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Marian Kunze krönte seine starke Leistung mit dem Treffer zum 3:0. Foto: be

LSK verabschiedet sich mit 3:0

Nach einer Viertelstunde war der Drops gelutscht. Mit einem 3:0 (3:0) gegen den VfV Hildesheim machte der Lüneburger SK das Dutzend der ungeschlagenen Spiele zum Abschluss der Fußball-Regionalliga voll. Kobert (3.), Vobejda (8.) und Kunze (15.) sorgten schnell für klare Verhältnisse.

Der LSK schloss die Serie damit als Zehnter mit 45 Punkten ab – so gut wie noch nie. Vorm Spiel wurden neben Pauer und Büchler auch Lahmann-Lammert (zu Teutonia 05), Wulf und Kehl verabschiedet, während Abwehrchef Pägelow verlängert hat. Weitere Vertragsgespräche laufen in der kommenden Woche.

186 Kommentare

  1. Was für eine Saison! Ostermann schmeißt die Brocken wenige Tage vor Start der Saisonvorbereitung hin, kurzerhand wird Otte gewonnen, der in dieser schwierigen Situation einen Job gemacht hat, der bestimmt nicht zu beneiden war! Schade das er es nicht zu Ende führen konnte, was er in wenigen Wochen mit der Mannschaft einstudiert hat, das wurde nie richtig gewürdigt. Dann die geniale Aktion mit Zobel, der sich zur Verfügung gestellt hat, als der LSK in großer Not gewesen ist. Ein Fehler im Winter auf dieser Position wäre wohl der Abstieg gewesen, aber der alte Fuchs hat es mit all seiner Erfahrung hinbekommen. Nun bin ich gespannt, ob es wieder viele Abgänge wie in allen Jahren davor geben wird, oder der Haufen zusammen bleibt, was endlich einmal zu wünschen wäre!

  2. Onkel Heintzi

    Wie bitte??!! Otte war vollkommen überfordert in dieser Spielklasse – das hat jeder gesehen. Die ersten Spiele hat er von Ostermanns Erbe gelebt, spätestens ab Oktober kam NIX mehr!! Rainer Zobel kann gar nicht genug gedankt werden für seine Bereitschaft, zum LSK zurückzukommen. Er hat genau die richtigen Rezepte gehabt, um die vorhandenen Möglichkeiten der einzelnen Spieler zu erkennen und gewinnbringend für die gesamte Mannschaft umzusetzen. Dazu gab es die richtige Einzelansprache. Absolut genial!!!

    • Totalbedebbert

      Na, Onkel Heintzi, übertreibst Du nicht mal wieder ein wenig sehr?

      Nach meiner Erinnerung ging das Klopfen abfälliger Sprüche und das Hecheln und Schlechtmachen im Sommer 2017 schon los, zwei, drei Wochen bevor Achim Otte überhaupt das erste Mal seinen Fuß auf die Sülzwiesen gesetzt hatte. Sein Einstand war klasse. Dann drehte sich viel zu spät noch einmal das Personalkarussell. Die Trainingsumstände waren mehr als besch…eiden. Es gab massive Querelen um Sven und Juri. Die Geschäftsstelle war ein einziges Chaos. Kaum Bekenntnisse und beschämend wenig Rückendeckung für den gerade angeheuerten Coach kamen von Vorstandsseite. Marketing und Kommunikation existierten faktisch nicht. Jeder quatschte in die Gegend, was ihm sebst und seinen persönlichen Interessen am meisten entsprach. Uralte Animositäten wurden mehr oder weniger öffentlich rüde ausgetragen. Bis hin zu anonymen Anschwärzereien hier im LZ-Forum. Erst im November hatte Otte, der Tag und Nacht unentwegt an hundert Fronten für Ruhe und Ordnung sorgen musste, wieder ein wenig Zug und Harmonie in den Verein gebracht. Dann stand Zobel plötzlich auf der Matte und wurde als Heiland gefeiert. Frag ihn, frag Zobel. Er ist Sportsmann, er wird dir klar sagen, dass nicht Otte Ostermann, sondern umgekehrt, dass Zobel Otte vieles zu verdanken hat, was sich nach den wochenlangen internen Turbulenzen und unmittelbar vor dem erneuten Wechsel im Dezember gerade zu sortieren begonnen hatte. Denk bitte in diesem Zusammenhang auch an das LZplay-Video vom 30. November 2017, in dem Felix Vobejda und Ole Springer voller Überzeugung und Hochachtung davon erzählen, welche Schwierigkeiten für Achim Otte und sein Trainerteam nach dem plötzlichen und holprigen Abgang von Elard Ostermann zu überwinden waren und wie die Mannschaft eben dabei ist, die neuen Konzepte zu verinnerlichen, die gewünschten Züge und Abläufe zu automatisieren und als super motiviertes Team zusammenzuwachsen: https://www.lzplay.de/index.php/2017/11/30/wir-sind-im-soll-lsk-duo-im-interview/

      • landkreisfussball

        Was ist jetzt anders? Die Trainingsumstände bleiben bescheiden, Marketing und Kommunikation existieren faktisch immer noch nicht, der Finanzvorstand bleibt verschollen, eine Mitgliederversammlung ist weiter nicht in Sicht. Da ist es ein schwacher Trost, dass ein alter Haudegen auf der Trainerbank den Laden mit seiner Erfahrung gut im Griff hat.

    • Was schrieb Onkel Heintzi, der Opa Schowski Lüneburgs, am 23. April 2017 um 16:27 Uhr mit der stählernen Gewissheit des wissenschaftlich ausgebildeten Sternbildanalytikers?

      1. Wer keine Tore schießt, kann nicht gewinnen. 2. Acht (!) (Nachhol)spiele in 24 Tagen sind nicht so einfach zu absolvieren. 3. Schließlich droht Werder II in die Regionalliga Nord abzusteigen, so dass es einen Abstiegsplatz mehr geben wird. FAZIT: Unweigerlicher Abstieg und Neuaufbau (dann mit zwei Stürmern) in der Oberliga – leider die bittere Realität!!

      Hier gefunden: https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/108682-lsk-tief-im-schlamassel#comment-28881

      • @Katsche: Da liegst Du vollkommen richtig! Onkel Heintzi steht stellvertretend für die „Liga der Pessimisten“ und Schwarzmaler, die hier jede Saison nach drei Niederlagen ihr dämliches, weil unwissenden Spiel betreiben! Die werden es nie lernen!

        • Was soll denn da gelernt werden? Allwissenheit, relativ primitive Anmache des anderen mit einer vielleicht anderen Meinung? Kein besonders attraktives Ausbildungsziel.

        • Naja, Beobachter, Onkel Heintzi tendiert zwar meist zur hellseherisch orakelnden Spökenkiekerei und trägt seine frei zusammenphantasierten Gesichte (neudt.: Visionen) gern im apodiktischen (keinen Widerspruch duldenden) Tone alttestamentarischer Universalgesetzgeber vor, worin er sich übrigens vom Leuphana-Finanzierungsprognostiker Dr. (HSG) Sascha Spoun oder von der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lüneburg, Kerstin Kuechler-Kakoschke, nicht groß unterscheidet. Aber nicht nur das Kommende offenbart sich diesen Leuten in gestochen scharfen Bildern mit hochauflösender Pixelfülle, sondern Onkel Heintzi weiß außerdem auch das Vergangene zu fassen, aufzunehmen und in die eherne Form unumstößlich geltender Sentenzen zu gießen: „Wer keine Tore schießt kann kein Spiel gewinnen.“ Das ist eine seiner ewigen Weisheiten, mit der er uns (und vermutlich ganze Generationen dankbarer, nach uns heranwachsender Lüneburger Fußballliebhaber) schon vor Monaten beschenkt hat. Was ist dagegen einzuwenden? Einzig als Bewohner einer Stadt mit dem größten Bestand an Kant-Devotionalien zur Beförderung des Philosophie-Tourismus außerhalb von Königsberg (seit 1946 Kaliningrad), der ehemaligen preußischen Haupt- und Residenzstadt im Südosten der Halbinsel Samland in der Pregelniederung, frage ich mich natürlich, ob besagter Satz nun als synthetisches oder doch nur als analytisches Urteil a priori anzusehen ist. In dem Punkt wäre ich für eine fachlich (historisch und systematisch) gut begründete Stellungnahme dankbar.

      • landkreisfussball

        Am 23. April 2017? Dann war er seiner Zeit weit voraus. Da waren die Nachholspiele im Frühjahr 2018 noch nicht einmal zu erahnen.

  3. Gibts auch noch Kommentare zum Spiel?

    • Totalbedebbert

      Was willst du lesen, Jack? Das Regionalligateam des Vereins für Volkssport Borussia von 1906 e. V. Hildesheim war in Lüneburg chancenlos. Die Saison 2017/2018 ist für die rotweißen Preußen quasi in Vollnarkose beendet worden – und die Domstadtelf belegt nun Platz 16 in der Schlussabrechnung. Inwieweit das reicht, entscheidet sich nun am 27. Mai beim Rückrundenspiel der Relegation zur 3. Liga zwischen dem frisch gebackenenen Nordmeister Weiche Flensburg (1:1 in Havelse) und Energie Cottbus, dem unangefochtenen Meister (31 Punkte vor dem Zweitplatzierten, Wacker Nordhausen) der Regionalliga Nordost.

      Es lag bei sommerlichen Abendtemperaturen schon so etwas wie wehmütige Abschiedsstimmung über den Lüneburger Sülzwiesen – und die Jungs von Thomas Siegel waren bei Anpfiff vermutlich mit ihren Gedanken auch wo ganz anders als bei dieser letzten Saisonaufgabe. Nach 15 Minuten stand es bereits 0:3 und bis dahin gelang kollektiv nichts. Ein echter Alptraum für Keeper Tobias Bremer, der zu seinem ersten Saisoneinsatz kam und dreimal hinter sich greifen musste, bevor er sich das erste mal auszeichnen durfte. Er war an allen drei Gegentoren schuldlos.

      Nach diesem Tiefschlaf wachte die Mannschaft allmählich auf und konnte in den darauffolgenden 75 Minuten zumindest kämpferisch mithalten. U19-Spieler Finn Jüttner kam in der zweiten Halbzeit zu seinen ersten Regionalligaminuten, auch Timo Bäuerle wurde noch einmal eingewechselt. Youngster Bangin Bakir durfte 90 Minuten durchspielen. Im Spiel nach vorn mühten sich Jane Zlatkov, Ante Blazevic, Mame Diouf und Thomas Sonntag redlich, aber echte Torgefahr stellte die Domstadtelf nicht her. LSK Hansa hätte allerdings bei cleverer Ausnutzung seiner Chancen noch das ein oder andere Törchen drauf legen können.

      Am Ende stand sowohl Ernüchterung über eine Partie, in der man vollkommen chancenlos war als auch Erleichterung über das Ende einer Saison, von der man sich so viel mehr versprochen hatte – und in der so einiges schief lief. Entsprechend kritisch wird wohl auch die Saison-Analyse in Hildesheim ausfallen.

      Gestern Abend wollten Spieler, Betreuer, Trainer und Management sich bei einem Mannschaftstreffen voneinander verabschieden. Wer nach dem Urlaub auch in der kommenden Saison das Trikot des VfV 06 trägt, wird sich – wie bei uns die Frage, wer künftig in LSK-Farben aufläuft – in den kommenden Wochen entscheiden. Die Planungen der Klubführung laufen, einige Spieler haben ihre neuen Verträge bereits unterschrieben, weitere werden folgen.

      Einiges in der Kaderzusammensetzung wird auch davon abhängen, ob Hildesheims höchspielende Mannschaft ab August in der Oberliga Niedersachsen kickt (leider ohne den MTV Treubund) oder über die „Umleitung Flensburg“ doch noch in der nächsten Saison weiterhin Regionalligafußball im Friedrich-Ebert-Stadion läuft.

      • Du schreibst also auch für die Hildesheimer Allgemeine Zeitung.

        • Totalbedebbert

          So ist es. Von einem Job alleine kann heutzutage ja kaum noch jemand seinen Porsche finanzieren. Aber sag’s nicht Daniel Berlin und Friedhelm Mienert.

  4. Auch beim letzten Spiel hat es sich wirklich gelohnt, dass ich mit meinen Söhnen zum LSK gekommen bin. Ein 3:0 im letzten Spiel haben wir nicht erwartet. Höhepunkt war aber für uns und für viele andere Zuschauer die sehr emotionale Verabschiedung der Spieler die den Verein verlassen. Das hat der LSK echt klasse gemacht- obwohl es schade ist, wenn Spieler gehen. Großer Respekt und Daumen hoch für diese tolle Veranstaltung gestern .Besser gehts nicht. Tip: Vielleicht könnten mal die Dauerkartenpreise , auch für Jugendliche , veröffentlicht werden. Wir überlegen…

    • Das ist schon eine merkwürdige Diskussionsrunde, die hier abläuft. Statt Freude und Zufiredenheit über das nun wirklich erfolgreiche Ende der Saison zu zeigen, wird kräftig gegenseitig ausgeteilt. Meine Sache ist es eigentlich nicht, bei einem eigentlich abgeschlossenem Kapitel, wie dem der Ägide Otte, in dem alles für und gegen seine Arbeit gesagt worden ist, noch einmal nachzukarten.

      Weil es so ins Bild paßt, will ich noch mal drei Dinge in Erinnerung rufen.

      Am Ende der Amtszeit von Herrn Otte hatte der LSK in 16 Spielen 16 Tore geschossen, und es war nicht zu erkennen, wie das neue System Otte da eine grundlegende Veränderung bewirken könnte.
      Als dann Zobel Ende Dezember sein Amt antrat, schrieb der jetzt viel gescholtene Onkel Heintzi

      “ 29. Dezember 2017 at 11:48
      Auch Herr Zobel wird im Januar feststellen, dass der LSK einen effizienten Stürmer braucht, der Tore macht “

      Damit wurde er in den ersten Wochen der Ära Zobel zu einem der am häufigsten Zitierten in diesem Kreis. Auch unter Zobel gestaltete sich der Anfang eher düster und ließ das Schlimmste befürchten – Pägelow und Monteiro Bankdrücker.

      Noch gegen Eutin war mein Eindruck – aber nicht nur meiner – daß da nicht nur ein Absteiger sondern zwei Absteiger sich mehr oder weniger verzweifelt abmühten, so etwas wie ein Spiel hinzubekommen.

      Danach kam dann mit dem Sieg beim HSV die Wende und die – da stimme ich Onkel Heintzi wiederum vorbehaltlos zu – hatte nun nichts aber auch gar nichts mit dem System Otte mehr gemein – das war die Handschrift Zobels und der Mannschaft, die plötzlich die Freude am Spiel entdeckte gepaart mit einer rigorosen Abkehr vom dem unproduktiven und letztllich sich selbst gefährdendem hintenherum Ballgeschiebe und der nie gekonnter Ballhaltetaktik. Plötzlilch taten sich Torchancen auf, und es vielen Tore. So war es auch im gestrigen Spiel. Auch da war es eine Freude zu sehen, mit welchem Engagement die Spieler – und zwar jeder einzelne – auch jetzt noch dabei waren, nach den wirklich strapaziösen Wochen, und obwohl es nun um nichts mehr ging. Und es gab Torchancen für ein doppelt so hohes Ergebnis.

      Auch für mich, und da stimme ich noch einmal voll und ganz Onkel Heintzi zu,geht das Ganze allein auf die Handschrift Zobels und seiner Mannschaft, die voll – bis an die eigene Schmerzgrenze – mitgezogen hat.
      .

      • Herr Zobel hat nach kurzem Einblick zu Beginn zwei Äußerungen getätigt, mit denen er seinen beiden Vorgängern zum richtigen Zeitpunkt voraus war: 1. Die Spieler haben eine unheimliche Qualität. 2. Es liegt nicht immer an den Stürmern, wenn keine Tore geschossen werden. Das muss man erstmal bei einer verunsicherten Truppe mit Abstiegssorgen erkennen ohne gleich nach neuen Stürmern und Spielern zu rufen, wie es gewöhnlich der Fall ist. Beide Äußerungen haben sein Handeln bestimmt, er hat den Spielern und der Mannschaft ihr Selbstvertrauen zurück gegeben und dafür gesorgt, dass der Ball da hingeht wo er hingehört, nach vorne und zwar zügig, bevor sich der Gegner organisiert hat. Das geduldige Ballbesitzspiel von Ostermann hatte ein Ende und das verunsicherte gekicke unter Otte ohne Geschlossenheit auch. Es ging wieder die Post ab und machte den Spielern und Zuschauern sichtbar mehr Spaß und durch druckvolles und schnelles Spiel nach vorne wurden auch die Chancen und Lücken kreiert, die die Stürmer brauchen um Tore zu schießen. Der richtige Trainer zum richtigen Zeitpunkt. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, auch Ostermann war der richtige Trainer zur richtigen Zeit und bedingt auch Otte, Beides gute und wichtige Trainer, nicht umsonst ist der LSK in der Regionalliga.

      • Aber, aber achtmalklug,

        die „Handschrift Zobels“? Wo siehst du die? Ich konnte nur sehen, dass alle, die nach dem Hamburg-Kick auf dem Platz standen, plötzlich befreit aufgespielt und gezeigt haben, was sie können: guten Fußball auf höchstem Regionalliga-Niveau. Wenn dem Trainer bei diesem Durchbruch etwas zuzurechnen ist, dann doch wohl, dass er die Jungs aus einem Korsett einschnürender Verhaltensregeln befreit, neu motiviert und gegen die trüben Signale abgeschirmt hat, die aus dem verrückten Durcheinander des volkommen desorganisierten Vereinsumfelds auf sie eingeprasselt sind. Die einzige „Handschrift“, die ich erkennen konnte, war der Ausduck von Selbstvertrauen, Spielfreude und Können auf Seiten der elf Akteure, die jeweils auf dem Platz standen. Hat Zobel ein Verdienst, dann ist es psychologischer Natur. Da wird ihm sicher die eigene Lässigkeit zugute gekommen sein, die er sich seinerzeit im Straw und Diggi Diner hat anerziehen können.

        Was Onkel Heintzi angeht, bist du, der einstmals neunmalkluge, ja ein regelrecht voreingenommener Eiferer! Wie kommt’s dazu?

        Die Verdienste dieses bedeutenden Fachmanns sind ja auch unbestritten. Wer wollte leugnen, dass ohne einen Stürmer, der Tore macht, Spiele nur sehr schwer zu gewinnen sind? Wir haben allerdings erlebt, dass auch Abwehrrecken und Mittelfeldstrategen die Kugel ins gegnerische Netz bekommen können. Doch musst du zugeben, wenn es nach Onkel Heintzi gegangen wäre („FAZIT: Unweigerlicher Abstieg und Neuaufbau (dann mit zwei Stürmern) in der Oberliga – leider die bittere Realität!!“), würden wir uns schon seit einem Jahr in der Oberliga mit dem Neuaufbau mühen. Das hatte der Fußballgott unserem Propheten am 23. April 2017 um 16:27 Uhr (s. o.: Beitrag von Katsche) bestimmt über jene Standleitung mitgeteilt, mit welcher nur von ihm persönlich auserkorene Seher direkt in die Zukunft verdrahtet sind. Daher war Heintzi auch berechtigt, das Wort „Fazit“ in schmetternden Großbuchstaben herzusetzen und konnte am Ende seines divinatorischen Dekrets mit dem Fanfarenstoß mehrerer Ausrufezeichen von „bitterer Realität“ klagen, wo alle seine viel geringeren Leser nur von Missgunst und Größenwahn durchwachsenes Wunschdenkgenöle wahrnahmen.

        • Also Lars, Du alter Kumpel,
          mit den Handschriften ist es in der Tat so eine Sache. Manche sind verwittert, manche nur noch rudimentär vorhanden, bei manchen erkennen einige nur die Schriftzeichen ohne die dazu gehörige Hand. In unserm Fall hast Du, wie mir scheint doch einige dieser Zeichen ausmachen können, und ich hatte nicht gesehen, daß es letztlich zwei Handschriften waren, die des Trainers und die der Mannschaft. Einsichtig ist ja auch, daß eine Mannschaft ohne Trainer nichts ist ebenso wie ein Trainer ohne Mannschaft. In unserem Fall hat sich wohl über eine gewisse Zeit etwas richtig Gutes zusammengebraut, weil offenbar die Chemie stimmte, und Zobel hattei seinen Anteil, wobei ihm bestimmt seine tiefen Einsichten aus seiner Zeit im Straw und Diggi genutzt haben. Da kennt man die Wellenllängen, auf denen man die jungen Leute erreicht.

          Sicher habe ich mich bei meinen Auslassungen zu Onkel Heintzi ereifert. So etwas kommt in den besten Familien also auch bei mir vor und es geschah, ,weil sich da plötzllich eine Allianz gegen Onkel Heintzi bildete, obwohl er keine Prognose aufgestellt hat, sondern die auch nach meiner Ansicht ziemlich schief geratene Perspektive von Wilschenbrucher wieder gerade gebogen hat. Ich kann mir schon vorstellen, daß sich Onkel Heintzis Prognose über die Zukunft des LSK in der Oberliga in dieser Saison tatsächlich bewahrheitet hätte, wenn Herr Otte, wie von Wilschenbrucher prognostiziert (!), seinen Job bis zum Ende der Saison durchgezogen hätte.(Wäre, Wäre…)

          Im übrigen kannte sich unser gemeinsamer Freund von der Brausebrücke mit der ganzen Problematik bestens aus. Frühzeitig hatte er ja erkannt: Das Schwierige an einer Progrnose ist, daß die Zukunft unbekannt ist. Was Opa Schowski offenbar nie besonders beeindruckt
          hat. Wir sollten es ihm unvermindert gleichtun und werden sehen, wie es aussieht, wenn die Zukunft zur Gegenwart wird. Momentan ist sie doch nahezu ungetrübt.

      • 100%-Zustimmung! Gut geschrieben!

  5. @Jack. Das Spiel war im Prinzip nach 15 Minuten gelaufen. Der LSK hat die erste Unsortiertheit sofort ausgenutzt und dann das noch 2 mal wiederholt. Hildesheim ist keine schlechte Mannschaft aber der 3 Tor-Abstand hat die Beine lahm gemacht. In der 2. Halbzeit hat LSK nichts anbrennen lassen. Fast alles spielte sich im Mittelfeld ab. Es passierte nicht mehr viel. Klar war dem Verein wichtig sich eindrucksvoll zu verabschieden. Das haben die gecht gut gemacht, weil das im Prinzip mehr an ein Fußballfest erinnerte mit ganz viel Aktionen wie Trikotsverlosung, Livemusik und jede Menge Ansprachen und Werbung. Nach dem Motto: nach der Saison ist vor der Saison. Was noch auffiel, dass die Terrasse so proppevoll war wie noch nie. Kein Stuhl mehr frei .Ich freue mich auf die nächste Saison.

  6. Holger Pägelow

    Moin ! Meine Gedanken zur Saison eine super Rückrunde mit sehr guten Ergebnissen in den Heimspielen ! Es ist schon eine starke Leistung für den Verein die Klasse nicht nur zu halten sondern auf dem 10. Platz zu beenden ! Glückwunsch an alle Beteiligten !!!! Über beide saisonhälften gab es Schwierigkeiten zu bewältigen was nicht immer gelang ! Das Hickhack zu Beginn dann die neuen Ideen von Herrn Otte und danach der Wechsel zu Herrn Zobel !Es ging nicht spurlos am Team vorbei ! Gut das Herr Zobel dann wieder zum bewährtem System zurückgekehrt ist und mit Stammpersonal der Abwehr die Leistungen stabiler wurden !Ich frage mich immer noch warum muss man was umbauen was funktioniert anstatt darauf zu bauen ! Letzte Saison hatte der Lsk die zweit beste Abwehr !!Noch ne Frage gibt es in der neuen Saison wieder Hefte zum Spiel ? Ich wäre auch bereit einen Obulus hierzu zu entrichten ! Mit freundlichen Grüßen an Alle ! Holger Pägelow

    • Er hat nicht zurück gebaut. Mit Enes ist ein neuer Mann in die 3er Kette gerückt, der die Rückrunde nahezu fehlerfrei spielte. Mit Leon und Lukas war das dann die perfekte Dreierkette. Gut war auch, dass jeder Spieler ohne Qualitätsverlust ersetzbar war.

  7. Lieber LSK und LSKner,

    vielen vielen Dank,für diese wieder mal unfassbar spannende Saison,mit spektakulären Schlagzeilen,der Verpflichtung von Rainer Zobel Fußballgott (wenn nicht Er,wer dann?),eine gewitzte, robuste, bodenständige, willensstarke, glaubwürdige und fachlich versierte Trainerpersönlichkeit,im besten Fußball Alter,so Ende 60, die unseren LSK mit Klugheit, mit Geschick sowie mit Leidenschaft und Augenmaß und Kontinuität die sportliche Entwicklung des Teams innerhalb ein paar Wochen,mit nur einer Handvoll vernünftiger Trainings Einheiten,zu einer zur Zeit unschlagbaren Regionalliga Truppe geformt hat.Das hätte Glaube ich,nicht einmal der Kloppo geschafft in so kurzer Zeit.
    Dieses aufgehäufte Wissen und die angesammelten Erfahrungen von Herrn Zobel,haben locker gereicht, um eine junge, verunsicherte Regionalligatruppe wieder aufzubauen und das Beste aus Ihr rauszuholen.

    Er ist kein Wunderheiler,und auch keine Interimslösung zu Reklame- und Kommunikationszwecken, so eine Art vornehmer, kostspieliger chinesischer Wandschirm, ein knallig bunt bemalter Seidenparavent mit allerlei exotischen künstlerischen Ausschmückungen zur Publikumseite hin wie Er hier schon bezeichnet wurde.
    Nein,Rainer Zobel ist der absolute Glücksfall,ein Volltreffer für den Lüneburger Fußball,eine Type die alle mit reißt,ehrlich ist,gerade aus,locker,ein Mann mit sehr speziellen Humor,der uns in den letzten Monaten mit herzerfrischendem Fußball viel Spaß und Freude bereitet hat.

    Danke auch an unseren Vorstand,der in Ruhe und ohne Unruhe zu versprühen,wohl die sportlichste Aufgabe zu leisten hatte,denn andere Vereine wären wohl nach einem halben Jahr ohne Zuschauer Einnahmen insolvent geworden,das versteht und kapiert ja leider nicht jeder.

    Vielen Dank auch an alle Sponsoren,die den LSK unterstützen und es auch weiterhin tun werden.
    Ich denke,am Ende haben Alle alles richtig gemacht,denn Dank der Unterstützung wurde das Saisonziel erreicht,eigentlich mit der Platzierung (10) sogar noch übertroffen.

    Ich hoffe,das die Stadt Lüneburg diese starke Vereinsleistung auf und neben dem Platz erkennt und anerkennt,und auch bald dafür belohnt,denn so langsam müsste auch der Letzte verstanden haben,das der LSK für viele Lüneburger und Lüneburg wichtig ist.

    Zuletzt noch eine Bitte an den Vorstand.
    Bitte bitte macht so schnell wie möglich die Mitglieder Versammlung,ich kann das nicht mehr lesen und ertragen.
    Danke

    Einige Stammleser werden es bemerkt haben,das ich ein paar Sachen kopiert und umformuliert habe,Danke für Euer Verständnis,und bis zur nächsten Saison.

    • Ich hab’s bemerkt, Stefan. Und es freut mich, dass du dich an meine kleine boshafte Provokation vom 2. Januar erinnert hast. Noch mehr freut mich allerdings, dass die ausgesprochen positive Entwicklung des Teams mich eines besseren belehrt hat und dass Herr Zobel ganz offensichtlich einen gehörigen Anteil daran hatte. Schade, dass nun wieder ein nahezu kompletter Umbau der Mannschaft ansteht. Ein paar Jahre Kontinuität mit einem Stamm von jungen Talenten fände ich wünschenswert. (An Wunder und Wunderheiler glaube ich zwar immer noch nicht, aber ich unterstütze dich in deiner Forderung, die Stadt, also der Oberbürgermeister und der Rat möchten sich endlich auf den einzigartigen sportlichen, werblichen und daher auch wirtschaftlichen Wert unseres Vereins für Stadt und Kreis besinnen und alles in ihren Kräften stehende dazu tun, das lange gegebene Versprechen einzulösen und ein neues modernes Stadion mit Trainings- und Ausbildungsanlage auf den Weg zu bringen!)

      • Klasse Katsche,es freut mich,das Du meinen kleinen Spaß richtig einordnen konntest.
        Es ist leider schwer,mit so finanziell geringen Mitteln wie bei uns,einen Stamm von jungen Talenten halten zu können.
        Geld regiert die Welt und leider auch die Regionalliga.
        Da zählen heute auch keine laufenden Verträge mehr,wenn ein Verein aus der 3.Liga anklopft,oder ein Bundesligist,der seine U21-U23 optimieren möchte.
        Leider sehen die natürlich auch,das bestimmte Spieler hier einen hervorragenden Job machen.
        Aber Dank Herrn Becker,der die Verträge durch Fachwissen optimiert hat ,bleibt jetzt aber wenigstens eine vernünftige Ausbildungs Entschädigung für den Verein über,und nicht wie früher,drei Trainingsbälle und zwei Ballpumpen.
        Trotzdem glaube ich,das es dieses Jahr nicht so viele Abgänge geben wird wie in den letzten Jahren.
        Es gibt bei uns einige Spieler,die sich hier so wohl fühlen,wie in noch keinem anderen Verein vorher. Außerdem sollten sich einige genau überlegen,was für Ihre weitere Zukunft besser ist.
        In einem halben Jahr Schaulaufen,ist die Entwicklung und Leistungsfähigkeit noch nicht bei 100%.
        Zwei,drei Hundert Euro mehr bei einem anderen Verein,oder ein Trainer der es versteht Sie noch zu verbessern,ein Team in dem man Spaß am Fußball hat,fast eine Stammspieler Garantie,Fans die Sie lieben und feiern,und natürlich in der schönsten Stadt der Welt leben.
        Das alles zusammen hat einen höheren Wert als ein bisschen mehr Kohle.
        Ich glaube nicht,das man in Hannover,Wolfsburg,Braunschweig,oder Hamburg großen Spaß am Fußball hat,wenn 100 Zuschauer im Stadion sind.

        Wenn es zur Zeit vielleicht ein oder zwei Interessenten gibt,könnten es im nächsten Jahr schon fünf,sechs oder sieben geben,und man muss nicht zum nächst besten Verein wechseln.
        Aber dafür müssen die Spieler auch mal Ihren eigenen Grips einschalten,und sich nicht auf den wenigen Grips Ihrer Spieler Berater verlassen,die ja nur Ihr Bestes (Geld) wollen.

        • Wilschenbrucher

          Hallo Steffan
          Du schreibst viel über die finanzielle Lage deines LSK .Bist Du eigentlich auch Mitglied und unterstützt Deinen Verein mit 11 Euro Beitrag im Monat ?Das sind 0,36666667 cent am Tag ,aber Du bist ja Mitglied ,oder??

          • Ich glaube nicht,das es Dich was angeht,was ich finanziell mache und was nicht.

      • Felix Vobejda hat auch verlängert,läuft doch gut.
        Top Mann,auf und neben dem Platz.

        Super Felix,Danke.

  8. Bandenklopfer

    Dem LSK herzlichen Dank für eine starke Saison! Es gibt keinen weiteren Regionalligaklub in Deutschland, der unter so widrigen Bedingungen so viel erreicht hat. Dieser Verein schreibt seine ganz eigene Geschichte, da ist etwas am Wachsen. Ich freue mich auf die nächste Saison.

  9. Ausderdrehung

    Von meiner Seite geht ein dickes Lob an Stefan Hye !!!

    Was wäre unser Verein ohne den Little Drummerboy und seine Klabauterfrauen und -männer?

    D A N K E ! ! !

    Sowas solltet ihr mal am Sonnabend Mittag in der Bäckerstraße als Promotion für den LSK veranstalten:

    https://www.youtube.com/watch?v=Rdtm1Ezu3ro

    • Danke für die Blumen,darüber freuen wir uns sehr.
      Es fühlt sich gut an,das da auch mal einer dran denkt.
      Bis jetzt wurde ich immer nur aufgefordert,meistens im vorbei gehen an der Tribüne,das ich ordentlich trommeln soll. Und das geht mir richtig auf den Sack.
      Aber ich weiß noch nicht genau,ob ich das noch weiter mache,so langsam bin ich zu alt dafür.

      • Gibmirdiekirsche

        Stefan, in deine Überlegungen solltest du unbedingt mit einbeziehen, das man erst richtig alt wird, wenn man aufhört jung zu sein. Also, bleib dabei, ich wüsste auch nicht, wer dich ersetzen sollte.

        • Wenn man LSK Fan ist,altert man schneller.
          Mit 52 fühlt man sich dann wie 72,was man besonders an meiner silbergrauen Haarpracht erkennen kann.
          Es ist auch jeder ersetzbar.
          Mein Chef hat immer gesagt,ach Stefan,wenn ich Dich nicht hätte,(kurze Pause) dann hätte ich ein anderen.

          Mir fehlt seit dem Bericht,wo der Herr Mägde uns auf dem VFL B-Platz sieht, wie es ja in der Zeitung stand,kleiner Platz für 1500 bis 1800 Zuschauer,die Motivation.
          Damit ist mein Ziel und mein Traum einmal 3.Liga zu spielen so gut wie geplatzt.
          Jetzt werden wieder einige sagen,der spinnt der Hye,wer soll das bezahlen?

          Nichts ist unmöglich,das beste Beispiel dafür ist gerade Holstein Kiel.
          Die haben da Jahrzehnte keine Chance gehabt und auch keine großen Unterstützer,und mit dem THW Kiel noch einen mächtigen Konkurrenten.
          Eine ähnliche Auferstehung wie der SV Meppen.
          In der Regionalliga im Mittelfeld hatten die so 1400 Zuschauer im Schnitt,jetzt in Liga.3 sind es 7000.
          Kiel,Braunschweig,Hannover und Wolfsburg,alles Mannschaften die früher mit dem LSK in einer Liga gespielt haben.
          Es kann immer mal passieren,das eine Mannschaft besser wird als man erwartet,und auf einmal oben mitspielt. Und dann?
          Dann hat man ruck zuck das dreifache an Zuschauern und man muss nicht um Sponsoren betteln,die rennen Dir dann die Bude ein.
          Potenzial dafür gibt es hier,da bin ich mir sicher.

          Ich wurde letztens sehr hart daran erinnert,das wir die Insolvenz selber verschuldet haben,wo derjenige auch Recht hatte,aber welcher Verein hat seine Schulden danach bezahlt?
          Außer dem LSK wird es da nicht viele geben.
          Schuld sind ein Leben lang die drei Buchstaben, LSK.
          Die Verursacher Eichelmann,Sparkasse und Co. werden nie genannt,die Hauptsache ist,das man einen Schuldigen hat,und da ist es natürlich einfacher zu sagen,der LSK war es.

          Der Bürgermeister hat uns damals kein Stadion versprochen,aber ein Ersatz Grundstück wenn wir Wilschenbruch verlassen,was bis heute nicht passiert ist,man wurde immer und immer wieder vertröstet und hingehalten.
          Die Stadt hat viel Geld für ein eigentlich wertloses Grundstück kassiert,und schön an der Vereins Pleite verdient und tut es immer noch,durch die vielen neuen Steuerzahler die da gebaut haben.

          Er wollte vernünftige Leute im Verein haben,mit denen Er reden kann,die hat Er jetzt,und diese werden meiner Meinung nach genau so lange hingehalten und vertröstet wie der Alte Vorstand.
          Wie viel Zeit soll noch verstreichen und verschenkt werden,das geht alles auf Kosten des Vereins.
          Wäre das Grundstück damals nicht zum Ebay Preis verschleudert worden,dann hätte man 1- 2 Millionen Gewinn erzielen können für einen Neustart.

          Sorry,irgendwie bin ich jetzt gerade wieder in Fahrt,aber wenn man immer mit der Angst leben muss,wie soll das weiter gehen und wo soll das enden,und das schon seit Jahren,das ist leider nicht einfach.
          Alle im und um den Verein haben jetzt so viel positives geleistet,da muss jetzt mal langsam eine Lösung gefunden werden,so kann das nicht weiter gehen.
          In der Zeitung stand auch,das unser BM die 1,5 Millionen aus dem Verkauf damals zum Neustart investieren will.
          Wann? 2030?

          So,das war jetzt mal nötig,hatte sich alles angestaut.

      • Wilschenbrucher

        ach du scheiße Steffan ,zu alt ,gerade mal 53 Jahre und stöhnt hier rum .Nehm Dir ein Beispiel an Manolo ,der noch mit 70 Jahren auf dem Zaun saß

        • Manolo hat 25 Jahre geschafft,ich bin jetzt knapp 40 Jahre im Fan Block. Manolo wurde vom Verein auch ein Podest am Zaun gebaut,das hätte ich auch gerne,und so zwei drei tausend Fans die mitmachen,anstatt wie üblich zehn,dann mache ich weiter,versprochen.
          Machst Du auch mit Stimmung,oder bist Du auch nur einer von denen die immer nur fordern?

  10. Das stimmt was Stefan sagt. Das ist echt wichtig. Die Versammlung muss unbedingt erfolgen. Und was viele stört, dass es kein Stadion Heft gibt. Das hat Holger Pägelow auch schon gesagt. Ab Bezirksliga Pflicht. Ansonsten alles gut weiter so LSK.Ihr habt Euch wieder in die Herzen der Lüneburger gespielt. Es war rund um den Ball tolle Unterhaltung.

  11. @Wilschenbrucher: Stefan wie gehabt mit einem „f“ und „Nimm“ Dir ein Beispiel anstatt „Nehm“ (Wenn schon Nehme, aber die deutsche Sprache schreibt hier den Imperativ vor). Groß- und Kleinschreibung sowie mangelhafte bis ungenügende Interpunktion sollten Dich im Grunde entweder zum Besuch eines VHS-Kurses veranlassen, oder schlicht zu der Erkenntnis, der Teilnahme im Forum aus Gründen der nicht ausreichenden Rechtschreibkenntnisse fern zu bleiben, das ist ja mehr als peinlich.

    • Hallo Berti, hast Du auch etwas zur Sache (LSK, Fußball, Lüneburger Lebensfreude) zu sagen? Oder bereitest Du Dich bloß öffentlich auf Deine neue Aufgabe als VHS-Dozent vor? Kleiner Tipp für den kommenden Orthographiegiganten am LZonline-Firmament: Duden, Regel 111: Werden gleichrangige Wörter und Wortgruppen durch die Konjunktion (Bindewort) „entweder – oder“ verbunden, so setzt man kein Komma [Vgl.: § 72 (2)]. Und dann: „Die deutsche Sprache schreibt vor“? „Der Teilnahme fern bleiben“? Du solltest ein wenig an deinen Wendungen feilen, damit Du nicht in Deinem Fettnäpfchen überwintern musst. Kann „die deutsche Sprache“ tatsächlich schreiben? Ich „nehme teil“ oder ich tue das nicht. Aber wie bleibe ich einer Teilnahme fern? So wie ich zu einer Dummheit verblöde oder zu einer Überheblichkeit emporsteige? — Wusstest Du übrigens, dass das derb abwertende feminine Substantiv „Arschgeige“ 1966 sofort Eingang in die erste Auflage von Gerhard Wahrigs Deutschem Wörterbuch gefunden hatte? Mit Bezug auf die Entscheidung des sowjetischen Linienrichters Tofiq Bəhramov vom 30. Juli jenes Jahres sprechen einige Linguisten hier vom „Wembley-Effekt“.

      • Gibt es eigentlich jemanden, der mir vorschreibt, wie ich schreiben muß? Ich kann das doch halten, wie will ich – oder?

      • Schöner Konter, Ernie. Im Kontrast zu Dir (Geburtstag 28. Januar) verkörpert Bert (Geburtstag 26. Juli), der schon vom Aussehen her streng wirkt (langer gelber Kopf mit einer durchzogenen Augenbraue und immer mit einem grün-orange-blau längsgestreiften Pullover bekleidet), den stets korrekten, einschläfernd monotonen und vor der Zeit vergreisten Typ. Er hat ein Faible für Tauben, speziell für seine Lieblingstaube Betty, und sammelt langweilig anmutende Dinge wie Kronkorken, Büroklammern und Papierschnipsel; außerdem liest er gerne Taubenwitzebücher und hört mit Vorliebe Blasmusik bzw. Polka. Bert wurde als Hand-und-Stock-Puppe nur aus Schaumstoff, Filz, Plastik und Stoff gefertigt. Dadurch ist er wesentlich unbeweglicher als Du.

    • Warum sollte er das tun? Weil er es nicht besser kann?
      Hänge dich doch nicht zu sehr an Formalitäten auf.

    • Ja, ja der „Oberlehrer“. Stellt die Form über den Inhalt. Ergebnis: Inhaltsleere Form.

      • Unfassbar, Reineke, wir haben bis zur 88. Minute vier zu eins geführt – und lassen uns in den letzten zwei Minuten noch drei Dinger von den Emmendorfern reinmachen. Sind meine Schlossparkkicker nun landesligatauglich oder nicht?

        • Wen juckt das ?

          • Warum willst Du das wissen, Ingoh? Traust Du Dich nicht, eine Meinung zu haben, wenn Du keine Gleichgesinnten um Dich versammelt weißt?

        • Hallo Holgi,
          als ich das Ergebnis gelesen hatte, dachte ich zunächst: für den Verbleib in der Klasse wohl etwas zu wenig aber gegen diesen Gegner doch ganz passabel. Als ich jetzt von Dir las, wie es zustande gekommen ist wurde ich schlagartig an jenes Spiel des LSK in der vorletzten Saison gegen Droichtersen erinnert, damals führte der LSK durch ein Tor von Wriedt bis zur 90. Min. 1 : 0, um dann noch mit 1:2 zu verlieren. Das war damals ähnlich unfaßbar. Schitt häppens – blöd nur in so einer kitzeligen Situation.

          Als Oberschlaumeier beantworte ich mal Deine letzte Frage so: Über die Landesligatauglichkeit Deiner Buben vom Schloßpark wird am kommenden Sonntag entschieden. Die Würfel sind noch nicht gefallen. Aber es war wohl – wie man heute zu sagen pflegt – ein gebrauchtes Pfingsten für Dich.

          • So ist es, Reineke, am kommenden Sonnabend, den 26. Mai, laufen meine Buben um 16:00 Uhr im Jahnsportpark der Turn und Spielgemeinschaft Ritterhude auf. Wir haben es nicht mehr selber in der Hand respektive am Fuß. Aber man hat ja schon Pferde und Esel kotzen sehen. Insofern: Ein Sieg muss her. Und wenn außerdem die Teutonia gegen Ottersberg unentschieden spielt, sind wir gerettet.

  12. Hallo Gerd, guck mal auf die Überschrift. Es geht hier um ein Spiel vom LSK und nicht um eine Freizeittruppe in der künftigen Bezirksliga Staffel 7

    • Soso, die Schlossparkkicker aus Etelsen schlecht reden, aber dreimal im Monat bei Holgi an der warmen Theke rumlungern und als Lüneburger Fußballfachmann auf unentgeltlichen Nachschlag und ein freies Dessert mit Kaffee und geschäumter Milch setzen. Solche Spezialisten ham’er gerne! Noch ist der Verein nicht abgestiegen. Und schon in der übernächsten Saison könnten der LSK und der TSV Etelsen in der Oberliga Niedersachsen aufeinander treffen. Wer dann die Nase vorn haben wird, ist noch lange nicht ausgemacht.

      • Hallo Gerd, vielen Dank für deine Unterstützung, aber ich kenne Ingoh nicht und wüsste auch nicht, dass bei uns „ein Lüneburger Fußballfachmann“ dreimal die Woche an der warmen Theke „rumlungert“, um Nachschlag, Dessert und Cappuccino abzustauben.

    • @ Ingoh

      Es sind hier aber nirgendwo Schilder zu sehen, auf denen steht „Für Holgis und Reinekes verboten!“. Können überraschende Themenwechsel und Fachgespräche mit Gästen und Experten aus dem Bremer Raum oder von woanders her, die deinem Ordnungsbewusstsein zuwiderlaufen, Ingoh, die Lüneburger Debatte nicht unter Umständen bereichern, indem ganz neue Akzente gesetzt werden und Licht plötlich auf Aspekte fällt, welche selbst dir den einen oder anderen Sachverhalt erhellen und dich durch einfache Übertragung des Gelesenen auf fruchtbare Gedanken oder zu weiterführenden Ideen bringen? Oder gilt für dich nur der Grundsatz, den du von deiner Mama gelernt und später bei der Post bekräftigt bekommen hast: „Das ham’er schon immer so gemacht, das mach’mer auch weiter so“?

  13. Hallo Stefan Hye,

    eine Frage an dich als schneller alterndes, aber auch flinker weise werdendes LSK-Zentralorgan:

    Du kennst Holgi. Er ist Fleischer wie du auch. Und in gewisser Weise ist er sogar Trommler. Denn er feuert unsere Jungs genau so an, wie er für seine Schlossparkkicker auf die Pauke haut. Außerdem traktiert er nicht ohne Geschick die Reklame-Congas für die herzhaften Leckereien von seiner warmen Theke unter Lüneburger Genießern, die irgendwann zwischen Walsrode und Bremen zu tun und einen knurrenden Magen zu befrieden haben könnten.

    Was denkst du? Hat Holgi, dessen Papa mit Dieter Schatzschneider und Martin Kind Skat kloppt und der sich sehr gut in der Lüneburger Fußballwelt auskennt, hier in den Kommentarspalten von LZsport als Gast Schreib-, Auftritts- und Mitspracherechte, wie Reineke anscheinend und ich sicher meinen, oder sollen wir uns hartleibig zeigen und ihm (und damit allen ortsfremden Schwatzbrüdern) die Tür vor der Nase der Kommunikationsfreude und Mitteilungsbedürftigkeit zuschlagen? Muss Holgi also still sein und draußen bleiben und den Rand halten und sich trollen, wie Ingoh das sieht?

    Was meinst du? Ist alles Niedersächsische westlich der A7 feindliches Gebiet für uns? Und ist, wer einem Verein zugehört, der in drei Tagen aus der Lüneburger Landesliga fliegen könnte, als Gesprächspartner nicht akzeptabel?

    • Mensch Katsche, hast du es immer noch nicht gemerkt? Holgi ist ein Lüneburger, der gerne die lokalen Spielberichte der Etelsener kopiert um das mangelnde Interesse am kommentieren des Lüneburger Landesliga gekicke zu kompensieren und der selbst aus dem Politikteil der LZ geflogen ist und nun seine Worte mit seinem Counterpart im Sportteil loswerden muss, um seinen Mitbewohnern und Kollegen nicht auf den Sack zu gehen.

      • landkreisfussball, bist du das? Du verwechselst bestimmt Holgi mit Hartmut Schlomski oder Boris Oh Wirschaffendas. Das mit den Spielberichten ist übrigens Totalbedebbert, der auch fürs Stader Tageblatt und die Hildesheimer Allgemeine Zeitung schreibt und irgendwie auch Kontakte zur Luenepost zu haben scheint. Holgi ist Fleischer in Etelsen und Ex-Schlossparkkicker mit Leib und Seele. Er kennt den dicken Schatzschneider und macht einen Eins a-Hinterschinken. Von ihm und Reineke kommen hier die besten Beiträge neben denen von Stefan Hye, Herbert, Insider, Gibmirdiekirsche, achtmalklug, Kai, hartzfear, Silversurger, Dustin und Heimspielkibice. Ich verstehe nicht, warum du und Ingoh ihn mit allen Mitteln (jetzt sogar durch Verleumdung) loswerden wollt. Kannst du mir das mal erklären?

        • Hallo Katsche;
          Du verstehst bestimmt, wenn ich die Liste der von Dir gelobten Kommentatoren um Frau Lattenknaller – immer kurz, trocken und treffend – ergänze. Ausderdrehung und Gerd sollten auch erwähnt werden ebenso wie alle, an die ich jetzt nicht gedacht habe.

          • Ja, das verstehe ich, Reineke. Doch dann müssen wir Onkel Heintzi, Alice Car, Ole, Boris Obodda, dtonal, Henning Juhre (Juri)/Eintracht Lüneburg (rhetorisch geschult), Alter Hase, sina, Jan, Markus Schultz und Professor Brinkmann oder Dudenhöfer auch erwähnen. Was aus der Lattenknallerin geworden ist, würde mich mal interessieren. Die besaß Sinn für Takt und Timing, ähnlich wie Clemens, aber in Bernhard-Viktor Christoph-Carl von Bülowscher Kürze. (Ein Mysterium ist das Abtauchen von Rutzi für mich übrigens ebenfalls. Das war der, der dreimal die Woche immer denselben Joke über seine Arbeit bei Baumann & Clausen gepostet hat.)

            Was schreibst du dem mutigen Christoph Podstawa? Hast du deinen Essay schon in Arbeit? Er hat bisher als einziger Kreistagsabgeordneter ein Statement riskiert. Das verdient Respekt und eine gut überlegte Antwort. Mal seh’n, obe er dialogfähig ist und auf die Einwände und Anmerkungen eingeht. Der Mann hatte mir schon imponiert, als er sich im Oktober letzten Jahres seinen Wählern als Landtagskandidat in der Position des konzentrierten und zugleich relaxten LZ-Lesers vorstellte: https://www.landeszeitung.de/wp-content/uploads/2017/10/8704693_.jpg

          • Rainer Zufall

            Klasse Bild, Katsche. Ich stelle mir gerade vor, Bernd Althusmann hätte sich in seinem Hochbett beim Schmökern in Hoodie und Cargoshorts von der LZ fotografieren lassen. Wenn er sich ein Beispiel an dieser ungezwungenen Natürlichkeit beim Werben um Volkes Stimmen genommen hätte, wäre es für ihn in seinem Wahlkreis 51, der aus den Gemeinden Seevetal, Rosengarten und Neu Wulmstorf besteht, vielleicht nicht so eine verdammt enge Zitterpartie gegen den dortigen SPD-Kandidaten geworden.

      • Hallo Hans im Pech,

        Beweise?

        Dein ehrenrühriges Heckenschützenschreiben ist ziemlich nah an der Grenze zur Beleidigung und zur üblen Nachrede.

        Setzt es Dir so sehr zu, daß Holgi sympathisch, als Geschäftsmann erfolgreich und außerdem ein leidenschaftlicher, mitreißender, ja, ein im positiven Sinne Fußballverrückter ist?

        Ich möchte nicht wissen, was Clemens zu einem Anschwärzer wie Dir gesagt hätte. Mit solchen Fans wird die LSK-Kultur den Lüneburger Fremdenverkehr sicher nicht ankurbeln können. Damit entfallen aber entscheidende Argumente für den schnellen Bau unseres bundesligatauglichen Stadions im Sportwaldpark Ilmenauer Land. Wer Gäste von der Weser unhöflich behandelt, darf allgemein nicht mit mehr Sympathiepunkten von Tagestouristen rechnen und verliert an ökonomisch relevanter Werbewirksamkeit im Rahmen des Stadt- und Standort-Marketings. Hast Du darüber mal nachgedacht?

    • Moin Moin Katsche.
      Ich habe da persönlich überhaupt kein Problem mit.
      Es ist ja im Grunde genommen auch kein LSK Forum,sondern nur eine Kommentar Spalte,wo jeder seinen Kommentar zu bestimmten Spielberichten abgeben kann.
      Und wenn mir was nicht gefällt,dann lese ich es nicht und fertig.
      Solange alles friedlich abläuft,diskutiere ich mit jedem Gast,ob Etelsen,Treubund oder Eintracht.

  14. Mal eine Frage an alle.

    Wie empfindet Ihr die Situation,das es jetzt nach mehreren Jahren immer noch keine Lösung in Sachen Stadion-Heimat gibt?
    Was würdet Ihr Euch wünschen?
    Würde Euch ein kleines Stadion mit kleiner Tribüne und einem Fassungsvermögen von 1800 Plätzen auf dem VFL-B Platz reichen?
    Oder so wie ich es mir Wünsche,ein Stadion,das bei Bedarf Ausbau fähig ist,falls es in der Tabelle doch mal nach oben geht?
    Man muss ja auch immer mal wieder damit rechnen,das man mal wieder im DFB Pokal spielt.Und da man ja schon mit Mainz 05 an seine Grenze mit 4000 Plätzen gekommen ist,könnte man ein Spiel gegen Mannschaften mit reizvollerem Namen nicht mehr in Lüneburg austragen.

    Mir würde ja Übergangs weise erst mal ein Grundstück plus Geld,was der OB in der Zeitung ja zugesagt hatte reichen,dann hat man aber wenigstens schon mal ein Ziel vor Augen.
    Mit einigen Fördergeldern würde das bestimmt schon mal reichen,um zwei Sportplätze anzulegen,plus ein Kabinentrakt.
    Dann könnte man da wenigstens schon mal trainieren lassen,was dann zusammen mit der Goseburg in dem Bereich schon mal für Entspannung sorgen würde.
    Ich denke,das wenn man einen Aufruf macht,viele Fans auch bereit wären,beim bauen stundenweise zu helfen.
    Da sind bestimmt auch Fachkräfte wie Maurer und Elektriker mit bei,womit man durch Eigenleistung viel Geld sparen könnte,was ja eh nicht vorhanden ist.
    Fördergelder gibt es ja glaube ich jährlich,und damit könnte man ja dann den nächsten Bau Abschnitt finanzieren.
    Es würden bestimmt auch einige Sponsoren zusätzliche Gelder für ein Stadion Bau bereitstellen,nur muss jetzt endlich mal ein Anfang gemacht werden.

    Zur Zeit ist es auch noch möglich,das die Stadt den Fehler,die Halle gegenüber vom Media Markt zu bauen,korrigieren kann.
    Wenn man weiß,das zwei große Sportstädten gebraucht und gebaut werden müssen,warum dann nicht zusammen auf einem Grundstück,da könnte man doch viel Geld sparen.
    Ein paar Vorteile die mir dazu einfallen sind,eine gemeinsame Parkfläche und dadurch auch Vermeidung von Staus,die am jetzigen Hallen Standort vor programmiert sind.Man könnte einen gemeinsamen Kabinentrakt nutzen,der zwar etwas größer ausfallen müsste,aber immer noch billiger wäre als zwei zu bauen.
    Man bräuchte dann auch nur eine anstatt zwei Heizungsanlagen und es muss auch nur eine gewartet werden,was wiederum an Folgekosten spart.
    Dann ein Doppel Vereinsheim anstatt zwei zu bauen.
    Meine Vorstellung wäre,es vom Platz her vielleicht auch aneinander und aufeinander zu bauen,so ähnlich wie es im Wilschenbruch war.
    Längs seitig gesehen ein langes Gebäude,Kabinen,Kneipe,Kneipe.
    Darauf die Tribünen Seite von Stadion und auf der anderen die Tribünen Seite von der Halle,so das es miteinander verbunden ist.Dann kann man den Kabinentrakt nach beiden Seiten für die Halle und für das Stadion zugänglich machen.Das spart dann auch wieder viel Baumaterial wie Zement und Steine und die Kosten für die Dächer einzelner Gebäude.

    Zudem würde ich noch eine Mucki Bude am Ende mit ansetzen,erreichbar über den Kabinentrakt beidseitig,und einen zusätzlichen Eingang von außen.
    Da heutzutage die meisten Jugendlichen in ein Fitness Studio gehen,könnten diese dann gleich nach oder vor dem Fußball -Volleyball Training im Fitness Studio weiter machen.
    Dieses könnte man dann öffentlich machen,also auch für Kunden die nicht im Verein sind.
    Neu Kunden,nur als Beispiel, 14 Euro im Monat und für Vereinsmitglieder 9 Euro im Monat.
    Das schafft neue Arbeitsplätze für Trainer,Bedien und Reinigungspersonal.
    Mit dem Gewinn vom Fitness Studio kann man dann Instandhaltungskosten für Stadion und Halle bezahlen.
    Und die Sportler sparen viel Zeit,da Sie nicht noch woanders hin müssen um zu trainieren.
    Zudem könnte man auch noch ein kleines Massage Studio mit dem Fitness Studio verbinden,was auch noch ein bisschen Geld einbringt,plus Arbeitsplätze.
    Wenn es ein großes Grundstück gäbe,könnte man viel Geld sparen und auch verdienen,wo bei mir jetzt gerade noch einfällt,das man auch noch eine gemeinsame Kinder Betreuung mit anbieten könnte,um etwas zu verdienen und die Eltern entspannter Sport gucken oder betreiben können.
    So Leute,ich höre jetzt auf,ich finde ja wieder mal kein Ende,weil mir dauernd was neues einfällt.

    Aber schreibt doch mal was Ihr so denkt,oder was für Ideen Ihr habt.
    Ich hoffe,das hier noch einige Leute in diese Kommentar Spalte reingucken,und auch was zu dem Thema schreiben.

    • Hallo Stefan,

      deine Ideen finde ich super. Ich schreibe auch schon seit drei Jahren gegen den egozentrischen SVG-Schwachsinn an und würde mir wünschen, es käme zum Umdenken und zu einem GEMEINSAMEN Projekt, das mit dem im Augenblick veranschlagten Geld von ca. 15 Millionen (ohne die unerlässlichen Straßenbau- und Parkraumbeschaffungskosten) auch locker auf den Weg zu bringen wäre.

      Drei wichtige Punkte hast du übersehen:

      1.) Noch gibt es keine Einigung über ein taugliches Gelände (TK-Kaserne, Bilmer Berg II, alter Flugplatz) für eine entwicklungsfähige, d. h. über viele Jahrzehnte nach und nach erweiter- bzw. ausbaubare Waldsportanlage mit Trainingsarealen, Sportschule, Gastronomie, Hotels, etc.

      2.) Für das ungeeignete Grundstück an der Lüner Rennbahn plus für unbrauchbare Sallier-Planungen haben Mädge und Nahrstedt bereits etwas über zwei Millionen Euro ausgegeben und auch bezahlt (= ein durch mangelnde Überlegung selbst erzeugter Sachzwang mit – wie du richtig sagst – unabsehbaren Folgekosten). Diese Dummheit zuzugeben und davon abzurücken, fällt den beiden alten Herren im Traum nicht ein und ist das eigentliche Problem.

      3.) Bauherr der Arena ist der Kreis (Nahrstedt) nicht die Stadt (Mädge), die „nur“ massig Geld (Einmalzahlungen plus Pflege-, Reparatur-, Betriebs- und Unterhaltskostenzuschüsse) reinbuttert.

      Hebel für eine aussichtreiche Argumentation in Richtung des Kreistages und des städtischen Rates ist, (1.) dass auf dem Gelände in der Vrestorfer Heide auch ein weiterer Betrieb angesiedelt oder eine Garage gebaut werden könnte, um die seit Jahren ohnehin schon katastrophal prekäre Parksituation im Gewerbegebiet zu entspannen UND dass (2.) der Kreis aus Gründen des Beihilferechts den Volleyballern finanziell gar nicht unter die Arme greifen DARF. Zumal nicht der Verein, sondern Herrn Bahlburgs angegliederte Sportbetriebsgesellschaft, die privatwirtschaftliche, profitorientierte SVG-GmbH, offiziell als Hallennutzer auftreten würde. Dazu heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme des Kreises: „Die Sportbetriebsgesellschaft GmbH muss wie jedes andere Unternehmen auch für eine Nutzung [der Arena] ein angemessenes Entgelt bezahlen. […] Würde eine kostenlose Nutzungsüberlassung geregelt, wäre dies […] rechtswidrig. Denn der Landkreis würde aus Steuermitteln für einen Zweck, der nicht zu seinem Aufgabenkreis zählt, einem Privatunternehmen eine Zuwendung gewähren.“ (Quelle: Vorlage 2018/037 in der Sondersitzung des Ausschusses für Hochbau und Energiesparmaßnahmen vom 13. Februar 2018, Antwort zu Frage 10 der CDU-Fraktion, Absatz 2 PDF, Seite 7): https://allris.lklg.net/bi/vo020.asp?VOLFDNR=4710)

      Diese rechtliche Schwierigkeit würde wegfallen, wenn es sich bei der Anlage – nachweisbar – nicht um die Subventionierung von privaten Geschäftsbetrieben (wie der SVG-GmbH), sondern um die – dem Gemeinwohl dienliche – Ermöglichung und Förderung von Breiten- und Vereinssport handelte. Das wäre aber eben nur an einem anderen Standort möglich.

      Du hast recht, wenn sich jetzt schnell Druck aufbauen ließe, der von vernünftigen Vorschlägen flankiert wäre, würde sich das herangaloppierende Arena-Fiasko zugunsten einer sinnvollen Lösung für den Lüneburger Sport, den Fußball allgemein und den LSK im Besonderen – vielleicht – noch verhindern lassen.

      Zur derzeitigen Arena-Lage siehe: https://www.landeszeitung.de/sport/aktuelles/219352-grosser-abend-fuer-die-svg#comment-56822

  15. Hallo Stefan,
    beim Lesen Deiner Vision kamen mir schlagartig, Wolfgang Neuss und Wolfgang Müller in den Sinn, die als Räuber im Spessart ihre Träume in dem Lied „Ach könnte das schön sein …“ besangen. Ihre Träume waren keineswegs überzogen sondern sehr bodenständig – sie träumten von einem „Häuschen mit Garten“ – dennoch waren diese für sie als Straßenräuber zunächst unerfüllbar. Bin mir nicht mehr ganz sicher, ob es für sie schließlich doch ein Happy-End gab. Wahrscheinlich, denn schließlich ist der Film(„Das Wirtshaus im Spessart“)
    ein Kind der Traumfabrik.

    Nun Deine Träume von einer neuen Heimat für den LSK sind für mich ähnlich bodenständig – nach meiner Meinung wäre ein kleines reines Fußballstadion für 2 bis 3 Tsd. Zuschauer mit angrenzendem Trainingsgelände für einen Regionalligabetrieb völlig ausreichend.

    Sollte Dein Traum nur die Spur einer Realisierungschance haben, müßten alle diejenigen, die zu seiner Verwirklichung beitragen könnten, sich offiziell von den Plänen verabscihieden, auf dem Gelände der Theodor Körner Kaserne eine kleine regionalligataugliche Anlage schaffen zu wollen. Diese Pläne sind mittlerweile nichts weiter als ein Feigenblatt, das man allen vorhalten kann, um zu zeigen, da0 man voller Tatkraft für den LSK etwas tun will, tatsächlich aber nichts zu tun braucht.

    Der „Allmächtige“ im Lüneburger Rathaus sieht mittlerweile offenbar die Sülzwiesen als dauerhafte Bleibe für die Wilschenbrooker an, was er aber so deutlich nicht zu sagen braucht – wegen der Theodor Körner Kaserne. Helfen könnten allein wohlmeinende potente Sponsoren – aber finde die mal, nachdem die Salzquelle nun schon lange nicht mehr sprudelt, und es hier auch keinen Herrn Kühne gibt.

    Sicher bin ich mir dagegen, daß Stadt und Lankreis das Geld, was sie nicht haben, wohl aber wir tumben Steuerzahler, in das Millionengrab der Arena „Lüneburger Land“ werfen werden – das ist keine Frage der Vernunft sondern einer Gruppendynamik, wie man sie z. B. bei den Lemmingen beobachten kann.

    Tut mir leid, daß das nun ein wenig konstruktiver Beitrag geworden ist, zumal sich vieles von dem, was Du vorgeschlagen hast, tatsächlich mit einem überschaubaren Aufwand verwirklichen ließe – man muß nur wollen. Letzteres ist jedoch leichter gesagt ….

  16. Christoph Podstawa

    Hallo,

    als Linksfraktion im Kreistag wünschen wir uns eine Halle, die nach den Bedürfnissen der Bevölkerung ausgerichtet ist. Dazu gehört auch eine Heimstätte für die SVG, der durch die erste Ligamannschaft zu einem Zugpferd des Breitensport wurde. Inzwischen hat die SVG über zwanzig Mannschaften. Die SVG braucht aber keine Halle für bis zu 4.000 Personen. Dies haben sie uns bei einem Austausch mit unserer Linksfraktion bestätigt. Wir wollen eine Halle bauen lassen, die max. 2.000 Personen fasst und bei Heimspielen zu einem Hexenkessel wird. Außerhalb der Spiele kann die (kleinere) Halle für Veranstaltungen wie Abibälle, Ausstellungen, Turniere, Trainings, Breitensport usw. genutzt werden. Damit die Kosten für solche Veranstaltungen nicht explodieren, wollen wir die Halle in öffentlicher Hand betreiben. Damit stehen nicht die Profite Privater im Vordergrund, sondern die Daseinsvorsorge und die Bedürfnisse der Menschen und Vereine in unserer Region. Eine größere Halle und dann noch mit privaten Betreiber ist teuer und orientiert sich an den Bedürfnissen der Veranstaltungsbranche. Das werden wir nicht mittragen. Ich halte nicht viel davon, die Halle pauschal als zu teuer abzustempeln. So wie der Landkreis sie in den letzten Monaten geplant hat, war sie teuer und sinnlos. Zum Glück sind die schlimmsten Pläne ad acta gelegt. Aber eine Halle für den SVG und den Breitensport kann eine sinnvolle Einrichtung für unsere Region sein.

    • In Ihrer Darstellung finde ich aber keinen einzigen Hinweis auf das Problem, um das es hier geht. Was ist mit dem LSK, dem Lüneburger Spitzenfußball und seinem Stadion? Volleyball ist gut und schön, aber Volleyball ist eine absolute Orchideen-, Exoten- oder Randsportart, die niemals auch nur im Ansatz, die Wirkung für den Breitensport (und nebenbei auch für das Image unserer Stadt) wie der LSK Hansa oder meinetwegen auch der MTV Treubund wird entfalten können. Einen „Hexenkessel“ wird es Am alten Schlachthof nicht geben! Zweitausend Zuschauer für ein gewöhnliches Volleyballspiel sind vollkommen illusorisch. Mit knapp der Hälfte dürfte auch an besonderen Spieltagen maximal zu rechnen sein. Aber können Sie sich vorstellen, wieviele kämen, wenn der LSK auch nur in der Dritten Liga spielen würde?

      Auch die von Ihnen beschriebene etwas „downgesizede“ Arena befindet sich an einem Standort, welcher auf die Bewältigung der Verkehrsprobleme selbst von 2.000 Besuchern nicht vorbereitet ist. Außerdem würde ihre Realisierung zum Preis von fünfzehn bis zwanzig Millionen Euro die Berücksichtigung bzw. Befriedigung der dringendsten Bedürfnisse aller anderen Vereine über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hinaus verhindern.

      Wäre es nicht sinnvoller, das Gelände an der Lüner Rennbahn aufzugeben und eine integrierte Sportpark-Lösung für alle Ballsportarten, zu denen auch der hochklassige Fußball mit einem modernen, bundeligatauglichen Stadion gehört, in einer Umgebung anzustreben, die in jeder Hinsicht zahlreiche bauliche Entwicklungsmöglichkeiten bietet (anfänglich sogar zum gleichen Preis wie dem jetzt für bloß eine Halle kalkulierten)?

      • Karlheinz Fahrenwaldt

        Der Oberbürgermeister Mädge hat dafür gesorgt, dass in dem Naturschutzgebiet in Wilschenbruch statt Fußballplätze nun die Villen reicher Bürger stehen. Der muss dann dafür sorgen, dass eine Semieprofimannschaft eine angemessene Spielstätte zur Verfügung gestellt werden kann – oder er kann es auch lassen. Das ist seine politische Entscheidung. Damit hat der Kreistag und dessen Mitglieder nichts zu tun.

        • Ok, Herr Fahrenwaldt, mit dem LSK haben Kreistags- und Ratsmitglieder nichts zu tun, schreiben Sie. Aber warum Sie plötzlich lieber die privaten wirtschaftlichen Interessen von Herrn Bahlburg und Herrn Hoppe fördern möchten, wie das bekanntlich die Sozial- und die Christdemokraten schon seit vier Jahren vorhaben, möchten Sie uns auch nicht erklären. Jeder in Lüneburg, auch Sie, Herr Fahrenwaldt, weiß, dass die Arena am falschen Ort geplant und am Ende vielleicht sogar gebaut wird. Sie kann dort weder Stadt-, noch Event-, noch Versammlungs-, noch Tanz-, noch Konzert-, noch Messe-, noch Schul- und auch nicht Breitensporthalle sein. Die vorhandene Infrastruktur gestattet das alles nicht, genausowenig wie es der Vorrang des international zusammengekauften Bahlburgschen Volleyballbusiness erlaubt, dort in der verbleibenden Zeit irgend etwas anderes Vernünftiges mit dem Bau anzufangen. Anstatt den teuren Unsinn sofort zu stoppen und nach einem besser geeigneten Gelände Ausschau zu halten, auf dem für fast das gleiche Geld noch in diesem Jahr ein ganzes Ensemble von Ballspieleinrichtungen entstehen könnte, zucken Sie mit den Schultern, reden etwas Vages über „Bedürfnisse der Bevölkerung“ und stimmen dem Versenken von zweistelligen Millionensummen in ein vollkommen verrücktes Prestige- und Buddy-Geschäft des Oberbürgermeisters zu?

          • Karlheinz Fahrenwaldt

            Wenn Sie meinen Post gelesen hätten, wüssten Sie, das ich lediglich für die Kreistagsfraktion der Linkspartei Stellung nehme. Also erst Lesen und dann Motzen!

          • Lieber Herr Fahrenwaldt, ich weiß, dass Sie nur für die Linkspartei Stellung nehmen, und ich wollte auch nicht motzen. Wenn das bei Ihnen so angekommen sein sollte, entschuldige ich mich. Ich habe mich vielleicht auch ein wenig missverständlich ausgedückt, denn natürlich können Sie oder Ihre Partei den Unsinn an der Lüner Rennbahn nicht alleine stoppen. Was ich wissen wollte, ist, warum Sie und Ihre Partei jetzt plötzlich versuchen, sich und anderen diesen hanebüchenen Unfug schön zu reden. Ich glaube, Sie könnten die Arena bis auf die Dimension einer Hundehütte hinunter schrumpfen, um sich das Anrecht auf ein gutes Gewissen zu suggerieren, sie bleibt doch an dem vorgesehenen Standort immer nur ein Riesen-Nonsense, der meines Erachtens mit Gemeinwohlinteressen nicht in Übereinstimmung zu bringen ist. Meine Frage war also, welche Gründe (a, b, c, d, …, etc.) Sie nennen können, um Ihren Schwenk (und den Ihrer Partei) hin zu den (bedingten) Arena-Befürwortern plausibel (oder gar überzeugend) zu machen. Das Aufzählen solcher Gründe, sofern diese tatsächlich einleuchten, würde doch eventuell dazu beitragen können, die gegen die Arena aufgebrachten Gemüter zu Einsicht oder wenigstens zu Verständnis zu bewegen und damit etwas oder beinahe ganz zu beruhigen.

        • Geehrter Kreistagsabgeordneter Fahrenwaldt

          Haben der Kreistag und dessen Mitglieder auch nicht mit der Frage zu tun, ob eine Investition von am Ende (wenn nämlich die Verkehrsproblematik angegangen werden muss) ganz gewiss mindestens 20 Millionen Euro Steuergeld dem Gemeinwohl nutzt – oder doch hauptsächlich nur dem individuellen Wohl von einer Handvoll privater Geschäftsleute?

          LG, Otto

      • Christoph Podstawa

        Hallo Timo,

        ich warne davor Sportarten gegeneinander auszuspielen. Eine gute Daseinsvorsorge fokussiert sich weder auf eine Sportart noch auf das Stadtmarketing. Das Stadtmarketing beispielsweise ist mir relativ schnuppe, wichtiger ist mir, dass wir eine Region mit guter Daseinsvorsorge haben. Welche Sportart in welcher Liga vertreten sind, ist für mich zweitrangig. Wichtiger ist Spitzensport als Zugpferd für Breitensport zu verstehen und den Vereinen möglichst viel Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten.
        Wir wollten einen anderen Standort und hatten den Traum eines Sportzentrums mit guter Anbindung an den ÖPNV. Es wurden aber Tatsachen geschaffen wie die Standortwahl, die wir zwar kritisieren, aber als keinste Gruppe im Kreistag nicht zurückdrehen werden.
        Bei der Größe der Halle habe ich auch max. 2.000 Personen geschrieben. Die SVG wünscht sich eine Halle für 1.500 Personen. Wenn erste Kostenkalkulaionen da sind, werden wir das Fass aufmachen und schauen, was sinnvoll für uns erscheint. Was wir als kleinste Gruppe erreichen werden, wird sich noch zeigen. Ich befürchte, dass es eine Mehrheit für eine „kommerzielle Eventhalle“ geben könnte. Davon würde aus meiner Sicht weder der Sport noch die Bevölkerung vor Ort profitieren. Ganz im Gegenteil: Die Betriebskosten werden hoch ausfallen und durch Umschichtungen aus den Bereichen Sport, Kultur und Sozialen finanziert werden.
        Und hier sind wir aus meiner Sicht bei dieser Diskussion und dem LSK angekommen. Die Daseinsvorsorge und Infrastruktur deckt nicht die Bedürfnisse der Vereine ab. Hier muss investiert werden. Das wollen wir auch erreichen, wenn die Halle aber zu groß und überdimensioiert wird, kann der LSK ein eigenes Stadion und Leistungszentrum auf Jahrzehnte knicken. Auch wenn wir Lokalpolitiker sind und Politik ehrenamtlich betreiben, versuchen wir als Linke viel mit den Vereinen, Initiativen und Menschen vor Ort über Bedürfnisse auszutauschen. Dabei ist es uns wichtig sie nicht gegeneinander auszuspielen – z. B. Halle SVG vs. Stadion LSK – sondern möglichst zusammenzudenken und die unterschiedlichen Informationen in durchdachte Positionen einfließen zu lassen. Deswegen habe ich mich in die Diskussion eingeklingt.

        • Heinrich Fuchs

          Sie befürchten, dass es eine Mehrheit für eine „kommerzielle Eventhalle“ geben könnte?

          Soweit ich aus der Landeszeitung erfahren habe, ist der unauflösbare Nutzungswiderspruch zwischen so einer „kommerziellen Eventhalle“ und dem Verlangen nach SVG-Vorrang durch Herrn Bahlburg und seine Freunde in Kreistag und Rat gerade zugunsten von Herrn Bahlburg beseitigt worden. Eine „kommerzielle Eventhalle“ kann es nicht geben, weil sich das mit den zehn Heimspielen der SVG nicht verträgt und auch nicht mit den vom Geschäftsmann gewünschen unentgeltlichen „Trainingszeiten“ in der ihm kostenlos und betriebsbezuschusst zur Verfügung gestellten Arena.

      • Lieber Timo,

        bei Ihnen fehlt mir hier jegliche Objektivität. Bei einer Regionalligamannschaft von Spitzenfußball zu reden ist schon sehr gewagt.
        Außerdem braucht eine neue Hallo mindestens 2500 Plätze, um den Statuten der Volleyball-Bundesliga zu genügen. Wie Sie auf die Zahl von knapp 1000 Zuschauern bei einem besonderen Spiel kommen würde ich gerne wissen. Schon jetzt ist JEDES Spiel mit 800 Zuschauern ausverkauft. Für die bisherigen Spiele in Hamburg kamen stets über 1500 Zuschauern. Wie wird es erst in Lüneburg aussehen? Ein Zuschauerschnitt von mindestens 1500 ist also in der neuen Halle zu erwarten.
        Und im Gegensatz zum LSK wird hier wirklich Spitzensport geboten

        • Hallo Chris,
          die rosarote Brille steht Dir.

          • Es ist eine rosarote Brille mit den Scheuklappen der parteiischen Voreingenommenheit, liebe Stine aus dem Hause Clande. Den SVG-Leuten geht es immer nur um Vermarktung, nie um den Sport. Weder in der Breite noch in der Spitze. Chris, wie alle die anderen eifernden Philippikaster und schwadronierenden Morgensterne des Bahlburgmarketing begreifen einfach nicht, dass niemand ihnen ihre Halle streitig machen will, dass nur DIESE Halle nicht angeht, denn sie kann dort, WO und auf die Art WIE sie geplant ist, nur gebaut werden, indem sie anderen Sportarten auf Jahre die Finanzierungswasser abgräbt. DIESE Sporthalle ist ein ausgesprochen unsportliches Projekt! Und ein kommunalpolitisches Debakel ersten Ranges obendrein!

            Und nehmen wir einmal an, die SVG-GmbH würde es tatsächlich schaffen, zu den zehn Heimspielen im Jahr die herbeifantasierte Zahl von 1.500 Zuschauern in ihre Arena zu locken, dann blieben (bei 2.500 vorgeschriebenen) immer noch 1.000 Plätze unbesetzt, die an der „Atmosphäre“ des „Hexenkessels“ zehren würden, und das Parkraum- und Verkehrsproblem würde weiterhin dräuen.

            Darüberhinaus ist vollkommen unklar, was mit dem schwer zu erreichenden Mehrzweckmonstrum mit Monofunktion an den übrigen 355 Tagen im Jahr geschehen soll. Wäre es nicht am vernünftigsten eine Parkhaus-Hallen-Kombi draus zu machen?

        • Woran erkennst du denn Spitzensport? Daran das eine Mannschaft in der höchsten Spielklasse eines Landes spielt?

          • Natürlich,
            so wie die Faustballerinnen vom T.S:V. Deutsche Eiche Bardowicj.

          • Mag sein, dass ich nicht ganz objektiv bin, das sind Sie alle aber genauso wenig. Eine gute Diskussion wäre einfacher möglich, wenn Sie gewisse Dinge richtig darstellen würden (Zuschauerzahl etc.) Mit dieser bewussten Schlechtdarstellung kommen Sie mir eher wie jemand vor, der aus Prinzip dagegen ist. Dass das hier Kommunalpolitisch mehr oder weniger peinlich abläuft, darüber gibt es denke ich keine zwei Meinungen. Wenn ich mir aber so ansehe, wie teilweise im Fußball Steuergelder verbraten werden (in Kiel genauso), frage ich mich, warum nicht auch mal der Volleyball Spitzensport gefördert werden darf? Wie gesagt, über die Art und Weise kann diskutiert werden.

        • Na Chris,
          nicht unerwähnt sollte vielleicht bleiben, daß es hier um 20 und am Ende wohl eher 30 Mio.€ geht, für 16 Spieler und 10 Heimspiele, Ach ja, ich vergaß den bisher schon gut versorgten Breitensport und die Daseinsvorsorge (wohl für die Herrn Bahlburg und Hoppe) – letzteres ein besonderes Anliegen von Herrn Podstawa.

          Wir wollen auch nicht immer die eine Sportart gegen die andere ausspielen.

          Sorgen sind ebenfalls nicht angezezeigt, die Kreistagsgaukler – gewiefte Zahlenjongleure werden es schon richten, die Verkehrsschilder für den Baustellenverkehr liegen bereit. Auf geht’zu meiner ersten Runde. Es herrscht Ruhe im Landkreis. Warm auch nicht?

    • Hallo Herr Podstawa,

      „eine Halle, die nach den Bedürfnissen der Bevölkerung ausgerichtet ist“, wünschen Sie sich? Woher wissen Sie von den „Bedürfnissen der Bevölkerung“? Haben Sie sich diese „Bedürfnisse“ von Herrn Bahlburg und Herrn Dubber erklären lassen? Oder haben Sie mit „der Bevölkerung“ telefoniert? Ich bin jedenfalls nicht gefragt worden, was ich von der „Arena“ halte – und mein Nachbar auch nicht. Und das, was Sie da beschreiben, klingt mir auch sehr nach einer verschämten Rückkehr zur maßgeschneiderten Spezialanfertigung für den Entertainement-Unternehmer Bahlburg und seinen Geschäftsfreund Hoppe vom Anfang der Phase in welcher die Arena „den Bürgern“ mit zwanzig vollkommen voneinander verschiedenen Narrativen („Märchengeschichten“) schmackhaft gemacht werden sollte. Woher wissen Sie, daß „die SVG, durch die erste Ligamannschaft zu einem Zugpferd des Breitensports wurde“? Hat Herr Bahlburg Ihnen endlich doch verlässliche Zahlen (Bilanzen) über einen Zeitraum von fünf, sechs Jahren, auch über Zuschauerzahlen, und eine Medienresonanzanalyse vorgelegt? Oder ist das alles wieder nur durch Hochglanzfolien gestützte Selbstbeweihräucherungslyrik des Businessman und Ex-Bürgereisers Bahlburg (CDU) und seines Marketingstrategen, den Ratsherrn Morgenstern (CDU), die Sie hier in Ihren eigenen Worten wiedergeben? Das was Sie über „Abibälle, Ausstellungen, Turniere, Trainings, Breitensport usw.“ erzählen, passt überhaupt nicht zu dem, was uns während der letzten beiden Jahre von Rockkonzerten, Mega-Events und städtischen Großveranstaltungen aufgetischt wurde. Meines Wissens sind weder Sportgeräte noch Tore oder andere Ausstattungsstücke vorgesehen, die „Turniere, Trainings oder Breitensport“ erst möglich machen würden. Herrscht Klarheit darüber, wie das Betreiberkonzept aussieht? Ohne dass ein solches in allen Einzelheiten festgelegt ist, wird sich wohl kaum etwas über Termine und/oder Kosten sagen lassen. „Eine Halle für die SVG und den Breitensport kann eine sinnvolle Einrichtung für unsere Region sein“? Was heißt das genau? Wie genau wollen Sie den Spagat zwischen diesen beiden konfliktträchtigen Ansprüchen schaffen? Wie Sie die schier unlösbaren Transport- und Verkehrsprobleme an der Grenze zwischen Lüneburg und Adendorf entlang der Artlenburger Landstraße in den Griff bekommen wollen, wissen Sie das schon?

      Wie wollen Sie sich aus der Zwickmühle befreien, dass Sie einerseits „Daseinsvorsorge und die Bedürfnisse der Menschen und Vereine in unserer Region“ in den Vordergrund stellen und andererseits eine Halle für den Privatunternehmer Bahlburg mit seinem professionellen und profitorientierten Volleyballzirkus bauen?

      Meinen Sie nicht, man sollte sich endlich ehrlich machen und sagen, das ganze Ding, so wie (und da wo) es aufgezogen werden soll, ist eine grundverlogene Angelegenheit?

      Erst wenn ein brauchbarer Standort gefunden wurde und der Breiten- und Vereinnssport wirklich die erste Geige spielen, hat die Kommune überhaupt etwas in diesem Spiel zu suchen. Dann kann Sie eine Ballsport- und Veranstaltungshalle bauen und (da sie ja fast zwanzig Millionen Euro vorgesehen hat) auch gleich noch ein Fußballstadion. Und ganz zuletzt, wenn sich das mit den Bedürfnissen aller anderen Anspruchsgruppen vereinbaren lässt, kann der Hallenplatz tageweise an den Geschäftsmann und Privatunternehmer Bahlburg vermietet werden, damit er seine Profis zeigen kann und etwas Geld in die öffentlichen Kassen fließt.

      Meinen Sie nicht, Herr Podstawa, dass das Pferd so herum aufgezäumt werden müsste, damit alles mit rechten Dingen zugeht und der Ruch der sonst kaum zu übertünchenden Begünstigung von vorteilhaft „vernetzen“ Privatpersonen sich verziehen kann?

      • Christoph Podstawa

        Hallo Nick,

        wir haben tatsächlich nicht telefoniert. Ich muss auch nicht alle 180.000 Personen hier im Landkreis anrufen, um Politik machen zu können. Trotzdem diskutieren wir mit vielen Menschen, beantworten Anfragen und reden mit Repräsentaten aus den Vereinen. Wir gehen fragend auf Menschen zu. Wir wollen dann auch nicht in die Bücher schauen. Ich weiß nicht, wie sie sich Politik vorstellen, wir vertrauen den Personen, mit denen wir diskutieren. Und bilden uns dann eine Meinung – manchmal auch gegen die Interessen der Repräsentaten. Und ja: Ich habe mit der SVG gesprochen und bin zu diesem Schluß gekommen, dass Spitzensport als Zugpferd für den Breitensport dient. Und natürlich ist „Bevölkerung“ eine Vereinfachung. Diese nutzen wir um unsere Positionen zu verdeutlichen. Ich bitte hier um Verständnis.

        Kurz auf weitere Aspekte die sie erwähnen: Wir wollen ein Verkehrskonzept. Dieses ist für uns Grundvoraussetzung. Eine kleine Arena bringt überwindbare Verkehrsprobleme mit sich. Wir hoffen auf ein ÖPNV-gestütztes Verkehrskonzept. Und ja, wäre ich Landrat hätte ich die Arena- und Stadionthematik anders aufgezogen. Ich bin aber kein Landrat und versperre mich der Thematik trotzdem nicht. Einfach beleidigt auf der Opositionsbank schmorren ist nicht mein Ding. Lieber will ich anderen demokratische Fraktionen von unseren Ideen überzeugen und so möglichst viel „Schaden“ abwenden. Ob es eine „verlogene Angelegenheit“ ist, soll jede Person für sich bewerten. Wäre nicht meine Wortwahl. Und dass bestimmte Menschen „vernetzt“ sind, ist uns bewusst. Und trotzdem arbeiten wir an diesem Thema und bauen Druck auf.

        • „Und ja“, Herr Podstawa, Sie haben „mit der SVG gesprochen“ und sind zu Ihrem „Schluß gekommen, dass Spitzensport als Zugpferd für den Breitensport dient.“

          Wahrhaftig! Aber was hat das mit der „Arena“ zu tun? Wenn die SVG einen großen Anhang im Kreis hat, dann sind das – inklusive sämtlicher Mitglieder – äußerstenfalls Eintausend Personen. Das sind 0,6 Prozent der Kreis-Einwohnerschaft, von denen – vielleicht – ein Viertel aktiv ist. Handelt es sich dabei also um Breitensport? Außerdem benötigen die Juggendmannschaften keine Arena zum Herumtollen. Und wenn ich Herr Bahlburg wäre und von Ihnen wollte, dass Sie sich für meine Arena stark machen, würde ich Ihnen auch die dollsten Räuberpistolen erzählen, um zum Ziel zu gelangen. Meinen Sie nicht?

          Ich vertraue auch Personen, mit denen ich diskutiere. Aber bevor ich zwanzig Millionen Euro Steuergeld in ein halbseidenes Privatgeschäft stecken würde, ließe ich mir eine hieb- und stichfest ausgearbeitete Bedarfsanalyse von einem neutralen Gutachter erstellen (die bis heute nicht vorliegt) und ließe mich nicht mit schönen „Eindrücken“, mit von Wunschdenken besoffenem Gerede und mit beteuerndem Augenrollen von Interessentenseite abspeisen.

          So stelle ich mir verantwortungsvolle „Politik“ allerdings schon vor.

    • Gibmirdiekirsche

      Sehr gut Linksfraktion, da liegt ihr zusammen mit der AfD und einzelnen Abgeordneten von FDP und CDU auf Wellenlänge. Ebenso die Bürger würden diese Idee mit großer Mehrheit unterstützen. Es bleibt daher die Frage, warum die gleichgesinnten im Rat nicht mal eine Öffentlichkeitswirksame Welle gegen den geplanten Schwachsinn lostreten, bevor noch weiter Geld in der Schlachthofenge verbraten wird und ehe abschließende Fakten geschaffen werden. Wie wäre es mal eine Demonstration vorm Rathaus oder Landratsbüro zu organisieren, die fast 300 LSK Kinder wären bestimmt gerne dabei oder Infostände zu verkaufsstarken Zeiten in der Fußgängerzone. Die meisten Bürger haben doch noch gar nicht gemerkt, was da für ein Geschacher abgeht. Ohne dem Volleyball zu nahe treten zu wollen sollte nicht vergessen werden, dass die besagten 20 Mannschaften (Kleinteams) auch bisher schon sehr gut mit bestehenden Hallenkapazitäten versorgt sind. Es gibt nicht zu wenig Hallen, es gibt lediglich eine für die aus Legionären zusammengestellte Bundesligamannschaft zu geringe Deckenhöhe (Ausnahme Genehmigung) in Reppenstedt, was sich sicher beheben ließe oder man plant eine der 4 neuen Hallen etwas höher. Von daher ist die Idee eines Sportparks für alle Lüneburger Vereine (Stichwort Kunstrasenplatz) mit angegliederten Rasenplätzen und einer 2000 Personen Halle sicherlich das was Lüneburg nachhaltig und bedarfsgerecht braucht.

      • Karlheinz Fahrenwaldt

        Sie verbreiten Fakenews! Die AfD Kreistagsfraktion hat gegen die Halle gestimmt. Die Linksfraktion war gegen das ÖPP Verfahren und hat sich nach zwei Jahren durchgesetzt! Wir waren auch gegen den Standort, aber nun haben die anderen Fraktionen mit dem Grundstückskauf Fakten geschaffen, die wir nicht mehr ändern können, deshalb plädieren wir für eine kleinere Halle, da sie sowohl den Wünschen der Volleyballer, dem Breitensport und kleineren Events und Ausstellungen Rechnung trägt und darüber hinnaus die Verkehrssituation nicht so belastet, wie eine Arena für 4.000 Leute. Schauen wir mal, ob wir uns auch mit der kleineren Halle durchsetzen!

        • Warum plädieren Sie nicht dafür, das Grundstück anderen Zwecken zuzuführen (Parkanlage für die im Gewerbegebiet Beschäftigten und deren Kunden) und an geeigneter Stelle etwas langfristig Sinnvolles (weil Zukunfts- und Entwicklungsfähiges) zu beginnen?

          Muss in Lüneburg alles immer Flickwerk sein, nur weil ein Landrat und ein Oberbürgermeister ohne Mandat ein, zwei oder drei Millionen Euro vor der Haustür eines befreundeten Immobilienmouls abgeladen haben?

        • Gibmirdiekirsche

          So tief steckte ich nicht drin, ich hatte gedacht die Linksfraktion ist zur Vernunft gekommen und hat sich für eine kleinere Halle an einem geeigneten Standort eingesetzt, aus dem man mit dem restlichen Geld ein Gesamtkonzept Sport entwickeln könnte. Da habe ich denen wohl Zuviel zugetraut. Das die jetzt beim Schlachthof Quatsch mitmachen ist ja richtig bitter. Gab es dafür Deals auf anderen Ebenen?

          • Christoph Podstawa

            Genau das haben wir gemacht. Wir sind 4 von 58 und konnten uns nicht durchsetzen. Es wurden Tatsachen geschaffen auf die wir nun reagieren.

          • Hallo Christoph,

            daß mit dem verrückten, überteuerten Grundstückskauf von den beiden „Verwaltungsspitzen“ eigenmächtig Fakten geschaffen wurden, ist keine Frage. Aber heißt das wirklich, dass „wir“ daran nichts mehr ändern können? Zumindest die daraus erwachsenen Zwänge braucht, glaube ich, niemand zu akzeptieren. Die von Sallier kostspielig mit eingekauften „Pläne“ und „Konzepte“ sind ohnehin Makulatur und liegen längst im Mülleimer. Landrat Nahrstedt hat seinen Kreisrat Krumböhmer nach dieser Erkenntnis zwei Jahre lang mit allerlei Gedankenspielen beschäftigt, bis er plötzlich in der elften Kalenderwoche (zwischen dem 12. und dem 18. März) alles Erarbeitete wieder kassierte und die Rückkehr zur reinen (steuergeldsubventionierten) Bahlburg-Arena befahl.

            Das Grundstück liegt im Gewerbegebiet. Es lässt sich weiterverkaufen. Zahlreiche Vorschläge wie es umzunutzen wäre, sind gemacht worden. Klar, ca. eine Million von den ausgegebenen 2,5 Millionen werden verbrannt sein. Aber das bleiben sie auch, wenn dort weiter gebaut wird. (Vielleicht nur nicht ganz so offensichtlich, aber ist das „unser“ oder Herrn Mädges Problem?)

            Und gefährdet denn der völlig unüberlegte Eingriff des Landrates, mit dem er das halbwegs plausible Krumböhmer-Konzept pulverisierte, welches erst vier Wochen zuvor auf der Sondersitzung des Kreis-Ausschusses für Hochbau und Energiesparmaßnahmen vom 13. Februar 2018 mit ganz breiter Brust vorgestellt worden war (https://allris.lklg.net/bi/vo020.asp?VOLFDNR=4710), und so erneut Wirrnis, Chaos und Unübersichtlichkeit in die Kostenkalkulation gebracht hat, nicht auch die zugesagten Investitionsgrenzen der Stadt?

            Dein Glaube, „dass Spitzensport als Zugpferd für den Breitensport dient“, in allen Ehren, Christoph, aber dass dieses „Zugpferdische“ gerade der „SVG-Spitzensport“ in einem Umfang leistet, welcher den Arena-Wahn rechtfertigt, ist und bleibt schlicht ein Märchen (um es milde auszudrücken).

            Doch wo in diesem ganzen Schlamassel aus Lügen, Gefälligkeiten und falschen Entscheidungen siehst du „Pfadabhängigkeiten“, denen nicht zu entkommen ist?

            Stellt den Standort infrage, sucht ein brauchbares Gelände, kauft es und baut etwas, das primär dem Sport (und damit tatsächlich „der Bevölkerung“) und nicht dem privaten Geschäftskonto von Herrn Sallier, Herrn Bahlburg und Herrn Hoppe nützt.

            Ich halte es für einen Irrtum von euch anzunehmen, ihr müsstet in eine Kuhle schon alleine darum springen, weil zwei verwirrte Greise für deren Aushub viel Schotter in die Taschen eines bekannten Lüneburger „Investors“ transferiert haben.

    • Nachtwächter

      @podstawa
      „Zum Glück sind die schlimmsten Pläne ad acta gelegt“; jetzt werden offensichtlich nur noch die schlimmen Pläne verfolgt. Was sich da an Programm um die Halle – nicht mehr Arena – rankt, liest sich so unausgegoren wie ein Spickzettel von Klein Fritzchen. Ausstellungen sollen dort stattfinden. Hatte man dafür nicht gerade millionenschwer das Museum erweitert. Breitensport – sollen da nicht mit einem Millionenprogramm 4 Sporthallen in Lüneburg runderneuert werden. Abi-Bälle – da scheint es einen wirklich prekären Raummangel zu geben – wie anders als mit tiefer Resignation der Betroffenen ist ihr wohl jahrzehntelanges Schweigen zu ihrer mißlichen Lage zu verstehen. Turniere – da denkt man wohl an den Hallenfußball, der bisher offenbar auch nicht so recht wußte, wo er bleiben sollte. Richtig, da sind ja noch die 10 Heimspiele der Volleyballer, die ja offenbar einen Stammplatz in der Bundesliga innehaben unter der ewigen Ägide von Herrn Bahlburg. In der Tat, Vorstellungen, die man nur noch als schlimm bezeichnen kann. Spontan fällt mir noch eine weitere Verwendungsmöglichkeit für dieses Projekt ein. Wie wär’s mit einem regelmäßigen Tanztee – „Immer wieder Sonntags“ – natürlich mit Damenwahl – oder gehört eine solche Veranstaltung zum Breitensport oder zur Daseinsvorsorge? Ich bin zu tiefst optimistisch, daß unsere Volksvertreter stets in der Lage sind, mit dem Geld andere Menschen die schlimmen und auch die schlimmsten Dinge Wirklichkeit werden zu lassen. Ich mache jetzt mal auf meine erste Runde. Im Landkreis scheint Ruhe zu herrschen.

      • Richtig achtmalklug geschriebene Text- und Lageanalüse, Nachtwächter! Ich frage mich: Was haben Kreis und Stadt sich überhaupt um das private Einnahmen-, Umsatz- und Geldgeschäft mit einer Randsportart wie Volleyball zu kümmern? Sollen Herr Bahlburg und Herr Hoppe doch ihre Subventionsabgreifenergie mal in echte Unternehmercourage investieren und sich ihre Halle privat finanzieren (Ausbau bzw. Aufstockung Gellersenhalle z. B.). So würden sie drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Erstens könnten sie nachweisen, dass der „Selbstläufer Mehrzweckarena“ tatsächlich die fette Kohle einspielt, welche die beiden Spezialisten des uneigennützigen Schaumschlagens lautstark verheißen, zweitens wäre ein Ersatz für´s Vamos und seinen armen Betreiber gefunden und drittens könnten Hoppe und Bahlburg „der Community“, die ihre Betriebe bisher mit öffentlichen Zuschüssen getragen hat, endlich einmal ihre Dankbarkeit zeigen, indem sie auf dem Schlachthofgelände die lange schon erstickende Parkplatznot durch den – ebenfalls privat finanzierten – Bau einer sechzehnstöckigen Sparkassen-Tiefgarage-Lüneburger-Land lösen und außerdem „dem Schulsport“ für die nächsten siebzig Jahre eine unentgeltliche Nutzung ihrer multimodalen Anlage (inklusive kostenlosem Shuttlebus- und Nahrstedtschem Tandemfahrrad-Transportbetrieb plus Schirmen sowie Winter- und Regenbekleidung) notariell beglaubigt zusichern.

    • Sehr geehrter Herr Kreistagsabgeordneter Podstawa,

      Sie schreiben, die Bahlburg-Hoppe-Arena soll auch eine Stadthalle sein. Das war eine, inzwischen nicht mehr so häufig betonte, Nebenbegründung für diese zweite Maßanfertigung auf besonderen Wunsch. Wird die Auslastung durch „Veranstaltungen“, wenn schon nicht an der „Schaumschlägertwiete“ wenigstens im Schlachthofgarten gelingen?

      Mehr dazu hier: https://jj12.wordpress.com/2017/04/25/die-arena-ein-landkreis-unter-druck/#more-168

      Wenn ich mich recht erinnere, sollte Stadthalle Nummer eins, der Libeskind-Bau schon 2016 über 300.000 Euro einspielen (und dann, so auch im letzten und in diesem Jahr, regelmäßig), indem Flächen an Externe vermietet werden, damit das sogenannte kelleresk verspounschte „Finanzierungskonzept“ aufgeht.

      „Stadt und Landkreis beteiligen sich bekanntlich mit insgesamt 7 Millionen Euro an den Baukosten des Zentralgebäudes, dürfen dafür insgesamt 30 Veranstaltungen im Jahr dort ausrichten“, stand in der LZ.

      Wie es aussieht, werden Stadt und Kreis große Schwierigkeit haben, dieses Jahr auf 30 Veranstaltungen zu kommen. Wenn ich richtig gezählt habe, stehen bis jetzt nicht mehr als vier tatsächlich zur Debatte. Wie es im nächsten Jahr werden wird, ist schwer zu sagen. Die Zahl zehn dürfte realistisch sein.

      Also ist das Gerede über die Notwendigkeit einer zweiten Stadthalle an der Lüneburger Rennbahn (von der dysfunktionalen Absurdität dieser Location einmal abgesehen) wohl genau das Zweckmärchen, für das es von vielen misstrauisch auf diese neue „Investition“ Äugenden auch gehalten wird.

      Was meinen Sie?

      • Christoph Podstawa

        Hallo zusammen,

        es gab sehr viel Anmerkungen und Kritik an unserer Politik. Ich nehme viele Anregungen mit, kann aber nicht auf einzelne Kritik eingehen. Ich versuche daher eine kurze Zusammenfassung unserer Position:

        – Die Halle ist, was Standort, Betrieb, Ausrichtung, Kosten, Verkehrskonzept höchst hinterfragbar. Und die Tatsachen, die geschaffen wurden, sehen wir kritisch. Da, wo wir was ändern können, versuchen wir es auch. Wir müssen aber auch mit Tatsachen arbeiten und versuchen die Entwicklung so weit wie möglich zu beeinflussen. Wie gesagt, sind wir die kleine Gruppe im Kreistag, dafür aber können wir unsere Position gut in die Diskussion einbringen. Argumente sind manchmal doch gewichtiger als Fraktionszwänge.

        – Hallen gehören zur Daseinsvorsorge. Das Argument „Randsportart“ lasse ich nicht gelten. Eine Sportpolitik, welche sich nur auf Fußball fokussiert, wäre nicht zielführend. Wir werden keine Sportarten gegeneinander ausspielen! Das heißt nicht, dass wir den LSK auch stärken wollen. Wir haben den LSK um ein Gespräch gebeten, bisher aber noch keine Einladung erhalten. Wir hacken nochmal nach, ob Interesse an einem Austausch besteht. Wir haben einige Ideen, wollen sie aber gerne mit dem LSK weiterentwickeln und ggf. in Anträge einfließen lassen.

        – Eine Eventhalle wäre aus unserer Sicht zu teuer, weil zu groß und an Interessen von profitorientierten Unternehmen ausgerichtet. Eine Halle, wie wir sie uns vorstellen – wenn sie den gebaut wird- , muss keine Gewinne einfahren, sondern soll in erster Linie Möglichkeiten bieten. Ein güstiger Betrieb steht daher im Vordergrund. Und das neoliberale Märchen vom fehlenden Geld beten wir nicht nach: Es ist genug Geld vorhanden, wir haben einen riesigen Investitionsstau, die Kredite sind günstig, die Konjunktur läuft: Wir sollten und müssen teilweise viel Geld in die Hand nehmen um die Daseinsvorsorge zu sichern. Und: Ich habe als einziger die Verwaltung aufgefordert mit der Hansestadt zusammenzuarbeiten, weil sie auch gerade mehrere Hallen baut. Und wir haben den Ausbau bestehender Hallen eingebracht und die Standortfrage neu aufgeworfen, was aber abgelehnt wurde. Es wurden Tatsachen geschaffen mit denen wir weiterarbeiten müssen.

        So, ich hoffe, dass ich möglichst viele Fragen und Aspekte klären konnte.

        • Karlheinz Fahrenwaldt

          Lieber Christoph, die Baukosten werden sich aufgrund der Ansprüche des vermutlichen Betreibers aufgrund der Anhebung des Daches auf ganzer Länge und dem Einbau einer VIP-Küche wesentlich erhöhen. Die florierende Bauwirtschaft wird aufgrund mangelnder Kapazitäten den Baupreis ebenfalls noch in die Höhe treiben. Der Betriebskostenzuschuss ist doch eine Alimentierung des Betreibers! Staatsknete für private Profite! Und die Verkehrsregulierung an dieser Stelle liegt ebenfalls in der Verantwortung der Stadt. Am Ende des Baues werden über 20 Millionen zu Buche schlagen – ohne die Betriebskosten.

          • Das ist keine schlechte Betrachtung, Herr Fahrenwaldt. Sie haben aber zu erwähnen vergessen, dass die Hamburger FK Scorpio auf diesen Betriebskostenzuschuss verzichtet – und sogar Gewinne erwirtschaftet hätte.

            Erst mit dem Einknicken von Landrat Nahrstedt im März auf Betreiben von Dubber und Bahlburg, das erneut zum unentgeltlichen Vorrang der SVG-GmbH und zum Ausscheiden der hochprofessionellen Hamburger Agentur führte (oder führen soll) ist wieder klar, das Stadt und Kreis einen jährlichen Betriebskostenzuschuss in sechs- bis siebenstelliger Höhe zu zahlen haben werden.

            Dieser Betriebskostenzuschuss, da haben Sie recht, Herr Fahrenwaldt, wird „eine Alimentierung des Betreibers (wahrscheinlich des Privatunternehmers Klaus Hoppe) sein! “ Aber auch eine kommunale Betriebsgesellschaft wird ausschließlich von solchen Zuschüssen „leben“. Auch das ist übrigens gleichbedeutend mit „Staatsknete für private Profite“. Denn mit den Subventionen wird Herrn Bahlburgs Unternehmung mitfinanziert und es werden die unwirtschaftlich eingekauften Unterhaltungs-Gimmicks der Event-Lieferanten bezahlt.

            Die Bereitstellung der Verkehrsinfrastruktur, auch da haben Sie recht, wird Lüneburg, Adendorf und „den Kreis“ über die veranschlagten zwölf (wahrscheinlicher: fünfzehn) Millionen Euro hinaus noch einmal mindestens weitere zehn Millionen Euro kosten.

        • Nur eine kleine Bemerkung am Rande: Der Breitensport hat aktuell keine Hallen Probleme, es gibt ausreichend Kapazitäten. Von daher kann es gar nicht um ein ausspielen des Rasensports mit dem Breitensport in der Halle geben. Es gibt aber ein Kapazitätsproblem auf Rasenplätzen insbesondere für Jugendmannschaften. Dann gibt es noch eine Fehlende Deckenhöhe, was sich beheben lässt, ein fehlenden Kunstrasenplatz und eine fehlende Spielstätte für Regionalligafussball aufwärts.

    • Hallo Herr Podstawa,

      vielen Dank für Ihr Resümee. Sie sehen die Arena-Angelegenheit mit großer Nachdenklichkeit an. Und Sie besitzen den Mut, sich mit den „Nörgeleien“ der „kleinen Leute draußen im Lande“ zu befasen. Anders als Ihre Kolleginnen und Kollegen aus anderen Parteien. Das verdient Respekt.

      Trotzdem bleiben viele Fragen und Einwände. Der gemeinsame Kern der Kritik, ist NICHT das Gegeneinanderausspielen von Sportarten. Das haben Sie falsch verstanden, Herr Podstawa. Der gemeinsame Kern der Kritik am Arena-Projekt ist die Frage: „Warum so und nicht anders?“

      Wenn Sie das Unverständnis auf den Punkt gebracht wünschen, lesen Sie bitte Patricks Zuschrift:

      https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/229821-lsk-verabschiedet-sich-mit-30#comment-62532

      die von Nachtwächter:

      https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/229821-lsk-verabschiedet-sich-mit-30#comment-62361

      und die von Jo Bembel:

      https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/229821-lsk-verabschiedet-sich-mit-30#comment-62421
      ______________________

      P. S.: Wenn Sie wirklich möchten, dass ein konstruktives Gespräch über den LSK und sein Stadion zustande kommt, wenden Sie sich per Mail via LZsport-Redaktion an Stefan Hye. Der kann sowas möglich machen, wenn er es für sinnvoll hält.

      • Hallo Stefan Hye,

        wenn du den Runden Tisch mit der Lüneburger Politik einrichtest um den Stadion-Bau und die Waldsportparklösung auf den Weg zu bringen, wie Katsche oben vorschlägt, planst du dann von Vereinsseite nur Angehörige der Geschäftsführung zu beteiligen – oder sollen dort auch Mitglieder und Anhänger mit dabei sein und zu Wort kommen dürfen?

        Hast du schon eine Vorstellung, wie der Zeit- und Themenplan ungefähr aussieht und wer später die einzelnen Arbeitskreise leiten soll?

        Für ein paar Infos wäre ich dankbar.

      • Christoph Podstawa

        Hallo Katsche,

        ich diskutiere gerne und die meisten Kommentare bringen eine interessante Perspektive ein. Danke für das Lob Katsche.

        Ich muss hier noch mal einiges korrigieren. In einigen Kommentaren wurden sehr wohl Sportarten gegeneinander ausgespielt. Schade, dass es keine Funktion gibt, die zählt, wie oft das Wort „Randsportart“ geschrieben wurde. Das war einige Male. Wir als Linke wollen Breitensport fördern und eine Infrastruktur schaffen, die sowohl Massen- als auch Randsportarten beheimatet. Ich glaube, dass sich die LSK-Anhämgerschaft ins eigene Knie schießt, wenn sie weiter betont, wie wenig Anhängerschaft die anderen Sportarten haben und wie wenige Erfolge die anderen Vereine vorweisen.

        Die Frage: „Warum so und nicht anders“ habe ich beantwortet. Kurz zusammengefasst: Wir sehen die Entwicklung und die Politik kritisch. Können die Schaffung einiger Fakten (Standortwahl, Preis fürs Gelände uvm.) weder verhindern noch zurückdrehen (Verkauf des Geländes uvm). Die Mehrheitsverhältnisse geben das nicht her. Die Tatsachen wurden auch gegen unsere Stimmen nun mal geschaffen. Wir müssen damit arbeiten. Wäre ich Landrat hätte ich die ganze Geschichte anders ausgezogen. Hätte, hätte Fahrradkette! Als Opposition kritisieren wir diese Politik, machen aber auch Vorschläge, um weitere negativen Entwicklung zu verhindern. Und das gelingt uns vieren (wie gesagt 4 Linke bei ings. 58 Kreistagsabgeordneten) ganz gut.

      • Hallo Herr Podstawa,

        „an dem Arena-Bau als solches soll nicht gerüttelt werden“?

        WARUM NICHT?

        Der Bau auf diesem Areal ist der reine Schwachsinn. Wenn die ungezählten „Kehrtwenden“ (und Lügen) in der katastrophalen bisherigen „Planungsgeschichte“ etwas ganz deutlich gezeigt haben, dann doch wohl eines:

        KEIN MENSCH WEISS, WOZU DER BAU GUT SEIN SOLL (auch in Rat und Kreistag nicht).

        Warum unterstützen Sie DIESES Projekt dann aber (Fakten hin oder her) überhaupt weiter, das zwanzig Millionen Euro oder mehr verschlingen wird, nur den Geschäftsinteressen von Herrn Bahlburg und Herrn Hoppe auf Kosten des Gemeinwohls dient – und eine vernünftige und zukunftsfähige Ballsportanlage für alle Lüneburger Anspruchsgruppen auf einem Gelände mit Entwicklungspotential über viele Jahrzente hin blockieren bzw. verhindern wird?

    • Hallo Christoph Podstawa,

      leider „diskutieren“ Sie schon seit drei, vier Posts gar nicht mehr so sehr, als dass Sie sich viel eher nur immerzu selbst wiederholen.

      – NIEMAND spielt hier Sportarten gegeneinander aus! Sogar Ingoh, der bloß mit Frauenfußball nichts anfangen kann, war voll des Lobes für die Performances bei den deutschen Meisterschaften im Rope Skipping vom 17. und 18. März.

      – ALLEIN SIE, Herr Podstawa, reden im Zusammenhang mit den SVG-Interessen immer wieder von „BREITENSPORT“: „Wir als Linke wollen Breitensport fördern“. GENAU DEM gelten die zahlreichen Betrachtungen zum Randsport!

      – ES GIBT nämlich Randsportarten! Rope Skipping und Volleyball gehören in Lüneburg dazu.

      – ES GIBT auch Breitensportarten! Dem Landessportbund Niedersachsen gehören 9.476 Vereine und 2.634.245 Mitglieder an. In der Rangfolge der beliebtesten Sportarten liegt Turnen mit knapp 776.122 Mitgliedern (= 29,5 %) vor Fußball (677.000 / 25,7 %) und Schießsport (244.000 / 9,3 %). Es folgen Tennis (159.000 / 6 %), Reiten (136.000 / 5,2 %) und Handball (103.000 / 3,9 %). Zu den Top-Ten gehören ferner Tischtennis (85.000 / 3,2 %), Leichtathletik (71.000 / 2,9 %) Schwimmen (67.000 / 2,5 %) und Behindertensport (59.000 / 2,2 %). Volleyball ist weit abgeschlagen, kommt aber dennoch auf 41.165 Mitglieder, was 1,5 % entspricht (Siehe: https://www.lsb-niedersachsen.de/fileadmin/daten/dokumente/lsb-statistik/2018_LSB-Statistik_.pdf). Dem KSB Lüneburg gehören 161 Vereine an, in denen 45.221 Mitglieder organisiert sind (Stand Mai 2018). Eine aktuelle KSB-Statistik kenne ich nicht (gibt es nicht (?)), aber wenn man die Prozentzahlen von oben überträgt, kommt man auf Näherungswerte. Demnach dürfte es 13.334 Turner, 11.616 Fußballer, 4.200 Schießsportler, etc., aber maximal 680 Volleyballer geben (das entspricht 0,3 % der Kreisbevölkerung). Nehmen Sie die letzte Zahl mal drei und Sie haben in etwa das absolute Maximum der Volleyballinteressierten im Kreis: 1.800 Personen oder ein Prozent der Gesamteinwohnerzahl allerhöchstens.

      – ICH GLAUBE NICHT, „dass sich die LSK-Anhängerschaft ins Knie schießt“, wenn auf derartige Zahlenverhältnisse hingewiesen wird. Denn es ist ja auch gar nicht die LSK-, sondern die Lüneburger FUSSBALLanhängerschaft, die sich hier zu Wort meldet. Die Relation von aktiven Fußballmitgliedern und Volleyballmitgliedern ist zwanzig zu eins. Die Relation von aktiven Fußballanhängern und Volleyballanhängern ist vermutlich noch viel ungünstiger für den Volleyball. Ich schätze fünfzig zu eins. (Gäbe es eine Lüneburger Fußballmannschaft in der ersten Bundesliga, sprächen wir über Zuschauerzahlen zwischen dreißig- und fünfzigtausend Menschen und nicht – wie bezüglich der SVG – zwischen fünf und achthundert oder maximal eintausend!)

      FAZIT:

      1. Es gibt für den Bau der Zwanzig-Millionen-Euro-Arena an der Lüner Rennbahn KEINEN Bedarf und KEINE Argumente!

      2. Vor allem gibt es für diesen Bau KEINEN Breitensportbedarf und KEINE Breitensportargumente.

      3. Die Arena am ungeeigneten Platz gegenüber dem Mediamarkt dient NICHT der „Daseinsvorsorge“ und dient auch NICHT dem Gemeinwohl.

      4. Die Arena wird NUR gebaut, – wenn sie denn gebaut wird – , um dem PRIVATEN GESCHÄFTSINTERESSE von Herrn Bahlburg (und Herrn Hoppe) zu entsprechen.

      5. Der Bau, so WIE und WO er geplant wird, ist ein Steuergeldgrab – NICHTS ANDERES. Ihn dort sinnvoll und die ungeheuren Kosten rechtfertigend auszulasten, ist unmöglich.

      6. Zu sagen, es wurden mit den bereits verbrannten drei Millionen Euro Fakten geschaffen, an die jetzt angeknüpft werden müsse, ist ein armseliges Argument. (Wenn Mist gebaut wurde, gilt es umzusteuern, aber nicht, den Misthaufen bis in den Himmel aufzuhäufen!)

      7. Niemand hindert die Kreistags- und die Ratsmitglieder, die Reißleine zu ziehen und auf einem brauchbaren Gelände eine zukunftsfähige Sportanlage nach und nach zu realisieren. Alle Fußballer sind sich einig, der Beginn vor einem modernen Stadion darf gerne eine Ballsporthalle sein.

      8. Niemand hindert die Parteien (einschließlich der Linken), an Rechtsgrundsätzen und moralischen Prinzipien festzuhalten, und sich der Mitarbeit an diesem Riesenunsinn einfach zu verweigern.

      FRAGEN:

      A) Der Bau der Arena zugunsten der SVG-GmbH steuert auf einen Rechtsbruch zu (Konflikt mit dem Beihilferecht und dem Strafrecht). Wie stellen Sie sich zu dieser Problematik, Kreistagsabgeordneter Podstawa?

      B) Haben Sie nicht den Eindruck, dass die Behauptungen, die Arena am ungeeigneten Platz gegenüber dem Mediamarkt diene der „Daseinsvorsorge“ oder diene dem Gemeinwohl, nur kaschieren sollen, dass es in Wirklichkeit überhaupt KEINE nachvollziehbare Begründung für ein legitimes kommunales Interesse oder Engagement zugunsten DIESES Baus gibt?

      • Sehr verständlich. Als Sportanhänger aus dem Nachbarkreis nicht nachzuvollziehen was Herrn Nahrstedt treibt. Im übrigen überhaupt nicht verständlich, wenn man sich den Untergang des Sportgeländes im Wilschenbruch vor Augen führt. Dort hätte für Kleingeld die Stadt oder das Stift zum Heiligen Geist oder sonst wer das Sportgelände übernehmen können und dem Lüneburger Sport zurück verpachten können. Alle Rasensportprobleme wären gelöst. Aber nein die Stadt nimmt das Gelände aus dem Naturschutz, macht ein Spekulationsobjekt daraus für 20 Einfamilienhäuser. Das kann man eigentlich gar nicht fassen, wenn man sieht wie Nahrstedt und die Stadt jetzt bereits Millionen am Schlachthof verpulvert haben ohne einen Stein auf den anderen gesetzt zu haben. Da kann doch nur eine Günstlingswirtschaft hinter stehen, sonst macht das keinen Sinn. Ich hoffe da wird noch mal jemand zur Verantwortung gezogen. Gruß aus Uelzen, von denen, die immer gern in den Wilschenbruch zum Fußball gucken gefahren sind.

  17. Hallo achtmalklug,
    gehört der Herr Podstawa zu jener Gruppe, die Dich an die Lemminge denken ließ? Und sind die hier genannten Herren Bahlburg und Hoppe diejenigen, die voran gehen und im letzten Moment zur Seite springen?

  18. Hallo Stefan Hye,

    Du bist doch Anreger und Moderator der Debatte, oder? Dann solltest Du vielleicht die verschiedenen Fäden und Anmerkungen immer mal wieder kommentieren, ordnen, zu Thesen bündeln und zuspitzen, damit die Sache voran geht und Wiederholungen möglichst vermieden werden.

    Wen hast Du denn noch so alles in die Talkrunde eingeladen? Meldet sich auch noch jemand aus dem Umkreis des Oberbürgermeisters zu Wort?

    • Insider,ich habe ja nur mal meine Gedanken weiter gegeben,und gefragt wie andere Fans über die momentane Situation denken,und was Sie sich wünschen.
      Das sich dann hier die Politik einseitig mich einbringt und völlig von meinen Fragen abweicht,da kann ich leider nichts für.
      Aber ist ja mal interessant wer hier so alles mit liest.
      Vielleicht hätte ich das etwas eingrenzen müssen,anstatt Frage an alle,Frage an alle LSK Fans,da wäre Herr Podstawa wohl weg gefallen, aber ich wollte nicht unhöfflich sein und auch Holgi aus Etelsen als Fußball Begeisterten nicht ausgrenzen,weil Sport Freunde müssen zusammen halten.

      • Bernhard Wittvogel

        Herr Hye,

        öffentliches Weitergeben von Gedanken nennt man öffentliche Gedankenarbeit oder kurz: „Öffentlichkeitsarbeit“ bzw. (englisch) „PR“.

        Sowas ist legitim. Und ich hoffe, Sie und Ihre Gesprächspartner hören nicht gleich wieder auf damit. Denn vielleicht lesen ja nicht nur Ratsmitglieder und die Kreistagsabgeordneten Fahrewaldt und Podstawa, sondern auch der Lüneburger Oberbürgermeister mit und die ganze Sache führt demnächst zu einem herzhaften Arbeitsessen am Runden Tisch im Traubensaal, an welchem nach dem Dessert sogleich erste Schritte für den Bau eines neuen LSK-Stadions im kommenden Frühjahr vereinbart werden.

  19. Das geht mir hier jetzt komplett in die falsche Richtung.
    Da Herr Podstawa nicht auf das Problem LSK- Stadion mit eingegangen ist,erkennt man hier mal das Hauptproblem.
    Jeder will nur seine eigenen Interessen durchsetzen,alles andere juckt mich nicht,nach mir die Sinn Flut.
    So ist das Denken aller Politiker,und deswegen kommt am Ende nur Mist raus und es wird viel Zeit und Geld verschwendet.
    Warum wird nicht mal versucht an einem Strang zu ziehen?
    Das gilt auch für Sport Fans,da muss auch mal mehr zusammen gehalten werden.
    Nicht immer mit dem Finger auf andere zeigen.
    Beispiel:der LSK ist selber Schuld,warum soll die Stadt mit unseren Steuergeldern ein Stadion bauen?
    Die SVG mit Ihrer Rand Sport Art Volleyball,wen interessiert es?
    Beide Vereine und Sportarten haben viele Fans und machen viele Lüneburger stolz und glücklich,Sie haben viel Spaß und Freude in der Freizeit an diesen beiden Vereinen.
    Im allgemeinen ist Sport nur positiv und sehr wichtig,und der gehört nicht behindert,sondern gefördert,egal welche Sportart es auch ist.
    Und wenn man zwei erfolgreiche Vereine in der Stadt hat,sollte und kann man doch stolz darauf sein.

    • Na klar, Stefan. Man kann auf ganz viele erfolgreiche Vereine stolz sein. Und man kann sich zusätzlich sogar über den – hoffentlich eintretenden – Erfolg von Holgis Schlossparkkickern in Etelsen freuen.

      Entscheidend ist deine Kritik: „Jeder will nur seine eigenen Interessen durchsetzen,alles andere juckt mich nicht,nach mir die Sinn Flut.“

      Das ist der Punkt! Wir Sportsleute ziehen nicht an einem Strang. Herr Bahlburg fährt aber genau diesen unsolidarischen Kurs, um sein Geschäft voranzubringen. Und der Landrat und der OB begleiten ihn von Anfang an wohlwollend dabei.

      Den sportlichen Erfolg und auch den – bisher noch sehr bescheidenen – Publikumserfolg gönne ich den Volleyballern ohne jede Einschränkung. Aber den Egoismus ihres Führungspersonals kann ich nicht verstehen. Mit dem Riesenhaufen Geld, der in der Vrestorfer Heide am Ende vergraben sein wird, hätte man bei vernünftiger Planung eine Halle, ein Stadion, deinen ökumenischen Kabinentrakt und deine Muckibude mindestens bauen können und hätte damit die Voraussezung für eine Stück um Stück zu ergänzende Waldsportanlage in natürlicher Umgebung geschaffen, die Lüneburg und seinen werblichen „Attraktivitätsbemühungen“ weit mehr nützen würde als eine geduckter, in die trübe Enge gegenüber dem hässlichen Mediamarkt gezwängter Schildbürgerstreich von einem „Arena“-Unfug, zu welchem Herr Nahrstedt und Gisela Plaschka die Besucher bei Wind und Wetter im ungefederten Bullerwagen hinter ihrem Fahrrad vom Sammelparkplatz in Amelinghausen hinkarren müssen.

      • Hallo Katsche,
        Du schreibst, Den sportlichen Erfolg und auch den – bisher noch sehr bescheidenen – Publikumserfolg gönne ich den Volleyballern ohne jede Einschränkung.
        Ich finde 800 Zuschauer,und damit ja immer wieder ausverkauft,schon stark für diese Sportart.
        Allerdings muss man da aber auch beachten,das es jetzt zwei sehr Erfolgreiche Jahre waren.
        Wie würde der Zuschauer Schnitt aussehen,wenn man jetzt mal zwei drei Jahre nur gegen den Abstieg kämpfen würde?
        Bis jetzt war das ja lange Zeit eine große Partie wo jeder Spaß hat.
        Aber wie viele echte Fans hat der Verein? In der Regel halbiert sich das Publikum ja dann um die Hälfte wenn es nicht so gut läuft.
        Und da fehlen einfach auch Erfahrungswerte um beurteilen zu können,das es sich lohnt,dafür,bei ja auch nur 10 Heimspielen plus Pokal,eine neue große Halle zu bauen.
        Vielleicht sollte man da doch lieber das Dach in der bisherigen Halle erhöhen und Gleichzeit auch die Zuschauerränge,so das dann ca. 1000-1100 Fans Platz finden.
        Das hätte man mit dem bisher verbrannten Geld locker bezahlen können,und das einzige Problem,die Deckenhöhe,wäre gut und kosten günstig behoben.

        Oder wie es sich die meisten Sportfans wohl wünschen,ein Ausbau fähiges Sportzentrum mit kleiner Halle,Stadion und Kunstrasen Plätzen.
        Dazu vielleicht auch wie von mir vorgeschlagen,den MTV dazu holen.

        So wie ich jetzt hörte,gehört das Stadion Gelände wo der MTV spielt der Stiftung,der Name fällt mir gerade nicht ein,und es soll eh schon geplant sein,den MTV aus der Stadt zu nehmen,damit da gebaut werden kann.

        Lüneburg wächst und wächst,und es wird immer neues Bauland gebraucht,da wäre es doch wirklich die beste Lösung,die Vereine aus der Stadt zu nehmen und an einem neuen gemeinsamen Standort anzusiedeln,so geht man auch dem ständigen Ärger mit den Anwohnern aus dem Weg,die sich über die Lautstärke beschweren.
        Durch den Verkauf kommt viel frisches Geld rein,mit dem man dann das Sportzentrum finanzieren könnte.

  20. In meinen weiteren Gedanken,ist mir noch eine zweite Variante eingefallen,die vielleicht etwas einfacher und noch sinnvoller wäre.
    Man könnte so ein Projekt auch mit dem MTV Treubund in Angriff nehmen,wo die Stadt am Ende auch noch von profitieren würde.
    Das gleiche Konzept wie oben beschrieben,nur mit dem MTV.
    Der MTV könnte das alte marode Stadion in der Stadt verlassen,dann Bauland draus machen,teuer verscherbeln und das Geld dann für eine Moderne Sportanlage nutzen,wobei ich jetzt gar nicht weiß,ob es MTV Eigentum ist.
    Da können dann wie im Wilschenbruch gut betuchte Leute Ihre Villa bauen,was wiederum etwas Geld in die klamme Stadtkasse spülen würde.
    Ein gemeinsamer Sportpark,wo man dann auch die fehlenden Kunstrasen Plätze anlegen könnte um sie dann gemeinsam zu nutzen. Da würde wohl eine beachtliche Summe eingenommen werden,da man ja im Gegensatz zum LSK einen besseren Quadratmeter Preis bekommen würde.
    Das wäre doch was.
    Linke Seite Oberliga,Rechte Seite Regionalliga.

    • Stefan, da brauchst du bloß eine Sekunde nachzudenken: Was hättest du gesagt, wenn dir am 23. März 2014 jemand diesen Modernisierungs-Deal in Bezug auf unser schönes Stadion am Wilschenbruch mit seinen 6.000 Plätzen vorgeschlagen hätte? Tradition ist im Vereinsleben ein beinharter Faktor, mein Lieber. Und das ist an dieser Stelle wohl auch gut so.

      • Sowas hätte ich niemals in einer Sekunde entscheiden können.
        Ich habe im Wilschenbruch viele der schönsten Tage in meinem Leben gehabt,das werde ich auch nie vergessen.
        Klar,da ging was verloren,was vielen Fans sehr weh getan hat.
        Aber,alles hat ein Ende,nur die Wurst hat zwei.

        Wenn man das mal nicht mit der Vereins Brille betrachtet,wäre ein neuer Standort mit einer Modernen Anlage der richtige Weg gewesen,oder ist es ja immer noch.
        Ich hätte mir das damals allerdings schriftlich geben lassen,das der Verein von der Stadt ein Ersatz Grundstück bekommt,und der LSK bis zur Fertigstellung der neuen Anlage weiterhin im Wilschenbruch spielen kann.
        Dazu hätte ich mir auch schriftlich geben lassen,das der LSK sein Grundstück selber verkaufen kann,um den besten Preis dafür zu erzielen.
        Dann hätte man seine Schulden davon komplett bezahlen können und es wäre genug Geld über geblieben für einen Neustart.

        Selbst in der Bundesliga haben Vereine wie Gladbach oder Schalke ein neues Stadion gebaut,und diese sind besser besucht als die Alten,und denen weint heute keiner mehr hinterher.
        Der HSV hatte im alten Volkspark 12 000-13 000 Zuschauer im Europa Pokal. Nachdem das alte Stadion modernisiert wurde,gingen dann 40 000-50 000 tausend Leute zu den Spielen.
        Die Bundesliga boomt,was auch viel mit der Modernisierung zu tun hat. Heute braucht da keiner mehr einen Schirm mitnehmen,man bleibt auch so trocken.
        Manchmal ist es einfach besser mal was frisches und Neues zu akzeptieren,damit man Konkurrenz fähig bleibt,da geht kein Weg dran vorbei.
        Sportlich gesehen,ist die Regionalliga für eine kleinere Stadt wie Lüneburg schon top und der Zuschauerschnitt im Vergleich mit anderen Regionalligisten auch,und das trotz,darf man nicht vergessen,bisher 4 Jahre lang nur Abstiegskampf zu sehen war.
        Was passiert wenn wir mal oben mitmischen würden?
        Ich schätze,da würde der Schnitt dann mindestens bis 1200 in die Höhe schnellen. Es ist ja immer so,das wenn man sportlich großen Erfolg hat,das die Leute dann dabei sein wollen,und da ist dann auch die Sportart egal,das sieht man ja jetzt beim Volleyball (800,ausverkauft),oder wie damals beim Eishockey (2500,ausverkauft).
        Etwas neues macht viele Leute neugierig,und das ist dann mit einer von nur zwei Wegen (oben mitspielen),um mehr neue Fans zu gewinnen.
        Ein Verein der seit vielen Jahren mindestens Oberliga oder Regionalliga gespielt hat,braucht ein Stadion wo man auch weiterhin das Ziel verfolgen kann,mal dritte Bundesliga zu spielen,damit man als Fan wenigstens weiter von Träumen kann.
        Da werden viele vielleicht eine andere Meinung haben,aber ich als von Kindheit an aktiver Fan,habe da eine andere Sichtweise,als ein vielleicht ruhiger Banden Steher Fan.
        Ich brauche beim Fußball einen lautstarken Fan Block der für Stimmung sorgt.
        Was ist Regionalliga Fußball ohne ein bisschen Stimmung?
        Das wäre für mich wie ein gut besuchtes Bezirks oder Landesliga Spiel,mehr nicht.
        Ich kann mich mit sowas nicht zufrieden geben,deswegen versuche ich schon seit zwei Jahrzehnten als Trommler und Vorsänger die Stimmung wenigstens ein bisschen am Leben zu halten,weil ich auch weiterhin davon Träumen möchte,das sich bei sportlich besserer Leistung und einer Modernen Sportanlage,irgendwann mal ein neuer großer und lautstarker Fan Block entwickeln kann,so wie ich in den achtzigern damit aufgewachsen bin. Das wäre schön,wenn ich das irgendwann noch Erleben könnte.

  21. Hallo Karlheinz Fahrenwaldt

    Warum und wozu brauchen die LüneBürger*innen die Arena, die summa summarum vermutlich zwanzig Millionen Euro (oder mehr) kosten wird.

    Bitte nennen Sie mir DREI konkrete Gründe oder Zwecke der momentan geplanten Mehrzweckhalle an der Lüner Rennbahn, welche dem Gemeinwohl, also allen oder einer möglichst großen Zahl von Einwohnern unseres Kreises dienen. (Und bitte ersparen Sie mir und den anderen Lesern das haltlose Geschwafel über „Standortaufwertung“, „Oberzentrumsangemessenheit“ und „Leuchtturmfunktion“. Auch kann wohl Herrn Andreas Bahlburgs private Wirtschaftsunternehmung, die SVG-Spielbetriebsgesellschaft GmbH, nicht im Ernst eine zentrale Rolle bei der Nutzenargumentation spielen, da sonst erhebliche Konflikte mit § 266 StGB nicht auszuschließen wären.)

    Warum muss es diese Halle an diesem Standort sein? Warum wird das Geld nicht in eine entwicklungsfähige Sportanlage auf einem ausbaufähigen Areal für alle Ballsportarten gesteckt?

    Dietlof Marek

    • Karlheinz Fahrenwaldt

      Lesen Sie die Kommentare von Christoph Podstawa und mir in diesem Beitrag durch, dann sind alle Ihre Fragen beantwortet. Ich bin es leid, alles mehrfach zu posten (und ausserdem macht das der Admi nicht mit!). Eine kleinere Halle würde auch weniger Kosten verursachen.

      • Hallo Herr Fahrenwaldt,

        keine Antwort (wieder mal) ist auch ’ne Antwort.

        Was mich noch interessieren täte: wie würden Sie ein satirisches Themenplakat zu diesem ganzen Hallen-Komplex gestalten? Oder würden Sie einen fünfteiligen Fernsehfilm daraus machen? Titel: „Bauern, Bonzen und Buddies“ (nach dem Roman von Eberhard M. Fallada)?

      • Totalbedebbert

        Sehr geehrter Herr Fahrenwaldt,

        suchen Sie den Dialog mit dem Bürger und Wähler, den Sie sich bitte immer ein, zwei Stufen begriffsstutziger denken müssen als einen Kreistagsabgeordneten, oder schneien Sie bloß herein, um Zensuren, Haltungsnoten und Maulschellen zu verteilen? Ich glaube nicht, dass der „Admi“ – whoever that is – etwas dagegen hätte, wenn Sie auf präzise Fragen konkrete Antworten geben würden, anstatt vage auf ein ganzes Gewölk von wabernden Texten zu verweisen, in denen Wachsweiches von „nach den Bedürfnissen der Bevölkerung ausgerichteten Wünschen“, von „Wünschen der Volleyballer, des Breitensports und kleinerer Events und Ausstellungen und darüber hinnaus der Verkehrssituation“ sowie von weiteren Wünschenden und von allerlei anderem Ge- und Erwünschten, Wünschenswerten und Wünschbaren die locker aufgeschäumte, das Nichtssagende leicht streifende Rede ist.

        Wenn Sie zu überzeugen wünschen und nicht als Meister der Luftfechterei in die Geschichte der Lüneburger Sport- und Fußballwelt eingehen möchten, sollten Sie sich schon etwas mehr Mühe mit Ihrem ums Begreifen ringenden Publikum geben.

        Also bitte, nennen Sie Dietlof Marek, mir und allen übrigen Interessierten DREI konkrete Gründe oder Zwecke der momentan geplanten Mehrzweckhalle an der Lüner Rennbahn, welche dem Gemeinwohl, also allen oder einer möglichst großen Zahl von Einwohnern unseres Kreises dienen. (Und bitte ersparen Sie mir und den anderen Lesern das haltlose Geschwafel über „Standortaufwertung“, „Oberzentrumsangemessenheit“ und „Leuchtturmfunktion“. Auch kann wohl Herrn Andreas Bahlburgs private Wirtschaftsunternehmung, die SVG-Spielbetriebsgesellschaft GmbH, nicht im Ernst eine zentrale Rolle bei der Nutzenargumentation spielen, da sonst erhebliche Konflikte mit § 266 StGB nicht auszuschließen wären.)

        Warum muss es diese Halle an diesem Standort sein? Warum wird das Geld nicht in eine entwicklungsfähige Sportanlage auf einem ausbaufähigen Areal für alle Ballsportarten gesteckt?

  22. ARENA LÜNEBURGER KLÜNGEL

    „Klüngelingeling, Klüngelingelang, hier kommt der Volleyballmann: Manni, schau dir mal diese Arena-Pläne an. Volleyballbundesliga, Schul- und Breitensport, Konzerte, Events, Kongresse an einem Ort. Grundstück, Architekt, Investor, Betreiber, Namensgeber gibt es schon, und wer bezahlt, ist auch klar, denn die Arena dient schließlich ja dem Bürgerwohl.“

    Volleyball ist eine Randsportart in Deutschland und wird es auch immer bleiben. Noch deutlich hinter Handball, Basketball, Unterwasserrugby und Eisstockschießen. Wenn beim Spartensender SPORT1 zum hundersten Mal über dasselbe Fußballthema getalkt wird, ist das für den Sender von größerer ökonomischer Bedeutung, als die Übertragung eines Championligaspiels in einer Randsportart wie Volleyball. Auch wenn die großflächige Berichterstattung in der LZ anderes vorgaukelt, ist die Volleyballbundesliga den allermeisten Tageszeitungen nicht einmal marginalste Randnotizen wert. Schlimmer: Es werden weder die Ergebnisse noch die Tabelle abgedruckt. Der Werbewert der SVG Volleyballtruppe für Lüneburg tendiert gen null. Signifikant mehr ist auch nicht möglich.

    Die Volleyballbundesliga ist eine Operettenliga die auf „Eventisierung“ setzt. Im Zusammenhang damit wurden die Lizenzbedingungen so erhöht, dass die Zielstärke von 12 Mannschaften nicht erreicht wird. Derzeit spielen 11 Teams, davon 2 mit Ausnahmegenehmigungen (Lüneburg und Herrsching) und 1 dank einer WildCard (Innsbruck). Herrsching wird sich wohl nicht mehr um eine Lizenz bewerben und schon mehrmals haben Teams auf den Aufstieg in die 1. VBL verzichtet. Ein hallenbedingter Ausschluss der SVG ist daher reine Drohkulisse. Für 99,8 % der Bevölkerung im Landkreis Lüneburg existiert ohnehin keine Gefahr, dass die Volleyballer Richtung Hamburg abwandern – aus dem ganz einfachen Grund, weil sie sich nicht für die internationale Söldner-Truppe der SVG Lüneburg Spielbetriebs GmbH interessieren. Ein Verweis auf die vielen SVG-Jugendmannschaften im Zusammenhang mit der Arena-Diskussion ist unsinnig, da diese eine solchen Luxusbau in keiner Weise benötigen.

    Das abgekartete Spiel „Niemand hat die Absicht einen Volleyball-Bahlburg-Hoppe-Dome zu bauen“ lief wie geschmiert, bis ein zweiter Betreiber dazukam. Der muss jetzt wegen Nichtbeachtung der 1. Spielregel („Scheiß auf das Beihilferecht und Einnahmeverluste! Die Interessen der SVG Lüneburg Spielbetriebs GmbH sind vorrangig!“) neu rechnen bzw. ausscheiden. Und die Bürger dürfen draufzahlen, damit die Tingeltangel-Truppe, die es bei der letzten Wahl zur Lüneburger Sportmannschaft nicht einmal unter die ersten drei schaffte, kostenlos in der 10 Mio-Arena trainieren kann!

    Jo Bembel

  23. Ausderdrehung

    Hallo Christoph Podstawa,

    das Buch mit dem schönen Titel »Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat« habe ich nie gelesen. Es ist wirklich hervorragend. Ich kann die Lektüre nur empfehlen.

  24. Stefan Hye, Du schreibst: „Im allgemeinen ist Sport nur positiv und sehr wichtig,und der gehört nicht behindert,sondern gefördert,egal welche Sportart es auch ist.“ Das finde ich auch. Ich finde auch, dass Sport öffentlich gefördert werden muss. Mit Steuermitteln! Aber ebenso finde ich, dass es Gleichbehandlung geben sollte. Und das heißt: Wenn der Kuchen der öffentlichen Mittel nur eine bestimmte Größe hat, muss er so geschnitten und verteilt werden, dass alle etwas davon haben und nicht einer überproportional viel, nur weil der den Konditor gut kennt, und viele andere nichts. Konkret heißt das: Es gibt zwei Großbaustellen. Die SVG und den LSK. Das ist seit vier, fünf Jahren bekannt. Warum streben Nahrstedt und Mädge dann nicht eine Lösung an, die beiden Spitzenvereinen an einem Ort gerecht wird, so dass sie sich wechselseitig in der Wahrnehmung, in der Anziehungskraft und in der positiven Ausstrahlung auf die Sportlustigen in Stadt und Kreis pushen können? An einem Ort auch, wo nach und nach weitere Sportstätten hinziehen und das Ganze zu einem echten Leistungs- Breiten- und FreizeitsportZENTRUM wachsen lassen könnten? Kannst du mir das sagen?

    Übrigens würde auch nur so, nämlich durch eine tatsächliche Ausrichtung auf Breitensport, die jetzt über allem schwebende Gefahr abgewendet (welche die bekannten Verrenkungen und Märcherzählungen motiviert), dass ein Verwaltungsgericht das gesamte Projekt kippt, weil festgestelt wird, dass der Landkreis – und die Stadt – Geld aus Steuermitteln für einen Zweck aufwenden, der nicht zu ihrem Aufgabenkreis zählt, indem sie einem Privatunternehmen (der SVG GmbH nämlich) eine Zuwendung gewähren.

    • Nein,das kann ich Dir leider nicht beantworten.
      Meiner Meinung nach hätte der LSK auch an Erster Stelle stehen müssen,aber leider sind wir wohl nur noch an Zweiter Stelle. Ich glaube,Herr Mägde kam mit seinem damaligen Ansprechpartner Herrn Kaiser nicht zu Recht,und Herr Mägde hat dann auf stur geschaltet und den Verein dann immer vertröstet ,das man weiter mit dem Bund verhandelt.
      Ich glaube,das war nie richtig gewollt,man wollte Zeit schinden,damit der LSK irgendwann aufgibt und verreckt.
      Das war jedenfalls so mein Gefühl,ob ich da richtig mit liege,kann ich aber nicht sagen.

      Aber,es hätte wohl keiner damit gerechnet,das der LSK Dank seiner starken Anhänger so lange überlebt.Jetzt mit den neuen starken Leuten beim LSK,hat er ja die Ansprechpartner die Er sich immer gewünscht hat.Jetzt hat sich wohl seine Einstellung gegenüber dem Verein geändert,und da der Druck Ihm gegenüber ja nicht weniger geworden ist,wird wohl nach einem schmalen, für mich nicht akzeptierbaren Ausweg (Sülzwiesen-VFL) gesucht.
      Aber warten wir mal ab,wie das mit dieser langjährigen unnormalen Insolvenz weiter geht,ich habe das Gefühl,das da irgendwann die große Bombe platzen wird,vielleicht zu Gunsten des LSK.

  25. Sehr geehrte Kreistagsabgeordnete Fahrenwaldt und Podstawa

    Genaue, achtsame Antworten auf die exzellenten Beobachtungen und Fragen unseres LZsport-Nachtwächters würde ich mir von Ihnen sehr wünschen. Hier finden Sie zu seinem Kommentar:

    https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/229821-lsk-verabschiedet-sich-mit-30#comment-62361

    Mit freundlichem Gruße und mit herzlichem Dank für Ihr Bemühen um Bürger-Aufklärung und Sachverhaltserläuterung, Ihr Berni Schlotterhose

  26. @ Stefan Hye

    Apropos Stadionkosten und Stadionwert: Das war am 1. Dezember 1999 in der Welt zu lesen. O-Ton des damaligen Klubchefs Wolfgang Eichelmann:

    »Der Vorteil des LSK: Die Sportanlage gehört dem Klub, der Umzug vom Wilschenbruch an eine neue Spielstätte ist geplant. 10 bis 15 Millionen wird das neue Mehrzweckstadion (Fertigstellung 2003) kosten, angestrebt wird eine Dreiteilung der Kosten zwischen Verein, Stadt und Land. Knapp 12 Millionen würde der Verkauf des jetzigen Sportgeländes bringen.«

    Quelle: https://www.welt.de/print-welt/article560707/Im-beschaulichen-Lueneburg-sorgt-der-LSK-dank-Bester-fuer-Furore.html

  27. Junge, Junge, Stefan Hye,

    da hast du aber ’ne Lawine losgetreten!

    • Das sag ich Dir,das war so nicht geplant und auch nicht vorher zu sehen.
      Aber zur Überbrückung der Sommerpause ist das doch ganz lustig,obwohl es ja eigentlich zwei ernste Themen-Baustellen sind.

  28. Hallo Reineke, heute um vier Uhr gilt’s. In Ritterhude fighten meine Schlossparkkicker um den Klassenerhalt. Drück uns die Daumen. Aber der Kampf um euer Stadion erscheint mir, ehrlich gesagt, aussichtsreicher. Glückauf!

    • Hallo Reineke, ich möchte mich verabschieden. Nach zehn aufregenden Jahren in der Landesliga, in der wir zweimal auf Rang vier und im letzten Jahr noch auf Platz fünf abgeschlossen hatten, sind wir jetzt in die Bezirksliga abgestiegen. Zu Weihnachten 2017 hatten wir ganze sechs Punkte. In der Rückrunde haben wir 26 geholt. Das war gut, aber leider nicht gut genug. — Euch wünsche ich Fortune mit eurem Stadion-Projekt. Der LSK hat es verdient. Im Augeblick sieht es so aus, dass ihr die tolle Mannschaft habt und wir die tolle Schlosspark-Arena. Aber, wie der Heidjer sacht, so geih’t dat in de Welt, de een de hett den Büddel un de anner hett dat Geld. Doch muss das ja nicht auf ewig so bleiben. Das hat euer großherziger Häuptling Stefan Hye schon ganz richtig festgestellt. Ich hänge ab heute meinen Nebenjob als Auslandskorrespondent, der für LZsport über Fußballereignisse aus dem fernen Etelsen berichtet, an den Nagel zu meinen Schraubstollentretern und widme mich künftig ausschließlich dem Geschäft und der warmen Theke, wobei ich annehme, dass das ganz in Ingohs Sinne sein wird. Bleib wie du bist, Reineke: gesund, scharfsichtig und guter Dinge! Macht’s gut alle zusammen!

      • Hallo Holgi,
        von dem bitteren Ende Deiner Schloßparkbuben habe ich erst am Montag aus dem Winsener Anzeiger erfahren, den ich im dortigen Krankenhaus lesen konnte. Dorthin hatte es mich aufgrund einer buchstäblichen Bruchlandung – linker Oberarm – verschlagen mit der unumgänglichen Notwendigkeit, mich dem Messer des dortigen Gott sei Dank sehr versierten Chefchirurgen auszuliefern mit bis jetzt zufrieden stellendem Verlauf. Ansonsten wäre ich mittlerweile – wie Kai schon richtig vermutete (der Knabe hat hier alles im Blick) – auf dem Weg nach France der Tour entgegen. Fällt nun alles ins Wasser und findet nur vor dem hiesigen Fernseher statt. Eine mehr als herbe Enttäuschung.

        Ähnlich muß es Dir am vergangenen Samstag gegangen sein, als der Abstieg Deiner Schloßparkbuben amtlich war. Es macht schon einen Unterschied, ob der Abstieg schon länger feststeht oder ob er erst in der letzten Minute des letzten Spiels der Saison entschieden wird, wenn das Fünkchen Hoffnung glimmt und glimmt und erst in der allerletzten Minute erlischt . Wenn es denn einen trifft, ist es besonders bitter und will erst mal verdaut sein.

        Daß Du jetzt erst einmal Abstand gewinnen willst, kann ich gut verstehen. Laß mal alles sacken. Ich hoffe aber sehr, daß Dein Blickk dann auch wieder hinüber zum Schloßpark wandern wird – alte Liebe rostet nicht, sie kann auch immer wieder neu entflammen. Dann geh‘ ihr nach.

        Natürlich schwingt bei diesen Worten eine gehörige Portion Selbstsucht mit, denn sollte der für Dich hier reservierte Stuhl des „Auslandskorrespondenten“ auf Dauer vakant bleiben, würde mich das sehr traurig machen. Inzwischen bin ich ja auch längst nicht mehr der Einzige der Deine Nachrichten rund um die warme Theke aus dem Verdener Land schätzen gelernt hat – bei Ingoh braucht’s halt etwas länger.

        Vorerst wünsche ich Dir eine geruhsame Sommerpause bei guter Gesundheit und mit viel Freude an Deinem Geschäft mit Deinen Frauen und den anderen Mitarbeitern. Hals und Beinbruch möchte ich Dir angesichts meiner gegenwärtigen Lage nicht wünschen. Ich halte es wie die Franzosen und sage zum Abschied á bientôt (bis bald)

        • Oh, oh, oh, lieber Reineke, Du guter, alter achtmalkuger Hasenfuchs, und wir dachen schon, Du habest Dich – als klandestiner Nachtwächter verkleidet – Hand in Hand mit Onkel Heintzi und Christoph Podstawa auf den Weg in die schwülstige Welt der Edelsein-Romane begeben, um dort im dunklen Fahrenwald am Petra Kruse-Runge-Turm nach „Bedarfen“, Gründen und Notwendigkeiten (der Daseinsvorsorge) für die Arena Lüneburger Land zu forschen.

          Wie ist es denn zu der Bruchlandung gekommen? Hast du wieder um Mitternacht mit Clemens, Onkel Tom und Rainer Zobel auf dem Brausebrückengeländer geturnt? In der einen Hand ein Glas Eau de vie und in der anderen Henning J. Claasens Charles Dickens-Klassiker „Sitara und der Weg dorthin“?

          Wir alle wünschen Dir eine schnelle, gute und nachhaltige (Dr. [HSG] Spoun) Genesung! Gerade der linke Oberarm ist beim Schreiben von famosen Fan-Gedichten besonders wichtig. Dort zickzackzuckt das fußballlyrische Taktgefühl. Das werden James Methfessel, Juri (rhetorisch geschult) und Thomas Gsella dir jederzeit bestätigen. Sei gut zu dem Krankenhauspersonal und sieh zu, dass Du rechtzeitig zur WM in Quatar wieder in die Puschen kommst!

          Herzlich

          Kai, hartzfear, Totalbedebbert, peral, Gibmirdiekirsche, Katsche, Lars Jucken, Jan, Nick, Heimspielkibice, Alice Car, Jürgen, min, Ulrike Mädle (alias Lattenknaller), Wilschenbrucher, Collina, Freudenspender, Elena, Sandro, Timo, Karl-Heinz Wolf, Rüdiger, Silversurger, Jörg, Dustin, Berni Schlotterhose, Landkreis, Dr. Brinkmann, Rudi, sina, Libero, Türsteher, melli, Rainer Zufall, Gerd, Crappo, Doppelpass, Ingoh, landkreisfussball, Henning Juhre (Juri)/ Eintracht Lüneburg, Rainer Zufall, Carabas, Dirk, jogi, Professor Dudenhöfer, torwart, Lutz, Ausderdrehung, Hansa-Dribblanski, Hartmut Schlomski,Türsteher, Falk, Hagen, kapelle kind, Klaus, Benni, Herbert, Berti, Mark A. Roni, Boris Obodda, holger pägelow, Harald, Sven, R. Ledigt und natürlich Stefan Hye

          Ich nehme an, sportred, sobald die Nachricht von Deinem Missgeschick bei der LZ eintrifft, wird Dir einen ähnlich guten Relaunch wünschen.

          • Mein lieber Kai,
            den Zusatz „Alter Junge“, verkneife ich mir, also ich bin wirklich überwältigt von so großer Anteilnahme über mein Mißgeschick natürlich beonders der von Ulrike Mädle – nun ist sie endlich enttarnt.

            Den wirklichen Hergang des Ereignisses lasse ich lieber im Dunkeln, weil mir Deine Version mit der Brausebrücke weitaus besser gefällt. Ich hoffe natürlich, daß diese Legende zur Wahrheit wird, wie geschehen mit der Geschichte von dem Mann, der Liberty Valance erschoß. Leider wird mir die Legendenbildung keine ähnliche Machtposition bescheren wie seinerzeit Ransom Stoddard alias James Stewart, die es mir z.B. ermöglichen würde, dem Bau der „Arena Lüneburger Land“, solange Einhalt zu gebieten, bis ein vernünftiger Standort gefunden und ein tragfähiges Konzept – wg. der Daseinsvorsorge oder des Breitensports – erstellt worden ist.

            Um bis Quatar wieder in die Puschen zu kommen, bot das Krankenhaus mit den dort in den letzten Tagen erreichten Temperaturen schon mal gute Möglichkeiten zur Akklimatisierung.

            Im Übrigen hat mir mein Arzt zu viel Bewegung geraten. Vielleicht schaffe ich es demnächst mal wieder zur Brausebrücke. Es ist doch ein Segen, daß es Clemens seinerzeit nicht vergönnt war, über eine bewußt herbeigeführte Ansteckung mit Masern vorzeitig das Diesseits zu verlassen. Onkell Toms Hütte wäre nie in den Gesichtskreis von Henning J. Claassen gelangt und mir wäre meine Bruchlandung erspart geblieben ….“When the legend becomes
            fact, print the legend“ Der Westen lebt von seinen Legenden.

            Wie geht es übrigens R. Ledigt? Und grüße auch Herbert von mir, wenn er Dir mal wieder über den Weg laufen sollte. Kommt ja jetzt viel Arbeit auf ihn zu. Er soll seine Stimme schonen. Auch Dir alles Gute für die Sommerpause, nutze das gute Wetter und laß die Kiste vorerst zu hause.

            Die neue Saison wirft ja schon ihre Schatten voraus, mit den heute in der Lüne Post bekanntgewordenen Abgängen beim LSK. Irgendwie kommt einem das alles bekannt vor.

      • Lieber Reineke, ich bin schockiert über deine Sportverletzung. Ein Oberarmbruch ist für einen Erwachsenen keine Kleinigkeit. Als Fleischer kann ich das aus der veterinärmedizinischen Perspektive auf das adulte Schlachttier ein wenig beurteilen, wie du dir denken wirst. Aber solange der Bolzenschuss nicht gesetzt und der Knochen nicht vollständig abgebeint ist, regenerieren derartige Schäden im gesunden Gewebe relativ gut. Du hast von einer chirurgischen, also einer nicht-konservativen Korrektur deiner Dislokation geschrieben. Die empfiehlt sich generell bei mehreren Fragmenten, bei nicht geschlossen reponierbaren Frakturen, bei anhaltenden Instabilitäten oder bei Frakturen, die ins Gelenk reichen. Um etwas oder einiges davon muss es sich bei dir gehandelt haben. Denn bei operativem Vorgehen erfolgt ja meist eine offene Reposition der Knochenbruchteile und deren anschließende Fixierung durch eine Osteosynthese, um eine Sanierung und ein Débridement durchführen zu können und weil durch eine sichere Stabilisierung die Gefahr einer späteren Infektion vermindert wird. Wie immer dies genau indiziert war, ich wünsche dir einen günstigen und schnellen Heilungsverlauf, eine erfolgreiche Retention und Rehabilitation und eine entspannte Rekonvaleszenz! — Was du über die Spannung zu Saisonende formuliert hast, trifft die Stimmung in Etelsen sehr gut. Du musst dir ja klar machen, dass wir in sieben unserer insgesamt zehn Landesligaspielzeiten gegen den Abstieg gekämpft haben und oft genug erst in absolut letzter Sekunde den eigentlich schon sicher scheinenden Abstieg vermeiden konnten. Erinnert sei nur an die Saison 2009-2010 mit dem „Wunder von Moisburg“, als wir uns dank eines nicht für möglich gehaltenen 8:0 Sieges beim MTV Moisburg bei gleicher Punktzahl und identischem Torverhältnis nur aufgrund der mehrgeschossenen Tore gegenüber dem TuS Celle FC haben retten können. Auch in der Saison 2011-2012 hatten wir ein echtes Endspiel gegen Moisburg, das wir mit 3:1 im Schlosspark-Stadion für uns entscheiden konnten. Hätten wir die Begegnung verloren und Hagen gegen Uphusen gewonnen, so wären vor sieben Jahren wir und nicht der FC Hagen/Uthlede abgestiegen. Die darauffolgende Spielzeit, also 2012-2013, war dramaturgisch dann wieder auf demselben Niveau wie beim „Wunder von Moisburg“ und unsere Situation vor dem letzten Spieltag beinahe so prekär wie die am vergangenen „Black Saturday“. Auch damals hatten wir den Klassenerhalt nicht mehr in den eigenen Händen (oder besser Füßen). Noch zur Halbzeit lagen wir 0:2 hinten und sahen schon wie der sichere Absteiger aus. Doch durch Tore von Florian Mohr, Mario Gloger und das finale 3:2 in der 93. Minute (!) von Sören Radeke wurde ein weiteres Mal Geschichte geschrieben und mit 40 Punkten die Liga denkbar knapp gehalten. Auf diese Punktzahl kamen auch der TuS Güldenstern Stade und der FC Verden 04, die dennoch den Gang in die Bezirksliga antreten mussten. Tja – und dieses Mal hat es eben nicht gereicht. Bis zur Winterpause, die am 7. Dezember begann, hatten wir aus 13 Spielen magere sechs Punkte geholt, also rund 0,46 Punkte pro Spiel. Mit diesem Schnitt wären wir am Saisonende gerade mal auf insgesamt ca. 14 Punkte gekommen. Dass es dann in der Endabrechnung 32 Punkte geworden sind, ist eine Wahnsinnsleistung. Der Punkteschnitt der Rückrunde wurde mal eben auf über 1,5 katapultiert und damit mehr als verdreifacht. Keine Frage, unsere junge Mannschaft hätte es mehr als verdient gehabt, sich hierfür auch belohnen zu können. Am Ende war die Hypothek aus der Hinrunde einfach zu groß, umso bitterer schmeckt der Abstieg. Warum dieser desolate Saisonstart? Eine wesentliche Ursache dürfte darin gelegen haben, dass der Verlust von Leistungsträgern schon über mehrere Jahre hinweg nicht adäquat kompensiert werden konnte. Verschärfend kam hinzu, dass mehrere Stammspieler monatelang nicht zur Verfügung standen. Dies bedeutete, dass die Neuzugänge nicht punktuell und mit dem entsprechenden zeitlichen Vorlauf in eine bestehende Mannschaftsstruktur eingebaut werden konnten, stattdessen veränderte sich das Gesicht des Teams schlagartig. Spieler, die aus unteren Ligen oder Jugendteams zu uns kamen, wurden zwangsläufig ins kalte Wasser geworfen, in der Hoffnung, dass sie schnell genug zu vollwertigen Landesliga-Kickern heranreifen würden. Dieser Prozess braucht aber seine Zeit und auch wenn die Lernkurve der Jungs steil nach oben zeigte, hat es am Ende ganz knapp nicht gereicht. Dennoch ist es unglaublich, wie sich das Gros der Neuen in den vergangenen Wochen entwickelt hat. Definitiv hat die Mannschaft insgesamt wieder Landesligaformat. Jetzt gilt’s die Hoffnung, dass das Team im Wesentlichen zusammenbleibt und die neue Aufgabe, den Wiederaufstieg 2019, engagiert annimmt. — Ich wünsche dir nur das Beste, Reineke. „So long“, würden Ransom Stoddard und Lucky Luke wohl sagen, bevor sie sich in den Sattel schwingen und nach Las Vegas reiten, die Sonne putzen.

        • Mein lieber Holgi,
          Deine Diagnose aus dem fernen Verdener Land ist so etwas von treffsicher, daß meine Frau – ich habe diese ihr vorgelesen – sich sofort in ihrer lange gehegten Vermutung bestätigt fühlte, daß es zwischen einem Schlachtermeister und einem Chirurgen beträchtliche berufliche Berührungspunkte gebe. Spontan schlug sie vor, Dir einen Ehrendoktor zu verleihen. Ihre Idee dürfte wohl wie so viele andere auf diesen Seiten vorgetragenen guten Gedanken vom Dunkel des Fahrenwaldes verschluckt werden, spätestens aber am Petra-Kruse-Runge-Turm (wo steht der eigentlich? – „diese Frage ist ernst gemeint“) zerschellen.

          Von den von Dir genannten Möglichkeiten, die eine „nicht konservative Dislokation erfordern, scheidet bei mir nur die Fraktur aus, die bis ins Gelenk reicht. Daher wurde so operiert, wie von Dir beschrieben. Die Möglichkeit eines Bolzenschusses hatte man wohl schon sehr frühzeitig ausgeschlossen.

          Mittlerweile versuche ich mit Hilfe einer Krankengymnastin den Kopf nicht hängen und den Arm pendeln zu lassen.

          Bei Deinen Schloßparkbuben war es wohl letztendlich die Hintermannschaft, die ein paar Tore zuviel zugelassen hat; wohingegen vorne eine Torquote erzielt wurde, die wohl über dem Klassendurchschnitt liegt. Aber das ist jetzt alles Schnee von gestern, der bei den gegenwärtigen Temperaturen ohnehin schon längst geschmolzen sein dürfte.

          Ich wünsche Dir, daß es Euch gelingen möge, die Mannschaft zusammenzuhalten. Beim LSK sieht es mal wieder nicht danach aus. Wirklich schade, nachdem die Mannschaft halt auch als Mannschaft zum Schluß so gut drauf gewesen war. da hätte es endlich mal nicht um den Abstieg gehen müssen. So aber…Nun kommt aber erst einmal die Sommerpause. Vielleicht könntest Du uns quasi zum Ausklang dieser Saison die Menueabfolge für diese Woche übermitteln.
          Man kommt dabei sofort auf andere – bei mir auf jeden Fall positive – Gedanken. Bei Ingoh sieht das möglicherweise anders aus. Gut‘ Ding will Weile haben. Gute Auslandskorrespondenten sind selten und sehr gefragt, vor allem aus dem Verdener Land. Die Bezirksliga steht doch weitaus mehr im Focus als die BGL Ligue mit ihren Paketträgern.

          Die Mitternacht zieht näher schon… Wann beginnt bei Euch der neue Tag? Gute Nacht

        • Hallo Reineke,

          Du fragst, wo der „Petra-Kruse-Runge-Turm“ stehe?

          Hier:

          https://gruene-lueneburg.de/unsere-vertreterinnen/kreistag/meldung/article/arena_lueneburg_beschlossen/

          Dazu gibt es auch eine Bemerkung von Daniel im Fahrenwald.

          Hier:

          https://blog-jj.com/2017/12/06/event-halle-auf-treibsand-geplant/#comment-1500

          • Hallo Jürgen,
            Du bist doch nicht der Flankengott – oder?,
            vielen Dank für den Hinweis. Ist ja ein gruseliges Gemäuer – würde ich in keinem Fall besteigen wollen, mit und ohne Wasser. Wenn ich es nicht schon getan hätte, würde ich mich lieber von der Brausebrücke stürzen

          • Du, Reineke, wenn ich die Umschreibung des „Petra-Kruse-Runge-Turms“ von Daniel (aber auch die von Petra selbst) vor meinem inneren Auge zur fotorealistischen Bildlichkeit gelangen lasse – und dabei an deine blöde Oberarmfraktur im allernächsten zeitlichen Zusammenhang mit der von Stefan angestoßenen Arena-Debatte denke, dann erhebt sich in den hinteren Regionen meines Kopfes die Frage, ob nicht vielleicht du die Metaphorik der Dipl. Oecotrophologin aus Neetze zu wörtlich genommen und heimlich den Test der behaupteten Zwangsläufigkeit vom Dreimeterbrett im Naturbad Bardowicker Strand (bloß versehentlich zur landseitigen, also falschen Seite hin) durchgeführt haben könntest. Oder hast du gar, dem „schönen Aufruf“ des Kruse-Rungeschen Kreistagskollegen Dubber folgend, eine Trockenübung vom heimischen Gartenstuhl koppheister in deinen terrassennahen Kellerschacht hinunter exekutiert?

      • Hallo Reineke,

        hast du gelesen? Ausderdrehung will aus Stefan Hye einen revolutionären Führer der Arbeitenden und Werktätigen an der Seite von Christoph Podstawa machen: https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/229821-lsk-verabschiedet-sich-mit-30#comment-62961

        Für mich wär‘ das nix. Wenn ich schon frühmorgens, unmittelbar nach dem Aufstehen, am Aufreißen des Espresso-Portionstütchens scheitere, mich der für diesen Vorgang eigentlich gar nicht notwendigen Schere bedienen muß, dann fühle ich mich den Anforderungen des Lebens an sich nicht mehr gewachsen. Eine couragiertere Persönlichkeit hätte dieses Scheitern vielleicht in einen Triumph gewendet, wäre zum weltweiten Vorkämpfer gegen den Verpackungswahn und die Reinhaltung der Meere aufgestiegen. Aber wenn ich darüber nachdenke, fühle ich mich noch elender.

        Was planst du so noch alles für die Ewigkeit zu tun, wenn du demnächst der Hitzehölle im Krankenhaus Winsen entronnen und hoffentlich bald vollständig wiederhergestellt bist?

        • Hallo Rüdiger Du Flankengott vom Kohlenpott,
          mit Deinen wohl 62 Lenzen dürfte so ein Portionstütchen doch kein unüberwindbares Hindernis sein, obwohl sich gerade in den Kleinigkeiten die Beschwernisse des Lebens und besonders des Alters zu offenbaren pflegen – versuch mal stehend ohne umzufallen in Deine Unterhose zu steigen.

          Verpackungswahn, Verschmutzung der Meere, Abschmelzen des Grönlandeises, Insekten- und Bienensterben, Verseuchung von Boden und Wasser … da kann einem schon elend werden. Noch elender kann einem werden, wenn man daran denkt, daß das alles im Prinzip schon von Meadows 1974 in seiner Systemanalyse „Die Grenzen des Wachstums“ vorhergesagt worden war. Alles wurde zerredet und verharmlost. Dabei wußte auch hier unser alter Freund von der Brausebrücke „Die Prophezeiungen guter Ereignisse erfüllen sich nicht, die Prophezeiungen schlechter Ereignisse sehr wohl.“

          Als ich heute nachmittag aus meinem Fenster schaute – der Winsener Hitzehölle bin Ich inzwischen entkommen – sah ich den Mantel der Geschichte vorbeifliegen – habe ihn genauso verpaßt wie wohl auch Stefan. Da wußte ich, zu einem Vorkämpfer bin ich nicht geboren, da ist Stefan mit seiner Trommel schon aus ganz anderem Holz geschnitzt.

          Im Übrigen scheint mir Ausderdrehung nicht nur ein profunder Kenner des Werkes „Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat“, sondern auch der unter Moderatoren bekannten Expertise „Wie man unerwünschte Projekte durch sorgfältige Planung zum Scheitern verurteilt,“

          Im Hinblick auf die Ewigkeit dieses Sommers werde ich versuchen, den lieben Gott einen guten Mann – oder ist er d.h. sie eher eine Frau – sein zu lassen, damit er mir wohl gesonnen bleibt, das eine oder andere eau de vie zu mir zu nehmen, sobald ich von dem gegenwärtigen Drogenkonsum erlöst bin meine Unterhose stehend ohne Umzufallen anzuziehen und mich weiterhin zu fragen, woher Ingoh weiß, daß der LSK schon wieder als Abstiegskandidat gehandelt wird? Wer sind die Händler?

    • Tschüs, Holgi,

      schade, daß Du aufhörst. Deine Fußball-Reportagen und -Analüsen von hinter der Warmen Theke in Etelsen hervor, die Du anschließend im mehrfach gestuften Brainstorming mit Reineke jedesmal noch interpretiert und um wesentliche Einzelheiten ergänzt hast, bevor Ihr beide dann die pädagogisch wertvollen Schussfolgerungen für uns anderen gezogen, diese in allen Aspekten didaktisch aufbereitet und zuletzt detailreich vor der Lüneburger Weltöffentlichkeit ausgebreitet habt, waren für mich immer etwas ganz Besonderes. Ich vermisse das alles jetzt schon. Und ich wette, Friedhelm Mienert, Henning Juhre und Stefan Hye geht es nicht anders.

      Halt die Ohren steif, Holgi, — oder, wie der Heidjer sagt, „Hool Di fuchtig!“

    • Mach du es auch gut, Holgi. Und lass den Kopf nicht hängen! In zwölf Monaten könnt ihr in Etelsen bei entsprechender Leistung vielleicht schon den Wiederaufstieg feiern. Reineke wird sich bestimmt auch noch bei dir melden. Ich nehme an, er bereitet gerade von langer Hand die ersten 199 Kilometer der 21 Etappen der 105. Tour de France (Gesamtlänge: 3.329 km) von Noirmoutier-en-l’Ile nach Fontenay-le-Comte vor, die am Sonnabend, den siebten Juli von den achtzehn World- und den vier Professional Continental Teams angegangen werden wird (zweimal „werden“).

  29. Liebe Kreistagsabgeordnete,

    im Grunde geht es doch darum:

    für Herrn Andreas Bahlburg, ehemaliger CDU Bürgermeister von Südergellersen (13 Jahre im Amt), der sich in den Karriereportalen des Internets als „Führungskraft“ und „Geschäftsführer der SVG Lüneburg Spielbetriebs GmbH“ anpreist, soll eine seinem Unternehmen dienliche „Luxus-Arena“ gebaut werden.

    Das ist mit den Aufgaben einer Kommune und mit dem Beihilferecht des Landes Niedersachsen nicht vereinbar.

    Also müssen Geschichten erfunden werden, die aus der steuergeldfinanzierten Maßanfertigung für einen Privatunternehmer eine „öffentliche“ Angelegenheit, ja, ein öffentliches Bedürfnis machen, — welches es eigentlich gar nicht gibt.

    Auf das Erfinden solcher Geschichten haben sich die Anstrengungen unseres Oberbürgermeisters, des Landrates, der Mitglieder des Kreistages und des Rates der Stadt Lüneburg – unter fortwährender kräftiger Hilfestellung von Herrn Hoppe, Herrn Bahlburg, Herrn Morgenstern (SVG-Marketingchef und CDU-Ratsherr) sowie Herrn Dr. Buller (SVG-Mannschaftsarzt und CDU-Ratsherr) während der letzten drei Jahre konzentriert.

    Sie alle haben ungezählte, nicht miteinander harmonierende „Narrative“ durchprobiert: verkündet, in Abrede gestellt, für alternativlos erklärt, endgültig verworfen und wieder aufgewärmt (Schulsporterfordernis, Stadthalle, Breitensporterfordernis, Messehalle, Veranstaltungserfordernis, Musik- und Entertainementhalle, Kulturerfordernis, Ausstellungshalle, Feiererfordernis, Eventhalle, usw.). Leider konnte KEINES dieser Märchen überzeugen. Eine begütigende „Verkaufsverpackung“ für den beabsichtigten flagranten Rechtsbruch ist einfach nicht zu finden.

    Das niederschmetternde Resultat:

    Es gibt KEINEN KOMMUNALEN BEDARF für die „Arena“. Es gibt nur das Geschäftsinteresse von Herrn Bahlburg.

    Aber es sind von unseren „Verwaltungsspitzen“ bereits knapp drei Millionen Euro für einen untauglichen Plan und einen unbrauchbaren Standort ausgegeben worden.

    „Was tun?“, würde Lenin in solch einer Lage fragen.

    Warum nicht einen parteiübergreifenden Appell formulieren, etwas von einer bösen Hamburger Kapitalistenagentur faseln und die Rückkehr zu den „eigentlichen“ Bedürfnissen „der Bevölkerung“ propagieren? Da, wo Gefühle und Gespürtes zählen, sind valide, auf empirischen Daten beruhende Prognosen und haltbare Argumente nicht mehr so wichtig. „Man“ ahnt ja, was „das Volk“ will. „Man“ hat es sich vertrauensselig vom SVG-Geschäftsführer bestätigen lassen: „Das Volk“ wünscht exakt das, was „man“ selbst gern hätte: Eine „Arena“ für Herrn Bahlburg und dessen „Breitensportbewegung“.

    • Was ist das eigentlich – Breitensport? Hartmut Deja und Uwe Walther könnten das doch wissen. Warum hört man von ihnen nichts über die Bedeutung der „Arena“ für diese Angelegenheit?

      • Rainer Zufall

        Hartmut Deja und Uwe Walther haben vielleicht noch nicht mitbekommen, daß Du Rat- und/oder Radlos bist, Rudi.

  30. Hallo Stefan Hye,
    kein Lüneburger Politiker kann wirklich plausibel machen, warum es nun unbedingt bei der Bahlburg-Arena im nicht geeigneten Gewerbegebiet bleiben soll, warum mit der vielen Kohle nicht woanders etwas Sinnvolles für den Lüneburger Sport insgesamt angefangen wird. Dem Bürger, der nachfragt, wird nix als Floskeln, leere Klanghülsen und heiße Luft entgegen gepustet. Es ist, als hätten wir es mit einer verstockten Bande von 102 Rechthabern zu tun, die bloß aggressiv kaschieren wollen, dass sie selbst nicht wissen, warum so und nicht anders gebaut werden soll.

    Ich empfinde das als Armutszeugnis und als zutiefst beschämend.

    Wie geht es dir damit?

    • Ja Gerd,ich sehe das genau so.
      Aber was, außer hier weiterhin Vorschläge zu machen und hoffen,das die richtigen Leute mit lesen und einige Vorschläge gut finden,und auch sehen,was sich die Bürger der Stadt und Sportfans wünschen,kann man wohl nicht machen.
      Vielleicht helfen ja einige Anregungen hier,das noch mal neu darüber nachgedacht wird.

  31. Hallo Katsche,
    Du schreibst, Den sportlichen Erfolg und auch den – bisher noch sehr bescheidenen – Publikumserfolg gönne ich den Volleyballern ohne jede Einschränkung.
    Ich finde 800 Zuschauer,und damit ja immer wieder ausverkauft,schon stark für diese Sportart.
    Allerdings muss man da aber auch beachten,das es jetzt zwei sehr Erfolgreiche Jahre waren.
    Wie würde der Zuschauer Schnitt aussehen,wenn man jetzt mal zwei drei Jahre nur gegen den Abstieg kämpfen würde?
    Bis jetzt war das ja lange Zeit eine große Partie wo jeder Spaß hatte.
    Aber wie viele echte Fans hat der Verein?
    In der Regel halbiert sich das Publikum ja dann um die Hälfte wenn es nicht so gut läuft.
    Und da fehlen einfach auch Erfahrungswerte um beurteilen zu können,das es sich lohnt,dafür,bei ja auch nur 10 Heimspielen plus Pokal,eine neue große Halle zu bauen.
    Vielleicht sollte man da doch lieber das Dach in der bisherigen Halle erhöhen und Gleichzeit auch die Zuschauerränge,so das dann ca. 1000-1100 Fans Platz finden.
    Das hätte man mit dem bisher verbrannten Geld locker bezahlen können,und das einzige Problem,die Deckenhöhe,wäre gut und kosten günstig behoben.

    Oder wie es sich die meisten Sportfans wohl wünschen,ein Ausbau fähiges Sportzentrum mit kleiner Halle,Stadion und Kunstrasen Plätzen.
    Dazu vielleicht auch wie von mir vorgeschlagen,den MTV dazu holen.

    So wie ich jetzt hörte,gehört das Stadion Gelände wo der MTV spielt der Stiftung,der Name fällt mir gerade nicht ein,und es soll eh schon geplant sein,den MTV aus der Stadt zu nehmen,damit da gebaut werden kann.

    Lüneburg wächst und wächst,und es wird immer neues Bauland gebraucht,da wäre es doch wirklich die beste Lösung,die Vereine aus der Stadt zu nehmen und an einem neuen gemeinsamen Standort anzusiedeln,so geht man auch dem ständigen Ärger mit den Anwohnern aus dem Weg,die sich über die Lautstärke und Verkehr beschweren.
    Durch den Verkauf kommt viel frisches Geld rein,mit dem man dann das Sportzentrum finanzieren könnte.

    • Die Linken Kreistagsabgeordneten hatten bis März so ziemlich die gleiche Position vertreten, Steffan. Aufstocken der alten Gellersen-Halle für ein paar Hunderttausend. Aufgabe des jetzigen Unsinnsstandortes. Planung und Umsetzung eines Sportzentrums auf einem ausbaufähigen Gelände in Randlage der Stadt (mit Halle, Stadion und Trainingsplätzen, usw.). Warum nun plötzlich alle an dem wahnsinnsteuren Quatsch-Bau beim Mediamarkt festhalten, erschließt sich mir nicht. (Übrigens hast du diesen Post zweimal geschaltet, Stefan.)

  32. Ich find’s auch schade, daß hier im Fan-Forum nie einer vom Vereinsmanagement mal schreibt, wie die Situation unseres Verein sich aus seiner Sicht so darstellt. Herr Becker und Herr Zobel, nur Mut, die LSKner beißen nicht!

    • @ Jürgen. Gelesen wird es schon. Aber Du wirst zu keinem Thema (mehr!) einen Beitrag eines Offiziellen lesen. Es soll im Kern der „Macher“ einiges im argen liegen – aber es dringt nix nach Aussen.

      • Das klingt brisant, lieber Zuschauer. Du hältst dein Ohr direkt an die Schale des Kernghäuses, aber Du hörst da absolut nüscht? Keine Klopfzeichen? Nicht mal ein Knacken oder Knirschen? Betonst du deswegen einzig Deinen Sehsinn mit Deinem Nom de Plume? Allein, woher weißt Du dann, daß die Texte von Stefan Hye und seinen revolutionären Garden im innersten Zirkel studiert, aber daß nie, nie, niemals wieder darauf wird reagiert werden? „Wir wissen, daß wir von Gott sind, und die ganze Welt liegt im Argen“, heißt es im ersten Johannesbrief (5, 19). Johannes würde ich fragen: Woher wissen wir, daß wir von Gott sind? Doch Dich frage ich: Woher weißt Du, daß im Zentrum der Macher um Sebastian Becker, Alexander Diercks, Thomas Lohman, Jens-Peter Hecht und James Methfessel einiges im Argen liegt?

      • Das Gras hört vor allem wachsen, wer’s selber gesät hat. Solche Mutmaßungen kennen wir doch bisher nur von Landkreisfussball.

        • landkreisfussball

          „Mutmaßungen“?

          Herbert, deine Liste des Personals ist veraltet.

        • Ärgerlich ist einfach, dass nur dumme Andeutungen kommen, aber zum Thema, hier die Stadion/Arena-Problematik, kein Wort verloren wird. Wenn „nix nach außen dringt“, kann ein „Zuschauer“ auch nix wissen. Er sollte also lieber seinen Sabbel halten.

  33. Hat einer einen aktuellen Überblick zum Stand der Kaderplanung beim LSK? Wieviel Spieler haben bis jetzt zugesagt? Wer geht? Wer bleibt? Wer kommt?

    • Es dringt nix nach außen.

      • Wilschenbrucher

        Moin Roman
        schon mal Zeitung gelesen z.B .LZ jede Änderung der Personalplanung wird dort bekannt gegeben .Leg mal den Roman bei Seite und lese Zeitung

        • Du meinst, dass Stürmer Alexander Gerlach aus der A-Jugend-Niedersachsenliga vom MTV beim LSK einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat? Weißt Du mehr? Ganz heiß ist ja die Story von Pascal Eggert. Vom Absteiger TSG Neustrelitz ebenfalls mit Zweijahresvertrag in die BGL Ligue, der höchsten Spielklasse im Verband Fédération Luxembourgeoise de Football zu Union Sportive Mondorf-les-Bains, wo wir ihn demnächst vielleicht in der UEFA Champions League spielen sehen können. Eingefädelt und bis zur Unterschrift begleitet hat diesen ungewöhnlichen Transfer nach Luxemburg mit dem Versicherungsvertreter Michel Klagholz ein anderer ehemaliger LSK-Spieler. Auf die Frage der Lünepost, ob da dann ein Regionalligist wie der LSK wohl keine Chance habe mitzuhalten, antwortet Klagholz im stolzen Reklame-Ton, den er vermutlich schon mit Blick auf weitere potentielle „Kunden“ anschlägt, und voller Selbstbewusstsein: „Nur soviel, Pascal hat ein Rundumpaket geschnürt bekommen, das so mancher Profi in der 2. Liga gern hätte.“ (LP, Mittwoch, 30. Mai 2018, Seite 7)

          • Was so ein Rundumpaket wohl alles beinhaltet? Ob da ein LZ-Abonnement, eine Bahn-Card 100 und ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit vielen tollen Leckereien wie etwa verschiedenen ofenfrischen Brötchen, Wurst-, Lachs- und Käse-Aufschnitte, frisch zubereitete Spiegel- oder Rühreier, knuspriges Müsli und Joghurt, frischer Obstsalat, knackige Salate und gesundes Gemüse, Butter, Marmelade, Nuss-Nougat-Creme, Honig sowie Tomaten-, Gemüse- und Fruchtsäfte neben raffinierten Kaffeezubereitungen und einem breiten Spektrum von Tees und Milchmischgetränken mit bei sind?

          • Die Profis aus der 2. Bundesliga stürmen jetzt wohl dem Klagholz seine Bude, weil sie wegen das Paket in die BGL Ligue auflaufen möchten. Klagholz wird wohl mit sein Kopf schütteln und sagen:“Paket gibs nur mit Zwischenhalt in Neustrelitz. Emfehle Sendungsverfolgung.

          • Genau!

            Wer nie sein Brot in Strelitz aß,
            Wer dort die kummervollen Nächte
            Nie bei Herrn Klagholz weinend saß,
            Der kennt euch nicht, ihr rundgeschnürten Mächte!

            »Per aspera ad luxemburgia« lautet nicht ohne Grund der Wahlspruch von Zockerkönig Uli Hoeneß.

          • Muss die BGL-Reklame-Lürik ncht heißen:

            Wer nie sein Brot in Strelitz aß,
            Wer dort die kummervollen Nächtsche
            Nie bei Herrn Klagholz weinend saß,
            Der kriegt euch nicht, ihr rundgeschnürten Päcksche!

  34. Roman, das sind ja Neuigkeiten! Donnerwetter! LSK wird jetzt schon
    als erster Absteiger gehandelt. Tja, und die Versicherungsmakler
    können heutzutage einfach alles. Respekt!

  35. Ne ne,Katsche und Jürgen.
    Ich bin nur ne kleine Nummer beim LSK. Ich kenne zwar alle Leute (und die mich auch) und bin auch mit Bob der Baumeister Buschi befreundet,mehr aber auch nicht.
    Mein Aufgaben Bereich ist die Fan Ecke.
    Ich glaube nicht das man mich dafür braucht, um zwischen der Politik und dem LSK zu vermitteln,die Jungs sind alle schon groß und Alt genug,das schaffen die auch ohne mich.

    Anhänger und Freunde aus diesem LSK Kommentar Forum würden eh nicht kommen Jürgen,denn dann müssten sich ja hier viele zu erkennen geben.
    Ich habe es ja hier schon zweimal versucht,eine kleine Kaffee Runde vor den Spielen zu organisieren,um sich mal kennen zu lernen und auszutauschen,das hat aber trotz einem von mir angebotenen Freigetränk leider nicht geklappt.

    Ich würde mir aber gerne mal eine Veranstaltung mit Politik,Vereinen und Fans wünschen,wo jeder mal seine Kritik,Wünsche und Vorschläge los werden kann.
    Denn im Endeffekt sind ja Halle und Stadion für die Anhänger,da sollte dann auch in die Richtung gearbeitet werden.
    Um so mehr Leute ihre Kritik Wünsche und Vorschläge mit einbringen,um so besser ist es. Da kommen bestimmt viele Anregungen,mit denen die Vereine und Politik dann arbeiten können.

    Falls dieser Text jetzt doppelt angezeigt wird,sorry.
    Beim abschicken war meine Internet Verbindung gerade weg.

    • Ausderdrehung

      Stefan,

      eine kleine Kaffeerunde vor den Spielen genügt nicht. Es muß Budda bei die Fischekens! Du hast doch diese Riesendebatte zum Saisonübergang nicht angestoßen, um jetzt einen Rückzieher zu machen, oder? Was wäre aus Solidarność, der polnischen Gewerkschaft geworden, die 1980 aus einer lokalen Streikbewegung heraus entstand, und an der europäischen politischen Wende 1989 entscheidend mitwirkte, wenn Lech Wałęsa, der kleine Elektriker auf der Danziger Lenin-Werft, sich seinerzeit nicht trotz aller berechtigten Bedenken entschlossen an die Spitze der Bewegung gesetzt hätte?

      Wenn Christoph Podstawa Dir seine Hand reicht, um mit Dir und den übrigen LSKnern endlich das bundesligataugliche Fußballstadion im zukunftsfähigen Sportwaldpark im Osten von Lüneburg wieder auf die politische Agenda der Hansestadt, des Kreises und des Landes zu setzen, darfst Du Dich doch nicht verweigern und darauf verzichten, nach einem Zipfel zu greifen, wenn der Mantel der Geschichte an Dir vorüber weht! Dann lasst wenigstens mal Deine Wunschveranstaltung mit Politik, Vereinen und Fans wahr werden, indem Chrisoph, Du und Buschi die entscheidenden ersten Telefonate führt und Sebastian Becker, Ulrich Mädge, Manfred Nahrstedt und Boris Pistorius mit Euch Dreien zusammen an einen Tisch im Glockenhaus bringt, wo Ihr Euch vor allen, die kommen wollen, über die ganz grundsätzlichen Gesichtspunkte der Angelegenheit eineinhalb, oder zwei Stunden im lockeren Podiumsgespräch unterhaltet und anschließend eine weitere Stunde auch Fragen und Vorschläge aus dem breiten Publikum erlaubt. Das alles müsste von Juri oder James sorgfältig protokolliert werden, damit die Ergebnisskizze zur Grundlage für die darauf folgenden Workshops im Rathaus dienen kann.

  36. Hallo Karlheinz Fahrenwaldt und Christoph Podstawa,

    „Im Zuge der abschließenden Vertragsverhandlungen [mit dem ausgewählten Betreiber, der FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH] haben sich Erkenntnisse verdichtet, wonach die Arena Lüneburger Land unter den Rahmenbedingungen, die der Ausschreibung zugrunde liegen, wirtschaftlich nicht betrieben werden kann.“

    So steht es in der Beschlussvorlage 2018/118 von Herrn Krumböhmer (also auch von Herrn Nahrstedt) für die Kreistagssitzung von Montag, dem 23. April 2018.

    Ist das nicht eine Bankrotterklärung mit Feuerwerk und ganz großem Blech?

    Noch Mitte Februar glasklar festgestellt worden, was ohnehin jeder von Anfang an wusste: „Aus den Heimspielen der SVG entsteht kein positiver Deckungsbeitrag.“ (Katrin Holzmann, Sprecherin Landkreis Lüneburg: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/1481802-arena-ohne-volleyballer-wirtschaftlicher)

    Daraus wird jetzt die Behauptung: Erst „im Zuge der abschließenden Vertragsverhandlungen“ hätten sich Erkenntnisse verdichtet, wonach die Arena Lüneburger Land unter den Rahmenbedingungen, die der Ausschreibung zugrunde liegen, wirtschaftlich nicht betrieben werden kann.“ Das ist eine offenkundige Lüge, denn es war IMMER bekannt, dass der Vorrang des Privatunternehmens SVG GmbH einen wirtschaftlichen Betrieb ausschließen würde. Doch die „Rahmenbedingung“, um die es hier geht, ist eben die Berücksichtigung der SVG Spielbetriebs GmbH. Deren (unentgeltliche) Bevorzugung steht aber nicht nur im Widerspruch zu jeglicher Möglichkeit eines wirtschaftlichen Hallenbetriebs, sondern auch zu den Geboten des Beihilferechts, das „eine kostenlose [oder gar subventionierte] Nutzungsüberlassung [verbietet, da sie] […] rechtswidrig [wäre]. Denn der Landkreis würde aus Steuermitteln für einen Zweck, der nicht zu seinem Aufgabenkreis zählt, einem Privatunternehmen eine Zuwendung gewähren.“ (M. Nahrstedt, J. Krumböhmer)

    Was heißt es genau, wenn Kreissprecherin Katrin Holzmann sagt, in den Zusammenhang der von Manfred Nahrstedt nach Absprache mit dem Privatunternehmer Bahlburg (CDU) und seinen engen Freunden vom Wasserturm, aus Gellersen und Bardowick überraschend und eigenmächtig neu geschaffenen Lage würden „auch die aktuellen Zahlen, die dem Kreis nun vorliegen, mit einbezogen“?

    Lagen diese Zahlen (genauer: Prognosen) auch den Kreistagsmitgliedern vor? Oder bekamen diese das Material erst wieder gegen 22:00 Uhr, am Vorabend der anstehenden Sitzung, zugemailt, so dass auch ganz sicher garantiert war, dass keiner von ihnen (inklusive Ihnen) die Zeit hatte, die Inhalte zu durchdringen und begründeten Widerspruch anzumelden?

    Wurde den Kreistagsmitgliedern zum Vergleich auch die FKP-Kalkulation vorgelegt, die Pachteinnahmen versprach, bevor Manfred Nahrstedt von einigen SPD- und CDU-Kapeiken Anfang März auf die Idee gebracht wurde, sein Ohr dem lieben Herrn Bahlburg wieder zuzuneigen und den lieben Herrn Hoppe wieder „mit ins Boot zu holen“?

    Und indem „ES“ jetzt nicht nur „SVG-First“, sondern sogar „die kommunale Betriebsgesellschaft“ mit eingebauten Millionendefiziten zur Förderung von Privatunternehmungen fordert (plus „Einbindung eines privaten Gesellschafters mit Expertise für den operativen Betrieb“), „schmiedet“ also das trimodale „Trio der Kreistagsfraktionen von CDU, Grünen und Linken“ nach mehreren Blendrotationen der „Verwaltungsspitzen“ genau das Günter Dubbersche „Zweck-Bündnis“ für die dauersubventionsgepamperte „Heimatlösung“ (Hoppe/Bahlburg), welches auf direktem Wege zu schaffen Herr Mädge und Herr Nahrstedt die Hoffnung beinahe schon aufgegeben hatten? (Auch Ihr Antrag, Herr Fahrenwaldt: https://allris.lklg.net/bi/___tmp/tmp/45081036397017590/397017590/00126504/04.pdf — zu finden in der Vorlage 2018/102 : https://allris.lklg.net/bi/vo020.asp?VOLFDNR=4770

    Ich gratuliere!

    Aber Achtung: bloß nicht das Verlangen nach einer zehnjährigen Laufzeit in den „kommunalen“ Betreibervertrag nehmen, sonst ist die europaweite Ausschreibung nicht mehr zu umgehen und die ganze fein austarierte Konstruktion der Begünstigung von einzelnen „Spezis“ zum Nachteil des Gemeinwohls würde nicht mehr funktionieren!

    MfG, Jürgen

  37. Hallo Herr Podstawa, nachdem nun geklärt ist, dass die derzeit geplante Arena weder mit Bürgerwünschen, noch das Geringste mit Daseinsvorsorge, geschweige denn irgendetwas mit Gemeinwohlinteressen zu tun hat, frage ich Sie: Bahnhof-Shuttle zur Arena Lüneburger Land, wegen Parkraumnot im Gewerbegebiet an der Lüner Rennbahn? Wo parken denn dort (am Bahnhof) eigentlich die 3.450 Besucher von außerhalb, die nicht, wie Sie, ich, mein Freund Reineke, Stefan Hye oder Karlheinz Fahrenwaldt per pedes apostolorum zur Transfer-Drehscheibe im Viereck zwischen Bleckeder und Dahlenburger Landstraße, Pulverweg und Lösegraben gelangen können?

    Kürzlich las ich, das Fehlen von ca. zweitausend Parkplätzen an der Lüner Rennbahn sowie das Nadelöhr der Zufahrt und das Fehlen von ca. tausend Parkplätzen am Bahnhof und die hunderttausend ungelösten Fragen der Shuttle-Dienst-Organisation würden durch das Angebot von Gisela Plaschka, Günter Dubber, Henrik Philipp Morgenstern und Manfred Nahrstedt kompensiert, sie alle vier würden mindestens die Hälfte der dreitausendfünfhundert Zuschauer – besonders in den iwäntstarken Wintermonaten – von Amelinghausen aus mit dem Fahrrad direkt vor die hypermoderne Kassenanlage der Arena transportieren. Erste Feldversuche, wie das aussehen könnte, sind bereits (allerdings unter den sehr günstigen Witterungsbedingungen von Anfang letzter Woche) zu Werbezwecken für diese pfiffige Idee per Videostream und Standfotos von der LZ dokumentiert worden. Siehe : https://www.landeszeitung.de/wp-content/uploads/2015/06/494787_.jpg

    Was sagen Sie zu diesem (wohl direkt aus dem landratsamtlichen Innovationsinkubator stammenden) Vorschlag zur Verkehrsinfarkt-Prophylaxe im schwer umkämpften Grenzgebiet zwischen Lüneburg und Adendorf?

    • Hallo Kai,
      endlich mal eine Posse, über die ich wirklich herzhaft gelacht habe – auch noch als ich merkte (Du weißt, ich bin ziemlich schwer von kapee), daß es gar keine Posse ist.

      Von Herrn Podstawa werden wir hier wohl nichts mehr zu hören bekommen. Er hatte wohl gedacht, daß es in unseren Kreisen genauso zugeht, wie in der Gauklerwelt des Kreistages, in der man scheinbar ernsthaft mit Sprechblasen aller Art (Daseinsvorsorge, Breitensport, pipapo) nach Lösungen für Projekte sucht, die hinter den bekannten verschlossenen Türen, zu denen nur die wirklichen Entscheidungsträger mit dem nötigen Weitblick für die eigenen Interessen einen Schlüssel haben, schon längst zu einer beschlossenen Sache gemacht worden sind.

      Ja, ja man soll aber auf gar keinen Fall, die eine Sportart gegen die andere ausspielen, denn, wer das macht, argumentiert unlauter, weil er nur scheinbar sachbezogen argumentiert tatsächlich aber nur die eigenen schnöden Interessen verfolgt. Das ist bekanntlich verwerflich weil das nur denjenigen mit den Schlüsseln für die ansonsten verschlossenen Türen vorbehalten ist

      Kehre ich also in die allen zugängliche Welt des Regionalligafußballs zurück, mit einer Frage, die mich schon seit enigen Tagen umtreibt, die ich auch schon etwas weiter oben dem Flankengott aus dem Kohlenpott – Kennst Du den? – gestellt habe: Woher weiß Ingoh, daß der LSK schhon wieder als Absteiger gehandelt wird. Und wer sind die Händler?

      Ich könnte mich ja direkt an Ingoh wenden, befürchte aber, daß ich wegen meiner Auslandsbeziehungen zu Holgi im Verdener Land, bei ihm als persona non grata auf taube Ohren stoßen werde. Vielleicht hast Du bei Deinen Zügen durch die Blätter- , Papier- und Fahrenwäd(t)er der Region auch etwas von dem bewußten Gras wachsen gehört oder selbiges sogar wachsen gesehen?

      • Hallo Reineke,

        wissen kann ich das natürlich nicht, aber ich erkläre es mir so: In der Lünepost vom Sonnabend (LP, Sa./So., 2./3. Juni 2018) hat die einstmalige Bergedorfer Trainerlegende Friedhelm Mienert auf Seite sieben ein spekulatives Rundumpaket für alle diejenigen geschnürt, die es lieben, große Katastrophen zwischen den Zeilen dieses Lüneburger Fußballfachmanns herauszudeuteln, um anschließend (wie Opa Schowski, nur weniger gut bezahlt) das Klageholz aufheulen und in alle vier Windrichtungen wimmern zu lassen.

        Wer wie Ingoh (und Friedhelm Mienert) weiß, daß Rainer Zobel dreimal mit dem FC Bayern den Europapokal der Landesmeister (heute Champignons Ligue BGL) gewonnen und gleich mehrere Kontinente als Fußballlehrer (wie seinerzeit das Straw und das Diggi Diner) E R L E B T (!) hat, den kann die knifflige Phase zwischen zwei Spielzeiten mit einem anstehenden Kader-Neubau schon in Unruhe versetzen.

        Natürlich besonders dann, wenn wie bei Zobels jetzigem (Zinedine Zidanes – auch sein Nachname fängt mit „Z“ an – künftigem (?)) Klub, Lüneburger SK Hansa, gleich mehrere Stammspieler den Verein verlassen: nach Tomek Pauer (USA-Studium), Linus Büchler (TUS Dassendorf) und Davidson Eden (Oberligist Teutonia 05(?)) muss nun auch noch der Abgang von Leon Deichmann (FC St. Pauli) kompensiert werden. Und wenn dann auch noch drei weitere Topspieler wie Stefan Wolk (Teutonia 05), Ole Springer und Enes Biyiklioglu (beide wollen in den Profi-Fußball) mit einem möglichen Transfer in Verbindung gebracht werden, dann läuten allerspätestens die Alarmglocken bei jedem Ingoh.

        Welche Schlußfolgerung liegt also näher, als daß der LSK schon wieder quasi überall als Absteiger gehandelt wird?

        • Hallo Kai,
          warum komm ich nicht gleich drauf. Eigentlich braucht man doch nur eins und eins zusammenzuzählen. Wo ist bloß mein Rechenschieber?

          Manchmal geht es mir so wie jener Dame in „Gefragt – gejagt“. Auf die Frage: „Welches ist die Hauptstadt von Argentinien?“ antwortete sie:“Paraguay“. Bei der heutigen Informationsflut bringt man langsam alles durcheinander.

          Sag mal, haben die bei Teutonia 05 einen Kohlehandel?

        • Die Schlussfolgerung ist, das in dieser Liga alle Mannschaften als potenzielle Absteiger gehandelt werden können, da sich in der Regio in allen Vereinen Naturgemäß das Personalkarusell mächtig dreht. Die Regionalliga ist nunmal ein Durchlauferhitzer.

        • Totalbedebbert

          Ich habe gehört, auch Maximilian Wulf, Marvin Kehl, Sakai Goson, Dominik Boettcher, Onur Capin und der lange, locker-lässig laufende und lupfende Lüneburger Linksfuß Lorenz Lahmann-Lammert, liebäugeln mit einem Leave. Dafür stößt neben Alexander Gerlach (18) von der Uelzener Sraße und Eliezer Correia Ca (27) aus Poprtugal nun auch noch Bastian-Marko Stech (21) aus Garbsen zum Hansa-Team.

          • Die Fussballecke meldet bis heute für den LSK keine Zugänge und als Abgänge nur Pauer und Büchler. Was stimmt denn nun?

          • Des wemma wüsst, Rudi. Da wer’ma schlauer.

          • Abwarten und Tee trinken. Die Regionalliga ist das Tor zum Profifußball, da wird gedrängelt, geschoben und bis zum Schluss um aussichtsreiche Plätze gekämpft. Ich bin überzeugt, es wird wieder ein hochkarätiges Team in Lüneburg auflaufen und Rainer hat die Aufgabe eine leistungsfähige Mannschaft daraus zu formen. Klasse das mit Gerlach mal ein A-Jugendlicher aus der Region den Sprung auf dieses Leistungsniveau in Angriff nimmt. Ich drücke ihm die Daumen. Die Umstellung vom Tempo und der Intensität sind enorm aber je früher je besser, dann weiß man ob man es packen kann. Dazu lernen und sein Niveau steigern wird er auf jeden Fall.

  38. Assel hat das große Los gezogen. Es geht gegen Bayern im DFB Pokal. Wäre schön, wenn der LSK sich dieses Jahr wieder qualifizieren könnte.

    • Heimspielkibice

      Das dürfte künftig schwerer werden. Bislang reichte Losglück, um etwa Osnabrück bis zum Finale aus dem Weg zu gehen. Im neuen Modus geht es direkt gehen Dritt- oder Regionalligisten. Hier dürfte der Weg in den DFB-Pokal für Regionalligisten aus Niedersachsen künftig mit hoher Wahrscheinlichkeit verbaut sein.
      Und ob der LSK sich über ein Heimspiel gegen Osnabrück oder Braunschweig freuen könnte … wohl kaum. Da gäbe es bestimmt ein Veto der Polizei.

  39. https://www.fupa.net/berichte/vfb-oldenburg-vfb-oldenburg-feilt-am-team-der-zukunft-2094632.html

    Andernorts tut sich etwas, wie läuft’s beim LSK in dieser Hinsicht? Berichtet die LZ-Sportredaktion in absehbarer Zeit über die Aktivitäten des Vereins, oder muss sich der geneigte LSK-Fan mit den Kapriolen aus der Wochenblattredaktion zufrieden geben?

  40. Da wir finanziell nicht so gut aufgestellt sind wie ein VFB Oldenburg,bekommen wir auch wie die Jahre zu vor nur die talentierten Reste,die lange auf Angebote hoffen,aber nicht bekommen,und talentierte Spieler die mit Langzeit Verletzungen zu kämpfen hatten,die auch erst mal wieder keiner will.
    Das es nicht der schlechteste Weg ist,haben ja die vergangenen Jahre gezeigt.

    Man muss sich ja die Spieler auch erst mal des öfteren angucken,was ja zur Zeit ohne Spielbetrieb auch nicht möglich ist. Bei uns müssen dann vielleicht auch noch Verträge mit Arbeitsplätzen optimiert werden,da man von LSK Gehältern vielleicht gerade mal die Miete bezahlen kann,und dazu auch noch eine bezahlbare Wohnung gefunden werden muss.
    Das kostet alles viel Zeit und ist auch viel Arbeit.
    Die meisten Spieler werden erst mal ein zwei Wochen im Probetraining beobachtet,um zu gucken ob es passt.
    Und dann sind da vielleicht noch unsere Stammspieler die höher spielen wollen,aber bis kurz vor Schluss nicht das passende Paket finden,und dann vielleicht doch noch ein Jahr bleiben.
    Ist also alles nicht so einfach.
    Und die meisten Vereine haben auch erst drei oder vier neue,die man vielleicht schon während der letzten Saison beobachtet hat und jetzt schon verpflichten konnte.
    Also Leute,in der Ruhe liegt die Kraft.

  41. Hallo Stefan Hye,

    ich gratuliere! Huntertzwanzig Reaktionen auf einen einzigen LZsport-Post (siehe: https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/229821-lsk-verabschiedet-sich-mit-30#comment-62112) hat, glaube ich, seit der Erfindung des Internet noch nie jemand bekommen. Deine Themen, die SVG-Arena und das LSK-Stadion, bewegen die Gemüter der Lüneburger Sport-Gemeinde.

    Nur unsere Vetreter in Rat und Kreistag schert das alles nicht. Die machen ihr Ding. Denn die haben’s einfach im Urin, was „der Bevölkerung“ frommt und gut tut.

  42. Was bisher so zu erfahren war:

    Abgänge. Auf dem Absprung: Noch mit Vertrag: Zugänge:

    Maximlilian Wulf Enes Biyiklioglu Goson Sakai (?) Elizer Correia Cà
    Tomek Pauer Ole Springer Ridel Monteiro Alexander Gerlach
    Linus Büchler Stefan Wolk Eudel Monteiro Bastian Marko Stech
    Davidson Eden Andre Kunze
    Leon Deichmann Michael Kobert (?)
    Niclas Treu Lucas Pägelow
    Lorenz Lahmann-Lamert Felix Vobejda
    Marvin Kehl
    Kevin Krottke
    Dominic Boettcher
    Christian Gitau Eneremadu

    Ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht nicht. Für Ergäntungen und Korrekturen freigegrben.

    • Da ist doch bei der Übertragung allerhand verrutscht. Daher ein neuer Versuch:

      ABGÄNGE:
      Maximlilian Wul
      Tomek Pauer
      Linus Büchler
      Davidson Eden
      Leon Deichmann
      Niclas Treu
      Lorenz Lahmann-Lamert

      AUF DEM ABSPRUNG:
      Enes Biyiklioglu
      Ole Springer
      Stefan Wolk

      NOCH MIT VERTRAG:
      Goson Sakai
      Ridel Monteiro
      Eudel Monteiro
      Andre Kunze
      Michael Kobert (?)
      Marvin Kehl
      Lucas Pägelow
      Felix Vobejda
      Kevin Krottke
      Dominic Boettcher
      Christian Gitau Eneremadu

      ZUGÄNGE:
      Elizer Correia Cà
      Alexander Gerlach
      Bastian Marko Stech