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2:0 – LSK schlägt Pauli

Der Lüneburger SK hat seine guten Leistungen aus den letzten Spielen bestätigt: Das Team von Rainer Zobel besiegte den FC St. Pauli II durch zwei frühe Tore mit 2:0. Damit holte der LSK sieben Punkte aus den vergangenen drei Spielen.

Schon nach vier Minuten lagen die Gastgeber vorn: Kunze und Pauer bereiteten über die rechte Seite vor und Vobejda vollstreckte ins lange Eck. „Wir wollten den Paulianern von Beginn an den Schneid abkaufen, das ist uns sehr gut gelungen“, meinte Kapitän Tomek Pauer. Schon in der 12. Minute legte der LSK vor 525 Zuschauern nach: Foul an Vobejda im Strafraum, Elfmeter Krottke – das 2:0.

Während St. Pauli kaum gefährliche Szenen hatte, wusste der LSK sowohl defensiv als auch offensiv zu überzeugen. „Das war eine sehr kompakte Leistung und ein hochverdienter Sieg“, fand Co-Trainer Thomas Oelkers. „Man merkt, dass wir immer mehr zusammenwachsen.“

 

48 Kommentare

  1. Tolle Leistung!

    Sauber vorgelegt und das früh Erreichte klasse verteidigt.

    Ein Salut auf die großartigen Pauer und Pägelow!

    Da wir die Wettbewerber um den Klassenerhalt, den BSV „Schwarz-Weiß“ Rehden (am Dienstag 01.05. 15:00 Uhr), den TSV Havelse (am Sonntag 06.05. 15:00 Uhr) und den VfB Oldenburg (am Mittwoch 09.05. 18:45 Uhr), noch direkt vor die Flinte bekommen, ist alles drin und aus eigener Kraft zu schaffen.

    Ich bin sehr zuversichtlich.

  2. Am besten lässt sich Trainer Zobel noch vorab von den Wochenblatt Trainern beraten, die wissen ja alles!

  3. Tolles Spiel, LSK mit viel Einsatz und Druck zum verdienten Sieg. Er hätte höher ausfallen können aber es soll den Jungs ja nicht zu Kopf steigen. Es muss weiterhin noch kräftig gewonnen werden.

  4. Starke Serie, die der LSK da hinlegt.
    Nur: Es interessiert halt fast niemanden. 500 Zuschauer am Samstagnachmittag bei Kaiserwetter…..

    • Ja, das ist auch erstaunlich. Möglicherweise lag es an dem HSV Spiel oder den vielen Nachholspielen, die derzeit die kickenden Fans so maltretieren.

      Kann der LSK so einem Zuschauerschnitt tatsächlich wirtschaftlich erfolgreich sein, zumal man ja davon ausgehen muss das ja nicht alle für das Spiel bezahlt haben?

    • Ich glaube, diese unterirdischen Fischmarkt- und Rummel-Anreißermethoden in der Reklame von „Wirschaffendas“ usw. haben viele Neugierige und potentielle Besucher abgeschreckt. Und ansonsten passiert ja nicht viel auf Marketingseite beim LSK. Da müsste mal ein bisschen Seriosität und etwas mehr Niveau her. Mit Rainer Zobel hat der Verein doch einen Frontman, der es in der LZ mit einem langen Interview auch mal auf Seite drei schaffen sollte, ins Studio vom NDR-Sportclub, in den Spiegel, in „11 Freunde“ – das „Magazin für Fußballkultur“, oder in Hans-Herbert Jenckels neues Video-Format „11.30 Uhr“. Es gibt so viele Anknüpfungspunkte, um in der Außenwahrnehmung voranzukommen, die Mund-zu-Mund-Propaganda zu beflügeln und aus dem Zerrbild, das uns momentan geboten wird, eine beachtete „Marke“ zu machen. Da ist die Situation unseres Vereins generell, dann ist da gerade die ungeheuer dramatische Aufholjagd in der anspruchvollsten Amateurklasse Europas, da ist außerdem auf der einen Seite das Versprechen unseres Obs (und die objektive Notwendigkeit), endlich ein bundesligataugliches Stadion als Element einer großen Sportparkanlage zu bauen, und da ist auf der anderen Seite dieser Riesenunfug mit der sogenannten „Arena“, einer viel zu großen, nicht funktionalen Halle, die am falschen Standort errichtet werden soll, nur einem (sehr kleinen und trotz seines Lärmens außerhalb seines kleinen Echoraumes kaum beachteten) Verein dienen wird und mit nahezu zwanzig Millionen Euro (plus den Kosten für die erforderliche verkehrliche Infrastruktur) einen so großen Haufen Geld verschlingen wird, dass in absehbarer Zukunft an weitere Investitionen in den Spitzen- UND Breitensport gar nicht mehr zu denken ist. Aber vor allem ist da diese gigantische Diskrepanz zwischen den vielen außerordentlichen Möglichkeiten, etwas Positives für den Ruf Lüneburgs zu tun, die im sportlichen Bereich vor allem der LSK hat, und den beklagenswert unbeholfenen und abstoßend grobschlächtigen Stümpereien, mit welchen dieses gewaltige Pfund malträtiert oder verunstaltet wird, mit dem eigentlich zugunsten der gesamten Fußballszene unserer Stadt gewuchert werden könnte – wenn es richtig angefangen würde.

      • landkreisfussball

        Wahre Worte. Der LSK ist das fußballerische Aushängeschild der Stadt, aber bei Eigendarstellung und Marketing eine Luftnummer. Mit Bratwurst und Bier kriegt man anno 2018 keine Zuschauer mehr gelockt. Es sieht aber nicht so aus, als ob es einen Plan gibt, daran etwas zu ändern. Was soll erst werden, wenn der Großteil der alten Zuschauer nicht mehr kommt? Junge Fans gibt es keine. Zwischen ein paar Fußball-Kids und dem Stammpublikum fehlt eine ganze Generation, die den LSK interessant finden könnte.

      • Die Jungs haben n tolles Spiel hingelegt und gewonnen. Das Ganze bei Kaiserwetter und obwohl der Coach tatsächlich 2 unversteuerte Kippen geraucht hat. Hut ab, soweit so gut! Wie man daraus jetzt wieder den Bogen zu ner Sporthalle und nem unnötigen Stadion für lediglich 500 Zuschauer schlägt, erschließt sich mir nicht. So voll kann man nicht sein. Schönen Sonntag

        • Manche müssen nicht voll sein, um Phantasie zu entwickeln.

        • Sorry aber es wird im Stadion nicht nur Regional Fußball gespielt!!!Das legendäre Pfingst Turnier mit 30 Jugend Mannschaften aus ganz Deutschland-Schweden-Frankreich wird wieder über 3Tage fortgesetzt!!!Es gibt ein Konzert mit Lotto King Karl.Gina Wild und Michaela Schäfer haben sich schon zum Promi Schlammcatchen angesagt…und für unsere Lüneburger Mädels kommt Paul Jahnke mit seinen Rosen zur Autogrammstunde ins Stadion…noch irgendwelche Fragen???

      • Tja Herbert,
        ich habe lange nachgedacht, inzwischen finde ich, daß die Arena viel, viel zu klein konzipiert ist. Wir müssen Pyramiden bauen, nur so wird sich die Nachwelt unserer erinnern. Was wäre Ägypten heute ohne seine Pyramiden?

        In Sachen Marketingstrategie kann ich nur empfehlen: Sprich doch mal mit Deinem Kumpel Kai, der müßte doch irgendetas Zugkräftiges aus seiner Kiste hervorzaubern können. Wie z.B. „Aus gutem Grund ist Juno rund“, oder Eckstein 05 – die beste Zigarette meines Lebens – Wie komme ich jetzt nur auf so etwas? Liegt es daran, daß Zobel trotz seiner Hüfte das Rauchen nicht lassen kann?

    • Samstags und Mittwochs Spiele sind schon immer Zuschauer Killer für den LSK gewesen..
      Die kosten immer so zwischen 250 und 300 Zuschauer.
      Es ist auch einfach zu viel,alle drei Tage ein Heimspiel.
      Aus meinem Bekannten Kreis sind es alleine schon 5 Leute,die es wegen langer Arbeitszeiten nicht schaffen in der Woche.
      UUnd wenn der HSV und ST.Pauli gleichzeitig ein Heimspiel haben,kostet das auch nochmal einiges an Zuschauern.
      Auch hier sind es bei mir im Bekannten Kreis mindestens 5 St.Pauli Fans und 4 HSV Fans,die dann bei den Heimspielen fehlen.
      Da kommt ganz schön was zusammenn.

      Trotzdem ist das ein allgemeines Problem der Regionalliga Nord,da geht es vielen anderen Vereinen noch schlechter. Im Schnitt sind das immer noch 750 Fans pro Spiel bei uns.
      Hier mal der Zuschauer aller Vereine.

      Gesamt
      Verein Sp Schnitt Max Min Summe
      1. VfB Lübeck 13 1493 2406 967 19.412
      2. VfB Oldenburg 12 1279 2410 889 15.351
      3. Altona 93 12 1016 2080 310 12.192
      4. SC Weiche Flensburg 15 925 2824 503 13.878
      5. VfV 06 Hildesheim 13 767 1330 470 9.970
      6. Lüneburger SK Hansa 8 759 1415 400 6.072
      7. SV Drochtersen/Assel 15 729 1640 321 10.930
      8. SSV Jeddeloh 14 727 2000 390 10.173
      9. Eintracht Norderstedt 15 514 1025 125 7.705
      10. Eutin 08 15 479 1853 172 7.192
      11. TSV Havelse 12 430 883 288 5.155
      12. Hannover 96 II 14 394 1196 120 5.516
      13. Hamburger SV II 15 388 1111 125 5.827
      14. BSV Rehden 15 322 570 216 4.832
      15. VfL Wolfsburg II 15 286 382 214 4.297
      16. 1. FC Germ. Egestorf/L. 14 221 450 100 3.091
      17. FC St. Pauli II 12 213 450 77 2.557
      18. Eintracht Braunschweig II 16 177 333 50 2.837
      245 600 2.824 50 146.987

      • Du stefan,

        das ist’n ziemlicher Salat aus llenlangen Telefonnummern. Daraus werd ich nicht schlau. Hat Eutin wirklich über 15 Billiarden Zuschauer? Am Tag? Im Monat? Oder im Jahr?

        Meines Wissens ist 700 bis 1.000 in der Regionalliga, ca. 3.000 in der Dritten, ca. 10.000 in der Zweiten und 30- bis 50.000 in der Ersten „normal“. Endspiele sind in der Regel am besten besucht.

      • Das waren die Sponsoring Einnahmen Stefan.

    • Hallo Stefan Hye,

      sieht scheiße aus deine (beim Rüberkopieren ziemlich in sich zusammengeschnurzelte) Tabelle, aber ich kann (nachdem ich mich ’n büschen reingetüftelt habe) erkennen, was du mitteilen wolltest. In der Tat: 750 Zuschauer im Mittel ist nicht schlecht, galt aber nach acht Heimspieltagen und der Pokal-Hit (Maximum 1.415 Besucher) war mit eingerechnet. Inzwischen sind wir beim 26. Spieltag, haben (Pokal mitgezählt) zehn Heimspiele absolviert und haben noch acht vor der Brust. Wir werden jetzt also bei einem Durchschnittswert von ca. 700 sein und wenn wir das (verfälschende) Pokalmaximum abziehen, bei 665 Zuschauern im Schnitt (6.072 – 1.415 = 4.657 : 7 = 665). Seien wir realistisch und rechnen mit 600 pro ausstehendem Kick, so ergibt sich als Gesamtwert inklusive der zehn in deiner Übersicht (real: acht) noch kommenden Spiele am Ende der Saison (10 x 600 = 6.000 + 4.657 = 10.657 : 17 = 627) wohl ein Mittel von 627 LSK-Zuschauern und eben eine Summe von 10.657 (plus Pokalzuschauer: 12.074), womit wir wahrscheinlich ziemlich genau in der Mitte der Einnahmenrangfolge unter den 18 Mannschaften landen werden. Nicht schlecht. Weinen dürfen wir darüber wahrlich nicht.

      Auffällig ist aber, man sieht das an den Spitzenreitern unter den Zuschauermagneten, dass der VfB Lübeck, der VfB Oldenburg, Altona 93 und Weiche Flensburg alles große Städte- und Fußballnamen sind, die A) keine „erste“ Mannschaft aus dem gleichen Stall über sich, B) ein schönes, großes und modernes Stadion haben und C) ein vernünftiges Marketing mit (zum Beispiel) einer informativen und gut geordneten Website betreiben. In diesen Regionen fiebern und bangen die Leute mit „ihrem“ Verein. Sie sind noch nicht „satt“, weil „der großen Bruder“ bereits in einer Profi-Liga mitmischt. Meine Schlussfolgerung: Eine Traditionsmannschaft wie der LSK mit einer seit diesem 1. April genau 117-jährigen Geschichte, die zeigt (und seriös, aber auch mit Esprit bekannt macht), dass sie weiter nach oben will, würde, wenn sie endlich wieder ein eigenes Stadion hätte, wie sie ein sehr schönes vom 20. August 1905 bis zum 23. März 2014 „Am Wilschenbrook“ schon einmal besaß, vermutlich wesentlich mehr Zuschauer schon in der vierten Spielklasse anziehen und ihnen mehr positive, ihre Begeisterungsfähigkeit ansprechende Identifikationsmöglichkeiten bieten, als sie das jetzt als bloß geduldeter Gast in wechselden Umgebungen zu tun vermag.

      • Hallo Otto,
        ja,sorry,die Tabelle war murks,hatte ich übersehen und abgeschickt.
        Die 1415 waren das erste Heimspiel gegen Altona,die wohl 500-700 Zuschauer mitgebracht haben.

        Zuschauerbilanz Lüneburger SK Hansa
        Heimspiele gegen
        06.08.2017 Altona 93 1415

        20.08.2017 SC Weiche Flensburg 620

        03.09.2017 1. FC Germ. Egestorf/L. 550
        550
        17.09.2017 SSV Jeddeloh 540

        01.10.2017 VfL Wolfsburg II 400

        15.10.2017 Hamburger SV II 1300

        08.04.2018 Eutin 08 762

        18.04.2018 Eintracht Norderstedt 500

        21.4.2018 ST.Pauli 500

        Das ergibt einen Schnitt von 670 Zuschauer pro Spiel.
        Wenn man bedenkt,das von den ersten 6 Heimspielen 5 (4 hintereinander) verloren wurden,kann man noch zufrieden sein.
        Leider wird der Schnitt durch diese Dienstag-Mittwoch und Samstag Spiele, trotz guter Leistungen noch sinken.
        Mit Oldenburg und Lübeck haben wir noch 2 Mannschaften zu Gast,die auch ein paar Fans mitbringen.
        Leider kommt Oldenburg,ist ja nicht gerade um die Ecke,mitten in der Woche,so das es anstatt 100 Fans,diesmal nur 40-50 werden.
        Und da Lübeck mit den Großen nicht Schritt halten kann,erwarte ich da im vorletzten Heimspiel gegen Lübeck auch nur 50 Gästefans.
        Ingesamt sind es noch 5 Wochenspiele und drei Sonntags Spiele,wobei ich jetzt den Dienstag, da es ja ein Feiertag ist,als Sonntag gerechnet habe.
        Das wären wenn es gut läuft 5×500,2×700 und ein mal 800 (Lübeck Spiel).
        Die Spiele sind einfach zu eng aneinander.Selbst von den Fans die es auch in der Woche trotz Arbeit schaffen,wird nicht jeder zu jedem Wochen Spiel kommen,denn selbst mir als aktiver LSK Fan ist das schon zu viel.
        Am Ende lege der Schnitt wahrscheinlich bei 635, das wäre der 9 Platz von 18.
        Das ist für die Größe der Stadt und der Regionalliga Nord noch ein guter Schnitt,aber trotzdem hart an der Grenze um in dieser Liga überleben zu können.
        Vielleicht schaffen wir es ja mal eine Saison im oberen Tabellendrittel zu spielen,dann könnte man wahrscheinlich einen Schnitt von 900 Zuschauern erreichen.
        Eine eigene Regionalliga taugliche Anlage würde da auch noch mal den Schnitt um einiges erhöhen und auch neue Sponsoren mit ins Boot holen.
        Ich glaube mit ein bisschen mehr Erfolg ist hier in Lüneburg genug potenziall vorhanden,aber leider fehlt dafür das nötige Kleingeld und der Willen der Stadt, um diesen wichtigen und nötigen Schritt für Lüneburg zu gehen.

        • Hallo Stefan,

          danke für deine Richtigstellungen. Da sieht man eben, wer wirklich Ahnung hat. Meinen ersten Absatz können wir also knicken (Ergebnisse relativ ähnlich, doch leider aufgrund falscher Annahmen), aber mit dem zweiten stimmst du wohl weitgehend überein?

          Übrigens hast du hier ein ganz fettes Kompliment von achtmalklugs Kumpel, dem Fleischermeister Holgi aus Etelsen, bekommen: https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/221302-lsk-gibt-sieg-aus-der-hand#comment-58611

          • Danke für den Hinweis Otto,und Danke und Gruß nach Etelsen,von (gelernten) Fleischer zu Fleischer.
            Leider gibt es keinen,der meinem Job übernehmen will.
            Aber wir haben schon beim letzten Heimspiel,die Planung einer Rollstuhlrampe für mich und meine Jungs besprochen.
            Man muss ja vorbereitet sein,wenn man nur noch per AOK Chopper zum Spiel kommen kann.

  5. Hartmut Schlomski

    Die Geister die ich rief. Es ist sofort zu merken Wer hinter den negativen Texten steckt.immer der gleiche Stil
    Könnt ihr nicht mal anders ,oder braucht ihr das um über den Tag zu kommen. Ich würde gerne mal richtig DEUTLICH werden ,aber dann fliegt mein Text gleich in die Tonne.
    Auf Facebook haben sich ja einige auch hinter Fantastischen Namen versteckt.

    • Rück raus damit, Hartmut. Wer sind die Übeltäter? Und was sind ihre Absichten? Ich kann hier aber gar nicht soviel Neckatiefes sehen. Und muss man gesunde Kritik, die den Blick auf Fehler und Defizite lenkt nicht begrüßen? Kann es zum Heile unseres oder irgendeines Vereins sein, immer nur verschwiemelte Durchhalte-Appelle und dauerdalienduftdurchdüste Lobeshymnen à la „Wirschaffendas“ über den hohen sportred-Zaun in die gut bewachte Kommentarspalte zu kicken? Muss nicht auch mal konstruktiv gemosert werden dürfen? Wie willst du sonst so viel lehrreichen, von Kenntnissen und Sachverstand zeugenden Austausch hinbekommen, wie er unter den Spezialisten von LZsport (unter denen die LSK-Freunde vermitlich 90 Prozent ausmachen) schon seit Jahren statt hat? Und immer der gleiche Stil? Woran machst du das fest? Für mich gibt es hier nur eine schlecht gelaunte und von Missgunst übervolle Nölstimme: die von Platzwart. Wie würdest du dessen Stil charakterisieren?

      Werd doch bitte mal DEUTLICH. Wir halten das aus. So wie du ja auch mit Widerworten gut zurecht kommst, wenn diese begründet sind. Ich glaube nicht, dass dein Text gleich in die Tonne fliegt, sofern du beachtest, dass es einen großsprecherisch, selbstmitleidigen Rhabarberliebhaber gibt, „dessen Name auf keinen Fall genannt werden darf“.

    • Heimspielkibice

      Na dann mal los: Wer ist wer?

      Den meisten Spaß hat hier sicher sportred beim Blick auf die IP-Adressen. Da sieht man doch bestimmt, dass hier nur drei Leute unter 38 Namen schreiben?

      • Es sind vier Leute unter 36 Namen. Zu Beginn meiner Nachtschicht habe ich mal bei sport.red angerufen. Die haben sich das genau aufgeteilt. Mehr war nicht herauszubekommen. Ist eigentlich auch nicht nötig, die IP-Adressen hat Stefan oben veröffentlicht. Der Rest – also 14 sind Telefonnummern, wie Nils richtig erkannt hat. Auch der gute Hartmut weiß aufgrund seiner sorgfältigen Textanalysen, wer da im vermeintlich Verborgenen herumnörgelt und sich bei seinem tiefsitzenden Streben nach Harmonie immer wieder querlegt. Zobel ist da von ganz anderer Natur, zündet sich sein Zigarettchen an, bringt aufgrund des unnachgiebigen Nörgelns der ewigen Nörgler wieder Pägelow und damit die notwendige Stabillität für die Hintermannschaft, und auch der von den ewig Unzufriedenen erhobenen Forderung nach den drei Ks im Sturm hat er sich auf eine flexible Art und Weise angenähert. Bevor der Hartmut auch mich enttarnt und mein Job in Gefahr gerät, sage ich mal tschüss, tschüss, good night Irene, good night.
        Wer ist denn nochmal Irene?

      • Ich glaube, Hartmut hat hier ganz bestimmte, stadtbekannte Lieblingsstänkerer im Auge. Übrigens, weiß sportred sicher, dass, wenn da Soldaten, Finanzbeamte, Studis, Krankenpfleger oder LKH-Insassen unter den Meinungsinhabern sind, können sogar 3.800 Leute unter einer IP-Adresse schreiben, denn es gibt in solchen Häusern meist nur einen Server.

      • Meine Empfehlungen: Ruhe bewahren, Gras fressen, von Spiel zu Spiel denken, alles geben, kämpfen, sich fokussieren, Fans versöhnen, sich reinhängen, den Kopf nicht in den Sand stecken, Phrasen vermeiden!

    • Wundert mich die Kritik an der Kritik von links. Hätte ich so nicht erwartet. Eine Enttäuschung mehr in meinem heimlichen Leben. Denn was im Verborgenen blüht…

    • Da braucht man die „Übeltäter“ gar nicht benennen, es ist immer wieder deutlich der Wunsch einiger zu spüren den LSK fallen zu sehen. Er fällt aber nicht, seit Jahrzehnten steht er, auch ohne Sportanlage und das zeigt die Robustheit des Vereins, der in der Lage ist auch unter schwierigsten Bedingungen besten Fußball in der Region zu zeigen und eine große Jugendabteilung mit Herz zu haben. Bravo, weiter so!
      P.S. Der Fußball, den Zobel den Jungs einhaucht, mit Tempo, Leidenschaft und freiem Geist dem Gegner zu begegnen wird auch wieder mehr Leute an die Bande bringen. Das Spiel war mit tollen Einzelaktionen aber auch guten Kombinationsfussball gespickt. So nehmt ihr auch die Zuschauer mit. Vorbei das geduldige, Spiel mit dem Abwarten, das sich Lücken auftuen unter Ostermann, vorbei das detailversessene und verunsicherte Spiel unter Otte. Es wird wieder der eigene Weg gegangen, der Gegner wird attackiert und die Stürmer schnell in Szene gesetzt, die gegnerische Abwehr wird verunsichert und Chancen kreiert. Ihr könnt es schaffen die Klasse zu halten, tut es.

      • Er fällt aber nicht, seit Jahrzehnten steht er, auch ohne Sportanlage und das zeigt die Robustheit des Vereins, der in der Lage ist auch unter schwierigsten Bedingungen besten Fußball in der Region zu zeigen und eine große Jugendabteilung mit Herz zu haben. Bravo, weiter so!

        Da bin ich voll uns ganz bei Dir.
        Es wird immer schnell vergessen und nicht gesehen,wieviel Arbeit,Leidenschaft und Geld dieses Mammut Projekt, den LSK am Leben zu halten verschlingt.
        Und dann müssen sich die Retter auch noch Woche für Woche hier diese Undankbar und Respektlosigkeit reinziehen.
        Alle tun und machen ihr Bestes,mehr geht zur Zeit einfach nicht,da es einfach auch an Mitarbeitern fehlt.
        Anstatt hier Ihre Energie mit motzen in Dauerschleife zu verschwenden,wäre es sinnvoller mit anzupacken und geeignete Verbesserrungsvorschläge zu machen,um Ihren Lieblingsverein (ich muss gerade lachen) zu unterstützen,anstatt niederzumachen und täglich ins schlechte Licht zu rücken.
        Kritik kann man mal schreiben,das hilft ja manchmal auch ein wenig um was zu verbessern,aber das ständige rum motzen hilft dem Verein nicht weiter,im Gegenteil,es schadet Ihm.

        • Hallo Stefan,

          übertreibst Du nicht ein wenig? Nimmst Du Dir die LZ-Kommentare nicht ein bisschen zu sehr zu Herzen?

          Hier wird mit Leidenschaft und (manchmal frechem) Witz über Fußball gefachsimpelt. Es geben Leute ihrer Meinung und ihren Gefühlen über ein Ballspiel in einem Presseorgan eine freien Landes Ausdruck! Es geht hier nicht um Staatsgeheimnisse, deren Enthüllung ein Imperium zum Einsturz bringen könnte, und es geht auch nicht um die Absicht, die autokratische Dynastie eines gönnerischen Klientelregimes von den Hebeln der Macht zu entfernen.

          Ja, einen Verein in der Regionalliga zu halten oder sogar noch weiter zu entwickeln, kostet Geld, ehrenamtlichen Einsatz und viel, viel Zeit. Das muss man wollen. Und das muss von vielen, von Mitgliedern, Fans und Sponsoren, aber auch von den Verantwortlichen in der Kommune getragen getragen und vorangebracht werden. Doch Fußball ist fürs breite Publikum der Interessierten vor allem Unterhaltung und eine Möglichkeit, seine Emotionen zu investieren. Ohne das Auf und Ab der hitzigen Meinungen, würde der Sache viel, vielleicht sogar Entscheidendes fehlen. „Muss man das alles so fürchterlich ernst nehmen?“, hat Andreas Safft vorigen September gefragt und ausgeführt: „Für grobes Foulspiel der verbalen Art werden wir nach wie vor Gelbe und Rote Karten in Form von Löschungen diverser Diskussionsbeiträge zeigen. Ansonsten gilt der alte Spruch: Fußball ist kein Hallenhalma, etwas gesunde Härte darf auch in der Kommentarspalte herrschen.“ Denkst Du nicht, so ist das okay? Und meinst Du nicht auch, „grobes Foulspiel“ könnte eventuell auch von denen mal kommen, die sich für LSK-Edelritter halten und darum glauben, besonders berechtigt zu sein, selbsternannte „kritische Geister“ als korpsgeistzersetzende Schmeißfliegen zu denunzieren? Solltest du nicht andere Ansichten, auch wenn sie dir nicht passen, entweder links liegen lassen – oder MIT ARGUMENTEN widerlegen, aber nicht mit dem Verlangen, sie einfach mundtot zu machen – also aus dem Kommentarforum auszuschließen?

          Solltest du (und sollten einige andere ebenfalls) folglich nicht darauf verzichten, Kommentatoren in Bausch und Bogen – und ohne auf etwas Konkretes einzugehen – einfach so als „Bösewichte“ herabzusetzen?

          Ist es nicht unfair, im Nebel zu stochern und ohne Handhabe zu verallgemeinern, indem man etwa schreibt: „Man die „Übeltäter“ gar nicht zu benennen, da immer wieder deutlich der Wunsch einiger zu spüren sei, den LSK fallen zu sehen“?

          „Übeltäter“, „man“, „einige“? Wird aus solchem vagen Geschwurbel nicht vor allem eines deutlich: Der Wunsch, den Ton anzugeben und Widerspruch als Staatsverbrechen hinzustellen?

          Herrschaftszeiten nochmal: Wir salbadern hier über Fußball! Alle! Hört auf, die jeweiligen Schwätzer von Gegenüber zu kriminalisieren oder als Vereinsschädlinge zu brandmarken! Setzt ihnem dummen Gerede was entgegen – oder schaut einfach eine Runde Fernsehen. Die Zeit der Blogwarte und auf Parteilinie befindlichen Saubermänner ist vorbei. Solange keine Gesetze verletzt werden oder persönliche Beleidigungen erfolgen, darf KONTROVERS debattiert werden bis die Schwarte kracht. Und wer Ironie oder kleinteiliges Gemoser nicht aushält, kann ja ein, zwei Folgen „Rote Rosen“ schauen.

          Und zuletzt, Stefan: Wo siehst du „ständiges Rummotzen“, „Undankbarkeit“, „Niedermachen“, „Motzen in Dauerschleife“, „Ins-schlechte-Licht-Rücken“ oder „Respektlosigkeit“?

          Wende dich an den Absender, den Du meinst, und widerlege ihn mit Gründen und Fakten. Wer, wenn nicht Du, sollte blödem Gebrabbel, das es hier in der Tat AUCH, aber keineswegs überwiegend gibt, mit Aufklärung und Tatsachenwissen den Wind aus den Segeln nehmen können?

        • landkreisfussball

          Komischerweise wird der Beißreflex gegen alle rausgeholt, die mal Anregungen zur Verbesserung geben. Das wirkt wie ‚lasst uns doch in Ruhe und bei Schema F bleiben‘. Die Dinge, die hier wiederholt genannt und kritisiert werden, müsste doch ein Vorstand dankbar aufnehmen. Stattdessen immer nur: ‚Keine Mitarbeiter, macht doch mal selber, statt zu meckern.‘ Wenn man sich im Umfeld des LSK umhört, gibt es da einiges an verbrannter Erde. Und wenn Leute gesucht werden, müsste das eben mal irgendwo stehen. Tut es aber nicht. Also ist doch alles tutti paletti?

        • Mensch Stefan,
          mit Deinem unspezifierten Rundumschlag bist Du aber ganz kräftig auf einer von Hartmut fallengelassenen Banane in seiner Richtung ausgeglitten. Um weiter zu kommen, muß man die Augen immer offen halten.

          Wo Du Undankbarkeit, Respektlosigkeit gegenüber den selbstlosen Helfern des LSK auf diesen Seiten gelesen haben willst – muß mir wohl entgangen sein – ebenso Dein erkanntes Motzen in Dauerschleife. Möchtest Du hier in Zukunft den Takt dafür vorgeben, wann und in welchem Ton Kritik vorgetragen wird? Der letzte Teil Deines Beitrags ist aus meiner Sicht unter der Rubrik „Wenn es Dir hier nicht paßt, dann geh‘ doch nach drüben“ einzuordnen. Schade, hätte ich so von Dir nicht erwartet. Oder bist Du gar nicht Stefan sondern Hartmut?

          Vielleicht gehen Dir in Deiner rückhaltosen Unterstützungsbereitschaft für den LSK ganz einfach mal die Pferde durch. Haben die sich erst einmal wieder beruhigt, laufen sie wieder in ihrer Bahn.

          Zum Schluß „Ein dreifach Hoch für alle, die hinter den Kulissen Hand anlegen, damit der LSK auf den Beinen bleibt“ . Das ist ernst gemeint.

    • Mensch Hartmut,
      was sind denn das für Geister, die Du gerufen hast. Wie machst Du das und warum? War es der Geist aus der Flasche aus „Tausend und eine Nacht“, der Dir drei Wünsche erfüllen würde – ich wage nicht dran zu denken, welche das wären, es sei denn, Du wünscht dem LSK den Klassenerhalt, ein neues Stadion und 5000 Besucher für jedes Samstagspiel um 14.00h – oder war es einfach Himbeergeist, mit dem geht ja alles besser, was Johannes Mario Simmel schon zu berichten wußte. Man könnte darauf einen Dujardin trinken. Ich würde jedoch ein eau de vie bevorzugen.

    • Was ist jetzt, Hartmut Schlomski, kommt da noch was? Oder bleibt’s bei der wattigen Bekanntmachung, dass Ihnen irgendetwas schwer zu Fassendes nicht passt? Werden Sie noch konkret und machen deutlich, „wer hinter den negativen Texten steckt“? Oder bleibt es bei Ihrer pauschalen Klage gegen eine nebulöse Allgemeinheit, der Sie wohl vor allem vorwerfen, vereinzelt andere Ansichten zu vertreten, als solche, die Ihnen genehm sind?

      Was ist ein „negativer Text“? Wie lässt sich der „immer gleiche Stil“ beschreiben? Wer sind diejenigen, an die Sie die vorwurfsvolle Frage richten: „Könnt ihr nicht mal anders ,oder braucht ihr das um über den Tag zu kommen“?

      • Hallo Timo,
        ich glaube, da kommt nichts mehr. Einmal losgepustet, danach ist die Luft raus. Ich habe jetzt mal die immer gleichen „positiven“ (?) Texte verglichen. Dabei wird mir ziemlich klar, Hartmut Schlomski ist gar nicht Hartmut Schlomski sondern „Wir schaffen das“ =“BrunoO.“

        Interessant ist auch, daß es mittlerweile offenbar nicht nur einen Namen gibt, der auf keinen Fall genannt werden darf, sondern einige mehr. Nachtwächter hat sie, glaube ich, auf vier an der Zahl eingeengt.

        Um ebenfalls mit etwas Positivem abzuschließen: Der LSK hat jetzt noch 8 Heimspiele. Von diesen müssen 4 gewonnen werden, und zwei Unentschieden müssen hinzukommen. Dann wäre er aus eigener Kraft wahrscheinlich in trockenen Tüchern.

  6. Insider – wo bleibt der Bericht zum Spiel?

    • Nach der bitteren 0:1-Niederlage im Heimspiel gegen den TSV Havelse, bei dem die Kiezkicker etliche Chancen ungenutzt gelassen hatten, mussten sich die Braun-Weißen auch am Mittwochabend vergangener Woche beim VfB Oldenburg (0:2) geschlagen geben. Damit blieben die St. Paulianer zum ersten Mal in der der laufenden Spielzeit in zwei aufeinander folgenden Spielen ohne eigenen Treffer. In ihren bisherigen 25 Ligaspielen gehört die braun-weiße Offensivreihe zu den torgefährlichsten Angriffen der Liga, die nun auch beim LSK wieder zuschlagen sollte. Darüber hinaus hätten die Braun-Weißen in Lüneburg den Klassenerhalt wohl endgültig eintüten und den Abstand auf einen potentiellen Abstiegsplatz auf den kommenden Duellanten aus Lüneburg auf 13 Punkte ausbauen können.

      Die Begegnung hatte also auf ihre Art und Weise einen Sechs-Punkte-Spiel-Charakter, in dem natürlich beide Mannschaften Zählbares mitnehmen wollen. Das war uns in den letzten drei Spielen bekanntlich gelungen, als wir zuletzt gegen Eintracht Norderstedt (nach 0:2-Rückstand) und Eutin 08 jeweils 2:2-Unentschieden spielten und bei den „Rothosen“ einen 3:2-Erfolg feierten.

      Im insgesamt neunten Aufeinandertreffen der beiden Konkurrenten maßen sich die Kiezkicker in Ole Springer, Linus Büchler, Davidson Eden, Marvin Kehl, Ridel Monteiro und Marian Kunze gleich mit mehreren Lüneburgern mit braun-weißer Vergangenheit. Die Protagonisten auf dem Feld kannten sich also auch untereinander, was der Begegnung zusätzliche Brisanz verlieh.

      Doch am 31. Spieltag der Regionalliga Nord hat St. Paulis Nachwuchs, die U23, eine Niederlage hinnehmen müssen. Vor 525 Zuschauern unterlagen die Kiezkicker unserem bravourös auftretenden Lüneburger SK mit 0:2. Mit einem frühen Doppelschlag von Felix Vobejda (4.) und Kevin Krottke (19.) begaben sich die Niedersachsen auf die Siegerstraße.

      In Anbetracht der anstehenden vier Spiele in nur sieben Tagen haben die jungen Talente von St. Pauli auch vor ihrem Auswärtsspiel an den Sültwiesen auf einigen Positionen rotieren müssen. Aus dem Profikader waren Joel Keller, Maurice Litka und Thibaud Verlinden in der Startaufstellung mit dabei. Außerdem verstärkte im Mittelfeld Jakob Münzner als einer von vier U19-Paulianern die Elf von Cheftrainer Joachim Philipkowski.

      Auf dem Feld drückten unsere leider immer noch abstiegsbedrohten Jungs aber früh auf das Gaspedal und setzten die Kiezkicker unter Druck. Nach einem Konter verteidigten die St. Paulianer nicht konsequent genug und am kurzen rechten Pfosten bedankte sich Felix Vobejda, der den LSK mit einer traumhaft gemachten, über den linken Fuß rutschenden Volleyverlängerung nach starker Vorarbeit von Tomek Pauer auf dem rechten Flügel in Führung brachte (4.). Nach zwei Niederlagen am Stück waren die Boys in Brown nun gefordert und hätten zurück zu der Stärke finden müssen, die sie unmittelbar nach der Winterpause ausgezeichnet hat.

      Doch stattdessen schlugen wieder wir, die wilden Niedersachsen zu. Nach einer kniffligen Szene im Strafraum, welche die Hamburger mit einer fliegenden Blutgrätsche durch Florian Carstens zu lösen versuchten, kam mit dem erneut bissigen und dribbelstarken Vobejda, der sich im Stile Robbens, pardon, er kam ja von links, der sich also im Stile Frooanck Ribérys in Schussposition gebracht hatte, ein Hausherr zu Fall und der gute Schiedsrichter Patrick Drewes entschied mit vollem Recht auf Strafstoß. Diesen verwandelte anschließend der abgebrühte Kevin Krottke (19.), ohne Rakocevic, der in der 74. Minute gegen Zimmermann ausgewechselt wurde, den Hauch einer Chance zu lassen. Die Braun-Weißen erspielten sich noch eine hervorragende Chance von Seungwon Lee, dem der Ball an unserem Sechzehner zum wuchtigen Spannschuß ideal auf den Fuß hüpfte, doch wurde die Granate von Ex-Kiezkicker Ole Springer in unserem Tor entschärft, indem er das Geschoss kaltblütig senkrecht in die Vorsommerluft über sich abklatschte und die nach einer Mondumrundung zur Erde zurückkehrende Kugel anschließend seelenruhig herunterangelte. Am Ende reisen die Paulianer mit traurigen Augen und leeren Händen, aber in einem vollklimatisierten Riesenvereinsbus zurück in die Weltstadt Hamburg und werden sich wohl vornehmen, in der auch für sie nun anstehenden Englischen Woche wieder ein anderes Gesicht zu zeigen.

      Noch auf dem Feld seiner Niederlage zog Cheftrainer Joachim Philipkowski das philosophische Resümee: „Der Gegner hat uns heute eiskalt erwischt und ist früh mit 2:0 in Führung gegangen – das war ausschlaggebend für die Niederlage. Für uns war es nach dem Rückstand schwer gegen eine mutige, spielfreudige, gut eingestellte und nicht zuletzt körperlich robuste Mannschaft, wie wir zuletzt auch in Oldenburg erlebt hatten. Lüneburg hat uns heute den Schneid abgekauft, weil wir nicht richtig dagegengehalten haben. Jetzt müssen wir wieder positive Erlebnisse haben und uns das Selbstvertrauen zurück erarbeiten.“

      Gut wäre das, denn den kleinen Paulianern stehen die intensivsten sechs Tage der gesamten Saison bevor. Heute, am Dienstagabend (24.4., 19 Uhr), treffen die Kiezkicker daheim auf den 1. FC Germania Egestorf-Langreder, übermorgen, am Donnerstag (26.4., 19 Uhr), geht`s nach Lübeck und am Sonnabend (28.4., 14 Uhr) ist der VfB Oldenburg im Edmund-Plambeck-Stadion zu Gast.

      • landkreisfussball

        Ich habe mal schnell durchgezählt: Das sind 69 Zeilen mehr Spielbericht, als sie der LSK auf seiner Webseite für die Spiele der gesamten Saison liefert. Chapeau!

      • Prima Bericht – hat mir wieder sehr gefallen. Weiter so.

  7. Wie hatte Clemens, Henning J. Claassens alter Freund aus Onkel Toms Hütte im vorletzten Jahr noch von der Brausebrücke an achtmalklug geschrieben?

    »Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen – vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir.«

    • Dagegen ist doch nichts einzuwenden – oder?

      • Nö, solange die jeweiligen Echokammerbewohner der einen Seite einsehen, dass die, die in der Nachbarblase im eigenen Saft schmoren, eben deshalb zu tolerieren sind, kurz, dass Duldung etwas mit Wechselseitigkeit und Gelassenheit zu tun hat, – solange ist nichts dagegen einzuwenden.

        • Stimme voll zu, zumal Mark Twain, der Vertraute von Clemens, die Dinge genauso sah, als er die obige Erkenntnis schmunzelnd der Nachwelt überließ. Nehme ich mal an. Um sicher zu gehen, wäre mal wieder eine
          Nachtsitzung an der Brausebrücke angesagt. Im übrigen hat wohl das heutige so wohl kaum von jemandem erwartete Ergebnis gegen Braunschweig bewirkt, daß sich alle Kritiker und Kritiker der Kritiker in den Armen lagen. Oder sollten sich meine alten Augen so getäuscht haben?

  8. @ Rüdiger
    Oh Daktari Brinkmann, konnte doch nicht ahnen, dass sie aus Swasiland stammen. Sie waren wohl zwischenzeitlich in Ihr Heimatland zurückgekehrt, denn von Ihnen war ja schon seit einiger Zeit nichts mehr zu hören.