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Marvin Kehl sorgte mit diesem Schuss fürs 2:2. Foto: be

LSK erkämpft 2:2 – Konkurrenz siegt

Wichtig für die Moral, aber zu wenig für den Abstiegskampf. Der Lüneburger SK trennte sich in der Fußball-Regionalliga mit 2:2 (0:0) von Eintracht Norderstedt. Doch der definitiv rettende 14. Platz ist nun sechs Punkte entfernt, da Rehden und Oldenburg gewannen.

Der LSK hatte bis zur Pause mehr vom Spiel, versäumte es aber, die Tore zu machen. Für die sorgte dann Norderstedt durch Drinkuth (50., Foulelfmeter) und Marxen (54.). Doch der LSK konterte auch mit einem Doppelschlag: Krottke (71.) und Kehl (74.) sorgten für das letztlich verdiente Remis.

„Das muss ich der Mannschaft hoch anrechnen, dass sie nochmal zurückgekommen ist“, meinte LSK-Coach Rainer Zobel.

 

28 Kommentare

  1. Engagiertes Spiel, weiter geht es LSK, Oldenburg, Rehden und Hildesheim kommen noch.

  2. War’n gutes Spiel alles in allem. Monteiros verdeckter Flachschuss vor der Pause hätte sitzen müssen. Spannung und Spielfreude war zu erkennen, nur das Ergebnis gibt wenig Anlass zum Jubeln. In drei Tagen muss wieder ein Sieg her!

  3. Und Pauli und Braunschweig und Havelse und Drochtersen und Hannover und Lübeck, dass der LSK im Aufwärtstrend befindlich ist, sollte auch erwähnt werden und die meisten Spiele der Abstiegskandidaten hat er auch noch zu bestreiten!

    • …und 2:0 Rückstand aufgeholt. Was denn nun noch mehr.???

    • Ein Spiel mit gutem Regionalliganiveau besonders auf Seiten des LSK. Und man sieht, mit den 3 Ks (angesichts der deutlichen Formverbesserung ist Krottke jetzt vorne besser aufgehoben als Kunze) fallen auch die Tore . Auffällig ist jedoch nach wie vor, daß es dem LSK Spiel für Spiel gelingt, sich selbst die Tore einzuschenken und sich damit das Leben zusätzlich zu erschweren. Drei von vier Toren in Jeddeloh, beide Tore von Eutin und heute mal wieder das Elfmetergeschenk, wobei mir auch wieder dieser von Böttcher dummerhaft verursachte das Spiel entscheidende Elfmeter mit Platzverweis in Eutin einfällt.Wenn es nicht gelingt, diese Unachtsamkeiten abzustellen, wird es sehr, sehr schwer werden. Aber noch ist alles drin. 17 Punkte von den ausstehenden 27 Punkten sind das Minimalziel für den Klassenerhalt.

      • Heimspielkibice

        Das war gutes Regionalliganiveau? Es wirkte lange, als wenn niemand wirklich gewinnen wollte. Auch nach AbstiegsKAMPF sah es beim LSK nicht aus. Und nach dem 0:2 hätte ich keinen Pfifferling mehr auf den LSK gesetzt, so harmlos die Offensive vorher. Da noch das 2:2 zu holen, ist eine gute Leistung, aber letztlich zu wenig.
        Überraschend auch die Zuschauerzahl. 485, die aussahen wie 350.

        • Letztlich ist alles relativ und subjektiv, oder gibt es etwa doch ein objektiv gutes Regionalliganiveau. Wer weiß die Antwort?
          Es waren übrigens 484 Zuschauer, kommt eher an 350 heran.

      • 17 Punkte von den ausstehenden 27 Punkten sind das Minimalziel für den Klassenerhalt? Schreibst du jetzt auch als „Timo“, alter Hase?

        Siehe: https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/221302-lsk-gibt-sieg-aus-der-hand#comment-58011

        • Timo, soll Timo bleiben und im übrigen „alte Häsin“ bitte schön. Hatten wir doch auch schon – oder?

  4. Trotz des 2-2 konnte jetzt auch jeder Heim Zuschauer sehen,das es eine Leistungs Steigerung in der Mannschaft gibt.
    Und so wie die Zuschauer am Spielende geklatscht haben, ist wohl keiner unzufrieden nach Hause gegangen.
    Wenn die Zuschauer sehen,das die Mannschaft kämpft und sich auch nach 0-2 nicht auf gibt,sind Sie auch mal mit einem 2-2 zufrieden.
    Zuschauer waren es am Ende noch ein paar mehr,da noch einige zur zweiten Spielhälfte gekommen sind.
    Für einen Mittwoch mit Spielbeginn um18.15 Uhr,waren 500 gar nicht so schlecht, ich hätte mit weigert gerechnet.
    Aber jetzt wird es Zeit zu mal einen Dreier zu holen.

    • So ist es, Stefan, als der gute Schiedsrichter Paltchikov die Partie nach 90 Minuten abpfiff, gingen die Köpfe der Spieler von Eintracht Norderstedt nach unten. 2:2 hieß es am Ende bei bestem Fußball-Wetter, für die Südschleswiger zwei verlorene Punkte. Hätte denen allerdings jemand zur Halbzeit gesagt, dass das Spiel Unentschieden endet, hätten die es wohl gerne mitgenommen.

      Denn in der ersten Halbzeit lief in der Offensive von Norderstedt noch nicht viel zusammen. Unsere Jungs hatten mehr vom Spiel, konnten zunächst aber den entscheidenden Pass nicht zum Mann bringen. Mit einem satten Freistoß von Ridel Monteiro, den Höcki mit beiden Fäusten zur Ecke klären konnte (30.), zog Lüneburg ein kleines Powerplay auf. Tomek Pauer zielte jedoch ein Stück zu hoch (35.), der Schuß von Stefan Wölk fand in unserem Keeper seinen Meister (41.) und die verdeckte flache Granate von Monteiro (44.) zischte am Pfosten vorbei. Torchancen bei den Gästen? Mangelware.

      Das erste Mal gefährlich vors Tor kamen die Norderstedter erst kurz nach der Halbzeit – Veselinovic steckte den Ball schön auf den durchgestarteten Meyer durch, der im Strafraum von Leon Deichmann von den Beinen geholt wurde. Klarer Elfmeter. Felix Drinkuth wurde zum Schützen des Tages erkoren und ließ Ole Springer im Tor des LSK keine Chance – die zu diesem Zeitpunkt überraschende Führung (51.). Nur drei Minuten später konnten die Schleswiger diese sogar ausbauen. Juri Marxen startete auf der rechten Außenbahn durch, seine Hereingabe fand den eingewechselten Kangmin Choi, der nur seinen Fuß reinhalten musste und Springer aus kurzer Distanz zum 2:0 überwinden konnte (55.). Ein schnelles 2:0 nach der Pause und das auswärts? Kann man mal machen. Kennen wir auch. Normalerweise sollte man eine zwei Tore Führung auswärts über die Zeit bringen können.

      Das war allerdings gestern nicht so, denn unsere Jungs, deren Mannschaft in höchster Abstiegsgefahr schwebt – nachdem Werder Bremen II in die Regionalliga absteigt, wird es dieses Jahr sehr wahrscheinlich vier Absteiger geben – hatte sich noch lange nicht aufgegeben. Kevin Krottke, der am Wochenende mit drei Treffern den HSV im Alleingang erlegte, traf nach Flanke von Michael Kobert aus kürzester Distanz unhaltbar per Kopf zum 1:2-Anschluß. Klar, dass wir nun Morgenluft witterten, und großes Glück, dass wir gleich noch einen drauflegen konnten, als der eingewecchselte Kehl nur drei Minuten später zum 2:2 (74.) traf.

      Schade, da war sicherlich mehr drin. Aber das ist uns leider zu spät eingefallen.

      Weiter geht es am kommenden Sonnabend, wenn um 14.00 Uhr der FC St. Pauli II (U23) zu Gast auf den Sülzwiesen ist.

  5. Die Überschrift „Konkurrenz siegt“ ist irreführend, weil zur Konkurrenz nicht nur Oldenburg und Rehden gehören. Dazu gehören auch noch Havelse und mehr noch Braunschweig. Die haben zwar 34 Punkte angesammelt, haben aber bereits 27 (Havelse) bzw. 29 Spiele (Braunschweig) absolviert und Braunschweigs „Erfolgsbilanz“ der letzten Wochen ist doch sehr bescheiden. Am kommenden Mittwoch sind wir alle etwas schlauer und hoffentlich etwas zuversichtlicher.

  6. Immerhin, bei den deutlich über Regionalliga Niveau spielenden Hasen und Turnern kommt man schneller durch. Von 49 auf 35 zu zählen geht schneller

  7. Einundzwanzig Punkte hat die Truppe auswärts geholt in siebzehn Spielen, saustarke Bilanz! Jetzt die gleiche Ausbeute aus den Heimspielen noch erreichen, das wären dann zweiundvierzig Punkte am Ende! Sollte reichen, oder?

    • Anna, Sie reden wirr. Bitte erst informieren, dann denken (falls möglich), anschließend schreiben und erst ganz zuletzt – nach einem weiteren Moment der Besinnung – auf „Kommentar abschicken“ klicken.

      Das hilft dabei, die versandte Nachricht mit einem Minimum an Sinn zu versehen. Glauben Sie einem alten Hasen.

    • Hallo Anna,
      um bei vier Absteigern sicher zu gehen, wären mir 43 Punkte lieber. Das wären rund 1,8 Punkte aus neun Spielen oder fünf Siege und zwei Unentschieden. D.h. sie könnten sich nur noch zwei Niederlagen leisten. Die bisherige Punktausbeute daheim liegt bei 0,7 Punkten pro Spiel. Da deutet eine einfache Hochrechnung eher auf eine düstere Zukunft. Diese Rechnungen sind natürlich nichts anderes als Hasenköttel. Die Leistungen aus dem gestrigen Spiel lassen auf bessere Zeiten hoffen. Auch die anderen werden noch Punkte abgeben u.a. vielleicht auf den Sülzwiesen. Nicht nur Stefan hat eine Leistungssteigerung der Mannschaft erkannt. Der Computer hat Hasenköttel jetzt schon zweimal rot unterstrichen, falls das etwas Schlimmes ist, war es unbeabsichtigt.

  8. landkreisfussball

    Man hört von zwei suspendierten Spielern. Hat das Ruhe in die Mannschaft gebracht, um für den Rest der Saison keine Störgeräusche zu haben?

  9. Gestern war am Eingang der Krone ein großes Schild aufgestelt da stand drauf LSK Veranstaltung im Biergarten. Da sollen alle die was zu sagen haben und Sponsoren dagewesen sein. Der Trainer Zobel und Spieler von der Regioliga waren wohl auch da. War nicht öffentlich. War die Landeszeitung dabei? Oder weiß was?

    • War es das?
      „Wir schaffen das“
      „Der LSK hat was tolles geplant, nicht für Zusachauer“.

      Lag ich doch richtig mit der Vermutung, einer internen Fete, bei der die Einnahmen aus dem ersten Heimspiel verjubelt werden, zur Förderung der mannschaftlichen Geschlossenheit. (https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/221302-lsk-gibt-sieg-aus-der-hand) Dagegen ist eigentlich nichts einzuwenden. Achtmalklug würde wohl daraufhin ein eau de vie zu sich nehmen und sein Glas wahrscheinlich auf Clemens, Herbert, Kai, Ausderdrehung, Anna, Stephan, und die Begeisterung für den LSK heben. Nicht zu vergessen Holgi, der aus dem fernen Etelsen das Geschehen auf den Sülzwiesen fest im Blick hat, ohne dabei seine Etelsener Buben vom Schloßpark zu vergessen.

    • Gemütliches beisammensein mit tollem Essen und Getränken und kleinen Redebeiträgen zur außerordentlich guten Entwicklung des Jugendbereichs und der phänomenalen Leistung als kleiner Verein, trotz schwerer Bedingungen, ohne eigenes Sportgelände, über Jahre höchstklassigen Amateur Fußball in Oberliga und Regionalliga bieten zu können. Also eine gemütliche Vereinsveranstaltung mit Aktiven, Passiven und Fördernden. Bin gerne gekommen und werde das außergewöhnliche Engagement der beteiligten weiterhin gerne unterstützen.

      • Hans, bist Du sicher, daß Du nicht Henning heißt? Deine orthographischen und rhetorischen Idio­syn­kra­sien bringen mich auf diesen Gedanken.