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Ridel Monteiro schoss wie schon gegen Drochtersen das 1:0 gegen Havelse - diesmal blieb es das einzige Tor des Tages. Foto: be

LSK 1:0 mit Klasse-Moral

Die Rettung rückt immer näher. Mit einem schwer erkämpften 1:0 (0:0) gegen den TSV Havelse baute der Lüneburger SK seine Serie auf neun Siege in Folge aus. Schon am Mittwoch könnte der Fußball-Regionalligist mit einem Remis gegen Oldenburg den Klassenerhalt perfekt machen.

Ridel Monteiro sorgte in der 52. Minute für das Tor des Tages vor 602 Zuschauern, als er nach einem Einwurf aus spitzem Winkel einfach mal abzog: „Ich hätte nicht gedacht, dass der reingeht.“

In der Schlussviertelstunde ging den Gastgebern nach vier Spielen innerhalb von acht Tagen sichtlich die Puste aus. „Dann entscheidet die Moral. Und die ist unglaublich gut“, freute sich Coach Rainer Zobel.

41 Kommentare

  1. Unglaubliche Energieleistung der Mannschaft gegen einen Gegner der zuvor siebenmal unbesiegt war, der zudem bereits am Montag gespielt hatte und deutlich länger regenerieren konnte.

    • Rainer Zufall

      Was immer vergessen wird: Nicht nur viel Energie und einiges Geld (Pacht, Gehälter, Lizenzgebühren, Ausstattung, etc.) sind in diesen Sieg investiert worden, sondern von jedem Einzelnen auch Zeit – neunzig Minuten Lebenszeit plus An- und Abreise sowie Vor- und Nachbereitung. Zeit ist ein wesentlicher Faktor beim Sport generell.

      Vor kurzem habe ich ein Gespräch zwischen zwei übergewichtigen Jugendlichen auf der Bäckerstraße mitangehört. Der eine sagte, er wolle kommendes Wochenende »fett abraven«. Ein bißchen abspecken ist sicher eine gute Idee für ihn, und wenn er dabei noch Spaß hat, um so besser.

  2. Wenns läuft, dann läufts einfach. Mi. tüten wir das ein! LSK; Mannschaft der Rückrunde und in drei Tagen gerettet!!!

    • landkreisfussball

      Oder erst nach dem 15.05., wenn die Frage der Lizenz geklärt ist. Herr Mienert scheint jedenfalls schlechte Quellen zu haben.

      • Normalerweise sind die Quellen des Herrn Mienert doch recht zuverlässig. Was lässt Sie zweifeln?

      • @ landkreisfussball: wir reden alle von der sportlichen Rettung. Alles andere dann zu seinerzeit. Der LSK ist auf einem sehr gutem Weg. Wir sind Gott sei Dank nicht alle so pessimistisch wie Sie. Bleiben Sie schön entspannt und atmen Sie mal in Ruhe durch . Das hilft.

        • Irgendeinen gibt’s immer, der ne gute Stimmung versauen will! Lieber Landkreisfussball, jeden Tag einen neuen Versuch zu starten, macht das Genörgele nicht besser!
          Was die angeblichen „Quellen“ von Herrn Mienert angeht: die gibt es nicht! Weder intern beim Lsk noch intern beim NFV. Vom Fanselfies erstellen ist noch keiner an gute Quellen gekommen. Diese Fakenews sind eine Spiegel des Hirnes vom Verfasser. Aber die LP scheint auf dieses Geschmiere ja angewiesen zu sein. Zum Glück wurde auch der hilflose Versuch „freier Mitarbeiter“ erkannt und Herr Mienert von Sponsorenabenden etc verbannt. Persona non grata 🙂

      • Clande Stine

        Hat da jemand bessere _Quellen und nutzt sein „Herrschaftswissen“, um allgemeine Unsicherheit zu verbreiten?

        • @Clande Stind: Nö, einfach mal beim Heimspiel den richtigen Leuten die richtigen Fragen gestellt und aufmerksam Tatsachen verfolgt. Sollten Sie auch mal versuchen, hilft echt weiter!

  3. Herr Meinert hat keine Quellen, Herr Meinert denkt, er ist (Fußball) Gott…

    • Clande Stine

      Was denkt Herr Mienert?

    • Wer ist Herr Meinert? Und welche Bedeutung haben seine Gedanken?

    • Günter, mach mal langsam hier mit Deinen Anspielungen und Mehrdeutigkeiten. Du warst auch kein Kind von Traurigkeit in Deinen wilden Zeiten. Wie war das noch von 1971 bis 1973 mit dem „Betrieb“ Deiner Diskothek „Lovers‘ Lane“ in Mönchengladbach? War da wirklich immer nur Coca in der Cola?

      Friedhelm Mienert, die Bergerdorfer Trainerlegende der Saison 2011/12 (Amtszeit 53 Tage oder vier Spiele vom 01.07.2011 bis zum 22.08.2011), kennt sich eben nicht nur mit frei schwingenden Stühlen aus (https://www.bergedorfer-zeitung.de/archiv/lokalsport/article129474706/Die-Laeuterung-des-Friedhelm-Mienert.html), sondern seine Analüsen kommen sozusagen „Aus der Tiefe des Raumes“.

      So erzielte für den Sportjournalisten Mienert die „Startelf-Überraschung Monteiro gegen Erzrivale SV Drochtersen „den 2:0-Treffer sogar per sehenswerter Direktabnahme“! (LP, Sa./So., 5./6. Mai 2018, Seite 9)

      Das ist Reportagenaufwertung durch „fiktive Elemente“ (neudt.: durch frei erfundene Märchenfloskeln) à la Egon Erwin Kisch. Denn jeder, der das Spiel wirklich gesehen hat, weiß, dass Eudel Monteiro sich mit dem Ball am Fuß schlicht durch die Abwehrreihe der Asseln tankte und dann mit Links abzog. Keine Spur von „Direktabnahme“!

      Außerdem beschenkte Herr Mienert uns noch mit dem schönen Bild vom „Fuchszobel“ und einer Kostprobe seiner Begabung zur Alliteration: „Im Abstiegskampf schickt Trainerfuchs Rainer Zobel Spieltag für Spieltag eine top eingestellte Startelf auf den Platz, die dann im Laufe des Spiels jeweils aufgepeppt wird durch starke einwechselspieler. LSK-Fans ist längst klar vor dem nächsten Heimhit: mit Zobel gibt es kein Zittern und kein Zaudern!“

      Der großartig gelungene Gleichglang gefällt dem Verfasser so gut, dass er ihn („Zobel zaubert anstatt zu zaudern.“) uns viermal in seinem kurzen Text zuzischt. („Züngelnde Zungen zweieiiger Zwillinge zwingen zwanzig zickzack zuckende Zwerge zur Zeugung zwischen zuvor zerstörten Zäunen!“)

      Herrn Mienerts Bemerkung zur Liquiditätsmisere unseres Vereins finde ich dagegen vergleichsweise harmlos: „Passend dazu [dass „Zobel zaubert anstatt zu zaudern“] erfuhr die Lünepost [und Herr Mienert dann von dieser!] aus sicherer Quelle [!] im NFV [man hat Zugang zum Olymp!], dass die noch nicht erteilte Lizenz nicht ernsthaft in Gefahr ist.“

      Und schließlich noch ein Schluss-„Z“, vorgezeigt mit dem Entdeckerstolz des Sprachartisten: „Auch da also kein Zittern.“

      ICH sage: Hört her! „Spiel, Spaß, Spannung!“, ruft der Fuchszobel und: „Veni, vidi, vici!“

      • Starke Leistung, vor der Zeugung die Zäune zu zerstören. Apropos Liquidität: Wie wär’s mit einem eau de vie de prune? À la votre!

    • Ich wiederhole mal meine Frage: Wer ist Herr Meinert, und welche Bedeuntung haben seine Gedanken?

  4. An der Lizenz wird sich zeigen wie gut der gesamte Verein arbeitet. Laut Pressemitteilung gehen sie davon aus, die Lizenz zu bekommen. Das sollte auch passen weil man sonst irgendwann auch die treuesten Fans versprellt.

    • landkreisfussball

      Wer ist „der gesamte Verein“? Das ist es doch, was Sorgen macht. Dass der gewählte Finanzvorstand seit einem halben Jahr abgetaucht ist, würde die Probleme mit der Lizenz erklären. Einen neuen zu ernennen, scheint aber auch nicht dringend. Für die dafür nötige Mitgliederversammlung, die laut Satzung im ersten Quartal (also bis Ende März) stattfinden sollte, wurde bis heute nicht eingeladen. Das scheint aber keinen zu stören. Man kann nur hoffen, dass es in Sachen Lizenz kein böses Erwachen gibt. Die Mannschaft hätte es verdient, weiter Regionalliga zu spielen.

      • @Landkreisfussball
        Ihre Kommentare muss keiner verstehen! Der gesamte Verein ist der LSK Hansa.
        Was bedeutet abgetaucht? Ins Ausland oder was auch immer? Bitte dazu doch mal eine konkrete Auskunft. Wie bereits schon mal geschrieben muss die Versammlung einmal im Jahr stattfinden. Nicht mehr oder weniger.
        Was für ein böes Erwachen soll es denn Ihrer Meinung nachgeben? Wissen Sie mehr ales wir alle zusammen? Oder sind Sie eventuell der angeblich abgetauchte Finanzvorstand? Dann hätten Sie ja auch Insinder Informationen. Klären Sie uns alle auf.

      • Wilschenbrucher

        Nun mal keine Panik wegen der Lizenz liebe Freunde ,die ist noch diese Woche in Lüneburg und was die Versammlung angeht ,so kann sie auch im zweiten Quartal laut Satzung statt finden .Der Finanzvorstand ist ebenfalls besetzt .Trinkt mal einfach den Kaffee in Ruhe ohne auf den Tassengrund zu schauen ,es läuft alles seinen Gang.

        • landkreisfussball

          Hieß es nicht: Frist zur Nachbesserung bis 15.05.? Dann wird sich der Verband die Sachen auch erst am 16.05. oder später ansehen. Eutin und Teutonia haben ja die selbe Frist. Wie Sie auf „noch diese Woche“ kommen, ist unklar.

          Und zur Versammlung: Wissen Sie mehr als die Satzung? (http://www.lsk-hansa.de/wordpress/wp-content/uploads/Satzung-LSKHansa04-13.pdf) Dort steht in §15 (1): „Die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins findet einmal jährlich im ersten
          Quartal eines jeden Jahres statt.“ Nichts anderes. Der Vorstand hält also die Satzung nicht ein.

          Wer regelt denn nun derzeit die Finanzen des Vereins? Vielleicht weiß die LZ mehr?

          • @ Landkreisfussball: bitte den § 17 mal lesen. Dort steht geschrieben das einmal im Jahr eine ordentliche Mitgliederversammlung statt zu finden hat. Somit ist alles korrekt. Zu den Finanzen haben Sie doch behauptet das der Vorstand Finanzen abgetaucht ist. Wieso fragen Sie denn jetzt bei der LZ nach? Sie wissen nichts und das ist schon sehr viel.

          • landkreisfussball

            @Landkreis: §15 steht also dort einfach nur so drin und muss nicht beachtet werden? Für welche Bestandteile der Satzung gilt das noch?

            Im Gegensatz zum LSK wenden die Verbände ihre Satzungen sehr präzise an. 16 andere Klubs der Liga haben das mit den Unterlagen übrigens auch geschafft.

            Falls es übrigens mit der Regionalliga-Lizenz doch schiefgeht: Gibt es eine Lizenz für die Oberliga?

  5. Transfermarkt

    9 Siege in Folge wären sicherlich klasse und auch wünschenswert, allerdings sind es „nur“ 9 Spiele ohne Niederlage bzw ungeschlagen.

  6. Bravo LSK, tolle Serie, jetzt hofft man als Fan sogar, dass es die nächsten 3 Spiele so weitergeht und wir noch einen einstelligen Tabellenplatz belegen können. Dann wäre das eine perfekte Rückrunde.

    • Ist die Chose denn schon in trockenen Tüchern?

    • Ich lehne mich mal ein wenig aus dem Fenster mit meiner Prognose, dass am Ende schon 38 Punkte zum Klassenerhalt reichen werden. Rehden hat nach einem Zwischenhoch zuletzt wieder nachgelassen und jetzt geht es auswärts zu Weiche Flensburg und Hannover 96 II, zum Abschluss zu Hause gegen Norderstedt.

  7. Hallo Reineke,
    darf ich mal kurz anmerken, dass wir nach unserem 5:3-Knaller am Donnerstag gegen die Uelzener Teutonen gestern auswärts bei Drochtersen II mit einem 5:1-Sieg und jetzt 28 Punkten wieder auf Platz 13 geklettert sind, noch sechs Spiele vor uns haben und theoretisch sogar noch auf den fünften Tabellenrang (derzeit Eintracht LG) gelangen könnten. Übermorgen müssen wir zu den „Moorteufeln“ von BW Bornreihe mit ihrem gefährlichen Sturmtalent Jeremy Edson da Rocha Arantes Nunes Nascimento und Patrick Müller, dem Routinier an seiner Seite. Welchen Ratschlag von dir soll ich an meine Schlossparkkicker weiterleiten? – PS. Ich gratuliere euch zu der „Entwicklung eurer Spielkultur“, wie unser Nils Goerdel das ausdrücken würde, und informiere: Morgen servieren wir würzige Rinderhacksteaks mit Pfefferrahmsoße und dazu Erbsen und Wurzeln mit Kroketten, die Portion zu 5,90 Euro

    • Hallo Holgi,
      Ihr macht es wohl nicht unter 5 Toren, Entweder kassiert Ihr sie oder Ihr macht sie. Ich wünsche Euch, daß Ihr mit diesen beiden Erfolgen wieder in die Spur gekommen seid. Immerhin ist die Ziellinie in Sichtweite .Für die „Wilschenbrucher“ ist sie am Mittwoch greifbar, schon mit einem Punkt. Allerdings gehört Oldenburg nicht gerade zu den Lieblingsgegnern. Ich glaube, sie haben gegem Oldenburg j zu hause und auswärts erst je einmal drei Punkte holen können. Im Fall einer Niederlage – viele in der Mannschaft wandeln mittlerweile auf dem Zahnfleisch – wie immer man sich das vorstellen muß – geht das Rechnen weiter. Neue Unwägbarkeiten ergeben sich aus der Situation von Eintracht Braunschweig. Sollten sie am letzten Spieltag in Kiel nichts Zähllbares herausholen, dann können wir u.U. unsere Rechenschieber beiseite legen. Für Oldenburg und Rehden wäre dann die Zitterpartie ebenfalls beendet Das wird aber erst am kommenden Sonntag entschieden. Wie sieht’s denn mit dem Speiseplan für den Rest der Woche aus? Sag mal, der Schatzschneider war oder ist doch Fahrer von Kindt. Bringt der den zum Essen bei Euch mit oder kommt er allein?

      • Hallo Reineke,

        morgen bekommst du entweder unsere hausgemachte frische Spargelcremesuppe mit Spargelstücken (und nicht etwa mit Rettichstücken), die Portion zu 3,75 Euro, oder unser 2. Mittwochsmenue, nämlich die würzigen Pfefferbeißer auf Schmorkohl mit Kartoffelpürree und Röstzwiebelsoße, die Portion zu 5,90 Euro, am Donnerstag ist Christi Himmelfahrt, aber am Freitag würden wir dich mit mild eingelegten Bratheringen mit Zwiebeln und dazu mit Bratkartoffeln oder warmem Speckkartoffelsalat verwöhnen, die Portion zu 6,50 Euro.

        Gegen Oldenburg werdet ihr gewinnen. Das hab ich so auf dem inneren Screen. Dafür sorgen der zaubernde Fuchszobel und das Selbstbewusstsein eurer Spieler. Nach so einer Serie wäre mit euch auch im DFB-Pokalfinale gegen die Bayern zu rechnen. Der runde Schatz ist der Berater vom Martin Kind. Fahrer ist nicht mehr. Eau de vie de prune und so, du verstehst schon. Besonders seit dem Tod von Wolfram „Wutti“ Wuttke im März vor drei Jahren, Multiorganversagen als Folge einer Leberzirrhose. Aber klar bringt er den Maddi mit. Allerdings, wie gesagt, vom Essen ist in dem Kreis der Skatklopper eher nicht die Rede.

  8. Hallo sportred,

    wo ist denn Herberts köstlicher Beitrag über den Zobelfuchs, die frei erfundene Direktabnahme und die neue Lust an Z-Alliterationen* von heute Vormittag abgeblieben? Ich habe mir eine Kopie gezogen und sie in meiner Facebook-Community bekannt gemacht. Eine Riesengaudi!! Schon etwas mehr als 1.200 Guests & Friends haben den Beitrag geliked und/oder geteilt. Das wird ein echter Hit in Stadt und Kreis.

    Wieso ist Herberts Post (plus der von Netzer und achtmalklug) verschwunden? Beleidigungen oder andere Grenzüberschreitungen sind darin nicht enthalten. Alle Behauptungen wurden anhand verlinkter seriöser Quellen (Bergedorfer Zeitung, Lünepost, Landeszeitung) genau belegt. – Ist Sinn für Humor und die Fähigkeit, harmlose Kritik in Selbstkritik zu überführen, nicht die starke Seite von Lüneburger Sportreportern? Dürfen die sich über Leserbriefschreiber – auch einzelne, namentlich genannte (https://www.landeszeitung.de/sport/blog/auszeit/154832-alle-doof-nur-ich-nicht) – lustig machen, verstehen persönlich aber keinen Spaß? Sind einige Menschen einfach gleicher als andere? Gilt also für Leute mit Zugang zur Löschtaste nicht „der alte Spruch“ von Häuptling Schlappschritt Andreas Safft: „Fußball ist kein Hallenhalma, etwas gesunde Härte darf auch in der Kommentarspalte herrschen“?
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    * „Von Alliteration oder ‚Stabreim‘ spricht man, wenn die betonten Silben aufeinanderfolgender Wörter gleich anlauten…“, so Christoph Gutknecht: Lauter spitze Zungen. Geflügelte Worte und ihre Geschichte. Beck, München 1996, Seite 265

    • Der Beitrag verschwand automatisch mit, als wir andere Kommentare gelöscht haben. Das haben wir wieder rückgängig gemacht. Dennoch ist dies hier vielleicht die falsche Seite, um über die Berichterstattung in anderen Medien zu diskutieren.

      • Danke, sportred.

        Ich glaube nicht, dass es sich hier um eine Mediendiskussion handelt, sondern wohl eher um die übliche passionierte Lüneburger Fußballfachsimpelei, aus deren Stimmengewirr nun mal auch gelegentlich der Bass des einen oder anderen Sportjournalisten hervordröhnt. Diese Einlassungen werden dann als individuelle Meinungen unter anderen genommen und ebenso verhackstückt und weiter kommentiert wie z. B. die Anmerkungen, Erklärungen und Dekrete von peral, Boris, hartzfear, Stefan Hye, Clande Stine, Alter Hase, landkreisfussball, Hartmut, Wilschenbrucher oder Gibmirdiekirsche. Was kann einem Journalisten besseres passieren, als mit seinen Berichten unter Fachleuten und Liebhabern eine Debatte anzustoßen und so im Gepräch zu bleiben?

  9. Wer so veranlagt ist, wie die Herren Wochenblatt-Fußball-Profis, der darf sich nicht ernsthaft wundern, entweder kopfschüttelnd Mitleid zu ernten oder im Social Network allenthalben zur vergnügten Lach immer zu degenerieren… Der selbst gefühlte Sachverstand zur Sportart ist beiden Herren sicht- und lesbar nicht gegeben, was sich in den jeweiligen, traurigen Bilanzen ihrer gescheiterten Trainer(???)-Karrieren niedergeschlagen hat, das weiß außer beiden „Fällen“ jeder…

    • Hallo Günter,

      ich sach’s einfach mit Herbert (s. o. / 7. Mai 2018 at 18:26): mach mal langsam hier mit Deinen Anspielungen und Mehrdeutigkeiten!

      Denn leider beschränken sich Deine Interventionen auf sehr allgemeine Giftereien in Richtung Lünepost, die Du bisher IN KEINEM EINZIGEN FALL mit irgendwelchen konkreten Nachweisen stützen konntest. So bewegst Du Dich aber bloß mit immer größerer Geschwindigkeit auf die Grenze zur Verunglimpfung zu. Lass das bitte! Komm mit (durch Zitat belegter oder belegbarer) Kritik am Einzelfall (an bestimmten, nachweisbar falschen oder nur eingeschränkt richtigen Behauptungen) – oder halt lieber Deinen Rand.

      Das wäre mein ganz persönlicher Ratschlag für Dich.

  10. Sorry… 😉 Nur weil ich IMMER lach über die Fußball-Folklore der Wochenblatt-Experten, sollte es dennoch Lachnummer heißen…

  11. Göttingen 05, Goslar 08, Eintracht Nordhorn, Kickers Emden, SV Wilhelmshaven(früher Olympia), TuS Celle FC, Phönix Lübeck und, und, und…Alles einmal klangvolle Namen von Vereinen, die mittlerweile in den Tiefen der Fußballprovinz Niedersachsens oder Schleswig-Holsteins untergetaucht sind. Das ist in der Tat keine neue Nachricht. Angesichts der Klagen über die Arbeit des Vorstandes des LSK sollte man sich vergegenwärtigen, daß es eher ein Wunder ist, daß dem LSK bisher ein ähnliches Schicksal erspart geblieben ist, und er sich noch immer und hoffentlich noch eine Weile in dem doch ganz illustren Kreis der Regionalligisten tummeln kann. Das das so ist, ist zunächst dem Engagement der Herren Kayser und Ostermann zu danken, denen es gelungen war, den LSK regionalligafähig zu machen und zu halten. Dem jetzigen Vorstand gebührt ein ähnliches Verdienst, dem es außerdem gelang feste Strukturen in die Jugendarbeit zu ziehen. Das alles ehrenamtlich neben der vollen Beanspruchung durch den Beruf. Ebenso bekannt ist, daß der LSK finanziell alles andere als auf Rosen gebettet ist. Daß es dabei zu Problemen bei der Darstellung der finanziellen Solidität kommen kann, sollte ebenfalls niemanden verwundern. Daß der Vorstand das dann nicht an die große Glocke der Öffentlichkeit gehängt hat, ist ebenfalls allzu verständlich, ebenso wie die für den nicht eingeweihten Außenstenden bangen Fragen nach den möglichen Konsequenzen. Wie im sportlichen Bereich bleibt auch hier nur die Hoffnung, daß der Klassenerhalt geschafft werden wird. Welche Rolle spielt es da, ob eine Mitgliederversammlung nun heute oder morgen stattfindet. Diese sollte eher froh sein, wenn dieser Vorstand weiter die LSK-Fahne hochhält. Dank hat er auf jeden Fall verdient, auch schon am Vorabend jenes Spiels, in dem der sportliche Klassenerhalt vielleicht erreicht werden kann. Sicher ist das allerdings noch nicht.

    • Dem kann ich mir nur anschließen. Der LSK wird zur Zeit von 6 Leuten geführt, präsentiert und regionalligatauglich gehalten. Der Rest sind Schaumschläger und Mitläufer auf die kein Verlass ist. Wir werden auf jeden Fall morgen dabei sein auch wenn es zeitlich eng wird. 18.00 Uhr Feierabend.

    • Ausderdrehung

      Wenn wir wenigstens etwas hätten, das mit Holgis warmer Theke vergleichbar wäre. So ein zentraler Bezugs- und Orientierungspunkt im Vereinsleben ist schon sehr wichtig, nicht nur um Durststrecken zu überwinden, finde ich. Und natürlich, eine ordentliche Qualität muss auch immer bei der Sache sein.

      Für das 1690 vom Komponisten Johann Philipp Förtsch erdachte Singspiel „Der irrende Ritter D(on) Quixotte De la Mancia“ schrieb Hinrich Hinsch das Libretto, in dem es ursprünglich hieß:

      „Weil Speis und Trank in dieser Welt
      doch Leib und Seel‘ zusammenhält.“

  12. Hallo achtmalklug, super Komm…Morgen an der Rummelwiese tüten wir das Ding mal ein. Ein Punkt reicht!

  13. Da hat der Landkreisfußball aber wieder Panik, das der LSK weiter lebt, wie immer in den letzten Jahren.