Samstag , 31. Oktober 2020

Nullnummer in Heide

Wenige Chancen, keine Tore: Der Lüneburger SK kam in der Fußball-Regionalliga nicht über ein 0:0 beim zuvor punktlosen Schlusslicht Heider SV hinaus. Zumindest für 24 Stunden eroberten die Lüneburger aber den vierten Tabellenplatz.

Ein Hagelschauer direkt vor dem Anpfiff sorgte für einen noch schwereren Boden, es entwickelte sich vor 585 Zuschauern ein intensives Kampfspiel ohne große Höhepunkte. Der genesene Pauer und Gafar waren für den gesperrten Pägelow und Oelkers in die LSK-Startelf gerückt.

Nun steht dem LSK eine schwere englische Woche bevor: Am Mittwoch (18.30 Uhr) gastiert der VfB Oldenburg im NFV-Pokal in Neetze, am Sonntag reist Titelkandidat Weiche Flensburg an.

13 Kommentare

  1. Immerhin besser als in den letzten Jahren und gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten zur Abwechslung mal nicht verloren.
    Aber die zentrale Frage für viele wird doch jetzt lauten: „Wird die Welt nun untergehen oder doch nicht?“

    • Am 30. Mai ist der Weltuntergang….

    • Ich glaube, mit einem Zobel von 1976 im zentralen offensiven Mittelfeld und einem Karsten “Schnecke” Wagner von 1980 in der Sturmspitze wäre dieses schwere Auswärtsspiel beim Tabellenletzten für den Meisterschafts- und Aufstiegsanwärter LSK eventuell sogar zu gewinnen gewesen. Psychologisch also gar keine schlechten Bedingungen, um am 18. gegen Flensburg einen Heimsieg in die Neetzer Scheuer einzufahren.

    • Gegen den bisher sieg- und punktlosen Tabellenletzten ist ein 0 : 0 besser als ein 0 : 4, und bei einer Niederlage in sieben Spielen gibt es auch nichts zu meckern. Ein Sieg oder auch nur ein Unentschieden gegen Flensburg ist wohl kaum mehr als ein Wunschtraum – bei mir auch.

  2. Sieg gg. Weiche unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Mal sehen, was Mittwoch im Pokal gg. Oldenburg geht. Warum wir uns auch so oft gg. Heide so schwer tun, ist eine ganz andere Frage.

  3. 0:0 bedeutet erstmal das kein Schaden entstanden ist. Ich habe mir aber mehr erhofft. In solch einem Spiel geht es auch darum den Abstand nach unten auszubauen. Schade das das nicht geklappt hat. Es wird noch sehr schwer. Von Überlegenheit war bisher in keinem Spiel etwas zu sehen. Wir sollten uns daher von den 11 Punkten nicht täuschen lassen.

  4. Zunächst bleibt festzuhalten, dass es bereits 12 Punkte sind. Überlegenheit war bisher bei kaum einem der Regionalligaspiele insgesamt zu sehen – Flensburg und Ottensen außen vorgelassen. Daher erscheint jedes Spiel zu Beginn grundätzlich unberechenbar – und genau darin liegt die Chance auf Platz 5.

  5. Der LSK beklagt 10 verletzte bzw. angeschlagene und zwei gesperrte Spieler macht zwölf. Er hat 26 Spieler unter Vertrag. Verbleiben demnach 14 spielfähige. Eine Mannschaft und drei Auswechselspieler. Wo ist das Problem?

  6. LSK raus aus dem Pokal: https://www.landeszeitung.de/sport/fussball/131475-lsk-raus-aus-dem-pokal/

    Tja, schade. Aber wen interessiert das eigentlich noch?

    In den vergangenen Monaten hat die Fußballseele einen Knacks erlitten. Von ihm ist einstweilen unklar, ob er sich wieder heilen, glätten lässt. Die epidemiebedingte Stille hat diesen Knacks aber nur besonders vernehmbar gemacht. Verschiedenste Kräfte wirkten zuvor über lange Zeit zermürbend auf die Bruchstelle ein. Das nicht enden wollende Siegen immer derselben Mannschaften etwa, das es schon zum Ereignis macht, wenn sie nicht Doubles und Triples einfahren. Die tatsächliche Vervielfältigung der Wettbewerbe samt der Ankündigung weiterer Ligen, Gruppenspiele, Teilnehmer und Titel. Die Streckung der Spieltagszonen, die den Fußball überhaupt nicht mehr aufhören lassen. Schließlich die absurde und nachgerade ekelhafte Spirale der Ablöse- und Gehaltszahlungen, die kürzlich in der Vorstellung kulminierte, man brauche in Barcelona etwa eine Milliarde Euro, um sich noch zwei, drei Jahre lang der Dienste eines dreiunddreißigjährigen Ausnahmespielers zu versichern. Während vielerorts die Wirtschaft in die Knie geht. Schuldzuweisungen bringen bei all dem nicht viel, denn alles folgt mit gewisser Unvermeidlichkeit aufeinander. Nur bewirkt es eben leider auch, dass es einem egal wird, wer, ob, wann, wo und worum Fußball spielt.

    • Ich finde es auch schade, daß der LSK verloren hat. Aber, wer ist dieser „eine“, dem es egal wird, wer, ob, wann und wo und worum Fußball gespielt wird?

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