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LSK nicht in Form – 0:1

Das war zu wenig. Fußball-Regionalligist Lüneburger SK unterlag bei Eintracht Norderstedt mit 0:1 (0:0) und bleibt damit im unteren Mittelfeld der Tabelle stecken. Das Tor des Tages markierte Bork per Foulelfmeter (57.).

„Es hatten zu viele Spieler keine Normalform“, meinte LSK-Teamchef Rainer Zobel, nahm von seiner Kritik allein Torwart Springer und Abwehrchef Pägelow aus. Die Gäste konnten praktisch keine Chance herausspielen, Istefo und Deters vergaben noch die wenigen guten Tormöglichkeiten.

 

20 Kommentare

  1. 6 Spiele 5 Niederlagen. Weiter so !

    • Gute Fahrt!

    • Reisende soll man nicht aufhalten. Empfehle den Nachtzug nach Lissabon. Bon Voyage.

      • Das wäre bestimmt eine lehrreiche Zugreise nach innen, ein Bewusstseinskrimi mit Tiefgang womöglich, – aber ohne Gewähr. Eine Gewähr nämlich gibt es nicht, nicht im Lotto, nicht bei Lupfern und langen Läufen vom Libero und nicht im Leben, es sei denn, man stellt sie sich, kühnerweise, selbst aus und steht für sie ein, gegen die Anmaßungen des vorgeblich besseren Wissens. Die Fußballphilosophie, zumindest die große, nicht mit dem Tagesgeschäft des rationellen Bedenkens befasste Zweckphilosophie, hat, dank Nachtwächter, der sich seinen Mercier hält, mehr zu sagen, als sie sich zu sagen traut.

  2. Ich sage nur Auswärtstabelle… 6 Punkte bis jetzt.

  3. Drei Dinge vorweg:
    – Die Elfmeterentscheidung wohl nur für den Schiedsrichter erklärbar. Cap war eindeutig vor dem
    Norderstedter am Ball und diesem auch in dem folgenden „nebeneinander“ der körperlich überlegen,
    folgerichtig ging der Norderstedter zu Boden und hatte Erfolg mit dieser Aktion.
    – Springer verhinderte mit drei, vier tollen Reaktionen Schlimmeres.
    – Das gleiche gilt für die mangelnde Chancenauswertung auf seiten der Norderstedter. Davon gab es genug.
    Auf der Gegenseite praktisch Fehlanzeige. Was will man auch mit einem Ein-Mann-Sturm erreichen?

    Was mir auffällt: Die Mannschaft ist relativ unbeweglich, langsam in der Bewegung nach vorne und ebenso langsam in der Bewegung nach hinten, wodurch man selten weiter als bis in das erste Drittel der gegnerischen Spielhälfte allenfalls an die Strafraumgrenze kommt und umgekehrt die Abwehr ein um das andere Mal überlaufen wird, wobei die drei Letzten immer wieder viel zu weit von ihren Gegenspielern stehen, so auch bei der Entstehung der Elfmetersituation.
    Schon seit einigen Spielen auffällig, der schwache Auftritt von Kunze. Er rückt oftmals viel zu spät nach hinten, steht dafür ebenso oft frei an der rechten Linie und macht eigentlich zu wenig daraus, zwei, drei Laufschritte nach vorne und dann eine Flanke ins Nichts. Hier wäre ein personeller Wechsel – falls ausreichend Ersatz vorhanden – auch mal angezeigt. Die heutige Niederlage geht allerdings auf das Konto der gesamten Mannschaft mit Ausnahme Springer, Pägelow und vielleicht Düzel. Blutleer, unkonzentriert, daher ausgeprägt ungenaues Paßspiel und einfallslos der Auftritt. So war es eigentlich in fast allen Auswärtsspielen bisher.

    Bei all den kritischen Bemerkungen habe ich natürlich nicht vergessen, daß der 11. Tabellenplatz ebenso wie der immer noch vorhandene relativ beruhigende Abstand zu den Relegations- und Abstiegsplätzen bis jetzt eine deutliche Verbesserung gegenüber der Vorsaison darstellen und aller Ehren wert sind.

    • Eigentlich hat Reineke fast alles gesagt, und kann mich da nur anschliessen.
      Norderstedt hatte zu dem 7 Ausfälle und hätte uns trotzdem mit 6 oder 7-1 aus dem Stadion schiessen können,eigentlich müssen. Ganz ganz schwach.
      Wieder viel zu passiv angefangen und wieder um den Gegentreffer gebettelt.Die letzten 10 Minuten vor der Pause wurden besser,aber das war alles. Ich kann es nicht verstehen,jedesmal das gleiche Spiel. So gegen Lübeck,dann kriegen wir richtig in die Fresse.

      • Die schlechteste Leistung der Saison. Was Stefan sagt stimmt. Norderstedt war in allen Belangen überlegen. Die Abwehr offen wie ein Scheunentor. Haarsträubende Stellungsspiel. Eli, Marian, Deters, Can ( hat der mitgespielt?), Fabian Totalausfälle. Eli nur mit unnötigen Fouls. Übrigens klarer Elfer- von hinten Foul im 16er. Norderstedt mit 7 Ersatzmännern eine Klasse besser.

        • Habe mir die Szene, die zum Elfmeter führte noch ein paar Male angesehen. Korrigiere daher meine zuvor geäußerte Ansicht, Cap hat seinem Gegenspieler auf die Füße und nicht den Ball getreten. Der Schiri lag mit seiner Entscheidung richtig. Fügt sich auch so in die trost-und lustlose Gesamtdarbietung.

          • @Reineke

            Ich tu mich damit irgendwo ’n Stück weit schwer, zu sagen, okay, von der Sache her ist es halt so, dass man schon findet, krass und so, aber im Endeffekt hab ich für mich persönlich entschieden, dass ich da ab ’nem gewissen Punkt sage: Okay, das ist deren Meinung, und das ist meine Meinung, Punkt.

  4. Das war jetzt dann wohl das, was man ein richtungsweisendes Spiel nennt. Das heißt – leider -, alle endgültig wieder zurück in den Abstiegskampfmodus! Hoffentlich gelingt der Mannschaft das und man stürzt nicht richtig tief ab angesichts der erst geweckten und nun entäuschten Hoffnungen. Denn wie man weiß: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß“ (Andi Brehme).
    14 Punkte aus noch 16 Spielen, das muß jetzt das Ziel sein, damit sollte ein weiteres Jahr Regionalliga gesichert sein. Das wäre dann immer noch eine gute Saisonleistung und ist nach wie vor keine Selbstverständlichkeit.

    • Nana, jetzt wollen wir nicht gleich wieder zum schwarzen Quastenpinsel greifen! Es sind noch elf Punkte bis zu einem Abstiegsplatz, aber auch nur elf Punkte bis zu Platz zwei!

      Ist das Glas nun halb voll oder halb leer?

      Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet. Der Gute findet hier sein Paradies, der Schlechte genießt schon hier seine Hölle.

      (Fünfter Eintrag von unten, hier: https://gutenberg.spiegel.de/buch/gedanken-und-einfalle-381/2)

      • Ich muss Dich korrigieren,es sind sogar 13 Punkte bis zum ersten Abstiegsplatz,11 Punkte bis zum Religationsplatz.

        Leider wird es in fast allen Tabellen falsch angezeigt.
        In dieser Saison gibt es nur 2 Regel Absteiger,vorrausgesetzt Braunschweig und Meppen bleiben in Liga 3,weil dieses Jahr der Erste direkt aufsteigt.
        Platz 16 ist in dieser Saison der Religationsplatz,17 und 18 Direkt Absteiger.
        Also,drei Plätze frei.

        Holstein,Hamburg und Bremen spielen eine Austiegsrunde in der die beiden besten Mannschaften aufsteigen.Da in der Oberliga Niedersachsen 2 Mannschaften mehr spielen,steigt der erste direkt auf,und der Zweite spielt dann gegen den 16 der Regionalliga Relegation.

    • Genau das ist das Problem,die geweckte Hoffnung.
      Man hat ja in den meisten Heimspielen gesehen,das diese Mannschaft spielerisch viel besser ist als die der Vorsaison. Man hat das Gefühl, das Sie nicht so darf wie am Anfang und ausgebremst wird.Geht diese Mannschaft in Führung,ist Sie kaum zu bremsen.Gerät man aber in Rückstand,wirkt das hilflos und ängstlich.Irgendwie fehlt auch das gesunde Selbstvertrauen vom Saison Anfang.

      Das Problem ist vielleicht auch der sehr dünne Kader.Manche Spieler brauchen vielleicht mal eine Pause,weil Sie ja nebenbei studieren,arbeiten oder auch eine lange Anreise haben.
      Ich glaube Istefo war das,der in Bremen wohnt und mehrmals die Woche zum Training anreist und Sonntags zu den spielen,das ist doch schon sehr anstrengend.
      Es gibt einfach auch mal Tage oder auch Wochen,wo man einfach nicht gut drauf ist.
      Auch wenn ich ab und an mal kritisiere,bin ich trotzdem stolz auf die Jungs,für das was Sie bisher geleistet haben.

      Zum nächsten Gegner,dem VFB Lübeck,der diese Saison umbedingt aufsteigen möchte.
      Gegen so eine Truppe rechnet man nicht unbedingt mit Punkten,deshalb würde ich mir wünschen,das da mal offensiv und mit viel Druck gespielt wird, und man vielleicht die Überraschung schafft,die sich alle erhoffen.
      Diese Mannschaft steht gerade mächtig unter Druck und das muß man jetzt ausnutzen.
      Es gab unerwartete Niederlagen und den Abgang von Sportdirektor Schnoor,dazu noch der Verlust von Daniel Franziskus,einer der Leistungsträger beim VFB.Da herrscht zur Zeit viel Unruhe.
      Auch Fan mässig sind wir gnadenlos unterlegen,deswegen muß das Heimpuplikum von der Mannschaft gleich mitgerissen werden,dann ist die Sensation möglich.
      Und wenn nicht,dann hat man den Zuschauern wenigstens ein geiles Spiel beboten.

      • Richtig, Stefan,

        stimme dir in beiden Punkten zu:

        1) Den Eindruck, dass da auf der „strategischen“ Hinterbühmne zuviel „Theorie“ gemacht und zuviel rumpsychologisiert wird, habe ich schon lange. Dieses Löw-Bierhoff-Getue: „Wir müssen aufpassen“, „sind noch nicht soweit“, „die anderen sind schon viel reifer“, etc. So ist 2010 die Kiste gegen Spanien an die Wand gefahren worden, 2016 gegen Frongreisch und von 2018 brauchen wir gar nicht erst zu sprechen. Man kann also auch eine „Goldene Generation“ bis zum pienzenden Schwanzeinziehen kleinquatschen. Das muss beim LSK aufhören!

        2) Lübeck ist eine ganz starke Truppe. So what? Fußballspielen können die Schwarzweißen auch alle. Öffnet die Schleusen und zeigt es den Marzipankickern! Was kann schon groß passieren? Ein 3:5 nach beherztem Angriffsspiel ist besser fürs Selbstbewusstsein als ein 0:3 nach quälender Strafraummaurerei und verzagtem Mittelfeldgedaddel. Mitmischen! Von Anfang an. Schnell, stark und immerzu! Am besten gleich mal zwei Tore vorlegen und dann aufs dritte gehen. Nicht hinten rein stellen, nach der Mami schauen und wie auf dem Hühnerhof rumflattern, wenn der Fuchs unterwegs ist. Nein, nach vorne! Drei Spielzüge und schon vor dem gegnerischen Torwart auftauchen, den Innenverteidiger ins Leere grätschen lassen und eiskalt die richtige Ecke aussuchen. Vielleicht kommt dann sogar ein Sieg bei rum!

  5. Ich wünsche mir den LSK der ersten Sausonhaelfte zurück! Man kann auch Lübeck schlagen! Wenn man nicht daran glaubt, natürlich nicht! Aber man hat 90 Minuten Zeit, alles dafür zu tun! Also von Anfang an mal denen den Schneid abkaufen! Die haben mehr zu verlieren als wir! Haut rein, Jungs!

    • Hallo Marie,
      ich will mal Deinen Wunsch etwas variieren. Ich wünsche mir den LSK der bisherigen Heimspiele auch einmal auswärts zu sehen. Das erste Spiel in Bremen habe ich nicht gesehen aber ansonsten war alles, was in Neetze zu sehen war, sehr viel besser als alles, was auswärts geboten wurde. Das gilt für mich auch für die beiden Siege gegen Altona und St. Pauli. Selbst die Niederlage gegen Rehden – starker Auftritt der Rehdener – war überzeugender als die auswärtigen Darbietungen. Über die Ursachen kann ich als Außenstehender nur rätseln. Die Verletzungen alleine können es nicht sein, die gab es ja am Anfang noch nicht. Vielleicht gilt für den LSK zur Zeit: „Dahoim isch Dahoim“. Und das Wintertief hatten wir auch schon immer. Darauf verwies Zobel schon am Anfang der Saison: „Wir müssen möglichst viele Punkte sammeln, bis der Winter kommt.“ Das hat er ja bis jetzt ganz gut hinbekommen. Aber – nahezu alle Auswärtsspiele fanden vor Beginn der dunklen Jahreszeit statt und bei optimalen Spielbedingungen.
      Das Rätsle bleibt also.

      • Lieber achtmalklug, man muß nicht hinter alle Geheimnisse kommen wollen. Das habe ich mein ganzes Leben lang so gehalten. Ist es nicht schön, daß in unsrem Dasein so manches fremd und seltsam bleibt, wie hinter Efeumauern? Das gibt ihm einen unsäglichen Reiz, der immer mehr verlorengeht. Mit brutalen Händen wird heute alles begehrt und in Besitz genommen.

        • Lieber Robert,
          manches bleibt für immer ungelöst, und manchem sollte man nicht hinterherspüren, wie z. B. bei Efeumauern, denn dort nisten Amseln immer wieder gerne, die dabei tunlichst nicht gestört werden sollten. In dem Maße, in dem Geheimnisse gelöst werden, erlischt die Neugier und damit etwas, was uns lebendig hält. Die heute allenthalben vorherrschende Begehrlichkeit gepaart mit der sich immer breiter machenden „Hoppla, jetzt komm‘ ich“-Mentalität ist die Frucht der herrschenden neoliberalen Weltreligion. Zu den von dieser noch nicht richtig erfaßten Nischen gehört für mich auch der LSK und seine Welt, in der Geld wohl dringend benötigt wird aber doch nicht alles ist. Bei
          Altona ist es wohl ebenso, während in Lübeck schon ein anderer Wind zu herrschen scheint.

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