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Ridel Monteiro (r.) brachte den LSK in Führung - doch letztlich setzte sich doch Kiel durch. Foto: Archiv/be

LSK geht in der Nachspielzeit k.o.

Fassungslos standen die Fußballer des Lüneburger SK am Ende einer denkwürdigen Partie da – und mit leeren Händen. Der Regionalligist spielte bei Holstein Kiel II, dem bisher so starken Neuling, ganz groß auf, um aber durch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit doch 1:2 (1:0) zu verlieren.

„Trotzdem muss ich die Mannschaft loben“, betonte Gästecoach Rainer Zobel. Denn: „Das Spielerische, die Laufbereitschaft, der Kampf – alles hat gestimmt.“ Was aber nicht stimmte, war die Chancenauswertung.

Monteiro hatte in der 23. Minute die Führung markiert, Kulikas (48.) und Awuku (90.+1) drehten aber die Partie.

 

15 Kommentare

  1. Hallo Reineke,

    hast du’s mitbekommen? Zwei reumütige Verlierer saßen am Mitwoch, den 29. August bei der Pressekonferenz im Mediensaal der Münchner Allianz Arena auf dem Podium, um nach den beiden endlosen Monaten des Schweigens ihre „tiefgründige WM-Analyse“ vorzustellen. Leider kam nicht mehr als das, was jeder Zehnjährige schon nach einer Viertelstunde während des Mexikospiels erkannt hatte. Immerhin, Joachim Löw und Oliver Bierhoff räumten das „Debakel“ ein, welches das Vorrundenaus in Russland für den deutschen Fußball bedeutet. Und irgendwann sagte Löw den schönen Satz: „Ich verspüre Selbstreflexion.“

    Was verspürst du, wenn du an die Flut der Gelben Karten und das unglückliche Ende der Partie gestern Abend um acht gegen die Jungstörche in ihrem neuen Wohnzimmer, dem Citti Fußball-Park in Projensdorf mit der neuen Sitzplatztribüne, denkst?

    Ich meine, das ist die Mannschaft der Stunde in der Fußball-Regionalliga Nord. Der 2:1-Auswärtssieg beim TSV Havelse spülte Holstein Kiel II bis auf einen Zähler an Spitzenreiter VfL Wolfsburg II heran. Die Messlatte hatte die Elf von U23-Coach Ole Werner ohnehin hoch gelegt. Zehn Punkte aus fünf Spielen: 4:1-Sieg in Schilksee gegen den VfL Wolfsburg II, 3:2-Sieg gegen den Hamburger SV II im Holstein-Stadion. Und nun ist denen eben die Fortsetzung ihrer Serie mit viel Dusel gelungen.

    Kein Grund für Selbstzweifel bei unseren Jungs, oder?

  2. in dieser noch jungen Saison gibt es noch keinen Favoriten ,der sich absetzt .drei Spiele gewinnen und Du kannst ganz oben stehen .Also keine Panik

    • Heimspielkibice

      Für den LSK ist „ganz oben stehen“ aber gar nicht das Thema.

      • Natürlich ist das für den LSK „das Thema“. Das ist für jeden Fußballer und jede Mannschaft sogar immer das einzige Thema!

  3. Ist vielleicht auch mal gut, dass zu Anfang nicht wie in letzten Jahren so gepunktet wird, damit nicht gleich alle rufen, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben…..

  4. Schön und gut, aber wenn trotz übelegenem Spiel zum wiederholten Mal in dieser Saison beste Torchancen vergeben werden und die Mannschaft am Ende immer wieder leer ausgeht, wird sie sich auch nicht aus der Gefahrenzone verabschieden können…

    • Der zehnte Platz ist Gefahrenzone?

      • Drei Punkte Abstand auf die Abstiegsplätze ist in meinen Augen noch kein Ruhekissen. Schade, weil fünf Zähler mehr locker drin waren…

        • Drei Punkte mehr wären Rang sieben. Von da wären es dann drei Punkte Abstand auf die Tabellenspitze. Wenn wir am Sonntag um drei die kleinen Wölfe von den Sülzwiesen fegen, geht es für uns schon um die Aufstiegsplätze.

          • Ein Fegen ist es leider nicht geworden, aber ein ebenbürtiger, streckenweise überlegener LSK führt bis zur 74. Minute gegen die Millionentruppe des Tabellenführers, um sich am Ende mit einem alles in allem auch für Wolfsburg verdienten Unentschieden begnügen zu müssen.

            Das war Lüneburger Spitzenfußball. Sieben Punkte haben wir mittlerweile verschenkt. Hätten wir damit gegeizt, stünden wir heute unangefochten auf Platz eins der Rangliste.

  5. Boris, schnell den Trainerschein zusammen mit TvR machen und übernehmen! Gleichzeitig zum Seminar „Angstbewältigung für Fortgeschrittene“ anmelden!