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Die LSK-Spieler feiern zusammen mit ihren Fans den 2:1-Sieg. Foto: saf

Krottke lässt LSK jubeln

Der Lüneburger SK schöpft neue Hoffnung im Abstiegskampf. Dank eines 2:1 (1:1) gegen den SSV Jeddeloh verbesserte sich der Fußball-Regionalligist eine Woche vor Saisonschluss auf den 15. Platz. Krottke markierte das entscheidende Tor in der 88. Minute aus kurzer Distanz. Zuvor hatten vor 465 Zuschauern Sakai (13.) sowie für die Gäste Kaiser (25.) getroffen.

„Die Mannschaft war sehr willensstark, manchmal fast zu eifrig“, meinte LSK-Coach Rainer Zobel. Gewinnt der LSK auch am kommenden Sonntag beim Absteiger Lupo Martini Wolfsburg, hätte er Platz 15 sicher und könnte sich sogar auf 14 verbessern, falls Norderstedt parallel in Egestorf nicht gewinnen würde.

Im günstigsten Fall (Braunschweig hält die 3. Liga, Wolfsburg II steigt auf) würde Platz 15 den Klassenerhalt bedeuten, im ungünstigsten (Braunschweig steigt ab, Wolfsburg II nicht auf) würde allerdings selbst der 15. direkt absteigen.

 

 

24 Kommentare

  1. Das war das geilste Fussballspiel des Jahres in Lüneburg. Das LSK da wegzieht kann nicht der Ernst sein . So ein guter Fussball wird in Lüneburg gebraucht. Auch wenn andere ganz gut sind. LSK ist ja mindestens zwei Klassen besser und höher in Lüneburg. Wünsche alles gute und genauso gute Ergebnisse für Lüneburg in der nächsten Saison.

  2. Kalle Grabowski

    Ganz, ganz starker Auftritt der Truppe! Chancen ohne Ende aber das nötige Glück hat gefehlt. Bis zur 87. Minute. Vorbildlich der Auftritt vom scheidenden Felix Vobejda. Starke Leistung! Alle haben des Letzte aus sich rausgeholt und sich mit diesem Sieg belohnt. Hut ab!

  3. Klasse Fußballspiel, viel Tempo, gute Kombinationen und ein offener Schlagabtausch mit etwas mehr Chancen beim LSK, der verdient als Sieger vom Platz ging. Hat Spaß gemacht zuzuschauen und ich hoffe nächste Saison weiter Regionalliga mit dem LSK schauen zu können.

  4. Megagut!!! We´re still alive, fu***** LSK-Party-People!!!

    Jetzt alle nach Wolfsburg!

    • Ich bin fick und fertig.😂
      In der Pause zwei Beipässe bekommen.😆
      Was für ein geiles Spiel,das war mal wieder ein Fußballfest vom Allerfeinsten. Tolles Spiel und Mega Stimung heute.
      Wer sich heute für den HSV auf Sky entschieden hat,Rieeeesen Fehler.
      Nächsten Sonntag geht der Wahnsinn weiter. Das Wunder von Lüneburg? ???👊👊⚽⚽🏴🏳🏴🏳♥

      • Jetzt immer schön besonnen bleiben. Auch wenn die Wolfsburger nur Lupo heißen, können die zum echten Goofy werden. Egestorf und Havelse haben sie im Hinspiel 2:0, den VfL Oldenburg haben sie Ende März 3:0 abgeledert und gegen Hamburg, Kiel und Rehden in diesem Jahr unentschieden gespielt. Also Obacht! Und bitte das Gehirn vorläufig noch eingeschaltet lassen!

        • Lieber Siggi,
          ich glaube, das ist jedem Fan bewusst,das es ein schweres Spiel bei den Lupo Martini Boys werden wird.Aber man wird sich ja noch freuen dürfen nach diesem klasse Fußball Fest.
          Traurig und am Boden waren wir wochenlang,da kann man sich auch mal freuen und für ein paar Stunden diesen wichtigen Sieg genießen.
          Wer hätte nach dem 2-2 gegen Norderstedt und dem 1-3 gegen Weiche noch damit gerechnet,das wir noch eine Chance auf den Klassenerhalt bekommen?
          Ich nicht,und um so größer ist die Freude bei mir,und die Hoffnung auf den nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt.

          • Ist schon klar, Stefan. Ich war Sonntag auch ganz aus dem Häuschen. Heiser bin ich immer noch. Nur — jetzt bloß nicht die Zügel schleifen lassen und denken, diese Fix- und Foxi-Zwerge aus Kreuzheide in der Nordstadt von Wolfsburg putzen wir einfach so mal eben zweistellig von der Platte. Mit Erkenbrecher haben die einen Coach, der, ähnlich wie Zobel, mit den Wassern aller sieben Erdteile gewaschen ist. Und, weil bereits abgestiegen, werden die Jungs von Unione Sportiva Italiana frisch, frech und frei aufspielen. Da sind zwei, drei richtig schnelle, abgezockte Dribblatores unter den A-Junioren, die bestimmt zum Einsatz kommen. Also: Concentrazione, per favore!

            Klasse Radau übrigens mal wieder von dir und deiner Combo!

  5. Hallo sportred, was ist, wenn, wonach alles aussieht, Braunschweig die Dritte Liga hält UND (wonach es ebenfalls aussieht, denn die Hürden heißen Chemnitz und Bayern II) Wolfsburg nicht aufsteigt? Reicht dann Rang 15 nicht auch?

    • So, hier folgen alle möglichen Fälle (der Nordostmeister Chemnitz steigt in diesem Jahr übrigens automatisch auf, nächstes Jahr geht der Nordmeister ohne Relegation hoch)
      Braunschweig steigt ab, Wolfsburg II steigt nicht auf = 4 Absteiger, Platz 14 geht in die Relegation.
      Braunschweig steigt ab, Wolfsburg II steigt auf = 3 Absteiger, Platz 15 Relegation.
      Braunschweig rettet sich, Wolfsburg steigt nicht auf = 3 Absteiger, Platz 15 Relegation. (Halte ich für am wahrscheinlichsten…)
      Braunschweig rettet sich, Wolfsburg steigt auf = 2 Absteiger, Platz 16 Relegation.

      • Wieso DREI Absteiger + Relegation für „Braunschweig rettet sich, Wolfsburg steigt nicht auf“ (was auch ich für am wahrscheinlichsten halte)?

        • Das ist der Regelfall (ebenso viele Teams gehen in die 3. Liga wie runterkommen, nämlich Null) – und für die drei festen Aufsteiger aus den Oberligen müssen drei Teams absteigen. Die Relegation des RL-15. gegen den OL-2. aus Niedersachsen ist da nur noch Zugabe.

        • weil’s eben so ist!

          • Wie in Lüneburg. Oder? Da ist auch immer alles so, wie’s immer schon war, und darum ist es so und bleibt’s auch so.

      • Meine Wunschliste
        Dann hoffe ich mal auf einen Sieg vom LSK gegen Lupo, bei gleichzeitigem Unentschieden von Egestorf und Norderstedt

        • Ausderdrehung

          Wenn St. Pauly 0:4 gegen Havelse verliert, Norderstedt gegen Egestorf nicht gewinnt und wir elf Tore gegen die Luponys machen, ist sogar der 13. Tabellenplaz noch drin.

  6. @ Kanter-Siggi,
    Dankeschön, das wird am Sonntag hoffentlich noch einen Tick besser.

    Liebe LSK Fans,
    Wer sich am Sonntag auf den Weg nach Wolfsburg macht,sollte sich eine Tribünen Karte kaufen, da die Sichtverhältnisse im Gästekäfig sehr bescheiden sind.
    Und wer mag schon Käfighaltung,das sollte generell verboten werden. Da haben Hühner heute mehr Komfort als Fußball Fans in der Regionalliga. 😆

    Ich möchte alle die am Sonntag nach Wolfsburg fahren bitten,unseren LSK bei Ecken und Freistößen durch klatschen mit zu unterstützen.
    Was gute Stimmung bewirken kann,haben wir dieses Jahr bei Eintracht Frankfurt gesehen,das sind diese 10% extra,die solche Entscheidungs Spiele brauchen,um das gemeinsame Ziel,den Klassenerhalt in der Regionalliga zu erreichen.
    Fußball ist ein Mannschaftssport,und wir alle sind die Mannschaft hinter der Mannschaft.Geben wir den Jungs am Sonntag den extra kick,um den nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt zu schaffen.
    Ich sag schon mal Danke.
    LSK Trommler

  7. Totalbedebbert

    Reineke, was ist los?

    Wo bleibt die historisch einordnende Gesamtbetrachtung?

    • Hallo Totalbedebbert,
      eigentlich ist alles gesagt, und bei den ewigen Nörglern herrscht das Schweigen im Walde. Dennoch historisch: der erste Dreier gegen Jeddeloh in der Regionalliga. Fein auch, daß Vobejda sein Abschiedsspiel vor eigenem Publikum bekommen hat, und er hat es gedankt, indem er sich total verausgabt hatte. Ich schätze – weiß es natürlich nicht – sein Wechsel in die Hamburger Oberliga beruht wohl darauf, daß er nach Abschluß seines Studiums – wenn er klug beraten ist – in das wahre Berufsleben eintritt, bei dem nicht mehr soviel Zeit für den Fußball bleibt, wie in der Regionalliga erforderlich.

      Zum Spiel selbst: Die Dreierkette stand zumindest in der ersten Halbzeit einmal mehr bedenklich weit von ihren Gegnern. Stech fand überhaupt keinen Zugriff auf seinen Gegenspieler, verlor beinahe jeden Zweikampf gegen ihn und bekam von Kunze zu wenig Unterstützung. Gott sei Dank wurde diese Phase mit Glück und toller Reaktion von Springer nur mit einem Gegentor überstanden. Hier hätte Zobel spätestens nach der Führung reagieren müssen. Merkwürdig auch, daß der LSK , so auch in Oldenburg, gut beginnt , dann aber nach etwa 15 – 20 Minuten das Heft aus der Hand gibt und häufig so zwischen der 25 und 40 Minute das erste Gegentor kassiert, in dieser Phase kräftezehrend fast nur noch Gegner und Ball hinterherläuft und erst in den letzten 20 Minuten wieder die Kurve bekommt, in denen er eigene Akzente setzt.

      Ich frage mich auch, warum Kobert so wenig Einsatzminuten erhält. Er brachte deutlich neuen Schwung in das Angriffsspiel und gewann jedes Kopfballduell gegen seinen Gegenspieler – nur fand er dabei wenig Unterstützung von seinen Mitspielern. Nun sei’s drum. Bis jetzt hat der LSK das noch Mögliche erreicht, und es gelten nach wie vor die Worte von Marie nach dem Spiel gegen Norderstedt.

      marie 22. April 2019 at 16:35
      Wohl nicht genug am Ende! Aber bis zum Schluss ist noch was drin! Jungs, ihr schafft das noch! Auf der zweiten Hälfte aufbauen, dann geht was!

      • Totalbedebbert

        Hallo Reineke,

        der erste Dreier gegen Jeddeloh in der Regionalliga. Das ist doch was Buchenswertes!

        Felix wird, wie sein Name schon sagt, immer der Glückliche sein. Beweis: Im Januar 2017, gegen Ende seines vierjährigen Psychologie-Studiums an der University of California in Los Angeles wollte Mario Götze den Haller dazu überreden, einen Profi-Vertrag in der Major Soccer League zu unterschreiben. Aber Vobejda bevorzugte es, das Lüneburger Publikum mit Darbietungen seiner Fußballkunst zu bezaubern und den LSK übermorgen noch schnell vor dem Abstieg in die Oberliga zu retten. Alles richtig gemacht bis jetzt, würde ich sagen. Sagt übrigens auch Felx‘ Papa Christian, der früher als Stützpunktrainer in Steinhagen arbeitete, über den sympathischen, eher kleinen (177 Zentimeter) und schmächtigen Spieler. Ich denke, er wird als Allrounder, der vorne wie hinten jede Flügelposition spielen kann, am liebsten aber immer noch den Linksaußen macht, in Hamburg noch vier, fünf Jahre für Furore sorgen und als seniorer Regisseur im Mittelfeld vielleicht sogar im Mai 2025 den HSV zurück in die Erste Liga führen.

        Deine Analyse der Abwehrprobleme in Zobels Team unterschreibe ich zu 98 Prozent. Einzig Stech möchte ich in Schutz nehmen. Der kann ein zweiter Augenthaler werden. Die Liberos sind ja wieder im Kommen, wird unter den Perten gemunkelt. Wenn so ein Junge mal eine halbe Stunde lang Konzentrationsprobleme hat, kann das auch daran liegen, dass marie ihm von der Bande her verwirrend schöne Augen macht. Mit solchen Ablenkungen umzugehen, wird er lernen, sobald er seine erste Freundin hat.

        Apropos Libero, wusstest Du, dass der damals 19-jährige Augenthaler 1976 bei den Bayern Amateuren zu versauern fürchtete und den in diesem Sommer nach Lüneburg wechselden Zobel beinahe begleitet hätte. Stell Dir das mal vor! Ein Weltmeister aus Lüneburg! Und dann: Klausi und drei Jahre später Ralf Sievers. Damit wäre eine Abwehrrecken-Tradition in Wilschenbruch etabliert worden, die sicher bis weit ins nächste Jahrhundert die positivsten Auswirkungen auf die Defensivdisziplin unserer wechselnden Hinterleute gezeitigt hätte.

        Ich wünsche uns allen ein fröhliches Fußballfest am Sontag ab 14:00 Uhr im im Kreuzheider Lupo-Martini-Stadion. Bei fussifreunde.de lautet die – wie ich finde – äußerst realistische Lageeinschätzung immerhin:

        „Mit dem Lüneburger SK Hansa trifft U.S.I. Lupo Martini Wolfsburg auf einen Gegner, der nicht im Vorbeigehen zu schlagen ist.“

        • Hallo Totalbedebbert
          wahrscheinlich bist Du schon auf dem Weg nach Wolfsburg zwecks Berichterstattung. Ich werde mir das Spiel wohl im Internet ansehen.
          Bei Deinem Hinweis auf fussifreunde.de wurde ich auf eine Historie aufmerksam, die angesichts unserer mangels entsprechender Tradition doch recht wackligen Hintermannschaft einmal mehr Anlaß zur Besorgnis gibt und nur hoffen läßt, daß es dem LSK noch einmal gelingen möge, das Gesetz der Serie zu durchbrechen. Denn bisher ist es dem LSK nicht gelungen, auch nur ein einziges Pünktchen aus Wolfsburg zu entführen. Wiederholt sich das heute wieder , dann….
          Also Daumen drücken.

          • Totalbedebbert

            Hallo Reineke,

            es ist heute gelungen, das Gesetz der Serie auszutricksen. Utku Sen hat in der 93. Minute die Kugel zum Sieg „eingelocht“.

            Spielbericht: Eine Mischung aus Drama, Langeweile und Bangen.

            Kennst du unsere Historie für Relegationsspiele gegen Oberligisten?

        • Ja, Reineke,

          wo warst Du? Ich habe dich in Wolfsburg vermisst. Die Stimmung war gut, aber das Wetter war sehr bescheiden. Ein Schlückchen Eau de vie aus der „flasque“ hätte mir gut getan.