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Ole Springer erwischte in Jeddeloh keinen guten Tag. Foto: be

LSK sieht in Jeddeloh keine Sonne

So hatte sich Fußball-Regionalligist Lüneburger SK den Start nach der langen Pause nicht vorgestellt. Der LSK verlor beim SSV Jeddeloh mit 0:4 (0:3), schlug sich dabei aber fast selbst. „Wir haben drei krasse Fehler gemacht. Das waren halbe Eigentore“, ärgerte sich LSK-Trainer Rainer Zobel. Trotz der herbe Klatsche bleibt der Abstand zu den Abstiegsplätzen bei sieben Punkten, weil Oldenburg mit 2:0 in Hildesheim gewann.

Dabei stand ein LSK-Akteur im Mittelpunkt, der sonst die Zuverlässigkeit in Person ist: Torwart Ole Springer. Der Keeper hat den Lüneburgern schon so manchen Punkt gesichert, nun patzte er zweimal folgenschwer.

Tore: 1:0 Laabs (7.), 2:0 Oltmer (39.), 3:0 Laabs (41.), 4:0 Bennert (90.). Zuschauer: 478.

17 Kommentare

  1. Weiter geht es!

  2. Was ist los? Sind alle Möchtegern-Trainer, Besserwisser, notorische Angsthasen und Nervenschwächlinge im Ski-Urlaub?

    • Trippi, als du dich Sonnabendnachmittag auf deiner Couch nochmal auf die andere Seite gewälzt hast, war Nick schon aus Edewecht zurück und hatte seine Einschätzung zur Lage verschriftlicht: https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/211241-acht-heimspiele-innerhalb-von-25-tagen#comment-54791

    • …verschwendete Zei……t

    • Bei dem Hinweis auf die Angsthasen fühlte ich mich doch als anerkannter Schlaumeier, im Wald und Feld ständig im Training, aufgerufen, mit meiner Meinung nicht länger hinter dem Kalkberg zu halten sondern diese auf die durch und durch durchnäßten Sülzwiesen zu tragen, die ja auch einen Kunstrasen erhalten sollen. Dreimal 700 000 € ergeben ziemlich genau die 2 Mill. €, die Herr M. für eine neue Sportstätte für den LSK aus dem Erlös für den Verkauf des Geländes in Wilschenbrook reservieren wollte. Aber Spaß beiseite.

      Das war eine blutleere Vorstellung des LSK – eines Absteigers würdig. Bis auf wenige Ausnahmen – Kunze – standen alle anderen neben dem Ball, so daß es für die gegnerischen Spieler ein Leichtes war, diesen in Besitz zu nehmen. Der LSK konnte eine Torchance und eine halbwegs torgefährliche Situation in der ersten Halbzeit für sich verbuchen, danach totale Fehlanzeige. Mittelfeldspiel nicht vorhanden, spätestens nach der zweiten Anspielstation war Schluß. Unverständlich die durcheinandergewürfelte Hintermannschaft, von deren Unsicherheit auch Springer befallen war – hier scheint Zobel in den gleichen Fehler zu verfallen wie sein Vorgänger Otte. Warum mußte Pägelow bis zur 75. Minute die Bank drücken, während Wolk im Mittelfeld herumirrte und allenfalls mal durch Foulspiel auffiel? Die Stärken von Büchel liegen in der Außenverteidigung und nicht Innen. Was ist mit Monteiro? Von den neuen „Kräften“ war nichts zu bemerken.

      In Egestorf wird es am kommenden Mittwoch keineswegs einfacher. Die haben eine ähnliche Spielanlage wie Jeddeloh. Immerhin fehlen dem LSK noch mindestens 23 Punkte zum sicheren Klassenerhalt, denn der Abstieg von Werder II ist wohl kaum noch abzuwenden wohl aber der Aufstieg von HSV II. Es wird wohl 4 Absteiger geben.

      Interessant auch der Hinweis in der heutigen LZ, daß mit einer Freigabe bzw. einem möglichen Erwerb des Geländes der Theodor Körner Kaserne frühestens 2020 zu rechnen sei. Damit rückt eine eigene Spielstätte für den LSK doch in greifbare Nähe, oder kommt es doch noch zur Arena „Ilmenauer Land“ im Süden Lüneburgs, die ja bereits 2043 fertig sein könnte, sofern es gelingt, Herrn Claassen als möglichen Investor von der Profitabilität des Projektes zu überzeugen.

      • Die Mannschaft ist noch voll in der Vorbereitung, dass hat man Sonnabend gesehen, die ersten zwei, drei Minuten waren gut, danach schlichen sich Fehler und Ungenauigkeiten ein. Erinnert alles sehr an vergangene Spielzeiten, nach vier Wochen sind immer einzelne Spieler müde und wollen zwar, können aber nicht besser, weil der Kopf auch dann nicht so mit macht, wenn die Beine schwer sind. Im Mittelfeld waren in der zweiten Halbzeit die Bälle teilweise sofort wieder beim Gegner, einem Gegner, der es in der Liga sehr, sehr schwer haben wird, denn da kam ausser zwei Konter-, zwei Abseits- und drei, vier Beinahetoren eigentlich nichts. Weiter machen und noch zwei, drei Verstärkungen holen, das wird schon!

        • Starke Analüse. Sehe ich genauso. Bloß sieben, acht Verstärkungen wär besser als zwei, drei.

    • landkreisfussball

      @Trippatoni: Vielleicht planen die auch alle nur ihren Auftritt bei der MV zur Machtübernahme. In zwei Tagen läuft die Frist für eine satzungsgemäße Einladung ab, danach verstößt der Vorstand gegen die Satzung. Wenn da mal keine Köpfe rollen.

  3. @ Isegrim

    Bei allem gebührenden Respekt vor Isegrim und der für mich anzeigten Zurückhaltung, gebietet es mir doch die Akrualität, daran zu erinnern, daß er (Isegerim )am 12. 03. 2018 daran erinnerte, daß ich mich am 18. Januar daran erinnerte, daß Onkel Heintzi das alles Entscheidende schon sehr frühzeitig erinnert hatte, und es meiner Meinung nach nicht oft genug wiederholt werden könne, weshalb ich Onkel Heintzis Worte einmal mehr ins Blickfeld rücke:,

    Onkel Heintzi 29. Dezember 2017 um 11:48 Uhr: Auch Herr Zobel wird im Januar feststellen, dass der LSK einen effizienten Stürmer braucht, der Tore macht…

    Ein Klassiker dieser Saison – leider!

    • Auch Herr Zobel wird im Januar feststellen, dass der LSK einen effizienten Stürmer braucht, der Tore macht… Und im März wird Herr Zobel konstatieren, dass der LSK überdies einen versierten und fleißigen Trainer benötigt, welcher die Mannschaft so einstellt, dass deren Abwehr Gegentore verhindert, deren Mittelfeld Tore vorbereitet und deren dann vielleicht frisch beschaffte, effiziente Stürmer Tore in Serie produzieren…

      • Heißt das, Zobel steht schon auf dem Abschiebegleis und muss den Verein verlassen, wenn am Sonntag gegen Assel nicht gepunktet wird?