- und Wanderjahre“ inspiriert von J. W. Goethe – ein alter Geheimrat.

      • Klasse anverwandelt (füchsisch „umgenutzt“ heißt das heute)! Danke!

        Du stammst doch auch aus dem Haus am Frauenplan, wenn ich nicht irre, oder? Fertigungsphase irgendwann zwischen Januar und April 1793. Also feierst du dieses Jahr deinen 225. Jubeltag! Für wann dürfen wir mit den Einladungskarten rechnen? Oder gilt für dich das Erscheinungsdatum im Frühjahr 1794 (2. Band der Neuen Schriften bei Joh. Friedr. Unger in Berlin)? Dann is nochn Jahr Zeit zum Vorbereiten der Party.

        • Für positive Rückmeldungen(=feedbacks) war ich schon immer empfänglich, zumal sie in diesem Fall einen Punkt betreffen, für den bei uns eigentlich Frau Reineke zuständig ist.

          Wir waren seinerzeit im Dienstbotentrakt des Hauses am Frauenplan untergebracht und Frau Reineke entwickelte schon damals eine große Affinität zum alten Geheimrat. Ob es sich umgekehrt auch so verhielt, habe ich bis heute nicht in Erfahrung bringen können In den letzten Jahren hat es sie auch immer zu ihrer alten Wirkungsstätte zurückgezogen.

          Mit einer Feier zum 225. Jubeltag wird es leider nichts, die käme zu plötzlich für uns. Wir planen für den 250. Jubeltag. Dieser fällt nämlich mit dem geplanten Eröffnungsspiel im von Henning Claassen finanzierten Waldstadion „Ilmenauer Land“ zusammen. Vorgesehen ist ein attraktives Ortsderby – LSK – VfB Goseburg. Erwartet werden 20.000 Zuschauer. Für alle, die sich momentan an dieser Stelle Gedanken über die atmosphärischen Störungen zwischen beiden Vereinen machen, sind Plätze auf der Ehrentribühne reserviert. Somit ist auch klar, daß die Flutlichtanlage auf der Goseburg demontiert wurde, um sie dann in dem neuen Stadion zu installieren.
          Was mich aber wirklich interessiert: Was ist denn nun mit der Müllhalde auf der Goseburg?

    • Nicht nur das Empfinden ist trügerisch, auch Herberten können in die Irre führen. Oben haben wir es mit Herbert dem Herbertsvater zu tun, der Köpfe mit Nägeln macht. Hier dagegen haben wir es mit Herbert dem Zimmermann zu tun der Nägel mit Köpfchen macht.

      Beweis:

      Zimmermanns-Herberts Gedicht über den Herbertsvater

      Herbert steht auf der Leiter
      und malt die Blätter an,
      ein lustiger Waldarbeiter,
      ein froher Malersmann.

      Er kleckst und pinselt fleißig
      auf jedes Blattgewächs,
      und kommt ein frecher Zeisig,
      schwupp, kriegt der auch nen Klecks.

      Die Tanne spricht zum Herbert:
      Das ist ja fürchterlich,
      die andern Bäume färberst,
      was färbste nicht mal mich?

      Die Blätter flattern munter
      und finden Herbert schön.
      Sie werden immer bunter.
      Am Ende falln sie runter.

      • Da haben wir’s, mein Vater hieß auch Herbert, und der hat mir eingetrichtert: „Es gibt nur einen Herbert“. Ich traute zwar nie so recht dieser Doktrin, aber Widerspruch gab es in jenen Zeiten nicht. Nun ist mein Mißtrauen bestätigt, und vielleicht hätte ich es auch schon vorher merken können. Auf jeden Fall hat mein Marsch in die Irre Zimmermanns-Herberts Gedicht… zur Folge, und dafür kann man sich schon mal irren. Außerdem führen uns diese Irrungen und trügerischen Empfindungen etwas ab von den Debatten über fehlende Klos, abmontierte Flutlichtanlagen und Tore sowie Müllhalden. À prospos Müllhalde. Soweit ich jetzt das Ganze verstehen, hat der LSK eine Müllhalde beseitigt, die es gar nicht gegeben hat. Nun ja…

  10. komisch Herr Pressewart ,dass nur Sie die Situation auf der Goseburg positiv sehen ,also mit Vereinsbrille und Spieler die mehr oder weniger gezwungen waren die Ruine zum Umkleiden nutzen mussten .Sie schreiben hier ,das die LZ sich das Gelände angesehen hat ,das stimmt sogar und zwar kurz vor dem Bericht auf Einladung von Ihnen .Fakt ist das die LZ nicht auf dem Gelände gewesen ist ,als die Arbeiten durch den LSK begonnen haben ,warum auch. Weiter ist Fakt das der LSK Fotos und Arbeitsberichte erstellt hat ,mit Zeugen, da man ja aus der Vergangenheit gelernt hat und man wollte sich absichern um nicht ,wie jetzt ja geschehen, mit Unwahrheiten konfrontiert wird.
    Es sollten trotzdem alle mal wieder auf normal null umschalten und sich wie SPORTLER aufführen und nicht nach dem Motto „schmeißt Du mich mit Sand ,schmeiß ich Dich auch mit Sand.

    • Pressewart VfB Goseburg

      besserwisser, als Pressewart muss man die Lage des eigenen Vereins positiv betrachten. So etwas gehört sich einfach. Es geht in Sachen LSK nicht um den Vorvertrag mit Goseburg, sondern um deren nicht abgestimmtes Handeln. Bis zur Unterschrift unter dem Letter of Intent (Willensbekundung) gab es kaum Probleme zwischen beiden Vereinen. Die traten erst auf, nachdem der Vorvertrag unterschrieben war. Niemand hätte sich darüber beschwert, wenn der LSK mit Goseburg über die Veränderungen auf dem Vorwege gesprochen hätte. Niemand hätte sich beschwert, wenn der LSK dem VfB Goseburg ab Sommer nicht die geduldete Gastrolle zugesprochen hätte. Seien Sie ehrlich: Würden Sie einen Vertrag abschließen, der sie anschließend richtig benachteiligt? Kein Mensch würde das machen. Der VfB Goseburg hat beide LSK-Teams stets mit Respekt behandelt und ihnen alle Freiheiten gelassen. Ist es wirklich zuviel verlangt, dass man Goseburg später auch so behandelt? Ich kann bestätigen, dass die sanitären Anlagen nicht optimal sind. Aber von einer Ruine zu sprechen, ist dann doch etwas arg übertrieben. Was die Vereinsbrille angeht, so darf ich behaupten, dass LSK-Fans auch eine tragen. Für mich absolut logisch, sonst wären sie keine Fans.

  11. Hallo und guten Abend zusammen,

    um was geht es hier überhaupt? Geht es um Geld? Der heutige Vorstand des LSK kann doch nichts für die alten Geschichten rund um die Inslovenz usw. Was versucht der VFB Goseburg mit dem Artikel in der LZ zu erreichen?

    Pressemitteilung vom LSK Lüneburg vom 20.04. 2017

    Lüneburgs Oberbürgermeister hatte das Präsidium des LSK auch bei den Gesprächen mit dem VfL und dem VfB Goseburg unterstützt. Der LSK möchte vom Sommer an das Gelände des VfB in der Goseburg von der Stadt Lüneburg pachten, das Klubheim in Erbpacht übernehmen und das Gelände umgestalten, sodass zwei große und ein Jugendplatz entstehen. Damit würde der Verein wieder eine Heimat erhalten und vor allem die Jugendlichen könnten ihre Spiele auf eigenem Gelände austragen und dort auch trainieren. Zur Zeit sind Spiele und Training auf zehn Plätze in Lüneburg verteilt, was zu großen logistischen und organisatorischen Problemen führt.

    VO/7207/17 – Hansestadt Lüneburg auch hier kann jeder mal schauen.

    Vor ca. einem halben Jahr hat der LSK ebenfalls eine Pressemitteilung rausgegeben, wir der aktuelle Stand der Umbauarbeiten in der Goseburg ist. Da stellt sich die Frage, wieso hat der VFB Goseburg nicht schon zu dem Zeitpunkt öffentlich geäußert! Gehr es hier in erster Linie um den Verkauf (Geld) für das Vereinsheim? Will der LSK dafür nicht genung bezahlen?

    Beste Grüße aus dem Landkreis.

    • Pressewart Goseburg

      Landkreis, es war tatsächlich angedacht, dass der LSK die Leitung in der Goseburg ab Sommer übernimmt. Nicht angedacht war, dass der LSK dort acht Mannschaften plus das Training der 1. Herren dort hin verlegen will. Auch nicht angedacht war, dass der LSK Geheimgespräche mit der Stadt Lüneburg führt und den VfB Goseburg vor vollendeten Tatsachen stellt. Ein zutiefst unsportliches Verhalten. Haben Sie einen Link zu der LSK-Pressemitteilung von der Sie berichtet haben? Finden Sie es ok, dass der LSK dem VfB Goseburg das Training in der Goseburg verwehrt, indem er bewusst das Flutlicht deaktiviert, zwei Tore zerstört und 100m Barrieren entfernt? All das war nicht mit Goseburg abgesprochen und nur deshalb gibt es Ärger. Würden Sie sich als Verein freiwillig massiv verschlechtern? Es ist ein zutiefst unfairer Zug, dass der LSK als Gast (aktuell) der Sportanlage den VfB Goseburg systematisch zerstört. Dank des Herrn Merz vom VFL Lüneburg kann der VfB Goseburg nun einmal in der Woche auf dessen Anlage trainieren. Wir sind dem VFL Lüneburg sehr dankbar für diese großzügige Geste. Doch es war ausschließlich der LSK, der Goseburg erst in diese Lage gebracht hat. Wirklich perfide ist, dass der LSK tatsächlich in einem Brief behauptet hat, dass sie das defekte Flutlicht wieder instand gesetzt haben. Sorry, aber das Flutlicht war nie defekt. Und instand gesetzt haben sie es schon mal gar nicht, wie man heute sehen kann.

      • Sehr geehrter Pressewart Goseburg,

        vielen Dank für Ihre Antwort. Die Pressemitteilung ist auch in der LZ zu lesen gewesen und auf der Hompage des LSK. Zu den ganzen anderen Dingen kann und will ich auch keine Stellung beziehen, denn ich kenne die ganzen Interna nicht. Auf jedem Fall schadet die ganze Angelegenheit allen. Das ist mehr als bedauerlich. Vorschlag setzten Sie sich alle mal an einem runden Tisch und besprechen Punkt für Punkt. Danach setzten Sie einen Vertrag auf, den beide Seiten akzeptieren. Ich hoffe im Interesse des Sports, dass sie gemeinsam eine Lösung finden.

        Beste Grüße aus dem Landkreis

  12. Was las man heute in der LZ? Der LSK hat die örtliche Presse beim Termin mit Grindel auf dem VFL-Platz ausgesperrt? Man reagiert offenbar mal wieder höchst empfindlich auf kritische Berichterstattung.

    • Der Zwist zwischen Goseburg und dem LSK konnte nur aus einem Grund eskalieren. Der Vorsitzende Poplat hat im Alleingang den Verein zerstört. Nicht nur sind ihm seine Gäste aufgrund seines Verhaltens abhanden gekommen, nein er hat den Verein auch so geführt, als sei es sein Privatklub. Seit Poplat die Führung inne hat, ist der Verein chronisch blank. Es erstaunt etwas, dass die Stadt Lüneburg nie hinterfragt hat, was mit den Geldern geschehen ist, die Goseburg erhalten hat. Es ist gut und richtig, dass der LSK nun die Anlage übernimmt, auch wenn damit das Ende Goseburgs längerfristig besiegelt ist.

      • Ziemlich starker Tobak. Was für Gelder genau meinen Sie? Und was ist damit passiert? Solche Infos sind sicher auch für den LSK interessant…

        • Hallo Herr Obodda,

          vor Jahren spielte ich in diesem Verein, der damals noch einen anderen Namen hatte. Schon damals wurde der Verein so geführt, als sei er ein Privatklub. Wenn sich das heute noch nicht geändert haben sollte, dann wird dieser Verein keine Überlebenschance haben. Ihre Frage nach den Geldern ist einfach zu beantworten: Damals gab es Gelder von der Stadt, die für allerlei verwendet wurden, nur nicht für die Sportanlage. Wenn sich heute irgendwelche Tiere Bänderverletzungen auf dem Sportplatz zuziehen, dann verwundert es nicht wirklich. Mir scheint aber, dass sich der LSK auch nicht ganz korrekt verhält, aber aus der Entfernung ist das nicht genau zu beurteilen. Was halten Sie denn davon, wie sich der LSK dort verhält?

  13. Hallo Pressewart Goseburg
    Tatsache ist ,das nur noch zwei Lichter in Ordnung waren und die Flutlichtanlage sollte durch einen Fachmann wieder repariert werden ,da aber mehrere Kabel im oberen Teil blank ohne Isolierung und dadurch gefährlich waren ,hat man sich entschlossen den Mast abzubauen und neu zu installieren ,aber dazu kam es nicht mehr ,da ja ein weiteres Arbeiten seitens der Goseburg untersagt wurde.
    Hallo Vorturner ,oder soll ich lieber Turner sagen.
    Keiner ist empfindlich über kritische Berichterstattung ,aber es gibt eben manche Dinge zu besprechen die nicht gleich wieder über die Presse kommuniziert werden müssen bevor diese Spruchreif sind .Oder glauben Sie das der OB bei vertraulichen Gesprächen immer die Presse einladen würde.
    Alles zu seiner Zeit.

    • Pressewart VfB Goseburg

      besserwisser, der LSK behauptet es, dass mehrere Kabel blank ohne Isolierung waren. Erklären Sie doch mal, was das mit der unterirdischen Kabelverlegung zu tun hat? Hat irgendwelches Getier auch diese Kabel abisoliert? Nicht der Umstand, dass der LSK die Anlage übernehmen will, ist das Problem. Würde Goseburg das nicht unterstützen, hätte es auch keine schriftliche Vereinbarung gegeben. Der VfB Goseburg hat dem LSK mehrfach im sachlichen Ton geschrieben, was für ihn wichtig ist, damit er auch in Zukunft weiterexistieren kann. Die Wünsche waren übrigens vergleichbar bescheiden. Punkte, die der VfB Goseburg dem LSK schon seit Jahren ermöglicht hat. Der LSK hat jedoch nicht das Gespräch mit Goseburg gesucht, sondern sich stattdessen für Geheimverhandlungen mit der Stadt entschieden. Und genau darin liegt das Problem. Ein faires Miteinander sieht anders aus.

  14. Goseburg-Zeltberg ist ein Stadtteil von Lüneburg mit 2.711 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2017).

    Er liegt im Norden der Stadt und grenzt an die Gemeinde Bardowick. Abgegrenzt im Norden durch die Ostumgehung, im Osten durch die Ilmenau, reicht er im Süden bis an die Altstadt.

    Der Name Goseburg geht auf einen Zollturm aus dem Mittelalter zurück, ähnlich der Hasenburg im Süden der Stadt.

    In der Goseburg leben die Anwohner zusammen mit Industrie- und Gewerbebetrieben. Trotzdem besitzt das Quartier seinen ganz eigenen Charme und auch gemütliche Ecken. An der breiten Wiese und am Buntenburger Weg haben die Siedlungshäuser schöne Gärten, in denen die Anwohner Gemüse und Blumen anbauen. Den einzigen Störfaktor bildet lediglich der starke Verkehr der Lastwagen, welche täglich die Betriebe anfahren. Aber das ist nicht weiter schlimm. Unangenehmer ist das ständige Gezänk auf unserem voll verwarzten VfB Sportplatz, wo neuerdings lauter so pimpelig tantige Popper-Typen rumlaufen und einen auf ganz etepetete und supervornehm machen.

    Der Lüneburger Zeltberg trägt seit der Bronzezeit eine ganze Reihe vor- und frühgeschichtlicher Bestattungsplätze, die im Gebiet der heutigen Stadt Lüneburg von den ansässigen Menschen angelegt wurden. Aus der Zeit um 1900 v. Chr. stammt ein sogenanntes „Aunjetitzer Randleistenbeil“. Es ist eines der ältesten Funde und damit ein archäologisches Zeugnis einer sesshaften Bauernkultur. Erwähnenswert sind auch die dort entdeckten langobardischen Urnengräberfelder.

    Der Stadtteil ist eines der alten Industriegebiete aus der Jahrhundertwende mit der Portland-Zementfabrik, dem Eisenwerk und dem Schlachthof. Nach langem Leerstand der Gebäude ist als Letztes das Gelände der Keulahütte neu bebaut worden. Der alte Schlachthof wich schon lange vorher dem Bau der Bezirksregierung.

    Die Hamburger Straße mit ihrer Anbindung an die BAB 39 ist eine der Hauptverkehrsstraßen der Stadt Richtung Norden. Heute wird der Stadtteil im Norden vor allem traditionell durch Industriebetriebe wie Johnson Controls geprägt, während im Süden Verwaltungen und Behörden, wie Finanzamt und Polizei sitzen. Im Herzen um den Zeltberg liegen die alten Arbeiter- und Werkssiedlungen.

    Vor kurzem erst fertiggestellt, verbindet nun eine Straßenbrücke die Goseburg mit dem Lünepark auf der anderen Seite der Ilmenau.

    • Danke für die ausführliche Goseburg-Info. LZsport bildet also doch.

    • Zum einen erinnert mich dieser Beitrag an die an dieser Stelle vor einiger Zeit aufgelegte beliebte Serie „Wo liegt eigentlich…Etelsen, Eutin und nun die Goseburg. Einen großen Teil davon, kann man in lüneburg. rundgang.de und bei Wiki nachlesen – darauf kommt der hier geneigte Leser nicht so schnell – daneben gibt es aber auch eigene Einsprengsel, und da gleitet das Hintergründige in das Abgründige ab, wenn es da heißt “ Unangenehmer ist das ständige Gezänk auf unserem voll verwarzten VfB Sportplatz, wo neuerdings lauter so pimpelig tantige Popper-Typen rumlaufen und einen auf ganz etepetete und supervornehm machen.“ Da haben wir sie wieder, die Abneigung gegenüber allem Fremden, die sich hier in einer ziemlich unangenehmen Weise artikuliert.Auf das “ Biotop“
      Goseburg – welches nie ein Biotop war – kommt Bedrohliches durch Fremdlinge zu, die anders sprechen,
      sich anders kleiden und vor allem rumlaufen.
      Nun noch etwas aus dem eigenen Erleben. Ich habe mehr als ein Jahrzehnt „Auf der Hude“ und auf der Goseburg gelebt. Kulturell bildeten Zeltberg, Hude und Goseburg drei getrennte Stadtteile. Die Trennlinie wurde einmal durch die Bahnlinie Hamburg-Lüneburg und die Werkseisenbahn gezogen, die das Eisenwerk und die Keulahütte mit dem Hauptschienennetz verband.
      Der alte Schlachthof hatte sein Hauptgebäude an dem heutigen Reichenbachplatz, der Haupteingang des Eisenwerks lag an der heutigen Hamburger Straße -allenfalls am Fuße des Zeltbergs, und die Keulahütte lag am Anfang des Bardowicker Wasserweges ebenfalls am Fuße des Zeltberges. Nicht erwähnt werden dagegen die Unternehmen IBUS=Johann Brüning und Söhne, Kausch, und Fibrit -, allesamt auf der rechten Seite der Goseburgstr. angesiedelt, wenn man von der Stadt kommt, sowie
      die Firma Lohrengel und die Neue Saline im hinteren Teil der Goseburg. Die Firma IBUS hat das Bild der Goseburg auch insofern bis heute geprägt, als sie für ihre Mitarbeiter eine Reihe von Werkswohnungen auf der den Holzlagerplätzen gegenüberliegenden Seite der Goseburg errichtete. Aber das alles tut eigentlich nichts zur Sache, bis auf die eine Sache.

      • Was hast du gegen Etelsen? Wir machen prima Mettwurst und Vorderschinken hier. Und wenn wir wolln, putzen wir nach dem Verzehr den LSK gleich mit von der Platte.

        Wo liegt eigentlich Melbeck?

        Nie von gehört.

        • Hallo Holgi,
          hast ja lange nichts von Dir hören lassen, aber wenn der Name Etelsen fällt, wärst Du munter. Es würde mir nie im Leben einfallen, etwas gegen Etelsen zu haben, schon allein wegen des Vorderschinkens. Wenn Ihr den LSK mit von der Platte putzen wollt, war er offensichtlich vorher auf der Platte – eine etwas schwer verdauliche Kost, würde mich da wohl nicht anders verhalten.
          Wenn Du etwas über Melbeck erfahren möchtest, mußt Du Susanne fragen, die ist dort gerade abgehauen, worauf Katsche aufmerksam macht. Würde mich auch interessieren, was Susanne zu sagen hat.

  15. War von euch eigentlich schon mal einer in Melbeck?

    Da sind die Platzverhältnisse offenbar so sch….lecht, dass sogar Susanne abgehauen ist:

    https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/1459992-susanne-ist-abgehauen

    • Melbeck? Also ich noch nicht. Wo soll denn das sein? Und welchen Grund könnte es geben, da schon mal gewesen zu sein? Wenn das in Melbeck ähnlich wie auf dem Sportplatz in der Goseburg ausieht, bleibe ich lieber auf meiner Terasse, schlürfe Eau de Vie de Vieille Prune und schaue mir mit Stefan Hye zusammen alte LZplay-Videos mit Armin Ostermann, Schnecke Olaidotter und Elard Otte an.

      • Bei dem eau de vie, würde ich auch mal die Terrasse wechseln und schon gar die Aussicht die LZplay-Videos mit all den bekannten Nahmen einmal ohne den einen oder anderen Zwischenhalt zu sehen.

      • Melbeck? Moooment !

        Ich glaub, ich weiß was. War da nicht beim SVI gegen Ende der 70er in der ersten Herren mal ein Käpt’n und Spielmacher mit dem Namen Jochen Melbeck?

        Oder hieß der Peter Lüneburg?

  16. Der LSK hat Geheimgespräche geführt? Vielleicht waren sie gar nicht geheim. Vielleicht war es nur nicht nötig, dass Goseburg anwesend ist….

  17. Ich finde Goseburg und LSK sollten sich mal zusammenraufen. Seit Jahren geht es mit dem Sportgelände bergab (obwohl man fast sagen möchte tiefer geht es nicht). Nun bietet sich die Chance wieder etwas schönes daraus zu machen. Die Chance sollte jetzt genutzt werden und da sollte sich keiner Querstellen oder übertriebene Forderungen stellen. Die Stadt Lüneburg hat einen extremen Mangel an Sportplätzen, da muss selbst so eine winzige Fläche wie die Goseburg optimal genutzt werden. Allein der LSK hat über 250 Kinder, die darauf warten vernünftige Sportanlagen nutzen zu können. Ich hoffe, das die Stadt sich diesem Thema mal mit Energie annimmt. Die mangelhafte Sportplanung, die ihren Höhepunkt mit der Entnahme der Sportplätze im Wilschenbruch aus dem Naturschutz und die Umwidmung in Bauland hatte sollte Mahnung genug sein. Das hier hunderte von Kindern keine ausreichenden Sportanlagen haben und damit meine ich nicht nur die LSK Kinder (auch in anderen Vereinen sind die Plätze massiv überlastet) ist ein Skandal in einer Stadt, die sich über Millionen für Museen, Millionen für Theater, Millionen für Protzbauten a la Uni, Millionen für eine Sporthalle für externe Volleyballer und Diskobetreiber scheinbar wenig Gedanken macht.

    • Pressewart VfB Goseburg

      Bob, zwischen dem LSK und dem VfB Goseburg gibt es nun keinerlei Unstimmigkeiten mehr. Alle offenen Fragen wurden einvernehmlich und ohne jeden Stress geklärt. Der LSK übernimmt die Sportanlage offiziell ab Sommer 2018. Dank für die problemlose Einigung gebührt Alexander Diercks vom LSK.

    • Sind halt nur Kinder, die können noch nicht wählen und müssen von daher von der Politik nicht sonderlich umsorgt werden. Zum anderen lässt sich mit dem Bau von Sportplätzen kein Ruhm erwerben und Sektempfänge mit Schnittchen und Honoratioren finden dort in der Regel auch nicht statt. Besuch und Empfänge von Ministern, Kulturschaffenden und Künstlern oder gar internationalen Architekten sind auch nicht zu erwarten. Die Integrationskraft von Sport gerade unter jungen Menschen im Vergleich zu Museums- und Theaterbesuchen wurde auch noch nicht entdeckt. Also, liebe Fußballer und Rasensportler, macht euch keine allzugroßen Hoffnungen wohin in Zukunft die Investitionsmillionen fließen, wobei ihr auch noch Fläche benötigt, die besser für betreutes Wohnen, Stadtvillen Bebauung oder Fledermausschutz benötigt werden. Vielleicht solltet ihr euch jeden Abend mit 300 Kindern im Kurpark zu Kicken treffen, vielleicht kommt dann mal jemand auf die Idee, das es so nicht weitergeht und ein Sport an der frischen Luft für den Nachwuchs, der stark von der Mediendemenz bedroht ist, keine schlechte Investition wäre.

      • Du hast ja so recht mit allem, weshalb sich an allem auch nichts ändern wird. Nur eine Anmerkung, was spricht gegen den Fledermausschutz – außer vielleicht, daß auch Fledermäuse Insekten vertilgen, was sie aber schon immer taten und dabei nie eine Bestandsreduzierung schafften. Außerdem stehen sie nicht in Konkurrenz zum geplanten LSK Stadion „Ilmenauer Land“, dessen Eröffnung für 2043 geplant ist, also unmittelbar bevorsteht.

      • Hallo Reinecke, du alter achtmalkluger Landkreisvorturner, nicht nur in Melbeck, wo Susanne abgehauen ist: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/1459992-susanne-ist-abgehauen, herrscht viel Aufregung, sondern auch im Landratsamt und beim Oberuli. Unter anderem zum geplanten LSK Stadion „Ilmenauer Land“ als Nebenthema, das aber schnell Hauptthema werden könnte, gibt es am Dienstag, 13. Februar, eine öffentliche Arena-Sondersitzung des Kreistagsausschusses für Hochbau in der Hanseschule in Oedeme. Dort wird Koordinator Krumböhmer einen ganz dicken Fragenkatalog beantworten: https://www.landeszeitung.de/blog/aktuelles/1465242-politiker-loechern-koordinator-der-arena-mit-fragen

  18. @ Sport Redaktion gibt es zu der Einigung zwischen den beiden Vereinen noch ein Bericht in der Lz?
    Ausserdem habe ich noch eine Frage zu dem Prozess Ostermann/LSK. Hat Herr Ostermann Revision gegen das Urteil eingelegt?
    Freue mich auf eine Antwort Ihrerseits.
    Beste Grüße aus der Heide