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Marian Kunze hält einfach drauf - 2:0 für den LSK. Foto: be

2:0 – LSK ringt Wolfsburg nieder

Gut gekämpft, 90 Minuten konzentriert – und am Ende auch getroffen. Der Lüneburger SK schlug in der Fußball-Regionalliga Lupo Martini Wolfsburg verdient mit 2:0 (0:0) und behauptete damit zum Abschluss der Hinserie den 13. Tabellenplatz.

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit steigerte sich der LSK vor 430 Zuschauern im zweiten Abschnitt deutlich. Krottke per Kopf (53.) und Kunze (73.) markierten die Tore.

78 Kommentare

  1. Gut gemacht LSK, konzentriert gespielt und immer wieder mit Tempo und Druck nach vorne. Das erste Tod auch super von Kunze vorbereitet. Nach 17 Spielen die halbe Miete, Klasse.

  2. Ich habe heute Herrn Becker auf dem Platz gesehen. Er schien auch ganz frohgestimmt. Was hat das zu bedeuten?

    • Das bedeutet, dass Basti regelmäßig alle LZsport-Kommentare studiert und sich außerdem auf das Öffnen der „LZ-Wundertüte“ gefreut hat: https://www.landeszeitung.de/blog/wundertuete/2031341-die-lz-oeffnet-die-wundertuete

      … und natürlich darüber, dass ein einseitiger, parteiischer und tendenziös manipulativer Aufruf an die heute tagenden und über den Multimillionenunsinn der „Arena Lügengurker Schand“ (Reineke) abstimmenden Kreistagsmitglieder wie der folgende in unserer Stadt niemals von der Redaktion einer „unabhängigen“ Zeitung veröffentlicht werden würde, die kein Reklame- und Hofberichterstattungsorgan von Landrat und Oberbürgermeister sein will:

      „Lokales Land: Der Lüneburger Kreistag trifft heute, Montag, eine Entscheidung, auf die viele Menschen in der Region schon seit zwei Jahren warten. Beschließen wollen die 58 Abgeordneten darüber, ob die Arena Lüneburger Land gebaut wird, oder nicht. Damit verknüpft ist einerseits die Zukunft der Bundesliga-Volleyballer der SVG Lüneburger, die seit Jahren auf eine wettkampfgerechte Halle warten. Diese ist nötig, damit der Spitzensport weiter ein Zuhause in Lüneburg hat. Anderseits fehlt in Stadt und Kreis derzeit ein Ort für Kulturveranstaltungen mit 1000 Zuschauern und mehr. Auch diese Lücke könnte mit der Arena geschlossen, prominentere Musiker und Künstler wieder nach Lüneburger geholt werden. 14,4 Millionen Euro ohne Steuern plus Grundstückspreis sind für den Arena-Bau veranschlagt. Zu viel, sagen Kritiker. Gleichwohl sieht es derzeit nach einer Mehrheit für den Bau aus. Die Sitzung beginnt um 16 Uhr in der Ritterakademie.“ Siehe: https://www.landeszeitung.de/blog/wundertuete/2031622-erinnerungskultur-buchwoche-lokalderby

  3. Herzlichen Glückwunsch zum Sieg! Die halbe Ernte ist schon eingefahren, in der Rückrunde sind wir traditionell noch besser! Weiter so, Sportsfreunde!!

    Nur der LSK!!! Der LSK ist IN!!

  4. Ein tolles Spiel. Wolfsburg war ne harte Nuss. Die Aktionen mit den Kindern und den Jugendfussballern ist super. Wer technische Leckerbissen erwartet hat, lag natürlich falsch. Lüneburg muss sich jeden Punkt sprichwörtlich erkämpfen. Nach dem sehr schlechten Spiel letzte Woche die richtige Antwort. Ansonsten eine gelungene Veranstaltung. Was die Helfer dort auf den Sülzwiesen jedesmal leisten ist absolut top. Sonntag gegen St. Pauli 3 Punkte. Wir sind dabei.

  5. Aus dem Kreistag kommen gute Nachrichten für alle Fußballfreunde: Die Arena wird gebaut (wenn das Finanzamt die Vorsteuer abzieht)!

    Endlich mal große Hallenturniere ohne die elende Drängelei in Oedeme. Ohne Zweifel, das ist ein guter Tag auch für den Lüneburger Fußball!

    Jetzt noch ein kleines, aber feines Stadion – dann wird Lüneburg doch noch eine coole Sportstadt.

    • Ja, so kann ein „LSK-Anhänger“ die Dinge verdrehen. Die „Arena“ ist keine gute Nachricht für die „Sportstadt“ Lüneburg und schon gar nicht für deren Fußball. Denn „die Halle“ und die für sie erst noch kostspielig zu schaffende umgebende Infrastruktur (SPD-Kreistagsfraktion: „Ein Abwarten mit dem Baubeginn ist nicht notwendig, Steuer- und/oder Verkehrsfragen können parallel zum Bau der Arena geklärt werden.“) wird soviel Geld verschlingen, dass über Jahrzehnte keines mehr für „ein kleines, aber feines Stadion“ da sein wird. Der Bau ist eine „gute Nachricht“ ganz allein für die „Event“-Unternehmer Klaus Hoppe (SVG-Gesellschafter) und Andreas Bahlburg (SVG-Geschäftsführer), die mit ihren Kommerzveranstaltungen in einem ihnen unentgeltlich zur Verfügung gestellten Vermarktungstempel ihre persönliche „Daseinsvorsorge“ betreiben können. Ob dort tatsächlich neben den 15 Volleyballdarbietungen pro Jahr jemals ein Fußballturnier stattfinden kann, wird sich zeigen. Das hängt exklusiv von Klaus Hoppes Verkaufskalender (und seinen Preisvorstellungen) ab.

    • @LSK-Anhänger
      Träume mal weiter… der Kuchen, der da verteilt wird, ist endlich….und rate mal, wer da wieder auf der Strecke bleibt….

    • Ob die „STADTHALLE“ in der Nähe des Alten Schlachthofs als Zwitter aus Hoppe-Klamauk und Bahlburg-Volleyballzirkus jemals funktionieren (und nicht – ähnlich wie das Zinkplattenmonstrum am Bockelsberg – zum Rohrkrepierer und Albtraum, weil zum unauslastbaren, kaum genutzten Millionengrab mutieren) wird, steht in den Sternen.

  6. Nicht zu vergessen die Zuschüsse, die dort jedes Jahr versenkt werden um das Saldo ausgleichen zu können. Davon kann man jedes Jahr einen der Sportplätze im Kreis von Grund auf neu sanieren, Leichtathletik-Anlagen bauen und renovieren.

    All diese Chancen werden vertan, damit 10-12 Männer gegen den Ball hauen können.

    • Völlig falsch! Damit 100.000 bis 120.000 endlich mal große Konzerte erleben können.

      Darauf freue ich mich mit vielen, vielen anderen.

      • In einer Halle mit maximal 3500 plätzen? Träum weiter! Zwanzig- oder dreißigtausend Besucher wären in einem Stadion am Rande der Stadt möglich, aber niemals 100.000 bis 120.000 in der Arena. Was für einen Riesenkäse du da schreibst. Außerdem gibts an der Lüner Rennbahn keine Parkplätze. Wenn da nur tausend Leute mit ihrer Karre anreisen, ist der Verkehrsinfarkt im Dreieck Goseburg, Adendorf, Moorfeld programmiert. Dann brauchst du zwei Tage, um das Chaos wieder zu entknoten

        Du bist kein LSK-Anhänger, sondern eine Bahlburg-Hoppe-Trompete.

        • Wiederum komplett falsch! Es gibt in unserer Region eine geschätzte Zielgruppe von über 100.000 Menschen für kulturelle Großveranstaltungen.

          Wiederum erstaunlich: Wenn man als LSK-Fan nicht mit den Wilschenbrucher Wölfen heult, dann wird man sofort niedergemacht, nicht auf der sachlichen, sondern auf der persönlichen Ebene.

          Wiederum ziemlich schwach!

          • Mein lieber LSK-Anhänger, Du trotzt ja hier allerlei Anfeindungen. Das geht ja wohl nur, weil Du aus einer Position der Stärke sprichst, die Dir wahrscheinlich durch den Besitz der alleinigen Wahrheit verliehen wird. Die Zahlen, mit denen Du hier herumjonglierst, sind sicher genauso belastbar, wie die aus dem Kostenvoranschlag der Kreisverwaltung für den Arena-Bau. Die müssen ja dann auch der FKP Scorpio vorgelegen und sie so beeindruckt haben, daß sie sich vorsorglich aus dem anvisierten Betreibervertrag zurückgezogen haben. Das sind eben Profis in diesem Geschäft. Herr Hoppe und Herr Bahlburg auch, was das Abwälzen der geschäftlichen Risiken auf Stadt und Kreis angeht. Für letztere gilt wohl eher jener Ausspruch von Dr. Edmund Rüdiger Rudi Stoiber, der mal seinen politischen Gegnern zugerufen hatte: Avanti Dilettanti! Rühmliche Ausnahme sind natürlich diejenigen, die gegen den Bau gestimmt haben, unter ihnen, wenn ich richtig gelesen habe, auch unser Christoph, der sich wohl zwischenzeitlich von dem Konzept der Daseinsvorsorge für die Herren Bahlburg und Hoppe verabschiedet zu haben scheint.

      • Na Anhänger, vielleicht einfach mal ein Bahnticket nach Uelzen oder Hamburg nehmen, dann hättest du schon lange ein paar Konzerte sehen können ohne den Arena Schwachsinn. Der Schwachsinn liegt ja gerade darin begründet, das jede Pupsstadt meint ein eigenes Theater, eine eigene Stadthalle eine eigene Arena haben zu müssen obwohl Republikweit schon längst teure und kaum ausgelastete Infrastruktur vorhanden ist. Bin gespannt, wann Winsen von Großkonzerten träumt und Lüneburg den Rang ablaufen will, dann geht der Schwachsinn weiter. Warum nicht einfach den Personen Nahverkehr nutzen und Stärken, um zu gewünschten Veranstaltungen zu kommen. Der Überforderte Nahrstedt tritt ja nun frühzeitig ab und zwingt den Wähler an die Urne, hätte er mal lieber bei der letzten Wahl der Kompetenz den Vortritt gegeben, hätte er uns viel erspart.

        • Peter, du sprichst OB Mädge aus dem Herzen! Die „Arena“ sollte ja auch eine „Stadthalle“ sein:

          Stadthalle endgültig beerdigt

          st Lüneburg. Mit dem Audimax wollen Stadt und Universität zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die Lüneburger Hochschule will wachsen, die Stadt brütet schon lange über Plänen für eine Stadthalle. Kritiker wunderten sich: Wie kann ein Audimax für knapp mehr als 1000 Besucher als Stadthalle funktionieren, die mal mit mehr als 3000 Plätzen geplant war? Jetzt macht Oberbürgermeister Ulrich Mädge klar: Eine Stadthalle im klassischen Sinne wird das Audimax nicht. Rockkonzerte, Wildecker Herzbuben oder große Musicalveranstaltungen diese Vorstellung geisterte bei vielen Lüneburgern noch durch den Hinterkopf. Sie waren auch Grundlage der Planungen für die Nordlandhalle, die zur Stadthalle umgebaut werden sollte. Diese Pläne hatte die Stadt verworfen, nachdem sie mit ins Audimax-Boot eingestiegen ist, jetzt begräbt Mädge sämtliche Stadthallenpläne.
          „Eine Stadthalle kostet 25 bis 30 Millionen Euro, nochmal zehn Prozent dieser Summe pro Jahr kommen an Folgekosten hinzu“, rechnet Mädge vor. Anderswo seien Stadthallen Verlustgeschäfte, mit jährlich rund einer Million Euro Zuschuss kalkulierte die Verwaltung in Lüneburg. „Das ist bei der der zeitigen Haushaltslage nicht darstellbar, wir brauchen das Geld für Straßen, Schulen, Kitas, Brücken und Museen“, sagt Mädge und wird noch deutlicher: „Unter die Pläne für eine Stadthalle mit 3000 Plätzen und mehr müssen wir vorerst einen Schlussstrich ziehen.“ Mit der kleineren Lösung Audimax ist der Oberbürgermeister auch zufrieden: „Wer Großkonzerte sehen will, kann heute bequem nach Hamburg fahren. In den meisten Tickets ist der HVV-Tarif schon drin.“
          Als Wirtschaftsfaktor ist das Audimax nicht zu verachten. „Bei Konzerten könnten 1400 bis 1800 Zuschauer stehend, bei Kongressen 400 bis 800 Teilnehmer sitzend teilnehmen“, stellt er sich vor. „So können wir unseren Hotels eine Möglichkeit für größere Kongresse geben. Außerdem können Konzerte und Veranstaltungen auch von Lüneburger Vereinen und Veranstaltern stattfinden, die von Art und Größe her zum Universitätsumfeld passen.“
          Über die Festlegung von Nutzungszeiten, die Auswahl solcher Veranstaltungen und weitere bauliche Details sind Stadt und Uni zurzeit im Gespräch. „Das wird aber erst Ende des Jahres abgeschlossen sein, wenn die AudimaxPläne konkretisiert worden sind“, sagt der Oberbürgermeister.“

          Artikel aus der Landeszeitung vom 17.März 2008

        • Gegenfrage: Warum dann ein eigenes Fußballstadion?

          Da könnte man ja auch nach Uelzen oder Hamburg reisen, oder?

          Ich hab aber beides lieber bei uns in Lüneburg: Arena und Stadion.

          • Es gibt ca. 12.000 aktive Fußballer in der Stadt, aber wohl kaum mehr als 120 Volleyballer.

            Darum.

          • Wenn Du aber nur eines von beiden bekommst, wofür würdest Du Dich als LSK-Anhänger entscheiden?

    • Von den zwölf SVG-Netzhoppern werden vor der Saison allein 5 aus Übersee eingeflogen (vier Kanadier, ein US-Amerikaner). Nach der Saison geht’s sofort zurück, aber in den paar Monaten dazwischen sollen sie Herren Profis sich hier doch wohl fühlen. Da kann doch niemand was dagegen haben.

  7. Der Wildbach-Toni

    Hallo (angeblicher) LSK-Fan,

    zum drohenden Arena-Fiasko: Woher nehmen SIE denn IHRE Zahlen? Woher Ihre Zuversicht?

    Und: „Sportveranstaltungen (Volleyball, Handball, Basketball, Hallenfussball, etc.) Feiern, Messen, Konzerte, Comedy, Tanzveranstaltungen, Reiten [! 😉 ?], Unternehmensveranstaltungen“? Hm? Mit einem mobilen Hallenboden, dessen Auf- und Abbau nach den warnenden Worten von Herrn Bahlburg pro Aktion € 4.000,- kosten soll? Bei Ihrem Programm müssten da beide Touren ca. 200 Mal im Jahr ausgeführt werden. Wer soll die anfallenden € 800.000,- dafür bezahlen? In einer Halle ohne Sportequipment? In einem Hallenumfeld ohne genügenden Parkraum für zwei- bis viertausend Besucher? An einem Standort, wo heute schon niemand einen Stellplatz für seine Knatterkiste findet? Wo sich heute schon jeden Morgen und jeden Abend die Autos kilometerweit stauen, wenn die im Gewerbegebiet Beschäftigten an ihren Arbeitsplatz gelangen oder wieder nach Hause wollen? Wie sollte ein Shuttle-Service vom Bahnhof funktionieren? Von welcher Parkstation aus? Wieviel wird das kosten? Wer soll das bezahlen?

    Jeder in Lüneburg, auch Sie, weiß, dass die Arena am falschen Ort geplant und am Ende vielleicht sogar gebaut wird. Sie kann dort weder Stadt-, noch Event-, noch Versammlungs-, noch Tanz-, noch Konzert-, noch Messe-, noch Schul- und auch nicht Breitensporthalle sein. Die vorhandene Infrastruktur gestattet das alles nicht, genausowenig wie es der Vorrang des international zusammengekauften Bahlburgschen Volleyballbusiness erlaubt, dort in der verbleibenden Zeit irgend etwas anderes Vernünftiges mit dem Bau anzufangen.

    Also bitte, nennen Sie mir und allen übrigen Interessierten DREI konkrete Gründe oder Zwecke der momentan geplanten Mehrzweckhalle an der Lüner Rennbahn, welche dem Gemeinwohl, also allen oder einer möglichst großen Zahl von Einwohnern unseres Kreises dienen. (Und bitte ersparen Sie mir und den anderen Lesern das haltlose Dengeln mit den ausgelutschten, leeren Klanghülsen wie „Standortaufwertung“, „Oberzentrumsangemessenheit“ und „Leuchtturmfunktion“! Auch kann wohl Herrn Andreas Bahlburgs private Wirtschaftsunternehmung, die SVG-Spielbetriebsgesellschaft GmbH, nicht im Ernst eine zentrale Rolle bei der Nutzenargumentation spielen, da sonst erhebliche Konflikte mit § 266 StGB und Artikel 107 Abs. 1 AEUV nicht auszuschließen wären. (Vereinfacht ausgedrückt ist hiernach jede Maßnahme beihilferechtlich problematisch, bei der einer wirtschaftlich tätigen Einheit durch den Einsatz staatlicher, hier kommunaler Mittel Vorteile gewährt würden. Das heißt, auch kommunale Maßnahmen wie zum Beispiel Zuschüsse, Darlehen, Bürgschaften, Beteiligungen, Steuervorteile, Forderungsverzicht, vergünstigte Grundstücksverkäufe u.v.m. müssen den Regeln des Europäischen Beihilfenrechts entsprechen).

    Warum muss es – auf Teufel komm raus – DIESE Halle an DIESEM Standort sein? Warum wird das Geld nicht in eine entwicklungsfähige Sportanlage auf einem ausbaufähigen Areal für alle Ballsportarten gesteckt?

    Siehe auch: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/2020622-arena-beschluss-naht#comment-209411

  8. Arena: das Verkehrskonzept fehlt- hier warte ich mal den Adendorfer Rat ab. Jetzt schon fehlen Parkplätze. Parken dann alle wild an der Artlenburger Landstrasse..

    Nachtragshaushalt: nichts dazu gelesen. Nie im Leben kommt kostentechnisch eine Punktlandung hin. Min. 10 – 15 % an Mehrkosten müssen eingerechnet werden. Alle Bauten im öffentlichen Bereich gingen fast immer in die Hose. Siehe In Scharnebeck das neue Infohaus beim Schiffshebewerk…Barendorf/ Gemeinschaftshaus… und der Blechkasten an der Uni.

    Baubeginn noch dieses Jahr. Wie das denn? In 6 Wochen werden die Baustellen geräumt. Feiertage stehen an. Die Firmen stehen voll in der Endphase mit ihren Projekten

    Hauptsache der Bauzaun steht mit 300 m seit Wochen. Kostet wohl nichts. Den Verleiher freuts.
    Dauermiete…..

    Gruss aus der Sportstadt Lüneburg.

  9. Der, der hier als „LSK-Anhänger“ schreibt, ist alles andere als das. Dem ist der LSK schnuppe, wenn der LSK weg wär fände er das genauso gut wie der OB. Eher ein Troll im Auftrag des Rathauses, der hier Stimmung machen soll für die SVG-Hüpfburg. Als nächstes wird er bringen, dass man in der Halle keinen Rasen mähen muss und niemand über Maulwurfshügel stolpert.

    • Passt nahtlos in die Reihe der einfältigen persönlichen Angriffe …

      • Anhängerkupplung

        Missverständnis! Der nahtlose Pass und das schnelle Dribbling sind KEINE „persönlichen Angriffe“! Der Spieler führt den Ball möglichst dicht am Fuß und wendet Körpertäuschungen an, um am Gegenspieler vorbeizulaufen. Das Runde muss ins Eckige! Schon vergessen, „LSK-Anhänger“?

  10. „Der Lüneburger Kreistag hat am Montagabend dem Bau der Arena Lüneburger Land mit großer Mehrheit zugestimmt. Der Beschluss soll aber erst dann gültig werden, wenn klar ist, ob der Kreis von einem Vorsteuerabzug von 2,5 Millionen Euro profitieren kann. Lehnt das Finanzamt dies ab, würden die Kosten für die Arena von 14,5 auf 17 Millionen Euro steigen. In diesem Fall will der Kreistag neu über den Bau der Sport-und Veranstaltungshalle beraten.“

    Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Lueneburg-17-Millionen-Euro-fuer-neue-Arena,aktuelllueneburg854.html

    Das Schönste: In die 14,5 Millionen Euro N I C H T einbezogen sind die knapp drei Millionen Euro, die bereits für den Kauf des ungeeigneten Grundstücks verbraten worden sind und für die unbrauchbaren Vorplanungen durch Herrn Salliers Architekten. Von den Millionen, welche die Verkehrsertüchtigung noch kosten wird und von dem Mietzins für den idiotischen, monatelang nutzlos herumstehenden Bauzaun will ich gar nicht reden. Geld spielt in diesem Fall ja keine Rolle.

  11. Ausbleibende Berichterstattung im Vorfeld des letzten Heimspiels. Nicht jeder hat Internet und viele Zuschauer sind älteren Semesters.
    Wer in Lüneburger Zeitungsmedien auf einen Vorbericht zum eminent wichtigen Spiel gegen L. M. Wolfsburg hoffte, wurde enttäuscht. Mit 16 Worten ( die letzten beiden Sätze), und hier auch nicht direkt, wurde in der Zeitung „LZ“ berichtet. Wer stattdessen lieber zur Lünepost greift, konnte überhaupt nichts lesen. Stattdessen ellenlange Berichte über irgendwelche Waldläufe. Auch wenn die hiesigen Printmedien immer wieder gebetsmühlenartig wiederholen, dass Fussball und der LSK nicht „Alles“ seien, so undenkbar wäre es, wenn z. B . der HSV ein Heimspiel hätte, und weder Bildzeitung noch Mopo berichten hierüber. Mann könnte fast denken, dass einigen einzelnen „Sportreportern“ ihre eigene Sportart wichtiger sind. Zum Beispiel das Laufen (LZ) oder der unterklassige Fussball (Lünepost). Das kanns ja wohl nicht sein.

    • Lieber Zuschauer, es müssen wohl mal ein paar grundsätzliche Worte geschrieben werden.

      Wir gehen schrittweise dazu über, auf die althergebrachten Vorschauen zu verzichten. Trainer A sagt, dass man das Spiel unbedingt gewinnen wolle, ein Punkt aber besser als keiner sei. Spieler X und Y sind verletzt (oft genug haben wir Wunderheilungen bis zum Wochenende erlebt), Spieler Z ist gesperrt und der gegnerische Mittelstürmer hat schon zehn Tore geschossen – sorry, diese Art von Vorschau wird von der ganz großen Mehrheit der Leser einfach überblättert. Das ist nicht nur unser Gefühl, sondern wird auch durch mehrere Studien über den Zeitungskonsum belegt. Seit einigen Wochen haben wir daher die klassischen Vorschauen mehr und mehr durch Portraits, Interviews etc. ersetzt. Eine Neuerung, die quer durch die Vereine und Sportarten bisher angenommen und begrüßt wurde und für die wir auch von Aktiven wie Lesern bisher praktisch nur Lob erhalten haben.

      Am Tag vor dem Wolfsburg-Spiel haben wir dem Trainer anlässlich seines 70. Geburtstags eine ganze Seite gewidmet. Und es stimmt: Wir haben ihn in der Tat nicht gefragt, ob er denn drei Punkte gewinnen will oder welche Spieler gerade verletzt oder gesperrt sind. Es gab einfach deutlich Wichtigeres, Interessanteres zu erzählen und zu berichten. Wegen dieser Sünde werden meine Kollegen und ich seit Sonntag auf dem Sportplatz oder am Telefon angepöbelt, es wird mit Abo-Kündigung gedroht, Verantwortliche verweigern das Gespräch usw. Es wird sogar an dieser Stelle vermutet, dass Kampagnen gegen den LSK gefahren werden – das fing schon an dem Tag an, an dem der LSK nur ein Spielball in Jeddeloh war. Aus einer harmlosen Überschrift im Netz (nach einer verdienten 0:3-Niederlage) wird eine Staatsaffäre gemacht. Unsere Aufgabe ist es definitiv nicht, ein LSK-Fanmagazin zu erstellen oder dem Verein das Stadion vollzuschreiben. Das könnten wir ohnehin nicht. Wer sich für den Fußball interessiert, der findet auch ohne unsere Vorschau den Weg ins Stadion.

      Vielleicht sollten sich manche LSK-Fans an dieser Stelle ohnehin einmal in Ruhe hinterfragen. Welchen Eindruck hinterlassen eigentlich die ewig gleichen herabwürdigenden Kommentare gegen alles, was nicht LSK heißt, aktuell zum Beispiel gegen die geplante Arena und die Bundesliga-Volleyballer, die regelmäßig 800 Zuschauer begrüßen? Beim Waldlauf in Westergellersen haben am Sonntag übrigens ca. 500 Aktive teilgenommen, das LSK-Spiel sahen 430 Zuschauer.

      Ich hoffe, dass sich die Wogen hier jetzt ein wenig glätten und dass wir alle uns mal wieder etwas mehr auf den Fußball und die Mannschaft konzentrieren können.

      Andreas Safft

      • Richtig so. Es ist ja nicht Aufgabe der LZ, für Zuschauer beim LSK zu sorgen, sondern eine des LSK.

        Ja, die Spieltermine stehen auch immer „irgendwo“ mit drin. Vorschlag: Macht doch am Freitag eine farbige Infobox: „Unsere Top-Teams am Wochenende“, mit Logos und Terminen. Dort sieht dann jeder auf einen Blick, was für LSK, SVG, AEC und SVE-Frauen (und meinetwegen auch noch SVE und MTV, aber dann würde Gellersen das aus Gründen der Gleichbehandlung zu Recht auch erwarten) am Wochenende ansteht.

        • Wir haben am Freitag die Rubrik „Sport am Wochenende“ mit ausgesuchten Terminen – seit einer Woche immer am gleichen Platz zwischen der Rubrik „Aufwärmen“ und der LZ-Wette. Montags haben wir grundsätzlich unter der Regionalliga-Tabelle die Ansetzungen des nächsten Spieltags. Und außerdem weisen wir in der Regel im Spielbericht oder in der Regionalliga-Zusammenfassung darauf hin, wie es für den LSK weitergeht. Eigentlich kann man also dieser Info nicht entgehen. 😉

      • Ich stimme in allem mit Ihnen überein, Herr Safft. Nur in zwei Punkten nicht: 1.) Arena-Kritik kann geboten, muss nicht herabwürdigend sein. Die Sache ist ein schlimmer, unangemessen teurer Schildbürgerstreich. Schlecht geplant und schlecht gemacht. Und aufgrund der Lage ein Bärendienst für den Lüneburger Sport insgesamt. 2.) Kein Verein im Landkreis Lüneburg hat eine so breite und diskussionslustige Fangemeinde wie der LSK. Sollte die LZ nicht dankbar dafür sein, dass ein Teil der Debatten in ihren Kommentarspalten stattfindet?

        • 1. Kritik an der Arena ist natürlich erlaubt (wir wollen ja auch kein SVG-Fanmagazin sein), aber sie fiel an dieser Stelle bisweilen arg herabwürdigend aus. Bundesliga-Volleyball ist durchaus ernstzunehmender Sport, auch wenn das mancher Fußballer nicht glauben mag, und hat in und um Lüneburg sein Stammpublikum gefunden. 2. Diskussionslustig okay, streitsüchtig und beleidigend nicht. Leider verstoßen gerade einige LSK-Fans immer wieder gegen die Netiquette.

        • @ Herr Schrader. Eben. Über keine weitere Mannschaft wird hier soviel gepostet, als über den LSK. Alles nur Zufall ? „Studien“ haben bestimmt auch bewiesen, dass sich höherklassiger Fussball überhaupt nicht vermarkten lässt- geschweige es sich lohnt, diesen anzukündigen. Wahrscheinlich rücken auch gerade die ganz großen Zeitungen Stück für Stück von der Berichterstattung ab. Es wird einfach „überblättert“. Dass übermorgen die Vollprofis der U23 des völlig uninteressanten FC St. Pauli in Lüneburg gastieren, läuft dann wohl unter „ferner liefen…😉)

          • Sie haben natürlich recht, Herr Schlomski. Da habe ich mich wohl nicht klar genug ausgedrückt. Für mich trägt der LSK sehr viel Positives zum guten Ruf unserer Stadt bei. Nur, „vermarkten“ müssen die dafür zuständigen Leute beim LSK unseren Verein schon selbst. Das zu übernehmen, kann nicht Sache einer Zeitung sein. Auch die vielen umfänglichen, reich bebilderten SVG-Sonderbeilagen kommen ja nicht in die Landeszeitung, weil Herr Safft das so möchte 😉, sondern weil zahlungskräftige Sponsoren ordentlich Geld aufwenden, damit der SVG-Marketingchef Henrik Philipp Morgenstern von einer Kreativagentur etwas Ansprechendes zusammenstellen lassen und für seine mehrseitigen Werbeanzeigen bezahlen kann.

      • Bei einem Fussball Spiel können halt keine 500 Leute aktiv teilnehmen.

      • @ Sport Redaktion: Sehr geehrter Herr Safft, ich bin bekennender LSK Fan. Ihren Bericht zum Spiel gegen Jeddeloh habe ich kritisiert, wegen ausgelaugter Mannschaft. Dazu schrieb ich das Sie sich einen Kommentar erlauben, obwohl Sie nicht vor Ort gewesen sind. Außerdem haben Sie geschrieben das Herr Zobel Ihnen das bestätigt hat, auch das stimmt so nicht. Das Sie nun behaupten das LSK Fans weit unter der Gürtellinie schreiben finde ich auch nicht in Ordnung. Woher wissen Sie das es sich um LSK Fans handelt? Kann es nicht auch sein, dass viele sogenannte LSK Fans hier in dem Forum nur schreiben, um den LSK zu schaden? Auch das kein Verantwortlicher vom LSK mit Ihnen sprechen wollte ist nicht korrekt. Am Sonntag waren die Herren Diercks, Wilke und Becker auf den Sülzwiesen. Leider haben Sie keinen von den Herren angesprochen. Das Sie und Ihre Kollegen am Sonntag angepöbelt wurden, dafür bringe ich überhaupt kein Verständnis auf. In so fern möchte ich mich im Namen aller richtigen und ich betone aller richtigen LSK Fans in aller Form bei Ihnen und Ihren Kollegen entschuldigen. Ich hoffe Sie nehmen die Entschuldigung an. Nun hoffe ich sehr das Sie meine Zeilen auch veröffentlichen, denn auch Sie müssen mit konstruktiver Kritik leben. Herzlichen Dank im Voraus.

        • 1. Herr Zobel hat nach dem Spiel in Jeddeloh betont, dass der eine oder andere Spieler eigentlich nur Kraft für 45 Minuten gehabt hätte, diese aber durchspielen mussten, da es keine Alternativen gab. Dass einigen die Kraft spätestens nach 60 Minuten ausging, war auch in der Übertragung gut erkennbar.

          2. Mit Verantwortlichen meinte ich den sportlich Verantwortlichen.

          3. LSK-Fake-Fans auf LZsport? Ein interessanter Gedankengang, allein fehlt mir da der Glaube.

          • Herzlichen Dank Herr Safft für die Antworten. Soweit alles im Lot nur den Punkt 3 verstehe ich nicht: kennen Sie die Fans persönlich? oder warum fehlt Ihnen der Glaube an fake Fans?
            Noch etwas zu der SVG Volleyball. Ich finde das super, was dort erreicht wurde. Ganz großer Respekt vor dieser Leistung. Auch für die Stadt Lüneburg ist das gut. Ich finde auch das der LSK Hansa von 2008 der Stadt gut tut.
            Herzliche Grüße und ich freue mich schon heute Sie mal persönlich kennen zu lernen.

          • Hallo Landkreis,
            ist es denn möglich, FakeFans „persönlich“ kenenzulernen? Wenn dem so sein sollte, freue ich mich auch schon heute darauf, Dich und Innsider und LSK-Anhänger (alias „Alex-Harald-Danny-Gunter-lannndkreisfussball“) mal persönlich kennenzulernen!

            Zwecks Fanclubgründung 😜

        • Als sportred am 23. November 2013 titelte: »Rotenburg nur Spielball für LSK«, hat sich niemand über dessen stark zugespitzte Formulierung beschwert. Aber seitdem Bierdeckel-Merz mit knallharten Statements um den Posten des Digitalministers unter Adenauers Großenkeln fightet (http://www.titanic-magazin.de/fileadmin/content/Merz5-62104626.jpg), ist die Empfindlichkeit gegen Safftiges und Pointiertes offenbar deutlich gewachsen.

  12. @ Herr Safft. OK. Dann nehmen wir sie natürlich beim Wort. „Wir gehen schrittweise dazu über, auf die althergebrachten Vorschauen zu verzichten…“ Somit dürfte über das Spiel MTV-SVE in der morgigen Printausgabe ja nur am Rande berichtet werden. Wir werden darauf achten.

    • Dürfen Sie ruhig. Wir berichten über das Comeback von MTV-Spieler Matthias Zeugner mit Herzschrittmacher. Garantiert ohne Aufzählung von Verletzten und Trainerstatements. 😉

      • Sehr gute Antworten, Herr Safft!

        Sie werden aber weiter mit dem Problem leben müssen: Ein guter Journalist ist in den Augen von Fanatikern nur, wer gut über den eigenen Verein schreibt. Analytische, gar kritische Berichterstattung ist nicht erwünscht. Beliebt beim Vereinsmeier ist nur der Hofberichterstatter.

        • War ja klar, daß der Einzige, der NICHT gemeint war, der sanfte Dauerprovokateur und weinerliche Stänkerer, sich von sportred in Schutz geommen fühlt. Warum wechselst Du nicht in den Thread Deiner eigenen Peergroup, „LSK-Anhänger“?

          DU bist doch hier der fanatische Vereinsmeier der (ungefragt und unerbeten) den nervenden Hofberichterstatter für seine zweieinhalb Hallenfreunde macht.

  13. Mein lieber Herbert,
    wir waren hier in Ochtmissen vier Tage und drei Nächte vom Internet und Festnetz abgehängt – also völlig ohne Kontakt zur großen und kleinen weiten Welt. Nun was soll ich zu dem Kurzkommentar von Herrn Jenckel sagen. Er schreibt als unabhängiger Journalist für eine unabhängige Zeitung und ist natürlich wie wir alle nicht unabhängig sonder eingebettet in ein Netz von Abhängigkeiten. Das wird schon daran deutlich, daß viele Menschen im Land die Arena wünschen – was wohl auch zutreffend ist ob es nun viele oder wenige sind , die sich das Bauwerk nicht wünschen, was wohl auch zutreffend ist, wird nicht gesagt. Zutreffender wäre wohl, daß das Bauwerk umstritten ist. Außerdem geht es um Spitzensport in Lüneburg, der ohne dieses Bauwerk nicht möglich ist – was schon nicht mehr ganz zutreffend ist. Und dann gibt es auch noch Kritiker – nicht viele und nicht wenige – die sich nur an der Bausumme stoßen. Das ist nun schon arg verkürzt – ist eben auch nur ein Kurzkommentar.
    Was natürllich nicht zum Thema gehört, in der LZ allerdings nie so deutlilch gesagt wird, ist: Regionalligafußball ist kein Spitzenssport, und man braucht für die, die ihn betreiben, demzufolge auch keine eigene Sportstätte. Für mich ist das alles nachvollziehbar.

    • Ist das (siehe den Link unten) der Post, auf den ihr euch bezieht, Herbert und Reineke?

      Link: https://www.landeszeitung.de/blog/wundertuete/2031622-erinnerungskultur-buchwoche-lokalderby#comment-210251

      • Hallo Gerd,
        ja, das ist der Post, wie man offenbar so einen Gedankenaustausch zu nennen pflegt. Meine Antwort kommt leider etwas verspätet . ich gehöre halt zu den Langsamen im Lande, und Langsame laufen auch langsamer als Schnelle.

    • Hallo Reineke, danke für dein achtmalkluges Resümee!

      Hübsch ist auch diese Miniatur aus dem „Vorsorge und Hoffnung“-Roman in der LZ:

      „Aufmerksamer Beobachter der Sitzung war unter anderem der potenzielle Hallenbetreiber Klaus Hoppe. Vom Kreistag ist der Betreibervertrag bereits im September abgesegnet worden, doch noch hat ihn der Geschäftsführer der Campus Management GmbH nicht unterschrieben. Deshalb sei auch die Ausstiegsklausel des Kreises in dem Vertrag kein Problem, sagte Krumböhmer auf LZ-Nachfrage. Der Passus sieht unter anderem eine AUFWANDSENTSCHÄDIGUNG FÜR HOPPE vor für den Fall, dass der Hallen-Bau bis zum 30. November nicht definitiv beschlossen ist. Dieses Problem lasse sich jedoch regeln, so der Erste Kreisrat, der bereits am Montagmorgen mit Hoppe telefoniert hatte.
      Die nächste Kreisstagssitzung ist auf Montag, 17. Dezember, terminiert. Bis dahin hofft der Landrat auf die ‚verbindliche Auskunft‘ des Finanzamtes [ob die Vorsteuer von € 3 Mio. entrichtet werden muss oder nicht].“

      (->> https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/2045872-fragezeichen-hinter-dem-arena-bau)

  14. C. Der Wildbach-Toni,
    was mir zum Thema Vorsteuerabzug und Gemeinnützigkeit gerade einfällt: Mit dem Antrag auf Vorsteuerabzug sagt der Landkrieis nichts anderes, als das besagte Arena gewerblichen Zwecken dienen wird. Bei den dann zu erwartenden Einnahmen wird die anfallende Mehrwertsteuer mit dem gewährten Vorsteuerabzug verrrechnet. Wenn aber die Halle gewerblichen Zwecken dient, ist es mit der immer wieder behaupteten Gemeinnützigkeit nicht weit her. Damit stellt sich dann die Frage, wie ist die Übernahme der Betriebskosten durch die Stadt mit dem Beihilferecht verträglich? Mit diesen Fragen werden sich aber weder der noch amtierende Landrat noch der noch amtierende OB auseinandersetzen müssen. Denn Freddy wußte schon: Vergangen, vergessen, vorüber. Ich gehe jetzt mal gucken, was die Geierwally treibt. Auf der Alm, do is kei Sünd.

  15. »Berni Wiemann von der FDP zur Arena: ›Die Kosten laufen aus dem Rahmen.‹ Am Ende sah er sich in ungewohnter Position Schulter an Schulter mit dem Linken-Abgeordneten Christoph Potsdawa und wettete ›eine Kiste Champagner, dass die Kosten nicht unter 19 Millionen Euro liegen‹.« Siehe: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/2045942-arena-bau-beschlossen-doch-nur-unter-vorbehalt

    Zusammen mit den notwendigen Kosten für die Verkehrsertüchtigung des Geländes wette ich auf ein Minimum von Netto 25 Millionen Euro.

    Wer schlägt ein?

  16. Wenn ich mir überlege, was der Nachtwächter zum Vorsteuerabzug gesagt hat, dann lautet der Beschluß des Kreistages: Wir stimmen der Arena zu, bei Kosten ohne Grundstück und Zahlungen an Herrn Salier von 17,7 Mill. €, wovon 14, 4 Mill. während des Baus zu zahlen sind und 3,3 Mill. später, wenn die Verrechnung mit der Mehrwertsteuer aus den möglicherweise anfallenden Mieteinnahmen fällig wird, die dann nicht stattfindet – gemeint ist die Steuerverrrechnung – , weil die Vorsteuer angesichts des gewährten Vorsteuerabzuges bereits geltend gemacht wurde. Ob ich das jetzt richtig sehe und die Mitglieder des Kreistages auch? Herr Kamps und seine SPD Fraktion der Abnicker haben es möglicherweise, vielleicht aber auch nicht, weil die Verwendung von Geld, das nicht das ihrige ist, für sie ohnehin offenbar eine der leichtesten Übungen ist. Da braucht man sich keine großen Gedanken zu machen, wie das im einzelnen abläuft. Also summa summarum, die Arena kostet jetzt schon 20 Mill. € (= 40 Mill. DM), wobei es angesichts der belastbaren Zahlen aus der Kreisverwaltung und den hinllänglich bekannten Erfahrungen mit anderen Kostenkalkulationen für öffentliche Investitionsvorhaben nicht bleiben wird. Das wissen alle, deshalb muß man es auch nicht sagen.

  17. Die 19% Vorsteuer kommen zu dem Gesamtbetrag der Baukosten der Arena leider noch oben drauf.
    § 15 UStG bedeutet im Umkehrschluss, dass die öffentliche Hand (Gemeinden, Landkreise usw.) nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, da sie die Eigentümer sind.
    Die Gemeinde ist für die an sie erbrachten Leistungen nach § 15 Abs. 1 UStG nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt. Hierfür gibt es sehr viele Beispiele landesweit.
    Die lernt jeder Steuerfachgehilfe im 1. Ausbildungsjahr.

    • @ Steuerbürger
      Gelten nicht für Unternehmer bzw. Nutzer, die nicht im Gemeinschaftsgebiet (Kreis, Kommune, etc.) ansässig sind und die nur Steuer nach § 13b Absatz 5 schulden, die Einschränkungen des § 18 Abs. 9 Sätze 4 und 5 entsprechend? Und wie bitteschön ist es, wenn der Unternehmer (Betreiber oder Eigner) einen für sein Unternehmen gelieferten, eingeführten oder innergemeinschaftlich erworbenen Gegenstand oder eine von ihm in Anspruch genommene sonstige Leistung nur zum Teil zur Ausführung von Umsätzen verwendet, die den Vorsteuerabzug ausschließen? Ist dann nicht nur der Teil der jeweiligen Vorsteuerbeträge nicht abziehbar, der den zum Ausschluss vom Vorsteuerabzug führenden Umsätzen wirtschaftlich zuzurechnen ist? Und kann der Unternehmer in solchem Fall die nicht abziehbaren Teilbeträge nicht im Wege einer sachgerechten Schätzung ermitteln? Hast du auch bedacht, dass eine Ermittlung des nicht abziehbaren Teils der Vorsteuerbeträge nach dem Verhältnis der Umsätze, die den Vorsteuerabzug ausschließen, zu den Umsätzen, die zum Vorsteuerabzug berechtigen, nur zulässig ist, wenn keine andere wirtschaftliche Zurechnung möglich ist?

    • Hallo Steuerbüger,
      ich will mich nun nicht als Besserwissender aufspielen und vielleicht kannst Du ja für etwas mehr Aufklärung sorgen. Was Du zum Thema Vorsteuerabzug – und ich sag mal, staatlicher Haushalte jeglicher Art – sagst, ist grundsätzlich richtig, soweit diese Haushalte als „Endverbraucher“ handeln, was meistens der Fall ist. In diesem Fall wäre ein Vorsteuerabzug ausgeschlossen, also wenn die geplante Arena eindeutig gemeinnützigen Zwecken dient. Dann beträgt die Steuerlast, 13, 3 Mil l€. Etwas anders verhält es sich jedoch, wenn staatliche Haushalte als Investoren auftreten und die Investition gewerblichen Zwecken dient, also einer Einnahmeerzielung. Dann kann zwar ein Vorsteuerabzug geltend gemacht werden, was zunächst die Ausagaben für die Investition um die Steuerlast vermindert. Das haben wohl der Landrat und Konsorten im Auge. Gleichwohl wird die Steuerschuld fällig, wenn die ersten Einnahmen – also z. B. die geplanten Mieteinnahmen – fällig werden. In diesem Fall muß die volle MWSt. auf die Einnahmen abgeführt werden, weil die Vorsteuer bereits verrechnet wurde. So und so, für den BAu der Arena müssen nach den jetzigen „belastbaren“ Zahlen der Kreisverwaltung 13.3 Mill. € MWSt. gezahlt werden, im Falle der Gemeinnützigkeit sofort im Falle der gewerblichen Nutzung vielleicht etwas später, wenn der Vorsteuerabzug gewährt wird.
      Das Eigentum spielt dabei eigentlich weniger einer Rolle als das aus dem Eigentum abgeleitete Nutzungsrecht, welches wie gesagt gemeinnützlig oder gewerblich eingesetzt werden kann. Damit sei genug doziert. Es wird Zeit, daß ich in meinen Bau komme.

      • Alter Schwede! Wer dazu noch an das niedersächsische Beihilferecht denkt, müsste der nicht mit Kevin sagen, der Landrat und seine Vorsorgespezialisten haben sich in eine ganz und gar ausweglose Situation manövriert? Hier die Schnelldiagnose:

        „Ein Arena-Vorsteuerabzug ist NUR möglich, wenn der Bau rein gewerblich-kommerziellen Zwecken dient. Dient er aber rein gewerblich-kommerziellen Zwecken, gehört seine Errichtung NICHT zum Aufgabenkreis einer Kommune UND es dürfen WEDER von der Stadt NOCH vom Kreis Betriebskostenzuschüsse gezahlt werden.“ (https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/2045872-fragezeichen-hinter-dem-arena-bau#comment-210631)

        Aus anderem Blickwinkel hatte Frank das nahende Debakel beschrieben: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/2020622-arena-beschluss-naht#comment-209411

        Wie siehst Du klandestiner Alter Hase, eigentlich die füchsische Sache mit der Aufwandsentschädigung für den bahlburger Bieter Klaus Hoppe? Die soll der designierte Arena-Betreiber, der zugleich jahrelanger Arena-Treiber, SVG-Sponsor und SVG-Gesellschafter ist, bekommen, wenn sein „Projekt“ vom Kreistag nicht bis zum 30. November beschlossen ist. Doch wofür eigentlich diese „Entschädigung“? Für den „Aufwand“ des Angebotsschreibens? Kann man damit in Lüneburg auch Geld verdienen? Und kamen nicht die wesentlichsten und wertvollsten Anregungen, wie Herr Krumböhmer vor einem halben Jahr in der LZ schwärmte, vom kurz darauf geschassten Folkert Koopmans (FKP Scorpio)? Oder soll Hoppe dafür entschädigt werden, dass er den Landrat „beraten“, sprich: belatschert und umworben hat, die Arena nach seinen Vorstellungen zu planen und zu bauen? Gilt der lobbyistische Reklameaufwand zugunsten eigener Geschäftsinteressen bei unseren Verwaltungsspitzen als eine Mühe, die vom Bedrängten (bzw. seinen steuerpflichtigen Untertanen) bezahlt werden muss, wenn sie nicht fruchtet?

        • Eigentlich ist es immer wieder dasselbe. Wenn man über dem Kurzfristigen (Vorsteuerabzug bei gewerblicher Nutzung) das Langfristige (Gemeinnützigkeit mit Subventionsmöglichkeit) aus dem Blick verliert, sitzt man in der Tinte. Halb so schlimm, denn nächstes Jahr ist der „(gemein)wohlverdiente Ruhestand erreicht. Man geht – die Tinte bleibt.
          Das mit der Aufwandentschädigung hat ja Herr Salier vorgemacht: Er verkauft dem Kreis ein Grundstück, schreibt dann irgendetwas auf ein Stück Papier, und als die anderen hingucken, steht da zu lesen: 800 000 €. Der bahlburger Klaus hat sich schon immer als lernfähig gezeigt, wenn es um die Einwerbung öffentlicher Gelder für seine diversen Unternehmungen ging. Wie erfolgreich man dabei sein kann, zeigt dieses Beispiel mit aller Deutlichkeit. Das ganze ist nur ein weiterer Aspekt der mit dem Projekt verfolgten Daseinsvorsorge. Letztere liegt natürlich der SPD besonders am Herzen von wegen der Gerechtigkeit.

          Im übrigen wartet morgen Nachmittag auf uns, denen der LSK eine Herzensangelegenheit ist, eine Herausforderung besonderer Art. Wir müssen die Zuschauer – am besten nach Beginn der zweiten Halbzeit, wenn der Eintritt frei ist – erfassen und möglichst hinterher hier abstimmen. Dabei wird es sicherlich auch einige geben, die nicht bis Drei zählen können und nicht unbedingt dem LSK wohlgesonnen sind.

  18. Tipps und Tricks für Arena-Manni vom seevetaler Wirtschaftsminister: Bernd Althusmann hat bei seiner Dissertation nicht plagiiert, wie er neulich bekräftigte: „Bei Profihumoristen wie mir heißt das ‚adaptiert‘. Kennen Sie übrigens den: Warum bin ich so reich? Weil ich immer alles abschreibe – von der Steuer natürlich, hihi!“

  19. Mit Empfindlichkeit hat das vielleicht hier und da auch zu tun, in erster Linie wohl aber mit individueller Wahrnehmung, die weder richtig noch falsch sonder einfach subjektiv ist. Gilt wohl ganz allgemein – oder?

  20. Lieber Reineke, lieber Alter Hase, lieber achtmalklug, liebe Stine,

    habt ihr die EILMELDUNG von gestern, 10. 11. 2018, 20.58h, gelesen?

    Der Kreistagsabgeordnete Berni Wiemann („Brückenberni“, 63) aus Reppenstedt, ein Podstawa-(poln. = „Basis“)-Freund ein Gellersen-Fan mit Achtung vor dem MTV und der SVE, der Rainer Zobel bewundert, Willy Brandt verehrt, Klaus Bruns kennt, Eau de Vie de Figues Boukha Soleil und Alsterwasser mag, aber bei der FDP eine lauschige politische Heimat gefunden hat, legt seine Arena-Zweifel dar, im Debattenblog von LZ-Sportchef Hans-Herbert Jenckel, dem Linksfuß mit dem Herzen auf dem rechten Fleck:

    https://blog-jj.com/2018/11/10/tarnen-tricksen-und-taeuschen-bei-der-arena/

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