Hamburg erwägt Annullierung

Hamburg. Ist die aktuelle Fußballsaison noch zu retten? Erstmals wird innerhalb eines Landesverbands erwägt, die Serie abzubrechen, falls der Corona-Lockdown über den 31. Januar hinaus verlängert wird. Der Vorstand des Hamburger Fußbandverbands (HBV) hat jetzt ein Ausstiegsszenario verabschiedet, wonach die Saison annulliert wird, falls über Mitte Februar hinaus kein Training möglich ist.

„Sollte der 13. Februar 2021 verstreichen, ohne dass bis dahin Mannschaftstraining wieder möglich ist“, heißt es in einem Schreiben von HBV-Präsident Dirk Fischer, „wird die Saison 2021/2022 am 1. Juli 2021 mit dem Stand 1. Juli 2020 neu begonnen; dann gäbe es in der Saison 2020/2021 keine Meister sowie keine Auf- oder Abstiege.“

Offen lässt Fischer dabei die Frage, ob ein Regionalliga-Aufsteiger ermittelt werden kann und wie der Hamburger Pokal zur Ermittlung eines Teilnehmers am DFB-Pokal fortgeführt wird. saf

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