LSK-Platz Wilschenbruch

Die letzte Woche in Wilschenbruch

Am Sonntag, 23. März, steigt das letzte offizielle Fußballspiel in Wilschenbruch, wenn der LSK gegen die SV Drochtersen/Assel um Oberligapunkte kämpft. Dann rücken bald die Bagger an, denn eine Woche später übernimmt Investor Uwe Gerner offiziell das Areal. Vorher aber stehen noch zwei Termine auf dem Platz an, auf dem der LSK fast 110 Jahre beheimat war.

Die Jahreshauptversammlung des LSK Hansa findet am Montag, 24. März, um 19 Uhr statt die definitiv letzte Veranstaltung im Vereinsheim, das vor dem Abriss steht. Der Verein steht vor sehr spannenden Jahren mit Zwischenquartieren in Bardowick, Erbstorf und Oedeme sowie mit der Aussicht, in zwei Jahren eine neue Anlage auf dem Gelände der Theodor-Körner-Kaserne beziehen zu können. Zudem steht der komplette Vorstand zur Wahl.

Zudem wollen sich viele ehemalige Spieler unter dem Motto "Bye Bye Wilschenbruch" am Freitag, 28. März, um 18 Uhr zu einem letzten Spielchen treffen. Die "wahren Legenden" unter Teamkapitän Raphael Marquardt wollen mit Ehemaligen wie Dirk Schuhmann, Ralf Mackensen, Jens Schwarzat gegen die "echten Legenden" antreten, die von Ralf Sievers und Thomas Oelkers gecoacht werden. Zusagen liegen hier zum Beispiel von Torben Tutas, Riccardo Baich, den Krasnikov-Brüdern oder Stefan Richter vor.

Ob dann noch das Vereinsheim steht, ob es dann noch Flutlicht oder Umkleiden gibt, ist den LSKnern egal. Sie wollen ein letztes Mal kicken und danach mit einem letzten Bier auf Wilschenbruch anstoßen.