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LSK viel zu anfällig – 3:5

Der Lüneburger SK bleibt ein gern gesehener Gast in der Fußball-Regionalliga. Zum fünften Mal in Folge ging der LSK auswärts leer aus, verlor 3:5 (0:3) beim Abstiegskandidaten Hannover 96 II. Damit verloren die Lüneburger sechs ihrer letzten sieben Punktspiele.

„Wir haben es über 90 Minuten nicht geschafft, defensiv gut zu stehen“, bemängelte Trainer Qendrim Xhafolli. Zwei Tore direkt nach der Pause ließen den Gast noch auf eine Wende hoffen, doch 96 antwortete ebenfalls mit einem Doppelschlag – mit dem 5:2 war die Partie endgültig entschieden.

Tore: 1:0 Drawz (3.), 2:0 Schulz (11.), 3:0 Doumbouya (40., Foulelfmeter), 3:1 Seidel (49.), 3:2 Wolk (52.), 4:2 Doumbouya (63.), 5:2 Marusenko (67.), 5:3 Schulz (80., Eigentor).

33 Kommentare

  1. Vom Ergebnis eher Eishockey.. In Wahrheit Harakiri. Wenn sie dann wenigstens 6 geschossen hätten…

    • marie, wundere dich nicht, wenn du demnächst den Fußballspieler Thomas Müller in einem staatlichen bayerischen Museum antriffst: Er darf da jetzt gratis hinein. Das ist nur eine der Vergünstigungen, die mit dem Bayerischen Verdienstorden einhergehen, den Müller am heutigen Dienstag von Ministerpräsident Markus Söder verliehen bekam: für seine „hervorragenden Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk“. Ich frage mich, wann Ole Springer den Hanseorden der Stadt Lüneburg für seine „hervorragenden Verdienste um die Salzstadt und das wilschenbrucher Volk“erhält. Dann wundere dich bitte nicht, wenn du Ole anschließend häufiger im Ostpreußischen Landesmuseum als im neetzer Jahns-Stadion oder in der Walter-Maack-Eishalle antriffst.

      • Mit den Orden ist es wie mit der schleichenden Inflation. Wie das Geld verlieren jene allmählich ihren Wert.

        • Die Zahl der (lebenden) Träger des Bayerischen Verdienstordens ist auf 2.000 Personen beschränkt. Erst, wenn eine*r in die ewigen Jagdgründe umgezogen ist, kann ein*e neue*r Ordensträger*in nachrücken. – Kann. Muss nicht!

          Also nix mit Inflation oder schleichender Entwertung.

          Bayern hat 13 Millionen Einwohner. Der Landkreis Lüneburg 180.000. Das siind 1,4 Prozent. Warum begrenzen wir die (lebenden) Hanseordenträger nicht auf 1,4 Prozent von 2.000? Das wären dann 28 Personen. Und Ole wäre eine von ihnen. Dann macht’s doch was her! – Oder?

          Und stell dir bitte vor: Ein ganzes Leben lang freier Eintritt im Ostpreußischen Landesmuseum! Das ist ein Fulltime-Stipendium für stadthistorische Bildung. Ein Job als Führungskraft im Lüneburger Fremdenverkehrswesen dürfte einem mit solcher Expertise sicher sein.

          • Und außerdem ist der Thomas nicht der Loddar! Beim Froanz würd ich ja sagen, gut, dann hätt der Markus auch gleich den Uli küren können, aber einen Basti, einen Klinsi oder einen Olli? Da würd doch keiner kreischen: „Jo sog moi, bisd du damisch? So am deppn konn ma doch koan oadn nich valeihn!“

  2. Auswärts läuft nichts. Mal wieder den Anfang verpennt !
    Mittwoch beim HSV….. will ich mir gar nicht ausmalen….

  3. LSK 8 Spiele. 7 Niederlagen.

  4. Ich wiederhole, wenn auch etwas geplättet, das, was ich am Freitag nachmittag geschrieben habe:

    “ Statt „noch’n Gecicht“ eine weitere Unkerei:

    Im Zusammenhang mit dem angegriffenen Gesundheitszustand von Rainer Zobel, dem ich eine baldige Genesung wünsche, war in der heutigen LZ zu lesen, daß der LSK morgen in Hannover drei Punkte holen möchte. Nun steht dem allerdings im Wege, meine Hinweise dieser Art dürften nicht mehr überraschen dem einen oder anderen jedoch ein gewisses Ärgernis sein:

    Es ist Samstag, Anstoß 13.00h.

    Von Paul Kammerer habe ich gelernt, daß ich dabei bin ein weiteres „hot-hand“Fehlurteil zu fällen. Natürlich wünsche ich mir, daß es anders kommen könnte als bei dieser für mich merkwürdigen und wohl an Profitinteressen gewählten Anstoßzeit zu erwarten ist, und ein wenig Hoffnung besteht,
    da es dem LSK auch in der letzten Saison gelungen war etwas glücklich aufgrund eines Überraschungstreffers von Utku Sen, drei Punkte aus Hannover mitzunehmen. Aber auch dafür gibt es wohl keine Gesetzmäßigkeit.

    Die bisherigen Samstagspiele des LSK in Hannover:

    16. 08. 2014 13.00h Hannover – LSK 3 : 0
    15. 12. 2015 13.00h Hannover – LSK 2 : 2
    20. 05. 2017 13.00h Hannover – LSK 1 : 0
    17. 11. 2018 13.00h Hannover – LSK 1 : 2″

    und nun:

    30 . 11. 2019 13.00 Hannover – LSK 5 : 3

    Davon drei Tore für Hannover in der Zeit des Mittagsschlafes, so ähnlich auch in den bisherigen Samstagsspielen um 13.00h.

    So langsam nimmt der LSK Fahrt auf in Richtung Abstiegszone. Mit solchen Auswärtsauftritten wird auch am Mittwoch beim HSV nichts zu holen sein, und ob gegen Drochtersen mehr drin liegt, scheint mir mehr als fraglich. Andere abstiegsbedrohte Mannschaften wie z.B. Altona zeigen da auswärts einen ganz anderen Auftritt. Dieses scheinbar noch beruhigende Punktepolster gegenüber den anderen Mannschaften im Tabellenkeller, scheint sich wohl mittlerweile zu einem Schlafmittel zu entwickeln.

    • Ich wiederhole auch, was ich gestern geschrieben habe:

      Du hattest es vorausgesagt, Erbsenzähler: Das Hot-Hand-Fehlurteil lässt immer die Wahl zwischen „Gesetz der Serie“ oder „Ausnahmen bestätigen die Regel“. Eins von beidem MUSS der Fall sein – und ist auch der Fall, wie wir gestern wieder sahen.

      Altes Artlenburger Indianergedicht: „Kräht der Hahn auf’m Mist, ändert sich das Wetter – oder bleibt so, wie es ist.“

      Tertium non datur!

      • Hallo Pascal,
        nur zur Information. Habe etwas auf „tertium non datur“ geantwortet. Ist hier nicht gebracht worden. War wohl zu trivial. Um aber im Thema zu bleiben. Mit den Mitwochabendspielen ist es so ähnlich wie mit den Samstagmittagspielen. Auch bei ersteren hat der LSK meistens das Nachsehen – so – bei der gegenwärtigen Verfassung – auch mit ziemlicher Sicherheit am kommenden Mitwochabend beim HSV. Über die Zukunft kann man ja alles sagen. Dabei stützt man sich meistens auf das unmittelbar und mittelbar Erlebte in Gegenwart und Vergangenheit.

  5. Das Problem ist, dass sich Lüneburg schon nach 13 Spueltagen und 23 Punten Anfang Oktober sicher gefühlt hat. Jetzt werden sie nach unten durchgereucht. Der LSK bringt noch das Kunstück fertig und steigt als 3. Letzter in der Relegation ab. Mittwoch bei HSV ist Lüneburg nur ein Trainingsgegner. Es wird eine hohe Klatsche geben.

  6. Die jetzige Entwicklung beim LSK erinnert mich in beunruhigender Weise an den Werdegang von Germania Egestorf/Langreder in der vergangenen Saison. Am 16. Spieltag war die Germania auf Relegationsplatz 15 gelandet Unter einem neuen Trainer startete sie dann eine Serie von 5 Siegen, 2 Niederlagen und 1 Unentschieden und erreichte am 25. Spieltag den 9. Tabellenplatz. An einen möglichen Abstieg dachte seinerzeit niemand. Es folgten dann allerdings 7 Niederlagen und nur noch 1 Unentschieden, und heute erholt sich die Germania so langsam in der Oberliga.

    Dank unserem Reisenden Jim Lekka ist bekannt, daß der LSK mittlerweile 7 Niederlagen aus 8 Spielen aufweist. Die Bilanz dürfte sich in den nächsten beiden Spielen kaum verbessern, wenn nicht ernsthafte Bemühungen einsetzen, das Ruder noch rechtzeitig herumzureißen. Noch ist genügend Zeit dafür.

    • Parallelgeschichten sind immer eine feine Sache! Aber was genau haben die mit einem selbst zu tun? Das ist oft nicht ganz einfach zu sagen. Mein Französischlehrer pflegte auf derlei Erbsenerzählereien stets zu entgegnen: „Und ich kannte mal ’ne Frau, die war noch viel dicker.“

      Der LSK hockt seit sechs Wochen auf Tabellenplatz elf. Bis zum ersten Abstiegsrang sind es noch elf Punkte. Es gab Zeiten, da sah das für unsere Sport-Klub-Kicker schon bedeutend haariger aus. Zobel sagt sich vielleicht: „Wenn wir schon nicht mehr aufsteigen können, haben wir die verdammte Pflicht für Drama, Spannung und Gänsehaut zu sorgen.“ Und den Mitfiebernden emotive Achterbahnfahren zu bescheren, gelingt ihm doch ganz gut. Überdies ist der Apfelkuchen in Neetze Kult, der Schlagrahm spitze und bei Pressegesprächen die Hütte bis unters Dach gefüllt. Wie ist das zu toppen?

      Ich empfehle: Weiter Karten legen, Knöchelchen werfen und das Flugverhalten der Kolkraben beobachten, um anschließend von messerscharfen Schlussfolgerungen Mitteilung zu machen, solange damit niemand den Marktvorhersagen aus der Lüneburger Arbeitsagentur in die Quere kommt.

      • Lieber Andreas,
        ich denke, auch Du neigst zumindest ein wenig zu Parallelgeschichten, wenn ich mir Deinen Text so ansehe. Warum auch nicht?

        Was hat das alles mit mir selbst zu tun?

        „Ich mach mir Sorgen, Sorgen um Dich
        denk nicht an morgen, denk nicht an mich.“

        Übrigens: Das Flugverhalten der Kolkraben ist nicht das Interessante, sondern ihr Verhalten beim Lösen von Problemen. Z.B. wie komme ich am besten an Meisenknödel heran, die für mich nicht bestimmt sind. Oder, wo ist ein einfacher
        Zugang zum Futter in einem Futterhäuschen, das für die kleineren gefiederten Kameraden gedacht ist.

        Knöchelchen werfen war in Vorzeiten einfacher, als man diese, nachdem man sie mehr oder weniger gründlich abgenagt hatte, über die eigene Schulter werfen konnte, ohne sie selbst wieder aufheben und die möglichen Fettflecken auf dem Fußboden beseitigen zu müssen.

        Im Gegensatz zu Dir ist mir nicht so im Detail bekannt, was Zobel über den Werdegang seines LSK in den letzten acht Spielen und im Hinblick auf die beiden noch ausstehenden Spiele vor der Winterpause denkt und fühlt. Ich könnte mir allerdings vorstellen, daß es auch ihm langsam ungemütlich zu werden beginnt.

        Die Ergebnisse des Wochenendes sind ein Hinweis darauf, was jetzt schnellstens zu tun ist, damit nicht aus emotiven Achterbahnfahrten, die natürlich einen gewissen Unterhaltungswert haben begöeitet von Apfelkuchen mit Sahne, nicht ein Alptraum wird, aus dem es am Ende ein böses Erwachen gibt.

        Es ist zwar ganz schön und gut, wenn es gegen Spitzenteams auf eigenem Platz ein mitreißendes Spiel gibt, das trotz Niederlage versöhnlich stimmt, ist aber letztlich brotlose Kunst, wenn sich dann immer weitere Niederlagen gegen die Mannschaften einstellen, gegen die die Punkte für den notwendigen Klassenerhalt eingesammelt werden müßten. Ich würde sagen, falscher Einsatz des vorhandenen Kräftepotentials.

        Nun verweist Du zurecht auf den noch vorhandenen 11 Tabellenplatz und den Abstand zu den Abstiegsplätzen. Nun heute ist dieser Abstand noch weiter geschmolzen, wobei die bedrohten Mannschaften aus dem Tabellenkeller allesamt auswärts Ergebnisse erzielt haben, won denen der LSK zumindest in der Mehrzahl seiner bisherigen Auftritte mehr als deutlilch entfernt war.( Daß Heide, als einzige dieser Mannschaften auswärts leer ausgegangen ist, dürfte niemanden überrascht haben). Diese Mannschaften wissen bereits, wie Abstiegskampf geht. Der LSK scheint es verlernt zu haben.

        Meine Parallelgeschichte zeigt zumindest deutlich, was ein vermeintlich gesicherter Tabellenplatz am Ende der Saison wert sein kann.

        Hier, weil es in der ausgewählten Zusammenstellung vielleicht doch ein wenig eindrucksvoller sein kann als in der Gesamtschau aller Ergebnisse, die Resultate der gegenwärtig als potentielle Absteiger gehandelten Mannschaften von diesem Wochenende:

        TSV Havels – SV Jeddeloh 2 : 2
        VfB Oldenburg – HSC Hannover 1 : 1
        SV Drochtersen – Altona 93 0 : 2
        Lübeck – Heide 7 : 0

        Diese Ergebnisse tragen gewiß auch dazu bei, daß es zu keinem Halt auf unseren emotiven Achterbahnfahrten kommt

        Erbsenzählen kann beruhigend sein aber auch beunruhigend und zwar immer dann, wenn es deutlich zu werden beginnt, daß es mit ihnen nicht hinlangen wird.

  7. Herr Poersch findet auf der Homepage des LSK-Hansa offenbar keine Worte für das Spiel „seiner“ Mannschaft am Sonnabend in Hannover. Ist aus Vereinssicht auch ein bißchen schwer.

  8. Wie sich die Angelegenheit aus der Sicht der Hannoveraner darstellt:

    Nach dem 2:1-Last-Minute-Heimsieg zuletzt gegen den SSV Jeddeloh ist unsere U23 verdienter Sieger eines wahren Torfestivals vor insgesamt 97 Zuschauern im Eilenriedestadion gegen den Lüneburger SK Hansa. Eine aufregende Partie endet am Ende mit einem verdienten 5:3 für die jungen Roten. „Am Ende sind wir natürlich froh, uns in der jetzigen Phase mit dem zweiten Dreier in Folge noch mehr Luft zu verschaffen. Wir brauchen die Punkte, um wieder Sicherheit und Stabilität zu gewinnen“, kommentiert Dabrowski den nächsten Erfolg.

    Von Beginn an marschiert der 96-Nachwuchs mit gewaltiger Power nach vorne und erspielt sich in den ersten 45 Minuten eine Reihe an Möglichkeiten. Die Gäste aus Lüneburg sind im ersten Spielabschnitt noch nicht auf dem Rasen und so geht es dann auch schnell mit den ersten Treffern. Zunächst läuft Marco Drawz alleine auf den LSK-Keeper zu und verwandet zur frühen Führung – 1:0 (3.). Kurze Zeit später verwertet Christian Schulz einen Eckball per Kopf zum 2:0 (11.). Noch vor der Pause gibt es einen unumstrittenen Strafstoß nach Foul an Martin Wagner, den Moussa Doumbouya erfolgreich zum 3:0 (40.) verwandelt. „In der ersten Halbzeit hatten wir viele Torchancen und müssen fast noch mehr Tore schießen. Das ist Wahnsinn, dass du den Gegner so schnell zurück ins Spiel holst und da haben wir uns das Leben zu schwer gemacht“, spricht Dabrowski von den schläfrigen Minuten nach der Halbzeitpause. Zunächst verkürzt Jonas Seidel auf 3:1 (49.), ehe Stefan Wolk per Kopf das überraschende 3:2 (52.) erzielt. Die 96er fangen sich nach dem zweiten Gegentreffer zur rechten Zeit und nutzen verbessert die sich öffnenden Räume. So findet eine butterweiche Drawz-Flanke in Moussa Doumbouya einen Abnehmer, der zum 4:2 (63.) einnetzt. Vier Minuten nach dem Doppelpack Doumbouyas nutzt Nikita Marusenko die Verwirrung im Hansa-Strafraum und staubt zum 5:2 (67.) ab – die Begegnung scheint einmal mehr entschieden. Doch Altmeister Christian Schulz fälscht eine Hereingabe unglücklich ab und bringt die Gäste abermals wieder ran zum 5:3 (80.). Danach ist Schluss und wichtige drei Punkte im Sack. „Am Ende sind wir natürlich froh, uns in der jetzigen Phase mit dem zweiten Dreier in Folge noch mehr Luft zu verschaffen. Wir brauchen die Punkte, um wieder Sicherheit und Stabilität zu gewinnen“, kommentiert Dabrowski den „hochverdienten“ Sieg.

    Das vom Cheftrainer angesprochene Punktepolster auf die Abstiegszone bzw. den Relegationsplatz beträgt durch die Zähler nun fünf respektive vier Punkte. In den kommenden Aufgaben hat der 96-Nachuchs die große Gelegenheit sich vorerst noch weiter zu distanzieren. Denn: Die zwei nächsten Duelle gehen gegen den Heider SV und Altona 93, die jeweils hinter den jungen Roten rangieren. In einer Woche ist der HSV aus Schleswig-Holstein zu Gast zum dritten Heimspiel in Serie.

    Link: https://www.hannover96.de/aktuelles/news/details/26483-u23-53-verdienter-sieger-beim-schuetzenfest.html

    • Mein lieber Herbert,
      wenn Du schon nicht selbst zum Mikrophon greifst, habe ich mich doch auch darüber gefreut, daß Du auf die Arbeit anderer zurückgreifst, um für Leute, wie mich, die das Spiel nicht sehen konnten, doch etwas Erhellendes beizutragen.

      Bemerkenswert und gleichzeitig Anlaß zum Nachdenken sind so folgende Bemerkungen : Da läuft bereits in der zweiten Minute ein Hannoveraner „allein“ auf Springer zu und markiert das 1 : 0. Wieso allein? Gab es keinen Begleiter auf Seiten des LSK. Ein Wachmacher scheint das auch nicht gewesen zu sein, wenn bereits in der 11. Minute nach einer Ecke das 2 : 0 fällt.

      Über das Zustandekommen des Elfmeters ist nichts zu erfahren, außer das es ein Foul gewesen sein soll. Dazu heißt es dann in der heutigen LZ, er sei umstritten gewesen. Damit gab es in den letzten drei Spielen jeweils einen umstrittenen Elfmeter gegen den LSK. Etwas viel, für eine Hintermannschaft, die gerade solche Situationen tunlichst vermeiden sollte.

      Weiter :“Die Gäste aus Lüneburg waren im ersten Spielabschnitt noch nicht auf dem Rasen.“ Man fragt sich: Wo waren sie denn. Schon bei der Weihnachtsfeier im Anschluß an eine weitere mögliche Pleite gegen Drochtersen oder schon im Trainigsquartier inm Ägyptenland. Reisen sie zu spät an, um sich für das Spiel genügend warm zu machen?

      Und dann die Sache mit der zu langsamen oder gar nicht vorhandenen Rückwärtsbewegung der Mannschaft, worauf möglicherweise die restlichen Tore der Hannoveraner zurückzuführen sind. Dieser Mangel ist ja nicht neu, warum ist er immer wieder zu beobachten? Die Drochtersener beherrschen diese Spielweise schon ziemlich perfekt. Die stehen hinten nach einem eigenen Angriff sehr schnell total kompakt. Da wird es schwer, denen überhaupt ein Tor beizubringen und vorne haben sie Alexander Neumann, der immer für mindestens ein Tor gut ist. Ich weiß, die haben gegen Altona keins geschossen und zwei eingefangen. Was sagt uns das?

      • In der LZ stand nichts von einem umstrittenen Elfer, auch an keiner anderen Stelle. Demnach war es wohl ein unumstrittener Elfmeter.

        • O.K. und sorry, entweder hat sich der Terminus umstritten schon bei mir verfestigt oder er kam in einem der anderen heutigen Berichte vom Sportgeschehen vor. Nun ist der gefoulte Spieler (Wagner) bekannt, aber wer hat da gefoult – nötig oder unnötig?

        • Berni Schlotterhose

          Auch unumstrittene Elfer können umstritten sein. Etwa dann, wenn nicht unumstritten ist, ob sie in der LZ umstritten genannt wurden oder nicht.

  9. Das 5:3 war ein Mentalitätsproblem? Wir haben uns dumm angestellt beim 4:2, auf jeden Fall. Aber kommt mir jetzt nicht mit eurem Mentalitätsscheiß. Jede Woche immer dieselbe Kacke. Das hat mit richtigem Defensivverhalten zu tun, dass man weiß, wenn man 3: 0 hinten liegt.Es war klar, dass Hannover immer wieder zurückkommen kann. Da müssen wir die letzten 20 Minuten dann einfach besser gegenhalten. Aber kommt mir jetzt bitte nicht mit Mentalität. Jetzt ist langsam mal gut.

  10. Ich weiß eigentlich gar nicht, warum hier diese Aufregung vorherrscht. Rainer Zobel hat sich doch schon vor Wochen zum bisherigen Saisonverlauf klar geäußert: „Es ist nicht nur erstaunlich, es ist eine Sensation! Wir brauchen erstmal vernünftige Trainingsbedingungen!“ Nachzulesen bei kicker-online: https://www.kicker.de/762436/artikel/zobel_ueber_lueneburgs_saison_nicht_erstaunlich_eine_sensation_
    Es ist die leider immer wieder fast schon typische „Up-down-up“-Fomrkurve des LSK: August-Oktober top / November – Mitte März flop – Ende März – Mai Top! Das ist schade, muss aber Ursachen haben (z. B. auch der kleinere Kader in dieser Saison). Mal sehen, was das Trainingslager in wärmeren Gefilden bewirken kann; helfen tut es bestimmt. Die Abwehr muss gestärkt her, ein Knipser muss her! Aber da wiederhole ich mich jetzt auch schon wie das Werbefernsehen in den 80ern. Wichtig vor allem: Rainer muss wieder fit werden! In diesem Sinne: Gute Genesung, Sir!

    • Dem Wunsch schließe ich mich an, für ihn selbst und für den LSK!

      • Wie ist das eigentlich? Gibt es karierte Wolldecken, heißen Glühwein (auf dem Weihnachtsmarkt bekommt man auch kalten), Ohrenwärmer und dicke Filzsitzkissen im Turnvater Jahn-Stadion nur für Tante Else und Onkel Heintzi? Aber zitternde Trainer, Zeugwarte und Pressemoderatoren müssen sich entweder ganz eng an den Zobel rankuscheln oder Neetzer Nerzmantel tragen? Derzeit zwischen Rullstorf und Bleckede von der Mode begünstigte Pelzarten – las ich gerade bei Wikipedia – sind u. a. Lammfell, Kanin, Bisam, Fuchsfell, Waschbärfell, Nutriafell und Persianer. Legen wir zusammen? In einem bodenlangen Hermelin würde bestimmt auch der Rainer warm und gesund durch den Winter kommen: https://i.pinimg.com/originals/d7/f0/ce/d7f0ceb3302c418336c5e1adc0fbf4cd.jpg

  11. Wer heute auf die Homepage von LSK-Hansa schaut, kann etwas Merkwürdiges bemerken. Herr Poersch wirft einen nostalgischen Blick zurück auf die Begegnung gegen Lübeck am 24. 11., und dann wandert sein Blcik auf die doch sehr eindrucksvolle Unterstützung für das kommende Trainingslager. Die Pleite am vergangenen Samstag scheint gar nicht stattgefunden zu haben. Vielleicht war es tatsächlich so, wie in dem Spielbericht der Hannoveraner über den LSK zu lesen ist: Die Mannschaft war nicht auf dem Platz. Da gibt es dann ja auch nichts zu schreiben.

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