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Julian Justvan dreht nach dem Treffer zum 1:0 für Wolfsburg jubelnd ab. Foto: großmann

Nichts zu holen in Wolfsburg

Erhöhte Abstiegsgefahr statt Befreiungsschlag: Der Lüneburger SK unterlag beim VfL Wolfsburg II mit 0:2 (0:1), liegt damit in der Fußball-Regionalliga nur noch einen Punkt vor dem möglichen Abstiegsplatz 15.

Justvan (38.) und Hanslik (64.) sorgten für die Tore der Gastgeber, die nicht brillierten, aber effektiv ihre Chancen nutzten. Der LSK kam erst in der zweiten Halbzeit zu ein paar Chancen. Coach Rainer Zobel hofft nun auf bessere Trainingsbedingungen in den kommenden Wochen: „Wir können dann hoffentlich auch ein bisschen etwas in der Goseburg machen.“

75 Kommentare

  1. Das Schlimmste Szenario ist eingetreten. Oldenburg + Rehden haben gewonnen. So schlecht habe ich LSK diese Saison noch nicht gesehen. Die Verpflichtung von Trainer Zobel der größte Fehler . Null System. Null Taktik. Nix.

    • So schlecht war der LSK heute nicht – für seine Verhältnisse – besonders im Vergleich zu den unterirdisch schwachen Vorstellungen in Jeddeloh und Egestorf. Man sah halt den deutlichen Unterschied in der Qualität zwischen Spielern, die unter Profi-Bedingungen arbeiten und Feierabendfußballern.

      Der größte Fehler war aus meiner Sicht nicht die Verpflichtung von Zobel, sondern daß man es nicht verstand, sich mit Ostermann zu einigen und daß man Eggert wegen ein paar Kröten ziehen ließ. Die statt dessen und wohl kaum für insgesamt weniger Geld herangeholten Spieler, erwiesen sich bis jetzt als Nullnummern – einzige rühmliche Ausnahme Eden, der leider ziemlich verletzungsanfällig zu sein scheint.

      Schließllich bleibt es für mich ein Rätsel, weshalb man in der Winterpause nicht versucht hat, zwei, drei Spieler mit Sturmqualitäten einzuwerben. Statt dessen weitere Leute für das Mittelfeld und die Verteidigung. Wenn diese – wie Sakai – nichts aber auch gar nichts bringen – aber regelmäßig in der Anfangsaufstellung auflaufen, und bewährte Leute wie Kunze aus nicht erkennbaren Gründen die Bank drücken müssen, trägt das nicht gerade zum Zusammenhalt in der Mannschaft bei.

      Für mich zeichnet es sich immer deutlicher ab, daß der LSK zusammen mit Altona, Eutin und Hildesheim
      den Marsch in die Oberliga antreten wird. Dabei ist nicht so entscheidend das heutige Spiel – in Wolfsburg kann man schon mal verlieren – sondern die fehlende Perspektive für eine mögliche Wende – wenn Du keine Tore schießt, steigst Du ab. Onkel Heintzi hatte schon recht.

      • Reineke, nur mal so zur Info: Eutin 08 hat heute 3:2 gegen den TSV Havelse gewonnen, Oldenburg 1:0 gegen die SV Drochtersen/Assel und der BSV SW Rehden 3:2 gegen den SSV Jeddeloh! Außerdem haben Havelse, Altona, Hildesheim und Rehden erst zwanzig Spiele, also jeweils zwei weniger als der LSK, das ist jeweils ein mögliches Plus von sechs Punkten! Oldenburg hat sogar drei weniger (= neun Punkte). Alle – bis auf den LSK – zeigen den Willen, nach oben zu gelangen.

        Die Entlassung von Ostermann war ein Fehler, der „Verkauf“ von Charly Eggert ein weiterer und das Zobel-Manöver war eine Blendaktion mit einem Wirkungsradius von vierzehn Tagen.

        Andererseits sind für uns noch zwölf Spiele zu machen. Da sind 36 Punkte zu holen. Mit 56 Zählern steigt keine Mannschaft aus der Regionalliga ab.

        Trotzdem: Onkel Heintzi hatte schon recht.

        • In 8 Wochen liegen sich wieder alle auf den Sülzwiesen in den Armen und schluchzen, puh war das knapp dieses Jahr! 😉

          • Heimspielkibice

            Gibt es eine Garantie, dass dieses Geschäftsmodell („wir halten es lange spannend, damit am letzten Spieltag die Bude voll wird“) auch beim dritten Mal funktioniert?

        • Hallo Kai,
          weißt Du was mir bei den obigen Ergebnisse auffällt? Dort fallen allerhand Tore. Das entsprechende Manko beim LSK macht es natürlich schwerer die 36 Punkte einzufahren. Trostreich könnte es sein, daß davon nur so 23 Punkte notwendig sein werden, um den Klassenerhalt bei vier Absteigern – die es wohl werden werden – (2 mal werden?) – zu sichern. Im Vorjahr hatten wir in ähnlich prekärer Situation auch so eine Rechnung aufgemacht, die ja aufgegangen war, allerdings mit Isitan und Kelbel vorne und Opalka und Hunold hinten. Nun ja, the times, they are changing.

    • Jedes Jahr das Gleiche. Rheden gewinnt in der Rückserie Spiele, die nach Papierform eigentlich nicht zu gewinnen sind.

      • Körpersprache, Wille, Glaube…..nix zu sehen in der ersten Hälfte, danach war es zu spät… Jetzt wird es wirklich ernst – ich hoffe die ganzen Ober-Schlaumeier hier sind nicht nur stark im Schreiben sondern unterstützen das Team Mittwoch lautstark in einem möglicherweise vorentscheidenden Spiel! Aber allein fehlt’s mir am Glauben…..heulen und nörgeln ist soviel einfacher als mal 90 Minuten mit zu pushen und selber Gas zu geben neben dem Platz als alles immer nur besser zu wissen! Kein „Supporter“ der hier auch kritisch schreibt muss sich angesprochen fühlen – dies geht nur raus an die Profi-Motzer die KEINERLEI Eigenanteil zur Besserung beitragen…

    • Meine Analüse: Wir wissen natürlich, dass wir kein FC Barcelona sind. Deswegen spielen wir auch nicht naiv von hinten raus. Man sieht ja andere Mannschaften in Deutschland, die das versuchen, aber damit nicht sonderlich erfolgreich sind. Ich habe das Gefühl, dass bei uns alle damit klarkommen, dass wir vielleicht nicht den allerschönsten Fußball spielen. Für mich spielen wir einen Power-Fußball, zu dem viel Rennen und Druck machen dazugehört. Das macht uns stark. Und solange die Ergebnisse stimmen, muss der LSK eben nicht wie Barcelona spielen. Oder anders gesagt: Wir kennen unsere Schwächen und wissen, wo wir uns noch entwickeln können. Also im letzten Jahr war es auch schon ganz eng. Da waren wir fast draußen und in der Oberliga. Das ist wie heute gegen Wolfsburg: Eigentlich hätten wir den Tabellenzweiten wie im Hinspiel abledern sollen. Aber wenn man mit dieser Einstellung in das Spiel geht, hat man schon verloren. Ich glaube, wir sind alle ganz auf dem Boden und wissen, dass wir nun keine Party mehr leicht nehmen dürfen. Man kann sich nämlich auf eins verlassen: Man gewinnt kein Spiel mit links.

  2. Mensch Gerd, jetzt kann ich nicht mehr schlafen. Was für ein Drama! Welcher Trainer soll es jetzt richten ? Komme gerade von der Uelzener Straße. Die geballte Landesligaklasse war hier wieder am Start. 15 Trainer
    …….. mindestens.

  3. Und Eutin.

    Das ist Quatsch,am Trainer liegt das nicht.
    Das gleiche haben viele auch Achim Otte vorgeworfen.
    Es fehlt einfach die Qualität im Kader.
    Mannschaft will ich das nicht nennen,man sieht und spürt das es keine ist.
    Aber den meisten ist es ja Scheißegal.
    Nächste Saison wieder weg und dann den nächsten Verein in den Abgrund stürzen.Hauptsache die Taschen voll die Tattoo Boys.
    Nur noch die alten Jungs aus der letzten Saison auf den Platz schicken,die haben zusammen gekämpft bis zum Schluss. Vielleicht kann man sich so noch retten.
    Man kann sportlich verlieren,aber man muss spüren das die Jungs alles geben,und das ist diese Saison nicht der Fall.

    • Hallo Stefan,
      lassen wir mal die Trainerfrage außen vor. Mit dem Übrigen gehe ich mit Dir konform und hole gleich meine Mannschaftsaufstellung für Deine Empfehlung aus meinem Bau:

      Springer
      Vobeijda; Deichmann; Pägelow; Büchel
      Ridel Moneiro, Pauer; Eden
      Kunze; Kobert; Kehl (Die drei Ks)
      Das mit Vobeijda hinten rechts hat unter Ostermann sehr gut funktioniert. Auf der anderen Seite haben Eden und Kehl – beide technisch versiert – gut miteinander harmoniert – in den wenigen Momenten, in denen sie zusammen auf dieser Seite auf dem Platz sein durften. Wolk steht dann noch von der alten Garde und als „heimisches Gewächs“ parat, ist aber doch etwas langsam geworden und im Spielaufbau meistens sehr ungenau. Nur mit dieser Mannschaft – wenn es denn eine noch ist – könnte die Wende geschafft werden. Leider ist das nur ein wie immer sachverständiger Blick von der Stehtribüne.

  4. Ach mit Spielern wie Sakai, Büchler ,Wolk,Kobert, Treu,Krottke,Kehl,Kunze und Lahmann-Lammert gewinnt man auch keine Spiele.. Bzw schießt nicht mal ein Tor…
    Die mögen vielleicht alle Technisch ein bisschen was drauf haben,aber individuelle klasse um ein Spiel zu entscheiden hat da niemand.. Es fehlt dem Lsk dieses Jahr einfach an Spielern wie Moslehe,Karabulut,Selishta,Isitan,Wriedt,Alawi oder Ioannou! Klar sind das Wandervögel und vielleicht für das Team-Gerüst “ Zukunft“ nicht die beste Wahl,aber so welche Spieler gewinnen dir Spiele. Der LSK kann sich aktuell nicht leisten an die Zukunft noch weniger an einen Umbruch zu denken. Man hat quasi gar nichts. Keine Jugend,keine Spielstätte, und vor allem aktuell kein Team.. Man sollte jetzt alles tun um nicht Abzusteigen! Koste es was es wolle! Und nach der Saison sollte man wieder auf Wandervögel setzen die dir die Klasse halten.. Oder man akzeptiert endlich die Wahrheit das in Lüneburg kein Platz für Profisport ist.

    • Heimspielkibice

      Eine der treffendsten Beschreibungen der Situation des LSK seit langem. Welche Vision für die nahe und mittlere Zukunft gibt es denn im Verein? Gibt es eine?

      • Danke, Heimspielkibice, meine Analüsen sind immer erstklassig und werden überall gelobt. Zu wundern braucht Dich das nicht. Solide Kenntnisse, große Erfahrung und eine aus der Praxis kommende Weitsicht machen es möglich, dass ich mit meinen kernigen Urteilen so gut wie nie daneben liege.

    • Es gibt auch dieses Jahr Spieler in der Mannschaft, die über eine gewisse individuelle Klasse verfügen und diese auch in einer Großzahl der Spiele unter Beweis stellen. Da fallen mir vor allem Deichmann, Vobejda und Pägelow ein, die meistens mit guten Leistungen überzeugen. Trotzdem ist Fußball ein Mannschaftssport und da muss es in allen Reihen der Mannschaft stimmen. Man kann sich da nicht immer auf Individuen verlassen. In den letzten Jahren hat die Mentalität der Mannschaft das Boot rumgerissen und zum Klassenerhalt beigetragen. Ich bin mir sicher, dass es dieses Jahr mit der passenden Mentalität und den paar Regionalligareifen Spielern, die wir haben, so wie in den Vorjahren auch wieder passiert.

  5. Die Transfer-Aktivitäten des LSK sind leider tatsächlich eine Katastrophe. Wriedt und Isitan waren die letzten Volltreffer.

    Danach kamen Fehlgriffe gleich im Dutzend. Höhepunkte waren der afghanische Nationalspieler und der LSK-Jahrhundert-Flop Kucukovic. Und was ist eigentlich mit Winter-Neuzugang Capin? Noch nichts gesehen.

    Da fehlt offensichtlich Fachkenntnis. Wer entscheidet über Verkäufe und Neuverpflichtungen? Irgendwelche Einflüsterer oder Spielerberater, die ihre Ladenhüter beim LSK unterbringen und dabei selbst abkassieren wollen? Gibt es überhaupt ein Scouting im Verein oder wird nur bei transfermarkt.de und YouTube „recherchiert“?

  6. Schon mal jemand anstatt sich wie in den Vorjahren, als hier nach jeder Niederlage auf Ostermann eingedroschen wurde und das damalige Management, den Spielplan angeguckt? Heimspiele gegen Eutin, Hildesheim, Rehden, Oldenburg und Havelse werden genau solche Endspiele, wie es sie in den Jahren 14/15, 15/16 und 16/17 auch gegeben hat… Ostermann raus! Wann will der Vorstand endlich handeln, bevor es zu spät ist? Nur noch peinlich, was hier jede Saison aufs Neue abgeht…

    • Etwas ist in dieser Saison anders als in den Vorjahren. Was mag es wohl sein?

      • Der 1. FC Köln hat keine Aussichten mehr, sich für die UEFA Europa League zu qualifizieren?

      • Na? Klär uns auf, Wissender! 😉

      • landkreisfussball

        Fehlende Strukturen im Verein? Die fast komplette Personalrotation auf der Trainerbank, bei Physios, Ärzteteam, und Betreuern (darunter so mancher enttäuscht-verprellt)? Nicht vorhandenes Marketing, fehlende Öffentlichkeitsarbeit? Das alles geht vielleicht auch an einer Mannschaft nicht vorbei. Dazu eine Mitgliederversammlung, die laut Satzung im ersten Quartal stattfinden soll, bisher aber nicht einmal angekündigt ist. Das gibt zu denken.

        • @ Lankreisfussball: lesen Sie sich mal den § 19 der Satzung durch. Ihre Kommentare können Sie anderweitg verbreiten. Ich hatte schon mal auf Ihre Kommentare geantwortet. Bitte mal lesen.
          @ Doppelpass: super Kommentar sehr gute Analyse . Damit ist alles gesagt und geschrieben. Nur miteiander geht es.

          • landkreisfussball

            Worauf wollen Sie hinaus? „Isch kandidiere“? Daß die MV nicht stattfindet, bleibt ein Satzungsverstoß. Dazu steht auch in §19 nichts bzw nichts anderes.

  7. Eines vorweg: Ich habe mir das Spiel in Wolfsburg vor Ort live angesehen. Leider muss ich sagen, dass die Tendenz der letzten Spiele absolut verheerend ist. Wir können froh sein, immerhin 21 Punkte auf dem Konto zu haben. Denn mit der Einstellung der letzten Spiele werden wir kaum noch Punkte holen. Im Gegensatz zu den letzten Jahren ist nicht zu erkennen, dass es sich um eine wirkliche Mannschaft handelt. Es fehlt jeglicher Biss, Einsatz, Kampf jeder für jeden und zur „Krönung“ gehen die Spieler nach Spielende lachend zu ihren mitgereisten Verwandten. Ich finde diese Einstellung sehr bedenklich. Zumal wir uns auch zum wiederholten Male KEINE einzige wirklich selbst erarbeitete Chance herausgespielt haben – und das in 90 Minuten. Ein Fernschuss, bei dem der Wolfsburger Torwart etwas überrascht war dass da was in seine Richtung kommt sowie ein Ball, den der besagte Keeper einfach fallen lässt. Das war es in Sachen Torgefahr. Dasselbe Spiel mit etwas veränderten Personal gab es in Jeddeloh.
    Man muss folgendes Festhalten:
    1. Am Trainer kann es mittlerweile nicht mehr liegen, dieses Argument ist hinfällig, mit Zobel haben wir den besten Trainer, den wir überhaupt bekommen konnten zu dem Zeitpunkt. Daraus folgt quasi Punkt 2.
    2. Folglich haben wir zu wenig Qualität in der „Mannschaft“ – anders sind die letzten Spiele nicht zu erklären.
    3. Wir haben keinen Torjäger (weder einen der vorne drin steht noch einen der aus dem offensiven Mittelfeld kommt)
    4. Alle anderen Abstiegskonkurrenten punkten und wehren sich gegen ihre Tabellensituation, bei den LSK-Spielern herrscht hingegen heiter Sonnenschein nach Niederlagen.
    5. Die Bindung zwischen Fans und Mannschaft ist komplett verloren gegangen. Es wird nichts dafür getan, dass die Fans auch weiterhin zur Mannschaft und zum Verein stehen und diesen unterstützen.
    6. Die Winterneuzugänge haben alle gefloppt bzw. durften noch nicht zum Zug kommen. Da stellen sich folgende Fragen: Weshalb hat ein Capin bisher noch keine faire Chance bekommen, wenn im Sturm absolute Flaute ist? Wieso werden für Abwehr und Mittelfeld Spieler verpflichtet, die uns nicht weiterbringen?
    7. Wieso wird der einzige aus der letzten Saison bewährte, intakte und funktionierende Mannschaftsteil – die Abwehr – mit Beginn der Saison auseinandergerissen? Wieso wird ein Pägelow systematisch demontiert?
    8. Wieso schaltet sich das Management in dieser prekären Situation nicht ein? Ich erwarte da mehr Power in Sachen Zuschauergewinnung und Öffentlichkeitsarbeit. Jetzt kommen die wichtigen Heimspiele in denen jede Unterstützung zählt.

    • super geschrieben. Genau so ist es , ich habe in Wolfsburg auch lachende Spieler nach dem Schlusspfiff gesehen. Das ist ein NoGo. Es ist kein Team. Wenn die Spieler nicht wollen , ist der Trainer machtlos. Die Gesamtsituation ist eine Katastrophe. Ich verstehe im Moment überhaupt nicht was im Verein abgeht .Es gibt so viele Baustellen wie seit Jahren nicht mehr. Eins ist klar , wenn die Mannschaft nicht aufwacht und sich den Hintern aufreißt ,dann gibt es nächste Saison eleganten Oberligafußball zu sehen. Wo sie im Moment auch hingehört…..

    • Hallo „Silversurger“ (dt.: Silberschwaller) , Du formulierst: „mit Zobel haben wir den besten Trainer, den wir überhaupt bekommen konnten zu dem Zeitpunkt“ (Dein Punkt 1). Im gleichen Atemzug fragst Du unter Punkt 7: „Wieso wird der einzige aus der letzten Saison bewährte, intakte und funktionierende Mannschaftsteil – die Abwehr – mit Beginn der Saison auseinandergerissen? Wieso wird ein Pägelow systematisch demontiert?“

      Meine Fragen:

      A) Wie passen Deine beiden Sätze zusammen? Wer reißt denn auseinander und demontiert, wenn nicht Dein Superheld, der 27jährige Bayern-Profi von vor 42 Lenzen?

      B) Sehen wir einmal von diesem Widerspruch ab. Wie begründest Du Dein Urteil, der Trainer Rainer Zobel sei erste Sahne? (Ich erkenne in der Bestallung des alten Herrn nichts als einen teuren Fehlgriff, der mit einer gehörigen Portion PR-Klamauk und viel augenrollendem Aberglauben überzuckert ist.)

      Danach hatte Heiko schon vor drei Monaten gefragt.

      Siehe: https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/193742-lsk-setzt-auf-klublegende-zobel#comment-52542

      und: https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/193742-lsk-setzt-auf-klublegende-zobel#comment-52602

      Herbert hat sich gewundert: https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/193742-lsk-setzt-auf-klublegende-zobel#comment-52702

      Und auch Reineke, achtmalklug, Alter Hase, Totalbedebbert, Kai und Onkel Heintzi hatten ihre Bedenken: https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/193742-lsk-setzt-auf-klublegende-zobel#comment-52772

      • Nur kurz für dich: Diese Sätze passen durchaus zusammen, nämlich wenn man dem Trainer auch Fehler zugesteht bzw. dieser Fehler von seinem Vorgänger übernommen hat. Denn die Demontage der Abwehr (-spieler) begann schon unter Otte. Warum solche Fehler quasi vererbet werden, das sei mal dahin gestellt. Aber folglich müssen diese beiden Aussagen kein Widerspruch sein und passen durchaus zusammen.
        Auch wenn X, Y, Z und vielleicht noch deine Katz schon vor längerer Zeit der Meinung waren, dass Zobel nicht der richtige Trainer sei, dann ist das eine legitime Meinung, aber dadurch wird sie weder besser, noch schlechter und schon gar nicht richtiger. Es ist eine Meinung von vielen. Nur weil du eine andere Meinung hast, musst du nicht versuchen andere Meinungen durch überspitzte Interpretationen herabzusetzen.

        • Hallo Silversurger (dt.: Silberschwaller),

          ich hatte zwei Fragen gestellt, aber nicht versucht, andere Meinungen herabzusetzen.

          Frage A hast Du nicht beantwortet, da ein Trainer, der das Schlechte, das er geerbt hat, nicht abstellt oder ändert, kein guter Trainer sein kann – und ergo auch nicht der beste sein kann, der zu haben ist. Der Deine Gesamtargumentation pulverisierende Widerspruch zwischen Deinen Thesen 1 und 7 bleibt bestehen.

          Auf Frage B bist Du nicht einmal eingegangen: Wie BEGRÜNDEST DU DEIN URTEIL, der Trainer Rainer Zobel sei erste Sahne?

          Bitte begründe Dein Urteil, wenn Du Deinen Namen (s. o.) nicht zu Recht tragen willst!

          • Ich habe alles dargelegt. Manchmal hilft auch Lesen und etwas Nachdenken. 😉

          • Na, Katsche, Du läßt Dir offenbar kein X für ein U vormachen, auch wenn man noch so klandestin daherkommt. Leider ist Deine Eloge auf „Katsche“ Schwarzenbeck hier wieder verschwunden. Bei der Lektüre, war er wieder vor meinem geistigen Auge auferstanden, wie er rackerte und grätschte und unserm Kaiser Franz die Arbeit abnahm. Hunold hatte etwas von diesem Naturell, Pägelow finde ich auch noch.

            Mit Frau Lattenknaller Ihrer Katze hast Du unserm Wiener
            Sängerknaben Siegmund die Deutungshoheit abgerungen.

            Mir war auch aufgefallen, daß sich Reineke oben über sein doppeltes werden wunderte. Nach Deinen Ausführungen müßtes es die Leideform + Zukunft sein?

            Mit May Spils – übrigens mein Jahrgang – kann man dem LSK für Donnerstag nur zurufen – „Zur Sache, Schätzchen“.

        • Hallo Silversurger,
          Pägelows Vater Holger weiß wahrscheinlich, wer seinen Sohn „demontiert“ hat. Aus naheliegenden Gründen schweigt er. Ansonsten entspricht Deine Antwort auf Katsche einer einzigen Sitzpirouette. Besonders unvorsichtig war es, die Meinung ihrer Katze in Frage zu stellen. Katzen haben eine bessere Nase als wir Menschen und hören auch weitaus früher als wir, was die Uhr geschlagen hat. Ein Beleg dafür: Vorstand, Trainer und Mannschaft des LSK. Wahrscheinlich gibt es dort keine Katzen, die ihnen sagen, wo es lang zu gehen hat.

  8. Viele Leute stellen sich viele Fragen. Warum? Sie wollen alle gute Ergebnisse und eine gute Entwicklung. Das gemeinsame Ziel ist durchaus positiv. Allerdings hilft es nicht weiter, wenn hier ständig öffentliche Schuldzuweisungen vorgenommen werden. Dieses insbesondere vermutlich noch mit einem sehr geringen Wissen zu den tatsächlichen Verhältnissen. Zunächst sollte immer davon ausgegangen werden, dass alle Verantwortlichen – in welcher Position und mit welchem Verantwortungsbereich im LSK auch immer – eine gute Entwicklung des Vereins im Sinn haben. Die vielen unterschiedlichen Meinungen zeigen, dass es durchaus differenzierte Ansichten über den besten Weg gibt. Hinterher ist man eben immer schlauer und nicht jeder kann entscheiden. Gehen wir doch mal davon aus, dass der LSK im Vergleich zu nahezu allen anderen Teams der Liga vielleicht deutlich schlechtere Rahmenbedingungen bieten kann. Könnte es auch daran liegen, dass die Verpflichtung von Top-Offensiven nicht so gelungen ist, wie es sich alle gewünscht hätten? Ja, so richtig entsteht vielleicht nicht immer der Eindruck, dass es für jeden einzelnen Spieler auch darum geht, sich entsprechend zu präsentieren. Aber auch für die Spieler gilt, es sollte davon ausgegangen werden, dass sich jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten reinhängt. Vielleicht kann der LSK im Vergleich zur Konkurrenz und ggf. auch zu den Vorjahren nicht (mehr) die Bedingungen bieten, um Spieler mit (noch) höherer Qualität für sich zu überzeugen? Bei vielen Kommentaren kann durchaus der Eindruck entstehen, dass ein entsprechender Informationsstand vorherrscht, der die Forderung eines sehr guten Tabellenplatzes rechtfertigt. Es sollte nicht jeder Quatsch geglaubt werden, der irgendwo verbreitet und als „Wahrheit“ verkauft wird. Jeder wird doch versuchen, seine Situation bzw. die seines Schützlings nach außen für sich günstig darzustellen. Auch in den Vorjahren ging es bis zum Saisonende um den Klassenerhalt. Nun sollten unterschiedliche Meinungen außen vor und das gemeinsame Ziel Klassenerhalt im Blick bleiben. Mit den derzeitigen Möglichkeiten geht das nur gemeinsam und nicht gegeneinander. Es gilt alles in den Dienst des Klassenerhalts zu stellen, das von allen Beteiligten. Nicht gegeneinander sondern miteinander.

  9. Hallo achtmalklug, bei beiden Beiträge von Landkreis und Doppelpass/Juri/Eintracht kommt mir die Frage, warum braucht die Mannschaft alle unsere Unterstützung, und warum sollen wir zusammenrücken? Sind es andere Gründe als die hier genannten? Wat sachs Du?

    • Spontan aus der Drehung und nach einem Doppel-Achsel würde ich sagen, beide sollten sich noch einmal den Beitrag von Stefan zu Gemüte führen, danach gäbe es schon einen Anlaß zum Zusammenrücken. Und dann sollten sie die Analyse der sport.red in der LZ vom Montag zum Spiel in Wolfsburg studieren. Dort werden nahezu alle kritischen Punkte zur Situation in der Mannschaft und um sie herum angesprochen, auf die hier bereits mehrfach hingewiesen wurde.
      Zusammenrücken muß man, wenn es kalt wird, d.h. wenn da keine Mannschaft ist, die als solche noch erkennbar ist – schlechte Trainingsbedingungen hin und her.

  10. Hallo Holgi,
    das war ja ein erfolgreiches Wochenende für Deine Etelsener. Glückwunsch. Im Gegensatz zum LSK schießen sie auch Tore. Ich nehme an, Ihr habt das ausgiebig gefeiert. Habt Ihr als Landschlachter noch die alte Tradition und macht am Montag Nachmittag den Laden dicht?

    • Ja, Reineke, das 3:2 in Cuxhaven hat uns gut getan. Aber es fehlen immer noch acht Zähler bis zum rettenden Ufer. Und leider haben unsere unmittelbaren Tabellennachbarn, Ottersberg (1 : 0 gegen Ritterhude) und Bornreihe (3 : 0 gegen Meckelfeld) auch gewonnen. Naja, es sind noch 42 Punkte zu holen. Dann wär’n wir bei 51. Da steigt man nicht ab. Doch es wird schwer!

      Unsere Öffnungszeiten sind Montags und Dienstags von 5.30 bis 14.00 Uhr, Mittwochs von 5.30 bis 13.00, aber dafür Donnerstags und Freitags durchgehend von 5.30 bis 18.00 Uhr und Samstags von 5.30 bis 12.00 Uhr. Wir sind ein Fleischereibetrieb mit langjähriger Erfahrung und dem Bewusstsein für unsere Verantwortung. Die hohe Qualität, Frische sowie der leckere Geschmack unserer Fleischereierzeugnisse sorgen dafür, dass Du bei uns Lebensmittel bekommst, die zu Deiner ausgewogenen und schmackhaften Ernährung beitragen. Wir können mehrere Gütesiegel vorweisen, die Qualität und Frische unserer Produkte garantieren! Zwischen dem 26. und dem 31.März 2018 empfehle ich Dir unser Wochenangebot: passend zum heutigen Abend das Premium Rindersteak ,,Brasil“, das Highlight auf dem Grill (100g für nur 1,95 Euro).

      Warum ist Katsches heutige Schwarzenbeck-Hommage eigentlich von sportred gelöscht worden? Weißt du da was?

      • Hallo Holgi,
        Eure Öffnungszeiten finde ich ja erstaunlich, wer kommt denn da schon um 5.30h? Oder macht Ihr auch Großhandel?
        Hast Du ja mitbekommen, wir in Lüneburg zählen auch die noch möglichen und die zum Klassenerhalt nötigen Punkte.
        Ich habe auch bedauert, daß Katsches Schwarzenbeck-Hommage offenbar nicht den Gefallen des Lektorats gefunden hat – zumal es sehr verdienstvoll ist, so eine Karriere auf diese Art mal wieder aus den Tiefen des Vergessens hervorzuholen. Außerdem habe ich in den Zeilen nichts Anstößiges oder persönlich Verletzendes entdecken können – also Aufklärung kann hier nur das Lektorat bei der sport-red. liefern.

        • Hallo Reineke, vielleicht fühlte Silversurger sich gedisst und hat sich beschwert, weil Katsche mit dem Loblied in der Tabelle einen Kommentar vor ihm gelegen hätte? Oder die Redaktion wollte nicht zulassen, dass die sich Abwehrrecken des LSK durch die Erinnerung an einen Vorstopper der alten Schule gedemütigt fühlen, wenn die Messlatte für erwartete Leistungen so hoch gelegt wird? Eventuell hat aber auch Zobel selbst interveniert, weil er Gedichte von Wolf Wondratschek, der in den späten 70ern ja ebenfalls eine sehr intensive Srawberry-Phase gehabt haben soll, nicht gut findet? Oder Juri hat wieder bei der LZ gemosert? Könnte sein, Herr Safft weiß und gibt eine Antwort, wenn er nett gefragt wird?

          Unsere Öffnungszeiten werden gerne angenommen. Wir liegen an der Verdener Hauptstraße. Da kommen auch die Trucker von der A1 und der A27, der Verbindung zur A7. Aber natürlich gibt es viele Malocher und Pendler aus dem Ort, die nach Bremen müssen und sich was Frisches für ihre Stullen holen. Großhandel machen wir nicht.

          • Also Holgi, ich denke nicht, daß sich Silversurger beschwert hat, da in dem verloren gegangenen Beitrag von Katsche von ihm so gut wie gar nicht mehr die Rede gewesen war. So ist es durchaus möglich, daß das Ganze eher mit Wondratschek, Zobel und der Strawberry Phase zu tun hat. Erfahren werden wir es wahrscheinlich kaum.
            Sollte es mich einmal zu so früher Stunde auf die Verdener Hauptstraße verschlagen, werde ich ganz sicher bei Euch Halt machen.

          • Ok, frag nach mir. Deine ersten 200g Aufschnitt bei uns gehen aufs Haus. An der warmen Theke haben wir heute frisches Rotbarschfilet mit Speckbohnen und Salzkartoffeln und dazu Buttersoße, die Portion für 6,90 Euro.

            Was sagst Du zum Kick gegen Braunschweig? War die Absage ein Aufschub beim raschen Sinkflug nach unten? Oder eine Verzögerung beim späten Sturm in die Aufstiegsränge? Apropos, in der Kreisliga Braunschweig ist der FC Wenden nach Zobels Weggang auf den zweiten Tabellenplatz abgestürzt (14 Spiele, 36 Punkte, Torverhältnis 37:7). Aber die haben mit Jan-Marcel Duffy (8 Treffer) und Dennis Deka (9 Treffer) zwei Goalgetter, die zusammen die Kugel so häufig im Kasten untergebracht haben, wie die Besserbezahlten des LSK insgesamt. Vielleicht wäre ein Freundschaftsspiel auf dem A-Platz an der Hauptstr. 46b in 38110 Braunschweig eine Gelegenheit für Eure Jungs, mal die Reflexe zu testen?

          • Zu Holgis Anregung passt sehr gut folgender Artikel:

            http://www.fussball.de/newsdetail/zobels-soehne-weniger-ambitionen-als-der-papa/-/article-id/184015#!/

            Das Risiko, dort zu verlieren, ist allerdings in mehr als einem Sinne erheblich.

  11. Stand oder steht der LSK bei Zobel oder Otte schon mal auf einem direkten Abstiegsplatz? Weiß das zufällig jemand?

    • Ich weiß es, aber das ist kein Zufall. Daher behalte ich die Antwort auch für mich, frage mich meinerseits allerdings: Was mag Anna zu ihrer Frage veranlaßt haben?

      • Vielleicht steht Anna auf Zufallsantworten? Diese Kategorie von „Statements“ wird ja immer populärer (nicht nur in der Fußballwelt und nicht nur in Lüneburg). Aufs vorangehende Überlegen oder auf einen wenigstens denkbaren Kontakt mit wahren Sachverhalten kommt es dabei gar nicht mehr so an. Hauptsache alles ist irgendwie durch die Meinungsfreiheit gedeckt.

  12. Kuckt mal Wetterbericht. Fällt sowissowiso aus Donnerstag . Nur Regen.1 Woche später Nachholen.

  13. Totalbedebbert

    Was tun?

    Gibt es ein Ziel?

    Wie könnte es weitergehen?

    Wer ist beim LSK zuständig für Planung und Entwicklung?

  14. Wenn’s morgen ab 17:45h auf den Wiesen wieder in die Hosen geht, ist die Kacke am Dampfen.

    Meine Meinung!

  15. @Holgi und Kai
    Der Ausfall des gestrigen Spiels – über den ja an anderer Stelle schon höchst engagiert debattiert wird – ist für mich ein wohlgefälliges Zeichen des Wettergottes, denn damit bekommt der LSK eine weitere Verrschnaufpause, die er angesichts der Tabellensituation und der vielen mehr oder weniger angeschlagenen Spielern, Eden, Kunze, Kehl, Treu und dem offenbar körperlich nicht fitten Capin, wohl auch dringend nötig hat. Apropos Fitness, damit scheint es bei den übrigen, von wenigen Ausnahmen abgesehen, auch an einigem zu fehlen, wenn ich die letzten Spiele noch einmal Revue passieren lasse.
    Von einem Freundschaftsspiel in Wenden würde ich abraten, weil da zu den von Kai bereits erwähnten Risiken auch noch das Risiko weiterer Verletzungen hinzukommt, welches gegen tieferklassige Mannschaften oftmals um einiges größer ist. Ich betrachte diesen Spielausfall auch in sofern als vorteilhaft, als wir ohne weitere Aufregungen in die Ostertage starten können. Dazu wünsche ich Euch beiden und allen anderen einen guten Verlauf.

    • Hallo Reineke, fehlende Form und Fitness, wenn flächendeckend verbreitet, fallen unter voll vermeidbares Fehlverhalten, – Versäumnisse, für die viele Vereine und Vereinsfachleute voll verantwortlich sind. Anders ist es mit flink verschlungenen Fertiggerichten wie Fingerfood, Fajitas, Fischsuppe, Fondue, Falafel, Fleisch Pflanzerln, Falscher Hase oder Pfannkuchen unmittelbar vor von Ferne für feiernde Fans versprochenen Fußballfesten. Denk an die verdorbene Bolognese vom 25. September 2016 bei der SV Drochtersen/Assel.

      Womit wir (zu denen auch der klandestine Alte Hase gehört) beim herannahenden Osterfest und den darum in den nächsten Tagen erwartbaren Eierspeisen (franz.: plat aux œufs; engl.: egg dish) sind.

      Hierzu ein kleines Gleichnis, das sich der durch Otto Rehhagel berühmt gewordenen Analogie von Ei und strategischen Kick-Konzepten bedient:

      Das Ei ist streng genommen nämlich gar kein Lebensmittel (da fängt es ja schon an). Kulinarisch gesehen zählt das Ei zur Kategorie Abfall/Sonstiges. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein klassisches Hühnerei, ein Wachtelei oder ein Marzipanei handelt. Seit Jahrhunderten zerbrechen sich Philosophen an der Frage, was denn nun wohl zu erst da war, das Huhn oder das Ei, die Eierköpfe. Ein völlig uninteressanter Ansatz, sollte doch in erster Linie darüber nachgedacht werden, was zu tun ist, damit das Ei irgendwann nicht mehr da ist. Wenn man es kocht, ist es entweder zu hart oder zu weich. Und wenn man einfach nur herzhaft hineinbeißen will, splittert und knarzt es zwischen den Zähnen. Zu alledem bekommt man Durchfall, wenn nicht gar eine Salmonellenvergiftung, da das Ei – als wäre die viel zu kalkhaltige Schale nicht schon genug – von Natur aus roh ist. Daß nun ausgerechnet zu hohen Feiertagen das Ei auf den Tisch gepackt und verzehrt wird, mag einem zynisch vorkommen. Dabei ist es typisch für das Ei. Das Ei ist ein Paradoxon: Man sagt ihm nach, es sei lecker, obwohl es ungenießbar ist. Eben war es noch hart, kurz darauf liegt es bereits flüßig auf den Küchenfliesen. Das Ei ist ein Rad mit Ecken. Nur eben in Eiform. Und in scheußlich.

      Ich wünsch Dir schöne Feiertage, viel joie de vivre und ein wenig Eau de vie in Ochtmissen,

      Herzlich Holgi

      • Hallo Holgi,
        der Kai ist doch ein echter Scherzbold, was der alles aus seiner Kiste hervorholt. Manchmal denke ich, es muß eine Tiefkühltruhe sein. Da hat er Dir ein echtes Kuckucksei ins Nest gelegt. Man muß aufpassen – kein Ei gleicht dem anderen.
        Ich trinke jedenfalls auf Euer beider Wohl. R. Ledigt.

        • Ja, hallo Reineke, der Kai macht Jokos auf meine Kosten. Sind ziemlich viele Insiderwitze dabei. Da kann ich nicht folgen. Das Eier-Gleichnis von Otto Rehakles ist komisch, aber den Hintersinn zu entschlüsseln, ist mir echt zu häwwi. Verstehe nur Bahnhof. Geht‘ da um wieder Zobel und seinen Trainingsfleiß, oder was?

          Wir sind hier in Etelsen unterhalb des Schlosses in der 79. Minute und führen immer noch mit 1:0 gegen Drochtersen II durch das Tor von Nici Gräpler von Ende der ersten Halbzeit. Sieht gut aus. Es geht nach oben!!

          Ich esse eine Voroster-Knackwurst auf Euer beider Wohl.

          Von meinem iPhone gesendet

          • Hallo Holgi,
            während wir hier in Lüneburg im Schnee versanken, habt Ihr in Etelsen in den letzten 10 Minuten noch zwei weitere Tore gemacht, vielleicht packt Ihr es noch, die Rückrunde hat ja gerade erst begonnen – aber bei den vielen Absteigern in der Klasse echt schwierig. Das Gleiche gilt für den LSK, der ja nun die Abstiegsränge erreicht hat. Es werden in der Klasse wohl vier Mannschaften in den sauren Apfel beißen müssen, wenn nicht einer aufsteigt. HSV II kommt wohl nicht in Betracht, wenn die Erste absteigt – rückt dann der Zweite oder Dritte automatisch nach – falls die eine Liizenz beantgragt haben? Ich weiß, es nicht.
            Nun noch zu unserem Freund Kai. Jokos auf Deine Kosten hat er nicht gemacht – höchstens mit seinem Ausflug zu den Fertiggerichten, zu denen er offenbar eine besondere Vorliebe hat, aber da knüpft er an eine Tradition an, die auf diesen
            Kommentarseiten immer mal wieder gepflegt wird.
            Das Kuckucksei hat er nicht Dir – Irrtum meinerseits – sondern mir ins Nest gelegt, indem er sich mit Holgi meldete. Hier taut der Schnee, so daß sich der Kuckuck demnächst selbst zu Wort melden wird. Du weißt sicherlich, wenn Du ihn zum ersten Mal hörst, gleich die Geldbörse vorholen und schütteln, dann werden Dir die Penunzen niemals ausgehen. Funktioniert garantiert – aber nur bei Hartgeld also Münzen.

    • Hallo Reineke, ja, ist super gelaufen. In der 82. und 84. haben Janssen und Hinrichs noch zwei weitere Tore gemacht. Du kannst Dir vorstellen, was bei uns gestern Nacht los gewesen ist. Strawberry zu Zobels Zeiten nüscht dagegen! Kai mit seinem Kuckucksei für Dich scheint bei Euch in der Fußballwelt stilbildend geworden zu sein: Auf der ungemein spaßigen LSK/LZsport-Aprilscherzseite von Henning Juhre und Björn Busch hat sich einer, der offenbar schon früh professionelle Sprachkurse und Seminare zum Thema Rhetorik besuchen durfte, und dem das Sprechen, Kommentieren, Interviewen; ganz einfach die Kommunikation liegt (Viele sagen, das „Reden“ wurde ihm in die Wiege gelegt), innerhalb von zwölf Minuten ganze neun supimegahammerkomische Fake-Posts ausgedacht und dann frei schalten lassen. Er nennt sich „Goldblower-stadtkicker-Hildegardt-Campingguru-Juergenkraftfischer-Klarafunny-Auswärtsspielspechte-Eschtak-Dirknowitzkudergute“.

      Das ist wirklich ziemlich lustig, oder?

      Da muss man früher schon DJ gewesen sein, um solche extrabesonderen Gaudi-Knaller landen zu können, glaube ich. (Ich halte mir immer noch den Bauch vor fröhlichem Lachen und Überschwang.)

      Findest du hier: https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/218451-video-lsk-errichtet-zeltlager-fuer-fans#comment-56301

  16. Hallo Reineke, Kai, Silversurger, Anna und Holgi, ich hab mir als Aprilscherz mal ausgedacht, wie es gewesen wäre, wenn wir vorausschauend für vergangenen Donnerstag mit Braunschweig das Heimrecht getauscht hätten. Alle in der Geschichte vorkommenden Personen (einschließlich mir) sind frei erfunden (mit Kommas hab ich’s nicht so darum hab ich die meisten weggelassen) und das ganze läuft unter dem Titel:

    UNTERWEGS MIT DEN LSK-FANS ZUM ENTSCHEIDENDEN SPIEL BEI EINTRACHT BRAUNSCHWEIG II

    Mach ich es oder lasse ich es sein? Das war die Frage, die ich mir ein paar Tage gestellt hatte. Ich – der Stadionsprecher des LSK mal mit zu einer Auswärtstour. Warum nicht? Wenn ich mit meinem Freund und Kollegen Stephan König zusammen die Heimspiele begleite, dann hat man keine Zeit um sich groß mit den Fans zu unterhalten und zu erleben wie unsere LSK-Fans wirklich drauf sind. Also fiel die Entscheidung natürlich nicht schwer. Stephan wäre sehr gerne mitgekommen, konnte aber leider nicht. So blieb ihm nur der Live-Ticker und Kreise in seinen Wohnzimmerteppich laufen.

    Am Donnerstaggabend um 19:30 Uhr sollte nun bei der U23 von Eintracht Braunschweig dieses Spiel stattfinden. Wie man dort hin kommt war eigentlich klar. Entweder im eigenen PKW oder mit in einem der Fan-Busse. Also schnell mit Marcel Rathmann in Kontakt getreten. Er administriert u.a. bei Facebook die Gruppe „Regionalliga Nord“. Ein ruhiger Typ mit dem gewissen „Schalk im Nacken“, der im Hintergrund die Fans unterstützt. Über ihn habe ich dann einen Platz in einem der Busse für die Fahrt ergattert.

    Organisator dieser Busse ist Stefan Hye. Ein – wie er selber sagt – nicht ganz einfacher Typ. Aber ich habe ihn als einen tollen engagierten Menschen mit sehr viel Herzblut für den LSK kennen und schätzen gelernt. Voller Ideen und Enthusiasmus, wenn es darum geht den LSK anzufeuern. Er ist offen und ehrlich und er hört zu, wenn er nicht gerade den Verein anfeuert.

    Gegen 16:10 Uhr war dann Treffen in Wilschenbruch. Glücklicherweise nicht in der Nähe unseres altehrwürdigen Stadions. Dort kann ich noch nicht hin. Also Augen zu und dran vorbei! Dort warteten bereit 4 VW-Busse, die zu jedem Auswärtsspiel von Norbert Dieter bereitgestellt werden, und einige der mitfahrenden Fans. So manchen davon habe ich bereits gesehen oder auch schon kennen gelernt.

    Dazu gehört natürlich auch Björn Busch; Buschi – wie wir ihn alle nur rufen. Er ist nicht nur LSK-Fan und Fan-Beauftragter sondern auch mit ein Herzstück des Vereins. Wenn es ihn nicht gäbe würde es so manche notwendige bauliche Veränderung für den LSK und den Spielbetrieb in der Regionalliga nicht geben. Unermüdlich, Ideenreich und vor allem mega-zuverlässig!!! Aber heute darf er „nur“ Fan sein und das mit der Unterstützung seiner Frau und seiner Tochter, die auch vom LSK-Fieber befallen sind und ebenfalls mitreisen.

    Nach dem allgemeinen Begrüßen teilten wir uns auf die Busse auf und los ging es in Kolonne nach Braunschweig. In „meinem“ Bus wurde ich erst einmal über das Bauvorhaben in der Goseburg ausgequetscht. Und natürlich über das geplante, neue, bundesligataugliche Stadion neben der sogenannten Ball-Hall‘ im Sportpark Ilmenauer Land. Ist ja auch verständlich. Denn wann kann man als Fan mal seine Fragen loswerden, die einen gerade beschäftigen. Die Fahrt war nicht langweilig. Man tauschte sich über viele Dinge aus. Und selbst zu den Abgängen nach der Saison gab es nur positive und verständnisvolle Aussagen. Die Fans sind mit der Mannschaft und den Verantwortlichen im Reinen. Das war eine erfreuliche Erfahrung. Und am heutigen Tag fiebern alle dem hoffentlichen Sieg nach Abpfiff des Spiels entgegen. Selbst während der kurzen Rast überall positive Energie und frohe Hoffnung.

    In Braunschweig angekommen konnten wir direkt vor dem Eingang des Gästeblocks parken. Wir enterten unseren „Käfig“ und die Fahnen und Banner wurden angebracht und bereitgelegt. Der Imbiss war der nächste Haltepunkt. Es musste sich gestärkt werden. Zu diesem Zeitpunkt waren wir bereits mit ca. 40 Fans vor Ort und es sollten noch so einige folgen. Der Imbiss war jedenfalls nicht auf so einen großen Andrang eingestellt. Bratwurst gab es keine, aber dicke und gutschmeckende heiße Bockwürste, sowie einige Schokoriegel. Die Wurst war relativ schnell ausverkauft. Aber der „Herr vom Grill“ hatte bereits um Unterstützung und Nachschub gerufen. Zum Spielbeginn waren wir dann ca. 120 Fans (meine Schätzung) und es wurde Stimmung gemacht!

    Das Spiel ging für uns schon sehr gut los. Unsere Jungs waren alle sehr konzentriert und engagiert. Das merkte man bei jeder Aktion, so dass die Fans ihr übriges taten und die Mannschaft anfeuerten. Ober-Trommler Stefan Hye hatte wieder einmal Unterstützung. Lothar Schulte – ebenfalls Fan seit Urzeiten – war mit seiner Verlobten dabei und trommelte was das Zeug hielt. Auch dieses Mal hatte Stefan sein Megafon wieder mit dabei. Die Batterien hielten bis zum Ende durch und er war dennoch nicht heiser. Viele der Fans stimmten bei seinen Gesängen und unter dem Trommeln der beiden mit ein. Man spürte, Fans und Team sind eine Einheit.

    Viele der Zuschauer in unserem Fan-Block sind mit Privatwagen angereist. Darunter auch eine Gruppe junger Fans aus Himbergen. Eine super Unterstützung, die ebenfalls die anderen mitriss. Wenn es so weiter geht, dann bin ich frohen Mutes dass wir bald auch mal wieder einen richtigen Fanklub mit einer großen Fangemeinschaft bei den Heimspielen bekommen.

    In der 27. Spielminute erlöste uns dann Marian Kunze mit dem Tor des Tages zur 1:0 Führung. Wie so oft verwertete er den zweiten Ball, nachdem Michael Koberts Schuss noch abgewehrt werden konnte. Wir waren natürlich alle aus dem Häuschen und die Fangesänge wurden noch lauter. Die Polizeibeamten, die zum Beginn der Partie erschienen waren, sind längst wieder verschwunden gewesen.

    In der Halbzeit wurde der Imbiss wieder aufgesucht. Mittlerweile gab es auch wieder etwas zu warmes zu Essen. Krakauer waren eingetroffen. Und die hatten es wirklich in sich – sehr lecker! Die beiden im Imbiss versorgten uns sehr gut und es war eine angenehme Atmosphäre. Wenn man sich die gegenüber liegende Seite ansah, so waren nicht gerade viele Fans aus Braunschweig da um ihre Mannschaft anzufeuern. Das sollte uns aber egal sein, denn WIR wollten ja schließlich gewinnen!

    Zum Beginn der zweiten Halbzeit machte Braunschweig Dampf. Es kamen aber keine nennenswerten Chancen zustande. Und bei unserer Truppe hatte man eine Zeit lang den Eindruck, sie wollten das 1:0 über die Runden bringen. So blieb uns dann doch hier und da mal die Spucke weg. Vor allem bei der Chance der Braunschweiger kurz vor Schluss der Partie (siehe Video auf LZplay).

    Als endlich der erlösende Schlusspfiff ertönte gab es kein Halten mehr. Weder auf dem Platz, noch bei uns Fans. Großer Jubel überall und die Mannschaft kam zu uns rüber und lies sich feiern. Und das zurecht!!

    • Hallo Sven,
      konnte das Spiel leider nur im Internet verfolgen. Kann nur sagen, Ihr habt wirklich eine tolle Stimmung verbreitet. Kein Wunder, daß die Kamera so oft zu Euch am Imbißstand rüber schwenkte. Das 1 : 0 durch Kunze hatte sie dadurch Gott sei Dank nicht verpaßt, die Vorarbeit von Kobert war aber auch prima, der ja wie immer einen unermüdliche Einsatz gezeigt hatte. Bin natürlich von dem Ergebnis auch deshalb so begeistert, weil Zobel meinem dringlichen Rat gefolgt war, und die 3 Ks im Sturm auflaufen ließ.
      Hätte gerne gewußt, wie Kai die Krakauer gemundet hat – als ausgemachter Freund derartiger Delikatessen. Ein wahrer Muntermacher Dein Bericht. Habe schon meinen Schlafsack hervorgeholt, um mir einen Platz in den Zelten auf den Sülzwiesen zu sichern – Rheuma hin und her. Der April hat es wirklich in sich.

      • Hallo Reineke,
        mein klandestiner, alter, achtmalkluger Scherz-Hase. Sehr nette Beschreibung des Braunschweigspiels, auf welche Sven und du euch da geeinigt habt. So würde es haben gewesen sein können, wenn ihm nichts entgegen gestanden hätte. Und dass mir die Krakauer geschmeckt hat, darfst du gerne voraussetzen. Denn, wie du weißt, sind mir nur kulinarische Fußballgleichnisse aus der wogenden Welt des Wassers und den Tiefen der Ozeane suspekt. – Aber, zu einfach darf man es sich auch hier nicht machen! Ist wie beim LSK des Zobel-Zeitalters: Moby Dick, der grausame Wal? Dümmliches Seemannsgarn! Selbst dieser übel beleumundete Meeressäuger kackte sich jede Nacht vor Angst ein, wenn er an den Schrecken nur dachte, der tief unten im Eismeer auf ihn lauerte: Tintenfische. Tintenfische, groß wie VW-Busse, mit Erbsengehirnen, die nur Töten und Fressen kennen, mit elastischen kalten Leibern und mörderischen Fangarmen. Und was machen Sie? Was lassen Sie sich von einem schadenfroh grinsenden italienischen Kellner in einer letalen Knoblauchsauce servieren? Richtig: die glitschige Brut dieser vorsintflutlichen Seemonster, die auch nach einem unheiligen Bad im Friteusenfett nichts von ihrer Widerlichkeit verloren hat, höchstens an gummiartiger Konsistenz gewonnen. Oder schlimmer noch: dasselbe obszöne blauweiße Fleisch, nur eben halbroh.
        Beißt man da hinein, kommt es unweigerlich zu einem Würgereflex, und weil man ja im Restaurant seinen Teller nicht mit angekauten Calamari-Leichen vollspucken darf, muß man schlucken. Häufigste begleitende Halluzination ist die eines ganzen Kopffüßerschwarms in Aufruhr, zuckend, schlängelnd, starrend. Selbst die goldgelbe Sonnenrad-Symbolik des tiefgefrorenen, panierten Calamari-Ringes vermag da nicht zu helfen, solche Travestie mindert keineswegs den urgesunden Ekel vor diesen garstigsten unter Gottes Geschöpfen. Mein Urteil: unbedingt meiden!

        • Hallo Kai, Du alter Gourmand,
          Dein Ausflug in die Tiefen des Meeres und die dort auf uns wartenden kulinarischen Genüsse haben mir die Sprache verschlagen, wahrscheinlich weil mir das Wasser im Mund zusammengelaufen ist. Paßt zum April.

  17. Hallo Stefan Hye,

    sehr richtig, was du zum Verhältnis von LSK- und Treubund-Fans schreibst. Ich weiß auch nicht, was die ewigen Übertreibungen sollen. Wir haben ja auch schon Kirchenübertritte von zuvor geradezu fanatischen Gläubigen erlebt. Zum Beispiel von der Eintracht zu unserem Verein, dem LSK. Du darfst aber auch nicht den einen Kai mit dem anderen verwechseln! Die haben ganz unterschiedliche Sichtweisen. Und was Herbert, Reineke, Holgi, Silversurger, achtmalklug, Heimspielkibice, Sven und ich schreiben, ist nie fies gemeint. Aus unseren kritischen Beiträgen spricht meiner Meinung nach die fachmännisch begründete Sorge um unseren Verein. Den Wechsel von Tim Franke zum LSK hast du im letzten Jahr hier schon einmal mit dem alten R. Ledigt aus Wilschenbruch in ganzer Breite diskutiert. Ich denke, es wird zum Transfer kommen. Und das ist gut so. Denn der Junge hat Talent. Da stimme ich mit euch beiden überein. Wenn er noch etwas bissiger, robuster und explosiver wird, könnte er sogar über die Regionalliga hinaus weiter nach oben gelangen. Was meinst du?

  18. Apropos „Tim Franke“, in diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal an die wahrscheinlich wirklich wichtigen, wohlwollend warnenden, wenn nicht womöglich wahnwitzig weitblickend weltweisen Worte von Onkel Heintzi vom 29. Dezember 2017 um 11:48 Uhr (LZsport-Kommentar Nr.: 52.481) erinnern:

    → „Auch Herr Zobel wird im Januar feststellen, dass der LSK einen effizienten Stürmer braucht, der Tore macht…“ ←

    Nachweis: https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/193742-lsk-setzt-auf-klublegende-zobel#comment-52481

    • Mensch Kai,
      Du bist mir immer einen Schritt voraus. Onkel Heintzi hat alles gesagt und sich auf diesen Seiten einen Ehrenplatz verdient. Mit so wenigen Worten, die Dinge auf den Punkt gebracht. Eutin hat gerade nach 0:2 Rückstand auf 1:2 verkürzt. Die machen ihre Tore. Wenn die am Sonntag auf den Sülzwiesen in Führung gehen sollten, können wir unsere Sitze hochklappen und nach hause gehen. Dann wird es mit einem Wechsel von Tim Francke zum LSK in die Regionalliga wohl auch nichts mehr. Andererseits gilt ab jetzt: 11 Heimspiele = 33 Punkte, davon müssen 23 Punkte eingefahren werden. Normalerweise müßte das zu schaffen sein, wenn da nur ein oder zwei Stürmer wären. Eggert drückte seit ca 2 Spielen die Reservebank in Neu-Strelitz

      • Totalbedebbert

        Reineke,

        du solltest nicht nur die Herberts und die Kais nicht miteinander verwechseln, sondern auch die Tims nicht!

        Also nicht

        Tim Fancke – https://www.transfermarkt.de/tim-francke/profil/spieler/131411

        mit

        Tim Franke – https://www.transfermarkt.de/tim-franke/profil/spieler/367829

        und natürlich erst recht keinen von beiden mit

        Bernd Franke, dem laut Sepp Maier „besten Ersatztorwart der Welt“, der am 12. Februar siebzig Jahre alt geworden ist.

        • Hallo Totalbedebbert,
          anders als Dein Name vermuten läßt, zählst Du doch zu den aufmerksamen unter uns manchmal etwas schludrigen Zeitgenossen. Das verdient Anerkennung, jedenfalls von mir. Ich hoffe, wir beide bleiben weiter am Ball. Noch etwas zu den Tims, „Tip toe through the Tulips“.

      • Totalbedebbert

        Hallo Reineke,

        du spielst hier auf „Tiny Tim“ an? Das war ein Pseudonym nach einer Figur aus Charles Dickens’ „A Christmas Carol“. Dieser „Tim“ hieß mit bürgerlichem Namen Herbert [!!] Buckingham Khaury, (* 12. April 1932 in New York, NY, USA; † 30. November 1996 im Hennepin County, Minnesota) und war ein US-amerikanischer Popmusiker und Entertainer. Er gilt als eine der schillerndsten und zugleich obskursten Gestalten der Popgeschichte, was sich auf Tim Franke (noch) nicht ohne weiteres übertragen lässt – wohl aber (schon) auf Rainer Zobel.

        Oder hattest du an die folgende Liedzeile gedacht:

        And if I kiss you in the garden, in the moonlight
        Will you pardon me?
        And tiptoe through the tulips with me?

        (Höre: https://www.youtube.com/watch?v=zcSlcNfThUA)

        Da muss ich dir leider einen Korb geben. Wie Bernd Franke bin ich seit meinem 21. Lebensjahr mit einer Frau verheiratet, die den schwarzen Karate-Gürtel trägt (achter Dan Grad = Hachidan). Sie ist also „Experte des Unterrichts“ und besitzt ebenfalls den Titel „Kyoshi“, also „Großmeisterin des jeweiligen Stils“. Der Hachidan übt täglich, denn „wer rastet, der rostet“. Im Budo gibt es kein vorzeitiges Pensionsrecht und keinen Ruhestand. Das Training geht bis ins hohe Alter für viele bis zum Lebensende.

        Sag mal, weißt du, was aus dem Haupt-und Staatsfan des LSK, dem lieben Sven Mai geworden ist? Bei uns in der Geschäftsstelle sitzt er nämlich nicht mehr. Und auf der grauseligen Hansa-Homepage lese ich nur, der liebe Sven sei „verabschiedet“ worden. Sonst ist nüscht an Infos zu holen – weder hier, noch in Wolfsburg.

        Am Mittwoch, den 8. Februar 2017, um 16:59 Uhr hatte Focus-Gastautor Jörg Mandt aus Lüneburg (aus dem außerredaktionellen Focus-Friends-Netzwerk) noch geschrieben:

        „Die letzten Lampen wurden gestern unter die Decke montiert, Schreibtische eingeräumt, Computer und Telefone installiert und LSK-Traditionsplakate an die Wände gehängt. Seit heute haben Lüneburger Fußball-Fans und alle Sportler vom Lüneburger SK Hansa (darunter 250 Kinder und Jugendliche) wieder eine Heimat in der Stadt.

        Im Stadtteil Bockelsberg hat der LSK seine neue Geschäftsstelle in der Wichernstraße 34 (Eingang B) eröffnet. Nachdem man über viele Jahre nur eine Postfachadresse hatte. Für den Lüneburger Traditionsverein bedeutet die neue Heimat, nach dem Zusammenbruch des Vereins im Frühjahr 2014, wieder ein weiterer großer Schritt in Richtung Neuausrichtung.
        (…)
        Und ein bekanntes Lüneburger Gesicht sitzt ab sofort auch als Geschäftsstellen-Mitarbeiter in den neuen Räumen. Der beliebte DJ und Stadionsprecher Sven Mai hilft bei der Organisation im Büro.“

        (Siehe: https://www.focus.de/regional/niedersachsen/gastbeitrag-aus-lueneburg-lueneburger-sk-hansa-zurueck-in-der-stadt_id_6616856.html)

        • Hallo
          Totalbedebbert,
          auf die Schnelle, für den Korb, den Du mir gibst, volles Verständnis – keine Spur von Enttäuschung bei mir.
          Wenn Du mit Deinen 22 Lenzen schon 1 Jahr verheiratet bist, sollte man nicht dazwischen funken. Spaß beiseite – Dein Hinweis auf die Tims, ließ den Tiny vor meinem geistigen Auge entstehen und die Tulips erklangen in meinem geistigen Ohr, ab und an höre ich sie noch auf einem meiner alten Tonbänder.
          Über das Schicksal von Sven Mai weiß ich leider nichts, habe keinen direkten Zugang zu den „Schaltzentralen der Macht“.
          Ab jetzt gilt bis Sonntag 17.00h Daumendrücken.

  19. Nun hat Eutin zwar noch drei weitere Gegentore kassiert. Bis zum dritten Gegentor war es allerdings eine Partie, in der Eutin noch zwei, drei Chancen hatte, um auszugleichen. Dieses Ergebnis sollte der LSK nicht zum Maßstab nehmen, wohl aber den 2 :0 Erfolg in Hildesheim und das knappe 1:2 gegen den HSV , gegen den der LSK ja seinerzeit eine seiner jämmerlichsten Darbietungen sich und uns zugemutet hatte.

    Eutin hat die Spielweise von Egestorf und Jeddeloh, zwei Mannschaften, gegen die der LSK auch ein mehr als bescheidenes Bild abgegeben hat. Und, sie haben mehr als doppelt so viele Tore erzielt wie der LSK.

    Stefan Hye und Boris sind inzwischen in die Landesliga abgestiegen, haben die Regionalliga wohl schon abgeschrieben.

    • Eutin hat weder die Spielweise noch die Qualität von Jeddeloh und Egestorf. Gegen Pauli hätten sie zweistellig verlieren können …

      • Korrekt, Sport Total! Das ist es ja gerade, nehme ich an, was Reineke, achtmalklug, Alter Hase, Clande Stine, Anna, Onkel Heintzi und Rainer Zobel so große Sorgen macht. Eutin 08 hat kaum Regionalliga-Qualitäten — und t r o t z d e m hat genau diese Mannschaft den LSK im Hinspiel mit vier zu null unter die Duschen geschickt.

  20. Hallo Stefan Hye und Boris, habt ihr die Regionalliga schon abgeschrieben?

  21. Für alle, die sich auf die Partie gegen Eutin 08 strategisch, psychologisch und audiovisuell vorbereiten möchten, seien Reinekes Ausführungen um ein, zwei Sätze und eine Filmaufzeichnung (siehe unten*) ergänzt: Die U23 des FC St. Pauli hat bei „Kellerkind“ Eutin 08 einen Auswärtstriumph gefeiert! Für Eutin 08 gab es in der Partie gegen den FC St. Pauli II (U23), an deren Ende eine 1:5-Niederlage stand, nichts zu holen. Im Hinspiel taten sich die Braun-Weißen gegen den Liga-Neuling noch schwer. Erst in der 67. Minute erlöste Irwin Pfeiffer das Team von Chefcoach Joachim Philipkowski beim 1:0-Sieg.

    08 nahm in der Startelf drei Veränderungen vor und begann die Partie mit Witt, Borchardt und Tobinski statt Petrick, Stahl und Glosch. Auch St. Pauli tauschte auf vier Positionen. Dort standen Otte, Conteh, Münzner und Litka für Pfeiffer, Choi, Carolus und Zehir in der Startformation.

    Marcell Sobotta brachte Eutin 08 per Doppelschlag ins Hintertreffen. Der Akteur war gleich zweimal erfolgreich zur Stelle (7./33.). Bevor es in die Pause ging, hatte Thies Borchardt noch das 1:2 des Gastgebers parat (42.). Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Anstelle von Jan Frederik Kaps war nach Wiederbeginn Benjamin Petrick für die Eutin im Spiel. Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Sirlord Conteh schnürte einen Doppelpack (52./65.), sodass der FC St. Pauli II (U23) fortan mit 4:1 führte. Brian Lukas Koglin stellte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Stand von 5:1 für den Gast her (88.). Am Ende nahm die Kiezmannschaft bei 08 einen Auswärtssieg mit.

    Eutin 08 bleibt abwehrschwach und damit weiter im unteren Tabellendrittel. Die Stärke des Aufsteigers liegt in der Offensive – mit insgesamt 38 Treffern. Die Eutiner Sportvereinigung baute die Mini-Serie von zwei Siegen nicht aus. Die Eutin musste sich nun schon 16-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da 08 insgesamt auch nur fünf Siege und vier Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.

    Trotz des Sieges fällt St. Pauli in der Tabelle auf Platz acht zurück. Seit fünf Partien ist es keiner Mannschaft mehr gelungen, den FC St. Pauli II (U23) zu besiegen. Nach der klaren Niederlage gegen St. Pauli ist Eutin 08 weiter das defensivschwächste Team der Regionalliga Nord. Die nächste Station der Eutin am 8. April 2018 ist der Lüneburger Sport-Klub Hansa. Für den FC St. Pauli II (U23) geht es schon am Samstag bei Hannover 96 II (U23) weiter.

    Für den LSK stehen – so Gott will – im April folgende Partien an:

    Sonntag 08.04. 15:00 Uhr LSK gegen Eutin 08

    Sonntag 14.04. 13:00 Uhr HSV II gegen LSK

    Mittwoch 18.04. 18:15 Uhr LSK gegen FC Eintracht Norderstedt

    Samstag 21.04.14:00 Uhr LSK gegen FC St. Pauli II (U23)

    Mittwoch 25.04. 18:30 Uhr LSK gegen VfV Borussia 06 Hildesheim

    Samstag 28.04. 15:00 Uhr LSK gegen Hannover 96 II

    * Die vollen 90 Minuten Kampf und Krampf vom Mittwochabend auf dem Hauptplatz des Fritz-Latendorf-Stadions in der Bürgerstraße 4 in 23701 Eutin-Fissau noch einmal im Relive – hier:

    https://www.fussifreunde.de/artikel/ex-saseler-glaenzt-kiez-u23-netzt-fuenffach/

    • Hallo Nick und Reineke, vielen Dank für Eure Analüsen und das vorgelegte Studienmaterial. Ich weiß nicht, warum sich noch nicht bis zur sportlichen Leitung beim LSK herumgesprochen hat, wie eine professionelle Vorbereitung auf den nächsten Gegner in einer so kritischen Phase des Vereins auszusehen hat. Leben wir denn nicht im digitalen Zeitalter? Dank Eurer akribischen Recherchen bin ich nun jedenfalls optimal auf die Eutiner eingestellt. Das Video habe ich mir viermal angesehen und zu jeder der 1.381 Szenen ein kleines zweiseitiges Exposé mit den wichtigsten Erkenntnissen geschrieben. Die Stücke werde ich morgen Abend im Live-Chat der Hansa-Experts WhatsApp Gruppe mit Friedhelm Mienert durchzugehen versuchen, um den erarbeiteten Extrakt dann hoffentlich am Sonnabendvormittag noch rechtzeitig an Rainer Zobel und Henning Juhre weiterleiten können.

  22. Warum zieht die Vereinsführung nicht endlich die Reißleine? Die Zahlen und Auftritte sprechen eine klare Sprache.

  23. Hallo achtmalklug,

    Eutin 08 hat einen starken Sturm und eine sehr schwache Abwehr. Da wir einen sehr schwachen Sturm und eine schlecht organisierte Abwehr haben, ist nicht auszuschließen, dass die Ostholsteiner zwei, drei Dinger hinten bei uns unterbringen, aber den drei Ks vorne nicht mehr gelingt als in den drei letzten Partien zusammengenommen.

    Was heißt das dann?

    • Hallo Ausderdrehung,
      genau Deine Gleichung vor Augen, muß ich sagen: Ich grübele noch. Nicht auszuschließen, daß es so kommt, wie Du es siehst. Zwei weitere mögliche Antworten finden sich in der heutigen LZ in der LZ Sport-Wette.

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