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Egestorf stoppt LSK-Siegeslauf

Das letzte Heimspiel des Jahres endet mit einer dicken Enttäuschung für den Lüneburger SK. Nach drei Siegen in Folge unterlag der Fußball-Regionalligist dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder mit 1:2 (1:1).

Stephane markierte das entscheidende Tor eine Minute vor Schluss. „Das war allein meine Schuld“, meinte LSK-Torwart Ole Springer, der zu zögerlich herausgekommen war. Zuvor hatten Engelking (16.) für die Gäste und Krottke (26.) für den LSK getroffen.

Lüneburgs Coach Rainer Zobel vermisste in der zweiten Halbzeit das Spiel über die Flügel: „Und wir haben unsere Torchancen nicht konsequent genutzt.“

106 Kommentare

  1. So ist Fußball, damit muss man umgehen können. Antwort gegen Rehden geben auf dem Platz und weiter geht es im Karton….

  2. Ole, du hast dem LSK schon so einige Punkte gerettet. Bist einfach ein super Keeper, weiter so. Spielerisch war es heute nix, so einen Gegner muß man schlagen. Weiter geht´s, die nächsten Siege kommen.

  3. Oh man. Nun bekommen der arme OB, der VfL und die SVGler die nächsten Tage so richtig den Frust der LSKler ab. In einem richtigen Stadion, mit einem richtigen Rasen hätte das Team des LSK bestimmt locker gewonnen und wäre schon fast beim Aufstiegsrennen wieder mit dabei. Und auf dem Klo war auch wieder wenig los, die Bürste fehlt immer noch. Zudem weiß man noch immer nichts über die Mitgliederversammlung. Ist also eh alles Betrug was der Becker und Konstorten da so machen 😉

    • Spielt wieder keiner mit dir ?

      • Hallo Ingoh, mir sind beim Herrenessen des Kaufleutevereins am Freitagabend, 26. Oktober im Seminaris so viele Leute auf die Füße getreten, dass ich mich – typisch Frau, den Fehler bei mir suchend – fragte: Habe ich zu große Füße? Wie würde ein hartleibiger Lüneburger Macho wie du sich solchem Problem nähern?

        Ansonsten bin ich wirklich begeistert, dass Andreas Safft den Anteil der Online-Berichte über Frauenfußball inzwischen hauchdünn über die 0,05 Prozenthürde heben konnte. Da wird sicher bald in der Rubrik „Fußball“ zwischen „Regional-“ und „Landesliga“ ein eigener „Button“ für die „Oberliga“ eingerichtet. Oder gehört Frauenfußball doch eher in die Kategorie „andere Sportarten“?

        Zwinkerzwonker

        • Elena Fragen sie doch einfach ihren Kollegen Safft wie sie die Aufmerksamkeit für den Frauenfußball zumindest Redaktionsintern steigern können. Ob sich daraus folgend auch die Aufmerksamkeit und das Interesse der Lüneburger und Lüneburgerrinnen steigern lässt, bezweifle ich. Macht aber auch nichts, denn das schöne beim Frauenfußball ist doch das die Frauen diesen Sport noch wirklich für sich machen und nicht für das große Publikum. Ehrlicher Sport sozusagen, wie im Jugendfußball, was bei den Männern im Spitzenfussball Bundesliga etc. doch schon fast Zirkus Charakter hat und mehr Geschäft als Sport ist.

    • Hallo Carabas, bitte ab jetzt sofort im Anschluss an Deine öden Wiederholungen immer nachfolgende Gerichte jeweils gebetsmühlenartig um den Satz »Das war früher ein Arme-Leute-Essen« ergänzen:

      Zürcher Geschnetzeltes, Boeuf Bourguignon, Kroketten, Kaninchenrückenfilet an Waldpilzen und Koriander-Knoblauch-Gnocchi, Pralinen, Katzenzungenragout, Pfau, Wal, falscher Wal, Torte Fürst Pückler Art und seine Gemahlin, Iglo Schlemmerfilet à la Bordelaise, Haribo Colorado, Kalbsbries, Öl, Hase, Chips, Haare, Karpfenbürsten.

    • @ carabas.
      Kann das sein, das Du ein frustrierter Ex LSK Fan mit Ultra Vergangenheit bist,der nach der Umbenennung des LSK in Hansa Lüneburg dann mit seiner Pyro und Rauch Gang zu Dynamo Lüneburg gewechselt ist,weil Euch die Umbenennung nicht gefallen hat?
      Oder warum schreibst Du hier immer gegen den LSK?
      Du bist doch kein Stück besser mit deiner Hetze gegen den LSK.

      Ich habe aber kein Problem mit deinem Frust Geschreibsel,das ist immer so wenn man die Nr.1 ist, da muss und kann man mit Leben.
      😆🏴🏳💪

      • Nein Stefan, da irrst du dich. Ich habe wenig mit dem alten LSK am Hut und mit dem neuen LSK überwiegend positive Erlebnisse gehabt. Wo es geht und sich keine Interessenskonflikte ergeben versuche ich dem LSK auch zu helfen.

        Recht wenig kann ich dem hier oftmals geäußerten Anspruchsdenken abgewinnen. Das muss ich leider auch oft genug im realen Leben bei engagierten Freunden und Fürsprechern des LSK erleben. Auffällig ist dabei immer wieder, dass diese Leute Solidarität, Gelder und selbstverständlich auch Bevorzugung vor anderen Vereinen einfordern, dies im umgekehrten Fall wohl eher nicht bereit gewesen wären zu leisten.

        Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass der LSK den VfL, die LSV, Adendorf, Bardowick oder Neetze bei sich aufgenommen hätte.

        Oder siehst du das anders?

        • IchsehewaswasDunichtsiehst

          Ich bin zwar nicht unmittelbar angesprochen, aber danach geht es auf diesen Seiten ja auch nicht unbedingt. Wenn Du von Anspruchsdenken sprichst, erinnerst Du mich an meinen früheren Chef, der mit zunehmenden Alter gegen das seiner Meinung nach ebenfalls zunehmende Anspruchsdenken der anderen zu Felde zog.

          Zudem beklagst Du den offenbar nach wie vor bestehenden Mangel an Gutmenschen beim LSK. Diese haben sich offenbar alle in den anderen Vereinen und vielleicht auch im Rathaus versammelt.

          Dann verfolgt Dich eine Vorstellung von einem Ereignis, das niemals stattgefunden hat. Neetze, VfL , LSV, Adendorf oder Bardowick – alles Obdachlose, denen von dem hartherzigen Scrooge (=LSK) die Tür vor der Nase zugeschlagen wird, so daß sie ihr Heil unter den Brücken suchen müssen. Mir geht es da ähnlich nur ganz anders: Da kommen die FSL, der Hagener SV und der FC Deutsch Evern und klopfen beim LSK an. Sie erhalten fraglos Unterkunft und der Jahreszeit entsprechend einen „guten“ Glühwein. So ist das mit den Vorstellungen von Ereignissen, die es so nie gab. Schöne Vorstellungen können auch das eigene Lebensgefühl verbessern.

        • Völliger Blödsinn Carabas. Es würde genügen, wenn der LSK seine Spiele ebenso wie andere Vereine auf städtischem Grund austragen könnten, auf dem sie bestimmen können und diesen den Anforderungen der entsprechenden Ligazugehörigkeit entwickeln könnten. Das scheint übrigens der Knackpunkt für das von Dir unterstellte Anspruchsdenken zu sein. Der Anspruch des LSK ergibt sich aus der Ligazugehörigkeit, die nunmal gewisse Anforderungen an den Verein stellt. Als Gast auf fremden Sportanlagen ist es nunmal dauerhaft schwierig, wenn man höhere Anforderungen an die Anlage stellen muss, als der Gastgeber. Daraus ergibt sich automatisch ein permanentes Konfliktpotenzial was weder mit dem LSK, VfL, Bardowick oder sonst wem zu tun hat, sondern schlicht der Situation geschuldet ist. Im übrigen konnte ich die letzten Jahrzehnte keine Bevorzugung gegenüber anderen Vereinen erkennen. Wenn du aus der jetzigen Situation heraus, das man sich eine eigene, den sportlichen Anforderungen genügende Sportanlage wünscht, die wie überall nur mit Unterstützung der Stadt entstehen kann, als ungerechtfertigte Bevorzugung einstufst, solltest du dir mal Gedanken machen, welche Vereine und welche Sparten in dieser und anderen Städten ihren Sport ohne städtische Unterstützung ausüben können? Dem LSK ist in der Vergangenheit sicherlich viel gelungen, auf eigenem Grund und eigener Kraft Jahrzehnte hochklassigen Amateurfussball anzubieten und ihm ist sicherlich auch einiges misslungen wie z.B. die Insolvenz. Soll das jetzt deiner Meinung zur Folge haben, dass allen nachfolgenden Sportlergenerationen und Ehrenämtern zur Strafe die Zukunft verweigert werden soll? Das hört sich eher nach permanenter Mißgunst von Dir an Carabas. Kannst ja mal darlegen, wo du dem LSK bisher geholfen hast, wie du unverhofft andeutest.

          • Hallo Falk,

            seinen Aufstieg in die oberen Regionen hat der LSK doch mit seinem eigenen Gelände finanziert bzw. abgesichert, oder? Und dies auch durchaus zu Lasten der hiesigen Sportgemeinschaft (=welche sich leider nie so verstanden hat)

            Warum sollte also ein Gebilde, dass sein Tafelsilber aufgebraucht hat gegenüber anderen solide wirtschaftenden Vereinen bevorzugt werden? Wo ist da die Gerechtigkeit? Das hat nichts im Übrigen mit den vielen Ehrenämtlern innerhalb des LSK zu tun. Die gehören gefördert und werden es ja auch. Es geht im Wesentlich um das teure Anspruchsdenken eines einzelnen Teams.

            Darüber hinaus bin ich der Meinung, dass diese Stadt und das Umfeld viel zu viele Vereine hat, viel zu zersplittert ist, um solide und nachhaltig zu wirtschaften und der Sportart gutzutun. Überlegt doch mal, wie wenige Hände in den jeweiligen Vereinen den Großteil der Arbeit machen und was möglich wäre, wenn es den Verein „Lünburg Mitte“ gäbe?

            Die Bevorzugung findet schon alleine dadurch statt, dass dem LSK deutlich mehr Aufmerksamkeit seitens Behörden und Verbandsvertreter geschenkt wird und nicht wenige Vereine und andere Sportarten da schlicht hinten runterfallen. Man kann das Geld und Arbeitszeiten nur einmal ausgeben.

            Allerdings, und das muss man eben auch aufs Haben-Konto verbuchen, hat der LSK die insgesamt schlechte Sportförderung in dieser Region mal deutlich ins Rampenlicht gezerrt. Ohne die Krawallskis und Co. würden wir wohl das nächste Museum bestaunen können oder bestenfalls schlicht auch weniger Schulden haben.

            Denn all das darf man nicht vergessen: Der Schuldenstand (= Verbindlichkeiten, ich weiß 😉 ) der Stadt Lüneburg ist noch immer hoch, in zahlreichen Bereichen herrscht ein Investitionsstau.

            Für mich stellt sich daher eher die Frage, ob das Geld für ein 3./4. Liga Stadion dem Sport in Lüneburg nicht besser angelegt werden kann. Die gleiche Frage gilt es übrigens auch bei der Arena zu stellen. Und wenn wir ehrlich sind, dann gibt es viele Gründe, beide Fragen mit ja zu beantworten.

          • Carabas, was war jetzt deine Hilfe für den LSK? Welche Sportarten und Mannschaften bezahlen und unterhalten denn bisher ihre Sportanlagen selbst? Wer kommt denn ohne städtische Sportanlagen aus? Wenn es den Verein Lüneburg Mitte geben würde kannst du davon ausgehen, dass viele Spieler nicht mehr Sport treiben würden, da die wenigsten das fünfte Rad am Wagen sein wollen. Diese Zusammenlegung von Sportvereinen hat bisher überall nicht zu mehr Sport geführt, sondern nur kurzfristig die Kräfte in der Spitze gebündelt. Nach unten ist viel verloren gegangen. Lüneburg hat Glück soviel Sportvereine und Mannschaften zu haben, das fördert den sportlichen Wettkampf und ermöglicht es den Menschen sich einzubringen ohne auf hintere Plätze verwiesen zu werden. Einzig, wenn man den reinen Leistungsgedanken nach vorne stellt hätte es z.B. in einer JSG Lüneburg eventuell Vorteile, um vielleicht mal wieder in oberste Jugendspielklassen aufzusteigen. Der Preis wäre aber sicherlich, dass gute Talente, die nicht auf anhieb unter die ersten Elf kommen dem Sport nach und nach verloren gehen.

          • Hallo Peter,

            ich werde dir leider nicht die Frage nach dem Wann, wie und wo beantworten können. Ich möchte gerne noch ein Weilchen anonym bleiben. Hat ja auch seine Vorteile.

            Es gibt einige Vereine im Landkreis, die besitzen eine eigene Sportanlage. So gut wie kein Verein hat in den letzten Jahren(Jahrzehnten?) eine Millioneninvestition seitens der öffentlichen Hand erfahren.

            Hat eine Zusammenlegung von Sportvereinen zu weniger Sport geführt? Kann ich kaum glauben, wo denn hier im Lüneburger Raum?

            Unabhängig davon. Das Konstrukt, auf einem fremden Platz eine millionenteure Sportanlage hingesetzt zu bekommen und nur Nebennutzer zu sein ist fast genauso schwachsinnig wie die Idee hinter dieser Arena.

            Wenn das Stadion in gewünschter Form steht und unterhalten werden muss ist doch mittelfristig neuer Zank programmiert. Spästens wenn die 10 Jahre um sind, seid ihr draußen. Und dann? Wieder neues Betteln, drohen und schnorren? Ich gehe davon aus, dass hier die wenigsten von euch ernsthaft glauben, dass die Idee einer dauerhaften Doppelnutzung mit dem VfL und LSK gut gehen wird.

            Hier muss die Stadt bei klarem Verstand bleiben und für sinnvolle Zuständigkeiten und klare Fronten sorgen. Wenn der LSK auf den Sülzwiesen ein Stadion bekommen soll, dann sind sie der Hauptnutzer der Sportanlagen und haben gefälligst dort einzuziehen. Der VfL, der ja leider mittlerweile gerade in seinen Jugendteams massiv nachgelassen hat, kann sich dem LSK anschließen oder in die Goseburg umziehen.

            Oder aber, und das ist vielleicht die sinnvollste Variante: Es findet sich ein Platz für eine schöne Bezirkssportanlage für mehrere Sportarten. So wie in vielen anderen Städten. Und dann kann dort auch die passende Infrastruktur geschaffen werden für eine Intensivnutzung, bspw. durch mehrere hochklassig spielende Teams.

        • Hallo Carabas,
          meine Antwort kommt,wenn auch etwas verspätet,hatte leider bis jetzt keine Zeit zum antworten.

          Vorstellen könnte ich mir das bei dem aktuellen Vorstand schon,aber garantieren kann ich es nicht.
          Hätte ich was zu sagen,würde ich auch helfen,denn es geht ja nicht nur um die erste Herren,sondern auch um die Mietglieder und unsere Jugend,und die sehe ich lieber im Verein,als auf der Straße.

          Ich sehe auch immer die Fans einer Sportart,auch die der Volleyballer,deswegen gönne ich Ihnen auch vom ganzen Herzen Ihre neue Sportstätte,ich wünsche mir ja auch eine.
          Nur wie und wo ,das gefällt mir nicht.
          Ein Verein der in so einer Sportart 800 Leute zieht,der hat es auch verdient.
          Ich habe jetzt über 40 Jahre Spaß mit meinem LSK,und das gönne ich auch jedem anderen Fan,ob beim Fußball,Eishockey oder Handball.

          Mich ärgert es einfach nur,das immer alle LSK Fans und der Verein LSK angegriffen werden.

          Oh man. Nun bekommen der arme OB, der VfL und die SVGler die nächsten Tage so richtig den Frust der LSKler ab.
          Hättest Du geschrieben,den Frust einiger LSKler ab,hätte ich damit kein Problem.
          Es sind nicht alle Fans Scheiße.

          • Hallo Stefan,

            dein Engagement und deine besonnene Art hier im Forum ehrt dich.
            Und klar, nicht alle Fans sind scheiße. Eigentlich eher die wenigstens. Aber keine Fan-Gemeinschaft ist homogen. Einige sind positiv verrückt, aber halt manch einer hat wirklich einen an der Waffel. Davon scheinen aber einige hier regelmäßig in die Tasten zu hauen und alles und jeden niedermachen, die auch nur ansatzweise nicht mit ihnen einer Meinung sind. Und manch einer macht da leidenschaftlich mit. Lies dir doch die Kommentare unter den letzten hundert Beiträgen durch. Spätestens nach einem Dutzend Kommentaren zum Spiel geht es immer wieder um das Stadion, Rasen, bösen Oberbürgemeister, blöde Arena. Diese Leute, die diese ewige Leier spielen, hab ich gepiesackt und zwar gerne.

            Fühl dich also nicht angegriffen, mach weiter in deinem Engagement für deine Farben.

          • Carabas Udo LSK-Fan usw., du schleimst immer direkt den an, der dir grad wieder am meisten auf den Leim gegangen ist, nicht wahr? So, jetzt wolln wir doch mal seh’n, was du vom Lüneburger Fußball weißt.

            Ich hab hier eine Probearbeit von James Methfessel rausgesucht. Den Reportageentwurf hat er bei uns vorgelegt, als er sich um das Amt des Presseprechers beworben hat. Er schreibt über einen der kleineren Vereine, den aber jeder, der etwas mit dem Lüneburger Sport am Hut hat, sofort erkennt.

            Mal seh’n, ob du etwas weißt oder ob du nur ein Provo-Schwallkopp bist. (Alle andere bitte raushalten!)

            >>>>> UM WELCHEN VEREIN HANDELT ES SICH?

            Hier der Methfessel-Text:

            Der Fußballverein spielt hier schon seit Jahrzehnten und ist berühmt berüchtigt für seinen Sportplatz. Die kommunale Anlage liegt ein wenig erhöht über dem Kabinentrakt und macht nicht nur Fußballer im wahrsten Sinne des Wortes „besoffen“. Krumm und schief verlaufen die Linien auf dem Platz, der mit seiner Hanglage ein tiefes Gefälle aufweist. Dementsprechend hoppelt der Ball auch, wenn gekickt wird. Hier wird Fußball noch gelebt. Der Verein besitzt mehr dörflichen Charakter, jeder ist hier herzlich willkommen, und eigentlich fühlen sich auch die Gegner wohl. Wäre da nicht der Sportplatz mit seiner grauen, grobkörnigen Asche, der ein Fußballspiel eigentlich mehr verhindert als ermöglicht.

            Ulrich Hansen [Name geändert] ist seit Jahrzehnten Mitglied im Verein, und weiß um die Qualität des Belages: „Das ist die Blutgrätsche, die leben wir hier. Da sind die Knochen auf. Da der Platz etwas Gefälle hat, also wir sprechen schon mal bei Regen, dass man erst gegen die Strömung, dann mit der Strömung spielen kann, kriegen wir also keine rote Asche darauf, weil Körnung zu fein ist, und das wird alles runter geschwemmt. Weil man sieht, dass der Platz hinten links Gefälle hat.“

            Der Verein ist mehr soziale Anlaufstelle – sportlicher Ehrgeiz steht an zweiter Stelle: „Das Viertel selber ist ein Dorf in der Stadt, und dementsprechend familiär geht es hier im Fußballverein auch zu. Ob das in der Jugendabteilung ist, die wir gerade am aufbauen sind, oder im Seniorensport, Seniorenmannschaften hier. Oder bei den ganz Großen Alt-Liga und U-50, das ist genau, was man hier erwartet. Der Zusammenhang hinterher, schön bisschen Fußball spielen, warm duschen, kaltes Bier, und der Tag ist bunt.“

            Dafür gibt es einen guten Grund, denn der Verein hat hier in den letzten Jahren vieles in Eigenregie gestemmt. Nicht nur der Verkaufsstand samt Grill wurde mit der so genannten „Muskelhypothek“ selber gebaut. Auch das provisorische Vereinsheim, die Zuschauertoiletten, und sogar die Umkleidekabinen wurden selber von den Mitgliedern errichtet.

            Da der Verein die Sportanlage langfristig von der Stadt zur Verfügung gestellt bekommen hat, kann er sich hier halt auf eigene Kosten auch gut
            einbringen. Ohne dieses Engagement wäre die Anlage noch trostloser, erzählte mir Geschäftsführer Stefan Meyer [Name geändert] am Beispiel der Umkleidekabinen: „Dann würden wir uns unten immer noch in der Schule umziehen, was von hier aus so gefühlte xx Kilometer Laufweg ist, mit Schranken noch dazwischen (…). Und in den Pausen musstest du dich hier oben unterstellen, oder eben nicht unterstellen. Im Winter war das natürlich ein Scheißzustand, weil nach dem Training oder Spiel durch den Regen zu gehen, und dann noch an der Schänke zu stehen, war nicht prickelnd.“

            Die Stadt nutzt also die Bereitschaft des Vereins sich einzubringen, und schafft somit eine Win-Win-Situation. Immer mehr Kommunen gehen dazu über, Sportanlagen in die Hände von Vereinen zu legen. Dafür wird dann ein so genannter Schlüsselvertrag geschlossen. Das Hausrecht wird damit dem Klub übergeben, der die Betriebskosten übernimmt. Die Kommune spart so die Kosten für Platzwarte und die Materialkosten
            für Instandhaltung, bleibt aber jederzeit zugangsberechtigt. Da jedoch mit solchen Nutzungsverträgen auch die Haftung auf die Vereine übergeht, steigt auch das Risiko für die Verantwortlichen. Falls etwas auf der möglicherweise maroden Anlage passiert, muss der Verein dafür gerade stehen.

            Die meisten Spieler hier kicken seit der Jugend im Verein, und kommen direkt aus Lüneburg. Nur dadurch gelingt es dem Verein überhaupt eine Mannschaft auf die Beine zu stellen. Denn die Fußballer aus den Nachbarstadtteilen sind schwer davon zu überzeugen auf so einem Untergrund zu trainieren und zu spielen. Da nützt es auch nichts, dass der Verein sich so anstrengt, um die Anlage eigenverantwortlich auch weiterhin mit Unterstützung der Stadt in Schuss zu halten. Darüber hinaus, erzählt Ulrich Hansen, gibt es noch einen weiteres Problem,das es noch schwerer macht, Talente zu gewinnen:

            „Das ist natürlich mehrmals ausgebessert worden, aber was heißt ausgebessert, wenn man sich den Mist hier anschaut. Jetzt sind uns wieder drei, vier LKW-Ladungen Asche avisiert worden. Aber das hilft gerade mal so ein paar Löcher zu verfüllen, das ist ja ich hätte fast gesagt im Sommer ist das purer Beton, wo wir darauf spielen (…). Wir haben in den letzten zwei, drei Jahren sehr viel Aderlass gehabt bei den Jugendmannschaften, die sind in wirklich in den umliegenden Landkreis gegangen, wo inzwischen viele Kunstrasenplätze existieren. Gerade bei den Kleinkindern, da sind ja auch Eltern oder auch Oma und Opa beim Training und den Spielen dabei, da ist dann kein Problem, mal eben drei, vier Kilometer zum Training zu fahren. Ich bring sogar Verständnis dafür auf, wenn mein Enkel soweit ist, ich weiß nicht, ob ich ihm das hier zumute, oder nicht sage, Menschenskinder Opa fährt dich mal woanders hin, wo ein schöner saftiger Rasen ist.“

            Durch die Umwandlung der Asche- in Kunstrasenplätze ist im Fußball eine völlig neue Konkurrenzsituation entstanden. Plötzlich profitieren Vereine, die vielleicht nicht so engagiert wie unser Verein über Jahrzehnte Jugendarbeit betrieben haben. Nur weil sie plötzlich über einen Kunstrasenplatz verfügen. Von den Verantwortlichen hier stellt keiner in Frage, dass Investitionen in Kunstrasenplätze eine gute Entwicklung für den Amateursport darstellen. Aber es führt halt zu Wettbewerbsverzerrungen. Gerade durch den anhaltenden Sanierungsstau, weil so etwas nicht gleichzeitig für alle, sondern nur nach und nach hintereinander erfolgen kann.

          • Hey, „Carabas“ alias „Udo-LSK-Anhänger, Innsider-Gerd-Harald-Danny-Gunter-lannndkreisfussball etc.“

            Was ist mit der Aufgabe von Knibbzer (oben)?

            Dir ist doch klar, dass du unter den Lünefußballern und Fans völlig am Arsch bist, wenn da nicht bald ne Antwort kommt, oder?

          • Tja, Knibbzers Baby-Frage scheint tatsächlich das Wissens-Waterloo für Udo „LSK-Fan“ Carabas zu sein. Ich erwarte seine großmäulige Rückkunft mit hundert irren Posts im nächsten Hansa-Thread und dann seinen endgültigen Umzug nach St. Helena, wo er ja künftig SVE-Elena seine Memoiren diktieren könnte.

          • Soso, ohne ein bisschen sexistische Herablassung 🤮 geht unter LSK- oder MTV-KraftmEIERN wohl gar nichts? Bei all dem frei erfundenen Schwachsinn💩, mit dem „Carabas“ 🤥hier Abwehrreaktionen zu provozieren versucht, über deren epischen Widerlegungseifer er sich in seiner selbstgebauten Isolierzelle dann herrlich beömmeln kann 😜, darf man eines nicht übersehen: auf den Eintracht-Frauen hat er noch nicht herumgehackt! – Noch nicht! 😉

            Interessant finde ich außerdem, dass Klaus hier offenbar nicht nur unter „Peter“ operiert, sondern sich heute auch zum Ingoh-Sein bekannt hat. 😆

            Gut ist dagegen sein Vorschlag, „mein Kollege Safft“ möchte „überlegen, wie er die Aufmerksamkeit für den Lüneburger Frauenfußball zumindest Redaktionsintern steigern könne“. 👏🏻 😇 🎶 ☃️

            Klaus hat (vermutlich am Beispiel der LZ/LP/OB-SVG-Reklame) 🤫 erkannt: das Erfolg 📈 🔝 🤑 💶 „generierende“ Aufmerksamkeitsmanagement ist kein Bottom-up- ⇱, sondern ein Top-down-⇲Prozess! 👍🏻

          • Sg. Herr Udo Carabas, kommt da noch was zum Knibbzer-Test? (Hier: https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/236242-egestorf-stoppt-lsk-siegeslauf#comment-75001)

            Oder dürfen wir zu den Akten nehmen, dass du deine Sachunkundigkeit offiziell einbekannt hast?

    • Diese Ironie. Einfach amüsant.

      • Du meinst die, die zwischen Stefan Hye und Ben Boles? In jeder Beziehung gibt es irgendwann den Punkt, an dem man sich nichts mehr zu sagen hat. Im Durchschnitt ist das nach 45 Minuten.

  4. @ Carabas. Ich würde lieber mal aufpassen, was Du von Dir gibst. Das ist schon üble Nachrede.
    Versammlung 10.12.2018.
    Vorsicht, Vorsicht. Heisse Finger wohl an der Tastatur ?

  5. Wichtig ist auf dem Platz, also, wer gibt einen Spielbericht?

    • Neben der sportred. ist für Spielberichte eigentlich Totalbedebbert der Ansprechpartner.
      Nach meinem Eindruck war das gestern ein sehr ansehnliches Spiel: Hoher Einsatz auf beiden Seiten schnelles Spiel immer nach vorne und eine Reiihe guter Torchancen für den LSK. Egestorf war weitaus effektiver – zwei Tore aus drei Chancen, davon zwei von Ole Springer vorbereitet. So ist es ebend mit der Gemania aus Egestorf. Der LSK sieht gegen diesen Gegner oft nicht glücklich aus. Beim letzten Heimspiel in der letzten Saison schenkte Pägelow den Langredern das Führungstor, gestern war es wiegesagt Sjpringer, der das Siegtor verursachte. Gestern gingen die Gäste ebenfalls in Führung aber dieses Mal gingen die Köpfe beim LlSK nicht nach unten, wie es so häufig zu Beginn der letzten Saison der Fall gewesen iwar Die Ärmel wurden vielmehr hochgekremkpelt und der Ausgleich geschafft. Lange – bis eine Minute vor Schluß – sah es dann so aus, als würde es bei diesem Remis bleiben. Bis dann…. der Gegner war ebend die Gemania. Geschichte scheint sich doch immer mal zu wiederholen, auch wenn das Muster stets etwas anders gestrickt ist.

      • Lieber Alter Hase,
        Du machst Deine Sache ausgezeichnet! In Herbert hast Du aber auch einen Privatinstruktor in Sachen Sportjournalismus, mit dessen brillanter pädagogischer Assistenz nicht jeder an seinen Fertigkeiten zu feilen lernen kann. Hier noch ein paar Ergänzungen und leicht modifizierte Akzentsetzungen: Die Germanen haben ihre Erfolgsserie durch den 2:1-Sieg auf vier Siege hintereinander ausgebaut. Matchwinner war für mich Stephane Ngongang (in seinem ersten Regionalligaeinsatz). Von Beginn an war das eine von beiden Seiten intensiv geführte Partie, in der es (für Egestorfer Verhältnisse) ertaunlich fair zuging – vom Schiedsrichter wurden keine Karten gezogen. In der ersten Viertelstunde hatten wir deutlich mehr vom Spiel und besaßen zwei gute Einschussmöglichkeiten. Ole Schöttelndreier und Jannik Oltrogge verhinderten jeweils einen frühen Rückstand. Danach gab es den ersten Eckball für die Germanen, der von uns zu einer weiteren Ecke abgewehrt wurde. Diesmal wurde der Ball von Lennert Novotny dicht vor unser Tor gezogen, Ole Springers Fausabwehr kam direkt zu Torben Engelking. Sein Schuss schlug unten rechts im Tor ein (16. Minute). Es dauerte dann eine Zeit bis wir uns von dem Rückstand erholt hatten. Kevin Koske nutze in der 29. eine Unachtsamkeit in der Devnsive der Germanen zum 1:1-Ausgleich. Vier Minuten später hatte erneut Koske eine Chance, doch sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. In der 41. Minute zog der exzellent aufspielende Bastian-Marko Stech aus gut zwanzig Metern ab, Schöttelndreier rettete mit einer glänzenden Parade. Die letzte Möglichkeit hatten die Germanen vor dem Seitenwechsel. Engelking konnte den Ball vom 16er zwar über Torwart Springer heben, doch glücklicherweise hoch genug, dass die Kugel auch über das LSK-Gehäuse hinweg schwebte. Nach dem Seitenwechsel hatten wir sofort wieder das Kommando übernommen, ohne allerdings zu zwingenden Chancen zu kommen. In der 78. Minute konnte erneut der Langenreder Schöttelndreier mit eine Glanzparade unsere (zu dem Zeitpunkt absolut verdient gewesene) Führung verhindern. Im direkten Gegenzug hatte Engelking eine der wenigen Germanen-Chancen in Halbzeit zwei. Der eingewechselte Ngongang Stephane, der bislang nur zu Kurzeinsätzen in der Regionalliga kam, wurde dann zum Matchwinner der Partie. Ein von Oltrogge lang gespielter Pass schien schon von unserer Abwehr geklärt zu sein. Aber Stephane setzte nach und schloss die Aktion mit einer beherzten Granate zum 2:1 ab. Kurz vor dem Abpfiff bediente der bei den Egestorfern (ähnlich wie bei uns Stech) überragende Marvin Stieler den kurz zuvor eingewechselten Jos Homeier. Dessen Kopfball verfehlte das Ziel zu meiner großen Erleichterung zwar nur knapp, aber definitiv. Somit blieb es am Ende beim dritten Sieg der Germanen beim LSK in der Geschichte der Regionalliga. Die Reise nach Lüneburg hat sich für die Egestorfer somit erneut gelohnt.
        Übrigens, Alter Hase, falls Du Nachtwächter triffst, sei so gut und sag ihm, er möchte Reineke betellen, dass der Heinz-Karl noch diverse Antworten schuldet. Ist ja nicht mit anzusehen, wie die beiden sich immer wieder verpassen. Siehe ab hier: https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/236032-lsk-sammelt-den-naechsten-dreier-ein#comment-74342

      • Vielen Dank für den Bericht! So schlecht war es dann ja nicht, meinte Falk auch.

        • Gern geschehen!

          • Nur ne Kleinigkeit, aber für den betroffenen Spieler ne entscheidende: Kevin Krottke heißt Kevin Krottke und nicht „Koske“. Zweimal vom Rechtschreibeautomatismus ausgetrickst worden. Schuldigung, Kevin!

  6. Klasse engagiertes Spiel vom LSK heute, viel Tempo und Druck nach vorne, gegen einen guten Gegner, der ebenso engagiert und konzentriert zur Sache ging sich immer wieder komplett in die eigene Hälfte zurück ziehen musste und bei Ballgewinn blitzschnell konterte. Ein Konter würde leider zum 1:2 verwertet. Schade eine Punkteteilung oder knapper Sieg hätte dem Spiel eher entsprochen.

  7. Wie heute in der Printausgabe der LZ zu lesen ist, hat die Stadt Lüneburg keinen Antrag Förderung aus dem 100 Millionen-Landestopfes auf Modernisierung/ Umbau des VFL Platzes zu einem regionalligauglichen Stadions gestellt. Nicht nur ich frage mich, was die Damen und Herren der Hansestadt eigentlich beruflich machen ?

    • Einfache Begründung: Die Anmeldefrist dafür war schon im Mai 2018. Bis jetzt ist ja noch gar nichts spruchreif. Also was sollte die Stadt denn anmelden?

      Der 100 Millionen-Top zieht sich aber über mehrere Jahre, von daher kann bis zum Mai 2019 das Stadion oder was auch immer noch angemeldet werden. Wobei, und das wird dann eben auch klar sein, der Baubeginn sich immer weiter nach hinten verschieben wird.

      Ein Punkt sollte aber in all den Überlegungen nicht vergessen werden:

      Momentan ist die Anlage des VfL ziemlich ausgelastet, insbesondere der B-Platz schaufelt ja einiges an Terminen weg. Wo finden denn die bisherigen Spiele und Trainingseinheiten statt, wenn der B Platz irgendwann umgebaut wird?

    • Jetz mal schön langsaaaaam . . . Als „Zugereister“ beobachte ich nämlich schon länger mit gehörigem und neutralem „Sicherheitsabstand“ die hiesige Sport- und Fußball-Szene. Und ich komme da aus dem Staunen nicht mehr raus. Als erstes fiel mir auf, dass ich kaum eine andere Stadt in der Größe Lüneburgs kenne, die so viele miteinander konkurrierende Sportvereine beherbergt. Hut ab!

      Doch darin scheint gleichzeitig euer Problem zu liegen – zumindest, was den Fußball betrifft. Da gönnt ein Verein dem anderen kaum den Dreck unter den Fußballschuhen und es ist ein einziger Jahrmarkt der Eitelkeiten. Dass man sich gegenseitig die größten Talente und besten Spieler abwirbt, ist wettbewerbsmäßig ja noch okay.

      Die Posse um den LSK und seinem „Anspruch“ auf ein eigenes Stadion legt dann allerdings den Finger tief in die eigentliche Wunde. Nur noch mal so zum Mitschreiben: Der LSK hatte ein eigenes Stadion und Trainingsgelände und spielte in Deutschlands dritthöchster Spielklasse. Aber – er hat‘s verbockt! Nicht nur sportlich. Man hat im wahrsten Sinne des Wortes sein Tafelsilber verzockt und damit viel Kredit und Sympathie verspielt. Was da dringend angesagt ist: kleine Brötchen backen, eine gehörige Portion Demut und Bescheidenheit.

      Das Verhalten riecht aber eher nach einem Muster, wie man es von einem ehemaligen Bundesligisten 40 Kilometer elbabwärts kennt. Dort geben sich die Rothosen weiter so, als trüge Kevin Keegan immer noch die Nummer 10 und Hrubesch verwertete immer noch jede Kaltz-Banane zu Toren. Ja, der LSK ist Lüneburgs Aushängeschild in Sachen Fußball. Und ja, es wäre klasse, wenn dies auch so bliebe.

      Mit Rainer Zobel steht ein Sympathieträger an der Seitenlinie und es gibt sicher auch Macher hinter den Kulissen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben. Doch der Auftritt in der Öffentlichkeit ist manchmal ein anderer. Ein „Aufeinander zugehen“ fängt damit an, dass man den ersten Schritt macht. Dann könnte da auch wieder ein „Miteinander“ draus werden.

      • Sehr schön! Hier hat sich entweder jemand ganz viel Mühe gemacht und „Bens Blick“ von Ben Boles aus der Lünepost abzuschreiben oder Herr Boles hat seine Kolumne hier erneut kund getan. Zunächst möchte ich gerne mal anmerken, dass Kevin Keegan nie die Rückennummer 10 beim HSV trug. Auch den Nick-Name finde ich sehr lustig. „LSK-Experte“. Aus der eigentlichen Kolumne kann man bereits erkennen, dass es sich hierbei nicht um einen LSK-Experten handeln kann.

      • Du schreibst wie Ben Boles oder hast Du aus der LP abgepinnt.. Mir kommen vor lauter Demut die Tränen. Du scheinst auch gar nicht in der Peilung zu haben, daß die Stadt einer der größten Profiteure aus der Insolvenz des LSK gewesen ist. Vergangen, vergessen, vorüber…

      • Heinz-Karl Rumgekicke

        Richtig, die „Mighty Mouse“ Keegan hat niemals im Leben eine andere Rückennummer als die „Sieben“ getragen. Mangelnde Kenntnisse, stilistisch wackelige Diktion (eine „Posse legt ihren Finger in eine Wunde“ etc.) und überdeutliche Voreigenommenheiten in dem Ben Boles-Text sind für mich übrigens von derselben substanzlosen Auffäligkeit wie in den „Carabas“-Beiträgen.

        Um es mal in den Worten von Hartmut Schlomski vom 17. Oktober 2018 um 17:34 Uhr auszdrücken:

        „So blöde wie Carabas hier schreibt kann man(n) ja gar nicht sein um nicht zu merken wer das geschrieben hat .“

        • Hallo Heinz-Karl,
          ich denke mit leiser Wehmut an G. F. Unger, wenn ich dieses Geschreibsel von Carabas und „Ben Boles“ dem perten aus dem Ex-Land lesen muß, und dann will er noch, daß wir mitschreiben. Das habe ich immer nur gemacht, wenn mir etwas wichtig erschien.

          Auffällig ist mir allerdings folgendes in der LP. In der ersten Woche wird dem LSK eine Krise angedichtet, dann folgt das Machtwort des Allmächtigen aus dem Rathaus und jetzt der Aufruf zur Demut, welche ja angebracht scheint, nachdem die Insolvenz 14 Jahre zurückliegt und der LSK mit den unzähligen reichen Gönnern im Rücken – was wohl irgendwie an den HSV erinnert – nun schon im fünften Jahr in der Regionalliga spielt. Daß dabei neue Schulden – wie beim HSV – angehäuft wurden, ist mir nicht bekannt, was allerdings nicht viel heißen will. Kurz um, der Vergleich mit dem HSV ist augenfällig. Zeugt für eine sorgfältige Recherche, die man besonders bei einem Ortsunkundigen ja auch erwarten kann.

          Übrigens mit Deiner vorausschauenden Skepsis zum Ausgang des gestrigen Spiels hattest Du mal wieder den richtigen Riecher. Jeder macht mal im Laufe eines Spiels einen Fehler, wenn der Torwart ihn macht, kann es spielentscheidend sein. Ole Springer ist halt auch nur ein Mensch, bei dem allerdings seine Stärken als Torwart mehr als deutlich, die hier und da auftretenden Aussetzer überwiegen.

      • Also wie immer hier: Unangenehme Meinungen begegnet der allgemeine LSK-„Fan“ mit Angriffen auf die Person, schreibt noch irgendeinen substanzlosen Quatsch dazu und geht nicht darauf ein.

        • War das jetzt eine Selbstanalyse?

        • Heinz-Karl Rumgekicke

          „Carabas“, Dein ganzes Sinnen und Trachten ist einzig und allein, Unfrieden zu stiften. In „der Sache“ hast Du nie etwas Originäres beizutragen. Weil Du die Lüneburger Sportwelt aus eigenem Erleben gar nicht kennst. Du klaubst Dir an verschiedenen Stellen im Netz halb verstandene Info-Splitterchen zusammen und bastelst Dir daraus irgendeinen Müll-Popanz zusammen, um mit dem hier Stimmung zu machen. (Die Sache mit dem reichen, rücksichtlos „Ansprüche“ anmeldenden LSK und die Blödigkeit mit der Rückennummer von Keegan sind nur zwei winzige Beispiele.) Dieses Trollverhalten des Pestens ohne ein anderes Motiv als dem, zu zerstören und gegeneinander aufzuhetzen, praktizierst Du unter wechselden Namen seit vielen Monaten. Warum gehst du nicht in einen Swingerclub für Sadomaso-Liebhaber oder suchst Dir einen Therapeuten, der Dir am Ende deiner mehrjährigen Anti-Aggro-Kur eine Stelle als Tante Barbara bei Radio 21 oder als Kultur-Kolumnist bei der Lünepost verschafft?

        • Sehr geehrter Herr Carabas,
          Ihr Klagelied gegen den „allgemeinen LSK-Fan“ (wer ist das?) ist mir ein wenig unverständlich. Da gehen Falk und Peter auf Ihre Argumente ein und widerlegen diese (was von „allgemeinen LSK-Fans“ nicht anders zu erwarten ist). Dann holen sie weitere Argumente aus der tiefsten Vergangenheit, wie z.B. die Versilberung des Tafelsilbers des LSK, unter der dann sogar die gesamte Sportgemeinschaft zu leiden hatte. Erstens ist dieser Teil der Geschichte mit der Insolvenz abgewickelt, zweitens – das wurde hier immer wieder herausgestellt – war die Stadt Lüneburg mit 3 Mill. € einer der großen Profiteure dieser Versilberung.

          Es gab genügend Möglichkeiten für die Stadt Lüneburg, das Sportgelände in Wilschenbook für die allgemeine Sportgemeinschaft zu erhalten (wohlgemerkt nicht nur für den LSK), statt es für 26 Eigenheime mit dem Ziel verhökern zu lassen, die 80.0000 Einwohnermarke zu erreichen.

          Was den Schuldenstand der Stadt angeht, ist mir ebenso schleierhaft, was der an dieser Stelle verloren hat, der betrifft, wenn überhaupt, allein die Arena, denn wenn ich die Verlautbarungen aus dem Rathaus richtig verstanden habe, dann soll der Ausbau des B-Platzes aus nicht vorhandenen Fördermitteln finanziert werden.

          Mein Eindruck aus Ihren Einlassungen an dieser Stelle, und aus Ihrer Reaktion auf die von Ihnen wohl kaum wahrgenommenen Antworten auf Ihre Vorhaltungen: Sie hegen aus welchen Gründen auch immer einen tiefen Groll gegen den LSK,. der wohl regelmäßig durch die „unbotmäßigen Ergüsse“ des allgemeinen LSK-Fans angefeuert wird. Wenn Sie dann auf diesen Seiten Dampf ablassen und auf Verständnis hoffen, haben sie natürlich die falsche Adresse gewählt. Damit will ich Sie aber keineswegs davon abhalten, auf diesem Weg weiter zu schreiten.

          Mit einem freundlichen Gruß von einem allgemeinen LSK-Fan
          Ihr
          Reineke

          • Sehr geehrter Herr Reinecke,
            ich bin mindestens verwundert über Ihre Leichtigkeit, mit der Sie über die Tatsache hinweggehen, dass der LSK als Verein bzw. die damalige Vereinsführung gravierende Fehler gemacht hat und das Vereinsvermögen (insbesondere das Vereinsgelände) verzockt hat. Mag es auch noch so lange her sein, abgewickelt ist es eben immer noch nicht. Und genau das holt den LSK immer wieder ein. Der LSK ist somit nicht ganz unschuldig an seiner Situation, kein eigenes Gelände zu haben.
            Es wäre ein fatales Signal an die allgemeine Sportwelt und an die Vereine, wenn ein letztendlich selbst verschuldet in Not geratener Verein, der sein Vereinsvermögen daher veräußern musste, nach ein paar Jahren ein neues, modernes Gelände einfach so zur Verfügung bekommt. Wenn das Schule machen würde, dann brauchen die Sportvereine nicht mehr haushalten, sondern könnten ihr Geld mutig ausgeben, irgendwelchen Söldnergruppen hinterherwerfen, denn sie wüssten ja, sie werden am Ende von der Solidargemeinschaft aufgefangen und bekommen einfach etwas neues gestellt. Das kann es nicht sein.
            Der LSK hat doch letztendlich in der Goseburg ein neues Gelände bekommen und täte gut daran, kleinere Brötchen zu backen und vielleicht in späterer Zukunft wieder monetär auf gesunden Füßen zu stehen und sich alles neu zu erarbeiten. Die Ansprüche, die LSK-Verantwortliche haben, in der Regionalliga möglicherweise zu Recht, sind mit den Möglicheiten der hiesigen Vereine nur schwer vereinbar. Das war in Bardowick bereits eindrucksvoll erlebbar. Deshalb wird die Zusammenarbeit zwischen LSK und VfL in meinen Augen auch nicht lange gut gehen.
            Das mögen die langen treuen LSK-Fans natürlich nicht gerne hören, verständlich. Aber es ist eben ein Stück Wahrheit darin, wenn man sagt, dem LSK, den Spielern und auch den Fans stände wenigstens hin und wieder ein bisschen mehr Bescheidenheit ganz gut. Das bringt auf allen Ebenen sicher auch wieder mehr Sympathien.

          • C.Udo
            Sehr geehrter Herr Udo,
            daß Sie kein Anhänger des LSK sind, ist unschwer erkennbar. Wie Sie aber darauf kommen, mir Leichtigkeit beim Umgang mit den Fehlern zu unterstellen, die auf Seiten des LSK unzeifelhaft gemacht wurden und zwar ganz gravierende, ist mir einigermaßen unverständlich.

            Allerdings scheint mir, daß Sie der Meinung sind, der LSK und seine heutige Führung ebenso wie seine Mitglieder müssen auf Ewigkeit dafür in Haft genommen werden. Mit dieser Ansicht stehen Sie übrigens nicht alleine da. Diese Fehler sind aber mit der Insolvenz abgeglichen, daran ändert auch nicht die Tatsache, daß diese Insolvenz noch immer nicht abgeschlossen ist, was mehr als merkwürdig ist. Also es geht nicht darum , ob der LSK an seiner gegenwärtigen Situation schuldig oder unschuldig ist, denn die Schuld ist beglichen. Es geht vielmehr darum, ob die Gemeinde diesem Verein auf der Suche nach einer eigenen Bleibe wie einst versprochen behilflich ist, und wozu man die 3 Mill. € aus dem Verkauf des eigenen Grundstücks in Wilschenbrook verwenden wollte. Dieser Erlös hat mit der Verschuldung des LSK nichts aber überhaupt nichts zu tun, außer daß er anfiel,
            weil der LSK in Involvenz ging und sich damit die wohl einzige Mögllichkeit für eine ertragreiche Veräußerung geboten hat.
            Ist auch ein Teil der Wahrheit, die bei Ihnen natürlich unter den Tisch fällt, weil sie Bescheidenheit anmahnen und tatsächlich den LSK auf Kreisliganiveau zurückschrauben möchten – was natürlich so manch einem anderen Angehörigen aus der übrigen Lüneburger Sportwelt eine Herzensangelegenheit nach wie vor ist.

            Ihr Verweis auf das Gelände in der Goseburg unterstreicht meine Sicht zu Ihrer Argumentation nur allzu deutlich. Ist doch etwas scheinheilig ….oder? Und dann noch die Gerechtigkeit zu bemühen. Da müssen alle guten Argumente auf der Strecke bleiben. Ich denke, Ihre Sympathie wird der LSK nur schwerlich wenn überhaupt erringen können, was auch nicht unbedingt sein Ziel sein dürfte. Folgt er Ihren Vorstellungen, müßte er sein Haupt mit Asche bestreuen und sich um eine eigene Fläche für sein Begräbnis bemühen. Amen.
            Ein Hoch auf die Solidargemeinschaft
            Ihr
            Reineke

          • Udo Carabas mal eine kleine Frage am Rande welcher Sportverein hat denn ein eigenes Gelände in Lüneburg? Soweit bekannt gehören der VfL und der MTV Platz beiden Vereinen schonmal nicht. Der SVG gehört auch nicht die Gellersen Halle und ihr wird auch nicht die Arena gehören. Was ist das für ein Kriterium mit dem eigenen Gelände von Ihnen? Ist der LSK jetzt über Generationen verdammt, weil er es geschafft hat Jahrzehnte ein eigenes Gelände zu unterhalten und es dann aber durch eine Insolvenz verlor. Meine Theorie ist ja das der LSK im Wilschenbruch immer noch spielen würde, wenn er immer nur Pächter eines städtischen Geländes gewesen wäre. Wieviel Pacht müssen eigentlich andere Sportvereine für die Nutzung ihrer Sportstätten zahlen? Wird nicht vielfach etwas kostenfrei gestellt um den Sport der Allgemeinheit zu fördern? Könnte Sport ohne solche Förderung überhaupt in Städten stattfinden wo der Quadratmeter über 300€ kostet? Könnten andere Vereine ihrem Sport nachgehen, wenn sie den tatsächlichen Wert ihrer nicht eigenen Sportanlagen verzinsen müssten? Udo Carabas eins wird deutlich, das sie gerne einen Sportverein (Mitte) hätten, weil sie es in ihrer Missgunst nicht schaffen sich auch an fremden Gärten zu erfreuen und ihren Neid nicht anders unter Kontrolle bekommen.

          • Und immer die ewig gleichen Unterstellungen, der gleiche User mit wechselnden Namen zu sein. Es ist so putzig. Und nein, ich bin nicht Udo oder sonst wer. Diese Kommentar-Software ist sicherlich nicht die Beste ihrer Art, aber wir müssen damit so gut leben wie es eben geht.

            @ Reineke
            Ob die Schuld beglichen ist, ist doch für nicht wenige in Stadt und Land gerade eben nicht klar.
            Ob die 1,5 oder 3 Millionen oder was auch immer dem LSK noch zustehen. Mit dem Geld wäre der LSK doch kaum einen Schritt weiter. Was fehlt, ist ein sinnvoller Platz und den kann man sich momentan in der Stadt in der gewünschten Größenordnung eigentlich nicht kaufen.

            @ Falk
            Nicht die Fakten verdrehen. Der LSK hat sein Gelände nicht „verloren“ oder es wurde ihm „weggenommen“ sondern die von den Vereinsmitgliedern gewählte Führung hat eine wahnwitzige Wette in die Zukunft abgeschlossen und die von allen erwünschten Erfolge teuer mit der Zukunft des Vereins bezahlt. So wie sich das auch gehört, wenn man solche Risiken eingeht. Es ist eben nicht eine 08/15-Firma, die mal Pleite geht und kurz darauf unter neuem Namen von der Ehefrau verbürgt wieder aufgemacht wird. Es ist eine von Emotionen und Zuneigung lebende Herzensangelegenheit.

            Und ja, sie haben tatsächlich recht. Wäre der Wilschenbruch eine städtische Anlage, dann würde der LSK noch immer da spielen. Wahrscheinlich grundsolide, aber auch total bieder in der aktuellen Landesliga, vielleicht auch Oberliga Niedersachsen.

            Für was hätten Sie sich entschieden, als es damals darum ging das wertvolle Vereinsgelände mit solchen Verbindlichkeiten zu belasten?

          • Die Regionalliga Zugehörigkeit wurde nach der Insolvenz, nach dem Verkauf des Wilschenbruch ohne öffentliche Gelder ohne eigenen Grund und Boden auf der Anlage vom TSV Deutsche Eiche Bardowick gesichert. Also ist davon auszugehen, dass diese Liga sportlich auch auf einer fiktiven städtischen Anlage im Wilschenbruch erklommen worden wäre. Im übrigen ist die Zugehörigkeit zur Landesliga oder Oberliga keine total biedere Angelegenheit. Sie können ja mal die Teilnehmenden Mannschaften aus Lüneburg dazu befragen. Ihre Wortwahl zeugt einmal mehr vor mangelnden Respekt vor sportlicher und organisatorischer Leistung anderer.

        • Lass den blöden Troll, Reineke!

          „Carabas“ alias „Udo-LSK-AnhängerInnsider-Gerd-Harald-Danny-Gunter-lannndkreisfussball etc.“ will dich mit dem jammernden Dauerwiederholen seiner immergleichen Info-Fragmente nur in die Endlosschleife seiner autoerotisch schwafelnden Anmachlust locken.

          Kennst du die animalischen Gedüchte von Robert Gernhardt? Sie enthalten auch Erklärungen für diesen Fall. Welche passen, darfst du raten:

          Der Förster, der grad Möhren dörrte
          und dabei ein Röhren hörte,
          sprach: »Wer den Hirsch beim Röhren stört,
          der eben in den Föhren röhrt,
          dem schlag’ ich meine Möhren
          achtkantig um die Ohren.«

          Der Bär schaut seinen Ziesemann
          nie ohne stille Demut an.

          Der Mops hat seinen Zeugungstrieb
          ganz schrecklich gern und furchtbar lieb.

          Das Vorspiel nahm den Hengst so mit,
          daß er geschwächt zu Boden glitt.

          Der Wal vollzieht den Liebesakt
          zumeist im Wasser. Und stets nackt.

          Zu Nachtzeit faßt der Kormoran
          zu gern die Kormoranin an,
          die dieses, wenn auch ungern, duldet,
          da sie ihm zwei Mark fünfzig schuldet.

          Der Kragenbär der holt sich munter
          einen nach dem andern runter.

          • Hallo Katsche,
            prima Muntermacher. Dieses von Gernhardt kannte ich noch nicht. Meiner Meinung nach paßt das mit den Möhren am besten. Der Kragenbär ginge eventuell auch noch, nur dürfte er dabei nicht munter sein. Das paßr nicht. Du hast Recht. Es sind letztlich die immer gleichen Töne, und wenn man sich mal auf diese einstimmt, kommt nichts mehr. Ist auch gut so. Frage mich allerdings immer wieder, was diese Leute umtreibt. Aber auch diese Frage ist eigentlich zuviel. Das mit dem Kormoran ist auch nett, könnte allerdings heute bei #me too oder so ähnlich aufstoßen. Dagegen ist dann ein eau de vie sehr hilfreich. Werde mal jetzt eins auf Dein Wohl zu mir nehmen.

          • @ Udo,
            Der LSK hatte selber Schuld das er in die Insolvenz musste und seine Heimat verloren hat,das weis mittlerweile jeder,wir werden ja auch oft genug daran erinnert.
            Aber,Schuld an der Sache sind nur eine Handvoll Leute,die sich danach verpisst haben und den Verein in Stich gelassen haben.
            Bestraft werden aber nur,und das nun schon seit 17 Jahren,alle neuen Vorstände, alle treuen Fans,Spieler (überwiegend Kinder,Jugendliche),Ehrenamtliche und Mitglieder des Vereins die nichts dafür können.

            Trotz alle dem hat der Verein unglaubliche 16 Jugendmannschaften.
            So schlecht kann der Verein ja nicht sein wie er immer dargestellt wird,wenn 250 oder mehr Eltern Ihre Kinder dem LSK anvertrauen.
            Das wird leider immer nicht erwähnt,man sieht immer nur die erste Herren des LSK,es geht aber um mehr.
            Irgendwann muss auch mal Schluss sein mit den Beschuldigungen.
            Wir haben jetzt 17 Jahre lang kleine Brötchen gebacken,wie lange denn noch?

            Der Verein hat seine Schulden bezahlt,und das kommt wohl in den seltensten Fällen vor.
            Das der Insolvenz Verwalter 16-17 Jahre zum Geld verteilen braucht,dafür kann der Verein nichts,und das da was faul ist,riecht mittlerweile auch jeder Nicht LSKner.
            Es gibt tausende von Bürgern in Privatinsolvenz,die sich hoch verschuldet haben,und die,wenn Sie 6 Jahre lang schön brav waren danach Schuldenfrei sind.
            Ich glaube,das ist eher ein Grund sich auf zu regen,als über einen Verein,der seine Schulden bezahlt hat.

            Der Verein hat zwei schwere Fehler gemacht in über 100 Jahren seit es den LSK gibt.
            Der zweite schwerwiegende Fehler des LSK war, der Stadt und dem OB zu glauben,das wenn der LSK aus Wilschenbruch weg geht, er bei der Suche nach einem neuen Grundstück Hilfe bekommt,damit Er dann neu anfangen kann.Das hätte man sich meiner Meinung nach schriftlich geben lassen müssen.

            Geplant war eigentlich (zumindest vom LSK),das mit dem Verkauf von Wilschenbruch die Schulden beglichen werden,und mit den 1 bis 1,5 Millionen Euro,die eigentlich hätten über bleiben müssen wenn man einen fairen Preis bekommen hätte,damit neu anzufangen,so meine Erinnerung.
            Das wurde meiner Meinung nach aber mit aller Macht verhindert.Warum?
            Das Gelände wurde weit unter des eigentlichen Wertes verkauft,so das dann kein Geld für einen Neuanfang übrig geblieben ist.
            Es gab nur eine kleine Anzeige in der Zeitung ,anstatt einer bundesweiten Ausschreibung,wo man dann mehr Bieter und dann auch einen deutlich besseren Verkaufspreis dafür bekommen hätte. Warum?
            Das Gelände wurde mangels Bieter dann für ca.80 Euro pro Quadratmeter verscherbelt,was für Wilschenbruch ein Witz ist.
            Wer war eigentlich dafür verantwortlich,das es so billig angeboten und verscherbelt wurde?
            Der Insolvenz Verwalter? Der gleiche,der es nach jetzt schon 17 Jahren nicht geschafft hat die Insolvenz abzuschließen? Eine Person,die eigentlich dafür sorgen muss,das beste für den Verein rauszuholen.
            Wurde vielleicht damals schon damit gerechnet,das wenn kein Geld über bleibt,das der Verein auf gibt?
            Und weil der LSK nicht aufgegeben hat,wurde dann vielleicht das Insolvenzverfahren in die Länge gezogen? Dachte man vielleicht,das man so den LSK in die Knie zwingt? Wer weiß?

            Warum wurde dem Verein und seinen Fans ca. alle zwei Jahre mitgeteilt,das man mit dem Bund spreche und verhandelt?
            Ich kannte eine Person,die sich schon vor Jahren für 10 oder 12 Jahre beim Bund hier in Lüneburg verpflichtet hat,und damals schon gesagt hat,das wird nichts mit dem Kasernen Gelände.
            Hatte das gleiche nicht ein hohes Tier von der Bundeswehr in der LZ mitgeteilt,das es nichts wird?
            Meiner Meinung nach alles nur Zeit Schinderei.

            Warum musste der LSK damals mitten in der Saison ausziehen? Wollte man so den Regionalliga Aufstieg verhindern? Das war doch sehr merkwürdig.
            Wollte der OB nicht vernünftige Leute im LSK Vorstand haben mit denen Er reden kann?
            Die hat Er bekommen und trotzdem ist nichts passiert.
            Hatte Er nicht vom Vorstand gefordert,sucht Euch Sponsoren und Investoren die das Stadion bauen,dann reden wir?
            Und jetzt ist ein Wunder geschehen,es gibt doch tatsächlich einen Investor der ein Stadion für den LSK bauen würde.
            Wahnsinn,was für eine riesige Chance für die Stadt Lüneburg und die Zukunft des LSK,die da vom Vorstand erarbeitet wurde.
            Und genau zu diesem Zeitpunkt wird ein Machtwort vom OB in der Zeitung gesprochen,das es nur die Lösung VFL gibt,weil keine städtische Fläche für einen Neubau vorhanden ist.

            Es ist einfach nur traurig,peinlich und lächerlich was in den 17 Jahren passiert,oder auch nicht passiert ist.
            Der LSK hat in den letzten Jahren hart gearbeitet und abgeliefert,so wie es gefordert wurde.
            Jetzt gibt es sogar einen Investor der ein Regionalliga taugliches Stadion für die Stadt Lüneburg und den LSK bauen würde,und selbst diese große Chance wird wohl nicht genutzt,das ist unfassbar.
            Hätte die Stadt das damals wertlose Grundstück im Landschaftsschutzgebiet (wo sie ja kräftig dran verdient hat) nicht in Bauland umgewandelt(das hat ja keinen gejuckt),würde der LSK heute noch im Wilschenbruch spielen.
            Dieses Problem mit einer neuen (oder alten) Heimat hätte man schon vor 17 Jahren locker lösen können,wäre es gewollt gewesen. Und im Gegensatz zu heute,hätte man mit 1,5 Millionen oder mehr,schon was bauen können.

            Wie soll ein Verein neu anfangen und planen,wenn er seit 17 Jahren daran gehindert wird?
            17 Jahre Demut und klein Brötchen backen,wie lange noch???

          • Hallo Stefan,

            sehr guter Beitrag!

            Zwei Fragen:

            1) Wer gehörte alles zu der Handvoll Leute, die den LSK damals im Stich gelassen haben? (War nicht Mädge zu der Zeit Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse, die Hauptgläubiger war? Warum hat er, der das Abschmieren kommen sehen musste, nicht frühzeitiger eingegriffen?)

            2) Hast du eine Antwort auf die Frage ganz am Ende von diesem Post: https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/236032-lsk-sammelt-den-naechsten-dreier-ein#comment-74211

          • In der Ratssitzung am 31.10.2013 hat OB Mädge jedwede Verantwortung des Wirtschaftsrats zurückgewiesen. Der Wirtschaftsrat habe sich vor allem mit der „mangelhaften Buchführung und Sponsoring“ befasst. Neben Mädge, Hebrok und Manzke gehörte noch Jens Schreiber dem Wirtschaftsrat an.
            http://www.stadt.lueneburg.de/bi_neu/to020.asp?TOLFDNR=26104&selfaction=ws&template=naz&xsl=naz1

            Die Zusammensetzung des Verwaltungsrats der Sparkasse ist ja allgemein bekannt. Dort gibt’s allerdings auch noch einen Kreditausschuss und dessen Vorsitzender wird wiederum von den Mitgliedern des Verwaltungsrats gewählt. Dessen Namen kann ich hier nicht preisgeben.

            Insgesamt muss man aber feststellen, dass einige Lokalpolitiker aus Stadt und Landkreis allein mit Nebentätigkeiten ausgelastet sein dürften. Die Nebentätigkeiten bei den Sparkassen sollen besonders lukrativ sein.
            https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/272190-272190

          • IchsehewaswasDunichtsiehst

            Bleibt noch zu erwähnen, dass Manzke und Hebrok gleichzeitig als großzügige Sponsoren auftraten und sich damit schon ihre Claims an dem Gelände in Wilschenbrook absteckten. Es war ja vorauszusehen, dass sich der LSK mit seiner Kreditaufnahme total verhoben hatte.

          • In dem Ratsdokument, was Dustin verlinkt hat, steht aber auch die andere Hälfte der Wahrheit:

            „Bezüglich des Landschaftsschutzes berichtet Oberbürgermeister Mädge, dass der damalige und heutige
            Vorsitzende Herr Conrad der Hansestadt Lüneburg mit Klage gedroht habe, wenn die Fläche nicht aus dem
            Landschaftsschutzgebiet herausgenommen und als Bauland ausgewiesen werde. Im Kreistag sei die
            Änderung beschlossen worden, so dass der Bebauungsplan von der Hansestadt Lüneburg in die Wege
            geleitet und in öffentlicher Ratssitzung beschlossen wurde.“

            Will heißen: Um überhaupt das Pokerspiel Drittklassigkeit zu wagen, musste ein werthaltiges Grundstück her. Die Stadt hat das auf Wunsch des LSK hergestellt. Und später wurde genau diese Umwandung dem LSK zum Verhängnis. Richtig?

          • IchsehewaswasDunichtsiehst

            C.Heimspielkibice

            Richtig, das war der zweite kapitale und unsäglich dumme Fehler der Leute vom LSK. Wurde an dieser Stelle auch immer wieder benannt. War aber momentan nicht Thema.

          • So sieht’s aus, Heimspielkibice,

            Herr Conrad und das damalige „LSK-Management“ selbst scheinen die „Aufwertung“ der umliegenden Grundstücke und deren „Umwandlung“ in Bauland schon vor der Jahrtausenwende gezielt vorangetrieben zu haben, um den „Geldwert“ des eigenen Platzes (als Teil des prospektiven „Filetstücks“ für Immobilienhaie) zu erhöhen UND UM DAMIT mehr „Sicherungsvolumen“ für die Kreditbeschaffung auf die Kralle zu bekommen. Ein irrsinniges Spiel va banque!

            Das einzige Argument, das die Verschwörungstheoretiker der LSK-Getreuen bezüglich der Dustin-Dokumentation jetzt noch haben, ist, dass sie sagen, es seien ja bloß Mädge und sein damaliger Einpeitscher Dörbaum, die auf der Ratssitzung vom 31. Oktober 2013 Auskunft geben:

            „Beigeordneter DÖRBAUM teilt mit, dass die Hansestadt Lüneburg bereist 1990 aufgefordert worden sei, die Fläche Wilschenbruch in Bauland umzuwandeln. Dies sei nicht auf Initiative der Stadt geschehen. 1998 sei der Bebauungsplan auf den Weg gebracht worden und 2009 rechtskräftig geworden. Dazu mussten Teilflächen aus dem Landschaftsschutz genommen werden, was beim Landkreis beantragt und positiv beschieden worden sei.
            Der Verein habe die Sportgeschicke geführt und dessen Handeln habe 2001 die Insolvenz verursacht. Seit diesem Zeitpunkt leite der Insolvenzverwalter das Verfahren.“

            „MAEDGE ergänzt:
            Es sei unzutreffend, dass sich die Gremien der Sparkasse mit der Kreditvergabe befasst haben. Dies sei Vorstandsangelegenheit gewesen. Nach der Insolvenz des LSK habe sich der Verwaltungsrat lediglich informieren lassen.
            Bezüglich des Landschaftsschutzes berichtet Oberbürgermeister Mädge, dass der damalige und heutige Vorsitzende Herr Conrad der Hansestadt Lüneburg mit Klage gedroht habe, wenn die Fläche nicht aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen und als Bauland ausgewiesen werde. Im Kreistag sei die Änderung beschlossen worden, so dass der Bebauungsplan von der Hansestadt Lüneburg in die Wege geleitet und in öffentlicher Ratssitzung beschlossen wurde.
            Laut Landeszeitung (siehe Anlage*) habe der LSK vor dem Jahr 2000, als es noch keinen Wirtschaftsrat gegeben habe, Kredite aufgenommen. Nach dem Aufstieg in die 3. Liga sei eine Bürgschaft gegenüber dem DFB erforderlich gewesen. Diese Bürgschaft (drei Bürgen) wurde am Grundstück ebenfalls durch Beschluss der LSK-Mitgliederversammlung abgesichert. (siehe LünePost-Bericht in der Anlage*) Nach dem Abstieg habe der LSK Insolvenz anmelden müssen. Seit dieser Zeit habe die Hansestadt Lüneburg auf die öffentlichen Abgaben verzichtet.“
            ______________________

            * Die Zeitungsberichte sind als PDFs zu finden ganz unten auf dieser Seite: http://www.stadt.lueneburg.de/bi_neu/to020.asp?TOLFDNR=26104

          • Das sollten sich hier einige im Forum nochmal ausdrucken. Und nicht wenige hier haben wohl in den entsprechenden Mitgliederversammlungen den Arm gehoben und den Kurs der Vereinsführung unterstützt.

          • C. Carabas
            Ich würde sagen: Thema verfehlt oder mal wieder auf den falschen Zug aufgesprungen.

          • Es ist was Schreckliches um einen wahren Sachverhalt, auf den sich die Dummen und Boshaften was zugute tun, „Carabas-LSK-Udo“.

          • Ein Vereinsmitglied hat unter dem Pseudonym „Black & White“ am 21.12.2012 in einem Forum im Februar 2012 folgendes geschrieben:
            „Die viel zu teuren Spielereinkäufe waren maßgeblich vor allem Herrn Hebrok zuzuordnen. Da wurde der Vorstand gar nicht erst gefragt.
            Vornehmliche Aussage: Entweder macht ihr das mit oder ich höre hier auf!!! Um die gegebenen Bürgschaften für die Regionalliga, die dem DFB nachzuweisen waren, in das Grundbuch eintragen zu lassen und nachträglich noch zu beleihen, hat man die Mitgliederversammlung erpresst. Aussage: Entweder ihr stimmt dem zu oder wir hören hier auf. Das nun alles dem LSK anzulasten, ist schlicht nicht richtig. Ich bin sicher, dass diese Umstände den wenigsten bekannt sind, die dann auch gerne noch mal auf uns herumhacken. Dass W. Eichelmann mindestens einmal im Monat beim Oberbürgermeister vorstellig wurde, um wieder Geld von der Sparkasse locker zu machen, ist ja bekannt. Nur diese Schuldenfalle wurde nachweislich von anderen Personen (s. o.) verursacht. Nun haben die Herren Hebrok und Manzke Druck bei der Sparkasse aufgebaut, weil sie ihr Geld wiederhaben möchten.“

          • Dafür gibt es jetzt die „Hebrok Stiftung“, deren Vorsitzender selbstbeweihräuchernde Reklame-Clips von der UFOS GmbH – Werbeagentur für Grafik, Branding, Packaging, Film und Web anfertigen lässt:

            https://www.youtube.com/watch?v=u1EaaG6Xlkc

          • Findet sich niemand, dich zu loben, so lobe dich selbst.

        • C.Carabas
          Sehr geehrter Herr Carabas,
          eigentlich sah ich meine Einlassungen auf Ihre Auslassungen für beendet an. Wenn ich noch einmal auf diese eingehe, so liegt das an Ihrem Umgang mit der Bescheidenheit und dem Anspruchsdenken und damit zusammenhängend auf Ihre jüngste Antwort auf meine Ausführungen.

          Ich habe z.B. nicht gesagt, daß dem LSK die 3 Mill. € zustehen, sondern daß die Stadt Lüneburg diese Summe vereinnahmt hat und zwar unabhängig von dem Insolvenzverfahren, durch den Verkauf ihres minderwertigen Teils an der Sportanlage in Wilschenbrook. Der LSK hat auch keinen Anspruch auf dieses Geld angemeldet – Stichwort.Anspruchsdenken. Es ist schlicht eine Einnahme aus einer Veräußerung von Vermögen. Nun hat der OB damals aber verkündet, daß er diese Summe zurückhalten wird, für die notwendig werdende Suche nach einer neuen Bleibe für den LSK – hier geht es möglicherweise um Wahrhaftigkeit – wird von Ihnen geflissentlich übersehen oder klein geredet(reicht für eine neue Anlage eh nicht).

          Richtig ist, daß das Insolvenzverfahren immer noch nicht abgeschlossen ist – man rätselt warum, denn mit dem Verkauf des Grundstückes war, jedenfalls nach den Verlautbarungen in der Öffentlichkeit genügend Masse zur Bedienung der Gläubiger vorhanden. Der LSK hat jedenfallls
          mit dem Verlust der Anlage für seine Sünden in der Vergangenheit gebüßt und seine Mitglieder werden diesen Verlust wohl kaum jemals verwinden können. Außenstehende brauchen Ihnen das nicht auch noch immer wieder unter ihre Nasen zu reiben.

          Im übrigen beruht die heutige Zugehörigkeit des LSK nicht auf den damals aufgehäuften Schulden, sondern auf der Tatkraft derjenigen, die im neuen Verein Hansa die Geschicke in die Hand genommen haben – namentlich die Herren Kaiser und Ostermann und denjenigen, die ihnen vor sechs Jahren helfend zur Seite gestanden haben.

          Daß der LSK ein neues eigenes Gelände benötigt, darüber besteht hier wohl kein Dissens.

          Bei Ihren Vorstellungen über eine Fusion von Vereinen zu einem Verein Mitte kann man nur sagen, Ihr Wort in Gottes Ohr. Soweit ich zurückdenken kann – jetzt etwa 60 Jahre – kommt dieser Wunsch immer wieder auf, die Wirklichkeit scheint seiner Erfüllung im Wege zu stehen.
          Es kann aber auch sein, daß dieser Wunsch – in Kenntlichkeit der Wirklichkeit – vorgetragen wird, um sich nicht den Problemen stellen zu müssen, die die Wirklichkeit stellt.

          Es grüßt weiterhin
          Reineke

    • Denken an den Grüngürtel im Westen , die Arena im Norden in der Nacht und sind um ihrenn Schlaf gebracht.

  8. „Ben“ Boles heißt eigentlich Olaf. Er ist vor 2 Jahren von Grevenbroich nach Lüneburg gezogen. Dass er null Ahnung von Fussball hat zeigt allein, dass er Keegan mit seiner legendären Rückennummer 7 die Rückennummer 10 beim HSV zuschreibt. Höchststrafe. Noch weniger Kenntnisse , und das ist weniger als nix, hat er von der Lüneburger Fussballszene. Die Krümel, die nix zu sagen haben, sollten nix sagen. Das gilt erst Recht für eine peinliche Kolumne in der Lünepost von Olaf Boles.

    • Hä?! Warum darf jemand sich nicht zum LSK äußern, nur weil er nicht weiß, dass vor 40 Jahren mal ein Herr Keegan mit der 7 statt der 10 für den HSV über den Platz gerannt ist?

      Ich fand die Glosse von Herrn Boles meinungsstark, unterhaltsam – und am Ende sogar konstruktiv. Außerdem war der Blick eines Zugereisten, der nicht seit Jahrzehnten in den Lüneburger Vereinsheimen rumlungert, hochinteressant.

      Also: Weiter so, Herr Boles!

    • Udo, ich schreibe hier erst seit einigen Tagen und bin auf sicher nicht aufs Äußerste erregt, dass Leute wie Sie verbal ins Klo greifen. Ich finde es nur befremdlich, dass bestimmte User sich anmaßen, zu entscheiden, wer Kritik üben darf und wer nicht. Sie scheinen kein aktiver Fußballer gewesen zu sein, sonst wüssten Sie, dass bei diesem Sport Emotionen etwas völlig Normales sind. Mir ist es tausendmal lieber, dass jemand über die schlechten Ergebnisse des LSK schimpft, als das er/sie Gleichgültigkeit an den Tag legt. Mir scheint Sie drehen sich ihre Wirklichkeit so zurecht, wie Sie es gerade brauchen. Sie sind noch immer den Nachweis schuldig geblieben, dass Onkel Heintzi und Boris O. eine Person sind. Witzigerweise habe ich unter dem Jeddeloh Bericht gesehen, dass man Boris O. und hartzfear für eine Person hält. Sie sollten sich vielleicht einmal mit Hartmut Schlomski kurzschließen, um sich zu einigen, wie viele Persönlichkeiten Boris O. wirklich hat? Vielleicht sind Sie ja auch ein weiterer Nickname dieses Boris O. Nichts genaues weiß man. Mir ist es übrigens auch total egal, ob Sie hier vielleicht auch unter Kai Schäfer schreiben. Wenn dem so wäre, wäre es echt der Brüller. Bekanntlich zeigt man ja immer auf andere, um von sich abzulenken.

  9. Wie wäre es mit einer Arena für den Rasensport insgesamt, die alle bei Bedarf nutzen können, dann geht bei Carabas und seinen Mitstreitern vielleicht das kindliche Gefühl verloren das nur einer ein paar Bonbons bekommt. Ich denke etliche Vereine würden sich unter anderem freuen auch Pflichtspiele unter Flutlicht im anständigem Rahmen abzuhalten zu können. Soweit ich es mitbekommen habe, hat der LSK nicht auf eine Exklusiv Arena bestanden.

    • Klasse Sache das, Peter!!!!

      Ich bin „mit einer Arena für den Rasensport insgesamt, die alle bei Bedarf nutzen können“, einverstanden!!

      Wirst du sie bis zum Beginn der nächsten Saison fertiggestellt bekommen?

    • Hallo Dustin, vielen Dank für den Lesetipp!

      Herr Boles ist offensichtlich ein sehr sympathischer und vielseitiger Typ, mit Blick über den Tresenrand hinaus.

    • Ja, wenn der Mumm und wirklich Zirkusblut in den Adern hätte, würd er sich hier artig unter seinem Clownsnamen vorstellen, Abbitte für seine diversen Schnitzer und Falschbehauptungen leisten (von seinen sprachlichen Schwächen wollen wir für diesmal absehen) und sich von Sefan Hye, Boris, achtmalklug und Gibmirdiekirsche über die nächsten vier, fünf Jahre in einem Intensivkurs darüber aufklären lassen, was es mit dem Lüneburger Fußball eigentlich genau auf sich hat.

      • Wenn sich Herr Boles darüber aufklären lassen möchte, „was es mit dem Lüneburger Fußball eigentlich genau auf sich hat“, dann sollte er auf gar keinen Fall bei Sefan Hye, Boris, achtmalklug, Gibmirdiekirsche und Ausderverdrehung einen Intensivkurs belegen. Denn da bekäme er ein allzu schwarz-weißes Bild, das wenig mit der bunten Wirklichkeit gemein hätte.

        • Beruhigend, daß wenigstens einer die bunte Wirklichkeit kennt.

          • „Die blödesten Trolle tragen die buntesten Socken.“

            Isländisches Sprichwort

          • C.Kai
            Hallo Kai,
            ich hab‘ auch eins, das hier passen könnte:

            „Wer wenig denkt, der irrt viel“. (Leonardo da Vinci)

            Unser LSK-Anhänger scheint eine richtige Leseratte zu sein mit einem Gespür für richtig kultige Autoren.

          • achtmalklug, Du alter Gauner,

            wo hast Du solange gesteckt? Hast die schäumende Schose mit deinen Freunden Clemens und Nachtwächter von der Brausebrücke aus beschmunzelt?

            Willem hat den weltläufigen Gedanken von Leonardo im kleindeutsch Handfesten an die hannoveraner Leine gelegt und würde dem aufschneiderischen, gewiss carabass erstaunten „LSK-Udo“ wohl attestieren:

            „Oft ist das Denken schwer, indes, das Schreiben geht auch ohne es.“

          • C.Kai
            Mein lieber Kai,
            Du hast es erraten und weißt auch wie es ist, wenn Du Dich weit nach Mitternacht an der Brausebrücke zu Clemens setzt und nur noch das Rauschen der Ilmenau hörst. Dann vergißt Du Zeit und Raum.

            Es vergeht dann immer eine Weile, bis Du mit Clemens ins Gespräch kommst. Ich habe ihn dann mal auf Onkel Toms Hütte angesprochen, der Lieblingslektüre von Henning J. Claassen in seiner Jugend. Clemens erinnerte sich, daß eine Mrs Harriet Beecher Stowe seine unmittelbare Nachbarin in seinem damaligen Wohnort Hartford gewesen war. Sie sei allerdings schon etwas verwirrt im Geist gewesen, so daß schon damals unklar war, wer nun genau der Autor von der Hütte von Onkel Tom ist. Auf jeden Fall zeigte Clemens sich einmal mehr sehr froh, daß er diesen wunderbaren Platz an der Brausebrücke womöglich Harriet Beecher Stowe und der Liebe von Henning J. Claassen zu Onkel Toms Hütte zu verdanken habe.
            Inzwischen waren auch fast alle Lichter drüben am Stint erloschen, und die wenigen Nachtschwärmer, die jetzt noch über die Brücke kamen, bemerkten uns gar nicht, weil sie offensichtlich zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren. Anders der Nachtwächter. Der befand sich auf seiner zweiten Runde und setzte sich kurz zu uns. Ihm seien heute zu später Stunde im Parkhaus am Bahnhof der Ulli und sein Zögling der Manni über den Weg gelaufen. Er hatte den Eindruck, daß sie gerade von der Baustelle „Ilmenauer Land“ zurückgekommen waren und schon mal ausprobiert hatten, ob das mit dem Shuttle funktionieren könnte, wenn wir Alten am Sonntagnachmittag zum Tanztee dorthin gelangen wollten. Dabei sei dann auch Dein Name gefallen, denn der Ulli meinte, so einen wie Dich mit Deiner Kiste könne man jetzt in der Zeit bis zum 17. Dezember, dem Show-down um das Schicksal der Arena, gut gebrauchen, um die notwendige Mehrheit zu Gunsten des Baus zusammenzubekommen. Da beide aufmerksame Leser dieser Kommentarseite sind, waren sie sich aber darüber bewußt, daß man Dich gar nicht erst anzusprechen brauchte. Manni meinte dann, ob man sich nicht an den LSK-Anhänger wenden könne, der sei doch ein ganz aufgeweckter Bursche und auch des Schreibens kundig. Doch er zog diesen Vorschlag sofort zurück, als er sah, wie Ulli schon bei dem Wort LSK wütend zusammenzuckte. Ulli murmelte dann noch irgendetwas von B-Platz, aber das habe er nicht mehr genau verstanden, da sich ihre Wege trennten, Ulli strebte zum Kaltenmoor, Manni stieg auf sein Fahrrad, um nach Oldendorf zu radeln, während er, Nachtwächter, sich in Richtung Innenstadt aufmachte.
            Es hatte leicht zu nieseln begonnen, und als wir uns gerade von Clemens verabschieden wollten, wurden wir doch noch tatsächlich von einem Mann angesprochen, der sich mit Olaf Boles vorstellte. Er sei ein Zugereister und noch relativ ortsunkundig, ob wir ihm nicht weiterhelfen könnten. Wir haben ihm erklärt, wie er am besten zum Bahnhof kommt. Es war eine gute Nacht.

          • Lieber achtmalklug, manchmal ist es auch ganz lustig und aufschlussreich, statt nach Henning Jörg Claassens „Onkel Toms Hütte“ aus dem Neunzehnten Jahrhundert, einen Blick in Bücher zu werfen, die wir selbst in den Achtzigerjahren gelesen haben, als es mit Billy Jenkins und Tom Prox nichts mehr war. Von wegen: „gute alte Zeit“ und „mit Mitte vierzig war alles besser“. Zumindest anders. Aber war es das wirklich?

            Rechtzeitig zum Ende der ersten Saisonhälfte hab ich mir jetzt einen alten Krimi aus meiner Kiste rausgesucht, der Fußball zum Thema hat, unsere Sportart, der man gemeinhin rasanten Wandel nachsagt. Überraschenderweise ist Fußball übrigens selten Thema belletristischer Bücher, dabei gibt die Kickerei doch wirklich etwas her: 22 Leute, ein Ball, ein Schiedsrichter. Dazu ein Stadion (mehr oder weniger) voll mit Zuschauern. Ein Trainer, ein Manager, ein Präsident. Viele Leute mit vielen Interessen also, die sich nicht immer decken müssen. Das ergibt viele Hoffnungen mit vielen Enttäuschungen, und also einen guten Krimistoff.

            Der große Julian Barnes schuf 1980 unter dem Pseudonym Dan Kavanagh den Ermittler Duffy, einen bisexuellen ehemaligen Bullen, der nun im Securityfach tätig ist und den die Angst umtreibt, sich mit HIV infiziert zu haben. Wie gesagt: Es sind die Achtzigerjahre, und der Krimi von 1985 heißt Abblocken. Auf Englisch: Putting the Boot in. (Siehe: https://www.amazon.de/Abblocken-Dan-Kavanagh/dp/3453072995/ref=olp_product_details?_encoding=UTF8&me=)

            In seiner Freizeit ist dieser Duffy Torhüter bei einer Sonntagstruppe namens Reliables („Die Verlässlichen“) in London, kein guter wie Ole Springer, aber ein ebenso nachdenklicher: „Es heißt, Torwarte neigen dazu, nachdenkliche Typen zu sein“, steht im Buch, und weiter: „Als Torwart bist du exponiert. Zehn Leute können ein Spiel gewinnen, aber ein Trottel kann es vermasseln.“ Genau das passierte nicht nur Ole letzten Sonntag, sondern genau das passiert auch Duffy, als ihm „der Rotblonde“ die Pille ins Tor haut. Da beklagt er sich: „Das war’s dann wohl mit sauberer Kasten.“

            Haben wir alles schon mal gehört? Na klar, in jeder Sportschau, in jedem Spielbericht. Denn das Buch ist voll mit „Weisheiten“ und „Gemeinplätzen“ über Fußball, die sich in den mehr als 30 Jahren, die Duffy mittlerweile auf dem Buckel hat, nicht wesentlich verändert haben. Der eigene „saubere Kasten“ ist der ewig große Wunsch jedes Trainers und aller Spieler, und dass „ein Torwart“ allein ein Spiel vermasseln kann, das weiß auch heute jedes Kind.

            Meinst du vielleicht, dass „verschieben“ das neue Modewort des Fußballs wäre, eines, das die sogenannten Laptop-Trainer eingeführt hätten? Falsch, hatte früher nur einen anderen Vokal: „Dann, wenn sie ihre Leute vorschieben und nur auf Barney aufpassen, versuchen wir, euch fix zum Konter vorzuschieben“, gibt der Trainer Jimmy Lister die Losung aus.

            Und hören wir heute nicht verlässlich aus dem Mund jedes Trainers, dass „das Spielfeld eng gemacht“ werden muss? Bitte, vor 33 Jahren las sich das so: „Wenn sie in den ersten zehn Minuten eng spielen, spielen wir auch eng.“ Oder: „Eng spielen, hart spielen und die wichtigen Leute nach vorn werfen, wenn ihr einen Eckball kriegt. Zurück zu den einfachen Wahrheiten!“

            Kommt uns auch bekannt vor? Bei der zurückliegenden WM gab es eine vermeintliche Renaissance der Standardsituation. Und wenn nichts mehr läuft, dann wollen auch heute selbst die größten Taktikfüchse wieder zurück zu den „einfachen Wahrheiten“.

            Ach ja, weiteres Modewort „System“: Mehmet Scholl beklagte unlängst, dass jeder Jungkicker, der aus einer Nachwuchsakademie kommt, „18 Systeme rückwärts laufen kann“, aber keinen Ball um den Gegner herum spielen. Hätte er Abblocken gelesen, dann hätte er verstanden, dass auch „Systeme“ gar nicht so einfach zu lernen sind: „Du weißt ja, wie schwer es ist, wenn man in eine neue Mannschaft kommt, die nach einem anderen System spielt.“

            Jimmy Lister, der Trainer, trägt übrigens „einen blauen Blazer, gestreiftes Hemd, rote Krawatte und stets weiße Schuhe, auch bei Regen“. Er ist also „ein Typ“, wie es sie heute angeblich nicht mehr gibt – bis dann wieder irgendwo Peter Neururer auf der Trainerbank Platz nimmt. Von dem hören wir dann bestimmt wieder Sätze wie: „In gewisser Weise war Fußball einfacher, als man sich das vorstellte. Man trainierte viel, ging aufs Spielfeld und gab sein Bestes, sein Allerbestes.“ Das wusste schon Jimmy Lister, das wissen wir alle. Und: „Wir müssen halt weiter kämpfen, oder?“ Und: „Wenn wir jedes noch verbleibende Spiel gewinnen, liegt die Zukunft in unseren eigenen Händen.“ Und: „Die Jungs wissen, was sie zu tun haben, wir brechen nicht in Panik aus.“ Und: „Der Präsident und die Geschäftsleitung stehen hinter ihnen.“ Und: „Die Saison ist nicht zu Ende, bevor nicht das letzte Spiel abgepfiffen ist.“

            Der Kampfgeist, die ehrliche Arbeit, das Schicksal, das in den eigenen Händen liegt, und die ewige Treue des Präsidenten bis zum letzten Spiel – all das wird auch heute noch verlässlich beschworen, wenn eine Mannschaft in den Abstiegsstrudel gerät. Bruno Labbadia weiß das. Gewinnt die Gurkentruppe dann tatsächlich mal ein Spiel, heißt es wie vor 33 Jahren: „Die Spieler haben irren Charakter bewiesen.“
            Ein doller Däne oder ein forscher Finne

            Die Mannschaft, die von Jimmy trainiert wird und um die sich der Kriminalfall dreht, heißt Athletics. Sie steht zehn Spiele vor Schluss an viertletzter Stelle in der Dritten Liga, also mitten im Strudel. Was tun? „Man kauft einen neuen Spieler. Er muss beileibe nicht besser sein als jemand, den man für weniger Geld in Schottland bekommen könnte, aber ein doller Däne oder ein forscher Finne macht eben was her im Lokalblatt und holt ein paar Leute mehr durchs Drehkreuz herein.“

            Kennen wir auch, oder? Wenn es nicht läuft, dann muss ein Neuer her. Oft sind es dann „Ausländer“, die den vermeintlichen „heimischen Talenten“ angeblich den Weg versperren. Leuten wie Maggott, der bei den Athletics im Mittelfeld spielt, nicht gut, aber so: „Ich weiß, ich bin ein bisschen ungehobelt. Aber dafür habe ich die Übersicht, nicht wahr?“ Kann zwar nicht kicken, der Typ, hat aber die Übersicht. Man möchte erleichtert aufseufzen: Der hat sie also! Wir wollen sie auch haben! Die Übersicht, die uns heute allen ein wenig abhanden gekommen ist, sodass wir auf alles superhysterisch reagieren, was uns als neu und innovativ angepriesen wird.

            Abblocken ist aber nicht nur wegen seiner fußballerischen Weisheiten und Plattitüden ein lustiges und interessantes Buch, es ist vor allem ein hochinteressantes Dokument seiner Zeit und gesellschaftlicher Probleme, die unseren heutigen verblüffend ähnlich sind. So heißt es:

            „Fußballrowdytum spiegelt eine generelle Aggressivität wieder, die alle Teile unserer Gesellschaft erfasst. Sie können Fußballrowdytum nicht getrennt für sich betrachten. Sie müssen den Zusammenbruch des Respekts vor Gesetz und Ordnung allgemein sehen, sowie den Mangel an Selbstdisziplin in einer verweichlichten Gesellschaft.“

            An den Eingängen zum Stadion sieht es daher so aus: „Wenn die Bullen nicht jeden einzeln durchsuchen, würden sie Maschinenpistolen mitbringen und ihre Do-it-yourself-Panzerfaust.“ Auf der Saustall-Tribüne stehen Skinheads und Neonazis, die den damals ersten farbigen Fußballer der Athletics gnadenlos auspfeifen, den eigenen Spieler wohlgemerkt. Die aufs Feld geworfene Banane ist bis heute in vielen Stadion Beweis der Hirnlosigkeit vieler selbst ernannter Fans.
            „Glaubt ihr an Rückführung ins Heimatland?“

            Was diese denken, liest sich so: „Ich glaube, wir müssen alle Politiker rausschmeißen und uns eine neue Garnitur zulegen. Und außerdem muss Britannien für die Briten da sein. Und Rückführungen in die Heimat. Und das ‚Groß‘ muss wieder rein in Britannien. Und wenn sie zu viel Zoff machen, müssen die Nigger und Pakis aufgemischt werden.“ Könnte auch von Trump stammen.

            Im Stadion werden Zettel verteilt, auf denen steht: „Seid ihr jung? Seid ihr kräftig? Seid ihr Briten? Habt ihr die Schnauze voll davon, dass unser Land so verweichlicht ist? Glaubt ihr, dass verschiedene Rassen nebeneinander leben können? Glaubt ihr an Rückführung ins Heimatland? Organisiert Euch!“ Steht heute so oder so ähnlich in jedem Facebookpost eines Nazis, der was auf sich hält.

            Und wie steht „das Volk“ zu diesen Nazis im Buch? „Nein, ich persönlich habe eigentlich nichts gegen sie. Das sind keine schlechten Jungs. Sie sind nicht wirklich bösartig, höchstens ein bisschen übermütig. Schließlich waren wir alle mal jung, nicht wahr?“ Könnte auch eine typische Pegida-Mutti sagen, die mit ihrem Horst mal demonstrieren geht. Dort lässt man sich dann immer auch gerne über die Medien aus, so wie schon in Abblocken: „Kein Wunder, dass die Schmierblätter voller Lügen sind.“ So spricht „das Volk“.

            1985, als Kavanagh das Buch schrieb, gab es in England die Bergarbeiterstreiks, und Maggie Thatcher nahm jenen Schwung auf, der dem Kapitalismus zum endgültigen Sieg verhelfen sollte. Oder um im Bild zu bleiben: Sie wollte den Ball über die Linie bringen. In der Krimihandlung selbst geht es folglich auch um ein Bauprojekt, dem das Stadion der drittklassigen Athletics weichen soll, um Gier nach Profit, um Betrug. Kommt uns auch bekannt vor? Kein Wunder. Gier und rücksichtsloses Streben nach Profit sind doch die Themen unserer Zeit. Der Mist, auf dem alle unsere Probleme wachsen.

            Nicht mal der Wahnsinn mit der totalen Vermarktung des Fußballs ist neu. Schon Jimmy Lister versuchte, für seine Mannschaft gute Deals heraus zu schlagen: Er ruft „den Playboy Club an und fragt, ob sie ihm elf Bunnies für ein Foto mit der ersten Mannschaft ausleihen könnten. Man gab ihm zu verstehen, dass Athletics Werbewirksamkeit nicht ausreicht, um die Ausleihe von Bunnies zu verdienen“. Der Präsident hat aber sofort eine gute Idee: „Ich denke, wir könnten die Dudelsack Mädchen aus Dagenham kriegen.“

            Wahrscheinlich ist Lachen sowieso das beste Rezept in diesen Zeiten, in denen uns allen ein wenig die Übersicht abhanden gekommen ist.

          • C. Kai
            Mein lieber Kai,
            ich muß gestehen, Dan Kavanagh ist für mich ein unbeschriebenes Blatt und von Julian Barnes habe ich wohl vor längerer Zeit etwas gelesen, muß auch noch irgendwo in meinem Regal stehen, werde mich mal in den nächsten Tagen auf die Suche begeben. Ich finde es aber geradezu spannend, welche Parallelen Du zu unserer heutigen Zeit aufzeigst. Das kommt meiner Weltsicht sehr nahe, denn ich glaube, daß unser viel gerühmter Prozeß der Zivilisation sich bis jetzt nur wenige Milimeter von der Barbarei entfernt hat. Oder man denke nur an das Aufkommen des Rechtsradikalismus Land auf, Land ab. Die Abwehr gegenüber dem Fremden. Bei alldem viel mir wieder jener Rabbi Ben Akiba oder Akiba ben Josef ein, den ich bei passender Gelegenheit schon früher immer zitiert habe:

            „Alles ist schon dagewesen“,
            Ben Akiba sprach’s, der greise,
            Doch wo er den Spruch gelesen,
            Das verheimlicht er uns weise.

            Unbekannt

            Quelle: Aus den Fliegenden Blättern, ersch. 1845-1928 bei Braun & Schneider, München. Originaltext

            Es würde mich nicht stören, wenn der alte Ben Akiba auch für das morgige Spiel in Rehden Recht behalten würde, denn dort gelang dem LSK schon so mancher Dreier.

            PS.: Ich krame fast nur noch in meiner Bücherkiste und bin gerade bei Eric Ambler und seiner frühen Periode bis 1941 als auch er in den Krieg mußte und nicht mehr zum Schreiben kam. Ist etwas für Nostalgiker.

          • Lieber achtmalklug,

            ich habe mir gerade die welt.de-Fußballnews runtergeladen. Dort hat einer noch schneller geschrieben, als Lucky Luke zieht und schießt: https://www.fm1today.ch/2016/11/20161114120518471-640×480.jpg

            Das Beispiel von Ola „Ben“ Bola und Udo Carabas (schreiben first, bedenken second) scheint Schule zu machen. Um Elena nicht in Rage zu bringen, habe ich hinter „Schiedsrichter [!] Susann Kunkel“ ein „[w]“ eingefügt. Aber auch sonst gibt es in dem Stück Schriftgut allehand interessante Parallelen zu den Beobachtungen von Dan Kavanagh:

            »Am Samstag verbuchte der BSV Schwarz-Weiß Rehden einen 2:1-Erfolg gegen den Lüneburger Sport-Klub Hansa. Auf dem Papier hatte sich ein enges [!] Match bereits abgezeichnet.

            Beim Blick auf das knappe Endergebnis wurde diese Erwartung letztlich bestätigt. Im Aufeinandertreffen beider Kontrahenten in der Hinrunde hatte Lüneburg denkbar knapp beim 1:0 die Oberhand behalten.

            Rehden veränderte die Startaufstellung im Vergleich zum letzten Spiel auf einer Position. Für Tomic spielte diesmal Becker. Hansas Trainer Zobel dagegen setzte auf einfache Wahrheiten [!!] und schickte die gleiche Startelf wie in den beiden vorangegangen Partien auf den Platz. 205 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den BSV schlägt – bejubelten in der 25. Minute den Treffer von Santiago Aloi zum 1:0. In der 32. Minute brachte Yannis Becker das Netz für den Gastgeber erneut zum Zappeln. Mit der Führung für den BSV Schwarz-Weiß Rehden ging es in die Kabine. In der 63. Minute wurde Eric Babacar Gueye für Felix Vobejda eingewechselt. Zuvor war keine der beiden Mannschaften nach dem Wiederanpfiff besonders in Erscheinung getreten. [Um genau zu sein: Beide Teams schienen sich, flach auf den Rasen gepresst hinter dem Anstoßpunkt versteckt zu halten.] Umso überraschender, als Michael Kwabena Ambrosius wie aus dem Nichts kommend für den Lüneburger Sport-Klub Hansa in der 68. Minute das erste Tor schoss. Das zweite fiel leider nur in einem abgelegen Paralleluniversum. Als Schiedsrichter Susann Kunkel [w] die Partie abpfiff, reklamierte Rehden schließlich einen 2:1-Heimsieg für sich. Niemand bestritt diese Reklamation.

            Schwarz-Weiß besserte die eigene, eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt sechs Siege, vier Unentschieden und elf Pleiten. Die drei Punkte bringen für den BSV keinerlei Veränderung hinsichtlich der Tabellenposition. (Auch keine hinsichlich der Papillenlocation.)

            Die Situation in Lüneburg bleibt angespannt. Gegen den BSV Schwarz-Weiß Rehden kassierten die harmlosen Heidschnucken bereits die zweite Niederlage in Serie. Trotz der Schlappe behält Hansa den elften Tabellenplatz bei. Am kommenden Freitag trifft Rehden auf die SpVgg Drochtersen/Assel, der Lüneburger Sport-Klub Hansa spielt tags darauf gegen Sven Hübschers U23 Millionentruppe vom SV Werder Bremen.«

  10. An den Zirkuskunstschriftsteller Olaf „Ben“ Boles hat Jens-Peter Hecht einen wahrhaft nobel gezügelten Leserbrief geschrieben. Unter der Überschrift „Wir warten demütig auf Baugenehmigung“ ist diese Zuschrift gestern (Mittwoch, 28. November 2018, Seite 4) in der Lünepost (Stichworte: Kolumne „Bens Blick“ zum Lüneburger SK in der LP vom 24. November, Seite 20) zu lesen gewesen. Lieber Stefan Hye, lieber Reineke, lieber Heinz-Karl Rumgekicke, liebe andere, was haltet Ihr davon? Hätte da mehr Zunder reingemusst? Oder war gerade wegen der manipulativen Stimmungsmache die Hechtsche Mäßigung die Höchststrafe für den ebenso ahnungs- wie verantwortungslosen LP-Quackelheini? Hier der komplette Hecht-Text:

    Lieber Ben Boles,

    in Ihrer Situationsbeschreibung des Lüneburger Sports, speziell des Fußballs, stellen Sie fest, dass es überdurchschnittlich viele Vereine in dieser Stadt gibt. Das stimmt! Sie haben auch Recht, dass der Lüneburger SK seine Insolvenz selbst verschuldet hat. Damit allerdings enden Ihre korrekten Fakten.

    Sie schreiben z. B. vom „Anspruch“ des LSK auf ein eigenes Stadion. Der LSK hat diesen Anspruch gegenüber niemandem gestellt. Schon gar nicht gegenüber der Stadt.

    Richtig ist, dass der LSK ein eigenes Stadion bauen möchte und dazu ein geeignetes Gelände braucht, das auch gekauft werden soll. Hier allerdings wäre die Unterstützung der Stadt hilfreich.

    Sie sprechen von Demut und Bescheidenheit. Wenn Sie sich mal die Anlage in der Goseburg ansehen würden, die der LSK vor einem Jahr in einem völlig verwahrlosten Zustand übernommen hat und aus der er mit tausenden Arbeitsstunden ehrenamtlicher Mitarbeiter ein „Schmuckstück“ gemacht hat, hätten Sie diese Begriffe vermutlich, so hoffich wenigstens, nicht benutzt. Zumal der LSK an dieser Stelle auch gern das völlig marode Klubhaus abreißen und neu bauen würde, um dieses Projekt zu vollenden. Da warten wir „demütig“ auf eine Baugenehmigung.

    Die Auflistung von hanebüchenen Plattitüden in ihrem „Kommentar“ gipfelt in der Forderung, „man“ solle aufeinander zuzugehen. Aufeinander zugehen aber heißt, dass sich BEIDE bewegen. Sonst würde es wohl heißen, „auf jemanden zugehen“…

    Es wäre schön gewesen, wenn Sie sich vorm Schreiben genauer mit der Situation beschäftigt hätten. Denn dann hätten Sie auch gewusst, dass der LSK monatlich 600 Euro Miete/Pacht an den VfL Lüneburg zahlt und dafür auch eine wertige Gegenleistung erwarten darf.

    Eines zum Schluss: Die Insolvenz des LSK liegt nun fast 18 Jahre zurück und kein anderer Verein in Stadt und Landkreis hat durch sie einen Schaden erlitten. Nur der LSK selbst. Seit ein paar Jahren versuchen zwei, drei Handvoll Freunde des LSK, den Verein wieder zurückzuführen. Mit großem Einsatz. Für diese Menschen wären positive Bemerkungen hilfreich und motivierend, um dieses Vorhaben fortzusetzen – und nicht das von großen Kenntnisdefiziten zeugende Herumreiten auf Fehlern von vor 18 Jahren, mit denen dieser Kreis nichts zu tun hatte.

    Jens-Peter Hecht, Medienbeauftragter des Lüneburger SK

    • Dieser Leserbrief ist mir bei der Lektüre der LP leider entgangen. Vielen Dank für die Wiedergabe.

      Ich denke, der gute Jens-Peter hat hier genau den richtigen Ton angeschlagen und alles gesagt, was es zu dieser Angelegenheit zu sagen gibt. Vielsagend ist natürlich seine Bemerkung zu der Mahnung des Zugereisten „Man solle aufeinander zugehen“.

      Nach wie vor kommt es mir sehr merkwürdig vor, daß ein Zugereister in der Kommentarspalte überhaupt so einen Text vom Stapel lassen konnte. Nimmt man dann noch die beiden Beiträge von Herrn Ahrens dazu, die dem LSK eine Krise andichteten und in denen ein Machtwort des Allmächtigen aus dem Rathaus wie ein Befreiungsschlag zwischen zwei unbelehrbare Streithähne dargestellt wurde, von denen sich der eine besonders widerborstig zeigte, was jemandem, der im Büßergewand daherkommt, überhaupt nicht gut zu Gesicht steht, nimmt man also diese drei für mich unsäglichen Beiträge zusammen, dann scheint da eine von der Redaktion der LP verfolgte bestimmte Methode dahinter zu stecken. Man könnte das mit Meinungsmache bezeichnen.

      Und denke ich an unsere drei Kenner der „bunten Wirklichkeit“ – die Herren Carabas, Udo und LSK-Anhänger – (handelt es sich um drei oder anderthalb?) – dann ist Jens-Peter natürlich auch nur einer der allgemeinen LSK-Fans mit ihrer schwarz-weißen Optik. Wie heißt es doch zumindest etwas tröstlich bei einem unserer Großen, die immer wieder auch als prägend für unsere Lei(d)tkultur genannt werden? „Was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen.“

    • Hallo Herr Hecht, Sie wollen „das völlig marode Klubhaus an der Goseburg abreißen und neu bauen“? Überlegen Sie sich das gut! Ein Neubau ist nicht immer gleichbedeutend mit Verbesserung! Wir sind da letztens zum Beispiel mit fünf Erwachsenen das erste Mal nach der Neueröffnung im ‚Forsthaus Rote Schleuse‘ zum Mittagessen gewesen. Das alte Forsthaus kannten wir seit 1980, dementsprechend gespannt waren wir auf das neue. Etwas unprofessionell fanden wir, dass auch eine Woche nach der Neueröffnung die Homepage des Restaurants noch nicht fertig und auch eine direkte telefonische Reservierung nicht möglich war, sondern über das ‚Bergström‘ in Lüneburg erfolgen musste, was die Bestätigung der Reservierung um einen Tag verzögerte. Mittlerweile ist der Internetauftritt komplett, aber wenn in der Vorstellung des Hauses davon gesprochen wird, man speise „in einem romantischen Forsthaus der guten alten Zeit“, kann das nur zu Erstaunen oder gar Enttäuschung führen, zumal wenn man das alte Haus kannte – die Sanierung des alten Forsthauses ist von außen durchaus gelungen, aber innen kann von Romantik u. E. keine Rede sein, denn man betritt einen lichten, modern gestalteten Raum mit einem ebenso modernen offenen Kamin, der eher nüchtern wirkt. Möglicherweise kann der „Kleine Festsaal im Wald“ bei entsprechender Beleuchtung und Raumgestaltung romantisch wirken – der ist aber ‚kein romantisches Forsthaus der guten alten Zeit‘.

      Die Reservierung hatte geklappt, nach unserer Ankunft um ca. 12:00 Uhr mussten wir allerdings mindestens eine Viertelstunde warten, bis die erste Servicekraft nach unseren Wünschen fragte. Die Getränke kamen dann relativ schnell, aber bis wir unsere Vorsuppen erhielten, war es mittlerweile 13:15 Uhr geworden. Die Hauptspeisen wurden dann leider nicht zusammen serviert, denn einer aus unserer Runde musste auf sein Essen länger warten, was dazu führte, dass zumindest für meinen Geschmack mein Gericht nicht mehr so richtig warm war – als Ausgleich war dafür der Weißwein inzwischen nicht mehr ganz ansprechend temperiert. Die Gerichte waren schmackhaft, aber unseres Erachtens auch relativ teuer (mein Hauptgericht ‚Hamburger Pannfisch‘ kostete z. B. €17,90), die Weinkarte startet preismäßig für 0,15l (nicht etwa 0,2l) gleich über €5,-. Enttäuscht waren wir, dass – mittlerweile mitten in der Spargelsaison – keine Spargelgerichte angeboten wurden.

      Als sehr störend empfanden wir den hohen Geräuschpegel im Speiseraum, bedingt auch dadurch, dass die Geräusche von der Essens- und Getränkeausgabe ziemlich ungefiltert in den Raum gelangen, sich auch der Kassenbereich im Raum selbst befindet, was sehr viel Unruhe mit sich bringt; besser wäre es gewesen, diesen mit in den Servicebereich hinein zu nehmen.Während unseres Besuchs schien es zudem ein Problem mit der Kasse selbst gegeben zu haben, denn mehrere Servicekräfte waren gleichzeitig oder auch abwechselnd mit ihr beschäftigt, was zusätzlich Hektik vermittelte.

      Für Servicekräfte wie Gäste gleichermaßen ungünstig gestaltet erscheint der Zugang zu den Toiletten, zur Garderobe und zum ‚Klelnen Festsaal…‘ – meines Erachtens zu eng. Den Herren kann man immer dann, wenn die Tür zu den Herrentoiletten geöffnet wird, beim Pinkeln zuschauen – vermutlich hätte ein anderer Türanschlag gereicht, um das zu verhindern. Wenn meine Frau richtig gesehen und gezählt hatte, stehen für die Damen nur zwei Toiletten zur Verfügung – entschieden zu wenige, lange Schlangen sind bei gutem Wetter garantiert programmiert (aber vielleicht stehen – für den Biergarten – an anderer Stelle zusätzliche Toiletten zur Verfügung?). Mit den Toiletten haben Sie ja auch auf den Sülzwiesen gehörige Probleme, wie uns Hartmut Schlomski erst vor einigen Tagen wieder schrieb. Und Herr Reineke hält den Abort nicht ohne Grund für die eigentliche Visitenkarte einer gut geführten Klubhausrestauration. Sie werden also verstehen, welches Fingerspitzengefühl gerade in diesem Bereich angezeigt ist.

      Möglicherweise war das gute Wetter dafür mitverantwortlich, dass wir den Eindruck gewonnen hatten, das Personal sei mit der Situation überfordert; so musste die für unseren Tisch hauptsächlich zuständige Servicekraft – alle,die sich um uns kümmerten, waren angemessen freundlich – auch im Außenbereich bedienen, was sehr lange Wege mit sich brachte. Fazit: es möge sich im Servicebereich um Startschwierigkeiten gehandelt haben, die sich im Laufe der Zeit legen können, die baulichen Gegebenheiten lassen sich aber nicht so schnell verbessern. Wir werden sicherlich nach einiger Zeit dieses Restaurant noch einmal wieder aufsuchen und hoffen darauf, dass Anspruch und Wirklichkeit dann deckungsgleicher ausfallen – und der Vorstellungstext sollte dringend überarbeitet werden.

    • Lieber Reineke,

      heute grüße ich dich aus dem „Vereinsheim Waldsportstätten“ an der Dickeler Str. 22 in 49453 Rehden. In knapp einer halben Stunde wird der Schieri anpfeifen. Stefan und seine Drummerboys haben schon Position bezogen. Zeit genug, dir kurz über die Parkartige Spielanlage zu berichten. Was meinst du? Sollte es sowas für den Regionalligafußball in Lüneburg nicht auch geben:

      Seit dem Jahr 2003 begeistert der BSV Rehden seine Mitglieder, Fans und Zuschauer auf der herrlichen Sportanlage an der Dickeler Straße. Der alte Sportplatz „an der Bahn“ wird inzwischen als Markt- und Kirmesplatz genutzt. Die Waldsportstätten bestehen aus dem Stadion, zwei schönen Trainingsplätzen, dem Schulsportplatz mit Tartanbahn, den großzügigen Umkleidekabinen, einem DFB-Kleinfeld und einer Skateranlage. Zudem gibt es eine für Bundesliga-Volleyball geignete Dreifach-Turnhalle, sowie Verkaufsstände (Fanshop, Bratwurstbude und Getränkeausschank) und ein doppelstöckiges Vereinsheim mit VIP-Lounge. (Kapazität Stadion: 364 Sitzplätze überdacht, 4000 Stehplätze, 100 VIP-Lounge, 4464 gesamt)

      Für das Catering in den gesamten Waldsportstätten ist die Koch´s Catering GmbH aus Rehden zuständig. Die Verpflegung der Zuschauer erfolgt über das Vereinsheim, die VIP-Lounge, in welcher es beim Kauf einer VIP-Karte ein reichhaltiges warmes und kaltes Buffet, sowie kostenfreie Getränke gibt.

      Die VIP-Lounge ist das Prachtstück des Vereinsheims des BSV Rehden. Im 1.Stock befindet sich eine großer Raum mit Theke und Sitzgelegenheiten. Durch die große Fensterfront und den Balkon zum Spielfeld hin kann man in gemütlichen Ambiete die Spiele des BSV Rehden verfolgen. In einem seperatem Raum werden die Besucher des VIP-Bereichs mit einem köstlichen warm und kalten Buffet der Koch´s Catering GmbH aus Rehden versorgt. Bereits eine Stunde vor Spielbeginn und bis zu zwei Stunden nach Spielende erhalten die VIP-Gäste kostenloses Catering.

      Nach dem Spiel findet in der VIP-Lounge die offizielle Pressekonferenz statt. Zudem hat der VIP Raum zwei Flachbildschirme, auf welchen die Spiele der Fußball-Bundesliga, Champions-League und Länderspiele der Deutschen Nationalmannschaft übertragen werden. VIP-Tickets gibt es sowohl für die Saison, als auch für einzelne Spiele in unserem Ticket-Center online.

      Die Außenbewirtung erfolgt über eine neue Bratwurstbude und einem Rundum zugänglichen Getränkeausschank, bei welchem man vom Spiel nichts mehr verpasst. Zudem gibt es im Gästebereich einen Verkaufsstand. Bei hohen Zuschauerzahlen werden zusätzlich noch mobile Verpflegungsstellen aufgebaut. Neben der Haupttribüne und vor dem Vereinsheim gibt es gemütliche Sitzgelegenheiten.

      Für die Gästefans ist im Gästebereich ebenfalls ein Bratwurst- und Getränkeverkauf vorhanden. Bei einem hohem Zuschaueraufkommen werden weitere mobile Verkaufsstände geöffnet.

      Die Umkleideräume wurden gemeinsam mit der Mehrzweckhalle errichtet und bietet Platz für 4 Mannschaften, Schiedsrichter und Trainer. Die Ausstattung ist auf dem neuesten Stand. Jede Kabine hat eigene Duschen, ein WC und eine Massagebank. Zudem ist eine Schuhwaschstation und ein seperater Ball- und Materialraum vorhanden.

      • Hallo Totalbedebbert,
        vielen Dank für diesen Stimmungsbericht aus Rehden. Wenn man das so liest, reibt man sich erstaunt die Augen. Aber dann wird doch schnell klar. Es gibt bedeutsame Unterschiede zu Lüneburg. Lüneburg ist eine Universitäts- und Hansestadt mit demnächst 80.000 Einwohnern – die Bebauung des Grüngürtels West und die nachfolgende Eingemeindung von Reppenstedt werden diesen Sprung in den Kreis der Großstädte ermöglichen. Da braucht man schon Prachtbauten wie die Elbphilharmonie. Die ist ja auch dauernd ausverkauft. So etwas wird ja wohl auch in der Heidemetropole mögllich sein.

        Die Gemeinde Rehden beherbergt dagegen knappe 2000 Menschen und die Gesamtgemeinde kommt auf ca. 6000. Da kann man schon ein bißchen Geld für Volks-,Breiten- und auch Spitzensport locker machen also integrierte Daseinsvorsorge betreiben. In Lüneburg werden wir – d.h. zumindest ich – so etwas nicht mehr erleben.

        Das Spiel selbst ist ja nun schon eine Weile vorbei. Ich hoffe, es hat Eure Stimmung nicht total verhagelt und Ihr könnt noch ein wenig das Flair der VIP-Lounge und die wunderbare Gastronomie genießen. Der Wind weht wieder rauher um Zobel und seine Mannen.

        • Lieber Reineke,

          ja, so einen kommunalen Sportpark mit Halle, Stadion und diversen Trainigsplätzen, Wellnesanlagen und Ertüchtigungsmöglichkeiten für Schule und Freizeit bekommst du wohl nur hin, wenn die Brainpower nicht so gewaltig gegen das zarte Pflänzlein Vernunft anprallt, wie in dem Oberzentrum unserer Metropolregion „London-Moskau-Barcelona“.

          Otto hat da gerade mächtig vom Leder gezogen: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/2117152-arena-vorsteuerabzug#comment-214771

          Was den Kick angeht, da hat Kais Freund Dan Kavanagh schon 1985 alles Nötige zu geschrieben: In seiner Freizeit ist dieser Duffy Torhüter bei einer Sonntagstruppe namens Reliables („Die Verlässlichen“) in London, kein guter wie Ole Springer, aber ein ebenso nachdenklicher: „Es heißt, Torwarte neigen dazu, nachdenkliche Typen zu sein“, steht im Buch, und weiter: „Als Torwart bist du exponiert. Zehn Leute können ein Spiel gewinnen, aber ein Trottel kann es vermasseln.“ Genau das passierte nicht nur Ole letzten Sonntag [und auch gestern wieder], sondern genau das passiert auch Duffy, als ihm „der Rotblonde“ die Pille ins Tor haut. Da beklagt er sich: „Das war’s dann wohl mit sauberer Kasten.“ (https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/236242-egestorf-stoppt-lsk-siegeslauf#comment-75411)

          Den ausführlichen Spielbericht von der Dickeler Str. 22 in 49453 Rehden hat ebenfalls Kai gestern in einem privaten Schreiben an die Adresse von achtmalklug geliefert: https://www.landeszeitung.de/sport/fusball/regionalliga-fusball/236242-egestorf-stoppt-lsk-siegeslauf#comment-75641

          Von den 205 Zuschauern stammten geschätzte 25 aus Lüneburg. Vielleicht waren es aber auch 26. (Wenns um Fakten geht, musst du dich bitte ans Redaktionsteam der Lünepost wenden.)

      • Hallo Reineke,

        gesehen? Landrat und Kreisrat machen Arena-Bekenntnisse: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/2122032-schienenausbau#comment-215081

        • Mein lieber Herbert,
          da hat er sich wohl verplappert. Er meinte das Umgekehrte. Nur Wunschzahlen können das Projekt retten, realistische Zahlen sind Fake und können nur verhindern, daß die Wünsche hinter den Wunschzahlen Wirklichkeit werden.

  11. schlüssellochgucker

    Herr Mägde war auch noch im Wirtschaftsrat des LSK und wusste daher genau wie viel Kohle noch von der Sparkasse fließen muss um das Fass zum überlaufen zu bringen ,könnte man(n) annehmen.
    Ferner war zu hören ,das es für Wilschenbruch einen Bebauungsplan gegeben hat 1998/99 bevor überhaupt die Insolvenz 2001 angemeldet wurde. Ein schlimmer Finger der hier das Laub rascheln hört.

    • Das klingt dann aber nicht mehr nach einem Karl Friedrich May-, das klingt schon sehr nach einem Mario Gianluigi Puzo-Roman.

    • Hallo Hartmut Schlomski, wir als LSK Fans wissen es zu würdigen, dass uns in den letzten Jahren ganz schön aus der Patsche geholfen wurde. Ob TSV Bardowick, Matthias Merz mit seinem VFL oder Juri von SVE. Dafür noch einmal Danke vom LSK. Wir werden sicher nicht alle Baustellen über Nacht reparieren können und Eure Hilfe sicherlich noch öfter brauchen. Sicher ist, dass wir Euch das nicht vergessen, ehrlich.

      • Aus wievielen Fans bestehst Du denn, Zuschauer? Oder sagst Du immer „wir“ statt „ich“, weil Du meinst, alle anderen müssten Deiner Meinung sein? Oder bist Du vom Fanclub autorisiert worden, im Namen der Mitglieder zu sprechen? Oder hast Du mit dem lieben Gott telefoniert und er hat dir erzählt, was „wir“ zu würdigen wissen? Oder hattest Du einfach so „das Gefühl“, ähnlich wie es Jan Beckmann, Stefan Ahrens und Olaf „Ben“ Boles zur Grundlage ihrer Berufsausübung gemacht haben, Deine ganz ureigene persönliche Sichtweise mal kurz zu der von halb Lüneburg hochjazzen zu sollen? (Bist du der eineiige Zwillingsbruder von Udo Carabas, dem selbstgerechten „LSK-Fan“ mit den hundert Decknamen?)

  12. Hi achtmalklug, zu einigem Gelächter kam es unlängst in der Bäckerei Käfer in Rettmer, als ein junger Mann mit auffällig dünnen Beinen statt eines Sesam-Brötchens ein Samsa-Weckli verlangte. Die scheinbar so freundlichen, in Wirklichkeit so grausamen Bäckereifachverkäuferinnen wurden erst totenbleich, beömmelten sich dann aber sehr.

    Walter Benjamin hat einmal gesagt, dass Kafka, wenn er sich Sagen vornahm, Märchen für Dialektiker schrieb. Wenn er an Märchen anknüpfte, waren’s eher Sagen für Diabetiker.

    Keineswegs der Urenkel von Kafka, sondern bloß Mitarbeiter beim Blödfunk ist Markus Kavka. Wer sich noch an MTV erinnert, ist versucht zu glauben, dieses Gebilde hätte früher irgendeine zweckmäßige Form gehabt und jetzt sei es nur zerbrochen.

    Die mysteriöseste unter all den unheimlichen Gestalten in Kafkas rätselhaftem Werk ist wahrscheinlich der enigmatische Karl Roßmann. Halb Ross, halb Mann, erinnert er an eine düstere Mischung aus Hellmuth Kafkaesk Karasek und dessen Witzen. Frappierend: In frühen Notizen Kafkas heißt Roßmann noch dm.

    Zum Schluss noch etwas zum Nachdenken für Herrenreiter: Während Kafka jahrelang müllerte, hat Müller nie gekafkat.

  13. Gleich geht’s los. Ein Dreier heute könnte uns theoretisch auf den siebten Tabellenplatz katapultieren!!!!!!!!!!

  14. Hier mal einige Ergebnisse des LSK gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller:

    14. 11. 2014 BV Cloppenburg (15. Tabellenplatz) – LSK 4 : 1
    22. 03. 2015 LSK – Goslar 08 0 : 8
    27. 09. 2015 LSK – Goslar 08 (16. Tabellenplatz) 1 : 2
    10. 12. 2016 SV Eichede (Tabellenletzter) – LSK 4 : 0
    31. 10. 2017 Eutin 08 (Tabellenletzter) – LSK 4 : 0
    01. 12. 2018 BSW Sv Rehden – LSK 2 : 1

    Was lassen solche Ergebnisse in Reihe vermuten?

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